Czytaj książkę: «Unternehmenskäufe und Unternehmensumstrukturierungen»

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BWL Bachelor Basics

Herausgegeben von Horst Peters

Peter C. Fischer

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1. Auflage 2021

Alle Rechte vorbehalten

© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Print:

ISBN 978-3-17-031568-6

E-Book-Formate:

pdf: ISBN 978-3-17-031569-3

epub: ISBN 978-3-17-031570-9

mobi: ISBN 978-3-17-031571-6

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Inhaltsverzeichnis

1  Geleitwort des Herausgebers

2  Autorenvorwort

3  Teil IWirtschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen

4  1M&A als zyklisches Phänomen

5  2Deutsche Besonderheiten

6  3US-Amerikanischer Einfluss

7  4Motive für Unternehmenstransaktionen

8  4.1Typische Motive des Käufers

9  4.2Typische Motive des Verkäufers

10  4.3Persönliche Motive des Managements

11  5Motive für Unternehmensumstrukturierungen

12  6Unternehmensbewertungen

13  7Akteure im M&A-Markt

14  7.1Die Vertragsparteien

15  7.2Die Käufer bei verschiedenen Buy-out-/Buy-in-Varianten

16  7.3Finanzinvestoren vs. Strategen

17  7.4Venture Capital Investoren

18  7.5Hedgefonds

19  7.6Business Angel

20  7.7Corporate Raider

21  7.8Investmentbanken und Finanzinstitute

22  7.9Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften

23  7.10Rechtsanwaltskanzleien

24  7.11Notariate

25  7.12Transaktionsrelevante öffentliche Institutionen

26  7.12.1Finanzaufsicht

27  7.12.2Wettbewerbsbehörden und Bundeswirtschafts- ministerium

28  7.12.3Insolvenzgerichte und Insolvenzverwalter

29  7.12.4Handelsregister und Grundbuchämter

30  8Akteure bei Umstrukturierungen

31  9Honorare

32  10Public M&A

33  11Joint Ventures

34  12Geringe Erfolgsquote bei Unternehmenskäufen

35  13Projektmanagement

36  14Verhandlung von Unternehmenskaufverträgen

37  15Erstellung des Entwurfs des Unternehmenskaufvertrags

38  16Rechtskulturelle Unterschiede bei der Vertragsgestaltung

39  17Englisch als Vertragssprache

40  18Interkulturelle Aspekte

41  19Zusammenspiel von Unternehmenskäufen und Unternehmensumstrukturierungen

42  Teil II Unternehmenskäufe

43  1Der Letter of Intent

44  1.1Gründe für einen Letter of Intent

45  1.2Terminologische Fragen

46  1.3Inhalt eines Letter of Intent

47  1.4Äußere Form und Unterzeichnung des Letter of Intent

48  1.5Verbindlichkeit des Letter of Intent

49  2Die Vertraulichkeitsproblematik

50  2.1Rechtliche Grundlagen und Grenzen der Vertraulichkeit

51  2.2Sicherung der Vertraulichkeit durch eine Vertraulichkeitsvereinbarung

52  2.3Sicherung der Vertraulichkeit durch Beschränkungen bei den Prüfern

53  3Die Due Diligence

54  3.1Begriff und Ursprung der Due Diligence

55  3.2Umfang der Due Diligence

56  3.3Arten der Due Diligence

57  3.4Datenbasis der Due Diligence

58  3.4.1Informationen im Datenraum

59  3.4.2Informationen des Managements

60  3.5Prüfungsmaßstäbe der Due Diligence

61  3.6Das Due Diligence Team

62  3.7Die Financial Due Diligence

63  3.8Die Tax Due Diligence

64  3.9Die Legal Due Diligence

65  3.9.1Gesellschaftsrecht

66  3.9.2Arbeitsrecht

67  3.9.3Immobilien

68  3.9.4Geistiges Eigentum

69  3.9.5Wesentliche Verträge

70  3.9.6Kreditverträge

71  3.9.7Öffentliches Recht

72  3.9.8Versicherungen

73  3.10Die Compliance Due Diligence

74  3.11Die Commercial Due Diligence

75  3.12Die Environmental Due Diligence

76  3.13Die HR Due Diligence

77  3.14Die Cultural Due Diligence

78  3.15Der Due Diligence Report

79  3.16Die Vendor Due Diligence

80  3.17Zusammenspiel von Due Diligence und Unternehmenskaufvertrag

81  4Gegenüberstellung von Share Deal und Asset Deal

82  4.1Kaufgegenstand und Vertragsparteien

83  4.2Rechtsnachfolge und dinglicher Vollzug

84  4.3Zustimmung Dritter

85  4.4Interne Zustimmungserfordernisse

86  4.5Haftungsübernahme

87  4.6Formvorschriften

88  4.7Besicherung von Assets der Zielgesellschaft

89  4.8Steuerrechtliche Unterschiede von Share Deal und Asset Deal

90  4.9Verbreitungsgrad

91  5Der Unternehmenskaufvertrag

92  5.1Das Share Purchase Agreement

93  5.1.1Der Urkundeneingang

94  5.1.2Die Präambel

95  5.1.3Der Kern des SPA: Kaufvertrag und Übertragungsvereinbarungen

96  5.1.4Die Schlüsselfrage des SPA: Die Bestimmung des Kaufpreises

97  5.1.5Die Kampfarena des SPA: Garantien und Freistellungen

98  5.1.6Besondere Regelungen beim Beteiligungserwerb

99  5.1.7Anpassung der Gesellschaftsverträge und Geschäftsordnungen

100  5.1.8Regelungen zur Veräußerung von Anteilen

101  5.1.9Abschluss von Dienstverträgen

102  5.1.10Wettbewerbsverbote

103  5.1.11Beendigung von Unternehmensverträgen

104  5.1.12Wahl des anwendbaren Rechts

105  5.1.13Streitbeilegungsmechanismen

106  5.1.13.1Wahl des zuständigen Gerichts

107  5.1.13.2Mediation

108  5.1.14Weitere Schlussbestimmungen

109  5.1.15Schlussformel und Unterschriften

110  5.1.16Anlagen und Verlesungsproblematik

111  5.1.17Vollzugszeitpunkt (Closing)

