Czytaj książkę: «Frühling, Sommer, Herbst & Küche»



1. Auflage: März 2021
Veröffentlicht von Dachbuch Verlag GmbH, Wien
ISBN 978-3-903263-33-8
EPUB ISBN 978-3-903263-34-5
Copyright © 2021 Dachbuch Verlag GmbH, Wien
Alle Rechte vorbehalten
Texte, Rezepte und Zubereitung: Michaela Titz
Umschlagfoto: Michaela Titz
Fotografie: Michaela Titz, Miriam Mehlman (S. 2, S. 92, S. 126, S. 158, S. 170, S. 179, S. 187, S. 192)
Lektorat: Teresa Emich
Korrektorat: Nikolai Uzelac
Satz und Umschlaggestaltung: Daniel Uzelac
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Inhalt
Vorwort
Frühling
Bärlauch-Schupfnudeln
Kohlrabischnitzel
Schoko-Kirschkuchen
Bärlauch-Schnecken
Veilchensirup
Mini-Pavlova
Löwenzahn-Honig
Radieschen-Tzatziki
Spinat-Frischkäse-Taschen
Holunderblüten-Torte
Sommer
Sommerliche Palatschinken
Marillen-Senf
Raspberry Cheesecake
Erbsenhummus
Erdbeer-Mohn-Knödel
Topfen-Brombeer-Kranz
Hollerkapern
Zucchini-Waffeln
French Toast Bowl
Caprese-Tarte
Serviettenknödel aus altem Brot
Sommerlicher Brotsalat
Topfen-Grieß-Auflauf
Paprika-Melanzani-Sugo
Kirsch-Galette
Zucchini-Naan-Brot
Erdbeer-Topfen-Torte
Herbst
Zwetschken-Crumble
Powidltascherl
Brokkoli-Burger
Pofesen
Kürbiskekse
Pasta
Hollerkoch
Gefüllte Ofentomaten
Zucchini-Mais-Puffer
Karfiolsuppe
Veggie-Bratensauce
Karfiol-Mangold-Gratin
Gefüllte Mini-Paprika
Kohlrabi-Apfel-Salat
Süße Mohnnudeln
Amaranth-Kekse
Winter
Einkornreis-Porridge
Karfiol Wings
Apfel-Bananenbrot
Karottensuppe
Apfel-Ingwer-Smoothie
Zimtknoten
Mini-Quiche
Rote-Rüben-Risotto
Karotten-Weckerl
Baozi Taschen
Sauerrahm-Schmarren
Sauerkraut-Flammkuchen
Mürbeteigkekse
Basics
Apfelessig
Bratapfelmarmelade
Brombeergelee
Birnenmus
Sauerkraut mit Karotte
Honig-Senf-Gurken
Mixed Pickles
Tomatensauce
Pesto
Bauernbrot
Toastbrot
Roggen-Dinkel-Weckerl
Die Autorin
Mit Liebe kochen ist
Nahrung für die Seele

Vorwort
Meine Geschichte rund um saisonales Obst und Gemüse beginnt eigentlich in meiner Kindheit, als meine Oma nur das gekocht hat, was es gerade zu kaufen gab. Südfrüchte und importierte Erdbeeren waren damals noch ein Luxusgut und nicht für alle verfügbar.
So habe ich schon als Kind gelernt, was saisonal und regional einzukaufen bedeutet und wie sich so die kreativsten Dinge auf den Tisch zaubern lassen.
Noch heute richte ich mich in meiner Speiseplanung nach dem vorhandenen Angebot. Früher vorwiegend mit Produkten aus Super- und Wochenmarkt, heute vermehrt durch Produkte aus meinem Gemüsegarten, den ich seit einigen Jahren bewirtschafte.
Durch die eigene Ernte und den vorhandenen Überschuss an Obst und Gemüse sind viele fruchtbare Ideen rund um die Verarbeitung von saisonalem Obst und Gemüse entstanden. Alles, was sich nicht frisch verwerten lässt, weil zu viel davon vorhanden ist, verarbeite ich zu haltbaren Produkten und fülle damit die Speisekammer für den Winter.
Dieses Buch richtet sich an alle, die gerne saisonal kochen und sich von der geschmacklichen Vielfalt regionaler Küche inspirieren lassen möchten. Sei es als Hobbygärtner oder einfach, um einmal was »Neues« auszuprobieren.
Lass auch du dich inspirieren!
Frühling
Wenn die Welt aus dem Winterschlaf erwacht, ja, dann ist Frühling.
Der Neuanfang ist überall spürbar, und auch im Garten und auf den Wiesen gibt es nun wieder frische Zutaten für die Küche zu ernten.

