Czytaj książkę: «Schlaf»

Czcionka:

Edmond Schoorel & Nicole Weerts

Schlaf

und seine Bedeutung für einen gesunden Rhythmus

Aus dem Niederländischen

von Marianne Holberg


Inhalt

Einleitung

»Schlaf, Kindlein, schlaf …«

Teil 1

Die normale Entwicklung

1.1Schlafprobleme: Typische Beispiele

Säuglinge

Kleinkinder

Einschlafprobleme bei Vorschulkindern

Durchschlafprobleme bei Vorschulkindern

Einschlafprobleme bei Schulkindern

Durchschlafprobleme bei Schulkindern

Einschlafprobleme bei Jugendlichen

Durchschlafprobleme bei Jugendlichen

1.2Schlafphasen – Entwicklungsphasen

Schlafphasen

Die Schlaftiefe

Die Dauer des Zyklus

Traumschlaf und Nichttraum-Schlaf

1.3Die Bedeutung des Schlafs für die Gesundheit

Wofür brauchen wir den Schlaf?

Die Bedeutung des Non-REM-Schlafs für die Gesundheit

Die Bedeutung des REM-Schlafs für die Gesundheit

Intermezzo: Das Phänomen Bewusstsein

Intermezzo: Die Dreigliederung des Menschen

Die Mitte der Mitte

1.4Entwicklung der Schlafphasen

1.5Entwicklungsphasen

Geburten nach außen

Geburten nach innen

Erste Geburt nach innen

Zweite Geburt nach innen

Dritte Geburt nach innen

Vierte Geburt nach innen

Reifung

1.6Was geschieht eigentlich während der Nacht?

Einleitung

Schlafphasen

Leere

Begegnung mit dem Engel

Begegnung mit den Erzengeln

Zu den Archai

Wo bleiben die Absichten aus der Nacht?

Die Nacht der Kinder

Früher und jetzt

Zwei verschiedene Kurven der Schlafphasen

1.7Schlafdauer aus historischer Perspektive

1.8Wie viel Schlaf braucht ein Kind?

Das Alter des Kindes

Die Veranlagung des Kindes

Abschließend

Teil 2

Bürger zweier Welten

2.1Rhythmen

Schlafen und Wachen als Rhythmus

Was ist Rhythmus eigentlich?

Rhythmus im Menschen

Die horizontale Lemniskate

Die vertikale Lemniskate

Zwei Lemniskaten

2.2Rhythmus während des Schlafs

Die Entwicklung eines Rhythmus von der Geburt an

2.3Wärme

2.4Schlafen und Wachen als Teil der autonomen Regulierung

Was oder wer lenkt die autonome Regulierung

Gewohnheiten

Umgang mit Störenfrieden

Die Beziehung zwischen autonomer Regulierung und Schlaf

Intermezzo: Die Nacht

2.5Religiöse Erziehung

Die Nacht am Tage

Religiöse Erziehung: Nacht-Nahrung

Von der Geburt bis zum 7. Lebensjahr – Der Erzieher als Priester

Vom 7. bis zum 14. Jahr – Der Erzieher als Künstler

Nach dem 14. Jahr – Der Erzieher als Mensch

Religiöse Erziehung

Es wirkt nach zwei Seiten hin

Teil 3

Schlafprobleme und wie man mit ihnen umgeht

3.1Parasomnien

3.2Verborgene medizinische Probleme

3.3Folgen des Schlafmangels

Einleitung

Welches sind die möglichen Folgen für ein Kind, wenn es über längere Zeit zu wenig schläft?

Intermezzo: Verbundenheit

Der Säugling

Das Kleinkind

Das Kindergartenkind

Das Grundschulkind

Nach dem Grundschulalter

3.4Wie man mit Schlafproblemen umgeht

Nächtliche Rhythmusstörer

Schlafhygiene

Schlafumgebung (gilt für jeden)

Schlafgewohnheiten je nach Alter

Intermezzo: Bildschirmzeit

Das Einschlafritual

3.5Dinge, die man tun, und Dinge, die man nicht tun sollte

10 Dinge, die wir tun sollten

10 Dinge, die wir nicht tun sollten

3.6Hilfe von außen

3.7Medikation

Anthroposophische Medikation

Melatonin

Herkömmliche Medikation

3.8Unterstützung in Gesprächsform

3.9Therapien

Äußerlich: Einreibungen, Bäder, Wickel oder Rhythmische Massage

Eurythmietherapie / Heileurythmie

Künstlerische Therapie

Musiktherapie

Ernährungstherapie

3.10Die Kinder aus Kapitel 1.1

Literatur

Gute Nacht, mein Kind!

