Czytaj książkę: «THEKI® - Ent-wickle dich!»

INKLUSIVE 61 MINUTEN MEDITATIONEN ALS MP3!

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Autorin und Verlag übernehmen keinerlei Verantwortung oder Haftung für Veränderungen, die sich aus der praktischen Umsetzung der THEKI®-Technik ergeben. THEKI® ist eine Methode zur Bewusstseinsentwicklung, zum Aktivieren der natürlichen Selbstheilungskräfte und zum Erkennen und Entfernen energetischer und mentaler Blockaden.
THEKI® ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Es werden keine medizinischen Diagnosen gestellt und keine Medikamente verabreicht oder verschrieben. Ebenso wenig wird dazu geraten, eine laufende Behandlung zu unterbrechen oder abzubrechen. Es werden keine Heilversprechen gegeben.
Die Tätigkeit fällt nicht unter das Heilpraktikergesetz (Bundesverfassungsgericht AZ 1 BvR 784/03).
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Umschlaggestaltung, Satz und Layout: Luna Design KG
Titelbild: Sandra Weber
ISBN: 978-3-947397-24-2
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DIE AUTORIN:
SANDRA WEBER wirkt seit 2005 als Bewusstseinstrainerin und spirituelle Lehrerin in ihrem Zentrum für Gesundheit & Glück am Bodensee. Herausgefordert durch eigene Lebensthemen entstand nach jahrelanger Erfahrung ihre Methode THEKI. In ihren Seminaren und Einzelsitzungen und auch durch ihre Vorträge und Interviews durfte sie bereits tausenden Menschen helfen, einen neuen, erfüllteren Weg zu gehen.
Mit THEKI kommt jeder, der es möchte und erlaubt, in seine Kraft. Nur in dieser Eigenmacht und Selbstbestimmung ist wahre Erkenntnis möglich. Wir brauchen keine Gurus, wir brauchen nur den Kontakt zu unserem wahren Selbst, unserer Weisheit, dem universellen Bewusstsein. Das ist unser Geburtsrecht. Es ist Sandras tiefstes Anliegen, jeden Menschen dahin zu bringen.
„Es ist nicht unsere Aufgabe hier, immer heiliger und perfekter zu werden, sondern immer bewusster und authentischer.“
Sandra Weber
Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
GALILEO GALILEI
Du kannst die Wirklichkeit nicht außerhalb deiner selbst suchen, denn du bist die Wirklichkeit.
LAMA YESHE
INHALT
Cover
Titel
Impressum
Vorwort
Einleitung
Über mich und die Entstehung von THEKI
Kapitel 1: Willkommen!
Bewusstsein ist deine Natur
Quantenphysik in Aktion: Die Kraft der Beobachtung
Jetzt zu dir
Warum THEKI funktioniert – drei Gründe
Kapitel 2: Die THEKI-Technik: Grundregeln
1. Verbinde dich mit der Quelle
2. Die Intention – Erschaffen im Quellbewusstsein
3. Das Bezeugen – die Wahrnehmung mit den spirituellen Sinnen
Mit THEKI eine Heilung manifestieren
Tipps für deine Arbeit mit THEKI
Nach der Behandlung – der Reinigungsprozess
Kapitel 3: Erste Reinigung und Chakren intensiv
Die Grundreinigung
Aktiviere dein natürliches Schutzsystem
Die sieben Hauptchakren
Der Chakrenzyklus
Chakren und Aura – verschiedene Energiestrukturen
Kapitel 4: Blockaden erkennen und loslassen
Blockaden erkennen: Spiegel sind Geschenke!
Körperspiegel
Wissenschaftliches
Mit dem Körper arbeiten
Die Wirbelsäulenaufrichtung
Wann bin ich geheilt?
Kapitel 5: Löse deine Begrenzungen auf
Traumen – die Wurzeln aller Blockaden
Die Zeitlinie
Familientraumen
Schwangerschaftsharmonisierung
Beziehungen harmonisieren | Personen loslassen
Männliche und weibliche Energien
Herzlichen Glückwunsch!
Kapitel 6: Positive Programmierung
Genug aufgeräumt – los geht’s!
Lebenskraft
Überzeugungen
Gefühle
Programme
Quantenfelder
Wünsche und Ziele: Manifestiere deinen Erfolg
Kapitel 7: Im echten Leben
Hilfreiches zu deiner Ent-Wicklung
THEKI ganzheitlich: Ernährung
Zum Abschluss
Nachwort
Anhang
THEKI-Seminare
Danke!
THEKI-Kurzanleitung
Quellenverzeichnis
VORWORT
Es ist nicht deine Aufgabe, immer heiliger und perfekter zu werden, sondern immer bewusster und authentischer.
Ich erlaube mir, dich in diesem Buch zu duzen. Ganz einfach deshalb, weil es mein Ziel ist, dich auf einer Ebene zu erreichen, auf der wir alle eins sind. Frei von dem, was man in der Welt ist oder erreicht hat. Frei von Titeln und Zertifikaten. Das alles erschafft Trennung und stärkt damit die Dualität, die letztlich die Ursache für alles gefühlte und erlebte Leid im Leben ist – auch für deines. Deshalb duze ich dich, so wie ich auch alle meine Klienten und Seminarteilnehmer duze und selbst geduzt werde. Ich bin fürs Einfache. Und das beginnt manchmal schon beim »Du«.
In diesem Buch erzähle ich dir von Beobachtungen und Erkenntnissen, Veränderungen und Heilungen, von Problemen und ihren Lösungen. Ich habe es geschrieben, um in Zeiten der Dunkelheit ein Licht anzuzünden, um Menschen Mut zu machen und neue Wege aufzuzeigen. In schwierigen Phasen erscheint uns das Leben wie ein einziges Labyrinth, wir drehen uns im Kreis und finden den »Ausgang« nicht. Oft reagieren wir physisch auf die Unsicherheit, die Veränderungen mit sich bringen, und werden krank. Oder wir fühlen uns hilflos, allein und erleben uns als Opfer der Umstände. Die Frage, ob unser Leben nicht anders laufen kann, ob es da nicht noch eine bessere Version unseres Selbst gibt, klopft immer wieder an, doch die Antwort ist nicht greifbar. Da du im Begriff bist, dieses Buch zu lesen, spürst du wahrscheinlich, dass das Leben mehr ist, ja mehr sein muss als das, was du gegenwärtig erfährst. Du hoffst auf mehr Gesundheit, mehr Wohlstand, mehr Liebe, auf ein Glück, das von Dauer ist. Ich kann dir jedoch nichts geben. Das liegt nicht an mir, sondern an der Tatsache, dass du bereits alles in dir hast. Es ist lediglich unter unzähligen Schichten verdeckt, wie ein geheimer Schatz, der von Schutzmauern und Hindernissen umgeben ist.
All den Blockaden und Schwierigkeiten, denen wir im Leben begegnen, liegt eine Tatsache zugrunde: Wir sind nicht frei. Was wiederum bedeutet: Wir können uns befreien!
Wenn wir den Zugang zu unserem inneren Wissen freilegen, können wir das Leben und unsere Rolle darin verstehen. Dann erleben wir uns als bewusste Schöpfer unserer Realität und erfahren unser Leben im Fluss. Wunderbare Synchronizitäten ergeben sich, und die Menschen, denen wir begegnen, und all die Situationen, in denen wir uns befinden, entsprechen einem befreiten und erhöhten Bewusstsein.
Und so geht es in dem Buch, das du gerade in den Händen hältst, um die Befreiung deines wahren Selbst. Es geht darum, dich von allen Scheinsicherheiten und Schutzschichten zu befreien. Positives Denken und die Arbeit mit Affirmationen allein reichen nicht aus, das geht nicht tief genug. Die Ursachen, die dazu geführt haben, dass du dich so weit von deinem wahren Selbst entfernen konntest, müssen gelöst werden. Das kannst du nur dort bewirken, wo diese Blockaden entstanden sind: im Unterbewusstsein. Und hier kommt THEKI ins Spiel, denn es bietet dir durch die bewusste Arbeit im Theta-Zustand den Schlüssel zu deinem Unterbewusstsein. Du lernst seine Sprache sprechen. Es ist eine Sprache aus Bildern und Gefühlen, wie du sie aus deinen Träumen kennst. Doch anders als im Traum kannst du deine Bilder und Gefühle steuern und durch die bewusste Absicht auf sie einwirken. Beherrschst du diese Technik, ist alles möglich. Du brauchst dafür keine besondere Ausbildung – alles ist in dir.
THEKI ist eine gelungene Kombination aus verschiedensten mentalen Techniken sowie jahrtausendealtem Wissen in Verbindung mit den neuesten Erkenntnissen der Physik. Mit einfachen, verständlichen Erklärungen und Übungen führe ich dich durch die verschiedenen Stationen deiner Entwicklung, während du dich in einen Prozess der Selbsterkenntnis begeben und Begrenzendes loslassen kannst. Das Tempo bestimmst du selbst, und die beiliegende CD mit Meditationen und Übungen wird dir eine wertvolle Unterstützung sein.
Doch es geht in diesem Buch nicht allein um THEKI, sondern um viele Themen, die deinem tieferen Verständnis vom Leben und deiner Rolle darin dienen sollen. Denn die beste Technik kann dir nicht helfen, wenn du nicht verstehst, worum es eigentlich geht, wenn du die »Spielregeln« dieses Lebens nicht kennst und verinnerlicht hast. Die Möglichkeiten, die sich für dich auftun, wenn du den Zugang zu deiner inneren Weisheit freigelegt hast, sind grenzenlos. Ich wünsche mir, dass dich, lieber Leser, liebe Leserin, THEKI erreicht – auf allen Ebenen, für deine persönliche Heilung und Freiheit. Ich wünsche mir, dass du erkennst, wie einfach es ist, wenn du dich befreist, dich öffnest. Und dass du dich am Ende fragen wirst, warum dir das alles nicht schon viel früher klar war.
Für alles im Leben gibt es den richtigen Zeitpunkt.
Deiner ist JETZT.
EINLEITUNG
Sei realistisch – erwarte ein Wunder.
Dieses kurze, unglaublich treffende Zitat von Osho, einem meiner liebsten Autoren, begleitet mich seit Jahren. Denn genau das ist die Art und Weise, wie ich die Welt inzwischen aus meiner Erfahrung heraus betrachte. Alles ist möglich. Alles. Wir brauchen nur ein grundsätzliches Verständnis von uns selbst und dem Universum in uns und um uns herum. Dann sind wir in der Lage, unsere Realität dahingehend zu verändern, dass wir immer mehr Wunder erleben dürfen.
Das Ego verdeckt das wahre Selbst
Das Verständnis unseres wahren Selbst, wie wir mit allem in Kontakt treten und unser Leben ganz entscheidend beeinflussen und mit erschaffen, ist den meisten von uns im Laufe des Lebens, vor allem in den ersten Lebensjahren, abhandengekommen. Im Spiegel unserer Bezugspersonen, der Gesellschaft, der Kultur und Religion haben wir eine Persönlichkeit entwickelt, die uns in Wahrheit kaum entspricht.
Bildlich gesprochen kannst du es dir vorstellen wie die Illustrationen in diesem Buch: Das wahre, leuchtende, göttliche Selbst, das über unendliches Wissen über das Leben und unsere Rolle darin verfügt, ist unter einer falschen Persönlichkeit verdeckt. Diese Persönlichkeit, die wir nach außen tragen und die uns in vielen Schichten umgibt, entstand aus unzähligen Prägungen, Mustern, Glaubenssätzen und Überzeugungen. Ich bezeichne sie als das Ego.
Das Ego ist der Außenwelt dienlich und doch nicht mehr als eine Maske, die wir anderen und oft sogar uns selbst vorhalten. Hinter dieser Maske liegt unser wahres Wesen. Je nachdem, wie stark die Beeinflussung und Selbsttäuschung des Egos ist, haben wir wenig bis gar keinen Zugang zu diesem wahren, göttlichen Kern. Dann können wir uns nur noch durch die Augen der anderen sehen.
Doch das Ego ist nur dort dienlich, wo es geformt wurde – unter anderen Menschen. Sobald du allein bist, fängt das Falsche an zu zerbröckeln, und das Unterdrückte beginnt, sich Ausdruck zu verschaffen. Das ist dein wahres Selbst. Wenn ein Mensch sehr stark im Ego verwurzelt ist, kann er dieses Zerbröckeln nicht ertragen. Deshalb agiert er in seinem Alltag sehr wirksame und zuverlässige Muster aus, um sein Ego aufrechtzuerhalten. Muster, die in den meisten Fällen schon von den Eltern vorgelebt wurden. Zum Beispiel versucht er, so wenig wie möglich allein zu sein. Und wenn er es doch ist, dann muss er immer unterhalten werden, um das Ego zu beschäftigen: Der Fernseher läuft, das Radio, der Computer. Nur ja nicht in die Stille gehen, denn dort wartet etwas, das man nicht kontrollieren kann.
Das Ego umgibt dich wie eine Mauer. Es suggeriert dir, dass es dich auf diese Weise schützt. Das ist die größte Verführungskunst des Egos. Es sagt dir immer und immer wieder: »Wenn ich nicht da bin, bist du ohne Schutz, bist du verletzbar, und das ist viel zu riskant.« Es ist sehr raffiniert und hat viele Tricks, dich zu verführen.
Doch wenn du einmal weißt, wie die Funktionsweise des Egos ist, dann ist es ganz einfach, es zu erkennen. Bitte spüre einmal in dich hinein und stelle dir innerlich die folgenden Fragen. Sei dabei ganz ehrlich zu dir selbst:

• Frage ich mich ständig, was wohl die anderen über mich denken?
• Möchte ich um jeden Preis gefallen?
• Bin ich bereit, Teile von mir zu verleugnen, weil sie mir nicht liebenswert erscheinen?
• Bin ich bereit, meine Wertvorstellungen anzupassen, um in die Schablone der perfekten Gesellschaft zu passen?
• Interessiere ich mich mehr für Aussehen, Titel und Besitztümer als für die inneren Qualitäten der Menschen?
• Lasse ich mich von Menschen aufgrund ihres Berufs oder Titels blenden oder gar einschüchtern?
• Achte ich mehr auf Sicherheit als auf Freiheit in meinem Leben?
• Gebe ich anderen Menschen die Schuld an meiner Lebenssituation?
• Habe ich Angst vor Veränderungen, auch wenn sie mir eigentlich nötig oder hilfreich erscheinen?
• Bin ich gedanklich und emotional mehr mit der Vergangenheit und Zukunft beschäftigt, anstatt im Hier und Jetzt präsent zu sein?
• Erkenne ich in mir begrenzende Muster, die bereits meine Eltern gelebt haben, kann aber nichts daran ändern?
• Sorge ich mich ständig um alles, male ich mir aus, was alles passieren und schieflaufen könnte?
• Lebe ich aufgrund meiner begrenzenden Gedanken und Überzeugungen in einem permanenten Angstzustand, der mein Leben lähmt?
Es ist ganz einfach: Wenn du die meisten dieser Fragen mit NEIN beantworten konntest, dann hast du dein Ego ganz gut im Griff. Hast du hingegen die meisten Fragen mit JA beantwortet, dann ist es umgekehrt: Dein Ego hat dich im Griff. Wenn es dich mehr kümmert, was die anderen denken, als was du selbst wirklich willst, dann bist du im Ego. Wenn du um jeden Preis gefallen willst, bist du im Ego. Wenn du deine eigenen Werte verleugnest, bist du im Ego. Wenn du dich mehr für Äußeres interessierst als für Spiritualität, Erleuchtung und Authentizität, bist du im Ego. Wenn du Angst hast (und ich spreche hier nicht von der angeborenen Angst, die unserem Schutz dient und lebensrettend sein kann, sondern von der Angst, die du dir selbst machst durch deine ständigen Gedanken und Programmierungen im Unterbewusstsein), bist du im Ego. Sind deiner Meinung nach die anderen schuld an deiner Misere, bist du im Ego. Scheust du Veränderungen aufgrund der Ungewissheit, bist du im Ego. Lebst du alte Muster, aus denen du nicht ausbrechen kannst, steckst du im Ego fest. Sorgst du dich ständig, dann bist du im Ego.

