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Vom Wolf besessen
Vom Wolf besessen
Copyright © 2020 by Kayla Gabriel
Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf in irgendeiner Form oder mit irgendwelchen Mitteln ohne ausdrückliche, schriftliche Erlaubnis der Autorin elektronisch, digital oder analog reproduziert oder übertragen werden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, Fotokopieren, Aufzeichnen, Scannen oder Verwendung diverser Datenspeicher- und Abrufsysteme.
Veröffentlicht von Kayla Gabriel als KSA Publishing Consultants, Inc.
Gabriel, Kayla: Vom Wolf besessen
Coverdesign: Kayla Gabriel
Foto/Bildnachweis: Nirkri; Deposit Photos: ysbrand, dsom
Anmerkung des Verlegers: Dieses Buch ist ausschließlich für erwachsene Leser bestimmt. Sexuelle Aktivitäten, wie das Hintern versohlen, die in diesem Buch vorkommen, sind reine Fantasien, die für Erwachsene gedacht sind und die weder von der Autorin noch vom Herausgeber befürwortet oder ermutigt werden.
Inhalt
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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
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Über den Autor
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kostenloseparanormaleromantik.com
1
„Du machst wohl Witze”, fluchte Walker und unterbrach einfach das Gespräch auf seinem Smartphone. Er ließ das Handy wütend auf die Ablage seines Range Rovers fallen. Auf keinen Fall würde Lucas damit davonkommen. Als COO einer vermögenden Tech 500-Firma brauchte Walker Black jetzt kein neues Problem. Besonders keine Braut in Schwierigkeiten.
Sein Handy vibrierte und zeigte eine neue Nachricht an. Walker warf seinem Handy den finstersten Blick zu, den er hatte und der wahrscheinlich auch die schwärzeste Farbe von der Wand lösen konnte. Nur ein paar Menschen hatten seine persönliche Nummer, sodass Walker sicher war, dass die Nachricht von Lucas kommen musste. Er nahm das Handy stöhnend wieder in die Hand.
Du hast keine Wahl, les den Text. Es ist niemand anderes verfügbar und die Frau ist auf jeden Fall in Schwierigkeiten.
„MIST!!”, rief Walker und schlug mit der Hand mehrere Male auf die Motorhaube. Er fluchte wortlos und seine Wut schüttelte den ganzen SUV.
Aus den Augenwinkeln sah Walker etwas in Rosa blitzen. Er drehte sich um und sah eine erschrocken aussehende Frau in den fünfzigern, eine vornehme, wasserstoffblonde Blondine in einem rosa Trainingsanzug. Sie kam aus dem Forum Athetlic Cub, Atlantas protzigem Sportstudio und versuchte gerade in den gepflegten, weißen Mercedes CLS einzusteigen, der neben Walker parkte.
Sie erblasste, als er ihr in die Augen blickte und ihre Autoschlüssel begannen in ihrer Hand zu zittern. Für einen Moment stellte Walker sich vor, was sie sah. Mit über 1,90 m war Walkers Gestalt voll mit Muskeln von Kopf bis Fuß. Zwillingswirbel aus Schwarz schmückten seine Arme vom Handgelenk bis zur Schulter, wobei die traditionellen polynesischen Stammestätowierungen den Bizeps überall mit Stacheldraht säumten. Sein Wolf war jetzt sehr nah an die Oberfläche getreten und seine Wut hatte seine normalerweise ruhige Fassade abgelöst.
Walker riss sich zusammen, es gelang ihm sofort und mühelos. Er warf der Frau ein Grinsen und ein Achselzucken zu und seufzte übertrieben. Seine Zeit bei einer bestimmten Regierungsbehörde hatte ihm gezeigt, wie er sich von seinen Gefühlen sofort komplett lösen konnte. Die Arbeit war nicht grade eine Freude gewesen, aber ein bisschen vom Training war wirklich nützlich gewesen.
„Verdammter Aktienmarkt, oder?”, fragte er und wandte einen dümmlichen, flirthaften Ton an. Die Lüge kam ihm einfach über die Lippen, wie so häufig in dieser Zeit.
Die Erleichterung der Frau war offensichtlich. Sie winkte ihm tatsächlich zu, ehe sie in ihr Auto stieg. Walker rollte mit den Augen und schüttelte den Kopf.
