Czytaj książkę: «Soziale Interventionen in der Psychotherapie»

Die Herausgeberinnen
Maren Bösel, Prof. Dr., Dipl.-Sozialpädagogin (FH) und Systemische Familientherapeutin. Bis Mai 2019 tätig an der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg. Im Juni 2019 Wechsel an die Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg. Aktuell Studiengangsleitung B. A. Soziale Arbeit. Seit 2013 Lehrbeauftragte am Heidelberger Institut für Psychotherapie des Universitätsklinikums Heidelberg.
Arbeitsschwerpunkte: Klinische Sozialarbeit mit psychisch und psychosomatisch erkrankten Menschen, Förderung der Zusammenarbeit von medizinischen und psychologischen Psychotherapeuten und Sozialarbeitern zur Verbesserung der Versorgung von Psychotherapiepatienten.
Kontaktadresse:
Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften SRH Hochschule Heidelberg
Ludwig-Guttmann-Straße 6, 69123 Heidelberg
Tel.: +49 (0)6221/67 99-4 31, Fax: +49 (0)6221/88-34 82
E-Mail: maren.boesel@srh.de
Silke Birgitta Gahleitner, Prof. Dr. phil. habil., Studium der Sozialen Arbeit, Promotion in Klinischer Psychologie, Habilitation in den Erziehungswissenschaften, langjährig als Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin in sozialtherapeutischen Einrichtungen für traumatisierte Frauen und Kinder sowie in eigener Praxis tätig. Seit 2006 lehrt und forscht sie als Professorin für Klinische Psychologie und Sozialarbeit im Arbeitsbereich Psychosoziale Diagnostik und Intervention an der Alice Salomon Hochschule in Berlin und leitet dort den Masterstudiengang »Klinische Sozialarbeit«. Von 2012 bis 2015 war sie im Zuge eines Forschungsaufenthaltes Zentrumsleitung des Zentrums für Psychotherapie und Psychosoziale Interventionen an der Donau-Universität Krems. Sie engagiert sich in verschiedenen Fachgesellschaften und Fachzeitschriften im Bereich psychosozialer Arbeit.
Lehr- und Forschungsgebiete sind: Psychosoziale Diagnostik und Intervention, Professionelle Beziehungsgestaltung, Traumatherapie, -beratung und -pädagogik sowie qualitative Forschungsmethoden.
Kontaktadresse:
Alice Salomon Hochschule – University of Applied Sciences
Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
Tel.: +49 (0)175/2 42 23 15
E-Mail: silke.gahleitner@icloud.com
Maren Bösel Silke Birgitta Gahleitner (Hrsg.)
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1. Auflage 2020
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-036620-6
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-036621-3
epub: ISBN 978-3-17-036622-0
mobi: ISBN 978-3-17-036623-7
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
Berg, Mathias, Prof. Dr. phil., Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit M. A., Dipl.-Sozialpädagoge, bis 2019 stellvertretender Leiter der Caritas-Erziehungs- und Familienberatungsstelle Kerpen, seit WiSe 2019/20 Professor für Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit an der Kath. Hochschule NRW, Abt. Aachen, Systemischer Berater, Therapeut und Lehrtherapeut (DGSF) am Kölner Institut für Systemische Beratung und Therapie (KIS). Vorstandsvorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung in NRW.
Kontaktadresse: Katholische Hochschule NRW, Abt. Aachen, Robert-Schuman-Straße 25, 52066 Aachen
E-Mail: m.berg@katho-nrw.de
Bösel, Maren, Prof. Dr., Dipl.-Sozialpädagogin (FH), bis Mai 2019 tätig an der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg. Im Juni 2019 Wechsel an die Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg. Aktuell Studiengangsleitung B. A. Soziale Arbeit. Seit 2013 Lehrbeauftragte am Heidelberger Institut für Psychotherapie des Universitätsklinikums Heidelberg.
Kontaktadresse: Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften SRH Hochschule Heidelberg, Ludwig-Guttmann-Straße 6, 69123 Heidelberg
E-Mail: maren.boesel@srh.de
Brandmaier, Maximiliane, Dr., Dipl.-Psych., Studium der Psychologie, Ethnologie und Gender Studies, Promotion in Sozialpsychologie. Mehrjähriges politisches und soziales Engagement u. a. im Flüchtlingsrat Wiesbaden. Von 2017–2018 Tätigkeit als Lehrbeauftragte für Allgemeine, Sozial-, und Entwicklungspsychologie sowie Gender Studies in der Psychologie. Derzeit in Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (VT).
