Czytaj książkę: «Von Cäsar bis Zeus»

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Von Cäsar bis Zeus

1  Von Cäsar bis Zeus

2  Cäsar unser Kirschenesser

3  Samara die Freche

4  Lila, die schöne Blume.

5  Ghana - Frau Professor.

6  Serenda die Schwarz – Braune

7  Sein Name ist Zeus.

Von Cäsar bis Zeus
Meine Hunde

Mein Name ist Mimi und ich bin 44 Jahre jung. Meine Familie und ich haben 43 Jahre Hunde. Zu unserer Familie zählen Bernhardiner und Neufundländer und jüngst jetzt auch noch 2 zugelaufene Labradorwelpen Mischlinge oder so was Ähnliches, sie sind höchstens 2 oder 3 Wochen alt. So nun erzähle ich der Reihe nach von unseren verschiedenen Hunden die uns 44 Jahren begleitet haben.

Unser erster Hund war ein Bernhardinerrüde namens Falk. Meine Eltern hatten gerade ein neues Haus gebaut und hegten den Wunsch nach einem großen Hund. Mama´s Wunsch war schon immer ein Bernhardiner. Sie lernte in ihrer Kindheit mehrere Bernhardiner kennen durch ihren Vater der mit einem Bernhardinerzüchter zusammen arbeitete. Daran erinnerte sich meine Mama auf einmal. Nun fragte sie ihren Vater nach dem Namen des Züchters und telefonierte dann sofort mit ihm. Er konnte sich noch an sie erinnern und beantwortete die Frage von Mama, dass er im Moment keinen jungen Hund, aber einen 3 jährigen Rüden abzugeben hätte. Wir überlegten nicht lange und fuhren zu dem Züchter und schauten uns den Rüden an. Sofort waren wir alle begeistert von dem Hund und meinten den nehmen wir. Nur konnten wir ihn nicht gleich mit nach Hause nehmen, weil der Garten und der Zaun um das große Grundstück noch nicht fertig waren. So mussten wir schweren Herzens den Hund noch bei dem Züchter lassen bis alles voll erledigt war. Zum Glück war der Züchter damit einverstanden und brachte uns den Hund einige Tage später vorbei. Ich freute mich ganz tolle auf den Tag als Falk bei uns einzog. Nun ist der Tag gekommen als Falk von dem Züchter gebracht wurde. Wir warteten alle im Hof bis der Egon mit dem Auto um die Ecke gebogen kam und öffneten dann die Gartentür wo Falk dann herein gelaufen kam. So nun habe ich euch den Werdegang erklärt wie wir unseren ersten Hund bekommen haben. Jetzt kann die Geschichte von Falk bei uns beginnen und viel Spaß beim Lesen.