Manchmal hatte das gute Aussehen seine Vorteile. Mit einer breiten Stirn, einem kantigen Kinn, einer starken Nase und markanten Wangenknochen erhielt Walker nicht viele Beschwerden, was sein Aussehen anging. Frauen liebten sein Aussehen, einige waren begeistert von den langen, dunkeln Wimpern, die ihn grüblerisch erscheinen ließen.
Gut, dass ich antisozial und ein wenig Arschloch bin, dachte er. Sonst könnte es tatsächlich passieren, dass ich auf dem regulären Weg flachgelegt werde.
Er rümpfte die Nase, und fragte sich, wie lange sein letztes „Date” mit einem dieser gehirnlosen Modelltypen, die er im Bett bevorzugte, her war. Mist, wenn er darüber nachdachte, dann war das viel zu lange. Er sollte sie anrufen … Cam? Candy? Verdammt, wie zum Teufel hieß das Mädchen noch mal?
Seine Logik wiederholte sich. Wenn er sich nicht erinnern konnte, dann war es höchste Zeit, nach vorne zu schauen. Kein Wunder, dass er so verdammt schlecht mit Frauen umgehen konnte.
Walker nahm sein Handy und schrieb Lucas eine schnelle Antwort.
Ich werde die Frist für mein Akquisitionsprojekt verschieben müssen. Wir werden Millionen verlieren, schrieb er.
Ein paar Sekunden später vibrierte das Handy erneut.
Und das kümmert uns weil? Schrieb Lucas. Dann:
Ben hat alle Details über die Frau. Meld dich SOFORT bei ihm.
Walker schüttelte seinen Kopf und sprang in sein Auto und fuhr in sein Buckhead Apartment. Für einen Millionär respektierte Lucas nicht wirklich den heiligen Dollar. Da Lucas, Ben und Walker alle mehr Geld hatten, als sie in ihrem ganzen Leben ausgeben konnten, war Walker dazu geneigt, zuzustimmen. Mann, vielleicht würde das noch eine Art Urlaub werden.
„Ben anrufen”, befahl er dem Auto-Computer. Sein Luna Corp. Co-Eigentümer nahm beim ersten Klingeln ab.
„Jackson”, sagte Ben. Er grüßte nicht, machte keine Einleitung. Er nannte nur den Standort.
„Mississippi?”, fragte Walker überrascht.
„Ja. Fahr zum Dekalb-Peachtree Flughafen. Dort habe ich einen Helikopter für dich gemietet, der wartet dort.”
Beeindruckt entschied sich Walker dafür, den Halt an seiner Wohnung auszulassen. Er hatte gerade geduscht und ein frisches T-Shirt und Jeans angezogen und er hatte eine Tasche mit Waffen und anderen notwendigen Dingen im Kofferraum.
„Ich brauche ein wenig mehr Info, Ben. Lucas hat mir nur gesagt, dass ich irgendeine Frau retten soll, die du gefunden hast …”, er brach ab, da er keine weiteren Details kannte.
„Ich habe sie auf Silk Road zum Verkauf stehend gefunden”, sagte Ben.
„Du musst mir schon mehr erzählen.”
„Ich habe mehrere Nachrichtenbrettbeiträge gefunden, die sie erwähnen und dann habe ich die Gerüchte bis zu den Verkaufsquellen zurückverfolgt. Ein Schwarzmarkt in den Tiefen des Internets, dort wo alles nur noch durch bestimmte Hinterkanäle geht. Was passiert ist, ist, dass ein paar Proleten sie anscheinend in Wolfsform gefangen genommen und versucht haben, sie an einen Tiersammler zu verkaufen. Sie muss sich an irgendeinem Punkt verwandelt haben, weil sie herausgefunden haben, was sie ist und jetzt steht sie zum Verkauf als etwas viel Schlimmeres, als nur ein exotisches Haustier.”
Walker war einen Moment ruhig und nahm das alles auf. Sein Wolf rührte sich und Wut drohte wieder aufzusteigen, aber er hielt sie zurück. Gefühle würden jetzt keinem helfen.
„Ich brauche eine Satellitenüberwachung und das kann ich mit meinen aktuellen Ressourcen nicht stemmen”, antwortete Walker schließlich.