Guten Abend, gut’ Nacht,

Mit Rosen bedacht,

Mit Näglein besteckt,

Schlupf’ unter die Deck’,

Morgen früh, wenn Gott will,

Wirst du wieder geweckt.

Aus: Des Knaben Wunderhorn, 1808

Einleitung
»Schlaf, Kindlein, schlaf …«

Herrlich, wenn wir ein solches Kind haben: Ganz friedlich singen wir ein Wiegenlied, unser Kind dämmert in einen gesundenden Schlaf hinüber. Von den vielen A-s im Lied fangen wir selbst an zu gähnen.

Manchmal aber wird dies Schlaflied zu einem drängenden Wunsch. Schlaf! Kindlein! Schlaf! Wir verzweifeln, wenn unser Kind 24 der 24 Stunden herumgetragen werden will – immer im Tragetuch. Wenn wir stehen bleiben, ertönt ein markerschütterndes Kreischen aus der schützenden Hülle. Also weitertraben, es ist zum Verrücktwerden.

Wir haben uns mit diesem Buch über Schlafstörungen viel vorgenommen. Wir wollen zusammenfassen, was über Schlafmuster, Schlafprobleme und Schlafstörungen bekannt ist. Wir wollen das Schlafen aus seinem untrennbaren Zusammenhang mit dem Wachen betrachten. Wir wollen den Rhythmus von Schlafen und Wachen als einen der existenziellen Rhythmen des Menschenlebens darstellen. Wir wollen die Reise des Kindes in der Nacht beschreiben, wenn es seinem Engel, seinen Absichten, seinem Schicksal begegnet und in seinem Leben ankommt. Wir wollen die Folgen von Schlafmangel auf körperlichem, seelischem und geistigem Gebiet beschreiben. Bei Einschlaf- oder Durchschlafproblemen eines Kindes wollen wir mit praktischen Ratschlägen helfen.

Anstoß zu diesem Buch gab die Arbeit von Nicole Weerts; sie untersucht die Behandlungsmöglichkeiten der anthroposophischen Medizin bei Schlafproblemen von Kindern. Die vorläufigen Ergebnisse sind hier zusammengefasst.

Im Laufe unserer Arbeit hat uns das Phänomen Schlafen und Wachen zunehmend fasziniert und beeindruckt. Uns wurde deutlich, dass es kein Lebensgebiet gibt, auf das die Qualität und Dauer des Schlafs keinen Einfluss hätte. Unsere eigene Gesundheit ist abhängig davon – und die unserer Kinder ebenfalls. Auch unsere Stimmung wird in nicht geringem Maße von der Qualität des Schlafs bestimmt. Schlafmangel führt zu Störungen auf verschiedenen körperlichen Gebieten, unter anderem auf das Immunsystem.

Eine gesunde Entwicklung ist von sehr vielen Faktoren abhängig, doch die Grundlage jeder Entwicklung ist eine gute Nachtruhe.

Es ist faszinierend, wie viel uns inzwischen durch die Schlafforschung über die Funktionen des Schlafs bekannt geworden ist. Jede Nacht wird unser Gehirn sozusagen blank gespült. Wir wachen morgens im wahrsten Sinne des Wortes mit einem hellen Kopf auf. Wir brauchen aber bestimmte Schlafphasen, um unsere Erfahrungen des Tages ins Gedächtnis zu bekommen. So viel wussten wir in etwa. Wussten wir aber, dass auch unsere Fähigkeiten nachts zunehmen? »Embodied cognition« wird das genannt. Kenntnisse, die nicht in unserem Kopf, sondern in den Muskeln sitzen. Wie kommt das Wissen dorthin? Natürlich durch Üben, aber auch, indem wir uns nach dem Üben schlafen legen.

