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Malva B
Begierde 7 - Rote Rosen: Erotische Novelle
Übersetzt Gertrud Schwarz
Lust
Begierde 7 - Rote Rosen: Erotische Novelle ÜbersetztGertrud Schwarz Original Begär 7: Röda rosorCoverbild / Illustration: Shutterstock Copyright © 2013, 2020 Malva B. und LUST All rights reserved ISBN: 9788726454727
1. Ebook-Auflage, 2020
Format: EPUB 2.0
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Begierde 7 Rote Rosen
Samstagmorgen. Hanna fühlt sich noch matt und träge, kann aber nicht wieder einschlafen. Sie ist noch immer geil. Will noch mehr. Ihre Wangen sind gerötet, nachdem sie vom Rhythmus von Fredriks Schwanz in sich drin geweckt wurde. Sie erschaudert, als sie sich an das Kratzen seiner Nägel in ihren Schultern erinnert, als er kam. Hanna legt sich in Embryonalstellung, als ob sie noch einmal das Gefühl erleben will, wie er sie von hinten gefickt hat. Hebt die Decke hoch und streckt den Po nach hinten. Hofft, dass Fredrik noch eine Runde schafft.
„Komm“, sagt Hanna, als er nicht reagiert. Sie streckt ihre Hand nach hinten. Klopft damit aufs Bett, damit er näher kommt. Dreht sich um und wirft ihm einen Kuss zu. Versucht, seine Hüfte zu fassen zu bekommen, aber sie ist zu weit weg. Fredrik ist ihre Einladung egal, er geht ins Bad.
„Jetzt hast du schon wieder die Schmuckhandtücher benutzt“, murmelt er von der anderen Seite der Schlafzimmerwand.
„Was hast du gesagt, Liebling?“, fragt Hanna und gähnt. Als sie keine Antwort bekommt, steht sie auf und klopft vorsichtig an die Badezimmertür. Sie öffnet sie einen Spalt und fragt:
„Was machst du?“
Fredrik zeigt auf das weiße Holzregal neben dem Waschbecken. Da liegen normalerweise drei Handtuchrollen, nun sind es nur zwei. Das dritte Minihandtuch liegt auf dem Boden.
„Entschuldigung“, flüstert Hanna und hebt es auf.
„Ich habe dir doch schon tausendmal gesagt, dass diese Handtücher nicht benutzt werden sollen“, seufzt Fredrik und stellt die Hautlotion zurück an ihren Platz im Badschrank.
Alle Fläschchen und Döschen stehen ordentlich nach Größe sortiert nebeneinander.
„In Zukunft kaufe ich nur noch weiße Handtücher“, fährt Fredrik fort.
„Warum?“, fragt Hanna. „Das ist doch ziemlich fad.“
„Auf die Art kann man einen Arbeitsschritt auslassen“, erklärt Fredrik und sieht zu dem Regal, in dem die blauen, grünen und lila Handtücher nach Farbe sortiert liegen. „Ich habe gestern mal im Internet recherchiert, welche Handtücher am preiswertesten sind.“
„Ich mache mal Kaffee“, sagt Hanna und geht in die Küche, ohne die neueste Idee ihres Freundes zu kommentieren, wie Ordnung einem das Leben erleichtert.
Fredrik folgt ihr, nachdem er sich auf der elektrischen Waage gewogen hat, die auch das Körperfett in Prozent anzeigt.
„Fährst du mit mir im Oktober nach Argentinien?“, fragt er, als sie sich an den Frühstückstisch setzen.
„Ich dachte, das war ein Witz gestern“, antwortet Hanna. „Du meinst also wirklich, dass ich ans andere Ende der Welt fliegen soll, um jemanden zu ficken, den ich nicht mal kenne?“
„Ich hab dich doch gefragt, ob wir ein Swingerpaar zum Abendessen einladen können, aber das wolltest du nicht. Du musst doch verstehen, wie viel es mir bedeutet, Gruppensex mit jemandem zu haben, den ich liebe, Hanna. Das ist ein Teil von meiner Persönlichkeit. Ich möchte, dass wir uns zu hundert Prozent aufeinander verlassen können. Ohne sexuelle Hindernisse. Außerdem wolltest du doch immer mal nach Lateinamerika!“
„Necesita ayuda, Señorita“, fragt eine freundliche Flugbegleiterin, als Hanna zwei Monate später in Buenos Aires landet und alle Passagiere außer ihr aus dem Flugzeug ausgestiegen sind.
Hanna ist auf ihrem Platz sitzen geblieben und konnte sich nicht zum Aussteigen bewegen. Sie möchte am liebsten in ihr sicheres Stockholm zurückfliegen. Aber nein, Hilfe braucht sie nicht. Und selbst wenn sie Hilfe haben wollte, könnte sie ihr Anliegen nicht formulieren.
Das ist ihre erste Reise außerhalb von Europa und jetzt würde sie alles dafür geben, dass Fredrik sie am Flughafen abholen würde. Sie umarmen und ins Hotel bringen würde. Sie werden sich dort treffen, wenn sein Flugzeug später am Abend landet. Er kommt direkt von einer Messe in Brasilien.
Darmowy fragment się skończył.