Czytaj książkę: «Newtons Irrtum»
Was ist eigentlich ein Perpetuum Mobile?
Bevor wir uns mit einem der Hauptthemen dieses Buches, also der Gravitation beschäftigen wollen, möchte ich erst einmal auf das nicht weniger interessante Thema Perpetuum Mobile eingehen.
Deshalb muss natürlich erst einmal geklärt werden, was ein Perpetuum Mobile eigentlich ist, bevor wir anfangen uns Gedanken darüber zu machen.
Oder besser gesagt, was es sein soll!
Denn bereits bei der Definition eines Perpetuum Mobile scheiden sich die Geister, wie der Dichter so schön sagt und wir werden auch gleich sehen warum.
Also, erst einmal die „orthodoxe“ Definition, wie sie zum Beispiel im Online-Lexikon Wikipedia angegeben ist:
„Ein Perpetuum Mobile (PM, lat. das „ununterbrochen Bewegliche“) ist eine Konstruktion, die, einmal in Gang gesetzt, ewig in Bewegung bleibt (und dabei unter Umständen noch Arbeit verrichten soll).
Physikalische Unmöglichkeit des Perpetuum Mobile
Auf Grund von fundamentalen Erkenntnissen aus der Thermodynamik (einem Teilgebiet der Physik) gilt es seit langem als gesichert, dass ein Perpetuum Mobile nicht existieren kann; Theorien, welche die Existenz eines Perpetuum Mobile behaupten, gelten als pseudowissen-schaftlich. Heutige Vertreter solcher Theorien verwenden auch andere Bezeichnungen, zum Beispiel „Konverter für Freie Energie“.
Der Begriff „Perpetuum Mobile“ bezieht sich auf ein geschlossenes System, in dem gemäß dem Energieerhaltungssatz keine Energie entstehen oder verschwinden kann. Dies bedeutet, dass eine von selbst laufende Maschine, welche Energie produziert, streng ge-nommen kein Perpetuum Mobile wäre. Im Sinne der Energieerhaltung würde diese nämlich kein geschlossenes System bilden. Mit anderen Worten: Wenn eine Maschine Energie aus dem Nichts erzeugen würde, dann muss es innerhalb der Physik diese Energie bereits in einer anderen Form zur Verfügung haben. Diese würde lediglich in eine neue Energieform umgewandelt werden.“
Und so weiter und sofort. Den Rest der Definition können wir uns getrost ersparen, da bereits am Anfang das Wichtigste gesagt wird.
Ein „echtes“ Perpetuum wäre also eine wie auch immer geartete Maschine, die eine wie auch immer geartete Energieart erzeugt, ohne dass eine Primärenergie zugeführt wird.
Rein theoretisch würde man diese Maschine also einmal starten und sie würde dann immerzu weiterlaufen und im Idealfall sogar noch Energie erzeugen, ohne dass ersichtlich ist, was diese Maschine antreibt, beziehungsweise welche Energie denn hier zugeführt wird.
Für die Physik ein schier unvorstellbares Ding, weshalb eben in der Definition auch gleich darauf hingewiesen wird, das ein „echtes“ Perpetuum nach den Gesetzen der Physik unmöglich herzustellen ist.
Gleichzeitig wird auf ein Dogma der Physik schlechthin, nämlich „dem geschlossenen System“ hingewiesen, das in der Physik immer als gegeben angesehen wird, angesehen werden muß, da ein „offenes System“ für die Physik keinen Sinn macht.
Das die Natur unserer Mutter Erde nur aus offenen Systemen besteht, scheint hierbei der Physik noch gar nicht aufgefallen zu sein.
Die Definition des Perpetuum Mobile ist also wirklich falsch, denn wenn schon von vorn herein feststeht das ein Perpetuum Mobile in einem geschlossenen System nicht funktionieren kann, wieso soll sich der Begriff Perpetuum Mobile dann auf ein geschlossenes System beziehen?
Was stimmt hier wohl nicht und wie ist man denn dann überhaupt auf die Idee eines Perpetuum Mobiles gekommen?
Seit wann geistert denn eigentlich dieser Begriff durch die Hirne von uns Menschen und speziell der Wissenschaftler?
Nun, um dies zu verdeutlichen, muß man schon etwas weiter ausholen, denn die Geschichte des Perpetuum Mobile ist nicht gerade neu, wie Sie gleich sehen werden.
Um diese umfassende Thematik etwas abzukürzen, möchte ich hier eine Art von Chronologie niederschreiben, die einen kurzen Überblick geben soll:
Chronik Anfang
ca. 500 v.Chr.
formuliert der Grieche Anaxagoras „das aus nichts, nichts entstehen und das auch nichts vernichtet werden kann“ und gab somit wohl einen ersten Denkansatz.
ca. 30 v.Chr.
legte der große Denker Aristoteles wohl eher unbeabsichtigt das Fundament für den so genannten „Horror Vacui“.
ca. 1100
beschreibt der indische Wissenschaftler und Mathematiker Bhaskara ein Perpetuum Mobile, das aus einem Rad besteht, an dessen Umfang mit Quecksilber gefüllte Gefäße befestigt sind.
1235
Der französische Baumeister Villard de Honnecourt konstruiert, neben anderen, ein Perpetuum in Form eines Rades, das mit 7 Hämmern laufen soll.
1269
Pierre de Maricourt beschreibt ein Perpetuum Mobile, das sich die Kraft des Magnetsteines zunutze machen soll, aber er konstruiert es nie.
ca.1480
Francisco di Giorgio beschreibt in seinen beiden Werken Trattato I und II gleiche mehrere sogenannte trockenen Wassermühlen, die als so genannte Rezirkulationsmühlen in die Geschichte eingehen und auch später noch viele Nachahmer finden sollen.
ca.1490
Das Universalgenie Leonardo da Vinci will mit Hilfe von so genannten archimedischen Schrauben Perpetua Mobilia entwickeln. Kommt dann aber in der Folge zu dem Schluss, dass eine solche Entwicklung un-möglich ist!
ca.1562
Der Jesuit Johannes Taisnierus beschreibt ein magnetisches Perpetuum Mobile bestehend aus einer Rampe, einer Eisenkugel und einem Magnetstein. Ganz offensichtlich stützt sich hier Taisnierus auf den Denkansatz von Pierre de Maricourt.
1586
Simon Stevin glaubt anhand eines Diagramms beweisen zu können, dass ein Perpetuum Mobile mit umlaufender Kette unmöglich ist.
1601
H. Holtzhamer zeigt in seiner Bilderhandschrift zahlreiche Skizzen von Perpetua Mobilia.
1608
Ramelli beschreibt ein Wasserschöpfrad.
1610
Der polnische Jesuit Stanislaus Solski erfindet ein Perpetuum Mobile, das durch das Anheben von Wasser funktionieren soll.
1616
Der Jesuit Christoph Scheiner erfindet ein „Gnomon Scheineriani“ für das er heftig kritisiert wird.
1618
Der englische Physiker Robert Fludd beschreibt eine Rezirkulations-mühle bestehend aus einer archimedischen Schraube und einem Wasserrad.
ca.1630
Der Jesuit Christoph Grünberger erfindet ein Perpetuum Mobile, das sich mittels komplizierter Spiralen bewegen soll.
1638
William Somerset, der Marquis von Worcester, erfindet und erbaut ein sehr großes Perpetuum Mobile, das er nach Fertigstellung am englischen Hof vorführt.
1641
Athanasius Kircher beschreibt in seinem Werk „De Arte Magnete“ ein Rad mit eisernen Speichen, das durch vier Magnete angetrieben werden soll.
1642
Der Philosoph Johann Amos Comenius veröffentlicht eine Theorie der Möglichkeit der perpetuierlichen Bewegung.
1645
A. Martin erdenkt ein Horarium hydraulicum, eine mittels Kapillarkräften angetriebene Wasseruhr.
1648
John Wilkins setzt sich in seinem Buch „Mathematical Magick or the wonders that may be performed by mechanical Geometry“ mit dem Perpetuum Taisnierus auseinander und versucht zu erklären, warum es nicht funktionieren kann.
1658
Jeremias Mitz konstruiert ein Perpetuum Mobile mit acht Armen, dass aber, wie er selbst zugibt, nicht funktioniert.
1660
Johann Joachim Becher arbeitet fast 10 Jahre an einer komplexen Maschine, die ein Uhrwerk aufzuziehen sollte, aber nie funktionierte.
1661
Böckler beschreibt in seinem Werk „Theatrum machinarum novum“
verschiedene Bauarten von so genannten trockenen Wassermühlen, die am ehesten für ein Perpetuum Mobile geeignet erschienen.
1664
Der Jesuit Caspar Schott zeigt in seinem Werk „Technica Curiosa“ die verschiedensten Arten von Perpetua Mobilia auf.
1685
Papin gibt einen Denkanstoß für ein hydraulisches Perpetuum Mobile.
1692
Der Abbé Jean d'Hautefeuille beschreibt ein hydraulisches Perpetuum Mobile, dass mit Hilfe von zwei chemischen Flüssigkeiten bewegt werden soll.
1712
Johann Ernst Elias Bessler zeigt sein erstes Perpetuum der Öffentlichkeit in der Stadt Gera.
1719
Bessler bringt sein Buch „Perpetuum Mobile Triumphans“ heraus, das neben seiner Maschine ein großer Erfolg wird.
1721
Willem Jacobus Gravesande erstellt ein Gutachten über das so genannte Besslersche Rad und berichtet später Newton ausführlich über seine Ergebnisse.
1727
Bessler wird durch das Geständnis einer Dienstmagd als angeblicher Betrüger entlarvt und verliert seinen Ruf und sein Vermögen innerhalb kürzester Zeit.
1750
Pierre Jacquet Droz erfindet einen Bimetall-Aufzug für eine perpetuierliche Uhr.
1751
Louis Antoine LePlat erfindet eine Uhr, deren Werk vom Luftzug aufgezogen wird.
1763
Andrew Doswill erfindet ein Perpetuum Mobile, das aus einem eisernen Rotor in einem permanentmagnetischen Feld besteht.
1770
James Ferguson konstruiert ein Perpetuum Mobile, nicht um es etwa zum Laufen zu bringen, sondern um damit dessen Unmöglichkeit zu beweisen.
1775
Die Französische Akademie der Wissenschaften veröffentlicht in ihren Annalen einen Text, der mit dem bedeutungsvollen Satz beginnt: „La construction d'un mouvement perpetuel est absolument impossible“ (Die Herstellung einer perpetuellen Bewegung ist absolut unmöglich).
1775
Der Engländer Coxe erbaut eine barometrische perpetuierliche Uhr, die mit 200 Kilogramm Quecksilber läuft.
1801
Joseph Tiville erhält das Patent auf eine perpetuierliche Maschine.
1815
Ein gewisser Ramis in München erfindet ein elektrostatisches Perpetuum Mobile, dessen Antriebsquelle Zamboni-Elemente sein sollen.
1827
William Congreve, englischer Offizier und Wissenschaftler, schlägt ein Perpetuum Mobile vor, das sich die Kapillarwirkung des Wassers zunutze machen soll. Congreve erhält ein Patent auf seine Erfindung.
