Czytaj książkę: «Entdecke deinen Geistführer»

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Pascal Voggenhuber

Entdecke deinen Geistführer


Pascal Voggenhuber

Entdecke deinen

Geistführer

Wie uns Engel

und geistige Wesen

begleiten


1. Auflage 2009

© Giger Verlag GmbH, CH-8852 Altendorf

Tel. 0041 55 442 68 48

www.gigerverlag.ch

Lektorat: Monika Rohde, Leipzig

Umschlaggestaltung: FranklDesign, München

Layout: Roland Poferl Print-Design, Köln

e-Book: mbassador GmbH, Luzern

ISBN 978-3-952353-0-2

eISBN 978-3-905958-25-6

Ich widme dieses Buch Gott,

meinen Lehrern und Freunden aus

der Geistigen Welt und der Physischen Welt.

Außerdem allen Menschen, denen ich

begegnen durfte, und danke,

dass ich täglich von

euch lernen darf.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einführung

Wer ich bin

Zeitreise durch die Engelwelt

Geschichte des Spiritismus und bekannte Medien

Hierarchie in der Geistigen Welt

Verstorbene

Geisthelfer

Engel

Schutzengel

Naturwesen, Elfen und Zwerge

Die gefallenen Engel, böse Geister und Dämonen

Geistführer

Aufgestiegene Meister

Krafttiere oder Totemtiere

Dein Geistführer, dein Freund

Wie viele Geistführer hat ein Mensch?

Kindliche Geistführer

Übungen für den Alltag

Kann jeder Geistführer/Engel wahrnehmen?

Vorübung für jeden Tag

Wie finde ich den Namen meines Geistführers?

Wie sieht mein Geistführer aus?

Selbstheilung mit deinem Geistführer

Sitting in the power

Wie kommunizieren die Geistführer mit uns?

Weitere Möglichkeiten, um mit deinem Geistführer in Kontakt zu treten

Planchette und Quija-Brett oder Gläserrücken

Tischrücken

Automatisches Schreiben

Inspiriertes Schreiben

Kann ich selbst ein Geistführer werden? Und wenn ja, wann?

Meine Erlebnisse mit der Geistigen Welt

Trance und Trance-Heilung

Enthüllung und kritische Betrachtung

Weitere Geschichten und Erlebnisse mit Geistführern

Feedback zu Geistführererlebnissen

Häufig gestellte Fragen im Interview

Nachwort

Danksagung

Kontakt

Ich suchte dich

(Raga)

Ich suchte, doch konnte dich nicht finden.

Ich rief laut nach dir vom Minarett.

Ich läutete die Tempelglocke mit dem Aufgang und

Untergang der Sonne.

Ich nahm ein Bad im Ganges, vergebens.

Ich kam von der Kaaba zurück, enttäuscht.

Ich sah mich um nach dir auf Erden.

Ich suchte nach dir im Himmel, mein Geliebter,

doch endlich habe ich dich gefunden –

als verborgene Perle in der Muschel meines Herzens.

Hazrat Inayat Khan

Vorwort

Ich saß wieder einmal an meinem Laptop und schrieb ein Buch. Es war Februar 2009, und ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell wieder ein neues schreiben würde. Eigentlich wollte ich mindestens zwei Jahre lang keines schreiben. Doch wie es manchmal so ist, kommt alles ganz anders. Ich war gerade in München und feierte meinen Geburtstag, als mir plötzlich aus heiterem Himmel das Thema für mein neues Buch in den Sinn kam. Es war wohl ein Geburtstagsgeschenk aus der Geistigen Welt oder vielleicht auch nur Zufall, falls es das gibt, jedenfalls wurde mir plötzlich bewusst, dass ich ein Buch über Geistführer und Schutzengel schreiben sollte. Ehrlich gesagt, fand ich dieses Thema nicht so gut, da es dazu meiner Meinung nach schon viel zuviel gibt. Aber ich fühlte es so stark, dass ich etwas über Geistführer schreiben müsse, dass es für mich keinen Zweifel gibt, ob dieses Buch wichtig ist. Meiner Meinung nach wird mein Buch eine neue Perspektive in das Thema »Geistführer« bringen. Die Menschen haben so großes Interesse an dem Thema, das sehe ich auch bei meinen Seminaren, daher glaube ich, dass dieses Buch vielen helfen kann, die Verbindung zu ihren Geistführern/Engeln noch zu vertiefen.

Wie in allen meinen Büchern werde ich versuchen, dir, meinem lieben Leser, das Thema so einfach wie möglich zu erklären. Wie immer sage ich einfach du; da wir zusammen auf eine Reise gehen, ist es leichter, wenn man sich duzt. Ich werde immer von Lesern sprechen oder die männliche Schreibweise benutzen, damit sind aber auch meine Leserinnen gemeint, es ist nur vom Lesefluss her einfacher. Meine lieben Frauen, verzeiht es mir bitte.

Solltest du schon meine anderen Bücher gelesen haben, ist dir mein Schreibstil sicherlich bekannt. Ich möchte dir danken, dass du mit mir auf diese spannende Reise gehst. Sie führt zu den Geistigen Wesen, und wenn du dich mit vollem Herzen auf diese Reise begibst, wirst du einen weiten Weg in andere Dimensionen machen, damit du am Schluss bei dir selbst ankommen kannst. Danke, dass ich dich begleiten darf, danke für dein Vertrauen und für dein Bewusst-Sein.

Einführung

Der Ablauf in diesem Buch ist mit Absicht gewählt. Ich empfehle dir daher, dieses Buch von Anfang an zu lesen und nicht in der Mitte anzufangen. Bitte lies es auch nicht einfach durch, sondern erlebe es Schritt für Schritt. Du findest in diesem Buch einige Übungen. Immer, wenn du beim Lesen zu so einer Übung kommst, mach bitte erst die Übung und lies dann weiter. Sonst kann es sein, dass du später die Übungen nicht mehr machen kannst, weil dir dein Kopf im Weg steht. Ich denke, wir haben schon genug Probleme damit, unsere Gedanken ruhigzustellen, also mach es dir nicht unnötig schwer. Ich bin davon überzeugt, wenn du dich an den Ablauf hältst, wirst du sehr schnell erste Erfahrungen mit deinem Geistführer machen.

Die Übungen und den Ablauf habe ich bereits bei vielen Hundert Kursteilnehmern erfolgreich erprobt. Die Leser, die einfach nur Informationen über Geistführer und Geistwesen erhalten möchten, können über die Übungen hinweglesen oder die Übungen überspringen. Aber bitte bedenke, die Geistige Welt ist nichts, was du mit dem Kopf verstehen kannst, du kannst sie nur erfahren. Die Nur-Leser bekommen einfach nur Informationen. Während die, die sich auf die Reise einlassen und dieses Buch erleben, mehr als nur Informationen erhalten. Es ist mir unmöglich, dir zu sagen, was du bekommen wirst, das hängt ebenso von dir ab, auch möchte ich keine Versprechungen machen, denn du sollst deinen Geistführer nicht kennenlernen wollen, weil du dir von ihm etwas erhoffst, sondern weil du einen Freund erhalten möchtest.

Denke nicht daran, was du bekommen wirst, dann wirst du reich beschenkt werden. Später wirst du verstehen, was ich damit meine, wenn ich sage, dass dieses Buch mehr als nur Informationen enthält. Aber du wirst es nur erfahren, wenn du bereit dafür bist und dein Herz öffnest; und vor allem, wenn du dir auch ein bisschen Zeit nimmst und die Übungen öfter machst. Denn leider heißt es auch hier: Von nichts kommt nichts!

Ich weiß, dieses Buch wird dich verändern, aber nur, wenn du es zulässt. Genieße diese Reise und lass dich ganz darauf ein, dann werden wir viel Freude erfahren dürfen. Ich freue mich, dass ich mit dir auf dieser Reise bin. Noch etwas Wichtiges – und das ist mir wirklich sehr wichtig: Alles, was ich in diesem Buch beschreibe, ist meine persönliche Wahrnehmung, und das heißt nicht, dass diese Wahrnehmung die einzig richtige ist! Sie ist im Moment für mich persönlich richtig, aber das muss nicht heißen, dass es auch für dich die richtigen Worte sind. Nicht die Wahrheit zu »predigen« ist für mich wichtig, sondern dass du dir Gedanken machst zum Thema »Geistige Welt«, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich hoffe und wünsche, dass du deine persönliche Wahrheit findest und nicht einfach meine übernimmst.

Bitte ziehe einfach aus meinen Zeilen, was sich für dich als richtig anfühlt, was dir helfen kann. Ich kann nicht garantieren, dass alles richtig ist, was ich schreibe. Hör auf deine innere Stimme, auf deine Geistführer, die werden dir zeigen, was an meinem Buch für dich stimmt und was nicht. Ich bin kein Prophet und kein Guru, ich bin einfach ich und beschreibe hier, was ich erfahren habe oder was mir hilft, um die Verbindung zu den Geistführern zu vertiefen, doch das bedeutet nicht, dass das der einzige Weg ist. Es gibt so viele Wege, wie es Seelen gibt.

Auch werde ich mich immer mal wieder im Gegensatz zu meinen früheren Büchern und Botschaften widersprechen. Das sollte dich nicht beunruhigen, sondern es zeigt dir, dass ich mich immer noch auf dem Weg zur Erkenntnis befinde. Ich lerne jeden Tag viel Neues, und ich habe keine Angst davor, mich öffentlich zu widersprechen.

Du wirst auch bemerken, dass ich mich in einigen Teilen des Buches wiederhole, das ist bewusst so gemacht, damit die Informationen wirklich bei dir ankommen. Wenn ich von Geistwesen spreche, meine ich damit alle Wesenheiten in der Geistigen Welt. Doch genug davon, jetzt machen wir uns auf und genießen die Reise zu unseren Geistführern.

Wer ich bin

Trotz meiner zwei Bücher, vielen Zeitungsartikeln und Fernsehauftritten kann ich nicht davon ausgehen, dass mich alle Leser kennen. Deswegen möchte ich mich hier kurz den neuen Lesern vorstellen, auch wenn ich als Person in diesem Buch nicht so wichtig bin. Aber ich finde, man sollte schon wissen, mit wem man auf eine Reise geht, gerade weil diese Reise sehr viel Vertrauen bedarf. Wer sich für meinen Werdegang interessiert, dem empfehle ich mein Buch Leben in zwei Welten. Ich bin in der Schweiz das jüngste ausgebildete Medium, geboren 1980. Ich bin ein Medium, das heißt, dass ich mit Verstorbenen, Engeln und Geistführern in Verbindung treten kann. Das konnte ich schon als Kind, dennoch habe ich eine jahrelange intensive Ausbildung gemacht und besuche immer noch regelmäßig Fortbildungen, denn ausgelernt hat man in diesem Bereich nie. Ich finde eine seriöse Ausbildung unheimlich wichtig, weil wir eine große Verantwortung haben. Alles, was ich während einer Beratung erzähle, kann dem Klienten helfen, »Heilung« zu finden. In diesem Buch werde ich hauptsächlich auf Geistführer und Engel eingehen. Wer sich für Jenseitskontakte interessiert, also für Kontakte zu Verstorbenen, dem empfehle ich mein zweites Buch Nachricht aus dem Jenseits.

Ich habe schon sehr früh meine Medialität entdeckt und seit ich klar denken kann mit »Freunden« in der Geistigen Welt kommuniziert. Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal zu meinem Beruf machen werde.

Zu dem Thema dieses Buches gebe ich keine Einzelsitzungen, sondern nur Seminare, da ich der Meinung bin, dass man diese Energien nur selbst erfahren kann und sie nicht durch ein Medium vermittelt werden können. Das heißt nicht, dass ein Medium keine Informationen von Geistführern oder Engeln weitergeben kann, das mache ich, wenn es sein darf. Aber würde ich Engel-Beratungen anbieten, würden viele Menschen kommen und wissen wollen: »Wie sieht mein Engel aus? Wie heißt er? Findet es mein Schutzengel gut, wenn wir umziehen? Frage mal meinen Geistführer, ob ich XY heiraten soll?«, aber diese Fragen kann man alle allein beantworten. Ich zeige dir hier, wie du selbst in Kontakt kommen kannst mit den Wesen in der Geistigen Welt, so dass du mich nicht mehr brauchst.

Was ich aber noch anbiete, ist Trance-Heilung. Eigentlich müsste ich hier sagen »mediale Trance-Heilung«, da ich mich für diese Heilbehandlungen in einen veränderten Bewusstseinszustand begebe, so dass die Geistige Welt durch mich arbeiten kann. Ich werde später noch auf die Trance-Heilung eingehen, da Heilung, egal ob jetzt durch Trance-Heilung oder durch Jenseitskontakte, für mich immer die Motivation meiner Arbeit war und ich hoffe, es auch immer bleibt.

Zeitreise durch die Engelwelt

Ich habe mir überlegt, dass ich mit diesem Kapitel beginne, da es für mich richtig spannend ist. Eigentlich haben, so weit man zurückdenken kann, die Menschen immer an Engel oder an Wesen aus der Geistigen Welt geglaubt. Hierzu möchte ich eine kleine Rundreise machen und hoffe, dass du diese Reise genau so spannend findest wie ich. Ich möchte mit dir in diverse Epochen, Zeiten und Länder reisen und schauen, ob und wie man dort an Engel oder Geistführer geglaubt hat. Ich werde nur wenige Orte mit dir besuchen können, aber es wird bestimmt spannend. Hier werde ich nicht unterscheiden zwischen Engel und Geistführer. Zuerst möchte ich mit dir betrachten, was Engel überhaupt heißt.

Engel heißt Bote, im Lateinischen »angelus«. Engel sind in vielen Religionen die Boten Gottes oder stehen Gott oder den Göttern zur Seite. Aber die Engel sind keine Götter, sondern Botschafter Gottes. Schon 2250 v. Chr. gab es bildliche Darstellungen von geflügelten Wesen, die als Mittler zwischen Gott und den Menschen dienten, und zwar fand man diese Darstellungen in Mesopotamien (Zweistromland, ungefähr im Gebiet des heutigen Irak, im Nordosten Syriens und Südosten der Türkei). Damals lagen zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris die Stadtstaaten und Reiche der Sumerer, Babylonier, Aramäer und Assyrer. Die Babylonier, ca. 1831 v. Chr., glaubten, dass jeder einen persönlichen Schutzengel hat. Um 1500 v. Chr. reichte der Einfluss von Ägypten bis nach Mesopotamien, man vermutet, dass die Idee, Gottheiten oder Schutzgenien mit Flügeln zu versehen, von dort nach Ägypten kam. Spannend ist auch, dass die meisten ägyptischen Gottheiten mit Flügeln weiblich waren, im Vorderen Orient war das nicht der Fall. Häufig wurden Isis, Nephtys, Neith und Selket mit Flügeln dargestellt. Isis und Nephtys fächerten mit ihren Flügeln dem toten Osiris Luft (Atem) zu, um ihm das Leben wiederzugeben. Sogar an den vier Ecken des Steinsarkophags Tutanchamuns fand man solche Darstellungen, sowie auf den Wandmalereien des Nefertari-Grabs im Tal der Königinnen. Gerade im alten Ägypten finden sich zahlreiche Beispiele von Engeln.

Um ca. 450 v. Chr. stellten die Griechen Engel auf Vasen dar. Man vermutet, dass die Griechen um ca. 600 v. Chr. die Engelbildnisse von den Ägyptern übernahmen. Ab ca. 800 v. Chr. war Juda Provinz des damaligen Weltreiches der Perser, die Anhänger des Zarathustra waren und Engel kannten, daher wurde der Glaube des jüdischen Volkes auch vom Zoroastrismus beeinflusst. Als dann die Römer kamen und ihr Weltreich errichteten, übernahmen sie vieles aus den Kulturen jener, die vor ihnen da waren, so auch die Engel, doch hat sich die Gestalt und die Funktion der Engel oft verändert. Bei den Römern glichen sie den Putten späterer Jahrhunderte. 1000 v. Chr. entstand das Alte Testament, soweit ich weiß, wurde es damals aber nur mündlich überliefert. Das Alte Testament bildet den Grundstein der drei Weltreligionen, so baut das Judentum, der Islam und das Christentum auf dem Alten Testament auf. Dort benutzte man nur selten den Begriff »Engel«, es ist eher die Rede von Gott dienenden Wesen wie Cherubim, Seraphim, Jajjoth, Bene ha-Elohim, Qedoshim, Irin, Sarim etc. Jahwe, der Gott Israels, erscheint hin und wieder Menschen in Engelsgestalt, so zum Beispiel Abraham und Mose im brennenden Dornbusch. Eine besondere Rolle spielt der »Engel des Herrn«, dieser ist Hagar, Abraham, Jakob, Moses, Dideon und Elija erschienen. Im Christentum, das ca. im 4. Jahrhundert nach Christus zur Staatsreligion wurde, hatte der Engelsglaube zu allen Zeiten eine zentrale Bedeutung. Ich denke, die meisten Leser werden mit dem Christentum vertraut sein, und daher brauche ich darauf nicht weiter einzugehen. Ich möchte lieber noch etwas über den Islam sagen, dass wir auch dort immer wieder auf die Engel stoßen. Die Engel sind im Islam die Boten Allahs, so wurde beispielsweise dem Propheten Mohammed durch Erzengel Gabriel der Koran übermittelt. Gabriel gilt im Judentum als Fürbitter und Schutzengel des Volkes Israel. Im Christentum hat er die Geburt Jesus an Maria verkündet. In der Geschichte des Propheten Mohammeds spielen Engel eine große Rolle, so wird berichtet, dass in seiner Kindheit zwei Engel erschienen, die die Brust des jungen Propheten öffneten und daraus einen dunklen Fleck entfernten, somit wurde alles Böse aus Mohammeds Seele entfernt.

Ein wichtiges Element im islamischen Glauben ist, das jeder Mensch hinter sich zwei Schreibengel hat. Einen, der alle guten, und einen, der alle bösen Taten der Menschen aufschreibt. Auf der rechten Seite ist der Engel, der alles Gute des Menschen, und auf der linken jener, der alles böse aufschreibt. Alle guten Taten werden sofort aufgeschrieben, der Engel auf der linken wartet noch, denn wenn ein Muslim seine Taten bereut und zum Ausgleich etwas Gutes tut, zum Beispiel beten, sich entschuldigen oder im Koran lesen, dann wird seine schlechte Tat nicht aufgeschrieben. Am Schluss des Lebens erscheinen dann beide Engel und präsentieren alle guten und alle schlechten Taten. Überwiegen die guten Taten, treten die Gläubigen ins Paradies ein, überwiegen die schlechten, so treten sie nach islamischen Glauben den Weg in die Hölle an. So, das war ein ganz kleiner Ausflug in die Geschichte der Engel.

Geschichte des Spiritismus

und bekannte Medien

Wenn man über Geistführer ein Buch schreibt, muss man automatisch den Spiritismus erwähnen und etwas auf ihn eingehen. Ich habe meine Ausbildung im typischen englischen Spiritismus absolviert, obschon ich selber kein Spiritist bin. Spiritismus kann man in England durchaus als Religion bezeichnen. Sie haben ihre eigene Kirche und auch eigene Gottesdienste. Am Arthur Findlay College, wo ich einen Teil meiner Ausbildung gemacht habe, werden die Kursbesucher im typisch englischen Spiritismus ausgebildet. Als spiritistisches Medium, wenn man zum Spiritismus konvertiert, hat man die Möglichkeit, nach der ganzen Ausbildung und allen Prüfungen Gottesdienste zu leiten. Man kann dann Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen durchführen, so wie wir das von Priestern oder Pfarrern kennen, ein spiritistisches Medium in England hat damit dieselbe Aufgabe wie ein Priester. Um am Arthur Findlay Collage zu studieren, muss man aber nicht konvertieren, außer man möchte Diplomhalter, Zertifikathalter, Minister oder wie die ganzen Unterteilungen im Spiritismus auch alle heißen mögen werden. Dann ist man anerkannt von der SNU (Spiritualists’ National Union). Inzwischen gibt es auch noch andere Orte in England und überall auf der Welt, die nach dem englischen Spiritismus Medien ausbilden. Fast in jeder spiritistischen Kirche gibt es Ausbildungszirkel und Übungsmöglichkeiten. Die wichtigste Botschaft des Spiritismus ist es, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Deswegen werden heute auch in jedem Gottesdienst (Service) Jenseitskontakte vermittelt. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Feier.

Die ersten Anfänge des Spiritismus gehen auf den 31. März 1848 zurück, auf die Geschwister Kate und Margaret Fox. In einem kleinen Ort namens Hydesville begannen die Geschwister über Klopfgeräusche, die zuvor die Familie immer wieder belästigt hatten, in Kontakt zu treten, und sie bekamen Antwort aus dem Jenseits. Trotz langer Suche, ob die Klopfgeräusche einen natürlichen Ursprung haben könnten, fand man nichts. An jenem 31. März entdeckten die Geschwister, dass sie es mit einem Geistwesen zu tun hatten. Aus Spaß hatte die jüngere Schwester mehrmals mit den Fingern geschnippt und gesagt: »Hallo, Gevatter Bocksfuß, mach es mir nach.« Als Antwort hörte Kate so viele Klopfgeräusche wie sie mit den Fingern geschnippst hatte. Die Mutter der beiden Mädchen, die auch im Zimmer war, bekam einen Riesenschrecken. Denn unter dem Gevatter Bocksfuß verstand man den Leibhaftigen, den Teufel. Doch Kate hatte keine Angst, sie schnippste und als Antwort bekam sie wieder dieselbe Anzahl Klopfgeräusche zurück. Nach einiger Zeit musste sie sogar nur noch so tun, als würde sie schnippsen, und die richtige Anzahl Klopfgeräusche war hörbar. Schon sehr bald war die ganze Familie Fox davon überzeugt, dass die Klopfgeräusche nicht vom Teufel, sondern von einem Geistwesen kamen. In Windeseile verbreitete sich die Nachricht, dass die Fox-Geschwister mit dem Jenseits kommunizieren könnten. Bald drängten sich bis zu dreihundert Menschen in die Wohnung, um dem Geistwesen Fragen zu stellen, und die meisten wurden richtig beantwortet. Die Schwestern hatten einen Klopfcode ausgearbeitet, der ihnen half, genauere Botschaften zu empfangen. Die Menschen reisten in Scharen zu dem kleinen Ort, und der Trubel wurde dermaßen groß, dass sich die Eltern entschieden, die Schwestern fortzuschicken, damit sie in Ruhe aufwachsen konnten. Kate wurde nach Auburg zu ihrem Bruder und Margaret nach Rochester zu ihrer älteren Schwester geschickt. Doch auch das konnte die Popularität der Schwestern nicht stoppen. Während der Zeit in Rochester entdeckte Margaret das automatische Schreiben. Das hatte den enormen Vorteil, dass sie nicht mehr mühsam den Klopfcode entschlüsseln mussten, sondern alles sehr schnell und einfach aufgeschrieben hatten. Im November 1849 wurden die ersten großen Auftritte für Margaret organisiert, in der Corinthian Hall, die Halle wurde für drei Abende gemietet und war jeden Abend brechend voll, obwohl ein Eintritt von fünfundzwanzig Cent verlangt wurde. Schon nach dem ersten Abend gab es Untersuchungen, die feststellen sollten, ob Betrug im Spiel war, am zweiten Tag sollten die Untersuchungsergebnisse vor der Vorführung von Margaret vorgestellt werden. Das Komitee konnte aber nichts anderes sagen als: »Wir konnten keinen Betrug feststellen, falls doch Betrug im Spiel gewesen ist, konnten wir diesen nicht entdecken.« Nur war damit niemand zufrieden, und ein zweites Komitee wurde zusammengestellt. Doch auch dieses konnte keinen Betrug feststellen, und auch bei einem dritten Versuch gelang es dem Komitee nicht. Die Bekanntheit der Schwestern Fox wuchs immer mehr, und sie gingen sogar auf Tournee durch alle großen Städte. Viele Menschen wurde durch die Fox-Schwestern auf das Übersinnliche aufmerksam und entdeckten dabei ihre eigenen übersinnlichen Fähigkeiten, damals kamen Séancen regelrecht in Mode. Der eigentliche Sinn solcher Séancen war die Kommunikation mit Verstorbenen oder Geistführern, doch viele Menschen nahmen teil, weil es unterhaltsam war. Aber jene, die die Möglichkeit hatten, Näheres zu erfahren, wurden danach überzeugte Spiritisten. Auch viele berühmte Menschen fanden den Weg zum Spiritismus, so zum Beispiel die Frau von Abraham Lincoln nach dem Tod ihres Sohnes. Einige sagen sogar, dass sich Abraham Lincoln auch dafür interessierte. Sicher ist, dass er an Séancen und öffentlichen Auftritten von Medien teilgenommen hat, und es gibt Quellen, die sagen sogar, dass im Weißen Haus Séancen abgehalten wurden.

Der Spiritismus kam über Amerika nach England und verbreitete sich dort genauso schnell. Auch das Interesse der Wissenschaft wurde immer mehr für das Übersinnliche geweckt. Es wurde sogar 1882 das Society for Psychical Research (ein Verein zu Erforschung parapsychologischer Phänomene) gegründet. Jemand, der auch sehr viel für den Spiritismus getan hat, ist Allan Kardec (3. Oktober 1804 bis 31. März 1869), sein richtiger Name war Hippolyte Léon Denizard Rivail. Er hat einige spannende Bücher zum Thema »Medialität und Spiritismus« geschrieben. Einiges ist meiner Meinung nach überholt, doch sind sie für jeden, der sich für Spiritismus interessiert, eine wertvolle Quelle. Natürlich gab es auch Feinde des Spiritismus und solche, die unbedingt beweisen wollten, dass es keine übersinnlichen Fähigkeiten gäbe, sondern alles nur Zaubertricks und Betrug sei. Einer von ihnen war der berühmte Magier Harry Houdini, über den es jetzt einen neuen Spielfilm gibt. Nach dem Tod seiner Mutter wollte er um alles in der Welt Kontakt zu seiner Mutter aufnehmen. Doch wohin er sich auch wandte, stieß er auf betrügerische Medien. Das machte ihn so wütend, dass er es als seine Pflicht ansah, für den Rest seines Lebens Medien zu entlarven. Leider gab und gibt es immer noch Medien, die betrügen oder nur mal das schnelle Geld machen wollen. Allerdings sollte man auch sehen, dass man vielleicht mit Zaubertricks viel nachmachen kann, was ein Medium macht, aber nur, weil man es nachmachen kann, heißt das noch lange nicht, dass man betrügt. Auch heute noch gibt es viele Zauberer, wie zum Beispiel James Randi, der dir eine Million Dollar verspricht, wenn du beweisen kannst, dass du übersinnliche Fähigkeiten hast. Nur halte ich seine Testverfahren für genauso unseriös wie manche Arbeit von gewissen Medien. Wie soll ein Zauberer überprüfen, was ich mache? Das ist ja dasselbe, als wenn ein Metzger die Arbeit eines Chirurgen überprüfen würde. An diesem Beispiel merkt jeder ganz schnell, wie schwierig es ist. Viele werden auch nicht zu diesem Test zugelassen, lustigerweise meistens die, die einen sehr glaubwürdigen Eindruck machten.

Kommen wir zurück zum Thema, ich möchte hier noch kurz über einige bekannte Medien schreiben. Mit Sicherheit eines der berühmtesten ist Daniel Dunglas Home (1833–1886). Home stand als Medium sehr lange unter Beobachtung, er ist wohl eins der meistgeprüften Medien, und dennoch konnte in seinen Séancen nie Betrug festgestellt werden. Schon als Kind mit dreizehn Jahren entdeckte er seine mediale Begabung. Er sah den Tod eines Schulfreunds und seiner Mutter voraus. Er wuchs bei seiner Tante auf. Immer wieder hörte sie Klopfgeräusche aus Daniels Zimmer, und sie war überzeugt, dass er vom Teufel besessen war. Home reiste später umher und traf viele Menschen, die ihm halfen, seine Begabung zu entwickeln. Am bekanntesten wurde er durch Vorführen paranormaler Künste wie beispielsweise der Levitation (Schweben) von Personen und Gegenständen, seiner Feuerunempfindlichkeit und Elongation. Trotz vieler Skeptiker konnte ihm nie Betrug nachgewiesen werden. Vor allem der am Spiritismus interessierte prominente Wissenschaftler William Crookes erklärte Homes Fähigkeiten nach ausführlichen Experimenten als authentisch. Nach dem Tod von Home wollte der Magier Harry Houdini beweisen, dass Home ein Betrüger gewesen war, indem er die Effekte kopierte, doch auch er konnte den Beweis nie erbringen. Daniel Dunglas Home ist sicher ein sehr faszinierendes Medium gewesen, und aufgrund seines Talents liegt es sehr nahe, ihn für einen Betrüger zu halten und nicht für einen Menschen, der durch die Geistige Welt solche Phänomene erzeugen kann. Er brachte Tische zum Schweben, Menschen, ja sogar sich selbst. Er hielt glühende Kohle in den Händen und holte sie sogar aus dem Feuer. Wenn er gefesselt wurde, zum Beispiel für wissenschaftliche Untersuchungen, war er innerhalb von Sekunden wieder davon befreit. Seine spektakulärste Levitation war die im Dezember 1868 am Ashley Place. Home ging in einer Londoner Wohnung in Trance. In Trance ging er in das Zimmer nebenan und öffnete dort das Fenster. Dann levitierte er sich aus dem Fenster hinaus und kam durch das Fenster ins erste Zimmer zurück. Dort saßen drei Teilnehmer der Sitzung. Niemand konnte eine Erklärung dafür finden, denn der Abstand zwischen den Fenstern betrug zwei Meter zwanzig, und sie waren gut einundzwanzig Meter über der Erde, auch waren die Fenstersimse nur zehn Zentimeter breit, somit war ein Trick sehr unwahrscheinlich. Ich merke gerade, ich könnte ein ganzes Buch über Daniel Dunglas Home schreiben, doch das ist nicht mein Thema.

Ein anderes berühmtes Medium ist sicher Edgar Cayce (1877–1945), bekannter unter dem Namen »Der schlafende Prophet«, auch über ihn gibt es unzählige Aufzeichnungen und auch ihm konnte nie Betrug nachgewiesen werden. Er war bekannt als ein sehr scheuer, bescheidener Menschenfreund, und zu seinem Talent gehörte es, ganz genaue medizinische Diagnosen zu stellen, obwohl er im Wachbewusstsein keine Ahnung von Medizin hatte. Er ist bestimmt einer der bekanntesten Heiler bis heute. Er sagte immer wieder, dass nicht er das Wissen besitze, sondern die Wesenheit, die durch ihn spricht.

Florence Cook lebte von 1856–1904 in England. Sie wurde als Medium berühmt, da sie das Geistwesen, mit dem sie zusammenarbeitete, es hieß Katie King, fotografieren ließ. Florence Cook konnte Materalisationen durch Ektoplasma erzeugen. Die Geistigen Wesen nutzten das Ektoplasma, um sich einen Körper zu formen, und so konnte der Geistführer von Florence fotografiert werden. Ektoplasma ist ein Stoff, der aus den Körperöffnungen eines Mediums austritt. Er ist meist weiß-grau und zieht leichte Fäden, doch kann er sich bei vollständiger Materialisation auch verfestigen. Ich habe Menschen getroffen, die das Glück hatten, Materialisationen mitzuerleben, bei einem hat sich eine Geisterhand gebildet, und er erzählte mir, dass sich diese Hand anfühlte wie eine echte Hand. Ich konnte am Arthur Findlay College Ektoplasma besichtigen, allerdings im Museum und nicht bei einer Demonstration, auch Fotos des Geistwesens Katie King sah ich dort. Heute gibt es fast keine Materialisations-Medien mehr. Florence Cook war ein sehr gutes Materialisations-Medium, und auch sie wurde vielen Tests unterzogen.

Dies war nur ein kleiner Auszug der bekannten Medien aus der Vergangenheit, doch auch heute gibt es viele bekannte und gute Medien. Einer, den ich sehr bewundere und der heute sicher zu den besten Medien zählt, ist Gordon Smith (Schottland), ich kann jedem nur seine Bücher empfehlen. Was ich bis jetzt von ihm gesehen habe, hat mich sehr überzeugt, und er besitzt eine Menge Humor. Ein anderes sehr bekanntes Medium ist John Edwards (USA), er ist sicher neben James van Praagh (USA) eines der bekanntesten Medien der USA, und er gehört ebenso zu jenen, die man sich merken sollte. Natürlich ist auch James van Praagh eines der Medien, das man sich merken sollte. Er hat viele spannende Bücher geschrieben und ist der Produzent von »Ghost Whisperer«, einer Fernsehserie. Ich finde es allerdings sehr schade, dass die Serie wenig von dem zeigt, was ein Medium wirklich macht, und eher die Angst vor bösen Geistern bei den Menschen hervorruft, statt sie ihnen zu nehmen. Auch schreibt er immer wieder von Wesenheiten, die scheinbar nicht im Licht sind. Das finde ich schade, da lässt er sich meiner Meinung nach eher davon manipulieren, was die Menschen sehen wollen.

Hierarchie in der Geistigen Welt

Ich nehme keine Hierarchie in der Geistigen Welt wahr, und doch weiß ich, dass der Mensch zumeist eine Gliederung braucht. Wir denken immer noch in Strukturen, daher kommt das Gefühl von diversen Ebenen oder Stufen, aber diese existieren im Grunde nicht, da es dort keinen Raum und keine Zeit gibt, sie wären auch nicht möglich; dennoch wird es einigen Medien so von der Geistigen Welt vermittelt. Wer hat jetzt Recht? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, aber ich denke, die Unterteilung in Stufen oder Dimensionen ist für uns eine Möglichkeit, eine für unser Gehirn »unlogische« oder besser gesagt unfassbare Welt logisch zu erfassen. Im Grunde können wir mit den Begriffen »raum-« und »zeitlos« etwas anfangen, aber unser Gehirn kann es nicht umsetzen oder wirklich begreifen. Meine Geistführer erklären mir eher das Gegenteil, dass in der Geistigen Welt eben nicht mehr gewertet wird zwischen höher und tiefer oder besser und weniger gut, daher würden Stufen oder Dimensionen keinen Sinn machen.

Trotzdem möchte ich eine kleine Unterteilung vornehmen, um dir das Ganze zu vereinfachen. Diese Unterteilung ist keine qualitative, sondern soll uns nur helfen, die Geistige Welt mit unserer Logik zu verstehen. Noch einmal, diese Unterteilung dient nur dazu, alles besser zu verstehen, und nicht, um die Qualität der einzelnen Wesen zu bestimmen. Und wir dürfen nicht vergessen, dass auch wir nichts anderes als Geistwesen sind, nur dass wir noch in einem Körper inkarniert sind.

Kurz ein Wort zu Gott, er kommt bei den folgenden Erklärungen der Geistigen Welt nicht vor, weil ich der Meinung bin, dass Gott etwas so Großes ist, das man nicht mit Worten erklären kann. Würde ich es probieren, könnte ich ihm nie gerecht werden. Unsere Sprache ist unbrauchbar, um Gott oder etwas wahrlich Göttliches zu erklären. Außerdem ist Gott für jeden Menschen etwas sehr Persönliches, und Gott kann man nur erfahren und nicht erklären. In diesem Buch werde ich hauptsächlich auf die Geistführer eingehen, aber ich möchte auf den folgenden Seiten auch die anderen Wesenheiten der Geistigen Welt beschreiben.

Verstorbene

Als Erstes möchte ich auf die Verstorbenen eingehen. Meine Hauptarbeit sind Jenseitskontakte zu verstorbenen Angehörigen. Diese Kontakte können bei der Trauerverarbeitung für die Angehörigen eine enorm große Hilfe sein. Wichtig ist zu wissen, dass das Bewusstsein eines Verstorbenen noch dasselbe ist wie hier auf der Erde. Verstorbene sind nicht plötzlich erleuchtet oder allwissend, ein Punkt, den viele manchmal nicht sehen, wenn sie in eine Beratung kommen. Verstorbene können uns nicht wirklich bei unseren Problemen helfen, ein verstorbener Vater kann seinem Sohn oder seiner Tochter einen Tipp geben, was er an seiner/ihrer Stelle tun würde, aber dieser Tipp ist die Hilfe eines Vaters und nicht der einer erleuchteten Wesenheit aus der Geistigen Welt.

Natürlich entwickeln sich auch die Verstorbenen in der Geistigen Welt weiter und werden weiser, aber diese Entwicklung braucht Zeit. Ich werde oft gefragt, ob ein Verstorbener nicht der Schutzengel einer noch lebenden Person werden kann. Die Antwort ist ein ganz klares Nein! Aber das heißt nicht, dass ein Verstorbener uns nicht von der Geistigen Welt aus unterstützt und hilft, nur ist er vom Bewusstsein her noch nicht so weit wie ein Schutzengel. Wenn du aber das Gefühl hast, lieber Leser, ein Verstorbener ist dein Schutzengel, dann ist das auch in Ordnung! Nur wisse, im Grunde ist es nicht so, aber wenn dich diese Gedanken trösten und dir helfen, dann ist es richtig. Auch bin ich überzeugt, dass es Verstorbene gibt, die eine ähnliche Aufgabe haben wie ein Schutzengel, und das führt uns gleich zur nächsten Kategorie.

Geisthelfer

Als Nächstes gibt es Geisthelfer, das sind auch Verstorbene, aber solche, die sehr oft um lebende Personen sind und sie unterstützen. Für mich ist mein Vater ein geistiger Helfer. Auch wenn sein Bewusstsein nicht höher ist, als es auf der Erde war. Er ist jedoch ständig bei mir, unterstützt mich und schaut, dass es mir gutgeht, so wie ein Vater auf seinen Sohn aufpasst. Andere Verstorbene kommen nur ab und an mal vorbei, aber nehmen nicht wirklich »aktiv« an meinem Leben teil. Deswegen mache ich hier einen Unterschied zwischen verstorbenen und geistigen Helfern oder eben Geisthelfern. Da die Geisthelfer aktiv an unserem Leben teilnehmen und ab und an sogar bei unserer Entwicklung helfen, können wir sie auch als eine Art Schutzengel bezeichnen. Vielleicht kommt es daher, dass viele das Gefühl haben, ein Verstorbener sei ihr Schutzengel. Das ist er zwar nicht, aber er kann uns aus der Geistigen Welt unterstützen.

Mein Vater ist ein Geisthelfer für mich. Obschon er zu Lebzeiten keine Ahnung von Medialität hatte, hilft er mir jetzt bei der Entwicklung meiner Medialität. Das kann er, weil auch er sich in der Geistigen Welt weiterentwickelt hat. Der große Unterschied zwischen Verstorbenen und Geisthelfern ist nicht das entwickelte Bewusstsein, sondern wie oft sie bei uns sind. Mein Großvater kommt zum Beispiel nur sehr selten bei mir vorbei, deswegen gehört er für mich in die Kategorie »Verstorbene«, während andere, die oft oder täglich bei uns oder in diesem Fall bei mir sind, in die Kategorie »Geisthelfer« gehören.

Engel

Du hast ja schon ein bisschen was über Engel in diesem Buch erfahren. Häufig werde ich gefragt, was denn genau der Unterschied zwischen einem Engel und einem Geistführer sei, vor allem da vielfach Engel und Geistführer als dasselbe beschrieben werden. Auch ich erkläre es manchmal so, da es einfacher ist zu verstehen. Im Grunde ist es nicht so wichtig, dass wir den genauen Unterschied kennen. Trotzdem möchte ich es versuchen. Ich persönlich glaube, dass die Engel eher für größere Menschengruppen verantwortlich sind oder eine größere Aufgabe haben, als einzelnen Menschen zu dienen oder ihnen den nächsten Partner oder mehr Geld zu bringen. Beim Lesen gewisser Engelbücher wird mir schlecht, vor allem wenn die Engel als billige Diener der Menschheit beschrieben werden.

Engel sind Wesenheiten, die nie inkarniert haben und somit auch nie das weltliche Leid und die Vorund Nachteile eines Körpers kennengelernt haben. Engel sind die Boten Gottes und achten auf uns Menschen, aber sie erscheinen nur bei besonderen Anlässen, ansonsten sind sie eher die »Diener« Gottes und weniger die der Menschen. Engel sind weder männlich noch weiblich, sie können in jeder beliebigen Form und Gestalt erscheinen.

Die Engel werden in der jüdischen und christlichen Mythologie in drei Triaden unterteilt. Zu dieser Unterteilung gibt es noch weitere Unterteilungen, somit wird klar, dass es nicht einfach ist, einen klaren Durchblick zu erhalten.

Erste Triade

1. Seraphim

2. Cherubim

3. Throne

Zweite Triade

4. Herrschaften

5. Kräfte

6. Gewalten

Dritte Triade

7. Fürstentümer

8. Erzengel

9. Engel

Die Chöre der ersten Triade sind die Engel, die nie zur Erde hinabsteigen, sondern immer in der Gegenwart Gottes verweilen.

Die Seraphim: Man sagt, dass die Seraphim jene Engel sind, die Gott am Nächsten sind. Seraphim sind Wesen aus strahlendem Licht, das so hell ist, dass es für die Menschen kaum möglich ist, einen Seraph zu sehen. Nur ganz wenige Propheten hatten dieses Privileg, einen Seraph zu sehen. Man nennt sie auch die Engel der Liebe, des Lichtes oder des Feuers.

Die Cherubim: sind die ersten Engel, die im Alten Testament erwähnt werden (1. Mos 3, 22). Die Cherubim geben uns Schutz und Erkenntnis, doch wir müssen dafür bereit und willig sein, es anzunehmen.

Die Throne: sind dazu da, uns Heilenergie zu schicken, normalerweise geben sie diese nicht direkt an uns weiter, sondern über unseren Schutzengel.

Die Engel der zweiten Triade kümmern sich mehr um das Universum, doch sie helfen auch den Menschen, falls dies notwendig sein sollte.

Die Herrschaften: führen die Befehle der ersten Triade aus. Sie sorgen dafür, dass jeder Engel richtig eingesetzt wird.

Die Kräfte: helfen den Menschen, wenn ihnen Stärke, Mut und Kraft fehlt, helfen ihnen, über sich selbst und ihre Fähigkeiten hinauszuwachsen.

Die Gewalten: gelten auch als Kriegerengel, sie beschützen den Himmel. Sie helfen uns Menschen, dass wir uns richtig entscheiden, sie zeigen uns auf, was richtig und was falsch ist, und sie sorgen dafür, dass die universellen Gesetze eingehalten werden.

Die Engel der dritten Triade befassen sich am meisten mit dem Leben auf der Erde.

Die Fürstentümer: befassen sich mit den verschiedenen Kontinenten, Völkern, Städten und Ländern.

Die Erzengel: Sie gehören zu den wichtigsten Boten Gottes. Im Islam kennen wir vier Erzengel: Michael, Gabriel, Azrael und Israfil, im Christentum hingegen sieben: Michael, Gabriel, Raphael, Uriel, Raguel, Sariel, Remiel. Ich denke, die ersten vier sind den meisten Lesern ein Begriff, die anderen drei dürften eher unbekannt sein. Wenn du dich mit den Erzengeln auseinandersetzt, findest du zum Teil auch noch andere Namen. Ich habe hier nur die ursprünglichen des Christentums gewählt. Alle Erzengelnamen enden mit der Silbe »el«, das bedeutet so viel wie »strahlendes Licht, Gott.«

Ich arbeite sehr wenig mit Erzengeln, nur ab und zu bitte ich einen Erzengel, er möge eine Situation zusätzlich unterstützen. Erzengel sind sehr »hohe« geistige Wesen. Sie sind, wie die Engel, nie auf der Erde inkarniert gewesen. Das hat natürlich den Vorteil, dass sie absolute, bedingungslose Liebe sind, aber auch den Nachteil, dass sie nie die Erfahrung gemacht haben, wie es ist, Mensch zu sein, auf der Erde zu leben, mit all den Vor- und Nachteilen des Körpers. Geistführer kennen dagegen die Grenzen und Einschränkungen des menschlichen Seins, daher können sie uns auf eine ganz andere Art verstehen, denke ich.

Erzengel haben in meinen Augen andere Aufgaben. Sie sind für die globale Situation zuständig. Ich sah noch nie einen Erzengel, der nur für einen Menschen da war, die Energie eines Erzengels kann schon mal einen Menschen begleiten, aber nie der Erzengel selbst. Auch wenn viele Menschen das Gefühl haben oder es ihnen von einem Medium erzählt wird, dass ihr Schutzengel oder ihr Begleiter ein Erzengel sei, meiner Wahrnehmung nach stimmt es nicht.

Ich möchte hier noch kurz auf die einzelnen Aufgaben der vier bekanntesten Erzengel eingehen.

Michael: Der Erzengel Michael ist wohl der bekannteste. Der Name »Michael« bedeutet: »Der wie Gott ist.« Er wird im Alten wie auch im Neuen Testament erwähnt. Michael ist auch der Einzige, der ausdrücklich als Erzengel bezeichnet wird (Der Brief des Judas 9). Er zählt als unerschrockener Kämpfer für das Gute und Lichtvolle im Innen und Außen. Er steht für Mut, Kraft, Liebe und Durchhaltevermögen. Er hält auch die Waage des Lebens, auf der deine Liebe zum Licht oder auf der anderen Seite dein Ego gemessen wird. Wenn du dich schwach und mutlos fühlst, wenn dir das Durchhaltevermögen fehlt oder du Angst hast, dann kannst du Michael anrufen. Er hilft uns auch beim Lösen von alten Bindungen, Mustern und Blockaden. Seine Energie ist klar und kraftvoll und gleichzeitig schützend, einhüllend und stärkend. Erzengel Michael zeigt den Weg zurück zu Gott und ist Hüter der göttlichen Ordnung. Als Fürst des Lichts verbindet er uns Menschen mit unserem göttlichen Ursprung. Michael kann dir bei folgenden Dingen helfen:

– Wenn du dich als Opfer fühlst.

– Wenn du Selbstzweifel hast.

– Wenn du Schutz brauchst oder dich bedroht fühlst.

– Um deine eigene Wahrheit zu finden und diese anzunehmen.

– Um alte Muster hinter dir zu lassen.

– Um Begonnenes zu Ende zu führen.

Gabriel: wird vielfach als der zweitwichtigste Erzengel bezeichnet, auch wenn ich meine, dass diese Bewertung von den Menschen kommt. Der Name »Gabriel« bedeutet: »Gott ist meine Stärke.« Gabriel wird vielfach als weibliche Gestalt wahrgenommen, auch wenn der Name auf eine männliche Person schließen lässt. Aber auch Gabriel kann, wie alle Engel, jede beliebige Gestalt annehmen. Gabriel steht für Geburt und Schwangerschaft. So hat er zum Beispiel Zacharias verkündet, dass seine Frau Elisabeth Johannes den Täufer gebären wird. Er verkündete auch die Geburt Jesu den Hirten und überbrachte Maria die Botschaft, dass sie Jesus gebären wird. Wie oben schon erwähnt, war es Gabriel, der auf dem Berg Hira Mohammed verkündete, dass er ein Prophet sei und ihm die Übermittlung des Korans brachte. Die Muslime kennen Gabriel unter dem Namen »Jibril«. Gabriel hilft uns, die Zweifel zu überwinden und unseren Weg zu gehen, er gibt uns Mut für Neues und neue Lebensabschnitte. Gabriel kann dir bei folgenden Dingen helfen:

– Zum Erkennen deines Lebensziels.

– Bei Hoffnungslosigkeit und Depressionen.

– Bei der Bestimmung neuer Ziele.

– Er begleitet dich in der Schwangerschaft.

– Er hilft dir, das innere Kind zu heilen.

– Er hilft dir, gewonnenes Wissen zu festigen.

Raphael: wird im apokryphen Buch Tobias erwähnt, jedoch nicht im Alten Testament. Raphael bedeutet: »Der Strahlende, der heilt.« Man sagt, dass er Reisende beschützt und die Wunden der Kranken heilt. Raphael hilft uns, wenn wir krank sind, und unterstützt uns bei der Heilarbeit, wenn wir ihn bitten. Er vertreibt Hoffnungslosigkeit und Mutlosigkeit. Der Erzengel Raphael hat viel Sinn für Humor und ist ein amüsanter Begleiter und Führer auf dem Weg durchs Leben. Raphael kann dir bei folgenden Dingen helfen:

– Er hilft dir bei der spirituellen und körperlichen Heilung.

– Er hilft Heilern, Ärzten, Beratern und Forschern.

– Er begleitet dich im Krankenhaus oder auf der Kur.

– Er hilft dir, Lösungen zu finden bei Gedankenwirrwarr.

– Er schenkt dir Hoffnung, Mut und Zuversicht.

– Er unterstützt dich in den Wechseljahren.

Uriel: hat nach jüdischer Überlieferung die Kabbala gebracht. Sein Name bedeutet: »Feuer Gottes«. Er unterstützt uns bei Kraftlosigkeit und hilft uns bei kreativen Aufgaben. Er ist der Engel der Musik und Kunst. Er schenkt uns oft Licht in dunklen Momenten. Besonders wenn wir lange in derselben Entwicklungsstufe gestanden haben, kann der Erzengel Uriel der zündende Funke sein, der uns vorwärts schickt. Selbst wenn wir durch langjährigen Müßiggang das Licht Gottes in uns tief vergraben haben, können wir es bei der Arbeit mit Uriel schnell wieder stärken. Die Energie des Erzengels Uriel gibt Hoffnung, ist freudig, leuchtend und erhellend. Entwicklung, Bewegung, Veränderung zählen zu seinen Bereichen; so begleitet er auch jeden Neubeginn, damit er sich in göttlichem Einklang vollziehe. Uriel kann dir bei folgenden Dingen helfen:

– Bei Starre im Körper.

– Wenn dir die Energie fehlt.

– Wenn dir die Ideen für ein laufendes Projekt fehlen.

– Für Erfolg im Geschäftsbereich.

– Wenn du Stress hast.

– Um mit Selbstvertrauen neue Wege zu gehen.

Schutzengel

Der liebe Schutzengel ist wohl das bekannteste Geistwesen. Sehr viele Menschen, die sich sonst nicht mit Esoterik beschäftigen, glauben dennoch an den Schutzengel, und sehr viele erzählen mir, dass sie absolut überzeugt sind, einen Beschützer in der Geistigen Welt zu haben. Der Schutzengel ist eine Wesenheit, die sehr hoch entwickelt ist. Auch er ist nie auf der Erde inkarniert gewesen.

Der Schutzengel begleitet einen Menschen von der Geburt über den Tod hinaus. Ich glaube ja an Reinkarnation und bin davon überzeugt, dass uns Schutzengel nicht nur von der Geburt an begleiten, sondern bereits seit der ersten Inkarnation bis zur letzten. Es gibt auch die Meinung, dass das Baby seinen Schutzengel bekommt, wenn es das erste Mal lacht. Allerdings finde ich den Begriff »Schutzengel« ein bisschen falsch, denn das würde ja bedeuten, dass er uns vor allem Unheil beschützen muss oder soll. Aber das tut er nicht oder war er gerade im Urlaub oder hatte seinen freien Tag, wenn dir etwas zugestoßen ist? Manchmal kommt es uns so vor. Doch das liegt nur an unserer komplett falschen Vorstellung von unserem Schutzengel.

Vielleicht müsste man ihn besser »Lebensplanführer« nennen. Keine Ahnung, ob dieses Wort wirklich ideal ist und ihm gerecht wird. Denn, wie gesagt, ist der Schutzengel nicht nur dazu da, uns zu beschützen, sondern seine Aufgabe ist viel umfassender und sehr komplex. Es fällt mir schwer, die geeigneten Worte dafür zu finden. Das Wichtigste ist aber, dass unser Schutzengel darauf achtet, dass wir unseren Lebensplan erfüllen können. Ich gehe davon aus, das wir alle, bevor wir uns entschließen, auf die Erde zu inkarnieren, vorher einen Lebensplan vorbereiten. In dem Plan stehen unsere Lernaufgaben. Achtung, das heißt nicht, dass unser Leben vorherbestimmt ist, sondern es sind lediglich die wichtigsten Stationen unseres Lebens vorgegeben, unsere Lernprozesse. Was wir machen und wie wir mit unserem Lernprozess umgehen, ist uns überlassen. Der Schutzengel führt uns durch die einzelnen Stationen und ist dazu da, dass wir möglichst alle unsere Lernprozesse erleben können. »Lernprozesse« ist meiner Meinung nach auch wieder so ein Wort, das oft falsch verstanden wird. Das hört sich so nach Schule an, oder wir verbinden es eher mit etwas Negativem, doch das muss nicht der Fall sein. In den Lernprozessen unseres Lebens ist natürlich auch das Positive und Schöne enthalten, das ist mir ganz wichtig. Das Leben ist hauptsächlich dazu da, um uns Freude zu bereiten. Wie gesagt, wie wir mit einer Aufgabe umgehen, ist immer unsere persönliche Entscheidung. Du hast immer die Wahl, ob du dich über eine Situation ärgerst oder nicht. Ob du an einem Schicksalsschlag zerbrichst oder daran wächst.

Doch zurück zum Schutzengel, es gibt viele Menschen, die durch ihren Geistführer gerettet wurden, aber ich weiß auch, wenn es zu deinem Plan gehört oder wenn du einen Unfall brauchst oder einen schweren Schicksalsschlag, weil du sonst vielleicht nicht zurückfinden würdest auf deinen Lebensplanweg, dann wird dein Lebensplanführer dafür sorgen, dass du diesen »Unfall« erhältst. Jedoch nicht, um dich zu bestrafen oder dir das Leben schwer zu machen, sondern aus bedingungsloser Liebe, damit du deinen Lernprozess auf der Erde erfüllen kannst. Ich weiß, aus menschlicher Sicht ist das schwer zu verstehen, ja manchmal sogar nicht nachvollziehbar, da bin ich mit dir, lieber Leser, einer Meinung. Trotzdem erlebe ich es in meiner Praxis immer wieder, dass jene vom Schicksal gebeutelten Menschen im Nachhinein sehr dankbar darüber sind, da sie dadurch etwas gelernt haben.

Es ist nun mal eine seiner Hauptaufgaben, dafür zu sorgen, dass wir unseren Plan erfüllen können, dass wir Menschen und Situationen in unserem Leben treffen, die uns helfen zu wachsen. Wenn es nicht zu unserem Lebensplan gehört, dass wir den/die Traummann/-frau finden, nützt es nichts, wenn wir jeden Abend darum beten oder betteln. Meiner Meinung nach gibt es den Traumpartner sowieso nicht, sondern es ist immer der Partner, den du gerade hast. Deine Resonanz hat ihn in dein Leben geführt. Natürlich können wir trotz unseres Lebensplanes unseren Traumpartner finden, zum Beispiel wenn wir alle Aufgaben unseres Lernprozesses erfüllt haben, haben wir die freie Wahl, und das wäre wohl das Ziel für uns alle. Dann beginnt das Leben so richtig Spaß zu machen. Doch bis es soweit ist, müssen wir unserem Schutzengel vertrauen, dass er nur das Beste für uns will, ob es für uns im Moment gerade angenehm oder unangenehm ist. Ich hoffe, ich konnte dir dieses komplexe Thema ein bisschen vereinfachen und näherbringen.

Hier ein Schutzengelgebet:

Engel Gottes, mein Beschützer,

dir hat Gottes Vaterliebe mich anvertraut.

Erleuchte, beschütze, lenke und leite mich.

Amen

Naturwesen, Elfen, Feen und Zwerge

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich auch Naturwesen wahrnehmen kann. Ich muss zugeben, dass ich bis jetzt sehr selten Elfen, Feen oder Zwerge gesehen habe, auch wenn ich überzeugt bin, dass es sie gibt. Ich denke, die Aufgaben dieser Geistwesen ist der Erhalt und die Pflege der Natur. Man könnte es sehr vereinfacht ausdrücken: Es sind die Geistführer der Pflanzen, Steine, Tiere und Naturelemente. Meistens sah ich Elfen, Feen oder Zwerge nur kurz. Wenn du, lieber Leser, dich dafür interessierst, findest du sicherlich genügend Literatur darüber.

Ich hatte einmal ein spannendes Erlebnis mit einer Elfe, ich weiß jedoch bis heute nicht, ob diese Elfe symbolisch zu verstehen oder ob sie wirklich bei dieser Frau war. Eine Klientin war zu einem Jenseitskontakt bei mir, es war eine ganz normale Sitzung. Doch plötzlich nahm ich eine Elfe wahr. Ich war irritiert und verstand nicht, warum die Elfe da war. Ich weiß nicht mal, ob es eine Fee oder eine Elfe war, ich kenne den Unterschied nicht, da ich noch nie lange Kontakt hatte. Dies war der längste Kontakt bisher, eben bei dieser Frau. Ich versuchte, mit der Elfe Kontakt aufzunehmen, da ich wissen wollte, was sie mir sagen möchte. Ich vernahm nur: »Ich zeige dir, woher die Frau kommt.« Ich verstand nicht, wie wollte mir die Elfe zeigen, woher die Klientin kommt? Ich fragte noch mal: »Was willst du? Wie meinst du das?« »Die Klientin kommt von dort, wo ich herkomme!« Ich überlegte, woher die Klientin kommen könnte: »Aus dem Elfenreich? Wohl nicht, wenn ich das jetzt sage, dann hält sie mich für total durchgeknallt!« Plötzlich schoss es mir durch den Kopf, woher kommen Elfen oder Feen? Klar, aus Irland! Ich sagte zu der Klientin: »Sie kommen ursprünglich aus Irland, beziehungsweise Ihre verstorbene Mutter kam aus Irland. Stimmt das?« Ich brauchte die Antwort nicht abzuwarten, ich sah es ihrem Gesicht an, dass es stimmte. Dieser kurze Moment war mein längster Kontakt mit einem Naturwesen. Ich bin nicht mal sicher, ob in dieser Sitzung wirklich eine Fee/Elfe da war oder ob es einfach ein Symbol für mich war, das mir die verstorbene Mutter geschickt hatte, damit ich den Geburtsort von ihr als Beweis weitergeben konnte. Ich bin jedoch überzeugt, dass Naturwesen genau so real sind wie Geistführer und Menschen auf dieser Erde.

Darmowy fragment się skończył.

Ograniczenie wiekowe:
0+
Data wydania na Litres:
07 sierpnia 2025
Objętość:
174 str. 8 ilustracji
ISBN:
9783905958256
Wydawca:
Właściciel praw:
Bookwire
Format pobierania:

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