Ben stieß seinen Atem aus und Walker runzelte die Stirn. Hatte der andere Mann wirklich gedacht, er würde sich weigern, ihm zu helfen? Er erinnerte sich daran, dass er Lucas wiederholt gesagt hatte, dass er keine Rettungsoperation für irgendeine Verwandleridiotin machte, die sich von Menschen gefangen nehmen ließ. Walker hatte vielleicht ein großes Mundwerk, aber er war auch nicht ganz ohne Mitgefühl. Im Normalfall.
„Der Ort ist eine alte Hundekampfarena. Sie muss sie ein paar Mal schwer angegriffen haben und sie haben gemerkt, dass sie einen richtigen Käfig brauchen. Ich habe einige Bilder und Wärmesignaturmuster des Grundstücks aufgenommen. Es sieht so aus, als wenn mindestens fünf Männer in dem Gebäude sind, in dem sie die Auktion halten werden. In weniger als fünf Stunden kommen die Bieter und es werden mindestens acht Leute mehr sein. Vielleicht mindestens fünfzehn Männer. Es gibt nicht so viele Waffen dort, nach dem, was ich beurteilen kann”, sagte Ben. Sein Ton klang abgelenkt, als ob er die Bilder ansah, während sie sprachen.
„Wie lange dauert die Fahrt bis dahin?”
„Dreieinhalb Stunden, vielleicht auch weniger.”
„Das kommt hin. Ich bin in fünfzehn Minuten in der Luft. Kannst du ein Auto bereitstellen? Waffen auch, wenn möglich.”
„Kein Problem.”
„Okay. Ich melde mich, wenn ich lande”, sagte Walker.
Getreu seinem Wort hob Walker nur zehn Minuten später in dem Helikopter ab. Er schloss seine Augen und glitt in einen erholsamen Status, der zu schwach war, um als Schlaf beschrieben zu werden. Es ermöglichte ihm, seinen Plan zu schmieden und gedanklich Kraft zu tanken, während der vertraute Klang der sich drehenden Propeller ihm beim Flug entspannten.
2
In weniger als drei Stunden fand Walker sich inmitten der Wälder von Mississippi wieder. Der Helikopter hatte ihn auf einem Feld dreißig Meilen von Jackson abgesetzt, nur ein paar Minuten von der Adresse entfernt, die Ben als das Auktions-Lagerhaus aufgeschrieben hatte. Walker hatte dort einen silbernen Sedan vorgefunden und hatte auf dem Weg zum Lagerhaus mit Ben gesprochen.
„Du brauchst dir keine Geschichte ausdenken”, riet ihm Ben. „Ich habe keine Zeit gehabt, eine Identität für dich zu erstellen, also habe ich deine richtigen Daten verwendet. Du bist ein Verwandler, du hast Geld und du bist Single. Keiner hat mehr Gründe, auf dieser Aktion zu sein, als du.”
„Werden sie mich einfach so reinlassen?”, fragte Walker.
„Eine der Luna Corp Sekretärinnen hat sich als deine persönliche Assistentin ausgegeben. Sie hat angerufen und dir einen Platz in der Auktion besorgt.”
Walker gab ein freudloses Glucksen von sich.
„Du findest das lustig? Das sind alles geschäftliche Verhandlungen für diese Typen.”
„Du meinst, als wenn dies kein illegaler Menschenhandel auf dem Schwarzmarkt ist?”
„Ja”, antwortete Ben unbeeindruckt. „Ich warne dich, diese Männer geben nicht viel auf Verwandler. Sie glauben, wir sind nur Menschen zweiter Klasse.”
„Kein Problem. Ich plane, ihren kleinen Markt auffliegen zu lassen, und will keine Freundschaften schließen.”
„Walker …”, begann Ben und hielt dann inne.
„Sag schon”, sagte Walker.
„Es wäre wahrscheinlich besser, wenn du nicht so viel Bewegung in die Sache bringen würdest. Wenn du einem dieser Männer wehtust, dann wird uns wahrscheinlich die ganze Meute folgen. Sie haben ein paar Verbindungen, Menschen denen ich lieber nicht begegnen würde, wenn es irgendwie geht.”
„Wie wem? Wer ist dumm genug, einen Haufen Hinterwäldler zu unterstützen, die einen Sklavenhandel betreiben?”
„Ein paar hochrangige Schwachköpfe, die diesen Ort betreiben, haben sich mit einer verrückten antiparanormalen Gruppe zusammengetan. Die Legion nennen sie sich. Religiöse Idioten, die verrückte wissenschaftliche Experimente durchführen. Sie versuchen Verwandler und Vampire zu „heilen”. Wirklich schreckliche Sachen, fürchte ich.”
