Czytaj książkę: «Voller Geilheit: Erotische Novelle»

Czcionka:

B. J. Hermansson

Voller Geilheit: Erotische Novelle

LUST

Voller Geilheit: Erotische Novelle ÜbersetztGesa Füßle Original Kåtslag - erotisk novellCopyright © 2019, 2019 B. J. Hermansson und LUSTAll rights reservedISBN: 9788726229714

1. Ebook-Auflage, 2019

Format: EPUB 2.0

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Voller Geilheit

Er war im Prinzip das Gegenteil ihrer bisherigen Freunde. Sie hatten ständig geschmeichelt und gebeten, gezetert und getastet. Sie war dieses Verhaltens an und für sich müde, aber dann und wann hatte sie sich doch schön und sexy gefühlt, gebraucht und begehrt. Warum es vorbei war, wusste sie nicht mehr. Sich unwillkürlich begehrt zu fühlen, liebte sie. Das vermisste sie. Stattdessen hatte dieser Typ stundenlang kuscheln wollen. Am liebsten vor einem Spielfilm oder einer Serie. Mit Gesprächen ohne Inhalt. Er hatte sie zu ambitionierten Essen eingeladen, immer Kaffee zum Frühstück gemacht und am Wochenende Hand in Hand mit ihr lange Spaziergänge unternommen. Die Wochen verschmolzen und das Einzige, das sich änderte, waren die Wochentage und das Datum.

Am Anfang hatte es sich gut angefühlt. Sie gingen es langsam an und genossen die Romantik. Das Problem war, dass das andere, wonach sie sich sehnte, nie richtig in Gang kam. Und mehr und mehr fehlte es ihr. Die Beziehung ging in eine Art glückliche Zufriedenheit über. Wie konnte sie glücklich sein und sich wohlfühlen und gleichzeitig so unzufrieden? Während die Zeit verging, wurde die kleine Unzufriedenheit größer und deutlicher. Konnte er sie nicht einfach mitreißen, leicht wie der Wind? Sie wollte nur, dass er dafür sorgte, dass sie sich besonders fühlte, unersetzlich und geschätzt. Sie, die so viel zu geben hatte. Er mit den perfekten Eigenschaften. Er, den sie früher so gern hatte verstehen wollen, von außen und innen.

Was war aus ihnen geworden? Und der Beziehung, die sich am Anfang so richtig angefühlt hatte? Stattdessen nagte sich die Routine durch ihr Fleisch und immer näher an ihre wunden Nerven.

Als es geschah, war sie über ihren Ausbruch genauso überrascht wie er. Es war an einem Sonntagabend. Sie waren früh ins Bett gegangen. Wie immer war sie es, die als Löffelchen hinten an ihm dranlag, ihn fest und dicht von hinten umarmte. Sie mochte die Löffelchenstellung sehr. Sie drückte sich an seinen breiten Rücken, der sie immer so beeindruckte und sie Lust verspüren ließ. Ihre Erwartungen waren niedrig, aber trotzdem konnte sie es nicht lassen. Sie schob die Hand unter das Bündchen seiner Boxershorts, um geschmeidig auf seinem gewölbten Po zu landen. Sie liebte es, ihn zu greifen. Sein Po passte so gut in ihre Hand. Noch mehr liebte sie es, mit ihrer Hand an den Konturen seiner ausgeprägten Hüftknochen entlangzustreicheln und um seine weiche Taille. In dem Moment hätte sie sich nichts mehr gewünscht, als ihn auf sich zu haben. Seine Schwere zu spüren, die ihren Körper zum Leben erweckte. Sie wünschte sich, dass er mit seinem Bein ihre Schenkel auseinanderschob. Sie wollte das schlafende Tier mithilfe ihrer weiblichen Hingabe und Existenz aufwecken. Als das Streicheln seiner Innenschenkel keinen Effekt brachte, setzte ihre Hand ihren Weg in vertikaler Richtung von den Schenkelinnenseiten zum Schritt fort. Er war hart und sie ließ ihre Finger sanft von außen über den Schaft streichen. Mangels Reaktion ließ sie ihre Hand nach dem Schwanz greifen und umfasste ihn sanft. Sie drückte sich näher an ihn ran und atmete schwerer.

Da griff er nach ihrem Handgelenk und zog ihren Arm um sich herum, sodass sie ihn vollständig umarmte. Er sagte, dass er müde sei und dass es schön sei zu kuscheln. Umgehend verschwand ihre Geduld. Sie zog ihren Arm unsanft zurück, stellte sich neben das Bett und schrie, dass es jetzt genug sei. Jetzt konnte sie nicht mehr.

Mehr hat sie ihm nie erklärt, und mehr wollte er auch nicht wissen. Sie zog sich an und ging. Hinterher schmerzte es jedes Mal in ihr, wenn sie daran dachte. Sie war unnachgiebig gewesen und er war mehr wert. Er war eigentlich ein guter Junge. Zusammenfassend würde man ihn als nett bezeichnen. Aber gleichzeitig war sie es ja auch wert, das Leben zu leben, das sie wirklich wollte. Nicht nur beinah.

Und sie war auf dem besten Weg.

Zwei Wochen später saß sie einsam in einer leeren Wohnung am Stadtrand. Die Wände waren kahl und die Geräusche vom Fernseher hallten über das blankpolierte Parkett. Das blaue Licht warf ihren Schatten an die weißen Wände und sie fragte sich, ob ihr unbefriedigtes Verlangen nach Bestätigung nun zufrieden war. Alle Möglichkeiten standen ihr offen. Nichts konnte sie aufhalten. Eigentlich. Außer ein paar unsichtbaren Ketten der Reue, die ihren Körper gerade ans Bett fesselten.

Darmowy fragment się skończył.