Czytaj książkę: «Gespräche mit dem Planeten Erde»

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Impressum

Ute Wimpff, » Gespräche mit dem Planeten Erde

– Erfahrungen eines spirituellen Mediums mit anderen Bewusstseinsebenen «

1. Auflage

www.edition-winterwork

© 2021 edition-winterwork

Alle Rechte vorbehalten

Satz und Layout: Makro Medien Dienst GmbH, Ostfildern

Druck/E-BOOK: winterwork Borsdorf

ISBN Print 978-3-96014-765-7

ISBN E-BOOK 978-3-96014-817-3

Gespräche mit dem Planeten Erde

Erfahrungen eines spirituellen Mediums mit anderen Bewusstseinsebenen

Ute Wimpff

edition winterwork

Grußwort

Mit ihrem beeindruckenden Buch nimmt uns Ute Wimpff mit auf ihren persönlichen Erfahrungsweg als spirituelles Medium, der weit über das hinausgeht, was in unsere intellektuellen Konzepte hineinpasst. Ihr Bericht ist eine fesselnde Botschaft, die uns zeigt, dass es möglich ist, sich für die geistige Welt zu öffnen, ja sogar mit ihr zu kommunizieren. Es gibt eben mehr zwischen Himmel und Erde und nicht nur die Welt, die wir mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen. Wesentliches bleibt den Sinnen verborgen. Thomas von Aquin, einer der bedeutendsten Kirchenlehrer des Mittelalters stellte bereits fest: „Der Mensch ist ein geistiges Wesen, das mit einem Leibe bekleidet ist.“ Die uns alle bewegenden Fragen „woher kommen wir, wohin gehen wir“, werden so aus einer anderen, neuen Perspektive beleuchtet.

Mit ihrer besonderen Gabe zeigt uns Ute, dass es möglich ist, Zeit und Raum zu überwinden, in historisches Geschehen einzutauchen und Mitteilungen aus anderen Dimensionen zu empfangen. Das konnten Menschen schon zu allen Zeiten auf unterschiedliche Weise. Aber gerade heute, in einer Zeit multidimensionaler Unterhaltungsangebote, ist Rückbesinnung auf das Wesentliche, auf das, was uns Menschen wirklich ausmacht, vonnöten. So ändert sich dann der Blick auf unser eigenes Leben. Unsere Prioritäten ändern sich und das gibt uns dann die Chance, ein besseres Miteinander in dieser Welt zu gestalten.

Vor über 30 Jahren habe ich Ute Wimpff mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kennengelernt. Wir hatten uns aus den Augen verloren und unsere Wege kreuzten sich erst wieder im Rahmen unserer ONE WORLD FAMILY Stiftungsarbeit. Sie leistete einen bemerkenswerten Einsatz für das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart und beteiligte sich in wunderbarer Weise an Aktivitäten unserer Stiftung mit dem Ziel, neue Ideen und Konzepte für ein besseres Miteinander auf dieser Welt bekannt zu machen.

ONE WORLD FAMILY will Menschen aufs Podium holen, die zeigen, dass jeder von uns, so er nur will, im Rahmen seiner Mittel und Möglichkeiten Wesentliches zum Wohlergehen seiner Mitmenschen und der ganzen Schöpfung beitragen kann. Unser Motto: „Du selbst musst die Veränderung sein, die du auf der Welt sehen willst“ (Mahatma Gandhi). Hierzu wollen wir Netzwerke bilden, was durch unsere modernen Technologien – wie noch nie zuvor – heute weltweit möglich ist.

In diesem Sinne ist es für mich eine besondere Freude, das Grußwort für dieses Buch zu schreiben und beizutragen, seine wichtige Botschaft bekannt zu machen.

Hans-Martin Schempp

Unternehmer und Initiator der Stiftung ONE WORLD FAMILY

Vorwort

Für mich ist es nicht ganz einfach, in Kurzform all das Miterlebte, was in diesem Buch geschildert wird, aus meiner Sicht zu kommentieren. Während ich das niederschreibe, stehe ich in meinem 85. Lebensjahr. Ute und ich sind seit sechzig Jahren verheiratet, haben zwei Kinder großgezogen und kennen uns darüber hinaus noch einige Jahre länger.

Schon in jungen Jahren haben mich die Fragen interessiert, wo kommen wir her und was geschieht nach unserem Tod. Das <Tibetanische Totenbuch>, Jane Roberts Bücher mit <Seth>, unsere Kirchengeschichte, Buddhismus, Naturreligionen und esoterische Schriften haben mich beschäftigt.

Die Entwicklung und das Miterleben von Utes Medialität und der damit verbundenen Erfahrungen, die ich erlebt habe, haben mich zutiefst davon überzeugt, dass das Leben nach dem Tod für uns Menschen in einer geistigen Form weitergeht. Auf vielfältige Weise haben wir erfahren, dass die Erde eine hohe geistige Wesenheit ist und alles Materielle auch eine geistige Entsprechung hat. Und dass es im All und um uns herum unzählige geistige Ebenen gibt. Mit diesen unterschiedlichen Bewusstseinsebenen kann ein begabtes und geschultes Medium Kontakt aufnehmen und kommunizieren.

Als Lebenspartnerin, Ehefrau und Mutter habe ich Ute in unserem privaten Bereich und in ihrem Berufsleben als eine Frau kennengelernt, die realitätsorientiert, zupackend und aktiv ist, wenn es um Lösungen im Leben geht. Gleichzeitig erlebe ich sie auch einfühlsam und gefühlsorientiert.

In ihrer Arbeit als Medium habe ich sie aber als einen anderen Menschen kennengelernt. Sie übermittelt die Durchsagen ihrer geistigen Lehrer ruhig, klar und in einer flüssigen Sprachform. Die Gespräche, die ich über Ute als Medium mit der geistigen Welt geführt habe, gehen weit über ihr Wissen hinaus, das ich von ihr kenne und mit dem sie sich in ihrem realen Leben beschäftigt. Für unsere Sitzungen haben wir die Fragen aufgeschrieben und nummeriert, und in dieser Reihenfolge werden sie von den geistigen Lehrern beantwortet. Oft werde ich dann gefragt, ob ich zu dem Gesagten noch Fragen habe und es entsteht ein Dialog.

Wenn Ute in Trance geht, schildert sie das so: „Der schwierigste Moment im Kontakt mit meinen Lehrern sind die ersten Worte, die ich ausspreche. Ich spüre, dass dies nicht mehr meine Worte sind. Dann aber habe ich das Gefühl, dass ich immer mehr hinter meinen Körper trete, mich immer tiefer entspanne und die Worte gesprochen werden, ohne dass ich den Inhalt bedenken kann. Was genau übermittelt wurde, erkenne ich erst, wenn ich die Aufnahme vom Diktiergerät in den Computer übertrage.“

Die Erlebnisse, die in diesem Buch geschildert werden, hatten wir hauptsächlich in den Jahren 1985 – 1994. Damals waren wir beide noch berufstätig und haben uns gescheut und auch überfordert gefühlt, mit diesen Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Aber jetzt, am Ende unseres Lebens, fühlen wir uns verpflichtet, diese Durchsagen in Buchform zu veröffentlichen. Und wir sind der Überzeugung, sie sind nach wie vor aktuell und wichtig. Darüber hinaus wollen wir den geistigen Lehrern, die uns dieses Wissen vermittelt haben, gerecht werden.

Wir wünschen uns, dass die Aufrufe der geistigen Welt viele Menschen erreichen und zu einem besseren Umgang mit der Erde führen, damit unser Planet weiterhin für uns Menschen Heimat sein kann.

W.W. im Oktober 2018

Einleitung

Der Weg meiner medialen Entwicklung

Die Ausbildung eines Mediums kann sehr vielschichtig sein und durch unterschiedliche Trainings geprägt werden. So war es zumindest bei mir.

In meiner Familie kam „Hellhörigkeit“ zwar immer wieder vor, wurde aber als Fähigkeit nicht besonders beachtet. Entweder man war „hellhörig“ oder war es eben nicht. Es war ähnlich der Gabe musikalisch zu sein oder zeichnen zu können. Meine Großmutter jedenfalls hatte die Fähigkeit der „Hellhörigkeit“. Sie konnte mit Tieren und Pflanzen nicht nur besonders gut umgehen, sondern sie konnte mit ihnen mental reden.

Ihr Umgang mit Pflanzen faszinierte mich als kleines Mädchen sehr. Das wollte ich auch können. Also bekam ich ein kleines Beet im Garten, suchte mir Samen aus und meine Großmutter zeigte mir, wie Aussaat und Pflege sein sollten. Das Wichtigste dabei aber war, richtig mit den Samen und Pflänzchen zu reden, damit sie gut gedeihen konnten. Und das machte ich auch brav. Aber irgendwann wuchsen für mich die Pflänzchen zu langsam und ich ging eines Morgens in aller Frühe in den Garten und zog sie heraus, um zu sehen, warum sie nicht schneller wuchsen. Als meine Großmutter das sah, schüttelte sie den Kopf, zog mich an meinen langen Haaren und meinte, dass sie ziehen könne, wie sie wolle, ich würde deshalb nicht schneller wachsen. Ich würde höchstens weinen, weil mir das wehtut und die Pflänzchen würden verdorren und es gäbe keine Blumen mehr.

Diese Lektion hatte ich verstanden, aber das Interesse am Wachstum meiner Blumen war vorbei. Was ich aber damals von meiner Großmutter gelernt habe, ich konnte mit Tieren und Pflanzen reden und bekam innerlich eine Antwort. Einmal klappte das sehr gut, ein anderes Mal weniger gut und deshalb legte ich diese Gabe als „nicht zuverlässig“ zur Seite. Heute weiß ich, Sensitivität muss trainiert werden, um damit verlässliche Ergebnisse zu erreichen.

In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das Thema „außersinnliche Wahrnehmung“ stark diskutiert und über Freunde wurden wir auf das südamerikanische mediale Heilerehepaar Carmen und Jarbas Marinho aufmerksam. Ich hatte großes Interesse, das von ihnen angebotene Seminar zu besuchen, war aber unsicher, wie ich mit meiner Medialität in einer großen Gruppe zurechtkommen würde. Deshalb bat ich meinen Mann, mich zu begleiten. Und so besuchten wir als Paar im Sommer 1986 diesen Workshop.

Carmen und Jarbas waren kardizistisch[1] ausgerichtet und tief religiös. Carmen hatte die Fähigkeit nachzuprüfen, ob und inwieweit eine Medialität bei den Teilnehmern vorlag, und mit ihnen begann sie ihr mediales Training. Dabei wurde sie von ihrem Mann Carlos unterstützt. Der Sinn dieses Trainings war, Seelen, die beim Tod in <Zwischenwelten> stecken blieben, ins sogenannte <Licht> zu führen, d. h. sie über ihren Tod zu informieren, damit sie weitergehen konnten. Diese noch unbewussten Seelen wurden <leidende Seelen> genannt.

In diesem Seminar lernten wir, uns total zu entspannen, in eine Trance zu kommen und diese Seelen aufzunehmen, zu inkorporieren. Ein anderer Teilnehmer konnte dann mit diesen Seelen sprechen, sie über ihren Zustand aufklären und ermutigen, ins sogenannte <Licht> zu gehen. Jenseitige Helfer führten dann die bewusst gewordenen Seelen weiter.

Es zeigte sich, dass ungefähr die Hälfte der Teilnehmer sehr schnell in eine tiefe Trance kam. Dazu gehörte auch ich. Die andere Hälfte übernahm dann den Part, die inkorporierten Seelen anzusprechen, damit sie ihren Weg ins Licht fanden. Es gehörte ein großes Einfühlungsvermögen dazu, um mit diesen verstörten Seelen ins Gespräch zu kommen. Hier zeigte sich, dass Werner und ich als Paar gut zusammenarbeiten konnten. Seine ruhige Art half mir, innerlich loszulassen und mich seiner Führung anzuvertrauen.

Noch in diesem Workshop entschieden wir uns dafür, mit anderen Teilnehmern der Gruppe an unserem Wohnort kontinuierlich weiterzuarbeiten. Diese Treffen waren sehr interessant und wir lernten dabei viel über die geistige Welt. Doch nach längerer Zeit mussten wir uns eingestehen, dass uns Familie und Beruf wenig Raum für diese Gruppenarbeit ließen, und wir beendeten die Treffen.

Ich begann mit dem Automatischen Schreiben

Nach dem Training bei den Marinhos begann ich mit dem <Automatischen Schreiben>. Dabei wird die Hand von geistigen Lehrern geführt und Informationen aus dem Jenseits werden auf diese Weise übermittelt. Am Anfang war die Schrift undeutlich und der Inhalt mitunter unverständlich. Das verbesserte sich mit jeder Durchsage. Das Schreibtempo war von Anfang an sehr schnell. Bei dieser Art des Kontaktes habe ich gelernt, schützende Rituale zu entwickeln, damit die Durchsagen aus der geistigen Welt klar durchkamen. Diese Form des Schreibens führte ich durch, bis ich fähig war, die Informationen meiner geistigen Lehrer direkt zu sprechen und die Sitzung auf ein Diktiergerät aufzunehmen.

Der Beginn dieses Weges war für mich nicht einfach. Immer wieder gab es Rückschläge und es erforderte von mir viel Disziplin, nicht aufzugeben. Aber dieses Durchhaltevermögen hat sich für mich gelohnt, denn die Entwicklung meiner Medialität erweiterte sich immer mehr.

Über unseren Freundeskreis lernten wir ein englisches Medium kennen, das nach Deutschland zu einem Seminar eingeladen wurde. Auch diese Arbeit war von tiefer Religiosität geprägt. Durch dieses Medium kam ich zum Ausbildungszentrum der englischen Medien und Heiler, das Arthur Findlay College in Stansted, England. Viele der im College ausgebildeten Heiler arbeiten in Krankenhäusern in England. Der Sinn der medialen Ausbildung dort liegt darin, dass Medien lernen, Kontakte zur geistigen Welt herzustellen, um zu zeigen, dass es ein Jenseits und ein Weiterleben nach dem Tod gibt. Für diese Aufgaben werden Heiler und Medien viele Jahre intensiv trainiert.

Auch diese Art der Jenseitskontakte fand ich sehr interessant und wichtig, aber ich selbst wollte diese Arbeit nicht aufnehmen. Trotzdem habe ich viel bei den Trainings gelernt und ich wurde von der geistigen Welt intensiv darüber belehrt, wie für uns Menschen der Übergang in die jenseitige Welt stattfindet und warum es so wichtig ist, diesen Schritt bewusst zu vollziehen. Auch diese Aussagen habe ich protokolliert.

In den 90er Jahren hatte ich Zugang zu einem Seminar in Italien, in dem traditionelle afrikanische Heiler, Sangomas, ihr Wissen und Können zeigten. Diese Männer kannten die italienische Pflanzenwelt nicht. Und doch war es ihnen möglich, sich energetisch draußen in der Natur von Pflanzen anziehen zu lassen, die sie zur Behandlung und Heilung einer bestimmten Krankheit benötigten. Ein anwesender deutsch sprechender Biologe konnte uns erläutern, welche Inhaltsstoffe diese gefundenen Pflanzen enthielten, wie und in welcher Form sie in unserer heutigen wissenschaftlichen Medizin eingesetzt oder wie sie seit altersher in der Volksheilkunde angewendet wurden.

Es war für mich eine erstaunliche Erfahrung, die zeigte, welches Wissen heute noch traditionelle Kräuterkundige in bestimmten Ländern haben. Und sicherlich war es nur ein kleiner Teil der Erfahrung dieser Männer, die wir beobachten durften.

In dieser Zeit lernte ich Felicitas D. Goodman kennen (*1914 †2005). Sie war Kulturanthropologin, Tranceforscherin und Schriftstellerin, lehrte bis 1978 an der Denison University in Columbus (Ohio) Linguistik, Ethnologie und Kulturanthropologie. 1979 gründete sie das internationale Cuyamungue-Institut in New Mexico zur Erforschung und Lehre von rituellen Körperhaltungen und ekstatischer Trance.

In ihren Workshops kam ich mit dem Weltbild des Schamanismus in Berührung, das besagt, dass alles Lebendige auch eine geistige Entsprechung hat. Durch bestimmte Trommelrhythmen und Körperhaltungen, die sie vorgab, ermöglichte sie eine Trance, um uns mit diesen anderen Bewusstseinsebenen zu verbinden. Es war ein eindrückliches Erlebnis und es war bereichernd, die fröhliche und positive Ausstrahlung von Felicitas zu erleben.

Dann führte mich mein Weg zu Marko Pogacnik. Er kommt aus Slowenien, ist Bildhauer, Land-Art-Künstler, Geomant und Autor und entwickelt Steinskulpturen, die er als „Lithopunktur“ zur Heilung und Harmonisierung der Natur- und Stadtlandschaft einsetzt. Seine Steinsetzungen sind in unterschiedlichen Landschaften und Orten weltweit zu finden. Als sensitiver Künstler führt er Heilkreise zur Harmonisierung der Erde durch. In den 90er Jahren habe ich ihn, zusammen mit meiner Freundin Gerda, bei seinen Heilkreisen erlebt. Wir waren beide beeindruckt, wie sich Marko mit seiner Art der Wahrnehmung und seinen Steinsetzungen für die Heilung der Erde einsetzt.

Als ich 2018 an meinem Buch arbeitete, wollte ich sehen, wie sein Weg weitergegangen war. Zwischenzeitlich hat er viele Bücher mit unterschiedlichen Themen zu seiner Arbeit über die Erde herausgegeben, wobei die Kommunikation mit den sichtbaren und unsichtbaren Bewusstseinsebenen unseres Planeten im Vordergrund steht. Mit vielen Übungen und Meditationen regt er Menschen an, eine eigene Form der Wahrnehmung zu Erde, Natur und Kosmos zu finden. Er wurde Botschafter und Unesco-Künstler für den Frieden. Ich bin sehr froh und es ermutigt mich in meiner Arbeit, diesen Künstler und Wegbereiter für einen besseren Umgang mit unserem Planeten Erde kennengelernt zu haben.

Zusammengenommen waren das für mich alles außergewöhnliche Erfahrungen, sich mit der Energie der Erde und anderen Bewusstseinszuständen auseinanderzusetzen.

Die Erde – eine lebendige Wesenheit

Als sich meine medialen Fähigkeiten weiterentwickelten, wurde ich zu der Arbeit mit der Erde geführt. Mit Erstaunen und großem Respekt habe ich gelernt, dass die Erde eine lebendige Wesenheit mit einer eigenständigen Entwicklung ist. Das wurde mir in vielfältiger Weise gezeigt und übermittelt.

Über die Nachfrage, was die Kornkreise in England bedeuten, wurden wir zu den sogenannten <Erdpunkten> in unserer Umgebung geführt. Zu Beginn unseres Kontaktes mit den vielfältigen Formen der Erdenergie wurden diese Orte <Kraftpunkte>, <Energiekreise> oder <Kraftplätze> genannt, bis sich schließlich der Begriff <Erdpunkte> durchsetzte. Deshalb benütze ich ab dem 5. Erdpunkt nur noch diesen Begriff, den ich innerhalb des Textes als „EP“ abkürze.


Das Aufsuchen dieser Erdpunkte war für mich immer wieder ein unerwartetes und spannendes Erlebnis. Das begann mit dem Aufzeigen des Weges anhand einer Skizze, die zu diesen Plätzen führte, die ich mental aufnahm und zeichnete. Diese Angaben übertrugen wir auf die entsprechende Landkarte und konnten dadurch diese Plätze in oft unwegsamen Gebieten finden. In meiner Dokumention habe ich anfangs diese Hinweise übernommen, um zu zeigen, wie diese Mitteilungen durch die jenseitigen Helfer der Erde aussahen und wie wir zu den Erdpunkten geführt wurden.

Was mir dann auf diesen Erdpunkten durch die Energie der Erde gezeigt und mitgeteilt wurde, überraschte und faszinierte mich jedes Mal aufs Neue. Es öffneten sich Türen in eine mir unbekannte Welt, die keinen Bezug zu meinem Alltag hatte. Diese Durchsagen erlebte ich wie eine historische Dokumentation. Ein Geschehen aus frühen Zeiten lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Die gezeigten Begebenheiten, die sich auf diesen Erdpunkten oder in deren Umgebung abgespielt hatten, waren erstaunlich, mitunter grausam und oft ergriffen mich die Einzelschicksale der vorgestellten Menschen tief.

Einmal waren es die chirurgischen Eingriffe von Steinzeitmenschen, die am Kopf offene Operationen durchführten (14.04.90 „Moorweiher“). Dann war es die Erfahrung einer jungen Frau, einer Kräuterwissenden, die auf einem Erdpunkt ihr lange erwartetes Kind sehen konnte, mit dem sie schwanger war (13.5.90 „Obere Raumühle“).

Oder es waren Überfälle und Verfolgungen, die Menschen erleiden mussten, weil sie mit der Erdenergie arbeiteten. Teilweise waren es tief berührende Bilder, aber auch Bilder des Schreckens (14.1.90 „Papierene Wand“ und 10.6.90 „Tor der Frauen“).

Es war eine Fülle von unterschiedlichen Geschehnissen und Erfahrungen, die mir gezeigt wurden. Und immer wieder wurde ich aufgerufen, mich für die Erde einzusetzen und andere Menschen für diese große und wissende Wesenheit zu sensibilisieren.

Wurde mir am Anfang auf den Erdpunkten vor allem die Nutzung und Wirkungsweise von Heilenergie und Heilkreisen in frühen Zeiten gezeigt, kam Anfang 1990 die Übermittlung des Umgangs mit Heilkräutern dazu. Natürlich waren mir Löwenzahn, Gänseblümchen und Sauerampfer als „Unkräuter“ bekannt, aber Heilpflanzen im engeren Sinne kannte ich nicht. Deshalb kaufte ich mir Kräuterbücher, las nach, überprüfte, probierte aus und lernte auf diese Weise viele Heilkräuter kennen.

Bei dieser Arbeit wurde uns sehr schnell klar, dass die Informationen aus der jenseitigen Welt niemals so ausführlich sein können, wenn nicht gleichzeitig Fragen gestellt werden. Es war ein Glück, dass Werner für diese Arbeit offen war, während der Durchsagen Fragen stellte und dadurch die Informationen vertiefen konnte. Ich selbst bin bei diesen Kontakten in einer so tiefen Entspannung, dass es mir nicht möglich ist, gleichzeitig mitzudenken und Fragen zu stellen.

Auf vielen Erdpunkten konnte ich nicht nur das Energiefeld der Erde und des Menschen in seinem ganzen Farbspektrum sehen, sondern auch hören, dass diese Farbskala exakt dem Regenbogen entspricht.

Das erinnerte mich an Mythen und Volksmärchen über den Regenbogen, die offensichtlich immer noch ein Körnchen Wahrheit dieses alten Wissens enthalten, obwohl sie über viele Generationen weitererzählt wurden und auch Veränderungen erfahren haben. Vor allem in Mythen und Märchen aus dem asiatischen und ozeanischen Raum, wie Samoa, Neuseeland und Australien, aber auch bei den Indianern Nordamerikas können wir den Regenbogen finden. In vielen Entstehungsmythen der Welt spielt er mit seinen Farben eine große Rolle und ist dort mit dem Leben der Menschen und Tiere eng verknüpft. Aber auch heute noch fasziniert uns Menschen der Anblick eines Regenbogens, wenn er am Himmel entsteht.

Ich bin überzeugt, wäre für alle Menschen dieses Farbspektrum unseres Körpers und das der Erde sichtbar, würden wir gut dafür sorgen, dass die Farben klar und leuchtend blieben. Dann wäre es für uns ein Leichtes zu erkennen, wo in unserem Körper oder auf dem Erdenkörper ein Ungleichgewicht herrscht, das ausgeglichen werden muss.

Die Arbeit mit den Erdpunkten begann 1989 und wurde von uns 1994 beendet. Dabei erhielten wir immer wieder den Aufruf, uns für den Erhalt der Erde einzusetzen und auf die Zerstörungen durch den Menschen aufmerksam zu machen.

Wie ich die in mich gestellten Erwartungen bezüglich einer Weitergabe dieser Durchsagen erfüllen könnte, war mir damals nicht klar. Meine Familie, der Beruf und das Alltagsleben überhaupt, erforderten von mir viel Kraft und eine gute Organisation. Deshalb sammelte ich zunächst alle Berichte, dokumentierte chronologisch diese ungewöhnlichen Erfahrungen und legte sie zur Seite. Erst als ich mein Berufsleben beendete, nahm ich diese Aufzeichnungen wieder zur Hand und war, im Abstand zu der damaligen Zeit, höchst erstaunt über die klaren Durchsagen und teilweise auch differenzierten Erklärungen.

Und so begann ich 2016 erneut, mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Kommentare, die ich ab diesem Zeitpunkt auf Nachfrage von meinen geistigen Lehrern erhielt, habe ich den Aufschrieben der einzelnen Erdpunkte beigefügt. Das erklärt die Zeitsprünge innerhalb eines Erdpunktes. Dabei war es für mich immer wieder erstaunlich, dass die Mitteilungen genau da weitergeführt wurden, wo ich diese Arbeit vor vielen Jahren unterbrochen hatte, als hätte es gar keine Pause gegeben.

So gut es mir möglich war, habe ich die Durchsagen nochmals überprüft und durch eigene Anmerkungen mit Datum und Quellenangaben ergänzt. Ich recherchierte im Internet, in Ortsverzeichnissen und Kräuterbüchern.

Dabei fand ich mitunter für die eine oder andere medizinische oder auch botanische Durchsage keinen wissenschaftlichen Nachweis. Trotzdem habe ich einige dieser Mitteilungen in mein Buch übernommen. Manche Aussagen haben sich im Laufe der Zeit durch meine Nachforschungen bestätigt oder ich fand eine Sinndeutung oder Erklärung, die mich zufriedenstellte, andere hingegen blieben weiterhin offen.

Von Beginn an dieser Kontakte mit der jenseitigen Welt war mir bewusst, dass ich als Medium nur Kanal für diese Durchsagen bin und die Inhalte dieser Informationen nichts mit meinem Wissen oder meinen Ansichten zu tun haben. Trotzdem haben sie mein Weltbild und meinen Zugang zur Erde nachhaltig verändert.

Zu keiner Zeit habe ich Vorwürfe von der geistigen Welt bekommen, dass ich diese Arbeit unterbrochen habe. Doch es bedrückte mich, Informationen von dieser Tragweite nicht weiterzugeben. Deshalb wurde es für mich ein Anliegen, diese Mitteilungen für ein aufgeschlossenes Publikum zu veröffentlichen, aber ich hatte auch meine Bedenken. Diese Zweifel, ob es überhaupt sinnvoll ist, meine Gesprächsprotokolle in einem Buch herauszugeben, wurden mir mit einem Kommentar von der geistigen Welt beantwortet.

Frage an meine geistigen Lehrer am 13.1.2017:

„Wie kann ich in meiner Lebenssituation und mit meinen Möglichkeiten in der Öffentlichkeit etwas für die Erde tun? Ist der Versuch überhaupt sinnvoll, mit meinen Gesprächsprotokollen in Form eines Buches auf die Not und den Missbrauch, den die Erde erlebt, aufmerksam zu machen?“

Antwort meiner geistigen Lehrer:

Wir achten Deine Überlegungen und Deinen Willen, aktive und sinnvolle Hilfe der Erde geben zu wollen. Sensible, aufgeschlossene Menschen wirst Du mit Deinen Gesprächsprotokollen erreichen, Skeptiker werden solchen Aufrufen gegenüber immer verschlossen bleiben.


Du musst bedenken: Was wir Dir auf den Erdpunkten gezeigt haben, waren die damaligen Möglichkeiten und Ergebnisse aus den frühen Zeiten der Erdreligionen, des Übergangs zum Christentum bis hin in die Neuzeit.


Es sind Informationen des frühen Umgangs mit Erdenergien und es ist klar, dass diese Formen heute weder zeitgemäß noch möglich sind. Aber die Anrufung und Aktivierung der Erd-, Wasser-, Luft- und Windenergien muss nach wie vor durch starke, energetisch aufgeladene Rituale geschehen. Das haben Menschen schon immer gewusst und auch praktiziert. Auch Du hast ein starkes Ritual entwickelt, um den Weg zu uns zu aktivieren und zu schützen.


Wie solche Rituale in der heutigen Zeit aussehen könnten, müssen Menschen selbst entwickeln, ausprobieren und energetisch stark werden lassen. Das ist ein Erfahrungs- und Entwicklungsweg.


Nun zu Deiner Frage: Ja, wir sind der festen Überzeugung, dass Deine Gesprächsprotokolle ein sinnvoller Aufruf ist, Menschen über die Not der Erde zu informieren.


Aber alles, was energetisch geschieht, ist im Materiellen begrenzt sichtbar. Wie kann das Wachstum einer Pflanze, eines Baumes, über einen kurzen Moment mit bloßem Auge sichtbar sein? Das ist schwierig, wenn der Mensch keinen Zugang zu immateriellen, augenblicklichen Veränderungen hat, so wie Du das mit Deinem geistigen Auge vollziehen kannst und dabei auch Antworten auf Deine Fragen erhältst.


Jetzt überträgst Du die Gesprächsprotokolle unserer Kontakte, die Du geistig aufgenommen hast, in eine lesbare und anschauliche Sprachform. Jeder Visionär hat begrenzte Möglichkeiten, so wie das z.B. auch „Johannes der Täufer“ in der Bibel war oder viele andere. Einer kommt und weiß über geistige Dinge Bescheid, erzählt, mahnt und „predigt“ diese Überzeugungen in der Hoffnung, Zuhörer und „Gläubige“ zu finden. Dann kommen Nachfolger, die auf ihre Art dieses Wissen umsetzen und fortführen.


Du bist überzeugend, wenn Du weitergibst, was Du erlebst und wovon Du selbst überzeugt bist. Auch in Deinem Alter. Und wie Du siehst, beim Schreiben verändert sich Dein Blick auf die Inhalte. Fragen tauchen auf und Du versuchst unsere Angaben mit dem Wissen der heutigen Zeit nachzuprüfen oder abzusichern, z. B. über das Internet oder über entsprechende Literatur in unterschiedlichen Disziplinen. Das ist eine bewundernswerte Möglichkeit, mit diesen Durchgaben umzugehen und sie lebendig werden zu lassen. Dieses Umgehen gestaltet und lässt visionäre Ideen materiell werden.


Nicht Du musst Beweise erstellen, indem Du zeigst, so geht man heute mit der Erde um. Nein! Du säst Gedanken, die Dich überzeugen und ernten werden andere, die diesen Samen zum Wachsen und Gedeihen bringen. Deine Arbeit ist eine geistige Form Samen zu verteilen, aber andere werden die empfangene Saat im Materiellen aufgehen lassen und die geistigen Impulse zur Blüte bringen. Es ist ganz wichtig, dass Du diesen Zusammenhang erkennst. Deine Stärke ist Deine große mediale Fähigkeit weiterzugeben, was die Erde und die jenseitige Welt den Menschen nahebringen möchte. Du bist Vermittlerin, die Mutter, die ein geistiges Kind in sich reifen lässt, bis es geboren und sichtbar wird. Eine „Nährmutter“ für dieses Neugeborene wird sich dann finden. Das ist nicht mehr Deine Aufgabe. Also entlaste Dich von Deinem unerfüllbaren Anspruch, alles selbst tun zu müssen. Sei Du Vermittlerin, Mahnerin und lasse konkret werden, was Du geistig aufnimmst, hörst und siehst.


Wir wünschen Dir die Kraft, den Mut und die Ausdauer, diesen Weg in Liebe und Achtung weiterzugehen, aber auch so diszipliniert und stetig, wie bisher.


Diese Antwort ermutigte mich und ich begann, die Unterlagen erneut zu sichten und für das Buch auszuwählen. Zum besseren Verständnis des Inhaltes möchte ich jedoch noch einige Erklärungen anführen.

Heute wie damals ist es so, dass ich bei den Durchsagen gebeten werde aufzuhören, wenn ich ermüde, oder ich werde aufgefordert, konzentrierter mitzuarbeiten. Von Anfang an sind die Sitzungen von großer Liebe geprägt und auch spannend, weil ich vorher nicht weiß, wie und in welchem Umfang meine Fragen beantwortet werden. Bei jedem Kontakt werde ich namentlich begrüßt und am Ende mit Segenswünschen verabschiedet. Bei den ersten Erdpunkten im Buch nehme ich diese Begrüßungs- und Abschiedsform noch auf, erwähne sie später aber nicht mehr.

Bei den ersten medialen Kontakten meldeten sich meine geistigen Lehrer mit einem persönlichen Namen und erst im Laufe der Zeit änderte sich das und sie nannten sich Schutzgeister, Lehrer und Helfer. Warum das so ist, wurde mir später auch erklärt und man kann es in den Protokollen nachlesen.

Erwähnenswert finde ich auch die Worte meiner geistigen Lehrer zu Beginn der Durchsagen, wie „Du Ungläubige“ oder „Skeptische“. Zu dieser Zeit zweifelte ich immer wieder, ob die Durchsagen tatsächlich aus der geistigen Welt kamen. Das veränderte sich erst im Laufe der Zeit, als ich Angaben nachprüfen konnte, wie z.B. die über bestimmte Kräuter, deren Heilwirkung ich vorher nicht kannte und die in Kräuterbüchern bestätigt wurden. Und je stärker meine Rituale im Laufe der Zeit wurden, um so differenzierter waren die Durchsagen aus der geistigen Welt und meine Zweifel traten in den Hintergrund.

Außerdem machte ich die Erfahrung, dass Mensch und Tier unterschiedlich auf feinstoffliche Energien ansprechen. Gleich bei der ersten Sitzung im Raum fiel unser Vogel in seinem Käfig wie tot von der Stange und unser Hund wollte jaulend den Raum verlassen. Vogel und Hund erholten sich wieder, aber ich war über dieses Ereignis entsetzt. Durch Nachfragen hörte ich, dass Tiere auf diese höhere Schwingung hoch sensibel reagieren. Und schon, wenn ich die Kristalle für das Ritual zurechtlegte, suchte unser Hund das Weite. Bei künftigen Sitzungen durften die Tiere also nicht mehr im Raum bleiben.

Jeder, der dieses Buch liest, muss sich darüber im Klaren sein, dass diese Aufschriebe mediale Durchgaben aus der jenseitigen Welt sind, die sich in weiten Teilen nicht wissenschaftlich bestätigen lassen. Sie wollen uns die Angst vor dem Tod nehmen und uns zeigen, dass das Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist. Und sie wollen uns wachrütteln, bewusster mit unserem Leben und unserem Planeten Erde umzugehen.

Wie soll es unseren Nachkommen sonst noch möglich sein, ein lebenswertes Dasein zu führen? Industriegifte, Raubbau in der Natur, Gleichgültigkeit im Umgang mit den Ressourcen der Erde und auch unseren wissenschaftlichen Erkenntnissen werden sonst unsere Lebensmöglichkeiten zerstören. Dafür gibt es kein allgemeingültiges Patentrezept. Aber jeder von uns kann das für ihn Mögliche beitragen, z. B. durch Lichtmeditationen für die Erde oder durch aktiven Naturschutz.

Liebe zu sich selbst, anderen Menschen und Kreaturen gegenüber und die goldene Regel: „Was du nicht willst, dass man Dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu“ können hier richtungsweisend sein.

Alkmar und die Erdpunkte
1.Kapitel

Anmerkung zur Schriftart: Der in Kursiv gesetzte Text gibt die Aussagen meiner geistigen Lehrer wieder.

Der von mir verfasste Text ist im Standard-Schriftbild gedruckt.


1989

Es geschah an einem der letzten Abende unseres Treffens der „Manrinho“-Gruppe. Wie immer besprachen wir am Ende, was wir bei der Arbeit erlebt hatten und wann unser nächstes Treffen stattfinden sollte. Jeder von uns spürte, dass eine Veränderung anstand. Aus unterschiedlichen Gründen mussten einige von uns die Gruppe verlassen. Dazu gehörten auch wir. Gemeinsam entschlossen wir uns, die bisherige Form der Gruppenarbeit aufzugeben und unsere Treffen zu einem späteren Zeitpunkt, mit einem anderen Thema, wieder aufzugreifen. Was hatte sich für uns in der Zeit der Gruppenarbeit geklärt und welche Themen standen noch offen, fragten wir uns. Jeder der Teilnehmer hatte von diesen Sitzungen profitiert und sie trugen dazu bei, die jenseitige Welt in ihren vielfältigen Dimensionen besser zu verstehen. Heilarbeit an Mensch und Tier war für einige sehr wichtig geworden, aber auch allgemeine spirituelle Themen wurden angesprochen.

Ein Teilnehmer brachte einen Presseartikel über „Kornkreise“ in England mit, die dort gesehen und fotografiert wurden. Diese Bilder faszinierten mich und über meine spirituellen Lehrer versuchte ich zu erfahren, ob diese Naturerscheinungen tatsächlich mit der geistigen Welt im Zusammenhang stehen.


30.11.89 – Kommentar zu den Kornkreisen in England

Frage:

Was sind das für Kreise in den Feldern von England? Könnt Ihr uns dazu etwas sagen?

Schutzgeister:

Ja, darüber wissen wir einiges. So etwas gibt es auch hier in Deutschland, aber es wurde noch nicht als Naturphänomen wahrgenommen. Es entsteht durch eine Form der Erdenergie, die Ihr Menschen noch nicht entdeckt habt. Diese Kreise treten überall auf der Erde auf, mal stärker oder weniger stark, werden aber nur von Menschen wahrgenommen, wenn durch den Sog der Erdenergie Halme, Gräser oder sehr leicht zu bewegendes Material verändert wird. Sie sind für Menschen nicht gefährlich, im Gegenteil. Solltest Du auf so einem „Kraftpunkt“ stehen, erhöht sich Deine Energie um ein Vielfaches. Diese Kraftzentren sollen Menschen helfen, sich mit höheren Energien zu verbinden. In frühen Zeiten wussten und nutzten Menschen dieses Wissen.


Aber die Plätze haben sich örtlich verändert und ändern sich immer wieder. Stonehenge in England z. B. war in früheren Zeiten so ein Kraftpunkt, hat aber heute überhaupt keine Bedeutung mehr.

Frage:

Warum hören Menschen Geräusche bei der Entstehung?

Schutzgeister:

Nur sehr sensible Menschen hören das und spüren auch, wo diese magnetischen Felder entstehen.

In frühen Zeiten gingen die Menschen, auch in Deutschland, zu diesen Punkten, um den Erdgöttern für eine gute Aussaat und Ernte zu opfern und um sich mit der Erdenergie zu verbinden. Diese Kraftzentren entstehen überall auf der Erde, unabhängig von der Jahreszeit oder sonstigen äußeren Gegebenheiten. Durch das Aktivieren der Chakren[2] sensibilisierst Du dich für diese Energie und Du könntest z. B. in so einem Feld sehr deutlich hellsehen.


Sofern Ihr Interesse habt, könnten wir Euch am kommenden Sonntag zu so einem Kraftpunkt führen, der dort in der Nacht entstehen wird. Wenn Ihr zu solchen Punkten geht, werdet Ihr oft schon äußerlich erkennen, wie die Erde reagiert und was auf ihr wächst. Steht dann in diesen Kreis und fühlt die Energie, die ca. einen Tag anhält und sich dann wieder zurückzieht. Du kannst dort ganz leicht Kontakt zu uns aufnehmen und bist innerhalb dieser Kreise absolut geschützt. Und Du wirst das an der plötzlichen Erhöhung Deiner Energie spüren, so wie jetzt. Sei also ganz ruhig und vertraue uns. Solltest Du mit diesen Energien arbeiten können, wirst Du von uns geführt und erhältst von uns Anweisungen, was Du dort machen könntest. Du könntest dort sehr leicht in eine Trance kommen und wie gesagt, auch hellsehen. Was Du darüber hinaus an solchen Erdkraftzentren tun kannst, werden wir erkennen, wenn Du dort bist.


Wir sehen, Du bist einerseits erfreut, auch aufgeregt und andererseits sehr skeptisch. Aber wir verstehen Dich jetzt besser und freuen uns auf dieses Experiment, das auch für uns neu ist. Hast Du noch Fragen?

Frage:

Was genau ist diese Erdenergie und wie kann man sie bezeichnen?

Schutzgeister:

Ab jetzt spricht Alkmar, eine Energie der Erde zu Dir.

Alkmar:

Wir grüßen Dich und möchten Dir noch etwas zu den Kornkreisen sagen. Die Muster kommen durch unterschiedliche Kraftpunkte zustande. Der große Kreis zeigt den Punkt der magnetischen Energie insgesamt an. Die kleinen Punkte sind die eigentlichen Kraftpunkte und da hinein müssen sich Menschen stellen, um mit der Erdenergie in Kontakt zu treten. In diesen Punkten ist der Mensch durch eine hohe Schwingung so geschützt, dass er mit allen hohen und höchsten Schwingungen Kontakt aufnehmen kann. Und da müssen wir sehen, ob Du diese hohe Energie körperlich aushalten kannst. Sollte das der Fall sein, wirst Du mit Erdenergie arbeiten können. Diese Kraftzentren werden von der Erdenergie selbst ausgelöst, die eine wissende und selbstständige Wesenheit ist, wie alles Bewusste im All. Sie selbst stellt diese Energiezentren her, um Menschen die Chance zu geben, mit ihr Kontakt aufzunehmen.


Unterschiedliche Kraftpunkte für den Kontakt mit der Erdenergie.

Die Erde ist eine hohe Intelligenz und wir alle, Ihr als Menschen und alle Wesenheiten, brauchen diese Intelligenz, um mit ihr zu erschaffen und zu leben, was wir uns vorgestellt und vorgenommen haben. Ihr wisst zu wenig, Ihr Menschen alle, dass alles auf und in der Erde Bewusstheit besitzt, und zwar in einem hohen Maße. Deshalb ist es so wichtig, dass sich Menschen zusammentun, um für die Erde und ihre Heilung einzutreten und zu helfen, dass die Erde erhalten bleibt.

Schutzgeister:

Du warst jetzt sehr aufmerksam und alles kam klar durch. Die Mitteilung über die Erdenergie kam aus einem höheren Kanal und Du hast das gemerkt, ja? Es war das erste Mal, dass Du eine höhere Energie als die unsere aufgenommen hast und Du konntest das aushalten. Wir beglückwünschen Dich. Gehe weiter auf diesem Weg und vertraue der Führung, die Du bekommst. Sonntagfrüh geben wir Euch eine Wegbeschreibung durch. Alles Liebe Euch beiden, Eure Schutzgeister.

Für uns war das eine erstaunliche Mitteilung. In der Presse wurden die „Kornkreise“ sehr kontrovers diskutiert und manche Journalisten meinten, diese Kreise wären von Menschen gemacht. Das bestätigte sich auch bei einigen Kornkreisen, bei anderen konnte dieses Phänomen jedoch nicht geklärt werden. Also waren wir sehr gespannt und ich war auch unruhig, was uns auf diesen <Kraftzentren> erwarten würde. Am darauffolgenden Samstag erhielten wir dann die nachfolgende Durchsage.

2.12.89 – Wegbeschreibung zum 1. Kraftplatz „Solitude“

Schutzgeister:

Wir versuchen jetzt, diesen Kontakt zur Erdenergie herzustellen.

Alkmar:

Ich freue mich, mit Dir in Kontakt zu treten, denn Deine Energie hat sich verbessert und Du bist für neue Aufgaben offen. Ob Du mit dieser neuen Energie umgehen kannst und ob Dir diese Arbeit liegt und auch Freude macht, wird sich zeigen.

Sehe es als ein Versuch an, als ein Experiment. Bitte überlege Dir aber genau, was es für Dich bedeuten würde, evtl. einen ganz anderen Weg zu gehen, als Du das bisher gedacht hast. Könntest Du Dir das überhaupt vorstellen?

Antwort:

„Das weiß ich noch nicht. Aber ich freue mich auf das was kommt, und bin offen.“

Alkmar:

Gut. Wir werden Euch zu einem Platz in Eurer Nähe führen. Ihr seid im Herbst mit dem Fahrrad schon in dieser Umgebung gewesen. Es ist eine neue Aufgabe in und mit der Natur und wird Dich einer anderen und auch hohen Erdenergie aussetzen. Bleibe ganz ruhig und gelassen. Geht am Sonntag so früh weg, dass Ihr gegen 10.00 Uhr am großen Stern seid. Folgt der Straße von Schloss Solitude aus Richtung Großer Stern. Ihr lauft in der beschriebenen Richtung und biegt dann den 3.Weg nach links ab. Dann höre, was wir Dir sagen. Wir werden Dir sehr präzise den Weg zeigen. Es ist ein Versuch – Du Ungläubige! – und auch wir werden geführt und lernen. Wir wünschen Euch viel Glück und Gottes Segen, Alkmar.

Am darauffolgenden Sonntag, dem 3.12.89, gingen wir zu diesem angekündigten Kraftplatz und überlegten, ein Kassettendeck mitzunehmen, um das, was ich höre, aufzunehmen. Da ich aber bei den bisherigen Kontakten geschrieben und nicht gesprochen hatte, verwarfen wir den Gedanken wieder und wollten sehen, was möglich ist und ob ich überhaupt etwas wahrnehmen würde.

Das Ergebnis war dann schon erstaunlich: Ich konnte zum ersten Mal draußen in der Natur ohne eigene Schutzmaßnahmen „hören“, ich konnte auch reden und wiedergeben, was ich gesagt bekam, aber aufschreiben konnte ich das natürlich nicht.

Ich kam in eine so tiefe Entspannung, dass ich vieles, das ich aussprach, hinterher nicht mehr wusste. Es war ähnlich wie nach einem Traum am Morgen. Kurz nach dem Aufwachen kann man einen Traum noch erinnern. Aber kurze Zeit später löst sich dieser Traum auf, wenn man ihn nicht aufschreibt. Also musste Werner bei der späteren schriftlichen Nachfrage entscheiden, ob ich das auch so auf dem Kraftplatz gesprochen hatte.

3.12.89 – 1. Kraftplatz „Solitude“ und Kommentar I

Frage:

Habe ich in dem Energiekreis alles richtig aufgenommen und könnt Ihr uns das Gehörte bitte noch einmal wiederholen?

Schutzgeister:

Wir begrüßen Euch herzlich und können Dich beruhigen. Ja, Du hast alles richtig gehört, den Weg sehr gut aufgenommen und den Energiekreis leicht gefunden. Jetzt möchte Alkmar mit Dir reden.

Alkmar:

Höre, Du hast die Erdenergie sehr gut aufgenommen und Ihr beide werdet das gesundheitlich spüren. Die Energie war zwar nicht sehr stark, aber Du konntest sie gut aushalten. In vielen Kulturen brauchen Schamanen und Führer naturverbundener Völker diese Energie, um zu heilen, um Visionen zu bekommen und um Rat für ihre Mitmenschen zu erhalten. Du hast das richtig gehört und die Erdenergie, die ja eine eigene Wesenheit ist, gut aufgenommen, wenn Du auch nicht alles verstanden hast. Höre noch einmal, was sie Dir sagen wollte. Jetzt bist Du sehr skeptisch. Möchtest Du wirklich hören und mit mir Kontakt haben?

Antwort:

„Ja, das möchte ich.“

Alkmar:

Gut. Also, Du bekamst gesagt, dass Du für die Erhaltung der Erde eintreten und auf den Missbrauch, den die Menschen mit der Erde begehen, aufmerksam machen sollst. Du sollst helfen Menschen wachzurütteln, achtsam mit der Erde umzugehen und sie nicht mehr länger auszunützen. Das sollst Du hier in Deutschland tun, also nicht im Ausland.

Wie könnte das aussehen?

Du würdest Dich mit anderen Menschen, die schon für die Erde arbeiten, zusammenschließen und Ihr würdet Heilkreise in der Natur abhalten, damit Menschen lernen, die Energie zu spüren und sie für sich zu nutzen. Du würdest aber auch öffentlich reden und Menschen auffordern, die Erde nicht mehr länger auszubeuten. Dadurch sollen Menschen lernen, Erdenergie, die allen Menschen zur Verfügung steht, menschen- und naturgemäß aufzunehmen, zu nutzen und zu achten.


Das wäre für Dich ein total anderer Weg als bisher. Du würdest selbst lernen, Erdenergie als Heilenergie zu nutzen. Du würdest lernen, mit Erdgeistern, Naturgeistern, die ja Wald und Flur bevölkern, zu sprechen. Du würdest hören, was jetzt für die Natur notwendig ist, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Das war die Durchsage dieses Erdpunktes.


Du fragst Dich, warum wir, also ich Alkmar, jetzt auf Dich zukommen, wo Du doch erst gerade anfängst, Jenseitskontakte für Freunde und Familie herzustellen. Es ist so: Die Erde, das heißt der Planet Erde, wird in dieser Form nicht mehr lange bestehen, wenn sich nicht Menschen für sie einsetzen. Menschen, die die Kraft und die Gabe haben wachzurütteln, die öffentlich reden können, die eine innere Stärke und Überzeugungskraft haben und die nicht vor Angriffen ihrer Mitmenschen zurückschrecken.


Frage:

„Und Du denkst, das kann ich?“

Alkmar:

Ja, wir denken, zusammen mit anderen Menschen, die auch dieses wichtige Ziel verfolgen und mit Werner „im Rücken“, der spürt, dass die Erde in Gefahr ist, glauben wir, Du kannst das. Außerdem sehen wir, wie Du an dieser bisherigen Aufgabe gewachsen bist.


Höre, es ist wichtig Jenseitskontakte herzustellen, damit Menschen in Bezug auf ihren Tod, der ja ein Übergang ist, beruhigt sein können und gläubig werden. Aber es ist wichtiger, sich für unseren Planeten Erde einzusetzen, damit er erhalten bleibt. Wenn Menschen weiter so Raubbau an der Natur treiben, wird dieser Planet zerstört werden. Schon einmal, in Atlantis, brachen Teile dieses Planeten zusammen und wichtige Lebens- und Lernmöglichkeiten sind verloren gegangen. Jetzt ist der Planet Erde höchst gefährdet, wenn sich die Menschen nicht besinnen und sich für den Erhalt der Erde einsetzen.


Und nun überlege Du Dir und auch Werner, ob Ihr das zusammen tun wollt, also so, wie wir das sagten. Überlegt Euch das sehr genau und sagt uns Bescheid. Du musst nicht ängstlich sein, Deinen inneren- und auch den Schreibkontakt zu Deinen geistigen Führern und Lehrern zu verlieren. Im Gegenteil! Durch den Kontakt mit der Natur erweitert sich der Kontakt zu anderen Bewusstseinsebenen und Ihr beide werdet davon profitieren. Jede Hilfe, die Menschen anderen Menschen zur Verfügung stellen, ist wichtig. Aber für den Planeten Erde einzustehen, zu kämpfen und sich dafür einzusetzen, ist für Euch Menschen und für die jenseitige Welt sehr wichtig, ja, überlebenswichtig.


Du warst jetzt sehr aufmerksam und konntest meine Energie gut aufnehmen und aushalten.


Jetzt möchte ich noch zu Werner sprechen:

Auch für Dich ist dieser neue Weg überraschend, wenn auch nicht so beunruhigend, wie für Ute. Du, Werner, hast ein besseres Gespür für die Natur und die Not, in der sich unsere und Eure Erde befindet. Überdenke auch Du mit Deinen Möglichkeiten, welches Gewicht Du hast, hier etwas zu tun und zu helfen. Sei unbesorgt, von Menschen oder Programmen überflutet zu werden, die Dir nicht liegen. Stärke Du Ute im Hintergrund und bedenke, welche Energie und Kraft Du damit der Heilung und Rettung der Erde zur Verfügung stellen kannst.


Nun grüßen wir Euch beide sehr herzlich und bitten Euch, alles sehr genau zu bedenken und abzuwägen. Wir wünschen Euch Kraft, Vernunft und eine gute Entscheidung.


Alkmar und alle Heil- und Erdenergien, die auf dem Planeten Erde auf die Hilfe der Menschen warten.

Schutzgeister:

So, Ute, jetzt sind wir froh, dass Du den letzen Satz noch geschrieben hast. Wir verstehen, dass diese Sprache und dieses Anliegen neu für Dich sind. Auch bitten wir Euch, in Ruhe über all das Gehörte nachzudenken. Alles Liebe, Eure Schutzgeister.


Wow! Was für ein Ansinnen war das an uns! Natürlich waren wir für den Erhalt der Erde offen und fanden es richtig, alles Erdenkliche dafür zu tun. Aber war so ein Einsatz für uns überhaupt möglich, zeitlich und kräftemäßig gesehen? Das bezweifelten wir sehr. Trotzdem wollten wir mehr darüber hören, um vielleicht einen für uns gangbaren Weg zu finden. Wer war diese Energie Alkmar, die zu uns sprach? Hatte sie überhaupt jemals auf Erden gelebt und auch erlebt, was es heißt, sich für ein Anliegen einzusetzen, bei dem krasse Gegensätze und Interessen wie wirtschaftliches Wachstum bis hin zum Machtmissbrauch und dem Naturschutz aufeinanderprallen? Wir wollten nachfragen und mehr darüber wissen.

7.12.89 – Kommentar II zum 1. Kraftplatz „Solitude“ vom 3.12.89

– Arbeit zur Rettung der Erde – Atlantis

Frage 1:

Warst Du, Alkmar, schon einmal auf Erden und was hat Dich zu der Arbeit zur Rettung der Erde geführt?

Frage 2:

War Alkmar Dein irdischer Name?

Alkmar:

Wir grüßen Euch herzlich und greifen zuerst Frage 2 auf:

In der Arbeit mit Menschen nehmen wir einen Namen an, damit Ihr, gemäß Eurer Vorstellung, einen persönlichen Bezugspunkt zu uns habt, aber es ist nicht unser irdischer Name gewesen.


Zu Frage 1:

Mein individuelles Erdenleben war vor noch nicht allzu langer Zeit, ca. um 1920. Damals war ich eine Frau und setzte mich für den Erhalt der Erde ein. Dieses Leben von 1920, das im Jenseits ist und zu Dir spricht, ist auch eine eigenständige Individualität im Jenseits mit einer eigenen Entwicklung. Ich bin ein Teilselbst meines Höheren Selbstes und bleibe das Individuum meines damaligen Lebens. Ich sage Dir das, damit Du mehr von der jenseitigen Welt verstehen lernst. Wir stehen zwar in einer höheren Schwingungsebene als Deine Schutzgeister, was aber nichts mit der Aufenthaltslänge im Jenseits zu tun hat, sondern mit dem Grad der Bewusstheit. Das ist schwierig zu erklären.

Vor dieser Sitzung haben Werner und Du über das Thema Höheres Selbst, Urselbst und seine Teilselbste gesprochen. Dein Beispiel oder Bild mit dem Baum war sehr gut. Der neue Ast dieses Baumes steht für ein neues Leben auf Erden. Aber der neue Ast gehört nach wie vor zu diesem Baum, obwohl er eigene Blüten und Früchte trägt. Der Ast bleibt bestehen, aber im Herbst verliert er seine Blätter und das könnte, symbolisch gesehen, das Ende des Erdenlebens sein. Das Wiedererwachen und neue Blüten und Früchte tragen, wäre dann die Weiterentwicklung im Jenseits. Der Ast ist immer noch mit dem Baum verbunden, führt aber eine eigenständige Entwicklung durch.

Doch jetzt hört die Analogie schon auf, denn der Baum, das Urselbst, bleibt immer bestehen und entwickelt sich weiter.


Als ich starb, war ich mir schnell bewusst, den Übergang gemacht zu haben und im Jenseits zu sein. Ich fand Anschluss an mein Höheres Selbst, das mich leitete. Diese Entwicklung im Jenseits sieht für jedes Individuum anders aus. Mein Weg führte mich dann zu Aufgaben, die mit der Erhaltung des Planeten Erde zu tun haben. Zuerst durfte ich die Zusammenhänge erkennen, warum geistige Wesenheiten den Planeten Erde erschaffen haben, warum Dualität als Erfahrung wichtig war. Aber jetzt hat sich diese Erfahrung erfüllt, ja überlebt.

Das Zerstörerische hat eine Eigendynamik bekommen, die die Erde auflösen möchte und das Übungsfeld für Menschen und alle Dimensionen, materiell und immateriell, zerstört, so wie das auf Atlantis geschah. Und das darf nicht wieder geschehen.

Schon lange durfte ich Menschen führen, die das Bewusstsein, die Erde zu erhalten, auf der Erde umsetzen. Auch dieses Leben 1920, als Frau in England, war dazu da, das Bewusstsein zur Erhaltung der Natur wach werden zu lassen. Auch Deine neue Arbeit hat damit zu tun, Menschen in Deiner Umgebung darauf aufmerksam zu machen, die Erde zu erhalten. Wichtig ist dieses Bewusstwerden und das hebt das Bewusstsein der Menschen insgesamt an.

Jetzt lernst Du auf eine umfassendere Weise, mental mit Pflanzen und Tieren zu sprechen. Dabei sprichst Du mit den Bewusstseinsebenen dieser Kreaturen als Vogel, als Pflanze, als Baum. Du wirst lernen, die Impulse bzw. Schwingungen, die Du zugesandt bekommst, in Deine Sprache umzusetzen. Vermenschliche sie nicht, sondern versuche immer im Bereich der Kreatur, mit der Du sprichst, zu bleiben. Bei Deinen Pflanzen gelingt Dir das sehr gut. Du sollst aber keinesfalls draußen, außerhalb des Hauses, diesen Kontakt aufnehmen. Du musst erst lernen, damit umzugehen und die Schwingung zu kontrollieren. Sonst passiert Dir dasselbe wie damals beim Öffnen der Chakren nach dem Seminar bei Beryl, wo Dich „leidende Seelen“ bedrängt haben. Du musstest lernen, Dich bewusst zu schließen und nur für höhere Energien zu öffnen. Das war eine beängstigende Erfahrung für Dich damals und sehr schwierig! Für heute beenden wir die Sitzung. Du warst sehr aufmerksam.

Wir alle grüßen Dich und senden Dir viel Liebe und Licht.

Alkmar und alle Heil- und Erdenergien, die auf Deine Hilfe hoffen.

Das waren sehr interessante Erläuterungen zu unseren Fragen und sie zeigten auch, dass unsere Gespräche und unser Abwägen, ob wir auf diesem Weg weitergehen sollten, gehört und ernst genommen wurden.

Sehr wichtig fand ich den Hinweis auf mein unachtsames Öffnen der Chakren, der Energiezentren im feinstofflichen Körper. „Leidende Seelen“, die hier angesprochen werden, wurden von mir in meiner Einleitung bei der Beschreibung der Seminare des brasilianischen Heilerehepaares Carmen und Jarbas Marinho beschrieben. Sie sind sich ihres Todes nicht bewusst, bleiben in sogenannten „Zwischenwelten“, sind desorientiert und suchen Hilfe auf der materiellen Ebene. Es fällt ihnen leicht, in Menschen einzudringen, die bewusst oder aus Unachtsamkeit offen für diese Energien sind. Im Vergleich dazu sind sich höhere geistige Energien, Kräfte oder Wesenheiten ihrer Verbundenheit mit der göttlichen Schöpferkraft bewusst. Ein geschultes Medium kann im Schutz eines Rituals bewusst und ohne Schaden Kontakt zu ihnen aufnehmen.

Nach einem Seminar über die Arbeit mit Chakren bei Beryl, einem englischen Medium, hatte ich nachfolgendes Erlebnis. Die Übersetzerin war nicht ständig verfügbar und ich musste die englisch gehaltenen Ausführungen von Beryl immer wieder selbst übersetzen. Und dabei habe ich natürlich den Inhalt geistig nicht gut gespeichert, sondern konzentrierte mich auf den Augenblick der Übersetzung. Das hatte fatale Folgen. Später habe ich beim Öffnen der Chakren nicht die entsprechende Achtsamkeit walten lassen, die Beryl genannt hatte, sondern öffnete mich ohne besondere Schutzmaßnahmen. Das Ergebnis war, ich hörte zwei Tage lang Stimmen und es brauchte all meine Kraft, um mich wieder mental zu schließen. Das war eine harte Lektion, die ich mir selbst zugefügt hatte, aber sie war äußerst lehrreich. Und sie zeigte mir auch, wie achtsam man sein muss, um sich beim Kontakt mit der jenseitigen Welt nicht zu schaden. Diese Schutzmaßnahmen lernt man bei erfahrenen Medien und in seriösen geistigen Schulen und man sollte sie streng beachten.

Darmowy fragment się skończył.

Ograniczenie wiekowe:
0+
Data wydania na Litres:
25 maja 2021
Objętość:
155 str. 26 ilustracji
ISBN:
9783960148173
Właściciel praw:
Автор
Format pobierania:

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