Damals war ich ein Jahr alt und konnte viel Blödsinn mit Falk machen, im Gegenzug passte er auch auf mich auf, so dass kein Fremder mir etwas tun konnte. Es wurde Winter und es schneite. Meine Mama, Oma und ich im Sportwagen machten unseren alltäglichen mittags Spaziergang mit Falk in den verschneiten Feldern. Mir wurde unterwegs auf einmal zu warm an den Fingern und ich hielt meine Hand so Richtung Falk, dass er meine Handschuhe auszog. Er tat das ganz sanft. Zuerst merkte keiner was davon, aber dann entdeckte Oma die Handschuhe im Kinderwagen. Sie meinte es ist zu gefährlich Falk meine Handschuhe ausziehen zulassen. Falk und mir machte es einen riesigen Spaß Oma damit zu ärgern. Von da an zog mir Mama keine Handschuhe mehr an nur wenn ich kalte Finger hatte. Wenn Falk vom Spaziergang nach Hause kam und er war nass und schmutzig machte er sich auf den Weg in seine Hundehütte und wälzte sich im Stroh, danach war er trocken und hatte ein schneeweißes Fell. Umso größer ich wurde umso mehr Spaß hatten Falk und ich im Garten. Wir rannten und wälzten uns im Gras, danach legte sich Falk neben mich hin solange ich im Sandkasten gespielt habe. Falks Spezialität war, aus dem laufenden Wasserhahn neben der Garage zu saufen, wenn er frisches Wasser wollte. Im nächsten Jahr zur Obst Ernte wenn Erdbeeren, Kirschen, Zwetschgen, Äpfel, Mirabellen reif waren wollte ich jedes Mal bei dem Spaziergang etwas Obst vom Baum haben. Meistens pflügten mir Mama oder Oma immer Obst vom Baum und ich teilte es dann mit Falk. Natürlich ärgerte ich Falk auch mal und bekam es prompt zurück, indem er mich mit seinem Hinterteil umwarf. Ich beschwerte mich immer bei Mama, sie fragte mich dann was hast du mit Falk gemacht, ich antwortete nichts. Eines Tages war ich wieder mit Falk im Hof und bohrte ihm in der Nase und er drehte sich nur um und ich landete auf dem Boden. Heulend lief ich zu Mama und wollte mich beschweren, dass Falk mich wieder umgeworfen hatte aber diesmal musste Mama oder Opa das ganze gefilmt haben. Sie fragte mich nochmals was hast du mit Falk gemacht, ich sagte nichts. Nun war es für Mama an der Zeit mir den Film zu zeigen von diesem Tag an lies ich Falk in Ruhe und wir waren wieder beste Freunde. Am allermeisten mochte er gebürstet werden. Wenn Falk meinte es würde wieder an der Zeit sein lief er in die Garage an den Schrank machte die Schublade auf und holte seine Hundebürste heraus und brachte sie einem von uns. Man nahm sich dann die Zeit und bürstete ihn dann. Manchmal konnte man fast ein Kissen mit füllen, so viele Haare bürstete man Falk aus seinem Fell, danach war er zufrieden und trolle sich wieder und schlief weiter. Einmal waren wir alle auf einen Geburtstag eingeladen und Falk musste leider zu Hause bleiben, weil er nicht gerne Auto fuhr. Es wurde ihm jedes Mal schlecht dabei. Als wir dann nach Hause kamen war im Garten kein Licht mehr. Es war stockdunkel und was war geschehen? Keiner hatte eine Idee was eigentlich passiert sein könnte. Meine Eltern und Opa beschlossen am anderen Morgen zu schauen was los ist. Morgens als wir dann alle gefrühstückt hatten gingen wir in den Garten und fanden eine große Überraschung. Falk hatte aus Langeweile und Frust die Birne und Fassung aus dem Licht ausgebaut. Zum guten Glück hatte er keinen Stromschlag abbekommen. Andererseits, wenn einer abends fort ging wartete Falk dann im Garten und Hof auf uns und trollte sich dann erst in seine Hundehütte, wenn jeder zu Hause war. Über unseren Falk konnte man nicht viel schreiben er machte eigentlich keinen Unfug er war ein seelentreuer Bernhardiner der einfach nur auf die ganze Familie aufpasste. Man findet kaum eine andere Rasse, die so freundliche Familienhunde sind. Meine Oma und ich liefen eines Mittags bei uns zur Post, bemerkten aber nicht, dass das Gartentor nicht richtig zu war. So folgte uns Falk. Wir erledigten unsere Postangelegenheiten und wollten gerade das Postamt verlassen, als eine Frau ganz aufgelöst ins Postamt reinkam. Die Frau fragte wem gehört der große Hund vor dem Postamt? Wir schauten alle raus und mussten feststellen es war unser Falk. Oma und ich hatten ja keine Leine dabei. Es blieb uns nichts anderes übrig als zu Hause bei Mama anzurufen und es ihr sagen. Ein paar Minuten später war sie schon da. Nächstes Mal lief Opa in den Ort um zu telefonieren, weil Opa und Oma noch kein Telefon hatten. Falk meinte er müsse Opa beschützen und spazierte ihm nach. Zum guten Glück hatte Opa an seiner Hose einen Gürtel. Aus diesem Gürtel entstand dann eine Leine. So kamen die beiden angelaufen und schauten sehr lustig aus. Nun war es an der Zeit den Garten und den Zaun anzuschauen wo eventuell ein Loch sein kann wo Falk immer raus kann. Nach kurzem Suchen fanden wir das Loch und es wurde sofort gerichtet. Das einzige wo Falk gar nicht mochte war Auto fahren, Gewitter und Silvesterkracher. Bei dem Gewitter und Silvester wollte Falk immer in die Garage. Einmal wollte eine Vertreterin uns was verkaufen, Falk fand das nicht lustig und legte den Kopf auf unser Gartentor. Die Frau erschrak so sehr, dass sie ging und uns nie wieder belästigte. Falk wurde jetzt ein alter Hund bekam mit seinen Knochen Probleme. Eines Tages war nun der Zeitpunkt gekommen mit 10 Jahren mussten meinen Eltern Falk dann einschläfern lassen. Wir hofften nun, dass Falk sich bei uns wohlgefühlt hatte. Wir wünschen ihm im Hundehimmel alles Gute. Wir waren alle danach sehr traurig und wünschten uns einen neuen Hund, denn es war so leer und komisch ich hatte auch keinen Spielkameraden mehr. Meine Mutter telefonierte alle Tierheime in der Umgebung ab und fragte ob sie einen großen Hund zum Abgeben hätten. Sie bekam von jedem Tierheim die gleiche Antwort, ein nein. Vorher machten sie Werbung, sie hätten viele große Hunde abzugeben das sagte Mama dann auch jedem Tierheim unverblümt am Telefon. Werbung machen und dann keinen Hund haben das findet sie nicht toll und sie könnten ihre kleinen Hunde verkaufen an, wenn sie wollten an uns nicht rief meine Mutter dann ins Telefon und legte auf.