E-Mail: mbrandma@edu.aau.at
de Andrade, Marilena, Studentische Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Psychosoziale Diagnostik und Intervention.
Kontaktadresse: Alice Salomon Hochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
E-Mail: marilena.deandrade@ash-berlin.eu
Deloie, Dario, M. A., Dipl.-Sozialarbeiter (FH), Fachsozialarbeiter für Klinische Sozialarbeit/Clinical Mentor (ECCSW), abgeschlossene Weiterbildung in Integrativer Therapie/Gestaltsoziotherapie und Gestaltpsychotherapie (FPI), Heilpraktiker für Psychotherapie. Langjährige Tätigkeit als Sozialarbeiter zunächst in einer sozialpsychiatrischen Übergangseinrichtung, später als Klinischer Sozialarbeiter und Suchttherapeut in der medizinischen Rehabilitation Suchtkranker und im Bereich der Entzugsbehandlung. Seit 2013 Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Köln.
E-Mail: dario.deloie@th-koeln.de
Gahleitner, Silke Birgitta, Prof. Dr. phil. habil., Studium der Sozialen Arbeit, Promotion in Klinischer Psychologie, Habilitation in den Erziehungswissenschaften, langjährig als Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin in sozialtherapeutischen Einrichtungen für traumatisierte Frauen und Kinder sowie in eigener Praxis tätig. Seit 2006 Professorin für Klinische Psychologie und Sozialarbeit im Arbeitsbereich Psychosoziale Diagnostik und Intervention an der Alice Salomon Hochschule in Berlin, von 2012 bis 2015 im Zuge eines Forschungsaufenthaltes Zentrumsleitung des Zentrums für Psychotherapie und Psychosoziale Interventionen an der Donau-Universität Krems.
Kontaktadresse: Alice Salomon Hochschule – University of Applied Sciences, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
E-Mail: silke.gahleitner@icloud.com
Gebrande, Julia, Prof. Dr. phil., Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik (FH), Promotion an der Universität Hildesheim (Psychologie/Erziehungswissenschaften), langjährig als Sozialarbeiterin und Fachberaterin für Psychotraumatologie in einer Fachberatungsstelle bei sexualisierter Gewalt tätig. Seit 2014 lehrt und forscht sie als Professorin für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen an der Hochschule Esslingen. Forschungsgebiete sind: Klinische Sozialarbeit, Sexualisierte Gewalt sowie Psychosoziale Traumatologie.
Kontaktadresse: Hochschule Esslingen, Flandernstr. 101, 73732 Esslingen
E-Mail: julia.gebrande@hs-esslingen.de
Golatka, Adrian, B. A. Soziale Arbeit, M. A. Klinische Sozialarbeit, ist Einrichtungsleiter einer therapeutischen Wohngruppe der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH Berlin und Lehrbeauftragter für psychologische Grundlagen Sozialer Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Er befindet sich in Ausbildung zum analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten am Alfred-Adler Institut Berlin.
Kontaktadresse: Schönhauser Allee 45a, 10437 Berlin
E-Mail: a.golatka@icloud.com
Großmaß, Ruth, Prof. Dr., nach Studium der Fächer Philosophie, Germanistik, Erziehungswissenschaften langjährige Praxis in der Hochschulberatung. Daneben Lehre und Publikationen im Bereich feministische Theorie, Beratungswissenschaften. Promotion mit einer sozialtheoretischen Analyse psychosozialer Beratung. 2004–2015 Professorin für Ethik und Sozialphilosophie an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Aktuell dort Mitarbeit im Master »Social Work as a Human Rights Profession«.
Kontaktadresse: Alice Salomon Hochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
https://www.ash-berlin.eu/hochschule/lehrende/professor-innen/prof-dr-ruth-grossmass/
Hahn, Gernot, Dr. phil, Dipl.-Sozialpädagoge (FH) und Dipl.-Sozialtherapeut (Univ.), Leiter der Forensischen Ambulanz im Klinikum am Europakanal Erlangen. Lehrbeauftragter in Studiengängen der Klinischen Sozialarbeit, Straffälligenhilfe und Resozialisierung. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die psychosoziale Behandlung und Begleitung psychisch kranker, straffällig gewordener Menschen, Kriminaltherapie mit Sexual- und Gewaltstraftätern.