112  5.2Das Asset Purchase Agreement

113  5.2.1Vertragspartner und Form

114  5.2.2Kaufvertrag beim Asset Deal

115  5.2.3Dinglicher Vollzug

116  5.2.3.1Übertragung beweglicher Sachen

117  5.2.3.2Übertragung von Grundstücken

118  5.2.3.3Übertragung von Forderungen

119  5.2.3.4Übertragung von IP-Rechten

120  5.2.3.5Übertragung von Verträgen

121  5.2.3.6Übertragung von Verbindlichkeiten

122  5.2.3.7Übertragung von liquiden Mittel

123  5.2.3.8Übertragung von Dokumenten und Dateien

124  5.2.3.9Arbeitsrechtliche Besonderheiten

125  5.3Einbringung eines Unternehmens auf Basis einer Kapitalerhöhung

126  6Besonderheiten beim Auktionsverfahren

127  7Regulatorische Beschränkungen bei Unternehmenskäufen

128  7.1Fusionskontrolle

129  7.2Deutsches Außenwirtschaftsrecht

130  8Public M&A und kapitalmarktrechtliche Regulierungen

131  8.1Das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz

132  8.2Der Squeeze-out

133  8.3Kapitalmarktrechtliche und andere Publizitätspflichten

134  9Unternehmenskauf aus der Krise oder Insolvenz

135  9.1Unternehmenskauf in der Krise vor dem Insolvenzantrag

136  9.2Unternehmenskauf nach Insolvenzantrag und vor Insolvenzeröffnung

137  9.3Unternehmenskauf nach Insolvenzeröffnung

138  9.4Besondere Verfahrensarten

139  9.5Insolvenzplanverfahren

140  9.6Debt-Equity-Swap

141  10Besonderheiten bei Private Equity-Transaktionen

142  10.1Wenige Garantien von Finanzinvestoren

143  10.2Beteiligung des Managements der Zielgesellschaft

144  10.3Exit als Ziel

145  11Besonderheiten bei Venture Capital-Transaktionen

146  11.1Grundstruktur des Beteiligungsvertrags

147  11.2Beteiligung durch Kapitalerhöhung

148  11.3Verbesserung der Gesellschafterposition

149  11.4Weitere Regelungen bei VC-Investments

150  11.5Form des Beteiligungsvertrages

151  12Die Finanzierung von Unternehmenskäufen

152  12.1Strukturierung des Erwerbs über eine Zweckgesellschaft

153  12.2Bestellung von Kreditsicherheiten

154  12.3Verschmelzung der NewCo auf die Zielgesellschaft

155  12.4Upstream Securities – Fazit

156  13Legal Opinion

157  14Transaktionen in ausgewählten Sektoren

158  14.1Besonderheiten bei der Veräußerung mittelständischer Unternehmen

159  14.2Besonderheiten bei Immobilientransaktionen

160  14.2.1Immobilienerwerb im Wege des Asset Deals

161  14.2.2Steuerliche Aspekte beim Immobilienerwerb

162  14.3Besonderheiten bei Finanzinstituten

163  14.3.1Erwerb von Finanzinstituten

164  14.3.2Portfolio-Veräußerungen durch Finanzinstitute

165  15Managerhaftung bei Unternehmenskäufen

166  15.1Grundlagen der Organhaftung

167  15.2Haftung für fehlgeschlagene Unternehmenskäufe und Business Judgement Rule