1870
Charles Batchellor lässt sich eine Maschine patentieren, deren Hauptmerkmal zwangsgeführte unwuchtige rotierende Massen sind.
1872
John Worell Keely stellt seine Idee vor, mittels mechanischer Schwingungen den Äther anzuzapfen und damit Energie gewinnen zu können.
1903
John William Strutt erfindet eine Radium-Uhr und löst eine Sensation aus, da das Antriebsprinzip zur damaligen Zeit nicht geklärt werden konnte.
1917
Garabed Giragossian gelingt es, den amerikanischen Senat zu einer Gesetzesvorlage zum Schutz seiner Erfindung, ein überdimensioniertes Schwungrad, zu bewegen.
1922
Der Tscheche Prachar veröffentlicht ein Buch, in dem er zahlreiche Perpetua Mobilia unterschiedlichster Bauart beschreibt.
ca.1950
Viktor Schauberger konstruiert seine Forellenturbine, die er mit einem Wirkungsgrad von über Eins angibt.
1997
Das SMOT (=simple magnetic overunity toy) wird von Greg Watson erfunden.
1998
Die Felix Würth Aktiengesellschaft wird begründet. Ihr Ziel: Bau von Maschinen, die sich der freien Energie bedienen. Würths Maschinen bestehen aus typischen Elementen der klassischen arabischen Perpetua Mobilia.
1999
Sanjay Amin präsentiert seine Entropy Engine, die den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik verletzt. Die Maschine funktioniert nicht so, wie es sich ihr Erfinder erhofft.
2000
Berichte über Don Martins Eck-Ring-Generator. Prof. Evert widmet der Analyse des Generators einen ausführlichen Artikel auf seiner Internetseite.
Chronik Ende
Womit wir es nun gut sein lassen wollen, denn wie Sie sicherlich bemerkt haben, zieht sich selbst diese kurze Zusammenfassung über mehrere Seiten hin und das, obwohl ich wirklich nur das Nötigste niedergeschrieben habe!
Die Erfindung eines Perpetuum Mobile beschäftigte also über die Jahrhunderte hinweg die fähigsten Wissenschaftler und Forscher der damaligen Zeit, was wohl zu der berechtigten Frage führen darf:
Wieso ein Perpetuum Mobile für die Wissenschaften unserer heutigen Zeit kein Thema mehr ist?
Noch dazu wenn man weiß, dass eben die Suche nach einem Perpetuum Mobile gewissermaßen die Geburtshilfe für die drei Energieerhaltungssätze war, die ja eben heute das „Non plus ultra“ der Physik darstellen, da besagte drei Energieerhaltungssätze auf der Suche nach einem Perpetuum Mobile sozusagen als „Abfallprodukt“ gefunden wurden.
Und zwar wie folgt:
1619
Johannes Kepler beschreibt in seiner „Harmonices Mundi“ die drei berühmten Gesetze, nach denen sich die Planeten bewegen.
ca.1640
René Descartes, Mathematiker und Philosoph, stellt fest: „die Summe
aller Produkte „Quantitas materiae“ und der Geschwindigkeit, auf der ganzen Welt ist konstant“.
Die noch nicht klar erkennbare Trennung zwischen Kraft und Energie führte zu einem heftigen Gelehrtenstreit.
1686
Gottfried Wilhelm Leibniz formuliert in seinem Buch „Brevis demonstratio erroris memorabilis Cartesii“ erstmalig einen Ansatz, der potentielle Energie als Produkt aus Kraft und Hubhöhe definiert.
1842
Der Arzt Julius Robert Mayer beschreibt das mechanische Wärme-äquivalent.
1848
Hermann Helmholtz formuliert das Energieerhaltungsprinzip.
1843
James Prescott Joule bestimmt nicht nur das mechanische Wärmeäquivalent, sondern auch die Äquivalente anderer Energie-formen.
ca.1880
Ludwig Boltzmann deutet Wärme als mechanisches Phänomen, das sich statistisch beschreiben lässt.
1888
Rudolf Clausius formuliert die ersten beiden Energieerhaltungssätze in ihrer noch heute gültigen und verwendeten Form.
ca.1910
Walther Nernst formuliert den dritten Energieerhaltungssatz.
Wie bereits gesagt, waren alle diese Gelehrten entweder direkt mit einem Perpetuum Mobile beschäftigt oder leiteten ihre Überlegungen indirekt von einem Perpetuum Mobile her.
Das erstaunliche hierbei ist, dass eben die drei besagten Energie-erhaltungssätze, bei ihrer unabdingbaren Richtigkeit, ein Perpetuum Mobile absolut unmöglich machen!
Was für ein Widerspruch in sich und aus sich selbst heraus!
Nun muß diese Tatsache ja eigentlich nichts schlechtes sein, wenn denn die sozusagen versehentlich gefundenen drei Energie-erhaltungssätze stimmen, da ja schon oft in der Wissenschaft „aus Versehen“ die bedeutendsten Entdeckungen gemacht wurden.
Die Frage, warum man nun heute an einem Perpetuum Mobile von Seiten der Wissenschaft nicht mehr interessiert ist, bleibt in diesem Sinne also weiterhin bestehen.
Aber sie ist auch nicht ganz richtig formuliert, denn es besteht auch heute nach wie vor ein großes Interesse daran, ein Perpetuum Mobile zu (er)finden.
Allerdings beschäftigen sich mit diesem „heißen“ Thema nur sehr wenige Wissenschaftler, dafür aber um so mehr sogenannte Laien, die sich wirklich sehr viel Mühe geben, das Geheimnis um ein Perpetuum Mobile zu lüften.
Man ist auch mittlerweile soweit, dass man zumindest 2 Kategorien von möglichen Perpetua Mobilia definiert hat. Die - und wenn wundert es noch - zwangsläufig gegen die Energieerhaltungssätze verstoßen, ja sogar verstoßen müssen, da es eben sonst keine „echten“ Perpetua Mobilia wären.
Hier nun die beiden Kategorien und ein paar Beispiele dafür, wie sie aufgebaut sein müssten:
Perpetuum Mobile erster Art
Die Idee ist, dass eine Maschine mit einem Wirkungsgrad von über 100 Prozent die zu ihrem Betrieb notwendige Energie selbst liefern könnte und zusätzlich Nutzenergie liefern würde (zum Beispiel ein einmal in Drehung versetzter elektrischer Generator). Eine solche Maschine verletzt den ersten Hauptsatz der Thermodynamik, den Energieerhaltungssatz, da sie Energie aus dem nichts heraus produzieren würde.
Beispiele:
· Ein Wasserrad pumpt Wasser nach oben. Ein Teil des Wassers fließt wieder nach unten und treibt das Wasserrad an.
· Ein Akkumulator bringt eine Lampe zum Leuchten. Das Licht wird in einem Fotoelement aufgefangen und erzeugt elektrischen Strom, der zum Teil seinerseits genutzt wird um den Akkumulator wieder aufzuladen.
Es wird bei dem Perpetuum Mobile erster Art auch noch Nutzenergie entnommen, aber bereits der „einfache“ Kreislauf ist unmöglich, da es bei jeder Bewegung bzw. Umwandlung Verluste gibt. Alle Verluste führen letztendlich zu einer Temperaturerhöhung des Teils, an dem sie entstehen, auch photophysikalische. Da die Umgebung immer kälter ist als das verlusterzeugende Teil, fließt die Energie der Maschine durch Wärmeleitung, Konvektion oder Strahlung an die Umgebung ab. Die Maschine muß über kurz oder lang stehenbleiben, weil eine Rückführung aufgrund der Temperaturdifferenz nicht von selbst stattfindet (Wärme fließt nur von warm nach kalt, nicht umgekehrt).
Perpetuum Mobile zweiter Art
Die Idee dabei: Arbeit aus der Umgebungswärme gewinnen, also die mittels lokaler Abkühlung gewonnene Wärme vollständig in (mechanische) Arbeit zurück umsetzen. Eine solche Maschine verletzt nicht den Energieerhaltungssatz, dafür aber den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, weil die vollständige Umwandlung von Arbeit in Wärme irreversibel ist.
Prinzipiell kann man ein Perpetuum Mobile der 2. Art daran erkennen, das es versucht, Wärme an einem Punkt aufzunehmen und in andere Energieformen umzuwandeln. Das alleine muß nicht gegen die Energieerhaltung (1. Hauptsatz) verstoßen, es wären also Maschinen denkbar (aber nicht lauffähig), die unter Beachtung der Energieerhaltung Wärme in höherwertige Energieformen, zum Beispiel Strom umwandeln.
Der 2. Hauptsatz verlangt allerdings, dass Maschinen, die Wärme und Wärmestrahlung (zum Beispiel Solarzellen) in andere Energieformen umwandeln, vier Voraussetzungen erfüllen müssen:
- es muss einen heißen und einen kalten Punkt geben
- eine Wärmekraftmaschine arbeitet zwischen dem heißen und dem kalten Punkt
- die Wärme fließt durch die Wärmekraftmaschine, die nun einen Teil der Wärme in höherwertige Energieformen umwandeln kann
- ein anderer Teil der Wärmeenergie wird von der Maschine an den kalten Punkt durchgeleitet
Wenn die Wärme über die Maschine nicht wenigstens teilweise in Richtung des kalten Punkts abfließen kann, dann bleibt die Maschine nach kurzer Zeit stehen. Ungünstigerweise beeinflusst die Temperaturdifferenz zwischen dem heißen und dem kalten Punkt das Verhältnis zwischen höherwertiger Energie und durchgeleiteter Wärme. Je kleiner die Temperaturdifferenz ist und je höher die Temperatur des kalten Punktes ist, umso geringer ist der Anteil der höherwertigen Energie, dass heißt, umso schlechter ist der Wirkungsgrad der Maschine. Der Carnotsche Wirkungsgrad liefert den theoretischen Grenzwert des Wirkungsgrades.
Beispiele:
· Ein Kochtopf wird erhitzt, indem ihm Wärme aus der Zimmerluft zugeführt wird, ohne dass Energie von außen aufgewendet wird.
· Ein Rad dreht sich, indem ihm Antriebs-Energie, gewonnen aus der Wärme des Zimmers, zugeführt wird.
· Ein Kühlschrank wird betrieben, indem der Kompressor mit der Wärme aus den gekühlten Lebensmitteln angetrieben wird.
· Ein Schiff durchquert ein Gewässer, in dem es zum Antrieb Wärme aus dem Wasser entzieht.
Nun sind diese Definitionen auch nicht gerade als neu zu bezeichnen, denn die Prinzipien waren auch schon vorher so diskutiert worden, wobei vor allem in Beziehung auf das Perpetuum Mobile zweiter Art, ein regelrechter Dämon für Aufregung in der Wissenschaft sorgte.
Keine Angst, ich will Sie jetzt nicht aufs Glatteis führen, sondern lasse die Geschichte einfach für sich selbst sprechen:
Der Maxwellsche Dämon oder Maxwell-Dämon ist ein vom schottischen Physiker James Clerk Maxwell 1871 veröffentlichtes Gedankenexperiment, mit dem er den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik hinterfragte.
Das Dilemma, das aus diesem Gedankenexperiment resultierte, wurde von vielen namhaften Physikern bearbeitet und führte mehrfach zu neuen Erkenntnissen. Auch heute noch inspiriert der Maxwellsche Dämon die theoretische Physik.
Außerhalb der Physik fand der Maxwellsche Dämon aufgrund der Faszination, die dieses Dilemma auslöst, auch Eingang in die Kunst.
Das Dilemma des Maxwellschen Dämons
Das ursprüngliche Gedankenexperiment beschreibt einen Behälter, der durch eine Trennwand mit einer verschließbaren kleinen Öffnung geteilt wird. Beide Hälften enthalten Luft von zunächst gleicher Temperatur. Ein Wesen, das die Moleküle „sehen“ kann (die Bezeichnung Dämon erhielt es erst später), öffnet und schließt die Verbindungsöffnung so, dass sich die schnellen Moleküle in der einen und die langsamen Moleküle in der anderen Hälfte des Behälters sammeln.
Unter idealen Bedingungen muß zum Öffnen und Schließen der Öffnung in der Trennwand keine Energie aufgewendet werden. Trotzdem könnte man mit der entstehenden Temperaturdifferenz zum Beispiel eine Wärmekraftmaschine betreiben. Man würde damit Arbeit verrichten und hätte gleichzeitig gegenüber dem Ausgangszustand letztlich keine weitere Veränderung außer einer Verringerung der Temperatur im Behälter. Damit wäre der zweite Hauptsatz der Thermodynamik verletzt und man hätte ein Perpetuum Mobile zweiter Art gefunden.
Lösungsversuche:
James Clerk Maxwell 1871
Maxwell selbst sah in dem von ihm geschaffenen Problem lediglich einen deutlichen Hinweis auf die Tatsache, dass der zweite Hauptsatz statistischer Natur ist, also nur im makroskopischen Bereich gilt. Wählt man die Gesamtzahl der Moleküle klein genug, wird es sogar wahrscheinlich, dass auch bei ständig geöffneter Verbindung zeitweilig deutliche Temperaturunterschiede zwischen den beiden Behälter-hälften auftreten.
Lord Kelvin 1874
William Thomson, der spätere Lord Kelvin, führte die Bezeichnung „Maxwell’s Demon“ ein und erkannte, dass das Kritische an dessen Beschäftigung im „Sortieren“ liegt, was sich auch auf andere Arten verwirklichen lässt.
Er postulierte zusätzlich zum ursprünglichen „Temperaturdämon“ die Möglichkeit anderer Dämonen, die zum Beispiel Wärmeenergie durch Sortieren nach der Bewegungsrichtung direkt in Bewegungsenergie verwandeln, Salzlösungen in konzentrierte Lösung und reines Wasser oder Gasgemische nach einzelnen Gasen separieren. Überall sah er in diesem Sortieren die Umkehrung des „natürlichen“ Vorganges der Dissipation.
Auch Max Planck und andere beschäftigten sich zu dieser Zeit mit dem Maxwellschen Dämon. Im Allgemeinen hielt man ihn einfach für „unnatürlich“ und betrachtete das Problem damit als erledigt oder wenigstens rein akademisch. Immerhin hatte er in die gerade erst entstandene Thermodynamik noch einige Klarheit gebracht.
Aber Maxwell hatte ein tiefer greifendes Problem aufgeworfen, als man bis dahin erkannte. Mit der Dynamik der Moleküle und mit Hilfe der Statistik ließ sich zwar erklären, warum thermodynamische Prozesse spontan in ihrer „natürlichen“ Richtung ablaufen. Warum es aber nicht möglich sein sollte, solch einen Prozess mit geschicktem Einsatz technischer Mittel auch in umgekehrter Richtung zu erzwingen, war damit nicht zu erklären. Der zweite Hauptsatz, der nur ein Erfahrungssatz ist, verlangt aber genau diese Irreversibilität.
Leó Szilárd
Szilárd legte 1929 eine Aufsehen erregende Habilitation „Über die Entropieverminderung in einem thermodynamischen System bei
Eingriffen intelligenter Wesen“ vor.
Er vereinfachte das Modell zunächst radikal, indem er es auf ein einzelnes Molekül reduzierte. Das Wesen bringt in diesem Modell die Trennwand (die nun eher ein Kolben ist) ein, wenn das Molekül sich in einer vorher festgelegten Hälfte des Behälters befindet. Das Molekül drückt nun die Kolbentrennwand nach außen und verrichtet dabei Arbeit an einem Gewicht. Dabei wird Wärme aus der Umgebung aufgenommen, so dass die Temperatur gleich bleibt. Dann wiederholt sich der Zyklus. Mit jedem Zyklus verringert sich die Wärme der Umgebung, während die potenzielle Energie des Gewichtes sich um denselben Betrag vergrößert. Andererseits muß für jeden Zyklus das Wesen zunächst eine Messung vornehmen, indem es eine Hälfte des Behälters beobachtet:
Ist das Molekül drin oder nicht?
Durch die Messung wird also eine binäre Information gewonnen. Diese Information muß zumindest kurzfristig in einem Gedächtnis fest-gehalten werden.
Die Angelegenheit war jetzt überschaubar. Die einzige Interaktion des Wesens mit dem Ein-Molekül-Gas ist die Messung. Die thermodynamische Entropieverringerung kann, damit der zweite Hauptsatz nicht verletzt wird, also nur durch eine Entropieerzeugung von gleichem Betrag durch die Messung ausgeglichen werden. Den Betrag dieser Entropie berechnete Szilárd aus den thermodynamischen Vorgängen, mit Hilfe der Boltzmann-Konstante.
Das bedeutet, dass die mit der Messung gespeicherte Information in irgendeiner Form diese Entropie beinhalten musste. Damit war zum ersten Mal, wenn auch noch recht unscharf, von einer Entropie der Information die Rede.
Der Maxwellsche Dämon hatte zur Grundlage der Informationstheorie beigetragen.
Wo im System aus Messung, Information und Speicher die Entropie genau zu suchen ist, konnte Szilárd noch nicht festlegen!
Léon Brillouin
Brillouin fragte 1951 genauer nach der Messung, dem „Sehen“ des Dämons. Sehen im wörtlichen Sinn bedeutet letztlich eine Abtastung der Moleküle mit Licht, auch wenn ganz andere Wellenlängen denkbar sind. Diese Abtastung bedeutet bei Berücksichtigung der Quantennatur des Lichts die Wechselwirkung zweier Teilchen, eines Moleküls und eines Photons, durch Stoß.
Brillouin konnte nun relativ einfach zeigen, dass bei diesem Stoß immer genügend Entropie frei wird, um den zweiten Hauptsatz einzuhalten, wenn vorausgesetzt wird, dass die Energie der Photonen groß genug sein muß, um dem Dämon überhaupt Information liefern zu können. Der Dämon schien erledigt, die bei Szilárd noch offene Frage nach dem genauen Ort der Entropieerzeugung auf unspektakuläre Weise geklärt.
Brillouin ging in seiner Interpretation aber weiter, er sah die Photonen als Übermittler von („gebundener“) Information und postulierte erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen der von Shannon eingeführten Entropie der Information und der thermodynamischer Entropie, wozu er Shannons Entropie mit einer Konstanten multiplizierte. Er formulierte dann das „Negentropie-Prinzip der Information“, das umstritten blieb. Die Information selbst ist negative Entropie (Negentropie) und bewirkt im Sinne einer Erhaltung eine entsprechende Entropieerhöhung im Gas. Der Dämon kann diese anschließend höchstens gerade wieder ausgleichen.
Allerdings erwies sich die Voraussetzung der Messung mit Photonen als zu starke Einschränkung, die auch umgangen werden konnte.
Rolf Landauer und Charles Bennett
Landauer beschäftigte sich nicht mit dem Maxwellschen Dämon, sondern mit Informationsspeicherung. Er konnte 1961 am Modell eines Potenzialtopfs zeigen, dass das Löschen - im Sinne des Zurücksetzens in einen wiederbeschreibbaren Zustand - eines Bits physikalisch gespeicherter Information immer die bereits bekannte Entropie freisetzen muß, heute als Landauer-Prinzip bekannt.
Er stellte einen Zusammenhang zur logischen Irreversibilität der Löschoperation her. Logisch reversible Operationen wie schreiben und lesen bewirken dagegen keine Entropie- oder Energiefreisetzung.
Damit war für das, was Brillouin physikalisch irrelevant „freie“ Information genannt hatte, ein physikalischer Zusammenhang nachgewiesen. Aber erst Charles Bennett zeigte 1982, dass mit der Anwendung des Landauer-Prinzips auf das Gedächtnis des Maxwellschen Dämons dem Gas exakt die vermisste Entropie wieder zugeführt wird, um den zweiten Hauptsatz zu erfüllen, während andererseits die Messung mit beliebig geringer Dissipation ausgeführt werden kann.
Orly R. Shenker weist in einer sehr detaillierten Analyse von Landauers Thesen aus dem Jahr 2000 auf diverse Brüche in der Argumentation Landauers hin, die sich insbesondere auf eine unzulässigen Verknüpfung des Begriffes der Dissipation zurückführen lassen, der sowohl in der Informationstheorie wie der Thermodynamik verwendet wird. Er weist darauf hin, dass das Landauer-Prinzip auf dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik aufbaut. Da durch die Lösung des Problems des Maxwellschen Dämons die Gültigkeit des 2. Hauptsatzes bewiesen werden soll, entsteht ein unzulässiger Zirkelbezug.
Oliver Penrose
Penrose beschäftigte sich 1970 mit dem maxwellschen Dämon und kam, ohne Landauers Arbeit zu kennen, noch vor Bennett mit einer statistischen Argumentation zur Entropie zum gleichen Ergebnis: Wenn der Speicher des Dämons voll ist, kann er erst nach Zurück-setzung weiter benutzt werden. Dies verringert die möglichen Zu-stände des Gesamtsystems. Die Anwendung einer statistischen Entropiedefinition auf den Speicher führt dann ebenfalls zu Landauers Ergebnis.
Womit der maxwellsche Dämon erst einmal abgehandelt wäre. Erst einmal, denn ich bin der festen Überzeugung, dass für dieses Problem noch immer keine schlüssige Lösung gefunden wurde und man somit gespannt sein darf, was uns die Zukunft hier noch an Überlegungen bringen wird.
Wie Sie an den von mir angeführten Beispielen deutlich sehen können, hat das Perpetuum Mobile die Wissenschaft ungemein vorangebracht und zu sehr vielen Denkansätzen inspiriert!
Perpetuum Mobile, ja oder nein?
Nach meinen ausführlichen Erklärungen, was ein Perpetuum Mobile eigentlich ist, oder sein soll, wenden wir uns nun der Frage zu, ob denn nun ein Perpetuum Mobile tatsächlich konstruiert werden kann, oder eben auch nicht?
Weiterhin soll uns auch die Frage beschäftigen, ob es nicht vielleicht schon irgendwo ein Perpetuum Mobile gibt, das bis jetzt nur als solches gar nicht erkannt wurde?
Wie vielleicht einige von Ihnen wissen, ist das Erfinden eines Perpetuum Mobiles laut deutschem Patentrecht gewissermaßen verboten, da ein Perpetuum ja den berühmten Energieerhaltungsätzen eklatant widerspricht.
