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Pipelines Grenzen Kriege im Nahen Osten
O książce
Hinter jedem Krieg im Nahen Osten verläuft eine Pipeline. Dieses Buch legt offen, wie Ressourceninteressen, künstlich gezogene Grenzen und geopolitische Rivalitäten die Region seit dem frühen 20. Jahrhundert in einen Dauerzustand der Instabilität versetzt haben.
Von der britischen und französischen Aufteilung des Osmanischen Reiches durch das Sykes-Picot-Abkommen 1916 über die Verstaatlichung des iranischen Öls in den 1950er Jahren bis zu den Stellvertreterkriegen des 21. Jahrhunderts: Dieses Werk zeigt, wie Energieinfrastruktur und territoriale Kontrolle untrennbar mit bewaffneten Konflikten verbunden sind. Tankerrouten, Gasfelder und Transitkorridore sind keine Randthemen der Geschichte – sie sind ihr Antrieb.
Im Mittelpunkt stehen nicht nur Staaten und Konzerne, sondern auch die Bevölkerungen, deren Alltag von Entscheidungen geprägt wird, die in fernen Hauptstädten getroffen werden. Anhand primärer Quellen, diplomatischer Dokumente und wirtschaftshistorischer Analysen rekonstruiert dieses Buch die strukturellen Ursachen von Konflikten, die bis heute andauern. Ein unverzichtbares Werk für alle, die den Nahen Osten jenseits von Schlagzeilen verstehen wollen.