Cäsar unser Kirschenesser

Eines Samstagmorgens las meine Mama unsere Samstagzeitung und fand eine Anzeige über Neufundländer Welpen die zu verkaufen sind. Wie meine Mama so ist musste sie dort gleich anrufen und fragen ob noch ein Welpe zu kaufen sei. Sie bekam gleich Verbindung mit dem Züchter und der meinte er hätte noch Welpen frei. So fuhren meine Mama und Opa dorthin und schauten sich die Welpen an. Vorsichtshalber nahmen Sie einen Korb mit, um unseren neuen Hund rein zu setzten. Es war ein Rüde den meine Mama aus dem Wurf ausgesucht hatte. Leider musste ich zu Hause bleiben um mir die Enttäuschung zu ersparen, wenn es nicht klappt mit dem Hund. Damals gab es ja noch kein Handy um mitzuteilen ob es was geworden ist oder nicht, man musste einfach warten bis sie wieder zu Hause waren Mama und Opa. Für mich als 11jähriges Mädchen war die Zeit sehr lange bis sie endlich um die Ecke gebogen kamen. Ich machte sofort das Hoftor auf sodass Mama gleich reinfahren konnte. Leider konnte ich nicht erkennen ob sie nun einen Welpen mitbrachten oder nicht, Mama meinte ich solle zu Opa zur Beifahrertür gehen um ihm die Türe aufzumachen. Jetzt sah ich bei Opa auf den Beinen einen kleinen schwarzen Teddybär in seinem Körbchen sitzen. Ich machte ganz schnell die Türe auf und begrüßte unseren neuen Hund. Unser neuer Hund sah in dem Korb aus wie ein Teddybär mit schwarzem Fell und auf der Brust einen weißen Fleck. Opa stieg dann aus dem Auto aus und hob unseren neuen Hund aus seinem Korb und setzte ihn auf den Boden. Sein erster Weg war vor die Haustüre zu watscheln und alles ab zu schnüffeln. Nun hatte ich Zeit meine Mutter zu fragen was eigentlich unser neuer Hund für einen Namen hätte. Sie antwortete mir sein Name ist Cäsar. Jetzt hatte sich Mamas zweiter Wunsch erfüllt mit einem Neufundländerhund. Nun erkläre ich euch die Rasse Neufundländer bevor die Geschichte weitererzählt wird. Die Rasse Neufundländer sind Kinder und Familien freundlich, gutmütig und sie sind sehr gute Schwimmer. Sie werden auch als Rettungsschwimmhunde ausgebildet um im Wasser Menschen das Leben zu retten.