Bärlauch-Schupfnudeln
mit frischem Dip und Salat

Im Frühling warte ich immer sehnsüchtig auf den ersten Bärlauch. Er ist für mich DER Frühlingsbote schlechthin und eröffnet die neue Saison und Erntezeit. Endlich wieder mehr draußen sein, Sonnenstrahlen, die auf der Nasenspitze kitzeln und dazu der Geruch von Bärlauch in der Küche – was gibt es Schöneres? Schupfnudeln sind eine ganz wunderbare und einfache Möglichkeit, um Bärlauch einmal anders als gewohnt zu verarbeiten.
ZUTATEN FÜR 3-4 PERSONEN
90 MINUTEN
50 g Butter
1 Eidotter
500 g mehlige Kartoffeln
140 g glattes Dinkelmehl
½ TL Salz
30 g Weizengrieß
50 g Bärlauch
Olivenöl für die Pfanne
Mehl für die Arbeitsfläche
ZUBEREITUNG
Die Zubereitung der Schupfnudeln ist einfach, benötigt aber Zeit.
Kartoffeln waschen, in einem Topf mit Wasser bedecken, aufkochen lassen und auf mittlerer Stufe kochen, bis sie weich sind. Auskühlen lassen und abschälen. Anschließend durch eine Kartoffelpresse drücken.
Den Bärlauch waschen, fein schneiden und mit den restlichen Zutaten vorsichtig zu einem Teig verkneten.
Diesen für 30 Minuten kalt stellen, da sich die Schupfnudeln danach besser formen lassen.
Den Teig zu einer langen Rolle auswalzen (ca. 5 cm im Durchmesser) und daumendicke Stücke abschneiden. Diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu 10-15 cm langen Nudeln rollen und in einer Pfanne in etwas Öl auf mittlerer Stufe von beiden Seiten her goldgelb anbraten.
Tipp 
Zu den Bärlauch-Schupfnudeln empfehle ich einen Salat mit frühlingshaftem Dip (siehe »Zucchini-Waffeln« auf Seite 58) oder Mayonnaise.
Kohlrabischnitzel
mit Vogerlsalat

ZUTATEN FÜR 3-4 PERSONEN
40 MINUTEN
2 Kohlrabiköpfe
1 Ei
200 ml Milch
150 g Semmelbrösel
50 g Kürbiskerne
150 g glattes Mehl
Sonnenblumenöl für die Pfanne
ZUBEREITUNG
Den Kohlrabi waschen, schälen und in fingerdicke Scheiben schneiden. Diese in einem Topf mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Auf mittlerer Stufe bissfest kochen. Dieser Vorgang geht sehr schnell, man sollte also darauf achten, dass die Kohlrabischeiben nicht zu weich werden.
Auf 3 Tellern eine Panierstation vorbereiten: Einen Teller zur Hälfte mit Mehl befüllen, einen anderen mit Semmelbrösel füllen, ⅔ der Kürbiskerne zu kleinen Stücken zerstoßen und zugeben. Auf dem letzten Teller Milch mit einem aufgeschlagenen Ei verquirlen.
Die Kohlrabischeiben der Reihe nach erst in Mehl wälzen, danach in der Ei-Milch-Mischung schwenken, schließlich komplett mit Semmelbröseln bedecken und festdrücken.
In einer Pfanne das Sonnenblumenöl erhitzen und die Kohlrabischnitzel bei mittlerer Stufe auf beiden Seiten goldgelb backen.
Mit Salat und Kürbiskernen anrichten.
Hard Fact 
Kohlrabi kann das ganze Jahr über angebaut werden und wächst auf nahezu jedem Boden. Er enthält nicht nur viele Vitamine und Mineralstoffe, sondern kann von der Knolle bis zum Blatt verarbeitet werden. Die jungen, knackigen Blätter lassen sich als Salat verzehren, zu Suppe verkochen oder zu Pesto verarbeiten (siehe Grundrezept »Pesto« auf Seite 182).