168  15.3Haftungsrisiken bei der Besicherung von Gesellschafterverbindlichkeiten

169  15.4Gesteigertes Haftungsrisiko aufgrund der Konzernstruktur

170  15.5Haftungsrisiken beim Unternehmensverkauf in der Krise

171  15.6Geringes Haftungsrisiko für Arbeitnehmer

172  15.7Strafrechtliche Risiken

173  15.8Berufsrechtliche Konsequenzen

174  Teil III Unternehmensumstrukturierungen

175  1Umstrukturierungen auf Basis des Umwandlungsgesetzes

176  2Gemeinsame Merkmale von Umwandlungen

177  2.1Gesamtrechtsnachfolge und Identitätsprinzip als entscheidende Vorteile

178  2.2Umwandlungsfähige Rechtsformen

179  2.3Grenzüberschreitende Umwandlungen

180  2.4Förmlichkeit des Umwandlungsprozesses

181  2.5Handelsregistereintragung als Wirksamkeitsvoraussetzung

182  2.6Mehrheitserfordernisse für Umwandlungsbeschlüsse

183  2.7Schutzbestimmungen des Umwandlungsrechts

184  2.8Bestimmungen zum Schutz von Minderheitsgesellschaftern

185  2.9Bestimmungen zum Schutz von Gläubigern

186  2.10Bestimmungen zum Schutz von Arbeitnehmern

187  2.11Das Umwandlungssteuergesetz

188  3Die einzelnen Umwandlungsformen

189  3.1Die Verschmelzung

190  3.1.1Alternativen zur Verschmelzung bei inaktiven Gesellschaften

191  3.1.2Verschmelzungsfähige Rechtsträger

192  3.1.3Der Verschmelzungsvertrag

193  3.1.4Die Zustimmungsbeschlüsse

194  3.1.5Verschmelzungen mit und ohne Kapitalerhöhung

195  3.1.6Die Verschmelzung zur Aufnahme und zur Neugründung

196  3.1.7Der Verschmelzungsbericht

197  3.1.8Die Verschmelzungsprüfung

198  3.1.9Die Handelsregisteranmeldungen

199  3.1.10Rechtsfolgen der Eintragung der Verschmelzung

200  3.1.11Steuerliche Effekte der Verschmelzung

201  3.1.12Die grenzüberschreitende Verschmelzung

202  3.2Die Spaltungsvarianten

203  3.2.1Spaltungsfähige Rechtsträger

204  3.2.2Die Aufspaltung

205  3.2.3Die Abspaltung

206  3.2.4Die Ausgliederung

207  3.2.5Die Kombination von Spaltungsvorgängen

208  3.2.6Beschränkungen für Gebietskörperschaften

209  3.2.7Der Spaltungsvertrag

210  3.2.8Die Zustimmungsbeschlüsse

211  3.2.9Spaltung mit und ohne Kapitalerhöhung

212  3.2.10Der Spaltungsbericht

213  3.2.11Die Spaltungsprüfung

214  3.2.12Handelsregisteranmeldung

215  3.2.13Rechtsfolgen der Eintragung der Spaltung im Handelsregister

216  3.2.14Steuerliche Aspekte von Spaltungsvorgängen

217  3.2.15Sonderfall Umwandlung einzelkaufmännischer Unternehmen

218  3.2.16Grenzüberschreitende Spaltungsvorgänge

219  3.3Die Vermögensübertragung