So jetzt erzähle ich euch was Cäsar so alles für Unfug angestellt hat. Cäsar hatte seinen Schlafplatz schnell gefunden. Er legte sich gleich vor die Haustüre. Den restlichen Vormittag kümmerten wir uns um Cäsar, so dass er sich nicht alleine fühlte. Ich durfte mit Cäsar etwas spielen und streicheln bis er müde wurde und sich hingelegt hatte um etwas zu schlafen. Meine Mama erklärte mir, dass Hundebabys noch sehr viel Schlaf brauchen und man sie nicht wecken darf, sonst könnten sie eingehen. Als Mama mich und Cäsar alleine lassen konnte ging sie ins Haus um Mittagessen zu kochen. Jetzt schlief Cäsar tief und fest, so konnte ich ins Haus um Mittag zu essen. Ich hatte jetzt Freundschaft mit Cäsar geschlossen. Also gingen wir ins Haus um Mittag zu essen. Wir hatten uns gerade an den Tisch gesetzt und wollten gerade anfangen zu essen als es an der Hausglocke läutete. Wer konnte das um Himmels willen jetzt zur Mittagszeit sein. Der Briefträger war schon vorbei gegangen als ich noch im Hof mit Cäsar spielte. Es war unser Nachbar, er wollte wissen, ob uns der junge Hund vor unserem Gartentor gehört? Alle sausten vom Tisch auf und rannten aus dem Haus um nach zusehen was für ein Hund vor unserem Gartentor sitzt und jammert. Wir mussten feststellen es war unser eigener Hund. Mama bedankte sich bei unserem Nachbar nahm Cäsar auf den Arm und ging dann wieder in den Hof. Mittlerweile bemerkte Opa dann auch das Geschehen und kam auch in den Garten und fragte was los sei. Wir erzählten ihm, dass Cäsar vor dem Hoftor gesessen ist und geheult hatte. Er musste irgendwo rausgefallen sein meinte Opa und suchte mit Papa den ganzen Garten ab. Sie fanden dann neben dem Eingang das ganz kleine Loch im Gartenzaun. Es wurde gleich repariert, von nun an konnte Cäsar nicht mehr rausfallen. Wir hörten leider sein jammern nicht weil Mamas Küche auf der anderen Seite vom Haus war. Später wollten wir Papa von der Arbeit im Industriegebiet abholen, aber vorher musste Cäsar etwas ausruhen und schlafen. Um die Nachmittagszeit so um 14 Uhr machten wir uns alle Mama, ich, Opa und Oma auf den Weg unseren Vater abzuholen. Cäsar wackelte mit seinen kurzen Beinchen neben uns her und am Ende der Straße kam auf einmal ein Altdeutscher Schäferhund aus der Hofeinfahrt geschossen und wollte auf Cäsar losgehen. Opa konnte gerade noch dazwischen und dem Schäferhund eine auf die Nase geben sonst hätte er unseren Hund zerfleischt. Auf einmal stand der Besitzer von dem Hund da und fragte uns warum Opa seinem Hund eine gegeben habe? Opa antwortete etwas verärgert er solle in Zukunft seinen Hund besser in seinem Grundstück halten und nicht auf die Straße rennen lassen. Bei dieser Aktion ist Cäsar so erschrocken das er wimmerte und nicht weiterlaufen wollte. So nahm in Mama auf den Arm und wir setzten unseren Spaziergang zu Papa fort. Dort angekommen wurden wir von Papa schon sehnsüchtig erwartet, weil er sich auch darauf freute, das neue Familienmitglied begrüßen zu dürfen. Als Papa Cäsar nun begrüßt und gestreichelt hatte marschierten wir alle 5 nach Hause. Leider mussten wir wieder bei diesem nicht gut aufgelegten Hund vorbei, diesmal nahm Mama Cäsar gleich auf den Arm bis wir daran vorbei gegangen waren. Anscheinend hatte Opas Standpauke was genutzt bei dem Hundebesitzer. Von nun an war der Hund eingesperrt und rannte nicht mehr auf die Straße. Zu Hause angekommen tranken wir alle miteinander im Garten Kaffee mitten drin natürlich Cäsar. Wenn Cäsar später einen Schäferhund von weitem roch oder sah flippte er fast aus, wenn er einen erwischt hätte, hätte er ihn zerfleischt. Wir wollten Cäsar an seinem ersten Tag in einer fremden Umgebung nicht alleine lassen. Zu meinem Erstaunen durfte ich etwas mit Cäsar spielen ich holte meine alte Ente aus Plastik aus meiner Spielkiste. Er hatte so viel Freude damit, dass er gar nicht mehr aufhören wollte zu spielen. Mama musste ein Machtwort sprechen und ihm die Spielente regelrecht wegnehmen. Gegen Abend machten wir noch einen kleinen Spaziergang mit Cäsar um die Füße zu vertreten und damit er müde war und gut schlafen konnte. Das glaubten auch bloß wir. Meine Eltern waren noch nicht recht im Bett heulte Cäsar fürchterlich vor der Haustür, Mama stand wieder auf zog sich an und setzte sich zu Cäsar an die Haustüre. Jetzt war unser Hund zufrieden und schlief in Mamas Armen ein. Er war ohne seine Mama, Geschwistern und dann auf einmal ganz alleine, das war schon komisch für ihn. Es waren zum nur zwei oder drei Nächte dann blieb er alleine im Garten. Aber morgens wartete er schon sehnsüchtig auf Opa um seinen Frühmorgenspaziergang zu machen. Dann wurde wieder geschlafen bis es von Mama dann Frühstück gab. Anschließend wurde dann getoppt und gespielt um überschüssige Energie los zu werden. Cäsar war jetzt schon eine Weile bei uns und Mama wollte Erdbeersetzlinge in ihrem Gemüsegarten anpflanzen. Sie meinte wir sollten mit Cäsar einen Spaziergang machen damit sie ihre Erdbeeren in Ruhe pflanzen kann. Papa und ich schnappten uns Cäsar Halsband und Leine ran und los ging der Spaziergang. Cäsar merkte, dass irgendetwas nicht in Ordnung war und wollte gar nicht mit uns gehen. Es kostete viel Überzeugung. Wir waren etwa eine halbe Stunde unterwegs als wir wieder nach Hause kamen. Zum Glück die Erdbeeren waren schon gepflanzt und Cäsar musste sie auch gleich begutachten und als gut befunden. Papa, Mama und ich räumten alle Gartengeräte auf die Mama gebraucht hatte und gingen dann ins Haus um Abendbrot zu essen und anschließend noch einen Film im Fernsehen anzuschauen. Am anderen Morgen als Mama zum Haus hinaus ging lagen alle Erdbeersetzlinge feinsäuberlich vor der Türe. Cäsar hatte gemeint, die gehören nicht in den Garten und dabei sein durfte ich auch nicht beim Pflanzen also brauchen sie auch nicht im Garten bleiben. Mama war nicht gerade begeistert und schimpfte mit Cäsar war aber auch ihre eigene Schuld. Hätte sie Cäsar dabei gelassen wären die Erdbeersetzlinge im Beet geblieben und sie hätte keine doppelte Arbeit gehabt. In Zukunft durfte Cäsar bei jeder Gartenarbeit dabeibleiben und keine Pflanze wurden mehr ausgegraben. Dies war eine Lehre für meine Mama von Cäsar. Im Sommer hatten wir immer eine Hollywoodschaukel im oberen Garten bei uns stehen. Eines Tages suchte Mama Cäsar und fand ihn nicht sie rief ihm aber er gab keinen Laut von sich und km auch nicht angerannt. Wo konnte er nur sein, unser kleiner Stromer. Sie suchte im ganzen Garten nach ihm, kein Hund zu sehen. Zufällig merkte sie dann, dass sich unter unserer Hollywoodschaukel etwas bewegte. Beim genauen hin schauen entdeckte sie dann Cäsar. Er lag darunter und fraß alle runter hängende Franzen in einer Gemütlichkeit rundherum ab. Als er Mama bemerkte wedelte er mit seinem Schwanz und freute sich was für eine Arbeit er nun vollbracht hatte. Sie schimpfte mit ihm aber weg waren die Franzen jetzt schon. Bei manchem Unfug den er anstellte hatte er nur Langeweile. Noch im