„Die Legion”, wiederholte Walker. „Kommt mir irgendwie bekannt vor, aber ich kann es nicht zuordnen.”
„Das ist dieselbe Gruppe, welche dem Louisiana-Verwandlerrudel so viel Ärger gemacht hat.”
„Das stimmt. Ihr Alpha hat eine Massen E-Mail verschickt und um Hilfe gebeten. Wie heißt er noch mal?”
„Shaw, glaube ich. Die Sache ist, wenn einer dieser Typen dich identifiziert, dann könnte das große Probleme für uns geben. Nicht nur für die Firma und für dich und mich und Lucas. Jetzt sind auch Frauen hier involviert.”
Walker schnaubte.
„Seit wann kümmern dich Frauen? Du hängst doch immer noch an der Brünetten, die du an Weihnachten fallen gelassen hast.”
Ben zögerte und Walker spürte, dass dort noch etwas mit einem anderen Mann war. Selbst wenn Walker die Art von Mann wäre, der über seine Gefühle sprach, jetzt war auf keinen Fall die richtige Zeit dafür.
„Okay. Das geht mich nichts an. Wir kommen vom Thema ab. Was muss ich noch wissen?”, fragte Walker.
„Pass einfach gut auf und vergewisser dich, dass du den Kofferraum des Mietwagens überprüfst, ehe du reingehst.”
„Verstanden. Habe ich den Helikopter, wenn ich fertig bin?”
„Der Pilot hält sich bereit. Er kann dich dort herausholen und bis zum nächsten privaten Flugplatz bringen. Ich nehme an, dass die Frau verängstigt ist, und das letzte, was sie braucht, sind Stunden in einem Helikopter. Das geht einem auf die Nerven.”
„In Ordnung. Wenn es geht, halte einen Flug für uns bereit.”
„Verstanden.”
Walker hörte den Klang einer Frauenstimme in Bens Hintergrund.
„Bist du mit Aurelia zusammen?”, fragte Walker und sein Ton wurde scharf.
„Äh … viel Glück!”, sagte Ben und legte auf.
„Was zum Henker?”, fragte Walker und schaute auf sein Handy. Sein schlechtes Gefühl über Bens Frauenprobleme verdoppelte sich, aber Walker sagte nichts. Er musste sich konzentrieren.
Er schüttelte seinen Kopf und ließ das Handy und die Schlüssel auf den Fahrersitz fallen. Er schaute auf seine Uhr und nahm einen tiefen Atemzug. Er hatte nur wenig Zeit, bis er auf der Auktion sein musste und er plante, noch ein wenig die Gegend zu erkunden.
Er stieg aus dem Auto und reckte sich, dann verwandelte er sich in seine Wolfsform. Auch wenn er ein riesiger, gelbbrauner Timberwolf war, war er in dieser Form ruhiger und schneller. Er hatte jeden Muskel gestärkt und beherrschte jede Beweglichkeitsübung in menschlicher Form, aber wenn es um List ging, dann konnte niemand einen Wolf schlagen. Umso besser konnte er seine Umgebung abstecken.
Er näherte sich dem Lagerhaus, machte drei kleine Kreise, ehe er an den Rand des Parkplatzes glitt. Er beobachtete, wie menschliche Männer um den Eingang herumschlenderten, und es nicht mehr abwarten konnten, hineinzugehen. Es gab eine Anzahl von unauffälligen weißen Männern in schäbigen Tarnanzügen, einige bewachten die Tür und andere das Innere. Auktionsangestellte vermutlich.
Mehrere gut gekleidete Männer in Anzügen waren ebenfalls anwesend; Walker nahm an, dass das Käufer oder Einkaufsvertreter waren. Niemand von ihnen sprach, sie beobachten ihre Kollegen mit höchstem Argwohn. Sogar Fleischhändler vertrauten Fleischhändlern nicht, wie es schien.
Zwei weitere Männer in dunklen Anzügen kamen an und die Türen wurden geöffnet. Die Männer an der Tür hielten den ersten Kunden auf, tasteten ihn ab und nahmen ihm zwei Handwaffen weg.
Walker fluchte. Er hatte gehofft, dass er mit seinen Waffen einfach reingehen könnte, aber offensichtlich war das nicht möglich. Er musste seinen zweiten Plan ausführen und die Waffen in der Nähe des Eingangs verstecken. Das war nicht ideal, aber das Beste, was er tun konnte.
Walker lief zurück zu seinem Auto und verwandelte sich in seine menschliche Form. Er öffnete den Kofferraum seines Autos und dankte Ben im Stillen dafür, dass er dort drei Taschen voll mit Pistolen, Waffen und mehreren Handgranaten und Munition gelagert hatte. Er versteckte die Taschen in der Nähe der Vorder-, Hinter- und Nebentür des Lagerhauses. Dann zog er sich schnell ein zugeknöpftes Shirt, einen Anzug und Schuhe an. Er sprang ins Auto und fuhr etwa zwanzig Minuten, nachdem der erste Kunde hineingelassen worden war, auf den Parkplatz.
Walker schlenderte zu dem rostigen Stahllagerhaus und wappnete sich, während er zur Tür ging.
„Hoppla halt”, sagte einer der Wachmänner und streckte eine Hand aus.
Walker zog eine Augenbraue hoch und starrte die Hand eisig an.
„Name?”, fragte der zweite Wachmann und holte ein Clipboard hervor. Walker brachte ein Lächeln hervor und entschied sich, die Wachmänner Clipboard und Grapscher zu nennen, sowohl um es ihm einfacher zu machen, als auch zu seiner Belustigung.
„Black”, sagte Walker und starrte den ersten Wachmann an, bis dieser seine Hand fallen ließ und zurücktrat.
„Black …”, sagte Clipboard und schaute auf die Gästeliste. Walker zählte die Sekunden bis der Mann erkannte, dass Walker ein Verwandler war und nicht nur ein Hedge Fund Schmuckstück, der nach einem neuen Fick suchte.
Clipboards Augen weiteten sich und er räusperte sich alarmiert. Da war es, dachte Walker amüsiert. Angst und Neugier zogen über Clipboards Gesicht und der Wachmann wich zurück, bis er fast auf Grapschers Fuß trat.
„Pass auf, Kumpel”, knurrte Grapscher.
Clipboard räusperte sich und warf ihm die Gästeliste zu und zeigte auf eine handschriftliche Notiz über Walkers Art.
„Äh ok”, sagte Grapscher und schaute auf den Boden. „Wir müssen Sie trotzdem auf Waffen durchsuchen.”
Walker öffnete seine Jacke und breitete seine Arme aus.
„Macht schnell. Die Auktion startet gleich”, keifte er. Beide Wachmänner erschraken und starrten sich einen langen Moment an. Clipboard gewann das Starren, was hieß, das Grapscher am Ende Walker abtastete. Er machte einen sorgfältigen Check, ein wenig zu sorgfältig und als er Walker sauber vorfand … sah der Wachmann ziemlich erleichtert aus. Walker konnte es sich nicht erklären, aber er wusste zweifellos, dass diese Proleten etwas planten.
„Hört auf mich so anzusehen und lasst mich rein”, knurrte Walker und verlor den Rest seiner Geduld.
Die Wachmänner wichen zurück, Grapscher ging sogar so weit, die Tür für Walker zu öffnen. Er rollte seinen Nacken und knackte mit seinen Knochen. Walker ging hinein.
Was immer er auch vom Inneren des Lagerhauses erwartet hatte, das auf jeden Fall nicht. Von außen sah es rustikal und landmäßig aus, aber im Inneren war alles elegant schwarz und mit Stahloberflächen. Das Lagerhaus hatte zwei große offene Bereiche. Links befand sich ein Bühnenbereich mit einer großen runden Plattform, umgeben von mehreren Reihen vornehmer schwarzer Theaterstühle. Rechts sah Walker alle potenziellen Käufer und mehrere Wachmänner, die vor dem großen Glasfenster hin und herliefen.
Clipboard ging an ihm vorbei zu einer schwarzen Tür links neben dem Glasfenster. Walker nahm an, dies war eine Art Büro für die Auktionshändler. Er würde sich die Frauen zuerst ansehen und dann ins Büro gehen, um die zuständige Person zu finden. Wenn er das erste Angebot machen konnte und es nett genug machte, dann konnte er die Frau vielleicht unbeschadet hier rausbringen. Er konnte immer noch morgen wegen der Sklavenhändler zurückkommen.
Darmowy fragment się skończył.