220  3.4Der Formwechsel

221  3.4.1Rechtsträger eines Formwechsels

222  3.4.2Der Umwandlungsbeschluss

223  3.4.3Der Bericht über den Formwechsel

224  3.4.4Barabfindung und Prüfung der Barabfindung

225  3.4.5Die Handelsregisteranmeldung und Handelsregister- eintragung

226  3.4.6Rechtsfolgen des Formwechsels

227  3.4.7Zusätzliche Bestimmungen für besondere Formwechsel

228  3.4.8Grenzüberschreitender Formwechesl

229  3.4.9Steuerliche Folgen des Formwechsels

230  3.5Erweiterung der Organhaftung

231  4Umstrukturierungen außerhalb des Umwandlungs- gesetzes

232  4.1Umstrukturierungsoptionen unter Einsatz der Europäischen Aktiengesellschaft

233  4.2Umstrukturierungen auf Basis des Personengesellschafts- rechts

234  4.3Bestandsübertragung durch Versicherungen

235  4.4Grenzüberschreitende Sitzverlegungen

236  5Sonderfall: Rechtsformwechsel einer GmbH & Co. KG in eine GmbH

237  5.1Varianten auf der Basis des Umwandlungsgesetzes

238  5.2Varianten auf Basis einer Anwachsung

239  5.3Einbringung des Betriebs oder der Beteiligungen

240  6Weitere typische Umstrukturierungs- und Integrationsmaßnahmen

241  6.1Änderungen des Gesellschaftsvertrags

242  6.2Änderungen auf der Führungsebene

243  6.3Schaffung einer steuerlichen Organschaft

244  6.4Sonstige Integrationsmaßnahmen

245  Glossar

246  Literaturverzeichnis

247  Abkürzungsverzeichnis

248  Stichwortverzeichnis

Geleitwort des Herausgebers

Das vorliegende Lehrbuch ist Teil der Lehrbuchreihe BWL Bachelor Basics. Dieses Buch sowie alle anderen Werke der Reihe folgen einem Konzept, das auf die Leserschaft – nämlich Studierende der Wirtschaftswissenschaften – passgenau zugeschnitten ist.

Ziel der Lehrbuchreihe BWL Bachelor Basics ist es, die zu erwerbenden Kompetenzen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor-Studiengang wissenschaftlich anspruchsvoll, jedoch zugleich anwendungsorientiert und kompakt abzubilden. Dies bedeutet:

• Ein hoher wissenschaftlicher Anspruch geht einher mit einem gehobenen Qualitätsanspruch an die Werke. Präzise Begriffsbildungen, klare Definitionen, Orientierung an dem aktuellen Stand der Wissenschaft seien hier nur beispielhaft erwähnt. Die Autoren sind ausgewiesene Wissenschaftler und Experten auf ihrem Gebiet. Die Reihe will sich damit bewusst abgrenzen von einschlägigen »Praktikerhandbüchern« zweifelhafter Qualität, die dem Leser vorgaukeln, Betriebswirtschaftslehre könnte man durch Abarbeiten von Checklisten erlernen.

