Czytaj książkę: «Schulkochbuch»

Seit Generationen garantierter Genuss
In Millionen von Küchen gehören die gelingsicheren Rezepte vom Dr. Oetker Schulkochbuch zur Grundausstattung. Bei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden können Anfänger und Fortgeschrittene die ganze Bandbreite leckerer Gerichte vom klassischen Wiener Schnitzel und der Rinderroulade bis zum veganen Tomatenreis mit Auberginen auf den Teller zaubern.
Der erweiterte und überarbeitete Rezeptteil wird wie immer ergänzt durch viele Tipps und Tricks aus der Küche für die Küche. Macht Spaß und macht satt.
Am besten heute schon mal ausprobieren!

INHALT
Suppen & Eintöpfe
Fleisch & Wild
Geflügel
Fisch & Meeresfrüchte
Saucen
Gemüse
Salate
Kartoffeln & Teigwaren
Vegetarisch & Vegan
Kleinigkeiten
Süßspeisen
Ratgeber
Register

ZEHN BASICS FÜR DEN RICHTIGEN START

Rezepte lesen
So viel Zeit muss sein: Am besten das Rezept vor der Zubereitung einmal in Ruhe lesen. Dann ist klar, welche Zutaten und Küchengeräte man braucht, wie die Arbeitsabläufe sind und welche Zeitplanung realistisch ist. Wenn nicht anders angegeben, sind alle Rezepte für 4 Portionen berechnet.
Mengenangaben beachten
Ungefähr gibt es nicht: Mengenangaben wie „EL“ oder „TL“ sollten immer ganz genau beachtet werden – dann gelingen die Rezepte auch bestimmt. In den Umschlaginnenseiten dieses Buches stehen die Löffelmengen für viele Lebensmittel des alltäglichen Gebrauchs sowie genaue Gewichts- und Flüssigkeitsmengen. Damit es keine Missverständnisse gibt, ist auch eine Übersicht der verwendeten Abkürzungen aufgeführt.
Nährwerte kennen
Da weiß man, was auf den Teller kommt: Die bei jedem Rezept angegebenen Nährwerte sind gerundete Orientierungswerte und immer auf die angegebenen Portionen oder auf die Gesamtmenge bezogen.
Temperaturen anpassen
Eigene Werte ermitteln: Die angegebenen Gartemperaturen und -zeiten sind in den Rezepten immer als Durchschnittswert für Elektrobacköfen angegeben. Da diese unterschiedliche Hitzeleistungen haben, sollte immer die Gebrauchsanleitung des Herstellers zu Rate gezogen werden. Vor allem die Einstellmöglichkeiten bei Gasbacköfen schwanken je nach Gerät sehr stark, sodass hier gar keine allgemeinen Angaben gemacht werden können.
Zeitplanung machen
Lieber etwas Luft lassen: Die in den Rezepten angegebene Zubereitungszeit bezieht sich auf den tatsächlichen Aufwand für Vorbereitung und Zubereitung. Dieser Richtwert ist natürlich abhängig von der Routine und Erfahrung, aber es sollten auch zusätzliche Zeitfaktoren berücksichtigt werden, die in diesen Angaben nicht enthalten sind, aber je nach Rezept hinzukommen – wie Marinieren, Auftauen oder Abkühlen.
Schwierigkeitsgrade einschätzen
Manche Gerichte sind ganz einfach, andere verlangen etwas mehr Übung und Erfahrung. Um das richtig einschätzen zu können, ist für jedes Rezept ein Schwierigkeitsgrad angegeben.

Weitere Symbole in diesem Buch
Besuch kündigt sich an und mit ihm der Hinweis, dass die Ernährung auf vegan umgestellt wurde. Mit unserem Vegan-Hinweis ist gesichert, dass das passende Rezept ausgewählt werden kann.

Gerichte, die so gekennzeichnet sind, können eingefroren werden.

Portionsgrößen planen
Zu viel oder (noch schlimmer) zu wenig kochen ist schnell passiert – vor allem, wenn es bei größeren Essen mit Familien und Freunden mehr als die gewohnten 2–4 Personen sind. Deshalb sollte beim Einkauf schon passend geplant werden. Dabei helfen diese Durchschnittsangaben für Zutatenmengen, die pro Portion etwa benötigt werden.
Ernährungsformen berücksichtigen
Immer mehr Menschen haben Allergien oder bevorzugen besondere Formen der Ernährung. Darauf kann man Rücksicht nehmen, deshalb sind in diesem Buch auch vegane und vegetarische Rezepte enthalten. Bei veganer Ernährung wird auf tierische Lebensmittel verzichtet (wie Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Honig, Milch und Milchprodukte). Deshalb sollte bei Fertigprodukten wie Nudeln, Senf, oder Fertigsaucen auf jeden Fall in der Zutatenliste überprüft werden, ob diese ohne den Zusatz von Eiern, Milch und Honig hergestellt wurden. Vorsicht: Man sollte sich nicht auf die Produktbezeichnungen wie „Bio“ oder „Öko“ verlassen, da sich diese nicht auf die Zusammensetzung der Lebensmittel, sondern auf die Anbauweise beziehen.
Hygiene einhalten
Lebensmittel sind Naturprodukte und müssen so hygienisch wie möglich gelagert und verarbeitet werden. Deshalb ist die Einhaltung der persönlichen Hygiene in der Küche absolut wichtig. Darauf sollte man besonders achten:
» Alle Arbeitsgeräte sollten sauber sein und einwandfrei funktionieren. Zerkratzte Brettchen besser austauschen.
» Alle Lebensmittel müssen vom Einkauf bis zur Zubereitung angemessen transportiert, gelagert und vorbereitet werden.
» Kühlschrank immer sauber halten und mit etwa 6 °C die richtige Temperatur einstellen.
» Regelmäßig Hände waschen, saubere Kleidung tragen und bei Schnittverletzungen wasserdichte Pflaster verwenden.
» Den Küchenarbeitsplatz regelmäßig reinigen, Abfälle entsorgen, Spüllappen und Geschirrtücher häufiger wechseln.
Vorsuppe:
150–250 ml (fertiges Gericht)
Hauptgerichte:
Suppe: 375–500 ml (fertiges Gericht)
Eintöpfe: 500–600 g (fertiges Gericht)
Fleisch ohne Knochen: etwa 150 g (Rohware)
Fleisch mit Knochen: etwa 200 g (Rohware)
Fischfilet: 150–200 g (Rohware)
Fisch, ganz: 200–300 g (Rohware)
Teigwaren: 100–125 g (Rohware)
Beilagen:
Sauce: etwa 100 ml (fertiges Gericht)
Gemüse: etwa 200 g (geputzt)
Salat: 40–50 g (geputzt)
Kartoffeln: etwa 200 g (geschält)
Reis, Hirse, Graupen usw.: 50–75 g (Rohware)
Teigwaren: 60–80 g (Rohware)
Dessert:
Obstsalat: 150–200 g (fertiges Gericht)
Kompott: 100–150 g (fertiges Gericht)
Pudding: 125–175 g (fertiges Gericht)
Abkürzungen verstehen
Damit es keine Missverständnisse gibt – das bedeuten diese Abkürzungen:
| TL | = | Teelöffel |
| EL | = | Esslöffel |
| Msp. | = | Messerspitze |
| Pck. | = | Packung / Päckchen |
| g | = | Gramm |
| kg | = | Kilogramm |
| ml | = | Milliliter |
| l | = | Liter |
| evtl. | = | eventuell |
| geh. | = | gehäuft |
| gem. | = | gemahlen |
| ger. | = | gerieben |
| gestr. | = | gestrichen |
| TK | = | Tiefkühlprodukt |
| °C | = | Grad Celsius |
| Ø | = | Durchmesser |
| E | = | Eiweiß |
| F | = | Fett |
| Kh | = | Kohlenhydrate |
| kJ | = | Kilojoule |
| kcal | = | Kilokalorien |
| BE | = | Broteinheiten |
SUPPEN & EINTÖPFE
Mit dem Löffel durch dick & dünn
Mit Suppen kann man das ganze Jahr über das passende Essen servieren. Es ist nicht schwer, eine aromatische Brühe und einen intensiven Fond zuzubereiten. Zutaten auswählen, würzen und so richtig durchziehen lassen. Fertig ist der gerührte Genuss!

Ratgeber Suppen & Eintöpfe

Heiße und kalte Alleskönner
Suppen und Eintöpfe sind zu allen Jahreszeiten vielseitige Energiespender und können warm oder kalt, vegetarisch oder deftig zubereitet werden. Sie sind preiswert, machen ohne schlechtes Gewissen richtig satt und lassen sich gut vorbereiten. Ob als Start eines schönen Menüs oder als kräftiger Eintopf – entscheidend für den Geschmack sind eine gute Brühe, frische Zutaten und zum Verfeinern Suppengrün, eine gespickte Zwiebel und Kräuter. Wenn saisonale Produkte verwendet werden, kann man Löffel für Löffel die Jahreszeit schmecken. Und wer auf Vorrat kocht, kann intensive Geschmackserlebnisse auf Abruf bereithalten.
Suppe: Vorspeise mit viel Substanz
Hier sind die „Einlage-Möglichkeiten“ riesig: gedünstetes Gemüse, Fleisch- oder Grießklößchen, Würfel aus abgezogenen und entkernten Tomaten, geschnittene Kräuter, Pfannkuchenstreifen (Flädle), Eierstich, geröstete Brotwürfel (Croûtons), Mandeln, Pesto, Krabben, Lachsstreifen, Mettenden, Wiener Würstchen und vieles mehr. Die Einlagen am besten getrennt in Salzwasser garen und erst kurz vor dem Servieren in die Brühe geben.
Eintopf: Hauptgericht mit vielen Zutaten
Eintöpfe sind in vielen Kombinationen durch ihre Mischung aus Mineralstoffen und Vitaminen ein gesunder Sattmacher. Beliebte Zutaten sind Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen, Gemüse wie Kohl, Möhren oder Kartoffeln und auch Getreideprodukte wie Nudeln, Graupen oder Brot. Je nach Geschmack kann das durch Sellerie, Zwiebeln, Fleisch oder Speck ergänzt werden. Eintöpfe lassen sich gut in großen Mengen vorbereiten und perfekt einfrieren. Aufgewärmt schmecken sie noch besser!

Brühe: Basis mit vielen Möglichkeiten
Selbst machen ist gar nicht so schwer: Ob Hühner-, Gemüse-, Rinder- oder Fischbrühe – die Zutaten immer in kaltem Wasser aufsetzen. Gemüse vorher in Würfel schneiden, in Speiseöl anbraten und dann ablöschen. Einzige Ausnahme: Wenn das Fleisch weiter verwendet werden soll, kommt es erst ins kochende Wasser. Man sollte genug Zeit einplanen: Fleischbrühe kann bis zu 2 1/2 Stunden köcheln. Die fertige Brühe wird durch ein Sieb gegossen und die mitgekochten Zutaten können klein geschnitten je nach Geschmack wieder in die Brühe gegeben werden. Für alle Brühen gilt: Wichtigste Zutat ist Suppengrün (Foto 1) – also 1–2 Möhren, ein Stück Knollensellerie und eine Porreestange (Lauch). Faustregel: 200–300 Gramm reichen für 1–2 Liter Flüssigkeit. Diese Zutaten vorher kurz anbraten, dann wird die Brühe noch aromatischer. Nach dem Abkühlen können klare Brühen problemlos in kleinen Gefrierdosen oder Eiswürfelbehältern eingefroren werden.
Fond: Konzentrat mit viel Geschmack
Ob aus Knochen, Fleischstücken und Krustentieren oder Gemüse, Fisch und Kräutern – ein Fond lässt sich durch das längere Einkochen einer Brühe zubereiten. Dadurch entsteht ein sehr intensiver Geschmack, und die Basis für schmackhafte Suppen oder Saucen ist gelegt.

Bouquet garni: Würzen mit viel Aroma
Diese kleinen Gewürzsträußchen aus Petersilie, Lorbeer, Thymian und Liebstöckel dürfen zum Würzen nicht fehlen. Putzen, abspülen, mit Küchengarn zusammenbinden und mit den übrigen Zutaten in die Brühe geben. Einfach wieder aus dem Topf nehmen, wenn die Brühe fertig ist. Auch eine gespickte Zwiebel (Foto 2) verstärkt das Aroma: Äußere Schale entfernen, Zwiebel 2 cm tief einschneiden, ein Lorbeerblatt in den Spalt schieben und dann noch Gewürznelken mit dem Stiel in die Zwiebel stecken. Kleiner Aufwand – große Wirkung!
Bindung: Rühren mit viel Gefühl
Für die richtige Konsistenz von gebundenen Suppen ist Fingerspitzengefühl gefragt, aber das Ergebnis überzeugt: Cremesuppen zergehen auf der Zunge und gelingen leicht durch Bindemittel wie Mehl, Speisestärke oder Crème fraîche. Auch Eigelb eignet sich gut, dann darf die Suppe aber nicht wieder aufgekocht werden, da es sonst gerinnt. Gemüsesorten wie Kartoffeln oder Kürbisse enthalten Stärke und sind daher besonders gut zum Pürieren geeignet. Einfach das Gemüse vorher in der Brühe weich kochen, pürieren, abschmecken, fertig!
Tipps & Tricks
Getrennt garen: Nudeln, Reis oder Klößchen in klaren Brühen nicht miterhitzen, sondern getrennt in Salzwasser garen. Dann wird die Brühe nicht trüb.
Vorsichtig salzen: Brühe erst am Ende der Garzeit salzen. Sonst wird sie durch das Kochen noch salziger.
Timing beachten: Fleisch bleibt saftig, wenn es erst in das kochende Wasser gegeben wird.
Richtig servieren: Teller für heiße Suppen im Backofen oder in der Mikrowelle vorher anwärmen.
Portionsweise einfrieren: Klare Suppen bleiben 4–6 Monate haltbar, gebundene Suppen nur 3 Monate. Gewünschte Menge einfach unaufgetaut mit wenig Wasser erhitzen.
SOS
Zu dünn: Einfach 1–2 Esslöffel Kartoffelpüreeflocken oder etwas Grieß unterrühren oder mit angerührter Speisestärke binden (nicht bei Hühner- oder Rindfleischsuppen).
Zu dick: So lange mit Brühe verdünnen, bis die Konsistenz stimmt.
Zu viel Fett: Fettaugen vorsichtig mit einem großen, flachen Löffel abschöpfen oder mit Küchenpapier an der Oberfläche aufsaugen. Bei einer erkalteten Brühe entfernt man einfach das Fett mit einem Löffel.
Zu viel Salz: Zwei geschälte Kartoffeln in Scheiben schneiden, zehn Minuten mitkochen und wieder herausnehmen. Reicht das nicht, dann etwas Milch oder Sahne unterrühren.
Hühnerbrühe/Hühnersuppe
Für Gäste – klassisch – 6 portionen
Vorbereitung: 1 Tag im Voraus
Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten
Garzeit: etwa 1 ½ Stunden
2 l Wasser
1 Bund Suppengrün (Sellerie, Möhren, Porree)
1 Zwiebel
1 küchenfertiges Suppenhuhn (1–1 ½ kg)
Salz
200 g gekochte, grüne und weiße Spargelstücke
125 g gekochter Langkornreis (etwa 50 g Rohgewicht)
2 EL klein geschnittene Petersilie
Pro Portion (Hühnersuppe):
E: 32 g, F: 15 g, Kh: 6 g, kJ: 1191, kcal: 285, BE: 0,5
1 Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit Sellerie und Möhren putzen, schälen, abspülen und abtropfen lassen. Porree putzen, die Stange längs halbieren, gründlich waschen und abtropfen lassen.
2 Vorbereitetes Suppengrün grob würfeln (Foto 1). Zwiebel abziehen. Suppenhuhn mit Küchenpapier abtupfen und in das kochende Wasser geben. 1 Teelöffel Salz hinzufügen, erhitzen (nicht kochen lassen) und abschäumen (Foto 2). Suppengrün und Zwiebel in die Brühe geben. Das Huhn ohne Deckel bei schwacher Hitze in etwa 1 1/2 Stunden gar kochen.
3 Dann die Brühe durch ein Sieb gießen, evtl. das Fett abschöpfen. Die Brühe mit Salz abschmecken.
4 Für eine Hühnersuppe Fleisch von den Knochen lösen (Foto 3), Haut entfernen, das Fleisch in kleine Stücke schneiden. Fleisch-, Spargelstücke und Reis in die Brühe geben, erhitzen. Suppe mit Petersilie bestreut servieren.

Tipps:
Sie können die Hühnerbrühe auch mit Eierstich, Grießklößchen, Fleischklößchen oder Glasnudeln als Einlage servieren.
Wenn Sie die Hühnersuppe ohne Einlage am Tag vor dem Verzehr zubereiten und erkalten lassen, können Sie das fest gewordene Fett mithilfe eines Löffels abschöpfen.
Die Hühnerbrühe ohne Deckel auf einem Rost abkühlen lassen, dann zur Aufbewahrung zudecken.

Eierstich (im Foto Seite 19 links vorne)
Beliebt
Vorbereitung: max. 1 Tag im Voraus
Zubereitungszeit: etwa 5 Minuten
Garzeit: 25–30 Minuten
2 Eier (Größe M)
125 ml Milch (3,5 % Fett)
Salz, ger. Muskatnuss
Pro Portion:
E: 4 g, F: 5 g, Kh: 2 g, kJ: 307, kcal: 73, BE: 0,0
1 Eier mit Milch, Salz und Muskat verschlagen, in eine gefettete, hitzebeständige, verschließbare Form füllen. Form verschließen, in einen weiten, hohen Topf stellen. So viel heißes Wasser hinzugießen, bis die Form halb im Wasser steht.
2 Den Topf verschließen. Eiermilch bei schwacher Hitze 25–30 Minuten stocken lassen. Anschließend den Eierstich aus der Form lösen, stürzen und etwas abkühlen lassen. Den Eierstich nach Belieben in Rauten oder Würfel schneiden.
Tipp:
Bereiten Sie den Eierstich im Dampfgarer zu. Beachten Sie auch die Angaben des Herstellers.
Fischbrühe
Gut vorzubereiten
Vorbereitung: 1 Tag im Voraus
Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten
Garzeit: etwa 20 Minuten
1 Bund Suppengrün (Sellerie, Möhren, Porree)
1 kg Fischreste bzw. -gräten, z. B. kleine Abschnitte von Seezunge, Pangasius, Steinbutt
1 Zwiebel
2 EL Speiseöl, z. B. Sonnenblumen- oder Olivenöl
2 l Wasser
Salz
1 kleines Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
5 Pfefferkörner
gem. Pfeffer
evtl. 2 Döschen (je 0,1 g) Safran
Pro Portion:
E: 9 g, F: 7 g, Kh: 4 g, kJ: 485, kcal: 115, BE: 0,5
1 Sellerie und Möhren putzen, schälen, abspülen, abtropfen lassen. Porree putzen, die Stange längs halbieren, gründlich waschen und abtropfen lassen. Vorbereitetes Suppengrün grob würfeln.
2 Fischreste bzw. -gräten so lange unter fließendem kalten Wasser abspülen, bis das Wasser klar abläuft. Zwiebel abziehen und vierteln.
3 Speiseöl in einem großen Topf erhitzen. Suppengrünwürfel darin unter Rühren andünsten. Wasser, 2 Teelöffel Salz und Fischreste hinzugeben. Zwiebelviertel mit Lorbeerblatt, Gewürznelke und Pfefferkörnern in die Brühe geben. Die Zutaten zum Kochen bringen und ohne Deckel etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.
4 Die Fischbrühe durch ein Sieb gießen, mit Salz, Pfeffer und evtl. Safran abschmecken.
Tipps:
Für einen Fischfond die Brühe nochmals um die Hälfte einkochen lassen.
Sie können die Fischbrühe als Grundlage für Fischsuppen oder -saucen verwenden.
Rezeptvariante:
Feine Fischsuppe (Foto).
150 g Fenchelknolle putzen, Fenchelgrün abschneiden und beiseitelegen. 150 g Möhren putzen, schälen. Fenchel und Möhren abspülen, abtropfen lassen. 75 g Porree putzen, abspülen, abtropfen lassen. Vorbereitetes Gemüse in feine Streifen schneiden. 1 kleine Zwiebel und 2 Knoblauchzehen abziehen. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch fein hacken. 500 g Fischfilet (z. B. Tilapia, Seelachs) kurz unter fließendem kalten Wasser abspülen, trocken tupfen, evtl. von Gräten befreien und in etwa 2 1/2 cm große Würfel schneiden. 2 Esslöffel Speiseöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel, Knoblauch und Gemüsestreifen darin unter Rühren andünsten. 1 Liter Fischfond hinzugießen und zum Kochen bringen. Fischfiletwürfel hinzugeben und wieder zum Kochen bringen. Suppe ohne Deckel bei schwacher Hitze etwa 8 Minuten kochen lassen. 100 g Garnelen oder Shrimps kurz unter fließendem kalten Wasser abspülen, trocken tupfen, evtl. entdarmen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Garnelen oder Shrimps in die Suppe geben und etwa 2 Minuten mitgaren. Beiseitegelegtes Fenchelgrün abspülen und trocken tupfen. Die Suppe mit dem Fenchelgrün garniert servieren.

Rindfleischbrühe
Klassisch
Vorbereitung: 1–2 Tage im Voraus
Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten
Garzeit: 2 ½–3 Stunden
750 g Rindfleisch, z. B. Bugschaufel, Beinfleisch
2 l kaltes Wasser
Salz
1 Bund Suppengrün (Sellerie, Möhren, Porree)
2 Zwiebeln
1 Lorbeerblatt
3 Gewürznelken
5 Pfefferkörner
Pro Portion:
E: 38 g, F: 7 g, Kh: 3 g, kJ: 970, kcal: 230, BE: 0,0
1 Rindfleisch mit Küchenpapier abtupfen, mit kaltem Wasser und 2 Teelöffeln Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Zugedeckt etwa 60 Minuten bei mittlerer Hitze kochen, dabei ab und zu mit einer Schaumkelle den Schaum abschöpfen.
2 In der Zwischenzeit Sellerie und Möhren putzen, schälen, abspülen und abtropfen lassen. Porree putzen, die Stange längs halbieren, gründlich waschen und abtropfen lassen. Vorbereitetes Suppengrün grob würfeln. Zwiebeln abziehen, 1 Zwiebel mit dem Lorbeerblatt und den Gewürznelken spicken.
3 Suppengrün, Zwiebeln und Pfefferkörner zu dem Rindfleisch geben, wieder zum Kochen bringen und ohne Deckel 1 1/2–2 Stunden bei schwacher Hitze kochen.
4 Dann das Fleisch herausnehmen und die Brühe durch ein feines Sieb oder durch ein mit einem Geschirrtuch ausgelegtes Sieb gießen. Die Brühe mit Salz abschmecken.
Tipps:
Sie können die Rindfleischbrühe als Grundlage für viele Rezepte verwenden, in denen Fleischbrühe benötigt wird.
Kochen Sie noch Fleisch- oder Markknochen in der Brühe mit.
Die Rindfleischbrühe mit einer Einlage (Foto) aus Spargelspitzen, feinen Suppennudeln, Eierstich und mit klein geschnittener Petersilie bestreut als leichte Vorsuppe servieren.

Croûtons (Geröstete Weißbrotwürfel, Foto Seite 21)
schnell gemacht

Vorbereitung: 1 Woche in gut schließender Dose
Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten
3 Scheiben Toastbrot
evtl. 1 Knoblauchzehe
30 g Butter, Margarine oder 3 EL Olivenöl
Pro Portion:
E: 1 g, F: 7 g, Kh: 9 g, kJ: 455, kcal: 109, BE: 1,0
1 Toastbrotscheiben evtl. entrinden und in Würfel schneiden. Nach Belieben Knoblauch abziehen und klein würfeln.
2 Butter, Margarine oder Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel darin unter gelegentlichem Rühren von allen Seiten knusprig braun braten.
3 Knoblauchwürfel unter die Brotwürfel mischen und kurz mit anrösten, aber nicht braun werden lassen, da diese sonst bitter werden. Die Croûtons kurz vor dem Servieren in die Suppe geben.
Tipp:
Croûtons passen besonders gut zu Gemüsecremesuppen und zu Blattsalaten.