Die Ergebnisse der geisteswissenschaftlichen Forschung Rudolf Steiners werfen noch ein weiteres Licht auf dieses Phänomen. Unser Kind erlebt jede Nacht aufregende Dinge. Wir selbst übrigens auch. Wir erholen uns nachts nicht nur von den Anstrengungen des Tages, sondern kommen auch mit neuen Erkenntnissen, neuer Kraft und neuer Gesundheit zurück. Dadurch können wir das tun, wozu wir auf die Welt gekommen sind.

Wir wünschen uns, dass wir den Leser mit unserer Begeisterung für das Thema Wachen und Schlafen anstecken können, dass er dadurch inspiriert wird und Eltern und Kinder besser schlafen können.

Teil 1
Die normale Entwicklung
1.1Schlafprobleme: Typische Beispiele

Am Anfang und am Ende dieses Buches nennen wir charakteristische Beispiele. Am Anfang, um das Ganze einzuordnen: »Aha, darum geht es.« Am Ende beschreiben die Beispiele einige der vielen Möglichkeiten, mit Schlafproblem richtig umzugehen: »Aha, so kann man es machen.«

Säuglinge

Maike ist ein sechs Monate altes, zart gebautes Mädchen. Das Erste, was uns auffällt, sind ihre sehr großen braunen Augen, die uns durchdringend anschauen. Ihre dünne Haut ist fast durchsichtig, und sie hat tiefe Schatten unter den Augen. Die Händchen und Füßchen sind immer kalt, und nach dem wöchentlichen Bad muss ihre Mutter sie sehr schnell wieder anziehen, sonst kühlt sie ab und kann nicht mehr von sich aus warm werden. Maike schläft nicht. Ihr Schlaf dauert 15 Minuten bis zu einer halben Stunde am Stück, sowohl am Tag als auch nachts. Die Mutter ist todmüde und weiß nicht mehr, wie sie ihrer Kleinen helfen soll. Der Vater hat einen anstrengenden Beruf und ist oft auf Reisen. Die Mutter schläft inzwischen auch nicht mehr … Sie hat sich die sechs Monate nach der Geburt wirklich anders vorgestellt. Sie ist so müde, dass sie ihren Schwangerschaftsurlaub um drei Monate verlängert hat.

Kleinkinder

Der zweijährige Jonas ist ein unternehmungslustiger kleiner Junge. Blonde Locken, strahlende Augen, immer fröhlich und sehr aktiv. Den ganzen Tag über ist er zugange, schleppt Spielzeug herum und klettert auf Stühle. Seine Mutter fand ihn einmal spielend auf dem Esstisch, wohin er in einem unbeobachteten Augenblick geklettert war. Er ist immer übersät mit blauen Flecken und hat Beulen am Kopf. Die steckt er stoisch und nur selten mit einer Träne weg. Die Mutter sagt: »Er ist nicht zu bremsen, er kann keinen Augenblick still sitzen, und an Schlaf ist kaum zu denken.« Er braucht sehr lange zum Einschlafen, sein ganzer kleiner Körper wehrt sich anscheinend dagegen, zur Ruhe zu kommen. Und danach ist der Schlaf auch unruhig mit viel Gebrabbel und manchmal sogar einem Schrei. Die Eltern müssen nachts regelmäßig zu Jonas, um ihn zu beruhigen.

Einschlafprobleme bei Vorschulkindern

Luisa ist viereinhalb Jahre alt. Sie ist vor fünf Monaten in den Kindergarten gekommen, und seitdem will sie nicht mehr ins Bett. Ihre Eltern gehen gelassen damit um. Für sie ist diese hinausgezogene Bettgehzeit an sich kein Problem, doch die Erzieherin sagt immer wieder, dass Luisa so müde sei. Oft weint sie beim Spielen wegen Kleinigkeiten und zieht sich dann am liebsten bei der Erzieherin auf dem Schoß mit dem Däumchen im Mund zurück, oder zugedeckt in der Puppenecke. Einmal ist sie dort eingeschlafen …