Sommer bekam Cäsar meine ehemalige Babybadewanne zum Spielen. Er war eine richtige Wasserratte, na ja, wie Neufundländer halt sind. Wir füllten ihm das Bädchen mit Wasser und dann konnte er genüsslich darinnen plantschen. Eines Tages bellte Cäsar wie verrückt auf unserem Balkon. Mama lief schnell hin um zu sehen was eigentlich los ist. Zu ihrem Erstaunen stand er im Bädchen und scharrte wie blöd darin herum. Sie ging hin und schaute warum er gar so wild scharrte. Durch seine Rumtollerei hatte er im Bädchen den Stopfen rausgescharrt und das ganze Wasser lief davon. Das passte Cäsar überhaupt nicht. Mama hat dann den Stopfen gesucht, ihn wieder in die Badewanne gesteckt und wieder Wasser reingetan. Nun blieb sie dabeistehen um festzustellen was passiert. Das gleiche Prozetere ging von vorne los. Nach dem dritten füllen meinte Mama nun ist Schluss einmal wird noch gefüllt, wenn du es wieder leer laufen lässt wird nicht mehr gefüllt. Es wurde wieder der Stopfen raus montiert, die Wanne lief leer und wurde aber nicht mehr gefüllt. Von nun an gingen wir mit Cäsar an einen Fluss zum Schwimmen lernen. Wie lernt man einem Welpen schwimmen? Also musste Mama mit ins Wasser und Cäsar etwas heben bis er sich sicher fühlte. Dann plantsche er im Wasser umher und kam immer zu Mama her, um zu sagen spiel jetzt mit mir im Wasser. Umso öfters wir mit Cäsar schwimmen gingen desto mehr Spaß hatte er und konnte auch sehr schnell in das tiefe Wasser vom Fluss rein gehen wo er nicht mehr stehen konnte. Mama schwamm ab und zu auch mal und wurde dann permanent von Cäsar aus dem Wasser gezogen, er wollte sie immer nur retten. Neufundländer sind Rettungshunde im Wasser. Im Frühjahr pflanzt man Gelbe Rüben, Tomaten und verschiedene Salate in ein kleines Gewächshaus. Eines Nachmittages wollte Mama und Oma mit Cäsar spazieren gehen sie riefen seinen Namen aber er kam nicht. Wir suchten den ganzen Garten ab und fanden Cäsar nicht, abgehauen konnte er nicht sein, denn der Zaun hatte keine Löcher mehr. Mama rief abermals seinen Namen, dann bemerkte sie im Gewächshaus eine Bewegung. Jetzt konnte er es nicht mehr aushalten und machte sich bemerkbar. Das ganze Gemüse das Mama gepflanzt hatte war von Cäsar plattgewalzt und er freute sich noch über die gelungene Arbeit die er vollbracht hatte. Die zwei Damen waren nicht begeistert und schimpften mit Cäsar den es überhaupt nicht interessierte was sie sagten. Nun ging es spazieren. In den Feldern durfte Cäsar immer frei laufen also ohne an der Leine zu sein. An diesem Mittag stöberte er einen Hasen auf im Feld und lief ihm nach. Mama rief ihm er solle herkommen aber Cäsar hörte nicht und rannte dem Hasen immer weiter nach hatte aber kein Glück ihn zu fangen. Sie rannten Cäsar nach fanden ihn aber nicht mehr und wurden nervös wo er bloß sein könnte. In den Feldern hatte ein Schweinezüchter seinen Stall und ein Mistbrühloch. Die Zwei hatten schon Angst er könnte dort hineingefallen sein. Nun liefen sie in ihrer Verzweiflung nach Hause und wer sitzt nicht vor dem Gartentor vergnügt und wedelte mit dem Schwanz, natürlich Cäsar. Mama und Oma waren erleichtert als sie ihn sitzen sahen und meinten, er solle so was nicht nochmals machen. Als sie sich ausgezogen hatte und zu mir und Papa hoch kam meinte sie ob wir Cäsar nicht gehört hätten er wäre vor dem Gartentor gesessen und hätte gewartet. Papa und ich hatten nichts gehört kein jammern und kein bellen. Wir waren alle froh, dass Cäsar nichts passiert ist.