Kontaktadresse: Klinikum am Europakanal Erlangen, Am Europakanal 71, 91056 Erlangen
E-Mail: info@gernot-hahn.de
Helmken, Insa, Dipl.-Sozialpädagogin, Bereichsleitung Ambulante Angebote.
Kontaktadresse: Friedehorst Teilhabe Leben gGmbH, Rotdornallee 64, 28717 Bremen
E-Mail: insa.helmken.thl@friedehorst.de
Kröger, Christine, Prof. Dr. rer. nat., Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, seit 2011 Professorin an der Hochschule Coburg (Professur für psychologische Grundlagen der Sozialen Arbeit und Klinische Sozialarbeit), seit 2016 Leitung des berufsbegleitenden, weiterbildenden Masterstudiengangs Klinische Sozialarbeit (in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin). Lehr- und Forschungsgebiete: Sozialtherapeutische Unterstützung von Menschen mit psychischen Störungen, Prävention und Diagnostik von Beziehungs- und Interaktionsstörungen bei Paaren und in Familien, Evaluation psychosozialer/sozialtherapeutischer Interventionen.
Kontaktadresse: Hochschule Coburg, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, Friedrich-Streib-Straße 2, 96450 Coburg
E-Mail: christine.kroeger@hs-coburg.de
Küppers-Naß, Melanie-Svenja, Suchttherapeutin (Master of Science in Addiction Treatment and Prevention), Dramatherapeutin (Bc./NL), staatl. anerk. Erzieherin, Klinische Sozialarbeiterin. Langjährig in sozialen Feldern tätig (Kinder- und Jugendhilfe, Heilpädagogik, Psychiatrie, ambulante und stationäre Suchtrehabilitation, Modellprojekte und Forschungsarbeiten), seit 2009 in der Fachabteilung für Suchterkrankungen im psychiatrischen Fachkrankenhaus Alexius/Josef-Krankenhaus in Neuss, Schwerpunkt Suchtambulanz, sowie als »Innerbetriebliche Suchtberaterin« tätig.
Kontaktadresse: Marienstraße 87, 42105 Wuppertal
E-Mail: melkueppers@web.de
Lebküchner, Janine, Studentin der Sozialen Arbeit an der Hochschule Esslingen.
E-Mail: j.lebkuechner@gmail.com
Leers, Stefanie, Master of Science in Addiction, Prevention & Treatment; Dipl.-Sozialpädagogin; Suchttherapeutin (VDR anerkannt); Systemische Familientherapeutin (DGSF) und Supervisorin (SG); Fachsozialarbeiterin für Klinische Sozialarbeit (ECCSW); Heilpraktikerin für Psychotherapie; staatlich anerkannte Erzieherin. Langjährige Tätigkeit in der ambulanten Suchttherapie, der Jugendhilfe sowie der Paar- und Familientherapie. Aktuell tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der katholischen Hochschule in Aachen sowie in eigener Praxis »seele-sortieren«.
E-Mail: mail@seele-sortieren.de
Pauls, Helmut, Prof. Dr., Studium der Psychologie an der Universität Bonn, Promotion an der Universität Bonn zum Dr. phil. 1980; Psychologischer Psychotherapeut; außerordentliches Mitglied der Bayerischen Landesärztekammer und Ausbildungsermächtiger für Klientenzentrierte Psychotherapie nach Rogers und Gestalttherapie; Gründer des Däumling Institutes in Siegburg 1984; Professor an der Hochschule Coburg; Gründer des IPSG-Institut für Psycho-Soziale Gesundheit, Wissenschaftliche Einrichtung an der Hochschule Coburg 1994; Aufbau des Masterstudienganges Klinische Sozialarbeit 2001, Leitung desselben bis 2011; Gründer und Geschäftsführer der Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit (ZKS) 2001 bis 2017; Gründung des ZKS-Verlages 2011 (www.zks-verlag.de). Arbeitsschwerpunkte: Klinische Sozialarbeit, Beratung und Sozialtherapie, psychosoziale Diagnostik.
Schwarzmann, Harald, Dipl.-Sozialwirt, systemische Therapie, Suchttherapie. Von 1992 bis 2017 Einrichtungs- und Bereichsleitungsaufgaben im Bereich Psychosoziale Hilfen beim Verein für Innere Mission in Bremen mit dem Schwerpunkt ambulante Wohnkonzepte für Menschen mit kognitiver und/oder mehrfacher Beeinträchtigung (im Mittelpunkt: Unterstützungsleistungen für Menschen mit einer Mehrfachproblematik [kognitive Beeinträchtigung in Verbindung mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen etc.]). 2017–2019 Vorstandsreferent für die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, Mitarbeit in Landesgremien zur Erarbeitung von Landesrahmenverträgen. Seit 2020 im Ruhestand und Tätigkeit als freier Berater in Fragen der Umsetzung des BTHGs.
Siegfarth-Häberle, Bärbel, Dipl.-Sozialarbeiterin, Systemische Familientherapeutin, MBSR-Lehrerin, langjährige Tätigkeit auf Psychotherapiestationen der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik im Universitätsklinikum Heidelberg, selbständige Tätigkeit im Rahmen von MBSR-Kursen sowie Achtsamkeitsarbeit mit Menschen, die an chronischen Schmerzen leiden.
Kontaktadresse: Universitätsklinikum, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Thibautstraße 4, 69115 Heidelberg
E-Mail: baerbel.siegfarth-haeberle@med.uni-heidelberg.de
Thomas, Alexander, Dipl.-Sozialpädagoge (FH)/Fachsozialarbeiter für Klinische Sozialarbeit (CSW-ECCSW); ab 2004 Leitung einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Epilepsie in München. Weiterentwicklung des Angebots zu einem Wohnverbund mit einer WG für Menschen mit Epilepsien, einem Unterstützten Wohnen mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und/oder Epilepsien sowie einem Projekt zur niedrigschwelligen Beratung und dem Aufbau eines UnterstützerInnenkreises für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen. Seit 2015 Leitung des Kompetenzzentrums für die soziale-berufliche Rehabilitation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH)/Traumafolgestörungen/Epilepsien und Teilhabe Nord.
Kontaktadresse: Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gemeinnützige Gesellschaft mbH, Marlistraße 107, 23566 Lübeck
E-Mail: alexander.thomas@faw.de
Völschow, Yvette, Univ.-Prof.’in Dr. rer. pol., Supervisorin sowie Professorin für Sozial- und Erziehungswissenschaften an der Universität Vechta mit den Schwerpunkten Beratungswissenschaften und Kriminologie, Leiterin der Arbeitsstelle für Reflexive Person- und Organisationsentwicklung sowie (Ko-)Leitung verschiedener vom Land Niedersachsen, dem BMBF und der EU-Kommission geförderter Forschungprojekte, wie z. B. dem binationalen BMBF/KIRAS-Projekt »Prävention und Intervention von Menschenhandel zum Zwecke sexueller Ausbeutung«, Leitungsmitglied des Promotionskollegs »Empirische Sicherheitsforschung«.
E-Mail: yvette.voelschow@uni-vechta.de
Wunderer, Eva, Prof. Dr., Dipl.-Psychologin, Systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF). Langjährige Tätigkeit im Essstörungsbereich. Seit 2009 Professur für Psychologische Aspekte Sozialer Arbeit (Schwerpunkt Kindes- und Jugendalter) an der Hochschule Landshut; Forschungsschwerpunkt Klinische Sozialarbeit mit Menschen mit Essstörungen.
Kontaktadresse: Hochschule Landshut, Am Lurzenhof 1, 84036 Landshut
E-Mail: wunderer@haw-landshut.de
Wüsten, Günther, Prof. Dr., Psychologischer Psychotherapeut mit Zertifikat in klinischer Hypnose; Supervisor in verschiedenen psychosozialen Institutionen. Leitung des MAS-Programms Psychosoziale Beratung mit Schwerpunkt Ressourcenorientierte Beratung und Entwicklung. Mitglied im ECCSW (European Center of Clinical Social Work). Arbeitet am Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit, und in freier Praxis.
Kontaktadresse: Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement, Riggenbachstr. 16, CH-4600 Olten
E-Mail: guenther.wuesten@fhnw.ch
Geleitwort
Warum erst jetzt, könnte man fragen, angesichts eines Buches, dass sich die Wichtigkeit sozialer und sozialarbeiterischer Aspekte in vielen ambulanten und stationären Psychotherapien zum Thema gesetzt hat.
Viele Psychotherapeuten haben ihren Werdegang vermutlich nicht zuletzt ausgehend von Fragen der sozialen Gerechtigkeit und der Linderung auch sozialer Not begonnen. Bei nicht wenigen blieb dies auch im Weiteren ein Hintergrundmotiv, geriet jedoch im Alltag der Auseinandersetzung mit den vielfältigen psychischen Verstrickungen ihrer Klientel oft eher in den Hintergrund. Nur bei Patienten und Klienten in absoluter sozialer Not war es nicht möglich, an den harten Aspekten der Realität »vorbeizukommen«. Dann herrschte allerdings oft eine gewisse Ratlosigkeit, welche Maßnahmen ergriffen werden können, wie viel Aktivität geboten ist – angesichts professioneller psychotherapeutischer Zurückhaltung – und vor allem wo das Know-how, das hier ohne Zweifel oft nötig ist, zu finden ist. Dieses Dilemma war sicher einer der Ausgangspunkte für das hier präsentierte »Projekt«.
Wir alle wissen um die Einflüsse sozialer Aspekte auf psychische Erkrankungen und natürlich auch um die sozialen Folgen, die diese haben können. Umso ungewöhnlicher ist, dass fundierte Analysen und auch Handlungsanleitungen für Psychotherapeuten in diesem Feld heute noch eher selten sind.
Vielleicht ist das Buch, das Sie in Händen halten, aber dennoch ein Ausdruck dessen, wie breit und tief sich die Psychotherapie in unserem Land inzwischen entwickelt hat. Dass die Sozialarbeit zum Thema in der Psychotherapie wird, ist auch ein Zeichen dafür, dass Patienten in Multiproblemsituationen, wie es heute heißt, eben vor Jahren kaum die Chance hatten, psychotherapeutische Unterstützung im angemessenen Maß zu erhalten. Dies hat sich geändert. Damit hat sich aber auch ein neues Feld ergeben, mit dem sich dieses Buch befasst. In beeindruckender Weise stellt es die Breite des Feldes sehr gut dar, und es ist zu hoffen, dass damit die komplementären Aufgaben im Feld der Psychotherapie noch stärker als bisher nicht nur unter Therapeuten aufgegriffen werden, sondern auch noch mehr in den Fokus der Ausbildung für Sozialarbeiter gelangen.
Die zusammengetragenen Erkenntnisse machen natürlich auch deutlich, dass die Sozialtherapie ungeachtet ihrer teils noch schwachen Verbindung zur Psychotherapie eine lange und produktive Tradition hat. Diese Tradition wird zumindest den »fachfremden« Psychotherapeuten unter den Lesern, aber eben auch den Lernenden und aktiv Tätigen in der Sozialarbeit in hervorragender Weise nähergebracht.
Es ist für mich eine ganz besondere Freude, dieses Buch zu empfehlen, weil mich mit einer der Autorinnen und Herausgeberinnen eine langjährige alltägliche Zusammenarbeit auf einer Psychotherapiestation für Patienten mit Traumafolgestörungen und schweren Persönlichkeitsbeeinträchtigungen verbunden hat. Gleichzeitig konnte ich sie in dieser Zeit bitten, im Rahmen der Ausbildung von Psychotherapeuten zu versuchen, die hier angedeuteten Lücken etwa zu schließen. Dies gelang ihr außergewöhnlich gut und diese Erfahrung war möglicherweise ebenfalls ein Motiv, sich vertieft mit dem Thema zu befassen. Die Autoren wissen also, wovon sie sprechen. Es ist dennoch ungewöhnlich und insofern beglückend zu sehen, wie hier langjährige Praxiserfahrung den Anstoß bildet und durch die produktive Kooperation mit anderen Experten für uns alle und das Feld Früchte trägt.
Ich wünsche deshalb diesem Buch von Herzen eine weite Verbreitung und Rezeption und bin sicher, dass hier ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung der interdisziplinären Kooperation von Sozialarbeit/-therapie und Psychotherapie getan wird.
Prof. Dr. Henning Schauenburg, Heidelberg