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Pflegereduzierte Grünflächen
Attraktive Lösungen mit Stauden
und Ansaaten
Autoren:
Angelika Eppel-Hotz
Dieter Felger
Sigurd Henne
Beate Hüttenmoser
Bettina Jaugstetter
Georg Krause
Kornelia Marzini
Erwin Murer
Cassian Schmidt
Stefan Schmidt
Andreas Schulte
Ralf Semmler
Jochen Veser
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| Satz: Röser MEDIA GmbH & Co. KG, 76133 Karlsruhe |
| © 2016, Angaben ohne Gewähr |
| Fotos Cover: © Angelika Eppel-Hotz (großes Bild) © Cassian Schmidt (kleine Bilder) |
| ISBN 978-3-86586-749-0 |
Vorwort
Grünflächen kostengünstig zu erhalten gewinnt in Zeiten knapper Budgets in Städten und Gemeinden immer mehr an Bedeutung. Für diejenigen, die trotz eines geringeren Pflegeaufwands nicht auf die ästhetische Wirkung der Pflanzungen verzichten wollen, bieten Staudenmischpflanzungen, Block- und Streupflanzungen sowie Ansaaten vielfältige Lösungen, die auf den angestrebten Repräsentationsgrad der Flächen und die Pflegeressourcen zugeschnitten werden können.
Von der Auswahl des passenden Begrünungskonzeptes bis zu seiner Umsetzung und Pflege soll dieses Buch einen Überblick über pflegereduzierte Begrünungen geben – mit vielen Praxistipps für die fachgerechte Ausführung und den dauerhaften Erhalt.
Das Kapitel „Ökologische Strategietypen“ befasst sich mit den pflanzlichen Überlebensstrategien und damit, wie diese dabei helfen können, dynamische Prozesse in Pflanzungen besser zu verstehen und zukünftige Entwicklungen abzuschätzen. Dies ist für die Planung und Pflege von Staudenpflanzungen von großer Bedeutung. Daran schließen sich die Kapitel zu den verschiedenen Begrünungskonzepten an. Sie befassen sich jeweils mit den Anwendungsbereichen, der ästhetischen Wirkung, den Vorteilen und Merkmalen sowie der Planung und Pflege.
Das Kapitel „Kosten und Leistungen bei der Instandhaltung von Grünflächen“ zeigt auf, welche Voraussetzungen für ein optimiertes Freiraummanagement notwendig sind und vergleicht verschiedene Konzepte auf Basis der Lebenszykluskosten. Auf den quantitativen Pflegebedarf von Staudenpflanzungen wird im Speziellen eingegangen, da es bei zunehmendem Kostendruck der öffentlichen Hand besonders interessant ist, welche Typen von Staudenflächen attraktiv und dennoch pflegereduziert sind.
Die Kapitel „Boden, Substratmischungen und Mulch“ sowie „Pflanzenschutz und ökologische Pflege“ dienen als Ergänzung zu den vorgestellten Begrünungskonzepten. Abschließend erläutert das Kapitel „Organisation“, worauf bei der Mitarbeiterschulung zu achten ist, welche Rolle die Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege spielt und wie eine rege Beteiligungskultur gefördert werden kann.
Die langjährige Berufserfahrung der Autoren auf dem Gebiet der Pflanzenverwendung und -pflege ermöglichten es, ein zeitgemäßes Werk mit hohem fachlichem Anspruch, aber auch praktischen Lösungsvorschlägen zu erstellen.
Hinweise und Anregungen zur Ergänzung des Inhalts werden gern entgegengenommen.
Merching, im Juli 2016
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Autoren
Einführung
Bedeutung und Qualität von Pflanzungen in Grünflächen
Wachsende Erwartungen an ästhetische Qualitäten moderner Parks
Neue Pflanzungen für besondere Orte
Neue Vielfalt zu pflegender Pflanzungen
Vegetationsplanung unter neuen Rahmenbedingungen
Probleme der Grünflächenpflege und neue extensive Bepflanzungstypen
Staudenmischpflanzungen als erster Ansatz für pflegeextensive Flächen
Bepflanzungssysteme als Instrument eines Grünflächenmanagements
Vielfalt an Bepflanzungssystemen für breites Aufgabenspektrum
Aspekte der Auswahl von Bepflanzungstypen
Ökologische Strategietypen
Was sind Strategietypen?
Primäre Strategietypen und ihre Kennzeichen
Artenvielfalt durch Stress und Störungen
Ökologische Strategien als Grundlage in der Pflege
Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung in der Pflanzenverwendung
Planung und Staudenpflege auf Basis ökologischer Strategien
Entwicklung nachhaltiger Pflegekonzepte
Pflegekonzept für konkurrenzstarke Pflanzungstypen
Pflegekonzept für stresstolerante Pflanzungstypen
Pflegekonzept für störungstolerante Pflanzungstypen
Staudenmischpflanzungen
Anwendungsbereiche
Ästhetische und ökologische Wirkung
Mindestgröße und Wahrnehmbarkeit
Vorteile und Merkmale
Dynamik von Mischpflanzungen
Getestete Mischungen
Benötigte Fachkenntnisse und Ausführung einer Mischpflanzung
Planung einer Staudenmischpflanzung
Standort
Pflanzen nach Lebensbereichen
Herkunft der Pflanzen
Funktionstypen der Stauden, Geselligkeitsstufen
Anforderungen des Auftraggebers, Gestaltungskriterien
Mischungen, Zusammensetzung und Anordnung
Anlage der Mischpflanzung
Staudenbestellung
Vegetationstragschicht
Staudenlieferung
Aufstellen der Pflanzen, Pflanzarbeiten und Pflanzzeit
Mulch und Bewässerung
Pflege der Staudenmischpflanzung
Tipps und Tricks zur fachgerechten Umsetzung
Differenzierte Blockpflanzungen
Geschichte
Blockpflanzungen in Deutschland
Typen von Blockpflanzungen
Typ 1: Klassische Blockpflanzung (Grundtyp)
Typ 2: Höhengestufte Blockpflanzung
Typ 3: Gebänderte Blockpflanzungen
Typ 4: Blockpflanzung mit eingestreuten Einzelpflanzen
Anwendungsbereiche
Artenauswahl ist entscheidend
Ästhetische Wirkung und Gestaltungsstrategien
Ästhetische Merkmale
Struktur der Blöcke
Geeignetes Artenspektrum
Vorteile und Merkmale
Planung von Blockpflanzungen
Pflege von Blockpflanzungen
Pflege großflächiger, hoher Blockpflanzungen
Pflege großflächiger, niedriger Blockpflanzungen
Pflege gebändelter Blockpflanzungen
Beispielhafte Blockpflanzungen
Präriehang der Bundesgartenschau Koblenz 2011
Lehr- und Versuchsgarten Braike
Komplexe Streupflanzungen
Geschichte
Typen von Streupflanzungen
Typ 1: Klassische Streupflanzung (Grundtyp)
Typ 2: Streupflanzungen mit Gruppen
Typ 3: Zweischichtige Streupflanzung mit differenzierter Matrix
Typ 4: Differenzierte dreischichtige Streupflanzung
Anwendungsbereiche
Ästhetische Wirkung und Gestaltungsstrategien
Geeignetes Artenspektrum
Vorteile und Merkmale
Planung von Streupflanzungen
Pflege von Streupflanzungen
Beispielhafte Streupflanzungen
High Line Park New York
Lehr- und Versuchsgarten Braike
Ansaaten im Siedlungsbereich
Anwendungsbereiche
Öffentliche Flächen
Private Flächen
Grenzen für die Anwendung
Optische Kriterien
Funktionelle Kriterien
Vorteile und Merkmale
Gestaltung
Ökologie, Artenvielfalt oder Florenverfälschung?
Wirtschaftlichkeit
Lebensdauer
Saatmischungen
Einjährige Mischungen
Mehrjährige Mischungen
Zweijährige oder überjährige Mischungen
Dauerhafte Mischungen
Anlage
Flächenvorbereitung
Saatzeitpunkt
Saatmenge
Sätechnik
Bewirtschaftung der Flächen bis zum Auflaufen
Pflege
Pflege nach der Ansaat
Schnittmanagement
Düngung
Kontrolle und Entfernung von Problemunkräutern
Zeitaufwand und Kosten
Tipps und Tricks zur fachgerechten Umsetzung
Tipps für die Planung
Tipps für die Anlage
Tipps für die Ausbringung des Saatgutes
Tipps für die Mahd
Tipps für die Pflege
Kosten und Leistungen bei der Instandhaltung von Grünflächen
Voraussetzungen für ein optimiertes Freiraummanagement
Das Prinzip der dualen Betriebssteuerung
Systemgrenzen und Prozesse
Vergleich verschiedener Pflanzkonzepte auf Basis der Lebenskostenanalyse
Lebenszykluskosten und Einflüsse
Grundlagen zur Berechnung von Lebenszykluskosten
Lebenszykluskosten intensiver Staudenpflanzungen
Lebenszykluskosten extensiver Staudenpflanzungen
Ökonomischer Vergleich von Staudenfluren und herkömmlicher Grünflächengestaltung
Vergleich einer extensiven Staudenpflanzung mit herkömmlichen Begrünungsvarianten ...
Standortfaktor Böschung
Mähstrategien für Gebrauchsrasen
Strategische Herangehensweise bei der Umgestaltung von Grünarealen
Umgestaltungsprozess
Nachhaltiger Planungsprozess
Quantitativer Pflegebedarf von Staudenpflanzungen
Pflegestufen für Staudenpflanzungen
Einflüsse auf den Pflegebedarf von Staudenpflanzungen
Boden, Substratmischungen und Mulch
Boden
Wasser- und Lufthaushalt
Substratmischungen für Stauden
Anforderungen an Substratmischungen
Substratmischungen für Splittbeete
Mulchstoffe und ihre Anwendung in der Grünflächenpflege
Vorteile einer Mulchung
Entscheidungskriterien
Mineralischer Mulch
Organischer Mulch
Folien und Gewebe
Lagerung von Mulch
Mulchschichtdicke und Korngröße
Der Mulchvorgang
Erneuerung der Mulchschichten
Eignung von Mulchstoffen für unterschiedliche Pflanzengemeinschaften
Mulchstoffe als Etablierungshilfen bei Ansaaten
Pflegezeiten im Vergleich
Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Mulchstoffe
Pflanzenschutz und ökologische Pflege
Grünflächen und Pflanzenschutzrecht
Allgemeines
Öffentliche Grünflächen
Private Grünflächen
Grundsätze des Pflanzenschutzes
Mechanische und thermische Beikrautregulierung
Biologie
Mechanische Beikrautregulierung
Thermische Beikrautregulierung
Organisation
Mitarbeiterschulung
Einbeziehen der Pflegekräfte
Praktisches Lernen „am Objekt“
Externe Schulungsangebote nutzen
Vorgaben für Pflegende
Pflegepläne nutzen
Eigeninitiative fördern
Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege
„Gutes tun und darüber reden“
Leitbilder entwickeln
Medien nutzen
Im Gespräch bleiben
Beteiligungskultur
Wenn die Kapazitäten erschöpft sind
Pflegepaten finden
Schulung und fachliche Begleitung
Materielle Unterstützung
Wertschätzung
Anhang: Verzeichnis von Saatgutlieferanten
Lieferanten für einjähriges Saatgut (Wild- und Kulturarten)
Lieferanten für heimisches Saatgut bzw. Regio-Saatgut
Autoren

Angelika Eppel-Hotz, Dipl.-Biol.
Seit 1988 ist Frau Eppel-Hotz an der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Pflanzenverwendung in der Meister- und Technikerausbildung sowie im Versuchsbereich. Bis 1998 hat sie nationale und internationale Forschungsprojekte zum Thema „Miscanthus als nachwachsender Rohstoff“ betreut. Derzeitige Projekte sind Staudenmischpflanzungen sowie Sommerblumen- und Staudenansaaten für das öffentliche Grün.
E-Mail: angelika.eppel-hotz@lwg.bayern.de
Autorin des Kapitels „Ansaaten im Siedlungsbereich“

Dieter Felger
Herr Felger ist seit 55 Jahren Gärtnermeister im Garten- und Landschaftsbau. Er hat über 20 Jahre die Arbeit der Stadtgärtnerei der Stadtverwaltung in Mössingen geleitet und verantwortet. Arbeitsschwerpunkte waren die Verwendung von Rosen und Stauden im öffentlichen Grün, Neubaumaßnahmen von Kinderspielplätzen und Sportrasenflächen sowie die Baumpflege, die Betreuung aller städt. Grünflächen und des Obstanbaus und die Entwicklung von bunten, artenreichen Ansaaten.
E-Mail: info@saatgut-manufaktur.de
Autor des Kapitels „Ansaaten im Siedlungsbereich“

Sigurd-Henne, Prof. Dipl.-Ing.
Seit 2006 ist Herr Henne Mitgesellschafter der Bresch Henne Mühlinghaus Planungs-GmbH. Seit 2007 hat er eine Professur an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Lehrgebiet Landschaftsbau und Pflanzenverwendung, inne. Er ist wissenschaftlicher Leiter der Lehr- und Versuchsgärten. Seit 2009 ist er Leiter der Akademie für Vegetationsplanung und Landschaftsbau (avela) und seit 2011 Prodekan der Fakultät FLUS und Studiendekan für Landschaftsarchitektur.
Internet: www.hfwu.de/lvg; www.bhmp.de E-Mail: sigurd.henne@hfwu.de
Autor der Kapitel „Einführung“, „Differenzierte Blockpflanzungen“ und „Komplexe Streupflanzungen“

Beate Hüttenmoser, Dr.-Ing.
Frau Hüttenmoser ist Betriebsleiterin der Lehr- und Versuchsgärten an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (Fachhochschule Nürtingen). Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Pflanzplanung und dem Pflegemanagement, der Objektplanung und Abwicklung, der Personal- und Haushaltsführung sowie Versuchen. Sie ist Dozentin für die Fächer „Pflanzenkenntnis“ und „Pflege in der Praxis“.
E-Mail: beate.huettenmoser@hfwu.de
Autorin der Textabschnitte zur Pflege in den Kapiteln „Differenzierte Blockpflanzungen“ und „Komplexe Streupflanzungen“

Bettina Jaugstetter, Dipl.-Ing.
Nach der Ausbildung zur Gärtnerin und dem Studium der Landespflege an der TU-München Weihenstephan führt Frau Jaugstetter als freie Landschaftsarchitektin seit 2000 ihr eigenes Büro mit den Schwerpunkten Objektplanung aller LPH, Vegetationskonzepten und Pflanzplanung. Seit 2007 ist sie Lehrbeauftragte an der Hochschule Geisenheim University, Landschaftsarchitektur, im Fach Pflanzenverwendung. Sie plant und führt Seminare zu Etablierung und Unterhalt pflegereduzierter Mischpflanzungen für Wohnungsbaugesellschaften durch.
Internet: www.jaugstetter-landschaftsarchitektur.de E-Mail: b.jaugstetter@t-online.de
Autorin des Kapitels „Staudenmischpflanzungen“

Georg Krause, Dipl.-Biol.
Nach einem Praktikum bei der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg war Herr Krause 15 Jahre als Umweltbeauftragter bei der Stadt Donzdorf tätig, wo er bereits 2003 mit der Anlage pflegextensiver Staudenpflanzungen und dauerhaften Ansaaten heimischer Wildarten begann. Seit 2013 ist er in Donzdorf für die Bereiche Grünplanung und Umwelt zuständig. Neben Optik und Wirtschaftlichkeit liegt ihm die ökologische Wertigkeit kommunalen Grüns besonders am Herzen.
Internet: www.donzdorf.de E-Mail: georg.krause@donzdorf.de
Autor des Kapitels „Organisation“

Kornelia Marzini, Dipl.-Biol.
Frau Marzini forscht als Wildpflanzenspezialisten an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Abteilung Landespflege in den Tätigkeitsfeldern Biogas aus Wildpflanzen, Ingenieurbiologie, Straßenbegleitgrün, Entwicklung von Saatgutmischungen für den Siedlungsbereich und mit gebietseigenem Saatgut.
E-Mail: kornelia.marzini@lwg.bayern.de
Autorin des Kapitels „Ansaaten im Siedlungsbereich“

Erwin Murer, Dipl.-Ing.
Herr Murer ist Leiter der Abteilung „Landnutzung und Landentwicklung“ im Institut für Kulturtechnik und Bodenwasserhauhalt des Bundesamts für Wasserwirtschaft in Petzenkirchen, Niederösterreich. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Bodenhydrologie, Bodenphysik, Grundwasserschutz, Bodenverdichtung, Substratentwicklung und Rekultivierungen.
Internet: www.baw.at E-Mail: erwin.murer@baw.at
Autor des Abschnitts „Boden“ im Kapitel „Boden, Substratmischungen und Mulch“

Cassian Schmidt, Prof. Dipl.-Ing.
Herr Schmidt ist Landschaftsarchitekt und Staudengärtnermeister. Nach Tätigkeiten als Landschaftsarchitekt in der Objektplanung übernahm er 1998 die Leitung des Schau- und Sichtungsgartens Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße. Seit 2010 hat er eine Honorarprofessur für Pflanzenverwendung und Pflanzplanung an der Hochschule Geisenheim University und ist seit 2004 Vorsitzender Arbeitskreises Pflanzenverwendung im BdS. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die Konzeption und Erprobung pflegereduzierte Pflanzungen und die Entwicklung differenzierter Pflegestrategien.
Internet: www.sichtungsgarten-hermannshof.de E-Mail: cassian.schmidt@gmail.com
Autor des Kapitels „Ökologische Strategietypen“ und des Abschnitts „Quantitativer Pflegebedarf von Staudenpflanzungen“ im Kapitel „Kosten und Leistungen bei der Instandhaltung von Grünflächen“

Stefan Schmidt, Dipl.-Ing.
Herr Schmidt ist Landschaftsarchitekt und Lehrer in Wien. Nach Gärtnerlehre und Studium in Berlin, Wien und Hannover arbeitete er als Landschaftsarchitekt in der Objektplanung. 1992 übernahm er die Leitung der Abteilung Garten- und Landschaftsgestaltung an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau. Seit fast 10 Jahren befasst sich Herr Schmidt in Planungspraxis und angewandter Forschung mit dem Thema Pflanzensysteme und Substrate für urbane Standorte. Daneben unterrichtet er im Fachgebiet Garten- und Landschaftsgestaltung.
Internet: www.gartenbau.at E-Mail: s.schmidt@gartenbau.at
Autor des Abschnitts „Substratmischungen“ im Kapitel „Boden, Substratmischungen und Mulch“

Andreas Schulte, Dipl.-Ing.
Nach dem Studium der Landschafts- und Freiraumplanung an der Technischen Universität Hannover und einem Studienjahr in Manchester, GB, arbeitete Herr Schulte seit 1997 in verschiedenen Planungsbüros im Kölner Raum sowie im Ruhrgebiet. Sein Aufgabengebiet umfasste die Objektplanung in allen Leistungsphasen. Nach einem Agrarreferendariat und Unterrichtstätigkeiten im Rheinland ist der Autor seit 2008 an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau beschäftigt. An der Meister- und Technikerschule für Agrarwirtschaft und im Versuchswesen der LWG liegen seine Schwerpunkte in der Pflanzenverwendung, Gartengestaltung, Plandarstellung und im CAD.
E-Mail: andreas.schulte@lwg.bayern.de
Autor des Abschnitts „Mulchstoffe und ihre Anwendung in der Grünflächenpflege“ im Kapitel „Boden, Substratmischungen und Mulch“

Jochen Veser, Dipl.-Ing. (FH)
Herr Veser studierte Gartenbau an der Fachhochschule Weihenstephan und war fünf Jahre bei der damaligen Landesanstalt für Pflanzenschutz für die Bereiche Baumschulen, privates und öffentliche Grün zuständig. Seit 1997 arbeitet er freiberuflich und berät Gartenbesitzer, Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus sowie Kommunen in Fragen des Pflanzenschutzes. Er unterrichtet an der LVG Heidelberg, ist Autor mehrerer Bücher zum Pflanzenschutz und schreibt regelmäßig zu diesem Thema in gärtnerischen Fachzeitschriften.
Internet: www.gartenberatung-veser.de
Autor des Kapitels „Pflanzenschutz und ökologische Pflege“

Ralf Semmler, Dipl.-Ing.
Herr Semmler hat Informationstechnik an der TU Chemnitz studiert. Seit 1991 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Datenbankgesellschaft mbH. Er ist Mitglied in der FLL, in den Regelwerksausschüssen Baumkontrollrichtlinie und Freiflächenmanagement sowie in den Arbeitskreisen ZTV Baumpflege und Nachhaltigkeit von Freianlagen, Mitglied im KTI Projekt Schweiz zur Erarbeitung von Systemen zur Berechnung von Lebenszykluskosten von Grünarealen und hat Lehrbeauftragungen an der Universität Potsdam, TU Berlin HAWK Göttingen und Beuth Hochschule für Technik Berlin.
Internet: www.datenbankgesellschaft.de E-Mail: ralf.semmler@datenbankgesellschaft.de
Autor der Abschnitte „Voraussetzungen für ein optimiertes Freiraummanagement“, „Vergleich verschiedener Pflanzkonzepte auf Basis der Lebenskostenanalyse“ und „Strategische Herangehensweise bei der Umgestaltung von Grünarealen“ im Kapitel „Kosten und Leistungen bei der Instandhaltung von Grünflächen“
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