Von nun an war Cäsar gegenüber Hasen vorsichtig, weil er merkte sie sind schneller als er. Jetzt wurden die nächsten Streiche von Cäsar geplant welche es wohl werden, werden wir in der nächsten Zeit mitbekommen. Als Cäsar ein dreiviertel Jahr alt war brach sich Papa unglücklicher Weise bei der Arbeit den Arm. Von jetzt an hatte Papa viel Zeit für Cäsar. Die beiden machten große Spaziergänge. Leider war Cäsar nun in einer Phase wo das hören überbewertet war bei ihm. Jetzt machte sich Papa beim Spazieren gehen Gedanken, wie bringe ich Cäsar wieder das hören bei. Eines Tages kam ihm dann die zündende Idee wie er es anstellen kann das Cäsar herkommt, wenn er ihm rief. Papa war wieder einmal mit Cäsar unterwegs hob in den Felder einen Dreckbollen(Hochdeutsch-Erdkugel) auf und rief Cäsar, dass er herkommen soll. Cäsar hatte wieder dicke Ohren und es flog die Erde und traf Cäsar am Bauch. Cäsar wunderte sich wo kam jetzt die Erde her. Es waren ein paar Tage bis Cäsar begriff, dass Papa einen langen Arm hat, auch wenn er ein paar Meter weg ist. Zu dieser Zeit war es sehr kalt und Papa hatte einen Lodenmantel zum Spazieren gehen an. Cäsar fand es lustig, dass bei Papa ein Ärmel immer herunterhing, man musste da dann unbedingt reinbeißen und ziehen. Dabei konnte sich Papa leider nicht wehren und fragte als sie von ihrem Spaziergang nach Hause kamen was er machten könne? Mama meinte den Ärmel innen in den Lodenmantel tun. Von nun an war Cäsars Spiel mit dem Ärmel vorbei. Bei uns in der Nachbarschaft wohnte ein ungarischer Hirtenhund mit seiner Familie. Er war etwas älter als Cäsar und meinte deshalb, wenn er bei uns am Zaun vorbei ging müsse er an einen unserer Pfosten hinpinkeln. Cäsar schaut sich dies einige Tage geduldig an. Eines Morgens jaulte es furchtbar draußen. Wir schauten schnell nach, ob Cäsar sich wehgetan hatte. Es war nicht Cäsar der jammerte, sondern der Hirtenhund. Cäsar hatte ihn durch den Zaun hindurch gezwickt. Von diesem Tag an machte unser Nachbarshund einen riesen Bogen um Cäsar und den Zaun.

Darmowy fragment się skończył.

Ograniczenie wiekowe:
0+
Data wydania na Litres:
10 listopada 2024
Objętość:
87 str. 12 ilustracji
ISBN:
9783746764078
Wydawca:
Fotograf:
Właściciel praw:
Bookwire
Format pobierania: