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Camille Bech

Neues Leben, heißes Glück: zwei erotische Novellen

Lust

Neues Leben, heißes Glück – Zwei erotische Novellen

ÜbersetztRebecca Jakobi Coverbild/Illustration: Shutterstock Copyright © 2017, 2020 Camille Bech und LUST All rights reserved ISBN: 9788726781625

1. Ebook-Auflage, 2020

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.

Leidenschaft in Barcelona

Kenneths Büro lag an der Via Augusta, einer der am stärksten befahrenen Straßen Barcelonas. Es war Sommer. Die Klimaanlage arbeitete auf Hochtouren, und das Thermometer zeigte einunddreißig Grad an. Er hatte das Jackett ausgezogen, und obwohl es drinnen kühler als draußen war, konnte er gut darauf verzichten. Heute standen keine weiteren Termine mehr an, er musste also nicht mehr so formell aussehen. Vor ihm lagen noch ein paar Verträge, die seiner Firma in den kommenden Wochen neue Kunden verschaffen sollten. Die erste Hälfte des Geschäftsjahrs war ein voller Erfolg gewesen. Er hatte doppelt so viele Kunden wie geplant an Land ziehen können. Offenbar herrschte in der Gegend eine große Nachfrage für IT-Support. Er sah das als Herausforderung, weil die Dinge hier ganz anders liefen als zu Hause.

Außer ihm arbeitete nur noch Señora Tavares, seine Sekretärin, in seinem Büro. Sie war eine temperamentvolle Spanierin, allerdings auch sehr zuverlässig. Bisher hatte sie sich noch nie krankgemeldet, und sie kamen gut miteinander klar. Sie war Witwe, hatte keine Kinder und war kurz vor ihrer Einstellung fünfzig geworden. Darüber hinaus wusste er nicht viel.

Er selbst war achtunddreißig und erfüllte sich mit diesem Abenteuer in Barcelona einen alten Traum, den er nach seiner Scheidung in Angriff genommen hatte.

„Kann ich jetzt gehen, Herr Hansen?“

Er schaute vom Schreibtisch auf, hatte sie gar nicht kommen hören, war aber sicher, dass sie angeklopft haben musste. Das machte sie immer. Sie respektierte ihren Chef mehr als er von ihr verlangte.

„Señora Tavares … ja, ja, natürlich. Setzen Sie diese Verträge bitte noch fertig auf? Dann dürfte für heute alles erledigt sein.“

Sie bückte sich, um einen Kugelschreiber vom Boden aufzuheben, wobei ihr Rock ein Stück hochrutschte. Er konnte ihre Oberschenkel sehen. Sie war mollig, der Rock spannte über ihrem runden Hintern. Seit er hierhergekommen war, hatte er nicht viel am Laufen gehabt. Dafür war keine Zeit gewesen. Er wusste nicht, ob es daran lag oder doch nur am Stress und der Hitze, aber bei diesem Anblick meldete sich sein Penis zu Wort. Ohne sich unnötige Gedanken über ihre Reaktion zu machen, fragte er, ob sie nicht noch etwas trinken wolle, ehe sie sich ins nachmittägliche Getümmel in der U-Bahn stürzte.

„Sehen Sie, es ist doch Freitag. Und zu Hause wartet auch keiner auf Sie, oder doch?“

Sie schaute ihn an und bejahte. Sie hatte ja keine Ahnung, was er vorhatte. Kenneth erhob sich und achtete darauf, dass sie die Ausbeulung in seiner glücklicherweise locker sitzenden Hose nicht zu Gesicht bekam. Er bat sie, mit in die Sitzecke zu kommen, damit sie nicht in der prallen Sonne sitzen mussten.

„Wie heißen Sie eigentlich mit Vornamen?“

„Alicia“, antwortete sie und betrachtete ihre Füße.

Anscheinend war sie schüchtern. Es kam in Spanien nicht so oft vor, dass die Angestellten Freizeit mit ihren Chefs verbrachten, er aber sah sie als ebenbürtig an. Ohne sie wären die ersten Monate niemals so gut gelaufen.

„Ein schöner Name. Passt zu Ihnen … macht es Ihnen etwas aus, wenn ich Sie duze? Sie dürfen mich natürlich auch einfach Kenneth nennen.“

„Nein, nein … Herr Hansen, Kenneth … ich bin solche Getränke nicht gewohnt, ich sollte das also besser lassen.“

Er lachte. Sie war süß, wirkte so lieb und unschuldig, dass er sich auch kaum vorstellen konnte, wie sie Alkohol trank. „Das geht schon, Alicia … ich kann dich nach Hause fahren, wenn es zu viel wird.“

Nach dem dritten Glas war sie eindeutig angetrunken. Er merkte ihr an, dass sie nicht mehr über ihr Verhalten nachdachte. Sie wirkte ausgelassen und öffnete ein paar Knöpfe ihrer adretten, weißen Bluse.

Sie plauderten über dies und das, hauptsächlich die Arbeit und die anstehenden Geschäftstreffen, aber er fragte sie auch nach ihrem Privatleben.

„Hast du einen Freund, Alicia … ich meine, es ist doch schon eine Weile her, seit du deinen Mann verloren hast, oder?“

„Ja, fünfzehn Jahre schon. Aber nein, ich habe seitdem niemanden kennengelernt. Nicht wirklich …“

„Vermisst du es nicht manchmal, ja … du weißt, was ich meine. Ist doch etwas ganz Natürliches, du musst doch …“

Er hielt inne, war unsicher, ob er so etwas zu ihr sagen konnte. Sie blickte verlegen zu Boden, während sie antworte, es sei ihr nicht so wichtig, sie denke nicht mehr daran. Dann stand sie auf und meinte, sie müsse sich langsam auf den Weg zur U-Bahn machen.

„Nein, nein … ich fahre dich nach Hause, Alicia.“

Sie schwankte leicht, er schenkte ihr ein wenig nach.

„Kenneth, ich habe dir doch schon gesagt, dass ich das nicht vertrage. Ich bin jetzt schon betrunken“, lachte sie.

Er musterte sie. Sie hatte die größten Brüste, die er je gesehen hatte, und er versuchte sich vorzustellen, wie sie wohl unter der Kleidung aussah. Der Gedanke erregte ihn. Er hatte Lust auf sie, wollte ihr genau das geben, woran sie angeblich nicht mehr dachte. Während sie anstießen, berührte er sie an der Schulter, löste vorsichtig ihr hochgestecktes Haar und murmelte, er wolle sehen, wie es offen aussehe. Wie viele Spanierinnen hatte sie es gefärbt. Es war rabenschwarz, fiel ihr wie ein Wasserfall über die Schultern und reichte fast bis zur Taille.

Jetzt sah sie viel jünger aus, und er spürte wie sich sein Penis in der Unterhose regte.

„Wir sollten besser aufbrechen“, sagte sie, ohne ihn anzusehen.

Sie nahmen den Aufzug in die Tiefgarage. Er stützte sie, da sie etwas wacklig auf den Beinen war. Sie wohnte am Stadtrand in Küstennähe und erzählte auf der Fahrt von den Badestränden in dieser Gegend. Er spähte mehrmals zu ihr herüber. Die Haare trug sie immer noch offen, ihre entspannte Art und das laute Lachen, wenn er eine witzige Bemerkung machte, deuteten darauf hin, dass sie angetrunken war.

Nachdem sie in ihrem Hof geparkt hatten, half er ihr aus dem Wagen. Sie bückte sich über den Sitz, um ihre Tasche von der Rückbank zu nehmen, und ihr Rock rutschte wieder hoch, sodass er einen Blick auf ihre Unterhose erhaschen konnte.

„Ich komme noch kurz mit rein.“ Er legte unschuldig einen Arm um ihre Schulter, und gemeinsam gingen sie zum Haus.

Die Gegend war schön. Keine Nachbarn, kein Lärm – nur eine leichte Brise vom Strand brachte die Palmen zum Schwingen und gab flüsternde Geräusche von sich.

„Willst du noch etwas trinken, bevor du nach Hause fährst, Kenneth?“

Er schaute sie an und hatte, ehe er es sich versah, die Hände an ihre breiten Hüften gelegt und die Lippen auf ihren Mund gepresst.

„Nein, danke … ich will lieber dich, Alicia.“

Er legte die Arme um ihren Nacken und schob seine Zunge zwischen ihre Lippen. Sie schien kurz davor, sich geschlagen zu geben. Kenneth spürte, dass sie ihren Unterleib an ihn drückte und hörte ihren Atem schneller werden. Die Zunge immer noch tief zwischen ihren Lippen vergraben, öffnete er ihren Rock und ließ ihn auf den Boden fallen.

Er öffnete ihre Bluse und ihren BH, entblößte die enormen Brüste. Sie hingen ein wenig herunter, waren aber trotzdem schön. Dann legte er die Arme wieder um ihren Hals und streichelte sie vorsichtig.

Alicia führte ihn in einen ans Wohnzimmer angrenzenden Raum. Ihr großer Hintern schwang verlockend, die großen Brüste tanzten bei jeder Bewegung lustig umher. Das Zimmer war ordentlich, hübsch eingerichtet und angenehm kühl. In seiner Mitte stand ein großes, altmodisches Himmelbett aus dunklem Holz und mit weißem Baldachin. Sanft schubste er sie auf die Bettkante und öffnete seine Hose.

Sie sah kurz zu ihm auf, ehe sie die Hose mit unsicherem Griff herunterzog und Ausblick auf die große Beule in seinen engen Shorts erhielt. Bei der Unterhose war er ihr behilflich. Alicia keuchte, als sie sah, wie groß er war. Er nahm ihre Hand und führte sie zu seinem Geschlecht, stöhnte gewaltig, als sie ihn endlich umschloss, und bewegte sich vor und zurück. Sie atmete unruhig, nahm ihn dann in beide Hände und begann ihn zu massieren.

„Bläst du mir einen, Schatz?“

Langsam führte er ihr Gesicht zu seinem Penis, gespannt, wie sie darauf reagieren würde.

„Probier mal“, flüsterte er.

Sie streckte die Zunge heraus und ließ sie eifrig über seine Eichel kreisen. Kenneth stöhnte laut und vergrub die Hände in ihren Haaren. Sie ließ ihn eindringen, und schon kurz darauf saugte sie gierig an ihm, während er ihre großen, schweren Brüste liebkoste.

Nach einer Weile zog er sich wieder heraus. Er wollte nicht kommen, bevor ihr Geschlecht seinen Schwanz umschlossen hatte. Also bat er sie, sich hinzulegen, setzte sich zwischen ihre dicken Oberschenkel und spreizte sie so weit wie möglich. Sie war stark behaart. Suchend ließ er einen Finger zwischen ihren Schamlippen umhergleiten, bis er ihre Klitoris traf. Sie keuchte laut auf, als er seine Finger daran rieb, schloss die Augen und genoss es.

Schließlich ließ er zwei Finger eindringen. Sie war feucht, er nahm einen weiteren Finger hinzu, ohne dass sie protestierte. Er fickte sie, bis sie sich stöhnend auf dem Laken wand, forderte sie auf, mit ihren Brüsten zu spielen und schaute ihr dabei zu. Für sie musste das zweifelsohne eine echte Grenzerfahrung sein. Er war der festen Überzeugung, dass sie so etwas noch nie getan hatte und genoss den Anblick des wogenden Körpers, wenn er ihre empfindlichsten Stellen traf. Er wollte in sie hinein, ihre Vagina spüren … und ihre Erregung wahrnehmen, wenn sie seinen Penis spürte.

Er legte sich auf den Rücken und half ihr auf die Knie, damit sie sich auf ihn setzen konnte.

„Kenneth … ich habe Angst. Es ist so lange her, und du bist viel größer als mein Mann.“

Er lächelte ihr beruhigend zu. Sie könne das Tempo bestimmen, sagte er, müsse nur ruhig bleiben. Er justierte seinen Penis, woraufhin sie unter leisem Stöhnen langsam darüber glitt. Er betrachtete sie eingehend. Der Anblick ihres Körpers erregte ihn so sehr, dass er sich wirklich zügeln musste, um nicht sofort hemmungslos über sie herzufallen.

„Ist alles okay, Schatz … gefällt es dir?“

Sie schloss die Augen, hielt sich an seinem Bein fest und lehnte sich leicht nach hinten.

„Ja, ja … Kenneth, es ist schön … so schön … du kannst anfangen.“

Langsam setzte er sich in Bewegung. Sie war schwer, seine Möglichkeiten also begrenzt. Sie war allerdings auch feucht und rieb sich skrupellos stöhnend an ihm. Ihre Brüste schaukelten wild umher, er packte sie und kniff fest in ihre Brustwarzen.

Jetzt ritt sie ihn wild, und er merkte, dass er bald kommen würde, wenn sie so weitermachte. Ihr schöner, dicker Körper bebte, und er war sicher, dass sie auch zum Höhepunkt kam. Sie brüllte nahezu und ritt ihn so wild, dass er sie nicht mehr bremsen konnte, auch wenn das zur Folge hatte, dass er bald einen Orgasmus haben würde. Das Bett knarrte gefährlich, sie rief immer wieder seinen Namen, während der Orgasmus ihr Geschlecht entzweiriss.

„Alicia … Alicia …“

Er entleerte sich, während sie sich durch die letzten Zuckungen jammerte, dann brach sie auf ihm zusammen und spürte seine Hände auf ihrem Po.

Sie wagte es nicht, ihn anzusehen. Der Alkohol war wie der Orgasmus verflogen und allmählich wurde ihr klar, was das bedeutete. Sie war nackt, hatte ihre geheimsten Lüste vor ihm offenbart und war vor seinen Augen gekommen … um ehrlich zu sein, steckte sein Schwanz immer noch in ihr … das war fürchterlich. Er war nicht nur ihr Chef, sondern auch äußerst attraktiv und wesentlich jünger als sie.

„Hey, Alicia … ist irgendwas?“

Er drehte ihren Kopf zu sich und bat sie, ihn anzusehen. Es fiel ihr schwer. Dass er sie so gesehen hatte, war ihr peinlich. Sie würde nie mehr ins Büro kommen können … nie mehr.

„Wir hätten das nicht tun sollen, Herr Hansen … ich hätte mich gar nicht erst darauf einlassen dürfen.“

Er strich ihr die Haare aus dem Gesicht und schubste sie sanft auf den Rücken, bevor er ein Bein über sie schwang und eine Hand auf ihre Brust legte.

„Warum das denn … es war doch schön, Señora Tavares, oder etwa nicht?“

„Doch schon, aber … ich gehöre wohl kaum zu Ihrem gewöhnlichen Beuteschema.“

„Alicia … du warst toll. Ich hatte jedenfalls Spaß und glaube nicht, dass es bei dir anders war.“

Er war schon wieder dabei, ihren Körper zu erforschen, und nach nicht allzu langer Zeit zeigte sie die ersten Reaktionen auf das eifrige Spiel seiner Hand zwischen ihren Beinen.

Er biss in ihre Brustwarzen, bis sie lauthals klagte, und bat sie, sich auf die Seite zu drehen. Er wollte ihren Arsch sehen, während er wieder eindrang. Diesmal stieß er fest zu und versohlte ihr den Hintern, bis die Backen vibrierten. Es war ein toller Anblick, und da sie nicht protestierte, machte er weiter, bis sie keuchte.

„Du hast es noch nie von hinten bekommen, oder?“

Sie war erregt und spielte von sich aus mit ihren Brüsten, während er sich in ihr Geschlecht hämmerte.

„Nein …“

„Hast du Vaseline oder so?“

Sie hatte noch eine Creme gegen trockene Haut in der Schublade. Sie holte die Dose heraus, wohlwissend und voller Vorfreude auf das, was ihr bevorstand. Er steckte immer noch in ihr, als sie ihm die kleine Dose reichte. Sorgfältig begann er sie einzuschmieren. Er versprach, vorsichtig zu sein und gut aufzupassen, wenn er eindrang.

Schließlich presste er seinen Penis auf ihr engstes Loch. Sie stöhnte gewaltig, während er vollständig hineinglitt.

„Entspann dich einfach, Schatz … ich warte, bis du weit genug bist … es fühlt sich jetzt schon fantastisch an.“

Er hielt vollkommen still, küsste sie auf die Schultern und die Arme und flüsterte ihr süße Worte ins Ohr. Allmählich spürte er, wie sie sich entspannte und schwer wurde.

„Ist alles okay … geht es dir gut?“

Sie streckte eine Hand nach ihm aus und legte sie in seinen Nacken. Dann setzte sie sich in Bewegung.

„Ja, komm schon … du darfst dich jetzt bewegen.“

Ihre Pobacken verdeckten ihm die Sicht auf seinen Penis, aber er spürte die Spannung deutlich und stöhnte tief, als er endlich zustoßen konnte. Mit festem Griff zog er ihre Backen auseinander und sah den Penis in ihr verschwinden, während sie keuchte und jammerte.

Es war großartig. Diesen Abend würde er nie vergessen. Wann auch immer er wieder Sex hatte, würde er garantiert hieran denken, selbst wenn er nur masturbierte.

„Alicia … spiel an dir herum, mit deiner Klitoris …“

Darmowy fragment się skończył.