Schoko-Kirschkuchen
vom Blech

Kirschen direkt vom Baum naschen, zu Ohrringen umfunktionieren und ein Kirschkern-Weitspucken veranstalten – so habe ich die Kirschenzeit aus meiner Kindheit in Erinnerung. Die ersten Frühkirschen am Baum verarbeite ich heutzutage für meine Liebsten zu einem Schoko-Kirschkuchen vom Blech.
ZUTATEN
60 MINUTEN
3 Eier
165 g glattes Dinkelmehl
140 g brauner Zucker
100 ml Buttermilch
80 g Butter
Prise Salz
2 TL Backpulver
50 ml Wasser
2 TL Kakaopulver
Abrieb einer ½ Zitrone (unbehandelt)
1 TL Vanilleextrakt
50 g Kirschen
ZUBEREITUNG
Die Eier mit Butter, Buttermilch, Vanilleextrakt und Zucker schaumig rühren.
In einem Becher Kakaopulver in 50 ml heißem Wasser auflösen. Mit Salz, Backpulver, Mehl, Zitronenabrieb und dem restlichen Teig verrühren und in eine mit Backpapier ausgelegte Ofenform gießen.
Kirschen waschen, entsteinen und auf dem Kuchenteig verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für ca. 25 Minuten backen. Anschließend überkühlen lassen, in quadratische Stücke schneiden und mit Staubzucker bestreuen.
Bärlauch-Schnecken

Eine einfache Snackidee, die nicht nur auf Partys eine gute Figur macht, sondern sich auch perfekt für ein Picknick, am Spielplatz oder in der Jausenbox der Kinder eignet.
ZUTATEN FÜR 3-4 PERSONEN
2 STUNDEN
FÜR DEN TEIG
470 g glattes Mehl
1 Pkg Trockenhefe
1 TL Salz
1 EL Honig
230 ml lauwarmes Wasser
50 ml Olivenöl und 1 EL zum Einreiben
Mehl für die Arbeitsfläche
FÜR DIE FÜLLUNG
3 EL Sauerrahm
1-2 EL Bärlauchpesto (siehe Grundrezept »Pesto« auf Seite 182)
50 g geriebener Bergkäse
ZUBEREITUNG
Die Trockenhefe in Honig und lauwarmem Wasser auflösen und zugedeckt für 10 Minuten ruhen lassen. Danach Mehl, Salz und Olivenöl hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Bei mir erledigt das innerhalb von 5 Minuten die Küchenmaschine, es geht aber natürlich auch von Hand. Anschließend mit etwas Olivenöl einreiben und zugedeckt 1 Stunde lang rasten lassen. Der Teig verdoppelt in dieser Zeit sein Volumen.
In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: Bärlauchpesto nach dem Grundrezept pürieren und mit Sauerrahm sowie geriebenem Bergkäse in einer Schüssel verrühren.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen, ca. so groß wie ein Backblech. Großzügig mit der Füllung bestreichen und dann der Breite nach eng zu einer Rolle formen. Mit einem scharfen Messer daumendicke Stücke abschneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Achtung: Nicht zu eng platzieren, denn die Schnecken gehen beim Backen auf!
Die Bärlauch-Schnecken noch mit etwas Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Umluft für 15-20 Minuten backen, bis sie eine schöne Farbe bekommen.
Veilchensirup

Das Veilchen ist eines der ersten Blümchen, das im Frühling die Wiesen bunter macht. Es eignet sich nicht nur grandios als Bienenfutter, sondern kann auch in der Küche raffiniert verarbeitet werden.
ZUTATEN
2 TAGE
3 Handvoll Veilchenblüten
Saft einer Zitrone
4 EL Zucker
ZUBEREITUNG
Die Blüten vorsichtig unter fließendem Wasser abspülen und in ein großes, steriles Glas mit mindestens 1 Liter Fassungsvermögen füllen.
In einem Topf in 1 Liter Wasser 4 EL Zucker und den Zitronensaft auflösen und zum Kochen bringen. Auf mittlerer Stufe 5-10 Minuten leicht köcheln lassen und anschließend über die Veilchen gießen.
Bei Raumtemperatur 48 Stunden ziehen lassen. Täglich mehrmals umrühren, damit sich kein Schimmel bilden kann. Nach Ablauf der 48 Stunden Ruhezeit abgießen und in sterile Flaschen füllen.
Tipp 
Achte beim Pflücken darauf, nicht zu viel abzuernten und einen Teil für die Bienen zurück zu lassen – nimm immer nur so viel wie du tatsächlich benötigst. Und pflücke an den Stellen, die nicht von Hunden und Katzen als Toilette benutzt werden.

Mini-Pavlova
mit pinkem Rhabarberkompott

ZUTATEN FÜR 6-8 MINI-PAVLOVAS
2 ½ STUNDEN
FÜR DIE MINI-PAVLOVAS
3 Eiklar
150 g Staubzucker
Prise Salz
2 TL Saft einer Zitrone
FÜR DIE FÜLLUNG
200 ml Schlagobers
FÜR DAS RHABARBERKOMPOTT
2-3 Rhabarberstiele
200 ml Rote-Rüben-Saft
Staubzucker zum Bestreuen
ZUBEREITUNG
Eiklar - sehr sauber getrennt und zimmerwarm - mit einer Prise Salz steif schlagen. Zucker nach und nach zugeben und die Masse immer weiter schlagen, bis sie schnittfest ist. Zum Schluss den Zitronensaft vorsichtig unterziehen.
In einen Dressiersack mit Tülle füllen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech kleine Nester aufdressieren. Im vorgeheizten Backofen bei 120 °C Umluft für 60 Minuten trocknen lassen, danach ausschalten und für eine weitere Stunde im Ofen belassen. Die Mini-Pavlovas sollten kross, aber nicht zu sehr gebräunt sein.
PINKES RHABARBERKOMPOTT
Damit der Rhabarber pink wird, gibt es einfachen Trick. Anstatt das Kompott in Wasser einzukochen, wird der Rhabarber in Rote-Rüben-Saft gegart. So nimmt er zum einen die Farbe auf und wird kräftig pink, zum anderen bekommt er dadurch einen herrlich süßen Geschmack und muss nicht zusätzlich mit Zucker eingekocht werden.
Rhabarberstiele schälen und in 3 cm kleine Rauten schneiden. Diese in einem Topf mit Rote-Rüben-Saft bedecken und auf mittlerer Stufe weichkochen. Anschließend überkühlen lassen.
Die ausgekühlten Pavlovas auf einer Platte anrichten. Schlagobers steif schlagen und in die kleinen Nester füllen, sodass oben ein Häubchen entsteht. Auf dem Schlagobers einige Löffel vom pinken Kompott verteilen und zum Schluss mit etwas Staubzucker bestreuen.
Löwenzahn-Honig

Jeden Frühling warte ich schon sehnsüchtig auf die gelben Köpfchen, die sich Richtung Sonne strecken. Löwenzahn verarbeitet zu Wiesenhonig ist mein liebster Allrounder in der Küche. Er schmeckt nicht nur als Brotaufstrich wunderbar, sondern kann auch zum Kochen und Backen, statt Bienenhonig oder Reissirup, eingesetzt werden. Ich nehme mir nur kleine Mengen und lasse den Rest der Köpfe stehen. Die Bienen sind nach dem kalten Winter nämlich besonders hungrig und benötigen dringend Futter.
ZUTATEN
2 TAGE
3-4 Handvoll Löwenzahnblüten
1 kg brauner Zucker
2 Zitronen
1 Orange
1 Liter Wasser
ZUBEREITUNG
Die Löwenzahnblüten möglichst bei Sonnenschein pflücken, wenn die Köpfe offen sind, also am besten um die Mittagszeit. Zu Hause gründlich waschen und vom restlichen Grün befreien.
In einen Topf geben und mit 1 Liter Wasser aufgießen. Die Zitronen und die Orange in Scheiben schneiden und hinzugeben. Die Mischung sollte nun für 2 Stunden ziehen. Danach lässt man sie kurz aufkochen und anschließend noch mal ziehen.
Ist sie abgekühlt, kommt der Topf für 24 Stunden in den Kühlschrank. Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Nach 24 Stunden abseihen und durch ein Leinentuch pressen, sollte kein feines Sieb vorhanden sein.
Die Flüssigkeit nun unter Zugabe von 1 kg Zucker langsam und gemächlich einkochen, bis die Zuckermischung zähflüssig ist und die typisch dunkle Farbe von Honig angenommen hat - bei mir dauert der Vorgang insgesamt ca. 4 Stunden bei mittlerer Hitzestufe.
Solange der Löwenzahn-Honig heiß ist, in verschraubbare Gläser abfüllen und erkalten lassen.
Radieschen-Tzatziki

Wenn es sommerlich warm ist, braucht es keine schweren Gerichte, sondern Salate und erfrischende Speisen, um nicht vollkommen übersättigt zu sein. Ein herrliches Tzatziki mit Joghurt und Radieschen ist da genau das Richtige - es schmeckt fantastisch als Beilage zu Gegrilltem, eignet sich aber genauso gut als kleine Mahlzeit mit frischem Brot oder Naan (siehe »Zucchini-Naan-Brot mit Mohn« auf Seite 78).
ZUTATEN
15 MINUTEN
3-4 Radieschen samt Blättern
4 EL Naturjoghurt
2 EL Sauerrahm
1 EL Saft einer Zitrone
Abrieb einer ½ Zitrone (unbehandelt)
Salz zum Abschmecken
ZUBEREITUNG
Radieschen von den Blättern befreien und waschen. Die Hälfte der Blätter ebenfalls waschen - die restlichen für den nächsten Salat im Kühlschrank aufbewahren.
Radieschen fein hobeln oder in Stifte schneiden und mit Joghurt, Sauerrahm sowie Zitronensaft in einer Schüssel vermengen. Abrieb der Zitrone und fein gehackte Radieschenblätter hinzugeben und am Ende mit Salz abschmecken.
Hard Fact 
Radieschen können vom Frühjahr bis in den Spätherbst angebaut werden und wachsen in Windeseile. Ideal also für eine kleine Terrasse oder einen Balkon, bei Platzmangel eignen sich auch Balkonkästen und Tröge.
Spinat-Frischkäse-Taschen
auf buntem Gartensalatbett

ZUTATEN FÜR 3-4 PERSONEN
1 STUNDE
FÜR DIE TEIGTASCHEN
200 g glattes Dinkelmehl
50 g Reismehl
150 ml heißes Wasser
½ TL Salz
Mehl für die Arbeitsfläche
FÜR DIE FÜLLUNG
3 Handvoll Blattspinat
1 Frühlingszwiebel
120 g Frischkäse
1 EL Olivenöl zum Braten
½ Zitrone
Kräuter und Salz zum Abschmecken
FÜR DEN SALAT
Blut- und/oder Sauerampfer
Löwenzahnblätter oder Rucola
Blüten von Ringelblumen und Borretsch
1 TL Honig
1 TL Senf
2 EL Apfelessig
ZUBEREITUNG
Dinkel-, Reismehl und Salz miteinander versieben und das heiße Wasser nach und nach hinzugeben. Mit einer Gabel vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, abdecken und für ca. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Blattspinat waschen und abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebel samt Strunk in feine Ringe schneiden. In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, die Zwiebel darin glasig anschwitzen und den Spinat zugeben. Öfters umrühren, bis der Spinat komplett zusammengefallen ist. Danach den Frischkäse beifügen und mit Salz und Kräutern abschmecken. Die Füllung in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig für die Spinattaschen nochmals durchkneten und dünn ausrollen. Mit einem Glas oder großen runden Ausstecher Kreise ausstechen und in der Mitte teelöffelweise mit Spinatfüllung belegen. Die Ränder mit Wasser bestreichen und umklappen, sodass ein Halbkreis entsteht. Mit einer Gabel fest andrücken, um sie gut zu verschließen.
Einen großen Topf mit Wasser befüllen, salzen und zum Kochen bringen. Die Teigtaschen vorsichtig mit einer Schaumkelle einlegen und auf mittlerer Stufe leicht wallend kochen, bis sie an die Oberfläche aufsteigen. Es dauert 10-15 Minuten, bis sie gar sind. Anschließend mit der Schaumkelle aus dem Wasser heben und abtropfen lassen. In einer beschichteten Pfanne Butter abschmelzen lassen und die Teigtaschen kurz darin schwenken.
Für das Gartensalatbett die Salate gut waschen und auf einem Teller anrichten. 2-3 Teigtaschen darauf verteilen. Die Zutaten für die Marinade in einem Becher mischen und über Salat und Taschen träufeln. Den Teller zum Schluss mit essbaren Blüten und Zitronenzeste garnieren.

Holunderblüten-Torte

Holunderblüten eignen sich nicht nur wunderbar für Sirup, sie lassen sich auch dekorativ auf Kuchen und Torten anrichten.
ZUTATEN FÜR EINE
23 CM SPRINGFORM
1 STUNDE
FÜR DEN TEIG
220 g glattes Mehl
50 g Butter
3 Eier
3 EL Holundersirup
80 g Zucker
5 EL Naturjoghurt
2 TL Backpulver
Saft einer ½ Zitrone
1 Handvoll Hollerblüten und essbare Blüten als Deko
FÜR DIE CREME
150 g Mascarpone
150 g Frischkäse
50 g Zucker
Saft einer Zitrone
ZUBEREITUNG
Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. Alle Zutaten, bis auf die Hollerblüten, zugeben und ordentlich verrühren. Eine Springform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für 20 Minuten backen.
Für die Creme alle Zutaten miteinander verrühren und kaltstellen. Die überführte Torte in 3 gleich große Teile schneiden und die einzelnen Böden mit Creme bestreichen. Die Tortenstücke wieder aufeinanderlegen und die restliche Creme auf der Torte und rundum verteilen. Mit Hollerblüten und essbaren Blüten dekorieren.
Sommer
Es ist die Leichtigkeit des Sommers, wenn alles in voller Blüte steht und wir bei der Zubereitung einfacher Gerichte aus dem Vollen schöpfen können.

Sommerliche Palatschinken
mit Marillenmarmelade

In meinem Garten wird der Sommer mit der Ernte der Marillen eingeläutet. Die Bäume sind schon alt und tragen jedes Jahr mehrere Kilo der süßen Frucht. Das bedeutet für mich dann auch, zügig zu arbeiten, denn sobald die Marillen vom Baum gepflückt sind, drängt die Zeit. Die Haltbarkeit von Früchten ist bei Bäumen, die nicht gespritzt werden, sondern vollkommen BIO und unbehandelt sind, nämlich beschränkt. Deswegen konserviere ich meine Marillen zu allerlei Köstlichkeiten – natürlich auch zu Marmelade, die in klassischen Palatschinken einfach großartig schmeckt.
ZUTATEN
30 MINUTEN
2 Eier
200 ml Milch oder Pflanzendrink
120 g glattes Weizenmehl
Prise Salz
Sonnenblumenöl für die Pfanne
Marillenmarmelade zum Befüllen
Staubzucker zum Bestreuen
ZUBEREITUNG
Eier in einer Schüssel aufschlagen und mit Milch, Mehl und Salz zu einem glatten Teig verrühren. 1 TL Sonnenblumenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, einen Schöpflöffel voll Teig in die Pfanne geben und durch kippen verteilen. Von beiden Seiten her goldgelb backen, anschließend mit Marmelade füllen und Zucker darüber streuen.
Tipp 
Übrig gebliebene Palatschinken einrollen, in feine Streifen schneiden und im Tiefkühler als Frittaten-Einlage für die nächste Gemüsesuppe aufbewahren.
Darmowy fragment się skończył.