Czytaj książkę: «Lesbische Träume: Erika Lust-Erotik»
Sarah Skov
Lesbische Träume: Erika Lust-Erotik
Lust
Lesbische Träume: Erika Lust-Erotik Übersetzung Rebecca Jakobi Original Lesbiske drømme Copyright © 2018, 2019 Sarah Skov und LUST All rights reserved ISBN: 9788726151817
1. Ebook-Auflage, 2019
Format: EPUB 2.0
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Absprache mit LUST gestattet.
Lesbische Träume
Ich bin gerade erst auf der Arbeit angekommen, als schon ein neuer Papierstapel auf meinem Tisch landet. Ich höre das dumpfe Geräusch, dann erblicke ich den Berg von Papieren. Ich richte mich auf und begegne einem Lächeln.
„ Sorry, Hübsche“, sagt er und hebt die Schultern.
Er lächelt mit geschlossenem Mund und auf seinen Wangen zeichnen sich zwei kleine Grübchen ab. Mein Blick folgt seinen Gesichtszügen von den Grübchen zu seinen hohen Wangenknochen. Die Haut ist mit dunklen Stoppeln übersäht. Ich frage mich, ob er so ein Mann ist, der selbst frischrasiert noch einen Bart hat.
„ Das macht nichts“, antworte ich. „Ist nun mal so.“
„ Ja“, sagt er. „Wir haben alle mal so angefangen.“
Ich nicke langsam und werfe einen Blick auf den neuen Stapel Papiere, der bis zur Mittagspause all meine Aufmerksamkeit fordern wird.
„ Schöne Stiefel“, sagt er und deutet auf meine Schuhe, während er sich langsam entfernt.
Ich kann gerade noch so ein freches Lächeln auf seinen Lippen erahnen, ehe er um die Ecke biegt und mein Sichtfeld verlässt. Wenige Sekunden später ziehe ich den Stapel zu mir und mache mich an die Arbeit.
Erst als die anderen in die Mittagspause gehen, blicke ich wieder von meinem Haufen Arbeit auf. Ich esse für gewöhnlich am Schreibtisch. So läuft es, seit die Firma den großen Fall gewonnen hat. Sämtliche Sachen mussten korrigiert, ins Reine geschrieben und abgeschickt werden. Als Praktikantin ist das mein Job. Obwohl nicht jede Aufgabe gleichermaßen spannend ist, bin ich froh, ein Teil dieser Abteilung zu sein. Ich horche immer auf, wenn einige erfahrene Anwälte in ein Gespräch vertieft an meinem Tisch vorbeikommen. Manchmal gebrauchen sie bestimmte Wörter oder Wendungen bezüglich eines Falls oder auch ganz allgemein, die ich mir aufschreibe. Und zuweilen stelle ich mir vor, ich hätte es schon so weit geschafft. Hier und jetzt sitze ich allerdings vor dem Bildschirm und schufte sogar in der Mittagspause. Ich freue mich wirklich sehr darauf, fertig ausgebildet zu sein.
Nachmittags erreicht mich eine E-Mail von ihm, die er mit „eilt“ markiert hat. Ich lächle und muss sofort an seine Grübchen und die dichten Bartstoppeln denken. Typischerweise schickt er seine E-Mails am Ende des Tages, wenn sich die Arbeit ein bisschen gelegt hat.
Hey, Hübsche. Ich will dich in deinen Stiefeln ficken. 16:30?
M
Bis dahin sind es noch zehn Minuten, also beeile ich mich mit meiner Antwort:
Ich bin bereit.
Zehn Minuten später laufe ich langsam den Gang entlang. Ich spüre die Blicke der anderen auf mir lasten, als wüssten sie, welches Ziel ich im Sinn habe. Wärme schießt mir in die Wangen, aber ich hebe den Blick von meinen Füßen und steuere mit geradem Rücken auf die Behindertentoilette zu. Ich schließe die Tür hinter mir, ziehe mich aus und warte auf ihn. Es dauert nicht lang, bis ich seine Schritte auf dem Flur höre, gefolgt von einem vorsichtigen Klopfen an der Tür. Ich schiebe die Tür auf und er ergreift meine Schultern und zwingt mich an die Wand.
Darmowy fragment się skończył.