Durchschlafprobleme bei Vorschulkindern

Kai ist sechs Jahre alt. Er ist ein verträumtes und fantasievolles Kind. Beim Spielen mit anderen Kindern steht er gern am Rand und schaut zu. Er genießt es geradezu, sich Neues auszudenken. Dann ist er auf einmal der Drache oder der Ritter, der erscheint und dem Spiel einen neuen Impuls gibt. Kai ist nachts noch nicht trocken und wird immer gegen ein Uhr mit einem nassen Schlafanzug in einem nassen Bett wach. Dann ist es in seinem Bettchen kalt und er kriecht heimlich ins große Bett zwischen Vater und Mutter. Da ist es schön warm, aber wenn Kai dann schläft, sind seine Eltern hellwach. Und bis ein neuer Schlafanzug, ein trockenes Bett und ein neuer Schlaf zustande kommen, ist es beinahe Zeit zum Aufstehen. Die Eltern überlegen, ob Kai wieder eine Windel braucht.

Einschlafprobleme bei Schulkindern

Kris ist neun Jahre alt. Sie ist ein schmales, blasses Mädchen mit einem meist besorgten Blick. Sie spricht langsam, und ihre Wortwahl und ihre Geschichten sind gut durchdacht und deuten auf eine reiche Fantasie. Wenn sie nach dem Spielen etwas über andere Kinder erzählt, ist es äußerst nuanciert und anschaulich. Ihre Mutter bekommt sie abends zwar ins Bett, aber Kris will immer »noch eben dies«, »noch eben das«. Das kann bis zu anderthalb Stunden dauern. Die Mutter merkt, dass Kris alles schwernimmt, was sie tagsüber erlebt, und es hilft ihr, alles zu erzählen und sich von der Mutter erklären zu lassen. Es tut ihr gut, wenn die Mutter Anteil daran nimmt. Dann verschwinden auch ihre Bauchschmerzen.

Durchschlafprobleme bei Schulkindern

Seit ein paar Wochen fällt es den Eltern auf, dass ihre zehnjährige Tochter Lieve morgens nicht aus dem Bett zu bekommen ist. Beim Frühstück ist sie schweigsam und isst ihr Butterbrot nur widerwillig. Als die Eltern sie danach fragen, sagt Lieve, dass sie nachts aufwacht und dann nicht mehr schlafen kann. Angeblich ist das schon sehr lange so. Wenn sie wach liegt, grübelt sie zwar nicht, aber sie träumt oft – vielleicht sogar jede Nacht – von der Schule. Die Eltern erkundigen sich in der Schule. Lieve – der Name passt zu ihr – ist offenbar ein liebes Mädchen. Vor zwei Monaten hat die Lehrkraft sie in eine Gruppe von Rabauken gesetzt, weil sie einen so beruhigenden Einfluss ausübt. Die Eltern fragen noch einmal bei Lieve nach. Nun rückt sie damit heraus, dass die Kinder, zu denen man sie gesetzt hat, böse Dinge tun. Sie will nicht sagen, um welche Kinder es geht.

Einschlafprobleme bei Jugendlichen

Der vierzehnjährige Jonathan war als kleiner Junge fröhlich, kreativ und sportlich. Seit seinem zehnten Geburtstag besitzt er ein Smartphone, vor allem, um erreichbar zu sein. So war das bei seinen Freunden auch. Vor sechs Wochen hatte Jonathan Geburtstag. Seine Eltern fanden, dies sei der richtige Moment, ihm eine Kreditkarte für das Konto zu geben, das sie bei seiner Geburt angelegt hatten. Jonathan hat keinen festen Freundeskreis, ist aber beliebt bei seinen Klassenkameraden. Einen von ihnen, Daniel, kennt er schon seit dem Kindergarten. Und mit dessen Mutter hatte seine Mutter sich im Schwangerschaftsyoga angefreundet. Diese erzählt, in der Klasse der beiden Jungs gäbe es unabhängig von der Klassen-WhatsApp- noch eine weitere WhatsApp-Gruppe. Was hielt Jonathans Mutter davon? Sollte man die Nachrichten kontrollieren?

In den letzten Wochen ist Jonathan noch bis spät in seinem Zimmer zugange, oft noch, wenn seine Eltern schon schlafen gehen. Morgens kommt er schlecht gelaunt aus dem Bett, zu spät, um noch zu frühstücken. Am Wochenende steht er nach zwölf Uhr auf. »So war ich auch«, sagt sein Vater, »typisch Teenager.« Doch seine Mutter macht sich Sorgen.