Alles, was du bist, und alles, was du in deinem Leben erfährst, hängt davon ab, wie gut du diese Thematik verstanden hast: Das Ego trennt dich durch unzählige Schichten von deinem wahren Selbst. Diese Schichten gilt es aufzulösen, um dein wahres, göttliches, strahlendes Selbst freizulegen und damit ein glückliches Leben voller Gesundheit, Bewusstheit und Erfüllung zu erschaffen.
Es ist richtig, dass im Ego ein gewisser Schutz liegt, denn wenn du keine Veränderungen erlaubst und dich angepasst verhältst, dann scheint das Risiko überschaubarer, doch die Mauer um dich herum wird dir zum Gefängnis. Es ist, als wenn du aus Angst vor dem Feind deine Tür verschließt, damit jedoch auch deine Freunde aussperrst. Der Feind bleibt draußen – aber der Freund auch. Die Angst verdeckt die Liebe.
Doch es gibt eine andere Wahrheit als die des Egos, und sie erzählt uns von Heilung und Liebe, von Großzügigkeit und Leichtigkeit, von Freundschaft und Miteinander, von Verbundenheit, Unterstützung und Vernetzung.
Deine Ent-Wicklung mit THEKI
Mit THEKI gebe ich dir eine Methode an die Hand, die wie ein Werkzeugkasten ist, der alles enthält, was du brauchst, um jede Situation, jede Herausforderung, jede Beziehung zu meistern und zu klären, zu verstehen und loslassen zu können – was auch immer deinem höchsten Wohl dient. Die Arbeit mit THEKI bringt dich deinem wahren Selbst immer näher, indem du lernst, dich von deinen Blockaden zu befreien. Ganz entscheidend dabei ist deine Grundschwingung. Sie wird bestimmt durch die Anzahl und Kraft deiner unbewussten Blockaden, der bereits erwähnten »Ego-Schichten«. Je freier dein wahres Selbst ist, umso höher ist auch deine Grundschwingung. Im Lauf deiner Ent-Wicklung bekommst du eine immer höhere und feinere Eigenschwingung, die deine Wahrnehmung klärt und dich mit jedem Atemzug glücklicher, freier, bewusster und gesünder leben lässt.
Wie das funktioniert?
Durch die bewusste Verbindung mit der Quelle allen Seins, die dein Gehirn in den Theta-Zustand versetzt, öffnet sich dir eine Tür zum Unterbewusstsein, und dir erschließen sich tiefe Zusammenhänge. Du bist in der Lage, in deinem Unterbewusstsein zu lesen und positiv verändernd oder erschaffend einzugreifen. Du erkennst die tiefsten Ursachen deiner Blockaden – und kannst dich davon befreien. Dabei ist es gleich, ob es sich um ein körperliches, geistiges oder seelisches Problem handelt, denn mit THEKI arbeiten wir ganzheitlich, beziehen also alle Ebenen des Seins mit ein.
In diesem Prozess wirst du in Bewusstseinsebenen katapultiert, die bisher nicht erreichbar waren, denn die Schichten, die sich um dein wahres Selbst gebildet haben, hielten dich unten. Du erlebst reines Bewusstsein. Das versteht man gemeinhin unter dem Begriff Erleuchtung: Wenn das Licht deines Bewusstseins nach und nach alle Schichten durchdrungen hat, dann bist du vollkommen er-leuchtet.
Dann öffnest du dich der Welt, dann trittst du ins Unendliche ein. Dann lebst du wirklich, dann erlebst du dein Leben im Fluss. Dann kannst du im Hier und Jetzt sein. Das Ego existiert nur in Vergangenheit und Zukunft, in der Gegenwart kann es nicht sein.
In der Abwesenheit dessen, was du nicht bist, ist das, was du bist, nicht.
NEALE DONALD WALSH
Ich kann dir nichts geben, was du nicht schon hast. Doch ich kann dir dabei helfen, den Zugang zu deinem eigenen unbegrenzten Potenzial freizulegen, indem du dich von allen begrenzenden Ego-Schichten befreist. THEKI ist ein Hilfsmittel – nicht mehr und nicht weniger –, das dich auf einfache und geniale Weise darin unterstützen kann, wieder ganz bei dir selbst anzukommen. Du musst nichts erschaffen – du bist bereits alles, was du dir wünschst. Du musst es nur wieder freilegen.

Die Ent-Wicklung deines wahren Selbst ist ein Abenteuer – lass dich darauf ein! Wenn du voll entwickelt bist, dann scheint dein inneres Licht wieder klar und hell, dann lebst du nach deiner wahren Stimme, dann bist du nicht mehr beeinflussbar. Dann kennst du deine Lebensaufgabe und folgst ihr unbeirrt, dann erlebst du Beziehungen voller Liebe und Harmonie.
Das innere Licht wird sogar deinen Tod transzendieren, denn Bewusstsein stirbt nicht.
ÜBER MICH UND DIE ENTSTEHUNG VON THEKI
Mein Weg beginnt
Mein eigener Lebensweg hat sich ganz entscheidend durch meine innere Einstellung geprägt. Vielleicht erkennst du dich auf diesem Weg wieder; vielleicht hast du ähnliche Erfahrungen gemacht. In jedem Fall haben wir eines gemeinsam: dieses strahlende Selbst, das sich hinter den Schichten des Egos verbirgt.
Die ersten dreißig Jahre meines Lebens war ich eine »Suchende«. Ich habe mir schon früh über einfach alles Gedanken gemacht. Die Suche nach dem tieferen Sinn, nach den Dingen hinter den Dingen. Gibt es Zufälle? Was ist Zeit? Gibt es das Nichts? Was ist Gott? Warum plappert mein Verstand unentwegt? Gibt es Gedankenstille? Warum reden die Menschen von Selbstfindung? Wie verliert man sich denn überhaupt? Warum sind wir hier? Haben wir eine Aufgabe? Warum sind die einen Menschen gesund und glücklich, während andere leiden? Was unterscheidet die einen von den anderen? Entscheidet das Schicksal, oder sind wir selbst die Schöpfer unseres Lebens? Was kann ich tun, um ein besseres Leben zu führen? Als Kind hatte ich meinen »inneren Beobachter« recht bewusst dabei. Ich betrachtete mich selbst und die Menschen, so als würde ich eine Vogelperspektive einnehmen und nicht in meinem begrenzten Körper und Verstand stecken. Ich erkannte Verhaltensmuster, Zusammenhänge und Auswirkungen. Hätte man mir damals gesagt, dass ich aktiv Einfluss auf diese Muster nehmen kann, wäre das eine wahre Offenbarung gewesen, die mich viel schneller in meine Eigenmacht gebracht hätte. Aber das sollte damals noch nicht sein. Ich habe mich vielmehr als Opfer der Umstände erlebt: hilflos und oft allein. Trägt man sich schon als Kind und Jugendliche mit solchen Gedanken und hinterfragt alles, dann ist man in gewisser Weise anders. Man passt nicht so ganz in die Schablone der Gesellschaft, vor allem nicht als Scheidungskind an einer katholischen Privatschule.
Die Erforschung meiner Möglichkeiten – und wo war ich?
Meine Eltern empfanden mich als Kind als pflegeleicht und ausgeglichen. Nach außen war ich das auch, denn ich hatte mir – damals noch unbewusst – die Verantwortung auferlegt, meinen Eltern, die mit ihrer Scheidung schon genug zu tun hatten, keine Sorgen zu machen. Also machte ich die Dinge, die mich beschäftigten, mit mir selbst aus. In meiner Jugend erforschte ich weitere Möglichkeiten. Ich geriet hier und da auf Abwege, die ich rückblickend jedoch als äußerst wertvoll ansehe. Ich wurde innerlich zu einer Querdenkerin, was sicherlich einen Teil Selbstschutz beinhaltete, aber auch Ergebnis meiner Beobachtungen war, nämlich dass sogenannte Autoritätspersonen nicht immer recht hatten und es sich lohnte, vorgefertigte »Wahrheiten« infrage zu stellen. So kam es, dass ich die Grenzen, an die ich stieß, in alle Richtungen ausloten wollte. Ich machte Erfahrungen vielerlei Art mit sehr unterschiedlichen Menschen: ob Intellektuelle, Alternative, viel jüngere oder viel ältere Menschen oder auch völlig oberflächliche Menschen – ich war für alle offen und beobachtete unterschiedlichste Muster und Verhaltensweisen. Ich ging einem »normalen« Leben mit Schule und Ausbildung nach, experimentierte aber auch mit bewusstseinserweiternden Substanzen, machte die Nacht zum Tag und wirkte sicher auf die meisten Menschen ziemlich selbstbewusst. Doch unter dieser Schutzschicht war ich sehr sensibel und auch hilflos und ängstlich. Ich lebte viele Paradoxe aus, die mir irgendwie alle »wahr« erschienen. Dabei war ich ehrlich und habe gelogen, war treu und habe betrogen, bin Scheinheiligen und Erleuchteten begegnet und fand mich immer wieder in Einbahnstraßen wieder, die mich auf meist sehr schmerzhafte Weise zur Umkehr zwangen. In dem ganzen Tumult der Gegensätzlichkeiten hatte ich mich längst verloren. Ich war ein Mix aus unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die mir zwar mannigfache Erfahrungen gewährten, aber nicht wirklich miteinander vereinbar waren. Das zeigte sich darin, dass ich mich jedem Menschen gegenüber anders verhielt. Da ich nicht wusste, welche dieser Scheinpersönlichkeiten ich wirklich war, tendierte ich dazu, die vermeintlich »schwachen« Anteile in mir zu überspielen. So war ich dem Leben und den Leuten zumindest nach außen hin gewachsen, und das gab mir eine gewisse Sicherheit. Ich hatte mir ein Konstrukt aufgebaut, das mir dienlich war. Doch gleichzeitig war ich auch Sklavin dieses Konstrukts. Die Schleier der Wahrnehmung waren sehr dicht, und das Bild, mit dem ich die Welt und meine Beziehung zu ihr betrachtete, war verzerrt. Und so könnte man »eine gewisse Orientierungslosigkeit« als Überschrift über diese Zeit setzen, obwohl ich immer viel Halt durch die Liebe meiner Familie erfuhr. Doch ich spürte, dass da noch etwas anderes war, dass es da vielleicht eine Bestimmung in meinem Leben gab, eine Art zu leben, die ganz meine war und die sich richtig anfühlte und die ich irgendwie finden musste. Vielleicht kennst du das: Diese innere Gewissheit hat eine manchmal fast nicht auszuhaltende Kraft. Sie treibt dich voran und lässt nicht locker, bis du dahintergekommen bist, wie du deinem Leben Sinn und Klarheit verleihen kannst.
Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!
Meine Beziehungen zu Männern waren geprägt von Verhaltensmustern, die ich unbewusst aus meiner Kindheit übernommen hatte und die es mir schwer machten, glücklich zu sein und Erfüllung zu finden. Von meinen Eltern hatte ich leider erst einmal mitbekommen, wie es nicht funktionierte. Ich fand mich oft am Rande des Abgrunds wieder; Gefühle schmerzhafter Ausweglosigkeit und Fremdbestimmung begleiteten mich jahrelang und machten das Glücklichsein scheinbar unmöglich. Heute ist mir klar, dass ein Bedürftiger nur einen Bedürftigen anziehen kann, doch damals war ich hilflos, und meine Partner waren es auch. In dieser Zeit wurden auch meine körperlichen Beschwerden wie chronische Gastritis, ständig vereiterte Mandeln, Migräne und eine hohe Infektanfälligkeit immer heftiger, zeigten sie mir doch letztendlich meine Selbstsabotage im psycho-emotionalen Bereich auf. Die Schulmedizin konnte mir nicht helfen, außer Pillen und Säften war da nichts zu holen. Als wäre das nicht genug, entwickelte ich eine Autoimmunkrankheit, Hashimoto Thyreoiditis, die drohte, meine chronisch entzündete Schilddrüse zu zerstören. Auch eine Psychotherapie zeigte keinen Erfolg. Der Schlüssel lag woanders, und er blieb mir verborgen. Ein ganzheitliches Verständnis musste her. Der »innere Beobachter« aus meiner Kindheit wurde mir im Laufe der Jahre und meiner persönlichen Entwicklung immer bewusster, und ich versuchte verzweifelt, die höheren Zusammenhänge des Lebens zu erkennen. Es konnte doch nicht sein, dass ich ein hilfloses Opfer war und nichts zu meinem Glück beitragen konnte! Das wollte ich auf keinen Fall akzeptieren.
Das Erste, was ich erkannte, war, dass ich mich selbst fast vollständig verloren hatte. Ich lebte das Leben meines damaligen Partners, nicht mein eigenes. Ich agierte Muster aus und vertrat Meinungen, die ich gar nie hinterfragt hatte, sondern die sich vor sehr langer Zeit tief in mein Unterbewusstsein eingeprägt hatten. Die Erkenntnis traf mich wie ein Faustschlag, doch sie war nur die halbe Miete – denn wie sollte ich diese Muster durchbrechen, die mich im Würgegriff hatten?Vielleicht kennst auch du dieses Gefühl: immer wieder in die gleiche Sackgasse zu geraten, auch wenn du es diesmal ganz anders machen wolltest.
Der erste Schritt in Richtung Freiheit kam in Form eines Heilpraktikers, der mir sehr viel geholfen hat und mir unglaublich wertvoll ist. Ich erinnere mich genau, wie ich zum ersten Mal bei ihm war. Ich erzählte unter Aufregung, Zittern und Tränen von meiner ausweglosen Beziehung, aus der ich aufgrund meiner vielen Ängste nicht ausbrechen konnte, sprach von meinen ganzen Gefühlen und Gedanken, Ängsten und Hoffnungen, Blockaden und Erkenntnissen. Er hörte mir seelenruhig zu. Als ich fertig war, schaute er mir eine Weile in die Augen, und dann sagte er zu mir: »Wenn dein Pferd tot ist, steig ab.«
Auch wenn es mir nicht gefiel, mit einem einzigen Satz abgespeist zu werden, berührte er etwas tief in mir, was ich noch nicht greifen konnte. Dieser Satz sollte mich in die Freiheit begleiten.
Die Erkenntnis der verschiedenen Ichs
Kurz darauf erschuf ich mir – aus heutiger Sicht klar, aber natürlich damals noch recht unbewusst – eine großartige Chance. Mein damaliger Partner betrog mich mit meiner Freundin. Ich hatte – so wie viele Menschen und vielleicht auch du – in der Vergangenheit noch ganz andere Schicksalsschläge und Verletzungen erlitten, die mich weitaus tiefer erschüttert hatten. Doch es gab einen bedeutenden Unterschied zu dieser Erfahrung: Damals hatte es noch nicht »klick« gemacht. Das war erst jetzt passiert, als meine Freundin mir den Betrug während eines Spaziergangs »beichtete«. Meine Reaktion war für mich selbst nachhaltig inspirierend; rückblickend veränderte sich dadurch mein ganzes Leben auf einen Schlag in die gewünschte Richtung, denn ich erkannte ganz plötzlich meine verschiedenen »Ichs«: mein Ego-Ich und mein wahres Selbst.
Mein Ego-Ich war geschockt, verletzt, fühlte sich verraten, belogen und betrogen. Dieser Teil machte mir bei den ersten Trennungsgedanken Angst, regelrechte Existenzangst. Auf sehr raffinierte Art und Weise säte es Zweifel: War denn die Vorstellung einer glücklichen Beziehung und eines perfekt passenden Partners nicht sowieso nur eine schöne Illusion? Sollte ich da nicht lieber die Augen verschließen und einfach weitermachen? Wie sollte ich eine Trennung nur schaffen? Was würden die anderen denken?
Genau so arbeitet das Ego. Wann immer wir aus Angst heraus in einer Situation oder bei einem Partner, einer Partnerin verharren, reagieren wir auf unser Ego. Ihm geht es lediglich darum, uns vor jeglicher Veränderung zu warnen, denn hier liegt die Gefahr des Ungewissen. Keiner kann wissen, was dann kommt. Es ist ein unüberschaubares Risiko. Bisher war ich vielleicht nicht glücklich und auch nicht gesund, aber ich hatte überlebt. Das ist die einzige Aufgabe des Egos. Und es reagiert immer im Zusammenspiel mit dem Außen. Die anderen, die Gesellschaft, der Status, die Sicherheit … Doch das Innere, die Gefühle, die persönliche Entwicklung, die Berufung, der Weg der Seele, das alles liegt nicht im Wirkungsbereich des Egos.
Doch in dem Moment, als meine Freundin mit mir sprach, wusste ein anderer Teil in mir, dass dies mein »Ticket« in die Freiheit war. Für eine kurze Zeit machte ich eine außerkörperliche Erfahrung. Ich sah mich »da unten« spazieren und hatte ein ruhiges, liebevolles Mitgefühl mit dieser Sandra, die jenes Drama erlebte. Mir war klar, dass ich mich selbst sah, aber zugleich war dies nur ein winziger Teil meines wahren Selbst. Die Situation war eigenartig, doch gleichzeitig empfand ich sie als realer als alles andere, was ich die letzten Jahre gelebt hatte. Trotz des Kummers erfasste mich eine freudvolle Aufregung, die alles transzendierte. Ich durfte erfahren, was ich bisher nur aus Büchern kannte: dass ich nicht dieser Körper bin, sondern ihn nur bewohne, und dass ich in Wirklichkeit viel, viel mehr bin als das, was bisher von mir zu sehen war. Ich erfuhr – für eine kurze, wundervolle Zeit – reines Bewusstsein. Es war eine ganz andere Energie, als ich sie bisher kannte, und doch war sie mir sofort vertraut, ich fühlte mich, als würde ich »nach Hause kommen«. Ich war eins mit allem. Wissend. Erleichtert. Voller Liebe. Glückselig. Mir war klar, dass ich wieder in jenen Körper »da unten« zurückkehren würde, doch nichts würde je wieder so sein wie bisher, denn jetzt hatte ich verstanden. Endlich konnte mein Leben beginnen, frei von lähmenden Programmen und Gefühlen, frei von Fremdbestimmung und Durchschnittlichkeit. Nie mehr würde ich meine Freiheit und Würde gegen die Illusion der Sicherheit eintauschen, nie mehr die stumpfsinnige Leere des Stillstands erleben müssen. Ich hatte eine Freude in mir, die mit Worten nicht zu beschreiben ist. Ich wusste zutiefst: Das hier, was ich jetzt gerade erlebte, war echt. Nichts anderes. Alles andere ist Illusion. In diesem Moment hatte ich mein wahres Selbst erkannt. Ich tanzte und hüpfte innerlich vor lauter Glück. In diesem Zustand erschloss sich mir alles, woran ich die Jahre zuvor »herumgedoktert« hatte, ohne den Durchbruch zu schaffen. Ich wollte dieses unüberschaubare Risiko und die damit verbundenen Chancen, denn mir war klar, dass das wahre Leben Veränderung ist und dass es, wenn wir im Fluss bleiben, eine immerwährende Glückserfahrung ist.
»Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!«, hatte mein Heilpraktiker zu mir gesagt. Jetzt erkannte ich, warum in diesem kurzen Satz so viel Wahrheit enthalten war: Er durchbrach alle raffinierten Schichten des Egos und traf direkt in die Mitte. All das Komplizierte, Komplexe, Verstrickte war nur ein Konstrukt meines Egos, das mich hatte von der Veränderung abhalten wollen. Bei meinem nächsten Termin sagte auch ich nur einen einzigen Satz: »Ich bin von meinem toten Pferd abgestiegen.« Es begann ein heilsamer gemeinsamer Weg.
Selbstfindung in Absichtslosigkeit
Beinahe unbemerkt hatte ich mich wieder gefunden, inmitten dieses Chaos, aus dem eine neue Ordnung entstanden war. Bisher war ich davon ausgegangen, dass irgendeine meiner bisher gelebten Persönlichkeiten die »echte« war, die ich erkennen müsste. Vielleicht kennst auch du das: Du glaubst, du musst dich im Arbeitsleben, gegenüber Kollegen und Verwandten, vielleicht sogar bei deinem Partner verstellen, um angenommen zu werden. Dabei entfernst du dich mit jedem Mal, da du dich verstellst, ein Stück mehr von deinem wahren Selbst.
Damals wurde mir klar: All die Persönlichkeiten, die ich gelebt hatte, waren nur verschiedene Ausdrücke meines Egos. Und sie splitterten in einem einzigen Moment von mir ab. Genau das ist das Geheimnis: Erst wenn das Ego verschwindet, wenn du nicht mehr suchst, findest du dich. Wenn das Ego sich auflöst, bist du bei dir. Es war faszinierend, denn eigentlich war mir genau das passiert, was ich jahrelang hatte vermeiden wollen. Meine größten Ängste hatten sich verwirklicht. Ich hatte alles verloren, wovon ich geglaubt hatte, dass ich ohne es nicht leben kann. Und dann jubilierte da etwas in mir? Ich hatte es oft beobachtet, in Filmen und auch im realen Leben: Wir Menschen können im tiefsten Unglück glücklich sein und im anscheinend größten Glück unglücklich. Verstanden hatte ich es erst jetzt. Ich begriff, dass es Konstrukte wie »Schuld«, »Falsch« und »Richtig« nicht gibt. Es gibt nur das, was man tut oder nicht tut. Die ganzen Kämpfe in der Beziehung und auch mit anderen Menschen machten für mich keinen Sinn mehr, denn nicht mein wahres Selbst führte sie, sondern mein Ego mit all seinen Mustern und Schichten. Und auch das wahre Selbst der anderen war irgendwo unter den vielen Schichten verborgen.
Unsere Lehrer segnen
Indem du erkennst, wer du nicht bist, erkennst du automatisch, wer du bist.
Und so ergeht es nahezu jedem Menschen auf diesem Planeten. Wir alle sind durch so viele Schichten von unserem wahren Selbst getrennt, dass wir es oft kaum erkennen können. Ich konnte niemandem mehr »böse« sein, das machte im Kontext dieser Erkenntnisse keinen Sinn mehr. Wie auch immer sich jemand verhielt, ob er mich und andere beschuldigte, verletzte, unterdrückte oder was auch immer, ich konnte diese Verhaltensweisen als Schichten entlarven, die diesen Menschen von seinem wahren Selbst trennten. Auch diejenigen, die sich in unseren Augen so schlecht verhalten, sind gefangen. Vielleicht glauben sie, ihr Bestes zu tun, vielleicht können sie sich schlichtweg nicht liebevoller verhalten. Ich erkannte in jedem Menschen seinen göttlichen Funken, manchmal schon sehr leuchtend und manchmal kaum sichtbar unter den vielen Schichten. Aus diesem Blickwinkel heraus machte alles auf einmal Sinn. Alles ist göttlich, einfach alles. Und wir alle sind wunderschöne, lichtvolle, göttliche Wesen, die sich einfach ent-wickeln dürfen!
Nur weil wir nicht wissen, wer wir sind, weil wir nicht erkennen, dass das Himmelreich in uns liegt, benehmen wir uns auf diese meist dumme, oft kranke und manchmal kriminelle Art und Weise, die so typisch menschlich ist.
ALDOUS HUXLEY 1
Unsere größten Lehrer sind oft diejenigen, die uns am tiefsten verletzt haben, oder auch unsere sogenannten »Feinde«. Das sind die Menschen, die uns am meisten forderten. Sie haben einen unglaublich großen Dienst an uns geleistet. Durch diese Menschen sind wir gewachsen, sie haben uns an unsere Grenzen und darüber hinaus getrieben. Hätte mich keiner verraten, belogen oder betrogen, so hätte ich nicht gelernt, mir selbst treu zu sein und dass selbst eine hässliche Wahrheit besser ist als eine schöne Lüge. Wäre ich mit meinen eigenen Unwahrheiten immer durchgekommen, so hätte ich den Wert der Wahrheit nicht gelernt. Wäre mir immer alles zugefallen, dann hätte ich nicht gelernt, um etwas zu kämpfen. Hätte mich keiner falsch verstanden, so hätte ich nicht gelernt, authentischer und klarer zu werden. Hätte mich niemand abgeschrieben, so hätte ich vielleicht nicht gelernt, umso mehr an mich zu glauben. Dieses Verständnis brachte mich einen großen Schritt weiter. Indem ich den Sinn erkannte und auch die Geschenke, die ich aus jeder Situation mitgenommen hatte, hatte ich ein ganzheitliches Verständnis errungen, das sich weiter vertiefen sollte.
Hochs und Tiefs mit Aufwärtstrend
All die Erkenntnisse katapultierten mein Weltverständnis auf eine neue Ebene. Ich hatte verstanden – und eine unglaubliche Selbstliebe erfasste mich. Meine ganze Konzentration lag auf dem inneren Licht, meinem wahren Selbst. Mein Ego-Ich hatte es verschüttet, ohne dass es mir bewusst gewesen wäre, und jetzt, nachdem ich es wiederentdeckt hatte, war es an mir, es vollkommen zu befreien. Ich wusste, das war der Weg. Natürlich setzte in jener Zeit das Ego immer wieder seinen Würgegriff an, und ich erlebte Ängste und Traurigkeit. Doch mein innerer Beobachter erkannte sehr schnell die Anzeichen des Ego-Ichs. Ich lernte, dass meine Gefühle der perfekte Maßstab sind, um zu erkennen, ob ich gerade mit meinem wahren Selbst verbunden bin oder im Ego feststeckte. Es war ganz einfach: Fühlte ich mich gut, leicht, frei, selbstbewusst und glücklich, dann war ich im wahren Selbst. Fühlte ich mich ängstlich, schwer, traurig, hilflos und voller Sorgen, dann war ich im Ego. Und ich lernte, immer schneller wieder in mein wahres Selbst zu kommen.
Mein Ziel war klar: Möglichkeiten und Wege finden, diese Ego-Schichten vollkommen loszulassen und den wahren Kern ganz freizulegen. Bei mir und bei anderen, deren Nöte ich ebenfalls sah.
Jetzt entsteht THEKI
Durch meinen Heilpraktiker und weitere wertvolle Begleiter und Begleiterinnen lernte ich vieles, was zu tiefen Erkenntnissen führte und in THEKI eingeflossen ist. Jahrelang hatte ich mich mit spirituellen und wissenschaftlichen Themen befasst, von den verschiedenen Religionen bis hin zur Quantenphysik, von der Psychologie über die Numerologie und das Tarot bis zur Homöopathie streifte ich viele Gebiete und fand Zusammenhänge in den unterschiedlichsten Methoden, Ansichten und Wegen. Der große Drang danach, die übergeordnete Wahrheit zu erkennen, brachte mich dazu, alles selbst auszuprobieren, und ich erkannte, dass letztendlich alles ein Muster aus Information ist.
Unser ganzes Sein, aber auch alles, was uns blockiert und begrenzt, besteht aus unterschiedlichen Qualitäten von Information und bestimmt damit wiederum die Dichte der Energie. Licht und Liebe sind hochfrequente Informationen, während Angst, Begierde und ähnliche Energien dicht und schwer sind und den Energiefluss blockieren. Unser wahres Selbst schwingt hoch, das Ego niedrig. Das ganze Universum mit allem darin, einschließlich aller Lebewesen, besteht aus unterschiedlich hoch schwingender Energie. Vom höchsten Bewusstsein (Liebe) bis hin zu den niedrigsten Formen schwingt alles, was existiert, in einer bestimmten Frequenz. Auch Materie ist nichts anderes als sehr dichte Energie. Somit ist wiederum alles durch unsere Gedanken und Gefühle beeinflussbar, die ebenfalls Energie sind. Liebe ist die höchste Information, die wir jeglicher Materie und jeglicher feinstofflicher Energie hinzufügen können, um das Schwingungsniveau anzuheben.
Alles ist ständig in Bewegung, das Leben ist Veränderung. Dabei zieht Gleiches wiederum Gleiches an: Ängste ziehen das Gefürchtete an, Aggressionen führen zu Streit und Gewalt, Liebe führt zu Einheit und Glück – kurz: jeder Gedanke, jedes Gefühl, einfach alles, was ein Mensch in sich trägt, sendet bestimmte Frequenzen aus, die Ereignisse, Personen und Energien ähnlicher Qualität anziehen. So bestimmt das Innere des Menschen das, was er im Außen anzieht, denn jeglicher unerwünschte Lebensumstand resultiert aus dieser Tatsache und kann nur durch eine Veränderung des Inneren beeinflusst werden.
Auf diese Weise verschwindet die Sünde, gibt es keine Schuld, aber auch kein Glück und keinen Zufall, sondern absolute Gerechtigkeit in einer so facettenreichen Konsequenz, dass sie das menschliche Verständnis oft übersteigt. Alle scheinbar »zufälligen« Ergebnisse stehen in einem kausalen Zusammenhang. Manche Menschen sprechen dabei von »Karma« – es ist dasselbe. Karma besagt einfach, dass alles, was du denkst, sagst und tust, für dich wahr wird. Letztlich trifft man sich mit allem, was man aussendet, selbst – im »Guten« wie im »Schlechten«. Deshalb sollte man sich ganz genau prüfen, und zwar ständig, denn Bewusstsein ist der Schlüssel zur Erkenntnis. Was denke ich gerade so? Welche Gefühle sende ich aus, wenn ich an eine bestimmte Person denke?
Ich arbeitete intensiv an mir. Jeder Gedanke wurde beobachtet, jedes Gefühl wahrgenommen, mit seiner Daseinsberechtigung versehen und angenommen, ohne es zu bewerten, und aus dieser übergeordneten Wahrnehmung heraus erschlossen sich langsam, aber sicher Lösungswege, um mein wahres Selbst immer nachhaltiger zu befreien und eine dauerhaft höhere Eigenschwingung zu halten. Ich bediente mich verschiedenster Methoden, darunter Reinkarnationstherapie und der Heilmethode PHEET, Reiki, ThetahealingTM und Familienstellen, um nur einige zu nennen. Und ich hatte Erfolg. Ich konnte beobachten, wie sich meine Schichten nach und nach lichteten, meine körperlichen Probleme nur noch selten bis gar nicht mehr auftraten und auch mein Tagesbewusstsein sich veränderte. Immer länger konnte ich die glücklichen Zustände der Einheit halten und mich in positivem, leichtem Denken und Fühlen bisher ungekannter Intensität wiederfinden.
In diesem Prozess lernte ich die Kraft der Vergebung kennen. Ich nahm mir die Menschen vor, die mich im Leben zutiefst verletzt hatten, und vergab ihnen aus vollem Herzen. Da ich sie als meine »Lehrer« erkannt hatte, fiel mir diese Vergebung jetzt leicht. Ich musste sie nicht verstehen und auch nicht über sie urteilen – schließlich mussten sie ja mit dem leben, was sie getan hatten. Für mich reichte es vollkommen aus, das »Geschenk« für mich darin zu erkennen – und loszulassen.
Vor allem aber vergab ich mir selbst. Ich vergab mir alles, was ich anderen angetan hatte, was ich unterlassen hatte zu tun, und auch alles, was ich anderen erlaubt hatte, mir anzutun. Ich vergab mir einfach alles, was mir in den Sinn kam. Die Kraft der Selbstvergebung ist unglaublich groß. So transformierten sich langsam, aber sicher auch im Außen meine Beziehungen, und ich konnte mit diesen Menschen neue Ebenen der Freundschaft und Kommunikation finden – oder sie in Liebe und Dankbarkeit für den Dienst an mir loslassen.
Natürlich gab es auch Rückschläge, doch der Aufwärtstrend war klar erkennbar – für mich und auch für andere. Ich veränderte mich zusehends, was auch äußerlich auffiel. Immer mehr Menschen sprachen mich an, meinten, ich würde so glücklich aussehen und einfach strahlen. Damals freute ich mich und sagte meist nicht viel dazu, doch heute würde ich es für die beste und ehrlichste Reaktion halten, klarzustellen, dass diese Freude und Lebenslust, die ich ausstrahle, aus einer tiefen inneren Selbsterkenntnis und -liebe resultiert, was nur dadurch möglich war, dass ich mich von meinen Begrenzungen befreit habe. Und dass diesen Weg jeder gehen kann.
Ins Außen damit!
Im Bewusstsein meiner eigenen Fortschritte auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene fing ich an, andere Menschen zu behandeln. Es sollte wohl mein Weg sein, denn die Leute strömten zu mir. In den Behandlungen wurde mir die tiefe Bedeutung der Spiegel und der damit verbundenen Einheit mit der ganzen Schöpfung klar: Ich erkannte, dass jeder, der zu mir kam, mir einen unterdrückten Anteil spiegelte. So sind die Behandlungen mit THEKI immer eine »Win-win-Situation«, denn indem ich beim anderen etwas löse, löst sich auch bei mir etwas. Ich machte viele wundervolle Erfahrungen in diesem Einheitsbewusstsein, das dadurch immer manifester wurde.
Den für mich persönlich bedeutsamsten Quantensprung erlebte ich 2007. Hatte ich bisher die Geheimnisse einer dauerhaft und zutiefst glücklichen Beziehung nur in der Theorie gestreift, so fand ich mich plötzlich in einer völlig neuen Realität wieder – mit einem Mann, den ich mir nicht besser hätte »bestellen« können. Die Unglaublichkeit der Synchronizitäten meiner inneren Heilarbeit in Verbindung mit dieser »Polverschiebung« im Außen eröffnete mir den Blick für ungeahnte Dimensionen und Möglichkeiten. Ich arbeitete weiter mit meinen Methoden, die inzwischen eine starke Eigendynamik erkennen ließen, indem ich mich gleichzeitig aller Instrumente, die ich gelernt und erfahren hatte, bediente. So wurde THEKI geboren: THEKI ist die Quintessenz meiner Erfahrungen und Erkenntnisse, meines gesammelten Wissens und verschiedenster mentaler Methoden.
Fazit: Selbstverwirklichung statt Selbsttäuschung
Durch die Meisterung meiner eigenen Lebensthemen habe ich erkannt, wie wichtig es ist, in beiden Welten zu Hause zu sein: in der spirituellen Welt, aber auch im ganz gewöhnlichen Alltag. Immer wieder sagen mir Menschen, dass sie sich gerade durch meine ungezwungene Authentizität so richtig bei mir fühlen, weil ich ihnen vorlebe, dass man spirituell und frei sein und trotzdem ein glückliches, »normales« Leben führen kann. Genau das ist es, was ich lehre: Sei einfach du selbst!
Wer sein wahres Selbst befreit hat, der ist einfach. Es gibt kein göttliches Gesetz, das besagt, man müsse als Spiritueller oder Erleuchteter den ganzen Tag im Lotossitz herumsitzen und meditieren und in Gedichten sprechen, demütig sein und asketisch leben. Es gibt nur ein Gesetz, das man befolgen sollte:
Sei einfach du selbst. Egal, was die anderen dazu sagen. Dann lebst du deine Göttlichkeit.
Durch meine Ent-Wicklung habe ich mich selbst gefunden. Ich bin in ein tiefes Urvertrauen eingetaucht, das mich durch mein Leben trägt und mir die innere Gewissheit gibt, dass ich immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin, mit den richtigen Menschen zusammentreffe und genau die Erfahrungen mache, die der Einheit dienen. Ich weiß, dass ich gerüstet bin – für alles, was mir begegnet. Ich bin dem Spiegel meiner größten Angst begegnet, habe alles verloren – und noch mehr gewonnen. Das Leben, das ich heute leben darf, ist das größte Geschenk für mich, ein Geschenk, das ich mir letztendlich selbst gemacht habe: ein Leben voller Liebe, Spannung, Freude, Inspiration und wunderbarer Synchronizitäten. Ich bin in Felder von Dankbarkeit und heiterer Gelassenheit eingeklinkt, denn wenn man das große Ganze einmal erkannt und überwunden hat, dann regt man sich nicht mehr über Kleinigkeiten auf. In der Erfahrung meiner eigenen Selbstverwirklichung wurzelt die Gewissheit, dass ein jeder lernen kann, seine Begrenzungen zu erkennen und loszulassen, wie auch die Arbeit mit mir selbst und inzwischen Tausenden Menschen mir gezeigt hat. Jeder, der es möchte, kann sich ein gesundes, erfülltes Leben erschaffen.

Wir haben die Wahl, ob wir dieses Leben in Kampf, Schmerz und Leid erleben – oder in Freude und Leichtigkeit.
Ich bin ganz klar für Letzteres.
Beides ist erlaubt.
KAPITEL 1:
WILLKOMMEN!

BEWUSSTSEIN IST DEINE NATUR
Wie du anhand meiner eigenen Geschichte erfahren hast, sind viele Elemente aus unterschiedlichen Bereichen in THEKI eingeflossen. Um dir die praktische Arbeit mit der Methode zu erleichtern, möchte ich dir im Folgenden das Fundament näherbringen, auf dem THEKI aufbaut.
Das Leben läuft größtenteils unbewusst ab, gesteuert von übernommenen Weltbildern, Überzeugungen und Glaubenssätzen, traumatischen Erfahrungen und fremden Energien, die in vielen Schichten um dich liegen. Diese Schichten sorgen für Illusionen, die deine erlebte Realität verzerren. Darunter aber befindet sich ein strahlend leuchtendes, multidimensionales Wesen aus reinem Bewusstsein, die reine Wahrheit und Liebe verkörpernd. Du kannst es dir so vorstellen, wie es durch die Illustrationen in diesem Buch dargestellt ist: eingewickelt, bis von dem Licht fast nichts mehr zu erkennen ist. Doch das kannst du ändern: Du kannst dich »ent-wickeln«!
Die Altlasten einfach loslassen
Vielleicht verfügst auch du über unterschiedliche Erfahrungen, die von Schmerz, Trauer, Enttäuschung und Verlust, aber auch von Liebe, Glück und Freude erzählen. Und vielleicht hast auch du Wege gesucht, bist in Sackgassen gelandet und spürst, dass da doch mehr sein muss. Und so ist es auch! In dir ist alles, was du brauchst, um ein glückliches, gesundes, erfülltes Leben wirklich zu leben. Um diese Quelle dauerhaft anzapfen zu können, müssen diese Schichten nach und nach entfernt werden, bis es nur noch das reine Sein gibt.
Unsere Blockaden bestehen allzu oft aus Traumen und übernommenen Verhaltensmustern. Das sind die bereits erwähnten Schichten. Man kann auch sagen, es ist unsere ganz individuelle Geschichte, die da in Schichten um uns herumliegt, also ein »Ge-Schichte«. Doch wir müssen die Vergangenheit nicht kräfte- und zeitraubend durchleuchten, immer wieder besprechen, ständig mit uns herumtragen und behandeln, bis wir sie endlich »verarbeitet« haben, sondern es geht um das Erkennen der Zusammenhänge und das absolute Loslassen in dem Bewusstsein, dass durch das Erkennen keine Notwendigkeit mehr besteht, die Blockade aufrechtzuerhalten. Dieses Loslassen kann sehr schnell geschehen. Mit THEKI dauert es oft nur Sekunden, um selbst sehr tief sitzende Blockaden zu lösen.
Wir können uns unmöglich weiter bewegen, ohne uns zu entwickeln, also von diesen Schichten zu befreien und unsere eigene Wahrheit zu finden.
Der Weg der Erleuchtung ist ein Weg der klaren Sicht durch alles, was war, ist und sein wird. Nicht Wegschauen bringt uns weiter. Im Gegenteil, die Verleugnung ist die Ursache für viel Schmerz und Leid. Es gibt einen Grund, warum uns unser System psychischen oder physischen Schmerz meldet. Diesen können wir nicht einfach ignorieren und uns »gesund wünschen«. Er möchte angeschaut werden, um sich auflösen zu können. Hinschauen – Erkennen – Loslassen ist die Lösung.

Es ist sehr wichtig, diesen Unterschied zu verstehen: Du sollst nicht ständig nach irgendwelchen Blockaden suchen und glauben, dass du erst dann gut leben kannst, wenn du alle aufgespürt hast. Das ist Zeitverschwendung und hält dich im Ego gefangen. Viel besser ist es, gut zu leben, und wenn du merkst, dass dich etwas belastet, es irgendwo klemmt und du nicht weiterkommst, dann schau hin, finde die Ursache, transformiere sie – und lebe befreit auf einer höheren Schwingungsebene weiter. Wenn wieder was kommt, machst du es wieder so. Dazwischen bist du einfach glücklich. Und irgendwann merkst du, dass schon ganz lange nichts Störendes mehr aufgetaucht ist. Dann bist du an dem Punkt, dich über kleinere Dinge einfach erheben zu können.
Den Energiefluss umkehren
Bei den meisten Menschen fließt die Energie von innen nach außen, was bedeutet, dass die Wahrheit im Außen gesucht wird, also im Ego. Das Ego ist immer außen, es richtet sich auf ein Objekt, eine Person, einen Gegenstand. Dort ist die Wahrheit nicht zu finden. Du verlierst nur wertvolle Energie, sie fließt hinaus aus deinem System. Wenn du beginnst, mit THEKI zu arbeiten, wirst du feststellen, dass es darum geht, den Energiefluss umzukehren und auf diese Weise deine Energie im Fluss zu halten. Dann nimmst du eine ganz andere Position ein. Du kannst erkennen und verändern, und du erreichst höhere Ebenen.
Letztendlich sind Innen und Außen nicht getrennt voneinander, sie sind eins. Doch die Art, wie du sie wahrnimmst, bestimmt deine Schwingungsebene. Das Außen alleine wird dich niemals befriedigen können, ganz egal, wie viel du an Reichtum, Besitz, Titeln, Erfolg und Ansehen erreichst. Das alles wird dir nur das Gefühl kurzfristiger Sensationen geben, mehr nicht. Um die Leere nicht zu spüren, die sich auftut, wenn ein flüchtiges Erfolgserlebnis verebbt, willst du gleich wieder mehr und hastest weiter, immer auf der Suche nach Glücksmomenten. Langfristig verkümmert dein Inneres, weil es keine Beachtung bekommt. Dein wahres Selbst wird immer mehr eingewickelt in deine äußerlichen Tätigkeiten. Schau dich einmal ganz bewusst um: Die Menschen arbeiten ständig und immer mehr, und in der Freizeit gehen sie einkaufen, um das verdiente Geld wieder loszuwerden, oder sie sitzen vor dem Fernseher und schauen anderen Menschen bei erfundenen Leben zu. Sie lenken sich ständig ab, um das Ego aufrechtzuerhalten und sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen, denn das ist ungewohnt, und vielleicht könnte es ja unangenehm werden. Durch ihre Abwendung vom Bewusstsein erscheint ihnen alles, sogar ihre Mitmenschen, als Objekte, als reine Materie. Die Stille macht ihnen Angst, denn dann fällt es dem Ego schwer, sich zu beschäftigen. Sie glauben, dass alles, was einen Einfluss auf ihre Gefühle haben könnte, außerhalb ihrer selbst liegt. Die daraus entstehenden Blockaden und Probleme geistiger und körperlicher Natur sollen dann andere für sie lösen: der Arzt, Schuldenberater, Heilpraktiker, Heiler oder Psychologe. Sogar die Heilung soll also »da draußen« stattfinden, als hätte sie mit ihnen nichts zu tun. Am liebsten soll der Therapeut die Heilung allein herbeiführen, während sie sich weiter ablenken. Funktioniert das alles nicht, dann wird der Wunsch wach, das Außen zu verändern: das Wetter, das Klima, die Mentalität, den Partner, die Nachbarn, das Haus, die Stadt, das Land. Sicher hast auch du das schon bei dir oder anderen beobachtet, denn so läuft es, wenn die Energie nur ins Außen fließt und man den Kontakt zum eigenen Selbst verloren hat.
Aber wo wollen die Menschen denn hin? Sie nehmen sich selbst mitsamt ihren Prägungen, Traumen, inneren Überzeugungen usw. immer mit, egal wohin sie gehen. Man kann nicht auf Dauer vor sich selbst flüchten. Der Weg führt nicht ins Außen, sondern nach innen.
Wenn du den Energiefluss umkehrst, dann tauchst du wieder ins Bewusstsein ein und erkennst die Einheit und das Bewusstsein in allem. Dann verstehst du auch, dass sich im Außen das für dich zeigt, was du im Inneren bist, fühlst, wahrnimmst. Hier kannst du ansetzen. Aus dieser Erkenntnis heraus zeigen sich dir bisher ungeahnte Möglichkeiten. Das Innen bestimmt das Außen, nicht umgekehrt. In Kapitel 4 werden wir uns eingehend mit dieser Thematik befassen.
Betrete die Welt, die dir gefällt
Es ist nicht nur dein Geburtsrecht, sondern es ist deine wahre Natur, dieses Leben zu genießen und in Fülle, Freiheit und Liebe leben zu können.
Das Ego ist nicht das Problem, sondern was du daraus machst. Das Ego ist auch nicht gestört, genauso wenig wie der Verstand. Sie sind, was sie sind. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn du das akzeptierst, hast du in der Regel auch kein Problem, denn der Verstand ist nicht der Feind. Aber wenn du dich verlierst unter den ganzen Schichten und dann glaubst, der Verstand/das Ego wärst du, dann hast du ein Problem. Identifiziere dich nicht mit deinem Ego, sondern sieh es als deinen Diener, dann stimmt die Perspektive.
Der Schlüssel zu dieser idealen Ausrichtung ist das Bewusstsein. Das bewusste Sein. Wer es schafft, in seinem Leben immer präsenter zu sein, wissend um die Kraft des Hier und Jetzt, der wacht aus seinem Dämmerzustand auf, der meistert die Herausforderungen des Lebens auf ganz neue und erfüllende Weise, denn ihm steht das unendliche Wissen und Potenzial der gesamten Existenz zur Verfügung. Das ist Freiheit. Bewusstsein ist Freiheit.

Niemand kann dich Bewusstsein lehren.
Es ist deine Natur. Aber du kannst lernen, wie du alles loslässt, was dich daran hindert, diese Natur zu leben. Indem du erkennst, was du nicht bist, erkennst du auch, was du wirklich bist.
Der erschaffende Geist
Um diese Zusammenhänge zu erkennen, musst du die ausgetretenen Pfade des Denkens verlassen und die volle Verantwortung für dein Leben übernehmen. Sobald du anerkennst, dass du alles, was du in deinem Leben vorfindest, auf höherer Ebene selbst erschaffen hast, kannst du damit beginnen, dein Leben bewusst zu gestalten – hin zu dem Leben, das du wirklich lebst und liebst.
Jeder lebende Gedanke ist eine Welt im Werden.
SRI AUROBINDO
Du erschaffst in jeder Sekunde deines Lebens weitere Erfahrungen, Situationen, Begegnungen und Gefühle. Du erschaffst sie durch deine Gedanken und Gefühle. Diese wiederum werden gesteuert durch deine Prägungen und Konditionierungen, die fest im Unterbewusstsein gespeichert sind. Wenn man bedenkt, dass wir ungefähr zu 95 Prozent aus dem Unterbewusstsein heraus gesteuert sind und nur mit gerade mal 5 Prozent wirklich bewusst denken, fühlen und handeln, wird schnell klar, wie mächtig diese inneren Konditionierungen sind.

Die Ursache vieler Probleme war bisher einfach nur, dass du unbewusst erschaffen hast.
Wenn du das jetzt bewusst tust, kannst du endlich dahin kommen, wo du hinwillst.
QUANTENPHYSIK IN AKTION: DIE KRAFT DER BEOBACHTUNG
Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
WERNER HEISENBERG
Die Tatsache, dass wir unsere gesamte Umwelt allein durch unsere Beobachtung beeinflussen, wird seit Jahrtausenden von den großen Meistern gelehrt. Heutzutage kommen wir mehr und mehr in den Genuss immer präziserer Messinstrumente, die diese spirituellen Wahrheiten wissenschaftlich bestätigen. Seit Beginn der Quantenphysik Anfang des 20. Jahrhunderts steht für Informierte die Auffassung der allgemeinen und bisher wahrgenommenen »Realität« gewaltig auf dem Kopf. Zahlreiche Experimente haben eindeutig gezeigt, dass eine gemeingültige, stabile Realität nicht existiert. Die eingehende Beschäftigung mit diesem Thema kann einem ganz neue Horizonte eröffnen. An dieser Stelle möchte ich mich darauf beschränken, dir die wichtigsten Erkenntnisse kurz darzulegen. Denn sie können auch deine Realität gewaltig auf den Kopf stellen.
Die klassische Physik samt Naturwissenschaft baut auf dem Newton’schen Weltbild auf, das 1687 durch den Physiker Isaac Newton ins Leben gerufen wurde und über Jahrhunderte unser Denken bestimmt hat. Laut Newton folgt alles im Universum bestimmten festgelegten Gesetzen, ist berechenbar und existiert unabhängig voneinander. Nur durch messbare Kräfte sei Materie beeinflussbar, also zum Beispiel durch Hitze, Kälte, Biegen, Brechen.
Doch mit dem Einzug der Quantenphysik geriet dieses Weltbild gewaltig ins Wanken. Herausragende Physiker erkannten, dass sich Materie, wenn man sie bis auf die kleinsten Teilchen (= Quanten) herunterbricht, ganz und gar nicht nach den Newton’schen Gesetzen verhält. Und das Spannende daran ist: Diese Quanten reagieren auf Beobachtung, auf Energie oder auch Absicht von außen. Sie verhalten sich so lange als »Wahrscheinlichkeitswelle«, bis sie beobachtet werden: Dann werden sie zum Teilchen, also zu fester und messbarer Materie. Die Konsequenzen dieser Entdeckungen waren unglaublich, doch sie spalteten auch für Jahrzehnte die Physik, denn das Verhalten der subatomaren Teilchen war völlig anders, während sich auf atomarer Ebene scheinbar alles nach den gewohnten, festgeschriebenen Gesetzen abspielte. Es folgten unzählige spektakuläre Studien, teilweise sehr groß mit Tausenden von Menschen und über Jahrzehnte angelegt. Diese Studien bewiesen die Wahrheit und Gültigkeit von Themen, die seit langer Zeit in die Esoterikecke verbannt waren. Für unser Wirken mit THEKI ist dabei interessant, wie »verschränkte« Menschen nicht nur Empfindungen und Eindrücke teilen, sondern sogar teilweise ihre Körperfunktionen synchronisieren. Sie beeinflussen sich gegenseitig, ganz egal, wie weit sie voneinander entfernt sind, denn die Kommunikation auf Quantenebene erfolgt in einer Geschwindigkeit, die schneller als die des Lichts ist. In einigen Experimenten hatten sie sogar ihre Bestimmung erreicht, bevor sie überhaupt ihren Ausgangspunkt verlassen hatten.2 Bereits Einstein berechnete, dass es Zeit und Raum, so wie wir sie wahrnehmen, nicht gibt. Es gibt sie nur in Bezug zueinander – das nannte er die Raum-Zeit. In Wirklichkeit müssen keine Entfernungen überwunden werden, und es gibt ebenfalls laut Einstein weder Vergangenheit noch Zukunft: Alles ist Hier und Jetzt. Die Unterscheidung in Vergangenheit und Zukunft bezeichnete er als hartnäckige Illusion.
Zurück zu den Erkenntnissen, die auch in THEKI eingeflossen sind: Der Durchbruch der Quantenphysik gelang Anfang des 21. Jahrhunderts: In mehreren mutigen Experimenten konnte nachgewiesen werden, dass sich nicht nur subatomare Teilchen von Natur aus als »Wahrscheinlichkeit« verhalten und erst durch »Beobachtung« zu fester Materie werden, sondern auch Atome unter bestimmten Umständen dieses Verhalten zeigen. Und dass zwischen den Grundbausteinen der Materie eine Verbindung besteht. Selbst große Materieeinheiten wie Moleküle sind nichts Festes, sondern können sich genauso ungreifbar verhalten wie Quanten. Es gibt keine Materie, alles ist eine Anordnung von Information, die wiederum durch eine geistige Absicht verändert werden kann. Und genau diese Tatsache nutzen wir gezielt mit THEKI.
Im Grunde gibt es Materie gar nicht … Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit.
DR. HANS-PETER DÜRR, PHYSIKER 3

Alle Experimente drücken ein und dieselbe Wahrheit aus:
Der Geist bestimmt über die Materie.
Diese Erkenntnisse gelten für jeden menschlichen Körper, für jedes Tier, für jeden Stuhl, für jeden Baum, einfach für alles. Im Grunde ist alles, was existiert, alle Materie sowie alles Feinstoffliche, was wir nicht sehen, ein Energiemuster – bestehend aus Licht und Information. Das bedeutet, dass auch unsere Gedanken und Gefühle reine Information sind, die wiederum auf andere Informationsmuster Einfluss haben. Somit ist alles, was ist, von uns direkt beeinflussbar. Durch unsere Gedanken und Gefühle entsteht die Art, wie wir etwas beobachten, uns also damit verbinden. So erschaffen wir die Erfahrung unserer Wirklichkeit. Da es praktisch unmöglich ist, etwas nicht zu beobachten, stehen wir jederzeit mit allem in Verbindung. Und wir beeinflussen es ständig und werden auch selbst ständig beeinflusst. Entscheidend für unser Leben und darüber, ob wir es in Liebe und Glück oder in Leid und Krankheit erleben, ist das Bewusstsein.

Eine unbewusste Beobachtung entsteht aus unserem Unterbewusstsein. Hierbei entleeren sich unsere unterbewussten Programme, Prägungen und Erfahrungen erschaffen immer wieder die selbe Realität.
Eine bewusste Beobachtung, also eine Beobachtung, die eine bewusste Absicht mit sich bringt, erschafft das, was wir wirklich wollen.
Mit einer bewussten Beobachtung haben wir also die Zügel in der Hand. Sobald unsere unbewussten Programme die Führung übernehmen, entzieht sich das Leben unserem bewussten Einfluss. Dann möchte man zwar etwas verändern, kann es aber nicht. Weil das Programm stärker ist als man selbst in dem Moment. Die Realität scheint unveränderbar zu sein. Und wir erscheinen als Opfer dieser Realität.
Deshalb muss es unser Ziel sein, immer bewusster zu beobachten und somit Zeugen einer ganz neuen Realität zu werden. Dieses Ziel ist die Grundlage von THEKI, denn THEKI ist Quantenphysik in Aktion: Wir verbinden uns mit der Quelle, setzen einen bewussten Impuls, also eine bewusste Absicht – und beobachten die Manifestation dieser Realität.
Das ist die tiefe Bedeutung von Oshos Zitat: »Sei realistisch, erwarte ein Wunder«: Du bestimmst, was real ist.
Das Licht deines Bewusstseins
Du kannst dir das innere Beobachten vorstellen wie eine Taschenlampe, mit der du die einzelnen Teile, Themen und Aspekte deines Selbst beleuchtest. Du holst damit die dunkelsten Winkel deines Unterbewusstseins ins Licht. Das Licht deines Bewusstseins lässt dich erkennen, und bereits durch dieses Beleuchten und Erkennen transformiert sich etwas, denn nur was im Dunklen verbleibt, entzieht sich deinem Gewahrsein. Was im Licht ist, ist in das Feld deines Bewusstseins integriert und wird dir nie wieder unkontrollierbare Verhaltensmuster und Konflikte bescheren.
Herausforderungen erkennen
So kannst du deine Probleme als Herausforderungen erkennen und einfach transformieren. In Situationen, die dir nicht gefallen, in denen es dir schlecht geht, dich jemand geärgert hat oder du dich plötzlich in einer unangenehmen Realität befindest, sollte es das Erste sein, in dich zu gehen und dich zu »beleuchten«, also das Licht in dir anzuknipsen und ganz genau hinzuschauen. Sag dir einfach innerlich: »In Ordnung, das ist jetzt so, auch wenn es mir nicht gefällt. Womit habe ich dieses Gefühl, diese Situation erschaffen? Was habe ich gedacht? Wovor hatte ich Angst? Welche Gefühle begleiteten mein Tun? Welche unbewusste Programmierung hat sich hier ins Außen gebracht? Wie kann ich es ab sofort besser machen?«
Wenn du es erkannt hast, dann transformiere es; formuliere es innerlich um und drücke dies gegebenenfalls auch einer beteiligten Person gegenüber aus. Es zeugt von sehr viel innerer Größe, zu einem unachtsamen Moment zu stehen und zu sagen: »Es tut mir leid, ich wollte mich nicht so verhalten. Da hat wohl ein altes Muster gegriffen. Ich habe es jetzt erkannt und kann mich anders verhalten.« Es ist keine Schande, sich zu irren. Jeder tut das. Indem du es erkennst und ihm eine neue Wendung gibst, holst du dir deine Kraft zurück und gehst zurück in die Einheit. Denn alles, was dir negative Gefühle beschert, ist aus der Einheit gebrochen und sucht seinen Weg zurück.
Denk daran: Niemand bestraft dich, du selbst erschaffst deine Realität – mit deinen Gedanken, Gefühlen und daraus resultierenden Handlungen. Schwierige Situationen sind große Helfer, denn sie zeigen dir, wo du noch nicht bewusst warst, wo du dich in Negativität, Angst und Mangelbewusstsein eingeklinkt hast, also: woran du noch arbeiten darfst.

THEKI hilft dir nicht dabei, Dinge im Außen zu verändern.
Es revolutioniert dein Wesen, sodass sich die Dinge automatisch verändern. THEKI beginnt im Innen, niemals im Außen.
Der freie Wille
Was ist die Konsequenz dieses Wissens?
Wir haben immer die Wahl. An jedem Punkt unseres Lebens können wir uns bewusst neu entscheiden – und damit eine neue Realität erschaffen. Niemand zwingt uns, an unseren alten Vorstellungen festzuhalten, unseren Schmerz mit uns herumzutragen und andere Menschen zu verurteilen. Wenn wir an unseren Vorstellungen von einer ungerechten Welt, einem strafenden Gott, einem schlechten Karma, der Schuld der anderen usw. festhalten wollen, dann dürfen wir das bis in alle Ewigkeit tun. Doch dann werden wir auch genau das immer und immer wieder erleben. Ganz einfach deshalb, weil wir es so beobachten.
Das ist unser freier Wille, ein unglaubliches Geschenk, wenn man es erst einmal verstanden hat. Er ruft den ganzen Menschen auf den Plan und fordert von uns, dass wir die volle Verantwortung für alles übernehmen, was in unserem Leben gegenwärtig ist, und es als unsere eigene Schöpfung anerkennen. Natürlich erfordert diese innere Haltung sehr viel Mut. Mut, hinzuschauen, vollkommen ehrlich zu uns zu sein und unsere inneren »Dämonen« zu erlösen. Es gibt dazu eine schöne Geschichte:
Vor langer Zeit entschieden die Weisen, die Weisheit des Universums an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie so lange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.
Einer schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Doch der Mensch würde bald alle Berge erklimmen, und die Weisheit wäre dort nicht sicher genug versteckt. Ein anderer schlug vor, sie an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen sie die Gefahr, dass der Mensch die Weisheit zu früh finden würde. Dann äußerte der weiseste aller Weisen seinen Vorschlag: »Ich weiß, was zu tun ist. Lasst sie uns im Menschen selbst verstecken. Er wird sie erst dann dort finden, wenn er reif genug ist, den Weg in sein Inneres zu gehen.« Und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.
(VERFASSER UNBEKANNT)
JETZT ZU DIR
Du hältst dieses Buch in der Hand. Das sagt mir, dass du bereit bist. Neugierig. Vielleicht spürst du schon lange, dass du etwas verändern möchtest, wusstest aber bisher nicht, wie du es anstellen solltest. Vielleicht machst du auch schon lange mit den verschiedensten Methoden deine Erfahrungen, doch der Durchbruch lässt noch auf sich warten. Vielleicht bist du auch einfach auf den Geschmack gekommen und willst mehr erfahren. Ziemlich sicher hast du bereits eine oder mehrere der folgenden Phasen durchlaufen:
1. Schlaf
Für eine Weile hast du ganz unbewusst vor dich hin gelebt. Deine gewohnten Strukturen dienten dir, und du bewegtest dich in diesem engen, aber auch sicheren kleinen Rahmen. Du hast dich mit der Mittelmäßigkeit abgefunden und glaubtest vielleicht auch gar nicht, dass es möglich wäre, etwas ganz Neues zu beginnen oder dass gerade du mit besonderen Fähigkeiten gesegnet sein könntest. Deine Tage strichen so dahin mit Arbeit, Internet, Freunden, Beschäftigungen, Hobbys, Fernsehen, was auch immer. Die Menschen um dich herum lebten ähnlich, daher hast du es nicht infrage gestellt. Meistens hattest du ohnehin genug damit zu tun, dich mit deinen Problemen zu beschäftigen.
2. Erwachen
Doch eines Tages erwachst du. Vielleicht begegnest du einem Menschen, der dich fasziniert und dir von ganz anderen Möglichkeiten erzählt. Manchmal reicht es aus, einen Menschen zu treffen, der keine Angst vor unserer Größe hat, sodass wir spüren können, dass da noch viel mehr in uns verborgen ist und dass wir richtig und willkommen sind, genau so, wie wir sind. Vielleicht erlebst du auch eine persönliche Katastrophe oder eine große Veränderung. Manchmal zwingt einen eine Krankheit oder der Verlust eines geliebten Menschen, nach innen zu schauen. Diese Phase kann sehr schmerzhaft und auch chaotisch sein, doch aus dem Chaos entsteht eine neue, höhere Ordnung. Etwas verändert sich jedenfalls, und das Leben erscheint dir so, wie du es bisher geführt hast, als sinnlos. Eine innere Stimme beginnt, Fragen zu stellen: Was tue ich hier eigentlich? Kann das alles gewesen sein? Muss es da nicht noch mehr geben im Leben? Spiele ich eine zentrale Rolle dabei, oder entscheidet das Schicksal? Wer bin ich überhaupt? Gibt es vielleicht noch eine erfülltere Version meines Lebens?
3. Suche
Du beginnst, Bücher zu lesen, im Internet zu recherchieren, besuchst Seminare und merkst, dass du immer mehr die Menschen anziehst, die auch suchen oder sogar schon zu Lehrern geworden sind. Sie sind der Sehnsucht ebenfalls begegnet und möchten ihrer Energie und Intuition wieder vertrauen lernen, in einen natürlichen Fluss mit sich selbst kommen. Sie wollen sich endlich von alten Erlebnissen und Traumen befreien, genau wie du, und ihr Leben als etwas Schöpferisches erleben, das glücklich macht und mehr davon erschafft. Der Austausch wird immer spannender. Doch immer wieder schlägt dein Ego zu und sagt dir, dass das alles Unsinn ist und du jetzt lieber wieder vernünftig werden solltest. Doch es gibt keinen Weg zurück. Die Synchronizitäten, die dir widerfahren, gepaart mit deiner eigenen Entwicklung bis hierher, lassen dich weitergehen.
4. Ankommen
Vielleicht hast du noch leichte Zweifel, aber du hast bereits einen beachtlichen Weg zurückgelegt. Vielleicht hast du immer wieder einmal den Eindruck, dass sich noch gar nichts getan hat, aber wenn du zurückblickst, ist deine Entwicklung klar sichtbar. Du wehrst dich immer seltener gegen deine Intuition und kommst immer mehr in den Fluss. Dein Vertrauen reicht noch nicht aus, um dein Leben völlig neu auszurichten, aber du bist auf dem besten Weg dorthin. Noch interessiert es dich, was wohl die anderen Leute davon halten werden, aber du weißt gleichzeitig schon, dass es hier nur um dich geht, um deine eigene Bestimmung. Du erkennst die Absurdität gewisser Lebenssituationen, manchmal erscheint dir alles irreal, so als hätte man diese Situation nur inszeniert oder die ganze Kulisse des Lebens für dich aufgebaut. Du ahnst, dass die Realität nicht stabil ist und du eine aktive »Rolle« darin spielst, da du in der Lage bist, auf das Leben Einfluss zu nehmen.
5. Lebensweg
Du entscheidest dich für Veränderungen in deinem Leben. Entweder sehr bewusst, dann leitest du sie selbst ein, oder auch aus der tiefen Notwendigkeit deiner Entwicklung, dann führt sie deine Seele herbei. Vielleicht beendest du eine unglückliche Beziehung, oder dir wird gekündigt oder du ziehst um, vielleicht auch alles zusammen. Du entwickelst dich mehr und mehr, befreist dich von Begrenzungen, erkennst höhere Zusammenhänge, kommst hinter die Ursachen, siehst klarer. Du willst keine Zeit mehr vergeuden und beginnst aktiv, deine Bestimmung zu leben. Wenn du Angst hast, erkennst du sie als Ego-Schicht und gehst durch sie hindurch; sie kann dich nicht mehr aufhalten. Du fragst dich wahrscheinlich, wie du so lange in deinem bisherigen Leben ausharren konntest. Dieses neue Leben ist vielleicht nicht so geplant, aber es bietet so viel mehr als das!
6. Gipfel
Du bist authentisch, ganz gleich, was andere Menschen davon halten. Es zählt nur dein wahres Selbst. Du könntest vor Energie Bäume ausreißen oder fliegen, bist voller Energie und Optimismus und gehst deinen Lebensweg zielgerichtet und voller Freude. Keiner kann dich davon abbringen, schon gar nicht dein Ego. Du hast es überwunden und deine Bestimmung, deinen Platz im Leben gefunden. Du bist all-eins und voller Liebe. Du hast dir ein neues, erfülltes Leben erschaffen. Die Menschen, Bedingungen und Ereignisse, die dich dabei begleiten, tragen die Energie der Freude und Liebe in sich. Du hast dich daran gewöhnt, und es ist ganz normal, liebevoll, authentisch, ausgeglichen und frei zu sein.
Entscheide dich ganz bewusst und begegne deinem Licht
Wichtig ist, dass du dich ganz bewusst dafür entscheidest, diesen Weg zu gehen: den Weg der Selbsterkenntnis, begleitet von deinem inneren Beobachter, der deine Gedanken und Handlungen einer ständigen Einstrahlung deines Bewusstseins unterzieht. Das ist der Weg zum Bewusstsein, der durch die weiterführenden Methoden mit THEKI immer einfacher wird.
Ohne diese bewusste Entscheidung wird dein Ego höchstwahrscheinlich sehr raffinierte und subtile Wege finden, um dich länger im scheinbar sicheren Dämmerzustand zu halten. Zum Beispiel könnte es dir sagen, dass genau jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, dass du erst im nächsten Urlaub damit beginnen kannst, oder wenn du eine neue Wohnung bezogen hast oder wenn du einen neuen Partner gefunden hast oder wenn du diese oder jene Ausbildung beendet hast. Oder es wird dir sagen, dass du das selbst gar nicht kannst, weil andere Personen für deine Entwicklung, dein Glück verantwortlich sind oder du ganz einfach zu unfähig bist …
Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare und für andere Erträgliche hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht die Dunkelheit, das uns am meisten ängstigt. Du fragst dich, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, fantastisch zu nennen? Aber wer bist du, dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes! …
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.
MARIANNE WILLIAMSON 4
Bist du bereit, deinem Licht zu begegnen und es einfach strahlen zu lassen? Bist du bereit, deiner Einzigartigkeit Raum zu geben? Es ist deine Meisterschaft. Dein Weg. Und nur wenn du bereit bist, alles in dir anzuschauen und loszulassen, was nicht deinem wahren Selbst entspricht, bist du im Fluss. Wenn du hier und da die Verantwortung bei anderen Menschen oder Umständen suchst, blockierst du dich und deinen Weg. Deshalb ist die bewusste Entscheidung wichtig. Wenn du dich jetzt ganz bewusst entscheidest, deine Schichten loszuwerden und damit alles Begrenzende loszulassen, um deinen wahren, göttlichen Kern freizulegen, dann wirst du unglaubliche Unterstützung und Hilfe auf deinem Weg erfahren. Es gibt nur den einen richtigen Zeitpunkt, und der ist JETZT. Also steh auf, entscheide dich und nimm dein Leben in die Hand – JETZT!

ICH ENTSCHEIDE MICH BEWUSST UND AUS TIEFSTEM HERZEN:
• Mich selbst und alles in meinem Leben als meine eigene Schöpfung anzuerkennen.
• Mit dem Licht meines Bewusstseins in alle Bereiche zu leuchten, die noch im Dunkeln liegen.
• Mit der Kraft der Liebe an allen Themen zu arbeiten, die ich positiv verändern möchte.
• Meine EgoSchichten zu lösen und damit mein wahres Selbst zu befreien.
• Meine alten Muster loszulassen und offen für Neues zu sein.
• Mein Opferdasein in ein Meisterbewusstsein zu transformieren.
• Meinen Fokus auf Liebe, Gesundheit und Schönheit zu lenken, um Meine Eigenschwingung ständig zu erhöhen.
• In allem, was mir begegnet, die Spiegel meines Inneren zu erkennen und sie liebend anzunehmen, um sie zu transformieren.
• Mich für die Erfolge aller anderen zu freuen, wie ich mich über meine eigenen freue.
• Jedem Wesen, dem ich begegne, einen grundsätzlichen Respekt entgegenzubringen.
• Probleme als Herausforderungen und Chance zur Entwicklung zu erkennen und mit Freude und Leichtigkeit anzugehen.
• Mir zum Ziel zu setzen, mir all die unbegrenzten Möglichkeiten mithilfe von THEKI jetzt wirklich anzueignen, um für mein weiteres Leben ausgerüstet zu sein.
Vielleicht möchtest du diesen Text laut vorlesen, vielleicht auch ausdrucken, über dein Bett oder an den Badspiegel hängen und täglich lesen. Vielleicht möchtest du ihn noch individualisieren oder ergänzen – tue damit, was sich für dich gut anfühlt. Wichtig ist, dass du die Entscheidung triffst, in deine Selbstbestimmung einzutreten.
Wenn du etwas erreichen möchtest,
was du noch nie erreicht hast,
dann wirst du etwas tun müssen,
was du noch nie getan hast.
Der folgende Text wird dir dabei helfen, deine Selbstbestimmung voll und ganz anzunehmen und mit der daraus resultierenden Erhöhung deiner Eigenschwingung erfolgreich weiterzumachen.

Wenn du möchtest, öffne die Audio-Datei: 1. Die Krone deiner Eigenmacht
Stell dir vor, wie du dich auf einer Wiese in einer wunderschönen Umgebung aufhältst. Du fühlst dich wohl und spürst die angenehme Wärme der Sonne auf deiner Haut. Ein Gefühl tiefer Geborgenheit erfüllt dich, und du weißt, dass heute etwas ganz Besonderes geschieht.
Vor dir siehst du einen See. Ein Gefühl der Sicherheit erfüllt dich bei seinem Anblick. Er ist klar und rein, und du beschließt spontan, deine Kleider auszuziehen und langsam, Schritt für Schritt hineinzugehen. Das Wasser ist genau richtig für dich – nicht zu warm und nicht zu kalt –, und vielleicht möchtest du mit den Füßen im See waten oder glücklich darin umherschwimmen.
Du spürst, wie das Wasser dich reinigt und wie alles aus dir herausfließt, was dir nicht mehr entspricht. Du spürst, wie es tief in dich hineinwirkt, bis in deine tiefsten Tiefen und noch tiefer… und wie du dabei auch innerlich rein wirst. Es fühlt sich wunderbar an. Du gehst – oder vielleicht schwimmst du auch – bis zum anderen Ende des Sees, wo du mit diesem Gefühl der Reinheit und Leichtigkeit aus dem Wasser steigst. Du weißt, dass diese Reinigung die Vorbereitung auf ein großes Ereignis ist, und spürst die freudige Erregung in dir.
Ein kleines Stück vor dir erblickst du ein Wesen aus reinem Licht. Du fühlst dich sicher und geborgen. Und als dieses Lichtwesen dir einen Umhang reicht, nimmst du ihn dankbar an. Während du dich darin einhüllst, spürst du, dass er angenehm warm und kuschelig ist.
Dein Weg führt weiter geradeaus, wo du eine Treppe aus Licht erblickst. Du beginnst, sie Stufe für Stufe hochzusteigen …, in der Gewissheit, dass du mit jeder Stufe mehr Licht in dich aufnehmen kannst … Mit jeder Stufe, die du nach oben steigst, erhöht sich deine Schwingungsfrequenz … Ganz oben angelangt, steht ein Thron für dich bereit. Du weißt, es ist dein Thron, er steht für dich bereit. Du erlaubst dir, dich darauf niederzulassen, und genießt ein paar Augenblicke lang die schöne Aussicht und das Gefühl des Angekommen-Seins. Von oben schwebt eine Krone aus Licht auf dich herab – es ist die Krone deiner Eigenmacht, die sich jetzt harmonisch fließend in deinem System integriert. Eine lebendige Kraft strömt aus der Krone und erfüllt dich, sie fließt in deinen Körper, in deine Energiekörper, in deine Seele und in deinen Geist. Deine Wahrnehmung dehnt sich aus, und du spürst die Verbundenheit mit dem ganzen Universum, mit all dem Wissen und der Liebe, die auch Teil von dir sind. Du begreifst zutiefst, dass du König oder Königin deines Reiches bist und mit deinem ganzen Sein dein Leben erschaffst. Du darfst entscheiden, was du in deinem Leben haben willst und was nicht.
Verbinde dich jetzt mit deiner inneren Vision, dieses Leben mit Liebe, Glück, Gesundheit und allem, was dir noch wichtig ist, zu erfüllen. Dir ist jetzt vollkommen klar, dass du dieses Glück verdient hast und dass du es wert bist und es voll und ganz annehmen darfst …
Glücklich und erfüllt gehst du die Treppe wieder nach unten, Stufe für Stufe … Dabei nimmst du wahr, wie dich die hohe Schwingungsfrequenz in dein neues Leben begleitet. Deine neue Eigenmacht erfüllt dich und gibt dir die Kraft, frei und selbstbestimmt in Einklang mit allem zu leben. Mit einem ganz neuen Gefühl der Lebendigkeit und Vollständigkeit läufst du am Ufer des Sees entlang wieder über die Wiese. Du hast Lust, dein Leben in all seiner Fülle zu leben, es voll auszuschöpfen und deine Energie in die Welt zu bringen. Wach, energetisiert und klar schlüpfst du wieder in deine Kleidung, und du weißt: Du bist vollkommen.
Das Leben im dauerhaften Gipfelzustand
Wie bereits erwähnt – und wie du in der Meditation erfahren hast –, erhöht sich unsere Grundschwingung mit unserer Ent-Wicklung. Das bedeutet, dass du mit jeder Blockade, die du transformierst, höher schwingst und dir damit immer mehr Gesundheit, Glück, Klarheit und Freiheit erschaffst, denn deine eigene Grundschwingung bestimmt, was du in dein Leben ziehst und wie du diese Realität erfährst. Schwingst du niedrig, erscheint dir die Welt vielleicht grau und sinnlos, gefährlich oder ungerecht. Schwingst du hoch, erlebst du Gipfelzustände. Dazwischen gibt es alle erdenklichen Abstufungen. Du kannst jede Erfahrung aus unterschiedlichen Ebenen betrachten und sie dabei entsprechend wahrnehmen: vom Schlimmsten bis zum Schönsten. Es steht dir völlig frei, dich durch die Schwingungsebenen zu bewegen und eine Ebene hervorzuheben. Je befreiter du bist, umso dauerhafter bleibst du in den hohen Schwingungsebenen zu Hause. Wenn du dich zum Beispiel von den Blockaden eines erlebten Traumas befreist, kommst du wieder auf das Energieniveau, das du hieltest, bevor du traumatisiert wurdest. Wird eine solche Schicht gelöst, erlebst du meist unmittelbar danach einen Glücksmoment, auch Gipfelzustand genannt. Meistens hält er nur ganz kurz an, den Bruchteil einer Sekunde oder auch mehrere Sekunden. Diese wunderschönen, göttlichen Gefühle vollkommenen Bewusstseins sind der Vorgeschmack dessen, was du zu erreichen fähig bist. In diesen Momenten fühlst du dich positiv, glücklich, leicht, geführt und zentriert. Du bist perfekt »gehimmelt und geerdet«, deine Energie ist im Fluss. Du weißt, dass alles bestens läuft und dass für dich gesorgt ist. Du verstehst zutiefst, dass dein inneres Glück nicht von äußeren Dingen abhängt. Selbst wenn du eine schmerzliche Situation erlebst, bist du dabei zentriert und glücklich und kannst in allem, was dir widerfährt, auch etwas Schönes sehen. Du nimmst die Dinge nicht mehr persönlich, weil du fest im Einheitsbewusstsein verankert bist. Und es ist dir bewusst, dass dieser Zustand viel echter ist als das, was du sonst so erlebst. Du willst ganz automatisch mehr davon, was dich motiviert, weiter an dir zu arbeiten. Vielleicht wirst du feststellen, dass du dir ein ganz neues Ziel setzt: einen dauerhaften Gipfelzustand zu erleben, der dich den Rest deines Lebens in Ekstase leben lässt.
Am Anfang deiner Ent-Wicklung halten die Gipfelzustände meist nur kurz an. Du löst etwas auf, fühlst dich leichter, freust dich – und schon zeigt sich die nächste Schicht. An diesem Punkt geben viele Menschen leider auf, weil sie denken, dass die Arbeit nutzlos ist. Doch weit gefehlt! Du musst durch die Schichten durch. Durch alle! Dahinter wartet die Belohnung, nicht mittendrin. Je mehr Schichten du gelöst hast, umso höher ist deine Grundfrequenz und umso länger dauern die Gipfelzustände an. Am Anfang bist du mit den oberen Schichten konfrontiert, die voller Gedanken und auch schwerer oder schmerzhafter Gefühle sind. Du willst vielleicht wieder umdrehen, denn sie gefallen dir nicht. Jetzt ist es wichtig, ganz bewusst zu bleiben und alles wertfrei zu beobachten. Geh ganz hindurch. Denke nicht darüber nach und bewerte auch nicht, sonst hat dich das Ego gefangen. Beobachte nur, bleib ganz gewahr – und geh hindurch.
Der Weg geht durch die Dunkelheit ins Licht.

Wenn du dranbleibst und dich nicht mit weniger zufriedengibst, erreichst du sehr hohe Zustände. Du bist voll bewusst, und zwar auf allen Ebenen des Seins – vom eigenen Körper über die Umgebung bis hin zu den feinstofflichen Ebenen nimmst du alles klar wahr, wobei das Gefühl der Einheit mit allem sehr präsent ist. Du kannst dich in alles und jeden hineinfühlen. Du weißt, was jemand sagen will, bevor er es sagt. Du nimmst alle Situationen und Menschen inklusive dir selbst vollkommen neu wahr. Bewusst. Ganzheitlich. Dieser Zustand kann Spontanheilungen jeglicher Art mit sich bringen – bei dir selbst und an anderen. Hält dieser Zustand dauerhaft an, spricht man von Erleuchtung.
Loslassen und Veränderung
Wollen wir etwas Neues willkommen heißen, so müssen wir dafür oft etwas Altes loslassen. In manchen Situationen fällt uns das leichter, wir merken kaum etwas davon. Und ein andermal haben wir heftige Probleme damit, wir wollen oder können nicht loslassen. Egal wie, du kommst nicht darum herum, denn mit vollen Händen kannst du nichts Neues empfangen. Du musst sie vorher leeren. Die tiefe Natur des Lebens ist Veränderung. Doch was ist manchmal so schwer am Loslassen? Es ist die Ungewissheit und somit Unsicherheit, die mit Veränderungen einhergeht. Sie katapultiert dich ins Ego zurück. Du weißt nicht, wohin dich das Neue bringt, also hältst du das Alte fest, denn sonst hast du das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren, und das wiederum gefällt dem auf Sicherheit bedachten Ego nicht. Es ist für uns Menschen unheimlich schwer, unsere künstlich erschaffenen Sicherheitszonen zu verlassen. Wüssten wir immer ganz sicher, dass dort, wohin wir gehen, etwas »Besseres« auf uns wartet, etwas, das uns glücklicher macht und unser Leben bereichert, dann wäre das Loslassen so viel leichter. Letztendlich geht es also nicht um das Alte, sondern darum, glücklich sein zu wollen. Und der Schlüssel zum Glücklichsein liegt eben genau darin, loszulassen und offen zu sein für das, was jetzt unserer neuen, höheren Schwingungsebene entspricht. Deshalb sei mutig. Nur dein Ego hält fest. Verabschiede dich bewusst von dem, was dich belastet, und lass los. Öffne dich für das Neue, in jedem Augenblick deines Lebens, umarme es und lass dich mit deinem ganzen Sein darauf ein, dann bist du im Fluss. Das ist Leben.
Wie gefällt dir diese Vision?
Ich bin erfüllt von Dankbarkeit, wenn ich meine Lebenssituation betrachte. Ich halte ständig ein optimales Energieniveau und erfreue mich bester Gesundheit. Ich bin in Einklang mit meinem Körper und der Natur. Ich bin erfolgreich. Mein innerer Reichtum manifestiert sich auch in materiellem Wohlstand.
Ich bin mir meiner Gefühle bewusst, ohne von ihnen regiert zu werden. Alle negativen Gefühle und Erfahrungen der Vergangenheit habe ich vollkommen losgelassen und fühle mich frei. Meine Beziehungen basieren auf Liebe, Harmonie, Ehrlichkeit und Vertrauen. Ich ziehe Menschen und Situationen an, die meinem höchsten Wohl dienen.
Ich liebe und akzeptiere mich selbst vollkommen. Ich weiß, dass ich einzigartig bin und dass die Einzigartigkeit jedes Einzelnen zur Schönheit des Ganzen gehört. Anstatt »normal« und angepasst zu sein, bin ich authentisch. Ich bin vertrauensvoll und zuversichtlich, liebevoll und mitfühlend und frei von Kontrolle. Meine Ausgeglichenheit bringt all das in mein Leben, was mich erfüllt und glücklich macht. Ich erkenne die Göttlichkeit in mir selbst und in allem anderen und verstehe, dass alles eins ist.
Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Leben und erschaffe mir die Realität, die ich wirklich will, bewusst selbst. Herausforderungen nutze ich als Gelegenheit zu persönlichem Wachstum und bewältige sie leicht und spielerisch.
Ich lebe mein Leben in all seiner Fülle und genieße jeden Augenblick in dem Wissen, dass jeder Teil meines Lebens perfekt ist. Ich bin Teil des natürlichen Lebensflusses und fühle mich sicher und geborgen darin, denn ich weiß, dass alles, was ich brauche, zur richtigen Zeit zu mir kommt.
Fühlst du dich angesprochen? Hättest du das gern in deinem Leben? Wenn du jetzt mit einem freien und klaren JA antwortest, dann lies weiter. Ansonsten ist dieses Buch nichts für dich.
WARUM THEKI FUNKTIONIERT – DREI GRÜNDE
THEKI kann dich genau dahin bringen, wenn du es erlaubst. Das alles und noch viel mehr ist in dir verborgen, und du kannst wieder mit deinem göttlichen Selbst und folglich mit dieser Realität verschmelzen. Es ist dein Geburtsrecht!
Vielleicht hast du bereits jetzt gespürt, welche Wahrheit sich hinter dem Prinzip verbirgt, auf dem THEKI beruht. Dann möchtest du sicher am liebsten gleich mit der praktischen Arbeit beginnen. Zuvor aber möchte ich dir die Gründe aufzeigen, warum THEKI in jedem von uns seine Wirkung entfalten kann.
THEKI ist ein wundervolles Werkzeug, mit dessen Hilfe du dich von allem, was dich einschränkt, befreien kannst, um wirklich dein Leben zu leben: authentisch, selbstbestimmt und erfüllt. Ich sage ganz bewusst, dass THEKI ein Werkzeug ist. Die Anwendung liegt in deinen Händen. Diese Verantwortung kann dir keiner abnehmen. Auf den folgenden Seiten bekommst du das Grundwissen und die Möglichkeiten dazu.
1. Die wissenschaftliche Erklärung: die Gehirnwellen
Unser Gehirn nutzt verschiedene Frequenzen. Grundsätzlich nutzt es alle Wellen gleichzeitig, aber eine der Gehirnwellen ist immer vorherrschend, je nach Bewusstseinszustand:
Wenn wir uns mit THEKI mit der Quelle verbinden, nutzen wir hauptsächlich die Theta-Frequenz mit begleitenden Gamma-Frequenzen. An einer Klinik in San Francisco wurde gemessen, dass das Herz während der Meditation eine gleichmäßige Schwingung von 7 bis 8 Hertz aufbaut, worauf sich dann auch die Gehirnwellen einstellen. Diese Gehirnwellenfrequenz, also der Theta-Zustand, führte dazu, dass höchst ungewöhnliche energetische und geistige Erscheinungen auftraten. Die Forscher stellten fest, dass man sich in solchen Zuständen äußerst klare Denkprozesse und erhöhter Kreativität erfreut, schneller reagiert, leistungsfähiger ist und dass Zustände erweiterter Wahrnehmung sowie energetischer und geistiger Erscheinungen eintreten können. Allein schon das Sein in diesem Zustand bringt uns eine tiefe Entspannung, lindert Stresssymptome, aktiviert die Selbstheilungskräfte, steigert das Wachstumshormon DHEA um 25 Prozent und reduziert das Schmerzempfinden.5
In der Biofeedbackforschung konnte nachgewiesen werden, dass ein Mensch im Theta-Zustand sehr beeinflussbar ist, das heißt, Suggestionen für Veränderungen im Verhalten und in den inneren Programmierungen (Überzeugungen und Gefühlen) gehen direkt ins Unterbewusstsein, werden dort als wahr aufgenommen und können fortan positiv wirken.6 Durch das Wirken im Theta-Zustand packen wir also das Problem direkt an der Wurzel, nämlich tief im Unterbewusstsein. Es findet eine Synchronisation der beiden Gehirnhälften statt, wie sie auch durch andere Meditationstechniken erreicht werden kann. Es ist ein Zustand, in dem man hellwach und bewusst ist und gleichzeitig schläft (man könnte auch sagen: Das Ego schläft). Das bringt einen in die einzigartige Position, dass das normale, freie und unbelastete Tagesbewusstsein mit der Fähigkeit zur analytischen Entscheidung einem genauso zur Verfügung steht wie die unbegrenzten Möglichkeiten des Unterbewusstseins mit all seinen Inhalten, Erinnerungen und Programmierungen.

Gamma: starke Fokussierung und Konzentration, hohe Kreativität, Stress, Spitzenleistungen, transzendente Erfahrungen, Erkenntnisse, Verlust des Ich-Gefühls
Beta: Normalzustand, wach, aktiv, konzentriert,
Fokus nach außen gerichtet (ab 12 J.)
Alpha: entspannter Zustand, passiv, unfokussiert (6–12 J.)
Theta: tiefe Entspannung, Meditation, Hypnose, Traumphase des Schlafes (REM), starke Beruhigung von Gefühlen und Gedanken, spirituelle Kraft, innere Bilder, Gipfelzustände, Zugang zum Unterbewusstsein, Fokus nach innen gerichtet (2–6 J.)
Delta: traumloser Tiefschlaf, regenerierend (0–2 J.)
Ein Großteil unserer Programmierungen stammt aus unserer Kindheit. Warum? Weil sich Kinder bis ungefähr zu ihrem 7. Lebensjahr vorrangig in einem hypnotischen Zustand (Theta) befinden und deshalb sehr formbar sind. Die Möglichkeiten, Anlagen und Wahrnehmungen eines Menschen werden also in dieser Phase ins Unterbewusstsein einprogrammiert. Wenn wir uns jetzt wieder bewusst in den Theta-Zustand begeben, können wir auf diese Programmierungen direkt zugreifen und sie positiv verändern. Mittels EEG-Aufzeichnungen wurde belegt, dass der Theta-Zustand über sehr lange Zeit gehalten werden kann, zum Beispiel bei bewussten Heilbehandlungen. Wenn wir mit der THEKI-Technik bewusst in den Theta-Zustand gehen, halten wir ihn so lange, bis wir ihn bewusst wieder verlassen. Die Gehirne der dabei verschränkten Personen synchronisieren sich, wodurch die gemeinsame Arbeit möglich wird.7

Der Gamma-Zustand wird bei Meditationen immer wieder in Phasen höchster Aufmerksamkeit erreicht. Untersuchungen an Yogis zeigten, dass das Gehirn in tiefer Meditation Ausreißer hochfrequenter Beta- oder Gammawellen zeigt, die mit Momenten der Ekstase oder intensiver Konzentration einhergehen. Man merkt die Gammawellen auch an einem schnelleren Herzschlag.8 Wir arbeiten also in einer Kombination aus Theta und Gammawellen: Zugang zum Unbewussten und gleichzeitig Erkenntnisse, höchste Aufmerksamkeit und Konzentration.
2. Die göttliche Erklärung: die Verbindung mit der Quelle allen Seins
Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als getrennt von allem anderen – eine Art optische Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist wie ein Gefängnis für uns, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen beschränkt. Unser Ziel muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schönheit umfasst.
ALBERT EINSTEIN 9
Wir alle sind Teil der Quelle. Sie durchdringt jede Zelle und jedes Atom. Alle Materie enthält denselben Funken Göttlichkeit, sei es nun ein Mensch, ein Tier oder eine Pflanze, ja sogar ein Stein ist Teil dieser Einheit. Du kannst unmöglich etwas denken, fühlen oder tun, ohne dass es Einfluss auf dich und andere nimmt, weil einfach alles untrennbar miteinander verbunden ist. Du kannst keinem Baum, keinem Menschen und keinem Tier etwas antun, ohne dass die Folgen dieser Tat jeden anderen treffen, auch dich selbst. Wenn uns das in aller Vollkommenheit klar ist, haben wir begriffen, dass alles in uns ist und wir in allem sind.
Durch die Verbindung mit der Quelle allen Seins kommen wir im göttlichen Bewusstsein an. Es gibt viele Worte dafür: reines Bewusstsein, reine Liebe, Alles, Schöpfer, Gott. Im Einheitsbewusstsein der Quelle kann einfach alles geschehen. Die Frequenz ist unvorstellbar hoch, und durch unsere bewusste Verbindung ergießt sich diese hochfrequente Energie in unser System und überträgt sich auf unsere Schwingung. So wird alles erhöht und erleuchtet, bis in jede Körperzelle hinein.
Der Zustand, in dem wir uns befinden, wenn wir im Quellbewusstsein sind, ist nicht mit Worten zu beschreiben. Selbst wunderbare Begriffe wie Einheit, Verbundenheit, Leichtigkeit, Losgelöstheit, Klarheit und Liebe treffen es nicht ganz, denn es ist jenseits von alldem. Die Dualität hat sich aufgelöst. Du erkennst die Vollkommenheit der gesamten Schöpfung, und bist frei von Urteilen wie »gut und schlecht«, »richtig und falsch«, »Opfer und Täter«, »Schuld und Unschuld«, »Glück und Trauer« usw. Das alles existiert nur in unserer dualen Welt. In den höheren Ebenen verschwindet die Dualität, und im Quellbewusstsein bist du vollkommen frei. Hier ist dein wahres Selbst. Jenseits der Dualität. Wenn du dich durch die nachfolgende Meditation »Die Reise« mit der Quelle allen Seins verbindest, dann erfährst du dieses wahre Selbst. Im Einheitsbewusstsein erkennst du das wundervolle Zusammenspiel aller Taten, Worte und Gefühle in einer unglaublich liebevollen Perfektion. Du kannst beobachten, erkennen, verstehen. Absolut urteils- und wertfrei.
Es ist einfach absolutes Bewusstsein. Multidimensional. Ohne jegliches Ego-Begehren.
Der ideale Zustand, um loszulegen. Tritt ein!
3. Das Herz als energetisches Zentrum und Verbindungspunkt
Es gibt unterschiedliche wissenschaftliche Beweise dafür, dass unser Herz viel, viel mehr ist als eine mechanische Pumpe, die einzig und allein die Aufgabe hat, Blut durch den Körper zu transportieren. Studien verschiedener Forschungsinstitute belegen,10 dass das Herz Gehirnzellen hat und eigene Hormone produziert, die den gesamten Organismus beeinflussen und dabei auf Blutgefäße, Nieren und Nebennieren sowie auf Gehirnareale wirken, die für die Regulation im Organismus zuständig sind. Weiter entdeckte man, dass bestimmte Herzzellen wichtige chemische Botenstoffe wie Noradrenalin und Dopamin herstellen, und es wurde eine Nervenbahn gefunden, über die das Herz direkt die Gehirnaktivität hemmen oder fördern kann. Das Herz besitzt also ein völlig eigenständiges Nervensystem. Experimente zeigten sogar, dass das Herz Vorahnungen haben kann, da es Informationen kurze Momente vor dem Gehirn empfing. Weitere Studien zeigen: Positive Gedanken und Gefühle sowie das Zentriertsein im Herzen sind der Schlüssel zu körperlicher Gesundheit und Vitalität, zu einem geschützten Herzen und Nervensystem mit aktivem Immunsystem. So geht diese Erkenntnis Hand in Hand mit Heil- und Bewusstseinsmethoden wie THEKI, die das energetische Herzzentrum als das wichtigste ansehen und bei denen das Zentriertsein im Herzchakra (siehe Kapitel 3) unerlässlich ist, um in erweiterten Bewusstseinszuständen tiefere spirituelle Einsichten zu gewinnen und auf allen Ebenen heilen zu können. Beim Erleben positiver Gefühle wie Liebe, Herzlichkeit, Fürsorge und Anerkennung tun wir also etwas Gutes für unsere Gesundheit – der Organismus entspannt sich, der Herzschlag wird ruhig und stabil, es werden Anti-Stresshormone ausgeschüttet, die gleichzeitig verjüngend wirken.
Und es kommt noch besser: Das Herz erzeugt ungefähr 50-mal so viel elektromagnetische Energie wie das Gehirn, und diese Energie wird weit über den Organismus hinaus ausgestrahlt. In den Studien zeigte sich, dass andere Menschen, die sich in der Nähe eines im Herzen zentrierten, positiv denkenden und fühlenden Menschen befinden, messbar harmonisiert werden. Auch bei ihnen kann ein gleichmäßiger Herzschlag, eine angenehme Hormonbalance, eine tiefe und gleichmäßige Atmung und ein ausgeglichenes Nervensystem gemessen werden. Die Gehirnwellen synchronisierten sich in vielen Fällen. So erklärt sich doch auch gleich, warum die meisten Menschen sich intuitiv von unglücklichen, aggressiven, aufbrausenden Menschen fernhalten – sie spüren einfach, dass diese Menschen ihnen nicht guttun, denn Gefühle wie Stress, Wut, Ärger usw. bewirken genau das Gegenteil: eine Schwächung des gesamten Systems. Alles reagiert auf unsere Herzensenergie – nutzen wir sie richtig!11
Ich lade dich nun ein, mit der Arbeit an dir zu beginnen. Du hast genug theoretisches Wissen gesammelt, um mit diesem grundlegenden Verständnis in die Praxis einzutauchen. Hier und da werden dir meine Texte, die du dir als mp3 herunterladen kannst, dabei helfen. Los geht’s!
KAPITEL 2:
DIE THEKI-TECHNIK:
GRUNDREGELN


Um mit THEKI erfolgreich sein zu können, brauchst du nur drei Schritte zu verinnerlichen:
1. Quellbewusstsein
2. Fokussierte Absicht | Intention
3. Bezeugen
Das ist alles, mehr brauchst du nicht.
Wie das im Einzelnen funktioniert,
erkläre ich dir ausführlich auf den nächsten Seiten.
1. VERBINDE DICH MIT DER QUELLE
Um unser Gehirn in den Theta-Zustand zu versetzen, nutzen wir unser gesamtes Energiesystem, das im obersten Chakra das göttliche Bewusstsein erreicht: die Quelle.
Auf die Bedeutung der einzelnen Chakren gehe ich in Kapitel 3 ausführlich ein. Am Anfang ist es am wichtigsten, dass du dich mit der Quelle verbinden lernst und auf dieser Basis an dir arbeiten kannst.
Die »Reise« zur Quelle allen Seins ist ganz einfach. Wenn du sie ein paarmal gemacht hast, dann prägt sie sich tief in dein Unterbewusstsein ein, und die Verbindung mit deinem göttlichen Bewusstsein gelingt dir immer schneller. Im Folgenden werde ich dich auf deiner Reise zur Quelle begleiten. Vielleicht möchtest du dir den folgenden Text erst einmal durchlesen.
Die Reise
In deiner Vorstellung nimmt deine Reise den Verlauf einer Acht, wobei der unterste Teil der Acht das Herz der Erde darstellt, der Mittelteil dein Herzzentrum und der obere Teil die Quelle:
Du reist von deinem Herzzentrum aus in einem leichten Bogen hinter dem Körper hinunter bis zum Mittelpunkt der Erde, von dort aus in einem leichten Bogen vor dem Körper wieder hinauf in dein Herzzentrum. So hast du die erste Verbindung zwischen deinem Herzen und dem Herzen der Erde hergestellt. Nun reist du von deinem Herzen aus wieder in einem leichten Bogen hinter dem Körper nach oben, zur Quelle. Dort verweilst du und lässt dir Zeit, die Einheit mit allem, was ist, zu spüren. Später kannst du hier aktiv Veränderungen angehen, doch bei deiner ersten Reise empfehle ich dir, diesen Zustand einfach zu genießen und vollkommen achtsam zu sein. Anschließend trittst du deine Rückreise an – in einem leichten Bogen nach vorne wieder in dein Herzzentrum.

So ist die Einheit hergestellt, du bist perfekt gehimmelt und geerdet und im Herzen zentriert, was dein wichtigstes Energiezentrum ist. Diese Verbindung bleibt auch lange über die Arbeit im Theta-Zustand hinaus erhalten und wirkt sich positiv und stabilisierend auf deine Gesamtenergie aus.
Wenn dir das mit dem Bogen am Anfang nicht gelingt, kannst du auch einfach ganz gerade – wie in einem Glasaufzug – nach unten und nach oben reisen. Wie du es genau machst, ist nicht so wichtig. Wichtig ist nur: Herz-Erde-Quelle. Erfahrungsgemäß stellt sich mit der Zeit eine gewisse Dynamik (die „Acht“) ein. Das muss aber nicht sein.
Ausführliche Version

Wenn du möchtest, öffne die Audio-Datei: 2. Die Reise – ausführliche Version
Zentriere dich in deinem Herzen und nimm mehrere tiefe Atemzüge … Reise mit deinem Bewusstsein vom Herzen aus nach unten, durch deinen Körper entlang der Wirbelsäule, Wirbel für Wirbel bis hinab zum Steißbein. In deiner Vorstellung verlässt du nun durch das Wurzelchakra hindurch deinen physischen Körper. Du stellst dir vor, wie du hinab in die Erde tauchst und wie du in einem langen Bogen immer tiefer durch die verschiedenen Schichten des Erdreichs reist. Du wirst dabei immer schneller, reist immer tiefer, bist du den Mittelpunkt der Erde erreichst. Du bist jetzt im Herzen von Mutter Erde angelangt. Nimm dir Zeit, die pulsierende, lebendige, warme Energie wahrzunehmen. Verweile, bis du die Einheit mit der Erde spüren kannst …
Dann tritt deine Rückreise an – nach oben, in einem langen Bogen reist du durch die verschiedenen Schichten der Erde, bis du wieder in dein Herzzentrum kommst. Nimm dir einen Moment Zeit, es wahrzunehmen. Und nun reise weiter, nach oben: Durch dein Kronenchakra am obersten Punkt deines Kopfes verlässt du deinen Körper und reist dem Sternenhimmel entgegen, wobei du immer schneller wirst. Du reist durch das ganze Universum, vorbei an Sternen und Galaxien, durch alle Bereiche des Universums. Du siehst in der Ferne ein wunderschönes, helles, geordnetes Licht, das dich anzieht. Es ist das Licht der Quelle. Du reist darauf zu – und tauchst tief hinein … Stell dir vor, wie das Licht dich ganz erfasst, wie es dich umhüllt und durch dich fließt. Du lässt das Licht in dein ganzes Sein eindringen und dich vollkommen von ihm erleuchten. Du wirst eins mit dem Licht, spürst seine Essenz und die Einheit mit allem. Du fühlst die Liebe, die Kraft, die Macht, die Einheit, die du bist. Jetzt kannst du durch deine Intention schöpferisch wirken, du kannst Veränderungen in deinem Leben anordnen und dir ihrer bewusst werden, sie also bezeugen.
Sobald du dies getan hast, reise zurück zu deinem Herzen: In einem langen Bogen reist du durch das ganze Universum, durch all seine Bereiche, vorbei an Sternen und Galaxien, bis du wieder in deinem Herzzentrum ankommst. Du zentrierst dich noch einmal ganz in deinem Herzen, nimmst ein paar tiefe Atemzüge und spürst, wie du deinen Körper und dein ganzes Sein wieder ausfüllst. Du bist nun ganz im Hier und Jetzt.
Ich empfehle dir, diese ausführliche Version zwei- bis dreimal zu wiederholen, um dein Unterbewusstsein daran zu gewöhnen. Anschließend kannst du auf die schnellere Version der Reise umsteigen, mit der du dich jetzt im Anschluss vertraut machen kannst.
Schnellere Version

Wenn du möchtest, öffne die Audio-Datei: 3. Die Reise – schnellere Version
Zentriere dich in deinem Herzen, nimm einen tiefen Atemzug und reise in deiner Vorstellung mit dem Ausatmen zum Herzen der Erde … wo du die lebendige, warme Energie von Mutter Erde wahrnimmst … Reise nun direkt wieder nach oben, durch das Erdreich und durch dein Herzzentrum hindurch dem Sternenhimmel entgegen. Du wirst immer schneller und reist durch das ganze Universum, vorbei an Sternen und Galaxien auf das wunderschöne, geordnete Licht der Quelle zu. Du tauchst tief hinein, lässt dich ganz erfassen, umhüllen und durchfluten, und du spürst die Einheit mit allem. Jetzt kannst du durch deine Intention schöpferisch wirken, Veränderungen anordnen und dir ihrer bewusst werden, sie also bezeugen.
Sobald du dies getan hast, reise zurück: durch das ganze Universum in dein Herzzentrum hinein. Du nimmst einen tiefen Atemzug und bist wieder ganz im Hier und Jetzt.
Ich empfehle dir, diese schnellere Version noch zwei- bis dreimal zu wiederholen, um dein Unterbewusstsein daran zu gewöhnen.
Dann kannst du auf die Kurzversion umsteigen, mit der du dich im Folgenden vertraut machen kannst und die auch allen folgenden Übungen auf dem mp3-Download vorangeht.
Kurzversion

Wenn du möchtest, öffne die Audio-Datei: 4. Die Reise – Kurzversion
Nimm eine bequeme Haltung ein. Zentriere dich in deinem Herzen, nimm einen tiefen Atemzug und reise mit dem Ausatmen zum Herzen der Erde. Mit dem Einatmen reist du nach oben – durch dein Herzzentrum hindurch – zur Quelle.
Danach bist du mit einem einzigen Ausatmen wieder in deinem Herzen zentriert.

HERZ – ERDE – QUELLE – HERZ
Du wirst merken, dass dir die Reise zur Quelle immer schneller gelingt. Irgendwann brauchst du dich nur noch dafür zu entscheiden, mit der Quelle verbunden zu sein – und schon erreicht dein Gehirn den ThetaZustand.
Du verschiebst sozusagen nur noch dein Bewusstsein vom Tagesbewusstsein ins Quellbewusstsein. Aber achte darauf, dass du immer vom Herzen aus startest und dich anschließend wieder in deinem Herzen zentrierst.
Das ist wichtig, denn so erschaffst du immer in Bedingungslosigkeit und Liebe.
Deshalb ist die Kurzversion ideal, in der du dein Zentriertsein mit dem Atem verbindest.
Tu’s mit Gelassenheit
Erzwinge nichts, gib dich einfach hin. Sei leer und empfange. Tritt ein in das multidimensionale Bewusstsein, in die Leere, und empfange in Gelassenheit, Frieden und Ruhe. Wenn du mit der Quelle verbunden bist, dann verschwinden Angst und Verspannung aus deinem Gewahrsein, denn sie sind lediglich Anteile des Egos. Auch komplizierte Gedankengänge lösen sich einfach in Klarheit auf. Die Wahrheit ist immer einfach. Das Quell- oder Einheitsbewusstsein vermittelt dir das Vertrauen, dass zu jeder Zeit, in jedem Moment für dich gesorgt ist und alles in Ordnung ist. Du bist offen, und die Antworten auf all deine Fragen breiten sich vor dir aus.
2. DIE INTENTION – ERSCHAFFEN IM QUELLBEWUSSTSEIN
In der tiefen Verbindung mit der Quelle, wenn dein Gehirn den Theta-Zustand erreicht hat, kannst du aktiv werden und deine Absichten verwirklichen. Dabei muss deine Absicht ganz klar und fokussiert sein. Fasse sie in unmissverständliche Worte. Anschließend empfehle ich dir, diese Intention wie einen Befehl abzuschicken. Hab keine Sorge, es geht dabei nicht um einen Befehl an jemanden, was wir leicht als negativ behaftet empfinden, sondern es geht um die fokussierte Absicht, die du voller Klarheit und innerer Sicherheit abschickst. Das ist vergleichbar mit der Programmiersprache in einem Computerprogramm: Man gibt Befehle ein, die urteils- und wertfrei umgesetzt werden. Mich hat jedenfalls mein Computer noch nie gefragt, ob das richtig ist, was ich da mache, oder ob ich es überhaupt verdient habe, dass er meinen Befehl ausführt. Er tut es einfach. Und genauso können wir mit dem »System Leben« arbeiten: wie mit einem riesengroßen Bio-Computer.
In diesem Schritt geht es vor allem um Klarheit. Wir müssen unsere Absicht klar und deutlich fokussieren und mit dem Befehl abschicken. Wir betteln nicht, sondern machen klare Ansagen. Dabei tricksen wir durch den Befehl das Unterbewusstsein aus, denn wir alle haben schon unzählige Male erfahren, dass eine Bitte auch abgelehnt werden kann. Mit einer Bitte geben wir unsere Macht ab. Wir müssen dann erst einmal warten, ob unsere Bitte, unser Gebet erhört wird oder nicht. Beeinflusst wird dieser Prozess durch unser Unterbewusstsein, das diese Entscheidung für oder gegen unsere Bitte anhand unserer Programmierungen und Glaubenssätze trifft. Kurz: Eine Bitte kann unerfüllt bleiben.
Anders ausgedrückt: Wenn du unsicher bist und bettelst, dabei vielleicht sogar noch Kompromisse anbietest, wie: »Bitte, könnte ich das vielleicht haben, aber wenn es eben nicht geht, nehme ich auch etwas anderes«, dann tust du das aus einer Energie des Mangels und der Unklarheit heraus. Unklare Ansagen werden unklar beantwortet, im besten Fall passiert gar nichts. Wenn du aber einen Befehl gibst, wird die Ausführung im Unterbewusstsein nicht infrage gestellt; er durchdringt geschickt die vorhandenen Barrieren. Wenn du einen Befehl gibst, wird dieser befolgt. Bevor du wieder zurückreist, kannst du dich im Quellbewusstsein bedanken. Ob du das mit dem Wort »danke« tust oder mit dem Gefühl der Dankbarkeit, ist dabei gleichgültig. Auch das ist eine elegante Möglichkeit, dem Unterbewusstsein die Ausführung des »Befehls« zu bestätigen. Im Alltag sagen wir »danke« zwar meistens aus Höflichkeitsgründen, doch gerade deshalb ist dieses Wort tief im Unterbewusstsein eine Bestätigung dafür, dass wir bereits etwas erhalten haben. Sobald du »danke« sagst oder fühlst, akzeptiert das persönliche und kollektive Unterbewusstsein, dass es bereits geschehen ist und dein Befehl ausgeführt wurde.

Wichtig ist deine klare, innere Ausrichtung. Letztlich schickst du eine Intention ab, eine fokussierte Absicht, die durch deine gebündelte Aufmerksamkeit und Energie an Kraft gewinnt. Einzig und allein auf die Energie dessen, was du aussendest, kommt es an. Deshalb sei ganz klar und frei in deiner Absicht und lege dein ganzes Bewusstsein, deine konzentrierte Aufmerksamkeit in diese Intention. Lass dich dabei nicht ablenken. Nur die Worte zu sagen und dabei gedanklich schon wieder einen Schritt weiter zu sein bewirkt nichts. Sei ganz in dem präsent, was du aussendest. So verschränkst du dich leicht mit dem Erwünschten.
Transformation = Schwingungserhöhung
Es ist wichtig, dass du Blockaden erkennst und sie transformierst. Transformieren bedeutet, dass die Energie aus dem System entfernt und ins Licht geschickt bzw. durch Licht (Liebe) ersetzt wird. Angenommen, du transformierst eine Fremdenergie in deinem System, so wird diese Energie nicht nur aus dem System Körper – Geist – Seele entfernt, sondern auch aus allen Parallelrealitäten, -dimensionen und -welten. Das ist viel besser, als sie nur zu entfernen, denn dann steht sie nach wie vor zur Verfügung und kann sich dir oder anderen Personen wieder anheften. Ist sie aber transformiert, dann ist sie nicht mehr in der Form vorhanden, sondern sie hat sich in das umgewandelt, was sie ursprünglich war: reines Bewusstsein. Ist also eine Blockade transformiert, steht diese Energie nur noch in Form reinen Bewusstseins (= Liebe) zur Verfügung und erhellt das ganze System. Dieses reine Bewusstsein hat die höchste Schwingung, die höchste Frequenz im Universum. Liebe ist das, was alles Leben zusammenhält. Man kann auch von reiner, göttlicher Lebenskraft sprechen, es ist dasselbe. Liebe ist die Triebkraft allen Lebens, sie fließt durch alles Lebendige und zwischen allem Lebendigen. Überall, wo du Liebe integrierst, indem du etwas Blockierendes transformierst, erhöht sich die Schwingung. Jedes Mal, wenn du eine Blockade transformierst, steigt also deine eigene Frequenz an, und du betrittst neue Ebenen der Schwingung. Auf jeder Schwingungsebene erlebst du eine ganz eigene Realität. Die Wahrnehmung deiner Realität hängt davon ab, auf welcher Ebene du dich befindest. Erscheint dir die Welt ungerecht, hässlich und gemein, bist du auf einer niederen Schwingungsebene gefangen. Erscheint sie dir wunderschön, aufregend und liebevoll, hast du eine höhere Ebene betreten. Dazwischen gibt es unendlich viele Abstufungen. Jede Ebene hat ihre ganz eigenen Energien, und du klinkst dich automatisch in die entsprechenden Gedanken und Gefühle ein – und erschaffst wiederum Umstände, die dieser Ebene entsprechen. Wenn du nun eine niedere Ebene verlassen möchtest, hilft es dir wenig, diese Ebene zu verabscheuen und abzulehnen, denn damit bestätigst du sie erst recht: Du bist durch dein Urteil energetisch verhaftet. Es hilft dir auch nicht, mit anderen darüber zu diskutieren, und seien eure Gedankenvorgänge noch so intelligent und komplex. Du wirst dich nur mit ihnen zusammen auf dieser Ebene einschwingen und diese Schwingung damit immer weiter bestätigen. Das Einzige, was dir hilft, ist, die Schwingung zu erhöhen, indem du Licht = Liebe integrierst. Bist du mit der Quelle verbunden, dann kannst du mit den folgenden Intentionen wirken. Du kannst ganze Sätze formulieren (bitte immer positiv!) oder einfach Blockaden transformieren. Je nachdem, was du tun möchtest.

BEISPIELE FÜR INTENTIONEN ZUM TRANSFORMIEREN VON STÖRUNGEN UND BLOCKADEN
Entzündung transformieren.
Ursache für … transformieren.
Kopfschmerzen transformieren.
…
WEITERE BEISPIELE
Zeige mir alles Wichtige und führe mich durch die Behandlung.
Die natürliche Ordnung im Körper wiederherstellen.
… (betroffenen Körperteil) heilen und in Gesundheit und Harmonie mit sich selbst und allen anderen Teilen des Systems bringen.
Danke. (Gefühl der Dankbarkeit)
3. DAS BEZEUGEN – DIE WAHRNEHMUNG MIT DEN SPIRITUELLEN SINNEN
Nachdem du deine Intention klar und deutlich abgeschickt hast, bezeugst du den Vorgang: Du beobachtest, wie die Veränderungen, die du angeordnet hast, geschehen. Du wirst Zeuge davon.
Wenn du eine klare Aktion angeordnet hast, zum Beispiel eine Heilung oder die Transformation einer Blockade, dann wirst du Zeuge, wie die Situation sich positiv verändert.
Es ist sehr wichtig, dass du dich immer auf das positive Ergebnis ausrichtest. Auch wenn du angeordnet hast, die Blockade zu transformieren, ist es wichtig, nicht in der Blockade stecken zu bleiben, sondern zu bezeugen, wie sie verschwindet und an ihre Stelle geordnete, strahlende Energie tritt. Der Fokus ist sehr wichtig! Am Ende muss immer das Erwünschte wahrnehmbar sein. Anders formuliert: Du arbeitest nicht auf das Ergebnis hin, sondern du hast es bereits erreicht und spürst die Freude und Dankbarkeit. Lautete deine Intention zum Beispiel, dir die Ursache für ein bestimmtes Problem zu zeigen, dann sei einfach offen für die Informationen aus der Quelle, fokussiere dich auf deine inneren Sinne, jedoch mit Absichtslosigkeit. So nimmst du wahr, was sich dir zeigt.

Diese Wahrnehmung kann auf jegliche Weise zu dir kommen.
Du nutzt dabei die spirituellen Sinne: Hellsehen, Hellfühlen, Hellwissen und Hellhören. Diese sind zwar alle gleichzeitig aktiv, jedoch haben die meisten Menschen auf einer oder zwei Ebenen ihre Schwerpunkte.
Der hellsichtige Sinn
Der hellsichtige Sinn kommt über das dritte Auge und erlaubt es dir zu »sehen«. Du kannst ganz klar in den Körper hineinsehen, jeden Körperteil inwendig genau betrachten, und auch die Energiekörper, die Aura, die Chakren kannst du mit deinem inneren Auge sehen. Was du genau siehst, hängt von deiner Intention ab. Hast du angeordnet, etwas zu transformieren, dann kannst du sehen, wie es sich auflöst und Licht an diese Stelle tritt. Hast du angeordnet, eine Beziehung zwischen zwei Menschen zu harmonisieren, dann kannst du sehen, wie diese Menschen zueinander stehen. Hast du angeordnet, die Ursache für eine bestimmte Blockade zu heilen, dann kannst du vielleicht sehen, wie eine traumatische Situation sich positiv verändert und in Licht auflöst. Man spricht hier auch vom Visualisieren, wobei nicht mit den körperlichen Augen geschaut wird, sondern innerlich. Ich erlebe immer wieder, wie die Menschen von innen auf ihre geschlossenen Augenlider starren und warten, bis sich dort ein Kinofilm abspielt. So funktioniert das nicht! Dieses Sehen will nach außen, doch der hellsichtige Sinn ist innen. Nicht hinter den Augenlidern, sondern tief in dir.
Du kannst folgende Übung machen:
Schließe deine Augen und stelle dir eine Banane vor. Die Farbe, die Form. Siehst du sie? Dann beobachte jetzt genau, »wo« du sie siehst. Es ist nicht in deinen Augen, sondern in deinem Gewahrsein. Sie erscheint einfach. Dasselbe kannst du mit deiner Wohnung machen. Schließe in deiner Vorstellung die Tür auf, geh hinein, sieh den Flur, die einzelnen Zimmer, die Möbel, Bilder an der Wand, Fenster nach draußen usw. Oder eine Erinnerungsszene aus dem letzten Urlaub, ein besonders schönes Erlebnis, einen geliebten Menschen: Du kannst alles mit inneren Bildern sehen. Genau das ist der hellsichtige Sinn. Präge dir die Art und Weise ein, wie du innerlich siehst, dann kannst du diesen Sinn kultivieren. Wenn du den hellsichtigen Sinn nutzt, kann es vorkommen, dass du weitere Energien in deinem feinstofflichen Körper wahrnimmst. Es gibt einiges, was dort gesehen oder gespürt werden kann:
•Farben
•Realitätsbilder (Hologramme)
•Verdichtungen von Hellgrau bis Schwarz (Blockaden und Fremdenergien)
•Implantate und Kästchen (Fremdenergien)
•Pfeile, Speere, Messer u. Ä. (i.d.R. Traumen aus anderen Leben)
•Schnüre, die den Menschen mit etwas außerhalb verbinden
•Blockaden auf den Meridianen
•lichtvolle Begleiter, Engel, Krafttiere
•dunkle Wesen (Fremdenergien, Besetzungen) u.v.m.
Du kannst mit diesen Bildern im Quellbewusstsein sehr gut arbeiten und weitere Informationen dazu bekommen. Frage einfach immer die Quelle, was deine hellsichtigen Wahrnehmungen zu bedeuten haben, und geh dann mit den entsprechenden THEKI-Techniken weiter, zum Beispiel siehst du
•eine Person, dann kannst du die Beziehung zu dieser Person harmonisieren
•eine Situation, die ein Trauma ausgelöst hat, dann transformiere dieses Trauma
•Wut, Hass oder Ähnliches, dann entferne diese Gefühle und integriere Liebe, Gelassenheit, Vergebung
•Fremdenergien oder Wesen, dann kannst du sie transformieren
•Realitätsbilder und Gegenstände, die du wahrnimmst, transformierst du ebenfalls.
Wie das alles geht, erfährst du ausführlich im Praxisteil dieses Buches.
Der hellfühlende Sinn
Dieser Sinn arbeitet über das Solarplexuschakra und bewirkt, dass du an dir selbst fühlst, was andere Menschen fühlen oder was das vorherrschende Gefühl in einer bestimmten Sache ist. Im Zusammensein mit anderen oder auch in deiner THEKI-Sitzung können Gefühle in dir entstehen, die dir einen wichtigen Hinweis geben. So kann es zum Beispiel sein, dass dich eine große Traurigkeit oder Leere überkommt oder du dich abgelehnt oder ungeliebt fühlst – dann weißt du, wie sich eventuell beteiligte Personen fühlen, und kannst hier ansetzen. Es kann jedes erdenkliche Gefühl sein, das du hellfühlst, sogar eine bestimmte körperliche Beschwerde, die dir zeigt, wo die Blockade liegt.
Der hellwissende Sinn
Dies ist der prophetische Sinn, der über das Kronenchakra kommt. Du erfährst reines Wissen. Du weißt einfach, wie sich etwas verhält. Du zweifelst nicht daran und musst auch nicht unbedingt etwas sehen, um es zu glauben. Du bist mit der Quelle verbunden und erhältst die Informationen direkt aus ihr. Sie sind einfach da, ähnlich wie Gedanken, doch in höherer und sehr klarer Qualität. Der hellwissende Sinn ist der direkteste aller Sinne, und wenn man einmal gelernt hat, ihm zu vertrauen, geht es unglaublich einfach, klar und schnell vonstatten, mit diesem Sinn zu arbeiten. Anfangs jedoch bringt er für manche Menschen auch eine große Herausforderung, denn es benötigt Erfahrung und Übung, um ihn von den »normalen« Gedanken zu unterscheiden.
Der hellhörende Sinn
Der intuitive Gehörsinn ermöglicht es dir, mit deinen spirituellen Ohren zu hören. Vielleicht hörst du eine Stimme, die dir sagt, was im Moment wichtig ist. Vielleicht hörst du einen Glaubenssatz, den du umprogrammieren sollst. Es kann auch vorkommen, dass du während einer Behandlung ständig ein Lied im Kopf hast. Achte mal auf den Text oder Titel dieses Liedes, auch das kann eine Form der Wahrnehmung sein. Ich hatte schon oft Lieder im Kopf, die mich geführt haben und mit bestechender Klarheit den Kern des Problems gezeigt haben.
Vielleicht hörst du auch Töne oder Melodien. Im Laufe deiner Entwicklung wirst du feststellen, dass du die jeweilige Energiefrequenz hören kannst, zum Beispiel die Energie im Raum, deine eigene Schwingung, die Schwingung deines Gegenübers oder auch die Synergie, die ihr gemeinsam erzeugt. Je höher die Schwingung ist, umso klarer, schöner, angenehmer und auch höher werden die Töne. Ist die Energie verzerrt und langsam schwingend, werden die Töne eher unangenehm und ungeordnet. In meinen Seminaren höre ich immer, wie sich die Energie im Raum erhöht, wenn alle Teilnehmer bei einer Übung ins Quellbewusstsein gehen. Es ist ein wunderschöner, heller, klarer und wohltuender Ton.

Egal, ob du nun etwas siehst, hörst, fühlst oder weißt: Wenn es dir nicht gefällt, dann transformiere es.
Auf diese Weise wird es entfernt und löst sich in Licht auf. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, was eine bestimmte Wahrnehmung bedeutet, dann frage die Quelle.
Mit den Gedanken umgehen
Nachdem du im Quellbewusstsein deine bewusste Intention abgeschickt hast, gehst du in gewissem Sinn »aus dem Weg« und bezeugst mit deinen spirituellen Sinnen, was geschieht und wie deine Anordnung ausgeführt wird. Falls du dich dabei ertappst, wie du von deinen Gedanken abgelenkt wirst, ist das nicht weiter schlimm. Sobald du es bemerkst, lässt du den oder die Gedanken einfach wieder los und kommst zurück ins Quellbewusstsein und zu dem, was du gerade bezeugen wolltest. Stell dir diese Gedanken, die da immer wieder kommen, wie Wolken vor, und lass sie einfach vorbeiziehen. Es ist eine Kunst, und vielleicht musst du es eine Weile üben, bis es gut klappt, doch es ist wichtig, nicht auf die aufsteigenden Gedanken einzugehen. Sobald du dich in den Verstand eingeklinkt hast, ist es vorbei, dann hat dein Ego gewonnen. Das sind die üblichen Fallen im Lauf deiner Ent-Wicklung.
Lass die Gedanken vorbeiziehen, gehe nicht auf sie ein, vor allem ärgere dich nicht darüber, wenn du abgelenkt warst, sondern finde dich mit einer sanften Bestimmtheit im Quellbewusstsein wieder. Es ist ganz normal, dass der Verstand hineinfunkt und mit den absurdesten Gedanken kommt, um dich abzulenken. So ist der Verstand nun einmal. Versuche nicht, die Gedanken zu unterdrücken, ganz gleich, ob sie dir banal oder wichtig erscheinen. Damit erschaffst du nur noch mehr davon, denn dann steigst du auf die Ebene des Verstandes ein. Es ist schlichtweg unmöglich, Gedanken vollständig zu unterdrücken, denn jedem kurzen Erfolg, einen Gedanken losgeworden zu sein, folgen zehn neue, die dich belagern. Der Gedankenfluss geht unaufhörlich weiter. Du kannst den Verstand nicht abschalten. Du kannst ihn aber überwinden, indem du ihm voller innerer Gelassenheit keine Bedeutung beimisst. Lass ihn einfach sein, gib deine Identifikation mit ihm auf. Du bist nicht er! Er ist lediglich dein Diener. Sage dir einfach mit einem inneren Schulterzucken: »Na gut, ich habe mich wieder ablenken lassen, jetzt bin ich wieder bewusst in der Quelle und offen für meine Wahrnehmungen …« Je öfter du auf diese Weise damit umgegangen bist, umso mehr wird es zu einer neuen Gewohnheit, und du wirst feststellen, dass du immer fokussierter und gelassener sein kannst. Dein Ego wird sich immer weniger einmischen. So stellen sich ganz automatisch immer tiefere Ebenen der Wahrnehmung ein. Deshalb mach dir keine Sorgen, wenn du am Anfang noch nicht so viel und klar wahrnehmen kannst. Es ist wie eine neue Sportart, bei der du deinen Muskeln die Zeit geben musst, sich aufzubauen. Je mehr du übst, umso klarer wirst du wahrnehmen.
Der Tag, an dem du nicht mal für einen einzigen Moment mit deinem Verstand identifiziert bist, ist eine Offenbarung: Der Verstand stirbt einfach; er ist nicht mehr da. Wo er so voll war, wo er so konstant war – tagein, tagaus, im Wachen und im Schlaf – plötzlich ist er nicht mehr da. Du schaust dich um, und da ist Leere, da ist Nichts.
osho 12
Darmowy fragment się skończył.