Warum wohl, wenn doch laut Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, die Forschung und die Lehre „frei“ sind?
Gilt dieser Artikel des Grundgesetzes für ein Perpetuum Mobile plötzlich nicht mehr?
Und wenn ja, warum nicht?
Da es Perpetua Mobilia en masse gibt, vielleicht?
Da die herrschende Physik solche Perpetua Mobilia sehr genau kennt, vielleicht?
Da nicht sein kann, was nicht sein darf?
Nehmen wir hier als Beispiel die Planetenbewegungen und stellen wir uns die folgenschwere Frage:
Wieso bewegen sich die Planeten eigentlich?
Denn hier scheint es sich doch um ein Perpetuum Mobile par excelence zu handeln, da mir absolut nicht ersichtlich ist, welche Energie zum Beispiel der Erde wohl zugeführt wird, damit sie sich unentwegt um ihre Achse dreht?
Oder anders gefragt:
Was treibt sie, unsere Erde, unsere Planeten und unsere Sonne wohl an?
Nur die letzte Frage darf so in der Physik nicht gestellt werden, da diese der praktisch immer noch uneingeschränkt gültigen - Einstein hat höchsten daran gekratzt - so genannten Newtonschen Himmelsmechanik widersprechen würde, da ein Antrieb bekanntlich mit der Zufuhr einer Energie gleichzusetzen ist.
Und das ist in der Physik nun plötzlich unerwünscht, denn die Physik geht bei den Planetenbewegungen nun eigenartigerweise plötzlich von einer so genannten „ursachenlosen Perpetualbewegung“ aus.
Allein das Wort „Perpetualbewegung“ klingt hier schon mehr als verdächtig und natürlich möchte ich das nun erklären.
Sicherlich haben Sie schon einmal etwas von der so genannten Urknalltheorie gehört. Das soll dann also die so genannte Initialzündung gewesen sein und seit dieser Nanosekunde bewegen sich also die Gestirne und noch dazu, laut unserer Physik „ kräftefrei“ auf geradlinigen Bahnen im Wechselspiel zwischen der so genannten Gravitation und der so genannten Trägheit.
Die Physik stellt sich hier also in der Theorie vor, dass die Gestirne sozusagen umeinander herumfallen (das wird wirklich so beschrieben).
Um dieses Kauderwelsch etwas besser zu erklären, nehmen wir nun als Beispiel eben unsere Erde.
Die Erde bewegt sich immerhin mit der enormen Geschwindigkeit von 30 km/s um die Sonne, obwohl sie ja eigentlich immer gerade aus „fliegen?“ oder wohl besser schweben müsste, da sie ja eigentlich - laut unserer Physik - ihrer so genannten Massenträgheit folgen müsste.
Unsere Erde folgt aber einer gekrümmten Bahn, was laut Physik durch die enorme Gravitation der Sonne zustande kommt, so dass unsere Erde gewissermaßen zur Sonne hin fällt (angezogen wird).
Die Erde ist also, obwohl sie gradlinig fliegen müsste, ständig im Fallen begriffen, fällt zur Sonne hin. Was eigentlich damit enden müsste, dass die Erde eines schönen Tages in die Sonne hinein fällt. Bekanntlich tut sie das aber nicht, sondern folgt unbeirrt ihrer elliptischen Bahn.
Diesen Widerspruch erklärt die Physik nun abermals mit der Massenträgheit der Erde, die also die Erde gewissermaßen nach vorne (geradeaus) zieht und nun somit wieder der Gravitation der Sonne entgegenwirkt.
Auch der geniale Physiker Ludwig Kaul hatte mit diesen Erklärungen der Wissenschaft so seine Probleme, wie nachfolgende Zitate aus seinem Buch „ Atomenergie und Weltallkräfte“ (1929) - aus dem in meinem Buch noch öfters zitiert werden wird - verdeutlichen sollen.
„Die Beziehungen der Erde zur Sonne werden von der heutigen Wissenschaft so geschildert, dass unser Planet eine Bahn um die Sonne zurücklegt, die elliptisch, also nicht kreisförmig ist. Jede Ellipse hat zwei Brennpunkte, und in einem derselben soll die Sonne stehen. Der zweite Brennpunkt ist leer, so dass für die elliptische Bahn, die soweit von der Sonne hinwegführt und dann von einem bestimmten Punkte an ohne kraftmäßige Begründung wieder zurück nach der Sonne hin nur ein rätselhaftes Etwas verantwortlich gemacht werden kann.
Wenn es der Sonne nicht möglich ist, trotz ihrer großen Energie die Erde zu halten - wenn vielmehr die Erde förmlich von der Sonne wegeilt - woher soll plötzlich wieder die Anziehungskraft der Sonne zur Einleitung der Rückwärtsbewegung der Erde kommen?
Ein Kraftkörper wie die Sonne, dem es zweimal gelingt, vor der Ausreise der Erde in die elliptische Weite und nach der Heimkehr der Erde von diesem Ausflug in den Raum, die Erde ganz in ihre Nähe zu bekommen, so das unser Planet die Anfänge eines Kreisbogens zurücklegt, kann auf keinen Fall gleichzeitig der Urheber einer ganz drastischen Entfernungsbewegung sein.
Die Erde wird durch die örtliche Rotation des gasigen Kolloidgebildes mitgetragen. Sie kommt in Sonnennähe und in Sonnenferne. Sie kommt auch zweimal in Stellungen, die die Mitte zwischen den beiden extremen Stellungen sind. Sie legt eine Bahn zurück, die, gemessen an anderen Punkten in deren Relation zur Sonne, wie eine Ellipse erscheinen muß.
Es ergibt sich also alles, was sich bei der Annahme eines elliptischen Umlaufes der Erde um die Sonne ergibt, nur mit dem Unterschied, dass es sich gar nicht um einen Umlauf handelt, sondern um einen Transport der Erde auf einer viel größeren Einheit, der gar keinen elliptischen Umlauf darstellt, sondern nur, von der Erde aus wahrgenommen, als solche erscheint. Wir geraten ins Kapitel der Relativität, dass heißt der Erscheinungen, die von der Erde aus geschaut und wahrgenommen, sich ganz anders präsentieren, als wenn sie von einem außerhalb der Erde gelegenen Punkt aus gesehen werden.“
Interessant, nicht wahr?
Ich hoffe, Sie konnten auch meinen Erklärungen einigermaßen folgen?
Denn hier haben wir nun das große Problem der Physik direkt vor Augen.
Haben Sie es erkannt?
Nein?
Also vereinfachen wir noch einmal.
Unsere Erde bewegt sich laut Physik um die Sonne, nicht etwa weil sie durch irgendeine Antriebskraft bewegt wird, was dann eben ein Perpetuum Mobile wäre, da diese Kraft nicht ersichtlich ist, sondern weil sie ihrer Massenträgheit folgen will und sich somit eigentlich geradlinig bewegen müsste!
Diese physikalische Größe, also die so genannte Massenträgheit, soll nun also die Bewegung der Erde bewirken, ohne sie eigentlich wirklich zu bewirken, da es sich bei dieser sogenannten Massenträgheit ja eigentlich nur um eine Funktion handelt, wie letztendlich selbst die Physiker zugeben!
Es wurde also, unter großer Verwirrung, das offensichtliche Problem der Bewegungsursache für eben die Bewegung unserer Erde (was treibt sie wohl an?) umgangen, da die Massenträgheit eben auf gar keinen Fall die Bewegungsursache sein darf.
Und vor allem darf die Erde kein Perpetuum Mobile sein, denn wenn sie solch ein Perpetuum Mobile wäre, so würde die gesamte Kosmologie, wie sie die Physik heute versteht und erklärt, schlicht und einfach falsch sein!
Haben Sie das verstanden?
Keine Angst, bei mir hat das auch Jahre gedauert, bis ich endlich begriffen habe, was die Physik mit diesem Unsinn (und nun sag ich es mal, wie es ist) eigentlich wirklich verbergen will.
Nämlich, wenn die sogenannte Massenträgheit die Bewegungsursache wäre, so würde ja ihr schönes Modell des Urknalls zusammenbrechen!
Sie erinnern sich?
Alle Bewegung im Universum geht vom Urknall aus und somit ist die Bewegungsursache aller Gestirne in unserem Universum eben jener Urknall und bitteschön, nichts anderes!
Der Physiker Carl Friedrich von Weizsäcker sprach in diesem Zusammenhang von dem so genannten „kausalen Paradox der Trägheit“, denn eigentlich muß diese Massenträgheit, wenn es sie denn gibt, für die Bewegung der Erde verantwortlich sein.
Als Beispiel hierfür stelle ich mir immer den klassischen Hammerwerfer vor.
Können Sie mir folgen?
Der Mann schwingt seine Kugel um seine eigene Körperachse und natürlich wird die Kugel nun durch das Seil gehindert los zufliegen.
Genau das ist es ja, was die Physik nun versucht zu erklären, oder?
Die Sonne bindet die Erde mit Hilfe ihrer Gravitation, obwohl die Erde mit Hilfe ihrer Massenträgheit eigentlich geradlinig in den Raum enteilen will.
Eine hübsche Erklärung, die nach Hoffnung der Physik eine andere Bewegungsursache, als den Urknall - hoffentlich - ausschließt.
Natürlich soll das, was für die Erde gilt, nun laut unserer Physik auch für alle Planeten, Sonnen, Sonnensysteme und Galaxien in unserem Universum gelten!
Sie alle kamen also durch einen einzigen enormen Energieschub (Urknall) in Bewegung und bewegen sich somit seit Milliarden von Jahren, immer mit der gleichen Geschwindigkeit fort, ohne an Geschwindigkeit zu verlieren!
Und das sollen wir dann glauben?
Wer glaubt so etwas?
Ich jedenfalls nicht, denn was ist denn nun, wenn es diesen Urknall gar nicht gab?
Und im Übrigen, wie hält uns denn unsere Erde fest, uns Menschen, wenn sie doch im Weltenraum schwebt?
Wieso schweben wir dann nicht auch?
Wieso entwickelt die schwebende Erde plötzlich eine eigene Gravi-tation, die man der Einfachheit halber auch Erdanziehungskraft nennt?
Kurz und Gut, ich glaube der Physik kein Wort von dem, was sie in diesem Zusammenhang postuliert!
Schon allein aus dem Grund heraus, dass ihre so genannten Erklärungen, ein Paradoxon aus sich selbst heraus bilden und bei genauerem Hinsehen eigentlich nichts als Unsinn sind!
Unsere Erde, genau wie alle anderen Gestirne, ist ein natürliches Perpetuum Mobile und die Physik scheint das auch sehr genau zu wissen, da sie sonst nicht solch verquere und absurde Theorien über die Planetenbewegungen entwickelt hätte.
Allerdings muß hierbei die Betonung auf den Begriff „natürlich“ gelegt werden, denn unsere Erde, wie auch alle anderen Gestirne bewegen sich in einem offenem System und nicht in einem geschlossenen, wie es die theoretischen Modelle der Physik, aber auch die tatsächlichen auf die Physik zurückgehenden Erfindungen immer tun.
Unsere Erde, als auch die Gestirne im Weltenraum, sind daher solange als natürliche Perpetuum Mobile anzusehen, bis es gelingt, eines Tages doch noch die Energieform nachzuweisen, die hier ständig auf alle diese Körper einwirkt.
Bis zu diesem Zeitpunkt aber ist unsere Erde ein Perpetuum Mobile!
Unsere Erde bewegt sich - meiner Meinung nach - demzufolge von selbst, aus sich selbst heraus, ohne dass ihr in irgendeiner Form Energie zugeführt wird.
Ganz im Gegenteil.
Durch diese Eigenbewegung, wird meiner Meinung nach, sogar eine aufstrebende, zur Sonne sich hinbewegende Energie (Spin) erzeugt!
Zusammenfassend bleibt noch folgendes zu sagen:
Auch mich haben die Erklärungen der Physik anfangs schon mehr als nur verwirrt, bis ich schließlich begriff, was die Physik hiermit eigentlich wohl verbergen will.
Die Existenz von natürlichen Perpetua Mobilia!
Ich bin also der Meinung, dass alle Planeten, Sonnen, Sonnensysteme und auch alle Galaxien in unserem Universum nichts anders darstellen, als voll funktionsfähige natürliche Perpetua Mobilia!
Jedenfalls so lange, bis eine „Antriebsenergie“ nachgewiesen werden kann und wer weis, vielleicht findet sich für diese geheimnisvolle, erst noch zu findende Energie, ja ein Lösungsansatz im weitern Verlaufe dieses Buches.
Bezeichnenderweise sind auch alle diese Systeme „offene Systeme“, so wie eben auch in der Natur - hier in Beziehung auf unsere Erde - nur offene Systeme existieren.
Womit wir nun bei Mutter Erde angelangt wären, denn auch hier existieren unzählige Perpetua Mobilia, die von der Physik meines Erachtens ganz einfach falsch verstanden bzw. interpretiert wurden.
Nehmen wir hier zum Beispiel den so genannten „Osmotischen Druck“ der laut Physik für das Steigen von Wasser in den Pflanzen und Bäumen verantwortlich ist.
Mal ganz davon abgesehen das die Physik nicht so richtig erklären kann, wie denn dieser Druck angeblich in der Erde entsteht, so erscheint es schon vom gesunden Menschenverstand her als ziemlich aberwitzig, dass dieser „popelige“ Druck dazu in der Lage sein soll, noch das letzte Blatt eines über 100 Meter hohen Mammutbaumes mit Wasser zu versorgen.
Noch verquerer erscheint diese Behauptung, wenn man bedenkt, das Wasser aus den Tiefen der Erde bis auf die höchsten Berge (Hochgebirgsquellen) mit diesem „Druck“ gehoben werden soll.
Und wenn das tatsächlich so sein sollte, meine lieben Herren Physiker, dann frage sicher nicht nur ich mich, wieso es eigentlich heute so etwas Eigenartiges wie „Pumpwerke“ überhaupt gibt?
Pumpwerke für was eigentlich?
Um eine lichte Höhe von gerade einmal 30 Metern zu überwinden?
Das wäre für den osmotischen Druck doch ein Klacks!
Man brauchte den osmotischen Druck doch nur zu kopieren und könnte sich somit jedes Pumpwerk auf der Welt ersparen!
Oder?
Wohl doch nicht, da sich dieser angeblich vorhandene Druck wohl plötzlich nicht kopieren lässt. So muss es wohl auch sein, denn wenn es anders wäre, dann gäbe es keine Pumpwerke um Wasser zu „heben“!
Der so genannte osmotische Druck kann also wohl kaum für das Heben von Wasser auf der Erde verantwortlich sein, sondern ist wohl vielmehr mal wieder nur ein Begriff der Wissenschaft für etwas total unverstandenes, denn meiner Meinung nach handelt es sich bei diesen Vorgängen um die sichtbare Manifestation einer bis dato unbekannten aufsteigenden Energie, die man ruhig auch als Levitation bezeichnen kann und die somit einer wie auch immer gearteten Gravitation gerade entgegenwirken würde.
Diese aus dem Inneren der Erde zur Sonne hin aufstrebende Energie, ist nicht nur für das Steigen des Wassers verantwortlich, sondern auch dafür, dass wir Menschen zum Beispiel aufrecht gehen können oder das unser Blut in den Adern zirkuliert.
Wie Sie ja sicher wissen, geht die Wissenschaft davon aus, dass unser Herz eine Pumpe ist und somit das Blut durch unseren Blutkreislauf pumpt.
Nur ist das richtig so?
Wenn man sich in diesem Kontext einmal ein ordinäres Hühnerei im Anfangsstadium anschaut, so stellt man sehr schnell erstaunt fest, dass sich die Säfte (Blut) in diesem Ei pulsierend bewegen, obwohl kein Herz vorhanden ist!
Die Frage, die nun kommt, liegt auf der Hand:
Wieso bewegen sich die Säfte im Hühnerei lange bevor ein Herz entstanden ist?
Nun, hierfür ist wohl diese aufstrebende Energie verantwortlich, die letztendlich auch dafür verantwortlich ist, das unser Blut in unseren Adern fließt.
Das Herz als solches, scheint hier als eine Art von Impulsgeber zu dienen, das mittels seiner Impulse (Schlagen) den Blutfluss reguliert.
Im Übrigen ist mir in diesem Zusammenhang auch nicht ersichtlich, wie wohl der Lymphkreislauf im menschlichen Körper funktioniert, wenn das Herz eine Pumpe sein soll?
Unser Herz ist ja wohl nicht mit dem Lymphkreislauf verbunden und ein zweites Herz, das für den Lymphkreislauf als Pumpe verantwortlich ist, scheint es wohl auch nicht zu geben, oder?
In diesem Sinne ist unser Herz als Impulsgeber nicht nur für das Blut, sondern eben auch für die Lymphe unerlässlich, allerdings wird der Transport des Blutes, sowie auch der Lymphe, von der aufstrebenden Energie unserer Erde bewerkstelligt.
Aber nun bin ich ganz vom eigentlichen Thema abgekommen, oder vielleicht doch nicht?
Wir werden sehen.
Kommen wir also zurück zu den natürlichen Perpetua Mobilia.
Eines der wohl herausragendsten dieser Perpetua Mobilia ist das so genannte Wachstum, denn es ist zumindest mir nicht ersichtlich, wie das wohl funktionieren soll?
Wie sich das, ohne darauf einzuwirken, immer weiter und weiter entwickelt, wobei dieses „Ding“ noch dazu ganz offensichtlich einem „Bauplan“ folgt, der von der Natur vorgegeben ist.
Der große, von mir zutiefst verehrte, Naturforscher Viktor Schauberger sagte einmal, nach der Möglichkeit eines Perpetuum Mobiles befragt:
„Nennen Sie mir bitte irgend etwas in der Natur, das, naturrichtig betrachtet, zum Beispiel eine Kartoffel, die man in die sich bewegende Erde im Frühjahr legt, wonach man dann im Herbst ohne etwas zu tun zu müssen 8 - 10 Kartoffeln pro Keim ernten kann, kein Perpetuum Mobile ist?“
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht der Feststellung, dass man solch ein naturbedingtes Perpetuum Mobile doch nachbauen können müsste!
Nun, das ist auch meine feste Überzeugung, allerdings fehlt es hierzu wohl noch an dem, was man als „Ganzheitliches Denken“ bezeichnen könnte, denn nur eine „Ganzheitliche Sichtweise“ scheint es zu ermöglichen, diese komplizierten Perpetua Mobilia, wie eben zum Beispiel das Wachstum, zu begreifen.
Viktor Schauberger scheint hier eine herausragende Pionierarbeit geleistet zu haben, die, in Verbindung mit den Arbeiten eines Ludwig Kaul und eines Luis Kervran, wohl den Schlüssel liefern könnten, um das Rätsel der natürlichen Perpetua Mobilia zu lösen und so auf eine schier unerschöpfliche, kostenlose und vor allem auch saubere, weil natürliche Energie, Zugriff zu bekommen!
Kommen wir aber noch einmal kurz zur Eingangsfrage zurück:
Der Bau eines (echten) Perpetuum Mobile - ist meiner Meinung nach – momentan unmöglich, da die Gegebenheiten dafür auf Erden einfach nicht vorhanden sind. Man kann ein Perpetuum Mobile als Maschine (noch) nicht konstruieren, denn - wie schon erläutert - existieren Perpetua Mobilia nur in der Natur (zum Beispiel das Wachstum) und schließlich noch im Universum (Planetenbewegungen).
Das Problem vieler Forscher besteht darin, dass sie allen Ernstes behaupten, Maschinen erfinden zu können, die von selbst laufen, ohne dass eine Energie zugegeben wird und diese Maschinen dann auch noch Energie erzeugen.
Diese Prinzip ist aber schlichtweg falsch und nun muß ich mal der Wissenschaft recht geben, denn normalerweise und nachvollziehbar, sollte eine Freie Energie Maschine dazu in der Lage sein, eine der Wissenschaft unbekannte Energie - eben die so genannte freie Energie - mit Hilfe dieser Maschine gewissermaßen sichtbar zu machen.
Der Beweis für die freie (unsichtbare und nicht nachweisbare) Energie wäre nun eben erbracht, wenn man mittels einer Maschine Energie (zum Beispiel Strom) erzeugt, ohne eine andere der Wissenschaft bekannte Energie zuzuführen.
Dies würde nun aber eben auch tatsächlich den Eindruck eines Perpetuum Mobile erwecken, wäre aber definitiv der Beweis für eine von der Wissenschaft noch nicht entdeckte Energie.
Aber eben auch nur dann, wenn die Maschine, einmal gestartet, sich für immer und ewig weiterbewegt und eine Arbeit verrichten, oder eine andere Energie erzeugen kann.
Wohl bemerkt, läuft dann die Maschine aber nicht von selbst, wie fälschlich immer wieder angenommen wird, sondern sie wird eben von jener - von der Wissenschaft nicht nachweisbaren und somit gewissermaßen unsichtbaren - freien Energie angetrieben.
Das ist der springende Punkt, der somit zwingend beachtet werden muß!
Freie Energie ist überall vorhanden und dementsprechend darf man also eben nicht versuchen ein Perpetuum Mobile zu bauen, da dies ein Widerspruch in sich ist, sondern man muß versuchen, die freie Energie im wahrsten Sinne des Wortes frei zu machen.
Sprich: Sie zum Wirken zu bringen!
Und das wird laut Wissenschaft dann auch akzeptiert, da es ja nur eine Umwandlung von einer noch unbekannten Energieart in eine andere bekannte Energieart wäre und somit nicht gegen den Energie-erhaltungssatz verstoßen würde.
Außerdem würde der Nachweis dieser freien Energie mittels einer Maschine nicht nur einen von der Erde selbsterzeugten Spin als neue Energie bestätigen, sondern über diese freie Energie würde sich dann wohl auch erklären lassen, ob die Erde nicht eben doch von einer bis dato unbekannten Energie angetrieben wird und sie somit doch kein Perpetuum Mobile - im klassischen Sinne - ist.
Allerdings würde diese freie Energie als „Antriebskraft“ aber gleichzeitig das totale Aus für die theoretische Physik bedeuten, da man sich dann die Erklärungen für die so genannte Gravitation, auf gut Deutsch gesagt, in die Haare schmieren könnte.
Ziemlich gut verständlich also, dass die Physik nach solch einer freien Energie gar nicht erst sucht, obwohl sie es wohl eigentlich sollte, da diese Energie ja nicht erst mühsam erzeugt werden müsste, sondern jedem zur (kostenlosen) Verfügung stehen könnte.
Kleiner Tipp von mir, an die Physiker:
Die freie Energie manifestiert sich vor allen im noch naturrichtig fließenden Wasser und so ist wohl hier der erste Ansatz für einen Nachweis dieser Energie zu finden.
Was ist Gravitation?
Im vorausgehenden Kapitel habe ich ja bereits einige Erklärungen zu dem „Phänomen“ Gravitation geliefert, da diese Gravitation gewisser-maßen Hand in Hand mit einem Perpetuum Mobile geht, wie wir ja bereits gesehen haben.
In diesem Kapitel wollen wir uns nun mit dieser unerklärlichen Bewegung, mit dieser rätselhaften Kraft, diesem Phänomen, das kein Physiker zufriedenstellend erklären kann, sehr intensiv beschäftigen.
Bevor wir nun hier in die „Materie“ richtig einsteigen, müssen wir uns natürlich erst einmal die Definition der Wissenschaft zur Gravitation ansehen.
„Die Gravitation (v. lat. gravitas „Schwere“) ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Sie bezeichnet das Phänomen der gegenseitigen Anziehung von Massen. Sie ist die Ursache der irdischen Schwerkraft oder Erdanziehung, die die Erde auf Objekte ausübt. Sie bewirkt damit beispielsweise, dass Gegenstände zu Boden fallen. Die Gravitation bestimmt auch die Bahn der Erde und der anderen Planeten um die Sonne, und sie spielt eine bedeutende Rolle in der Kosmologie.
Einführung
Die Gravitation wurde erstmals von dem britischen Physiker und Mathematiker Isaac Newton mathematisch beschrieben. Das von ihm formulierte newtonsche Gravitationsgesetz war die erste physikalische Theorie, die sich in der Astronomie anwenden ließ. Es bestätigt die bereits zuvor entdeckten keplerschen Gesetze der Planetenbewegung und damit ein grundlegendes Verständnis der Dynamik des Sonnensystems mit der Möglichkeit präziser Vorhersagen bezüglich der Bewegung von Planeten, Monden und Kometen.
In der 1916 von Albert Einstein aufgestellten allgemeinen Relativitätstheorie wird die Gravitation auf eine Krümmung der Raumzeit zurückgeführt, die unter anderem durch die beteiligten Massen provoziert wird. Das newtonsche Gravitationsgesetz ergibt sich dabei als nichtrelativistischer Grenzfall für die Situation hinreichend schwacher Raumzeitkrümmung, wie sie beispielsweise in unserem Planetensystem herrscht. Die korrekte Beschreibung von Neutronensternen und Schwarzen Löchern oder die Erklärung der Periheldrehung des Merkur sind aber der allgemeinen Relativitäts-theorie vorbehalten.
Die Gravitation ist die schwächste der vier bekannten Grundkräfte der Physik, deshalb sind Experimente auf diesem Gebiet schwierig und liefern nur ungenaue Ergebnisse. Die Gravitationskonstante G dürfte die am ungenauesten bestimmte Fundamentalkonstante der Physik sein. Aufgrund der unbegrenzten Reichweite der Gravitation und des Umstandes, dass sie sich nicht abschirmen lässt, ist sie dennoch die Kraft, die die großräumigen Strukturen des Kosmos prägt. Sie spielt daher in der Kosmologie eine entscheidende Rolle.“
Tja und das war es dann auch schon!
Vom Prinzip her ist hier das sogenannte „Wissen“ über die Gravitation auch schon abgelegt, denn wie ich bereits mitteilte, wird kein Physiker so vermessen sein, zu behaupten, er wisse was Gravitation ist!
Also schauen wir uns die Aussagen einmal im Einzelnen an, um auch sofort auf die Widersprüche einzugehen.
Die Gravitation ist also eine „schwache“ Kraft!
So schwach, dass die Physik hier praktisch keine Experimente machen kann!
Na so was aber auch und was für ein Widerspruch zu der nur wenig später folgenden Behauptung, dass die Gravitation für den Zusammenhalt unseres Sonnensystems verantwortlich sein soll.
Bei einer angeblich so schwachen Kraft ist wohl nur schwer vorstellbar, dass eben jene Kraft von der Sonne ausgehend, nun die teilweise gigantischen Planeten „anzieht“ und somit dafür sorgt, dass die Planeten nicht aus dem Sonnensystem enteilen.
Noch schwerer vorstellbar wird diese Gravitation aber, wenn die Wissenschaft behauptet, das sich im Zentrum einer beliebigen Galaxie eine gigantische Masse (schwarzes Loch) befindet, die nun die Milliarden von Sonnensystemen der Galaxie anzieht und somit verhindert, das diese Sonnen die Galaxie verlassen.
Und diese Kraft des schwarzen Loches ist die Gravitation der vermuteten gigantischen Masse des schwarzen Loches, die aber laut Definition sehr schwach ist.
Empfinden Sie das nicht auch als einen eklatanten Widerspruch?
Aber es kommt gleich noch besser, denn diese schwache Kraft soll nicht nur für die Stabilität unseres Sonnensystems verantwortlich sein, sondern sie soll auch das bewirken, was man ganz allgemein als die Erdanziehung bezeichnet.
Also dafür verantwortlich sein, dass ein Apfel auf die Erde fällt, um es mal so ganz primitiv und auf die Schnelle zu erklären.
Wenn man sich nun diese Erklärungen so zu Gemüte führt, so scheint es ersichtlich zu sein, dass die Gravitation so etwas wie eine Sogkraft sein muß, die nach innen, also in das Innere eines Planeten oder einer Sonne, wirkt.
Von außen nach innen, also!
So weit, so gut!
Nur kommt nun ein Fakt ins Spiel, der hier wohl plötzlich keine Rolle mehr spielt, denn bekannterweise ist unsere Erde nun mal eine Kugel, genau wie alle anderen Planeten und die Sonne auch.
Und was passiert, wenn man etwas auf die Oberfläche einer Kugel legt und diese dann dreht?
Genau!
Das was man darauf gelegt hat, fliegt unweigerlich davon!
Und selbst wenn unsere Erde eine Scheibe wäre, würde das Selbe passieren, aber sie ist ja eine Kugel, oder etwa doch nicht?
Nun, keine Angst, das sollte nur ein kleiner Spaß sein, um die Atmosphäre ein bisschen aufzulockern.
Womit wir uns nun, langsam aber sicher, an das Kernproblem, des Pudels Kern gewissermaßen, heranbegeben wollen.
Aber wo anfangen?
Am besten wir bleiben gleich bei der Fliehkraft, die eben nun mal auch noch existiert und somit dieses unbequeme Davonfliegen verursacht.
Die Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, liegen klar auf der Hand, sind aber entsprechend der nunmehr ereichten Problemstellung nicht mehr so einfach zu beantworten, da nun verschiedenen Elemente mit ins Spiel kommen werden.
Hier nun also die Fragen:
Wieso fliegt bei einer kleinen Kugel, die in Drehung versetzt wird, das was sich lose auf der Oberfläche befindet, davon?
Wieso passiert das Selbe - ersichtlich - auf unserer Erde eben nicht?
Gar nicht so einfach zu beantworten, wenn man sich die oben auf-geführte Definition für die Gravitation vor Augen hält, nicht wahr?
Also, wenn die Gravitation als nach innen gerichtete Sogkraft tatsächlich so existiert, so muß eigentlich diese Kraft bei jedem sich drehenden kugelförmigen Körper auftreten und sie müsste trotz ihrer angeblichen Schwäche stärker sein, als die ebenfalls auftretende Fliehkraft.
Immer getreu dem alten Sprichwort, das da lautet:
Wie im Großen, so auch im Kleinen (und umgekehrt)!
Könnte man jedenfalls meinen, wenn man sich die Gegebenheiten unserer Erde so vor Augen führt, denn auf Erden fliegt ja nichts davon, sondern es bleibt alles hübsch an Ort und Stelle.
Nun ja, könnte man sagen, vielleicht spielt hier ja doch die Größe und die Masse eine entscheidende Rolle?
Oder halt, unsere kleine Kugel, die als Modell dienen soll, befindet sich ja eben auch auf der Erde und ist somit wohl anderen Gesetz-mäßigkeiten unterworfen, als eben die Erde selbst?
Die kleine Kugel befindet sich ja direkt auf der Erdoberfläche, in der Lufthülle unserer Erde, während sich die Erde selbst ja im Weltraum, also in einem Vakuum befindet.
Sehr viele Einwände, die durchaus zu beachten sind, wie man un-schwer erkennen kann.
Also spinnen wir getrost den Faden weiter, wobei sich nun natürlich gleich wieder weitere Fragen ergeben werden.
Aber das ist ja gerade das Schöne daran!
Warum funktioniert also die Gravitation bei unserer kleinen Kugel nicht so, wie dies anscheinend bei unserer Erde der Fall ist?
Warum gibt es hier solch eklatante Unterschiede?
Genau hier liegt der Hase wohl im Pfeffer, wie man so schön sagt, denn es ist mir wirklich nicht ersichtlich, warum die Gravitation, die ja wohl ein Naturgesetz sein muß, nicht bei beiden Kugeln in gleicher Art und Weise funktioniert?
Wo ist hier wohl der Haken, beziehungsweise die Lösung des Übels zu finden?
Also gehen wir es erneut an. Das auf unserer Erde die Fliehkraft vorhanden ist, muß man nicht erst verdeutlichen, denn jeder von uns hat diese wohl schon einmal am eigenen Leibe zu spüren bekommen.
Diese Fliehkraft ist nun auch entsprechend stark, aber wohl doch nicht so stark, dass sie der Gravitation entgegenwirken könnte. Wäre dies nämlich der Fall, so würde uns die Fliehkraft sonst wohin katapultieren, was also letztendlich nur bedeuten kann, dass die angeblich so schwache Gravitation doch bedeutend stärker ist als die Fliehkraft und ihr somit entgegenwirkt.
Klingt zumindest einleuchtend, oder?
Wieso funktioniert das aber nun bei einer kleinen Kugel nicht?
Nun, es kann eigentlich nur daran liegen, dass sich die kleine Kugel nicht im Weltraum, also einem Vakuum, befindet!
Stimmt das so?
Gute Frage, denn ich weis nicht, ob man schon einmal entsprechende Experimente auf der ISS gemacht hat?
Da die Gegebenheiten auf unserer Erde aber nun mal so sind, wie sie sind, muß man eigentlich davon ausgehen, dass das Vakuum hier eine wichtige Rolle spielen muß!
Nur was für eine, ist hier die nächste Frage, denn es ist letztendlich auch nicht ersichtlich, was eigentlich die Ursache für die postulierte Sogkraft, die man auch Erdanziehung nennt, ist?
Womit wir beim nächsten Problem angelangt wären, denn wie entsteht denn diese Sog-/Anziehungskraft auf unserer Erde?
Durch die Drehung, könnte man sagen!
Aber ist das nun wieder richtig?
Denn eine Drehung erzeugt doch immer eine Kraft, die nach außen strebt, aber doch wohl niemals eine Kraft die nach innen strebt.
Womit wir uns nun anfangen, in einem Kreis zu drehen, wie Sie nun wohl auch sicher schon bemerkt haben, denn irgendetwas stimmt hier wohl nicht mit der postulierten Sog-/Anziehungskraft, da es diese bei einer sich drehenden Kugel nun mal nicht gibt!
Irgendetwas wurde da wohl falsch interpretiert oder auch ganz einfach falsch verstanden, weshalb wir uns nun doch kurz mit dem Mann befassen müssen, der sozusagen als Vater der Gravitation gelten kann.
Isaac Newton
Greifen wir also noch einmal kurz auf Wikipedia zurück und sehen uns an, was hier über den Gelehrten so vermerkt ist.
„Sir Isaac Newton (nach Gregorianischem Kalender: * 4. Januar 1643 in Woolsthorpe-by-Colsterworth in Lincolnshire; † 31. März 1727 in Kensington – nach dem damals in England noch geltenden Julianischen Kalender: * 25. Dezember 1642; † 20. März 1727) war ein englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph und Theologe.
In der Sprache seiner Zeit, die zwischen Physik und Philosophie noch nicht scharf trennte, wurde Newton als Philosoph bezeichnet.
Sir Isaac Newton ist der Verfasser der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica, wo er die universelle Gravitation und die Bewegungsgesetze beschrieb und damit den Grundstein für die klassische Mechanik legte. Newton ist ebenso einer der Begründer der Infinitesimalrechnung, die er fast zeitgleich mit Gottfried Wilhelm Leibniz, aber unabhängig von diesem und ohne Zusammenarbeit mit Leibniz entwickelte. Während Newton vom physikalischen Prinzip der Momentangeschwindigkeit ausging, versuchte Leibniz eine mathematische Beschreibung des geometrischen Tangentenproblems zu finden.
Aufgrund seiner Leistungen, vor allem auf den Gebieten der Physik und Mathematik, gilt Sir Isaac Newton als einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten. Die Principia Mathematica werden als eines der wichtigsten wissenschaftlichen Werke eingestuft.
Leben und Werk
Newtons Vater, ein Landwirt, starb vor der Geburt seines Sohnes. 1646 heiratete seine Mutter zum zweiten Mal und Isaac kam zu seiner Großmutter. Bald darauf starb auch sein Stiefvater, so dass Isaac nach Woolsthorpe zurückkehrte. Er besuchte die Grundschule in Grantham und mit 18 Jahren das Trinity College in Cambridge, das kurz nach dem Abschluss seines Studiums 1665 wegen der Großen Pest geschlossen werden musste. Also kehrte er abermals zurück in sein Elternhaus.
1666 stellte er seine Gravitationstheorie auf. Er schliff Linsen und baute ein später nach ihm benanntes Spiegelteleskop, das er dem König vorführte, der beeindruckt war. Das war der erste Schritt zu seinem Ruhm. In einem Brief an die Royal Society erwähnte Newton im Zusammenhang mit dem Bau des neuartigen Teleskops gegenüber dem damaligen Sekretär Henry Oldenburg eine neue Theorie des Lichtes. 1672 veröffentlichte er seine Niederschrift "New Theory about Light and Colours" in den Philosphical Transactions der Royal Society auf Anfrage Oldenburgs, worin er unter anderem die Brechung des Lichts erläuterte. Diese Niederschrift rief große Diskussionen hervor. Besonders zwischen ihm und Robert Hooke herrschte ein angespanntes Verhältnis, da beide angesehene Wissenschaftler waren, doch grundverschiedene Meinungen hatten und jeder auf sein Recht pochte.
In den "New Theory about Light and Colours" vertrat Newton die Korpuskeltheorie des Lichts, bei der er von einem Teilchenmodell ausging. Im Gegensatz zu René Descartes ging Newton jedoch davon aus, dass die Farben ursprüngliche Eigenschaften des Lichtes sind. Außerdem führte dies zu einem wiederum erbittert ausgetragenen Disput mit Christiaan Huygens und dessen Wellentheorie des Lichtes, welchen er 1715 durch Desaguliers vor der Royal Society für sich entscheiden ließ. Nachdem Thomas Young im Jahre 1800, lange nach beider Tod, weitere Experimente zu Bestätigung der Wellentheorie durchführte, sind heute beide Theorien in der Quantenmechanik mathematisch vereint.
Von 1675 bis 1682 befand sich Newton in einer Phase der Inaktivität und der Selbstzweifel. Danach stellte er das Gravitationsgesetz auf. Er verfasste eine weitere Niederschrift über seine physikalischen Entdeckungen, in der er auch das Problem löste, warum sich die Planeten auf elliptischen Bahnen bewegen. 1687 schrieb er sein Hauptwerk, die "Philosophiae Naturalis Principia Mathematica" (Mathematische Prinzipien der Naturphilosophie). In diesem Werk vereinte er die Forschungen Galileo Galileis zur Beschleunigung und Johannes Keplers zu den Planetenbewegungen zu einer einheitlichen Theorie der Gravitation und legte die Grundsteine der klassischen Mechanik, indem er die drei Grundgesetze der Bewegung formulierte. Wieder folgte ein Streit mit Hooke über das Gravitationsgesetz.
Zwei Jahre später starb seine Mutter und Newton fing an, einen theologischen Briefwechsel mit dem englischen Philosophen John Locke zu führen.
1696 wurde er zum Direktor der Königlichen Münze in London ernannt. Sein hartes Vorgehen gegen Falschmünzer war berüchtigt. Drei Jahre später (1699) wurde er an der Pariser Akademie zu einem von acht auswärtigen Mitgliedern berufen. Im Jahr 1700 erfand er mit der Newton-Skala eine eigene Temperaturskala. 1703 erhielt er den Titel "Präsident der Royal Society", den er bis zum Ende seines Lebens innehatte. Ein Jahr danach starb sein Erzfeind Hooke und er konnte endlich seine "Opticks or a treatise of the reflections, refractions, inflections and colours of light" („Optik oder eine Abhandlung über die Reflexion, Brechung, Krümmung und die Farben des Lichtes“) veröffentlichen. Am 16. April 1705 wurde er von Königin Anne wegen seiner Verdienste um die Wissenschaft zum Ritter geschlagen. Im selben Jahr begannen auch die Prioritätsschwierigkeiten mit Gottfried Wilhelm Leibniz über die Erfindung der Infinitesimalrechnung. In Newtons 1712 erschienenem Buch "Historia coelestis Britannica" verwendete dieser unautorisiert die von John Flamsteed stammenden sogenannten Flamsteed-Bezeichnungen, was ebenfalls einen Streit um das Urheberrecht nach sich zog.
Er bezog dann ein herrschaftliches Haus, das ein kleines Observatorium beherbergte und studierte alte Geschichte, Theologie und Mystik. Ab 1707 wurde Newtons Haus von seiner Halbnichte Catherine Barton geführt. Nach seinem Tod im Jahr 1727 wurde er unter großen Feierlichkeiten in der Westminster Abbey beigesetzt. Sein Bild prangte von 1978 bis 1984 auf der englischen 1-Pfund-Note.
Newton galt als recht zerstreut und bescheiden, reagierte jedoch häufig sehr scharf auf Kritik. Nicht unerwähnt bleiben sollte sein gestörtes und von boshafter Rivalität gekennzeichnetes Verhältnis zu anderen Wissenschaftlern wie dem bereits erwähnten Gottfried Wilhelm Leibniz, dem er "das Herz gebrochen" zu haben sich rühmte. Er lebte fast durchgängig in häuslicher Gemeinschaft mit anderen Männern. Es wird auch die Geschichte erzählt, dass Newton, der grübelnd unter einem Apfelbaum saß, ein Apfel auf den Kopf fiel, was ihn auf die Idee brachte, die Himmelsmechanik beruhe auf derselben Gravitation wie der Fall von Äpfeln auf die Erde. Dies geht jedoch nicht auf Newton selbst zurück, sondern auf Voltaire. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, ist fraglich.
Forschung in Naturwissenschaft und Philosophie, Physik und Mathematik
Isaac Newton: Principia Mathematica (Frontispiz) Newtons For-schungen auf dem Gebiet der Lichtbrechung (Optik) zeigten, dass ein Prisma weißes Licht in ein Farbenspektrum aufspalten kann. Aus seiner Arbeit schloss er, dass jedes Linsenteleskop unter der Dispersion des Lichtes leiden würde und schlug ein Spiegelteleskop vor, um die Probleme zu umgehen. Später wurden achromatische Linsenkombinationen aus Gläsern verschiedener Brechungs-eigenschaften entwickelt.
Er leitete in den "Philosophiae Naturalis Principia Mathematica" das Gesetz der Gravitation ab und bewies dessen Bedeutung für die Keplerschen Gesetze, wodurch er in der Lage war, die Planetenbewegungen nicht nur wie Johannes Kepler zu beschreiben, sondern erstmals auch zu begründen. Auch die Grundsteine der klassischen Mechanik, die drei Grundgesetze der Bewegung und die Konzepte von absoluter Zeit, absolutem Raum, der Fernwirkung und so auch indirekt das Konzept des Determinismus wurden von ihm gelegt. Zusammen waren dies die wesentlichen Grundprinzipien der Physik und als solche bildeten sie für über 200 Jahre die Basis des naturwissenschaftlichen Weltbildes vieler Generationen, bis hin zur Relativitätstheorie Albert Einsteins.
Zusätzlich zu seinen fundamentalen Leistungen zur Physik ist er neben Gottfried Wilhelm Leibniz auch einer der Begründer der Infinitesimalrechnung und hat auch wichtige Beiträge zur Algebra erbracht.
Nach Newton sind das newtonsche Näherungsverfahren und die SI-Einheit der Kraft (Newton), die Newtonsche Axiome sowie die Newton-Cotes-Formeln benannt, außerdem der am 30. März 1908 von J. H. Metcalf in Taunton entdeckte Asteroid (662) Newtonia.
Von Newton stammt auch die erste Skizze eines Gerätes zur Winkelmessung mit Hilfe von Spiegeln und somit die Grundidee für den ein halbes Jahrhundert später erfundenen Sextanten.
Eine frühe Formel zur Abschätzung der Durchschlagskraft von Geschossen wurde von Isaac Newton entwickelt.
Der newtonsche Zeit- und Raumbegriff
Newton befasste sich 31 Jahre lang mit dem Phänomen der Zeit. Nach Newton sei das Universum ein gewaltiges Uhrwerk, und nur die Zeit wahre die Ordnung aller Dinge. Des Weiteren sei sie eine feststehende Größe, die für jeden und überall gleich sei und sich nie ändere.
Außerdem sei die Zeit so feststehend, dass sie von Anbeginn an geplant gewesen sein müsse, also auf einen Schöpfer hinweise. Die Zukunft, die Gegenwart und die Vergangenheit stünden also schon im vornherein fest, was im deterministischen Weltbild Newtons mündete. Dieses ist jedoch auch nicht konfliktfrei mit dem christlichen Konzept des freien Willens und zudem ein Teilaspekt des Theodizeeproblems.
Newtons Zeitverständnis dominierte über 200 Jahre lang die Wissenschaft bis zu Albert Einsteins Relativitätstheorie und der heisenbergschen Unschärferelation.
Weitere Arbeiten
Weniger bekannt als seine wissenschaftlichen Errungenschaften aus heutiger Sicht sind Newtons Arbeiten in der christlichen Theologie und in der Alchemie als Vorgänger des modernen Naturwissenschafts-verständnisses.
In der Theologie vertrat Newton eine antitrinitarische Ansicht. Neben seinen physikalischen Arbeiten verbrachte er auch viel Zeit mit der Suche nach dem Stein der Weisen. 1728 erschienen seine chronologischen Berechnungen ("The Chronology of Ancient Kingdoms Amended"), in denen er versuchte, die klassische Chronologie (vgl. James Ussher) mit astronomischen Daten in Übereinstimmung zu bringen. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass die Welt 534 Jahre jünger sei als von Ussher berechnet.
Ebenfalls weniger bekannt ist, dass Isaac Newton einen großen Teil seiner Forschungstätigkeiten dem Versuch widmete, Quecksilber und andere unedle Metalle in Gold umzuwandeln.“
Kürzer ging es leider nicht, denn man hat dem „bedeutendsten Gelehrten aller Zeiten“ eben schon den gebührenden Platz eingeräumt und ich möchte die ganz ohne Zweifel bedeutenden Erkenntnisse des großen Gelehrten auch gar nicht weiter in Frage stellen.
Einen Einwand aber hätte ich momentan schon mal vorzubringen, wenn es sich um seine Erkenntnisse zur Gravitation handelt, da es hierfür, meiner Meinung nach, doch wohl einen guten Grund gibt.
Nämlich eben die nicht ersichtliche Ursache, dieser vermeintlichen Sog-/Zug-/Anziehungskraft!
Genau dies war auch der Punkt den seine Gegner, allen voran Robert Hooke, ins Feld führten, wenn sie Newton öffentlich angriffen.
Eine Antwort blieb Newton seinen Widersachern stets schuldig, war aber andererseits um schon kurios zu nennende Ausreden wirklich nicht verlegen.
Als er wieder einmal, ob seiner Gravitationsgesetze, angegriffen wurde, antwortete er lapidar:
„Hypotheses non fingo!“
Ich mache keine Hypothesen!
Womit für den Gelehrten der Fall erledigt war!
Und wie soll man nun solch eine Antwort einordnen?
Nun, meiner Meinung nach, belegt diese charakteristische Antwort Newtons ziemlich eindeutig, dass er nicht wusste, was denn nun wirklich die Ursache seiner gefundenen Gravitation war! Was nichts anderes bedeutet, als dass der ehrwürdige Gelehrte sich hier durchaus auch kräftig verspekuliert haben könnte.
Nicht mit der Postulierung der Gravitation selbst, denn hier lag er wohl richtig, sondern wohl mit der beschriebenen Wirkung der Gravitation!
Gesetzt den Fall, dass ich hier Recht habe, stellt sich nun aber sofort wieder eine neue Frage.
Warum?
Nun, wenn die beschriebene Wirkung der Gravitation falsch ist, da weit und breit keine vernünftig erklärbare Ursache in Sicht ist, muß man sich diese vermeintliche Wirkung noch einmal genauer anschauen.
Denn, wenn die Gravitation von außen nach innen, als Zug-/Sogkraft nicht erklärbar ist, dann muß es hierfür eine andere Erklärung geben?
In diesem Sinne halten wir uns einfach an die Aussage von Viktor Schauberger, der ja immer meinte:
„Ihr müsst es gerade anders herum machen, gerade verkehrt herum!“
Und das genaue Gegenteil von Zug ist ja wohl Druck, oder?
Also kein Zug/Sog in das Innere der Erde hinein, sondern ein von außen kommender Druck, der auf die Erdoberfläche eben Druck ausübt!
Was dann bedeuten würde, dass ein Apfel nicht auf die Erde fällt, sondern auf die Erde gedrückt wird. Klingt vielleicht im ersten Augenblick etwas eigenartig, nur, warum eigentlich nicht?
Mit meinen Überlegungen so weit gekommen, machte ich mich wieder einmal auf die Suche danach, ob nicht schon einmal jemand auf diese Idee gekommen ist und siehe da, ausgerechnet in der engsten Umgebung Newtons wurde ich fündig!
Es handelt sich hierbei um den Genfer Physiker und Mathematiker Nicolas Fatio de Duillier, der, bevor es zum Bruch kam, ein intimer Freund von Newton war. Er bewunderte Newton für seine von ihm aufgestellte Gravitationsgesetze und seine Gravitationstheorie, kam jedoch sehr bald zu ganz anderen Ansichten und veröffentlichte seine Gravitationsdrucktheorie bereits um 1690 herum in dem Werk „ De la Cause de la Pesanteur“ (Über die Ursache der Schwere), worauf hin es zum Bruch mit Newton kam, ja sogar kommen musste, denn de Duillier besaß die Frechheit gerade das Gegenteil von Newton zu behaupten.
Also Druck, statt Sog/Zug!
Die von de Duillier veröffentlichte Theorie zur Gravitation stieß, wie man sich wohl vorstellen kann, nicht gerade auf Begeisterung in der damaligen Gelehrtenwelt, da sie ja der von Newton so großartig postulierten Theorie eklatant widersprach.
De Duillier geriet kurz in Vergessenheit, bis der ebenfalls aus Genf stammende Physiker Georges-Louis Le Sage in den beiden Werken „Essai de Chymie Mechanique“ (1758) und „Lucrèce Newtonien" (1784) die Drucktheorie wieder auferstehen ließ, wobei man davon ausgehen kann, dass sich le Sage mit seiner Drucktheorie, die als die „Le-Sage-Theorie der Gravitation“ in die Physikgeschichte einging, stark an de Duillier orientierte.
Und wie kam nun Le Sage auf seine Theorie? Nun sehen wir uns hierzu ganz einfach seine eigene Erklärung einmal an.
»Als ich eines Tages eine Kutsche beobachtete, kam mir die Erkenntnis: Die Kutsche wird nicht etwa von dem Pferd gezogen, sondern das Pferd drückt gegen das Geschirr um seine Brust. Der scheinbare Zug ist in Wirklichkeit ein Druck! «
Seine Veröffentlichung stieß ebenfalls auf den harschen Widerstand der Gelehrten und es entbrannte kurzzeitig ein heftiger Streit.
Einer der heftigsten Kritiker der Drucktheorie war der berühmte Mathematiker, Physiker und Astronom Pierre Simon de Laplace (1749-1827), der drei Gründe hervorbrachte, warum die Drucktheorie nicht stichhaltig sein könne.
1) müsste entsprechend der Drucktheorie, die Materie aus Leerräumen bestehen, was Laplace als völligen Unsinn bezeichnete
2) müssten die unsichtbaren Teilchen nach Laplace eigenen Berechnungen bedeutend schneller als das Licht sein, was er ebenfalls einfach ablehnte
3) und schließlich, man mag es kaum glauben, gefiel ihm ganz einfach die Theorie nicht
Voller Freude und Dankbarkeit schloss sich die Gelehrtenwelt der Meinung von Laplace an und hatte somit ein Problem weniger zu verzeichnen!
Le Sage ist es trotzdem zu verdanken, dass die Drucktheorie auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde, aber er konnte eben auch nicht verhindern, dass die durchaus beachtliche Theorie alsbald wieder in einen Dornrösschenschlaf versank, aus dem sie erst wieder im 19. Jahrhundert erwachte, als sich ausgerechnet der berühmte Gelehrte William Thomson, der spätere Lord Kelvin, im Jahre 1873 wieder damit beschäftigte.
Kaum aber das sich Lord Kelvin damit beschäftigte und erste Erkenntnisse veröffentlichte, wurde er auch schon von dem damals wohl bedeutendstem englischen Physiker James Clerk Maxwell auf das Schärfste attackiert.
Maxwell erhob als Einwand, dass durch die Absorption der unsichtbaren Teilchen, alle Körper (Planeten) sich entweder sehr schnell aufheizen oder aber an Gewicht zunehmen müssten.
Was laut Maxwell bedeuten würde, dass die Körper (Planeten) entweder so heiß werden würden, dass sie verdampfen würden oder dass die Körper so schwer werden würden, dass sie instabil und dadurch ihre Planetenbahnen verlassen würden.
Diesen Einwänden des berühmten Physikers hatte Lord Kelvin nichts entgegenzusetzen, so dass er - leider - seine Arbeiten zur Druck-theorie fortan nicht mehr weiterverfolgte.
Aber es gab auch noch andere Forscher die nun aufmerksam wurden und unverdrossen daran gingen, zu klären, was dran ist an dieser Drucktheorie.
Einer dieser Idealisten war der vollkommen unbekannte italienische Physiker Quirino Majorana (1871-1957), der zu dieser Theorie in den 1920er Jahren folgende Überlegungen anstellte:
„Wenn die Gravitation durch die teilweise Abschirmung von diesen unsichtbaren Teilchen wirklich entsteht, so müsste eigentlich eine Masse, die vollständig von anderen Massen umgeben ist, nachweisbar an Gewicht verlieren?“
Nachdem Majorana seinen Gedankengang einmal getätigt hatte, begab er sich nun daran, seinen Gedankengang mittels eines Experimentes zu überprüfen, wobei er natürlich nicht wenig Rückschläge zu verzeichnen hatte, bis er es innerhalb einer zehnjährigen Forschungsarbeit dann endlich vollbrachte.
Er umgab hierzu eine Testmasse erst einmal vollständig mit einem Mantel von 100 Kilogramm Quecksilber und diesen dann noch einmal mit einem Mantel von 1000 Kilogramm Blei. In den fortwährend erfolgenden Messungen stellte er dann tatsächlich eine signifikante Gewichtsabnahme der Testmasse fest, was eigentlich nur bedeuten konnte, dass die Druckgravitationstheorie richtig sein musste.
Als der damals relativ unbekannte Physiker Majorana seine Testergebnisse veröffentlichte, waren es sofort wieder ein paar berühmte Gelehrte, wie zum Beispiel die beiden Astronomen Henry Norris Russel und Arthur Eddington, die die Ergebnisse des Idealisten Majorana rundheraus ablehnten, ohne das sie allerdings irgendwelche plausiblen Gründe dafür angeben konnten, warum sie diese Ergebnisse ablehnten.
Man lehnte wohl nur ab, da man sich Newton und der inzwischen allgemein anerkannten These Einsteins über den gekrümmten Raum als definitiv letzte Erklärung für die Ursache der Schwerkraft verbunden fühlte?
Hier darf ich auch kurz die Frage aufwerfen, wie sich denn in einem leeren Raum, denn der Weltraum ist ja leer, etwas krümmen soll und vor allem, wie soll hieraus auch noch eine Kraft entstehen?
Darmowy fragment się skończył.