Durchschlafprobleme bei Jugendlichen

Vivian ist 16 Jahre alt. Sie spielt schon seit zwölf Jahren Hockey, und zwar auf hohem Niveau. Sie trainiert dreimal die Woche. Zum Glück hat sie ein helles Köpfchen: In der Schule braucht sie sogar für gute Noten nicht viel zu tun. Vor dem Schlafengehen läuft sie oft noch eine Runde mit dem Hund, manchmal gemeinsam mit dem Vater, manchmal allein. Sie fällt wie ein Stein in den Schlaf. Einschlafen war nie ein Problem. Aber phasenweise wacht sie gegen 2 oder 3 Uhr nachts auf, manchmal auch um 4 oder 5 Uhr. Dann kann alles Mögliche los sein. Manchmal hat sie furchtbaren Hunger. Dann greift sie sich etwas aus dem Kühlschrank. Manchmal hat sie Krämpfe in den Waden, manchmal bohrende Schmerzen im Unterleib. Manchmal wacht sie schweißgebadet aus einem schlechten Traum auf, in dem ihr Team durch ihre Schuld zu spät zum Wettkampf kam. Manchmal aber ist sie eiskalt, wenn sie aufwacht. Sie hat offenbar die Decke abgeworfen. Sie selbst weiß nichts mehr davon. Vivian vertraut der Mutter ihre Sorgen an. Die überlegt, dass es mit dem Menstruationszyklus zusammenhängen könnte. Sie beschließen, dass Vivian genau Buch darüber führt, wie ihre Nächte sind. Vielleicht kommen sie dann dahinter, womit das Ganze zusammenhängt. Die Mutter denkt: So etwas hatte ich als Mädchen nie, soll ich mit dem Arzt sprechen? Hinter Vivians Rücken? Lieber nicht, das verzeiht sie mir nie. Aber ich bekomme sie bestimmt nicht mit zum Arzt …

1.2Schlafphasen – Entwicklungsphasen

In diesem Kapitel geht es um die verschiedenen Phasen des Schlafs. Zusammen nennt man sie auch die »Architektur des Schlafs«. Jeder Mensch hat seine eigene, für ihn charakteristische Architektur des Schlafs. Dieser Aufbau ist nicht gleich von Geburt an vorhanden, sondern entwickelt sich in Etappen. Ein Kleinkind schläft nicht nur länger als ein Vorschulkind, sondern auch ganz anders.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass der Schlaf nicht gleichmäßig vom Einschlafen bis zum Aufwachen verläuft. In einigen Phasen kann man uns kaum wach bekommen. Wenn wir dann geweckt werden, sei es durchs Telefon, den Wecker oder durch ein weinendes Kind, kommen wir von »ganz weit her«. So nennen wir es: von weit her kommen. Wo ist eigentlich das, woher wir dann kommen? In einer anderen Phase sind wir am Dösen. Wenn uns dann jemand anredet, können wir sofort antworten. Auch das wird in diesem Kapitel angesprochen.

Im zweiten Teil dieses Kapitels geht es um den Nutzen des Schlafs. Der Schlaf ist eine wichtige Erscheinung, das ist jedem klar. Doch warum ist das so? Wo liegt der Nutzen des Schlafs?

Der dritte Teil dieses Kapitels ist den Entwicklungsphasen gewidmet, die jedes Kind durchmacht, wenn es vom Säugling bis zum Kleinkind, Vorschulkind, Schulkind, Jugendlichen bis zum Erwachsenen heranwächst. Es ist naheliegend, dass die Entwicklungsphasen des Schlafs mit den Entwicklungsphasen des Kindes zusammenhängen. Das werden wir jetzt untersuchen.

Schlafphasen

Auf drei Arten kann man auf die Phasen im Schlaf schauen:

–vom Gesichtspunkt der Tiefe des Schlafs;

–vom Gesichtspunkt der Dauer des Zyklus;

–vom Gesichtspunkt: Traumschlaf oder nicht.

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Ograniczenie wiekowe:
0+
Objętość:
139 str. 16 ilustracji
ISBN:
9783825162177
Właściciel praw:
Bookwire
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