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Malva B.

Begierde 5 - Der Dreier: Erotische Novelle

Übersetzt Gertrud Schwarz

Lust

Begierde 5 - Der Dreier: Erotische Novelle ÜbersetztGertrud Schwarz Original Begär 5: TrekantenCoverbild / Illustration: Shutterstock Copyright © 2013, 2020 Malva B. und LUST All rights reserved ISBN: 9788726454703

1. Ebook-Auflage, 2020

Format: EPUB 2.0

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Begierde 5 Der Dreier

„Du willst also, dass ich einen anderen Mann ficke?!“, schreit Knut. „Du bist doch verdammt noch mal nicht ganz richtig im Kopf. Als ob ich eine Schwuchtel wäre.“

Knut reißt seinen Rucksack an sich und schlägt die Autotür zu. Er stampft den gestreuten Weg zu seinem Elternhaus hoch. Der Schnee knarzt unter seinen groben Wanderstiefeln. Lene legt den Kopf aufs Lenkrad und fragt sich, ob Knut vielleicht recht hat. Dass sie verrückt ist, weil sie mit zwei Männern gleichzeitig schlafen will.

„Pass auf deinen Honda auf“, steht eine Woche später im Varing, der Lokalzeitung von Nittedal.

Im Artikel geht es darum, dass fünf Schneepflüge in der letzten Woche direkt außerhalb von Oslo gestohlen wurden. Der Dieb scheint auf Hondas spezialisiert zu sein. Die Polizei arbeitet mit Hochtouren daran, die Spuren um die Garage zu sichern.

„Immerhin ein Glück, dass was passiert“, murmelt ihre Mutter. Sie sitzt am Küchentisch und blättert in der Zeitung, als Lene nach Hause kommt.

„Wie wars heute auf der Arbeit? Du siehst blass aus“, fährt sie, an ihre Tochter gerichtet, fort.

„Ich bin total müde. Heute waren lauter kichernde Mädels in der Bar, die gerade achtzehn geworden waren. Die mussten sich unbedingt die Birne wegsaufen. Haben mich komplett ignoriert. Obwohl ich zu jeder einzelnen Tussi gesagt habe, dass sie meine beste Kundin ist. Sie hatten nur Angst um die Jungs. Als ob die süßen Kellnerinnen mit ihren Idioten bumsen wollen würden.

Lene geht in ihr Zimmer hoch und wirft sich aufs Bett. Ruft Kurt zum achten Mal heute an. „Hallo, ich bin‘s noch mal“, sagt sie. „Was ist denn nun wieder?“, fragt Kurt. „Hast du es dir anders überlegt?“ „Nein, habe ich ja schon tausend Mal gesagt. Du etwa?“ „Ich meine, du musst es nicht machen, wenn du nicht willst“, fährt Lene fort.

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