• Zu einer guten Theorie gehört auch die Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse, denn Wissenschaft sollte kein intellektueller Selbstzweck sein. Deshalb steht stets auch die Anwendungsorientierung im Fokus. Schließlich verfolgt der Studierende das Ziel, einen berufsqualifizierenden Abschluss zu erwerben. Die Bücher haben diese Maxime im Blick, weshalb jedes Buch neben dem Lehrtext u. a. auch Praxisbeispiele, Übungsaufgaben mit Lösungen sowie weiterführende Literaturhinweise enthält.

• Zugleich tragen die Werke dem Wunsch des Studierenden Rechnung, die Lehr- und Lerninhalte kompakt darzustellen, Wichtiges zu betonen, weniger Wichtiges wegzulassen und sich dabei auch einer verständlichen Sprache zu bedienen. Der Seitenumfang und das Lesepensum werden dadurch überschaubar. So eignen sich die Bücher der Lehrbuchreihe Bachelor Basics auch hervorragend zum Selbststudium und werden ein wertvoller Begleiter der Lehrmodule sein.

Die Reihe umfasst die curricularen Inhalte eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor-Studiums. Sie enthält zum einen die traditionellen volks- und betriebswirtschaftlichen Kernfächer, darüber hinaus jedoch auch Bücher aus angrenzenden Fächern sowie zu überfachlichen Kompetenzen. Um auf neue Themen und Entwicklungen reagieren zu können, wurde die Edition bewusst als offene Reihe konzipiert und die Zahl möglicher Bände nicht nach oben begrenzt.

Die Lehrbuchreihe Bachelor Basics richtet sich im Wesentlichen an Studierende der Wirtschaftswissenschaften an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, an dualen Hochschulen, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien und anderen Einrichtungen, die den Anspruch haben, Wirtschaftswissenschaften anwendungsorientiert und zugleich wissenschaftlich anspruchsvoll zu vermitteln. Angesprochen werden aber auch Fach- und Führungskräfte, die im Sinne der beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung ihr Wissen erweitern oder auffrischen wollen. Als Herausgeber der Lehrbuchreihe möchte ich mich bei allen Autorinnen und Autoren bedanken, die sich für diese Reihe engagieren und einen Beitrag hierzu geleistet haben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn das ambitionierte Vorhaben, wissenschaftliche Qualität mit Anwendungsorientierung und einer kompakten, lesefreundlichen und didaktisch an die Bachelor-Studierenschaft abgestimmten Gestaltung zu kombinieren, dem Leser bei der Bewältigung des Bachelor-Lernstoffes hilfreich sein wird und es die Anerkennung und Beachtung erhält, die es meines Erachtens verdient.

Horst Peters

Autorenvorwort

Trotz der hohen Praxisbedeutung von Unternehmenskäufen und Umstrukturierungen von Unternehmen werden diese Bereiche durch Hochschulen und Lehrbücher nur unzureichend abgedeckt (erfreuliche Ausnahmen bilden in der Lehre vor allem die auf M&A spezialisierten berufsbegleitenden Masterprogramme der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Frankfurt School of Finance & Management sowie der auf Unternehmensrecht und M&A fokussierte Masterstudiengang der FOM Hochschule für Oekonomie & Management). Das vorliegende Buch soll einen bescheidenen Beitrag zur Schließung dieser Lücke im Bereich der (praxisorientierten) Lehrbücher leisten und bildet zugleich mit meinen bereits in der Reihe BWL Bachelor Basics des Kohlhammer Verlags erschienenen Lehrbüchern »Wirtschaftsprivatrecht« und die »Die Prüfung im Wirtschaftsprivatrecht« eine Triologie zum deutschen Wirtschaftsrecht, mag es auch deutlich unterhaltsamere und ansprechendere Triologien geben.

Adressatinnen und Adressaten dieses Lehr- und Praxisbuches sind einerseits Studentinnen und Studenten in wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Bachelor- wie Masterstudiengängen sowie andererseits Praktikerinnen und Praktiker, die in Unternehmen mit Transaktionen befasst sind, Unternehmen beraten oder prüfen und sich in diese komplexe Thematik praxisnah und mit überschaubarem Zeitaufwand einarbeiten wollen. Wer bereits über einschlägige Kenntnisse verfügt, dem mag dieses Buch als Nachschlagewerk dienen. Es dürfte sich dabei von selbst vestehen, dass die Lektüre dieses Lehrbuches trotz aller Praxisorientierung keine Rechtsberatung im Einzefall zu ersetzen vermag.

