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Wie Öl zur Dollar Waffe wurde
O książce
Als 1971 das Bretton-Woods-System zusammenbrach und der Dollar seine Goldbindung verlor, stand die amerikanische Währungshegemonie vor dem Abgrund. Die Antwort kam nicht aus der Notenbank – sie kam aus der Wüste. Die Petrodollar-Vereinbarung zwischen Washington und Riad verknüpfte den Ölhandel untrennbar mit dem Dollar und schuf eine neue Form globaler Finanzkontrolle, die bis heute wirkt.
Dieses Buch rekonstruiert, wie Öl zur strategischen Waffe amerikanischer Währungspolitik wurde: von den Verhandlungen der frühen 1970er Jahre über die Ölkrisen, die OPEC-Dynamiken und die Recycling-Mechanismen der Petrodollars in westliche Finanzmärkte bis hin zu den gegenwärtigen Herausforderungen durch alternative Währungsblöcke. Im Mittelpunkt steht die strukturelle Frage, wie ein Rohstoff zum Fundament eines globalen Machtgefüges werden konnte – und welche Länder dafür den Preis zahlten.
Gestützt auf wirtschaftshistorische Analysen, diplomatische Dokumente und Archivmaterial zeigt dieses Werk, wie Währung, Ressource und geopolitische Macht zu einem System verschmelzen, das weit über Finanzmärkte hinauswirkt. Für Leser, die verstehen wollen, warum der Dollar regiert und wer die Regeln geschrieben hat.
