Czytaj książkę: «Daddy's Girl – zweiter Akt - Erotische Novelle»

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Alexandra Södergran

Daddy’s Girl – zweiter Akt - Erotische Novelle

Gertrud Schwarz

Lust

Daddy’s Girl – zweiter Akt - Erotische Novelle ÜbersetztGertrud Schwarz Original Daddy's Girl - andra aktenCopyright © 2019, 2019 Alexandra Södergran und LUST All rights reserved ISBN: 9788726301441

1. Ebook-Auflage, 2019

Format: EPUB 2.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.

Für ihn war es ganz natürlich. An seiner Männlichkeit war nichts Anstrengendes. Er versuchte nie sich in den Vordergrund zu drängen.

Er konnte kindisch wirken, aber das lag vor allem daran, dass er impulsiv, merkwürdig und gefühlvoll war. Überhaupt nicht wie viele andere Männer, deren kindische Art eine Masche ist, um sich vor Verantwortung und zu großen Gefühlen zu drücken. Bei Johnny war seine Aufrichtigkeit vielleicht seine herausragendste Eigenschaft. Er konnte unmöglich verbergen, was er fühlte. Und er war nett. Seine braunen Kulleraugen schienen der Umgebung zu sagen, dass er trotz seiner großen Körperfülle und all seiner Kraft vollkommen harmlos war. Er würde niemals jemandem wehtun, es sei denn, er müsste jemanden verteidigen, den er liebte. Louise spürte, dass es so war.

Das war mit der Grund, dass sie neugierig seine Grenzen testete. Sie liebte ihn. Aber sie wollte es auch wissen.

Körperlich betrachtet war er stark wie ein Ochse, das hatte sie verstanden, sobald ihre Mutter ihn als ihren neuen Freund nach Hause gebracht hatte. Als sie in das neue Haus gezogen waren, hatte Johnny allein ihr Sofa genommen und fortgetragen, als bestünde es nur aus Kissen. Sie sah es, und es sah aus wie Zauberei. Als sie selbst gepackt hatte, hatte sie ohne nachzudenken alle ihre gebundenen Bücher in einen Bücherkarton geworfen. Sie erkannte ihren Fehler, als sie versuchte, den Karton anzuheben. Er blieb wie festgeklebt am Boden stehen. Man konnte ihn kein Stück bewegen. Johnny war ins Zimmer gekommen und hatte vor ihren Augen den Karton angehoben. Als zöge er ein Schwert aus einem Stein. Ein wenig gemurrt hatte er, das war alles.

Louise war ihm nachgelaufen und hatte ihn gebeten, seine Muskeln zu zeigen. Als er das tat, sprang sie hoch und hielt sich an seinem Arm fest. Er blieb stehen, fest wie ein Baum, und lachte sein herrliches, blubberndes Lachen.

Als sie dann heimlich fickten, hinterm Rücken ihrer Mama, machte Louise alles mit ihm, was sie konnte. Kletterte auf ihn drauf. Streichelte, umarmte, küsste, biss in seine Muskeln und saugte an seinem Schwanz. Sie fickten, sobald sich eine Möglichkeit bot. Johnny nahm sie auf dem Küchentisch. Auf der Waschmaschine. In der Dusche. An der Wohnzimmer- und der Küchenwand. Louise mochte es, wenn sie es an neuen Orten taten.

Aber es war schwierig. Vor allem war Karin ein großes Hindernis. Wenn es ihnen also doch gelang, wurde der Sex explosiv, weil die Geilheit in ihnen über all die Stunden wuchs. Manchmal lebten sie mehrere Tage lang so dicht beieinander, ohne ein Ventil für ihre Lust zu haben.

Eines Abends saßen sie zu dritt vor dem Fernseher, dicht gedrängt auf dem Sofa. Louise hatte sich in die Mitte gedrängt, zwischen ihre Mutter und Johnny. Er legte eine Hand weit oben auf ihren Schenkel. Sie hinterließ ein brennendes Gefühl. Louise brachte ihn dazu, die Hand noch weiter nach oben zu schieben, näher dahin, wo sie es am nötigsten hatte. Sie brachte ihn sogar dazu, seine Hand in ihr Höschen zu stecken. Seine Finger glitten langsam und sanft in ihre Feuchtigkeit. Aber als sie anfing, lauter zu atmen und sich ein wenig zu bewegen, hörte er auf. Sie drückte ihren Po lockend an ihn, aber es nützte nichts. Er schüttelte bestimmt den Kopf. Und danach: nichts mehr.

Abend für Abend ging sie elend vor Geilheit ins Bett und verzehrte sich nach ihm.

Johnny hatte mehrfach gesagt, dass sie aufhören sollten, dass er nicht weitermachen könnte. Nie zuvor war er untreu gewesen, nicht ein einziges Mal. Und jetzt wurde er mit jedem Tag und jeder Woche, die vergingen, zerrissener und verzweifelter. Er konnte nicht mehr schlafen und verlor den Appetit. Er suchte verzweifelt nach einem Ausweg. Aber das war es eben. Er konnte es nicht. Er saß im Spinnennetz gefangen. Er konnte Louise nicht widerstehen, so sehr er es auch versuchte. Er war von ihr abhängig. Das hatte er ihr auch schon gesagt.

Louise fand ihn hübsch, wenn er sich quälte. Sie sah ihn gern am Rande des Abgrunds. Nicht, dass es eine Rolle spielte, dass ihre Mutter unbewusst zum fünften Rad am Wagen wurde, aber Louise fand, dass sie es verdiente. Johnny sollte lieber bei ihr sein als bei ihrer Mutter zu bleiben, sie war in jeder Hinsicht besser als ihre Mutter. Wie auch immer. Sie konnten auch gern so weitermachen, wie es jetzt war.

Nur um ihm entgegenzukommen, machte sie an diesem Nachmittag den Vorschlag.

„Wir beide könnten ja auch zusammenziehen.“

Der Regen prasselte aufs Autodach. Um sie herum standen überall Autos und auf den Parkplätzen warteten die Autoschlangen. Der Motor war aus. Sie warteten auf Karin, die in den Laden zurückgelaufen war, weil sie den Käse vergessen hatten.

„Johnny. Sag ihr einfach, dass du mich liebst. Sag ihr, dass du Schluss machen willst und stattdessen mit mir zusammenwohnen willst“, fuhr sie fort.

Johnny hielt das Lenkrad krampfhaft mit beiden Händen fest. Er hatte einen Muskeltic am einen Auge entwickelt. „Werde ich.“ Er leckte sich über die Unterlippe. „Das werde ich.“

„Und wann?“

Er antwortete nicht.

„Wenn sie zurückkommt? Oder heute Abend? Ich kann es auch sagen!“

Er drehte sich abrupt um. Der Gurt wurde straff. Das Auto wippte. „Nein! Nicht jetzt. Nach dem Wochenende. Okay? Ich brauche noch ein bisschen Zeit. Wir gehen das nach dem Wochenende an.“

Sie schwiegen und hörten dem Regen zu. Die Leute rannten in alle Richtungen, einige mit Regenschirm. Louise sah mit Hass in den Augen aus dem Fenster.

„Ich werde es ihr sagen“, wiederholte Johnny, als ob er der tatsächlichen Handlung näher käme, wenn er es nur sagte, als ob das Problem damit schon teilweise erledigt war. Er lockerte seinen Griff ums Lenkrad und sah Louise über den Rückspiegel an. „Du bleibst am Wochenende zu Hause, oder?“

„Ja, logisch.“

„Hast du das mit Karin besprochen?“

Louise rülpste laut. Es war unter ihrer Würde, auf die Frage zu antworten, daher ließ sie es bleiben.

Johnny seufzte und kratzte sich im rauen Bart. „Du weißt vielleicht, dass ich dieses Wochenende auf einer Fortbildung bin. In Stockholm. Deshalb komme ich nicht mit ihr mit.“

Darmowy fragment się skończył.