Die Darstellung erfolgt primär aus der rechtlichen Perspektive, es finden aber im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung insb. auch wirtschaftliche, steuerrechtliche und (rechts-)kulturelle Aspekte Berücksichtigung. Was die Umstrukturierung anbelangt, liegt der Schwerpunkt der Darstellung auf dem in der Unternehmenspraxis besonders wichtigen Umwandlungsgesetz, es werden aber auch andere Umstrukturierungsvarianten erläutert.

Da die Praxis für Unternehmenskäufe aus den USA stammt und sich die dortigen Entwicklungen als internationaler Standard durchgesetzt haben, sind auch fast alle Begriffe im Transaktionsgeschäft der englischen Sprache entnommen. Um hier der Einsteigerin und dem Einsteiger in die Materie die Orientierung zu erleichtern, findet sich am Ende des Buches ein Glossar mit über 250 englischen Fachbegriffen. Wer Übungsfälle oder Übungsfragen zu dem Thema M&A sucht, wird zwar nicht in diesem Werk, dafür aber in meinem Übungsbuch »Die Prüfung im Wirtschaftsprivatrecht« fündig werden (vgl. dort insb. S. 78 ff., 89 ff., 134 ff., 152 ff.).

Zur Erleichterung der Verständlichkeit der Darstellung wurde grds. davon abgesehen, jeweils die feminine und maskuline Version nebeneinander zu verwenden, vielmehr wurde i. d. R. das generische Maskulinum verwendet. In der M&A-Praxis fällt auf, dass der Anteil der Frauen als Akteure bei Transaktionen in vielen Jurisdiktionen wie insb. den USA, UK, Frankreich und den skandinavischen Ländern bereits deutlich höher ist als in Deutschland, wo es insofern noch erheblichen Nachholbedarf gibt.

Dank schulde ich dem Transaktionsexperten und Manager Christoph Hoesl für zahlreiche wertvolle Hinweise aus der M&A-Praxis. Christoph Hoesl erlebt die Veröffentlichung dieses Buches leider nicht mehr, da er tragischerweise im April 2020 in viel zu jungem Alter verstorben ist.

Danken möchte ich der Steuerberaterin Elisabeth Comes für zahlreiche wichtige Anmerkungen zum Steuerrecht, dem Corporate Finance-Experten Andrew Griffiths für viele wertvolle Hinweise vor allem zur Financial Due Diligence und verwandten Themen. Des Weiteren möchte ich der Rechtsanwältin/Fachanwältin für Insolvenzrecht Christin Malsch und dem Rechtsanwalt/Fachanwalt für Insolvenzrecht Markus van Marwyk für Hinweise zu dem Thema Distressed M&A danken. Soweit bei den genannten Bereichen noch Schwachstellen vorhanden sein sollten, liegen diese ausschließlich in meiner Verantwortung.

Viele wichtige Anregungen und Hinweise habe ich von meinen Studierenden im Rahmen meines Projektmoduls »Unternehmenskäufe und Unternehmensumstrukturierungen« an der Hochschule Düsseldorf erhalten, denen ich ebenfalls an dieser Stelle danken möchte, namentlich hervorheben darf ich hier vor allem Ann-Sophie Klaeßen, Sarah Marek, Antonia Papadopoulos, Dennis Peters, Maja Schirmer, Anika Vis und Tatjana Vuckovic (die Liste ließe sich sicher noch fortsetzen, für eine etwaige Unvollständigkeit bitte ich um Nachsicht).

Düsseldorf, im November 2020

Peter C. Fischer

Gatunki i tagi

Ograniczenie wiekowe:
0+
Data wydania na Litres:
18 grudnia 2025
Objętość:
433 str. 40 ilustracji
ISBN:
9783170315709
Właściciel praw:
Bookwire
Format pobierania: