Czytaj książkę: «Nova 1 - Das Wiedersehen: Erotische Novelle»
Emma Silver
Nova 1 - Das Wiedersehen: Erotische Novelle
Gertrud Schwarz
Lust
Nova 1 - Das Wiedersehen: Erotische Novelle ÜbersetztGertrud Schwarz Original Nova 1: ÅterseendetCoverbild / Illustration: Shutterstock Copyright © 2019, 2020 Emma Silver und LUST All rights reserved ISBN: 9788726370225
1. Ebook-Auflage, 2020
Format: EPUB 2.0
Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.
Metadata:
Keywords: sexy crime, erotic noir, erotik, erotica, einbruch, gefängnis, rache, nova, spannung, erregend, sexuelles erwachen
About the Book:
Drei Jahre hat Nova für einen Einbruch gesessen, den sie nicht begangen hat. Jetzt ist sie wieder draußen und bereit, alles für ihre Rache zu tun. Sie untersucht jedes Detail des Falls und sucht überall nach neuen Spuren, während sie ihre neu gewonnene Freiheit erforscht … Im Fitnessstudio trifft sie den blonden und gut trainierten Simon in der Herrenumkleide. In ihrer alten Eckkneipe sieht sie den Kellner Gio und seinen wohlgeformten Po mehr als wieder … Nach über drei Jahren ist sie bereit für ein sexuelles Comeback. Wird Nova das finden, wonach sie sucht, sowohl im und außerhalb vom Bett?
„Das Wiedersehen“ ist eine Kurzgeschichte im Erotic-Noir-Genre – Krimiliteratur voller erotischer Einschläge.
Biography:
Emma Silver ist das Pseudonym einer etablierten Schriftstellerin, deren Bücher in mehrere Sprachen übersetzt worden sind. Die Autorin schreibt gern über Beziehungen, sowohl im als auch außerhalb vom Schlafzimmer. Mit der Serie über Nova schreibt Emma Silver in einem neuen Genre, Erotic Noir, in dem Erotik mit einer ordentlichen Dosis Spannung vermischt wird.
Als Nova aus der schweren Gefängnistür trat, schwor sie sich, niemals wieder einen Fuß dort reinzusetzen. Ihr waren die letzten drei Jahre gestohlen worden, sie waren für immer fort. Sie würde die Zeit vergessen, das versprach sie sich. Aber sie würde nie dem vergeben, der sie dort hingebracht hatte. Niemals.
Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an und gleichzeitig, als wäre es gestern gewesen, als die bewaffneten und maskierten Männer in den Juwelierladen rannten, in dem Nova arbeitete. Sie waren aus dem Nirgendwo gekommen, als Nova gerade die Abrechnung machte. Es war ein guter Tag gewesen, nicht nur aus Verkaufssicht. Der Schmuck, den sie vom Diamanthändler in Antwerpen bekommen hatten, war ausgesucht, und Nova hatte ihn mit dem Ladenbesitzer Hans de Goetz hinten im Laden genau angesehen. Sie waren aufgeregt und hofften, dass einer oder mehrere der Stammkunden so begeistert davon wären wie sie selbst. Als sie fertig waren, hatten sie die Juwelen weggeschlossen; sie waren zu teuer, um zum allgemeinen Betrachten dazuliegen und würden nur zum Diebstahl einladen.
Nova war allein, als die Räuber auftauchten und die beiden Männer schienen einen merkwürdigen Sinn dafür zu haben, wo sich die echten Kostbarkeiten befanden. Nova hatte Todesangst, konnte ihre Panik aber in Schach halten. Während der eine den Laden überblickte, hielt der andere Nova eine Pistole an die Schläfe und zwang sie in den hinteren Ladenteil. Wie Nova gelernt hatte, tat sie, was die Räuber wollten. Sie schloss den Tresor auf, gab den Männern den Inhalt und ließ sich auf einen Stuhl binden, ehe die Männer davonrannten. Sobald sie allein gewesen war, waren die Tränen gekommen. Verdammte Tränen. Sie ließ sie laufen, aber beschloss, die Wut in ihr drin zu etwas Nützlichem zu machen.
Sie brauchte mehr als fünfzehn Minuten, um sich mit dem Stuhl so weit zu bewegen, dass sie den Alarmknopf erreichen konnte, der im Tresen eingelassen war. Die Polizei war in weniger als fünf Minuten da und machte sie los. Nach einem ersten Verhör durfte sie ins Krankenhaus. Dort stellte fest, dass sie unter Schock stand, ansonsten aber unbeschadet war.
Der echte Schrecken kam in der Woche danach, als die Polizei darauf gekommen war, dass die Räuber Hilfe von einem Insider gehabt haben mussten und dass Hans de Goetz alle Alibis hatte, die man sich nur denken konnte, während Nova kein einziges hatte. Und sie war im Laden gewesen, als die Räuber auftauchten. Hatte sie den Männern Bescheid gesagt, dass die Luft rein war? Nur Nova und de Goetz wussten von der Lieferung an dem Tag.
So sehr sie es auch abstritt, acht Wochen später sprach das Gericht sie für schuldig an der Mittäterschaft des Raubes. Man hatte die echten Räuber noch nicht gefunden und auch das Diebesgut nicht, aber der Pressesprecher der Polizei ließ das Urteil trotzdem wie einen Sieg der Gerechtigkeit aussehen.
Nova hatte nur einen Gedanken im Kopf. Sie würde die finden, die ihr das angetan hatten. Wenn die Polizei es nicht geschafft hatte, würde sie das selber aufklären. Und sie würde sie finden.
*
Als Nova beim Juwelier arbeitete, war sie rundlich gewesen. Sie hatte sich wohlgefühlt und nie den Plan gehabt, ihr Aussehen zu verändern. Ihre dunklen Locken hatten ihr einen Charme verliehen, der mehr als einen zu Fall gebracht hatte. Aber im Gefängnis hatte sie mehr Zeit zu vertreiben gehabt, als ihr lieb war. Der Fitnessraum, der am Anfang kalt und wenig einladend schien, war ihr bester Freund geworden. Sie hatte sich eine Routine geschaffen, die auch auf der anderen Seite der Gefängnismauer anhielt.
Die Locken waren einer jungenhaften Kurzhaarfrisur gewichen. Rot gefärbt. Es war eine neue Nova, die sich in das Leben und die Pläne stürzte, die sie im Knast geschmiedet hatte.
Darmowy fragment się skończył.