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SCHÖPFUNGSGESCHICHTE 3.0

Die energetischen, geistigen und außerirdischen Einflüsse auf die menschliche Entwicklung

Dies ist ein Bericht über die Entstehung der irdischen Realität. Wie und warum das Universum, die Polarität, die unterschiedlichen Dimensionen und Planeten, sowie alle Lebensformen erschaffen wurden. Es wird beschrieben wie Involution funktioniert, wie das Leben über unzählige Informationsfelder bestimmt und durch eine energetische Matrix fixiert wird. Welche Rolle das Urschöpferwesen, die Seelen, und all die interdimensionalen Wesen haben. Ganz besonders werden die Einflüsse von außerirdischen Lebensformen auf das menschliche Dasein beleuchtet, was auch erklärt, warum es eine Machtelite gibt, die den ganzen Planeten unter ihre Herrschaft bringen will.

von Mario Walz

3. Auflage Juli 2016

Copyright © 2014 by Ebozon Verlag

ein Unternehmen der CONDURIS UG (haftungsgeschränkt)

www.ebozon-verlag.com

Alle Rechte vorbehalten.

Covergestaltung: Mario Walz

Layout/Satz/Konvertierung: Ebozon Verlag

ISBN: 978-3-95963-275-1 (ePUB)

ISBN: 978-3-95963-276-8 (Mobipocket)

ISBN: 978-3-95963-277-5 (PDF)

Tags:

Seele Inkarnation Matriarchat Patriarchat Lemurien Atlantis zwölf Dimensionen außerirdische und interdimensionale Wesen New World Order Polarität ICH BIN Nibiru (Marduk) Annunaki innere und äußere Freiheit Reptilianer Dämonen 5.Dimension Religionen Bewusstsein Geister Spiritualität Manipulation der Masse Zentralsonne Engel Wassermannzeitalter


Gibt es eine allumfassende Wahrheit?

Die heutige Informationsflut zeigt zu jedem Thema mindestens zwei, oft extrem gegenüberliegende Thesen. Jene These, welche die meisten Veröffentlichungen erhält und somit ins Bewusstsein der Menschen eingehämmert wird, wird langfristig als allgemeingültige Wahrheit akzeptiert. Unabhängig davon, ob diese These nun tatsächlich „wahr“ ist oder einfach nur erfunden. Diese Funktion ist ein natürlicher Prozess, denn Wiederholung bestimmt die Bildung bestimmter Nervensynapsen, welche somit die Wahrnehmung des Menschen ausmachen. Worüber sich mensch sein individuelles Weltbild zaubert.

Dies Phänomen ist in der Hirnforschung allgemein anerkannt. Der Mensch glaubt also an all die Informationen, die er durch stete Wiederholung erlebt oder gesehen hat. Das beginnt mit der frühkindlichen Prägung, wo sich Gedanken und Glaubenssätze durch die wiederholten Erlebnisse bilden und endet mit den immerselben Werbebotschaften. Diesen Prozess kann man nutzen, indem man manipuliert, beeinflusst und Theorien oder Thesen verbreitet, die dann als allgemein anerkannte Wahrheit das Weltbild einer gesamten Gesellschaft bestimmen.

Man kennt das aus der Geschichte: Die Sieger schrieben schon immer die Geschichtsbücher um, veränderte die vorangegangenen Vorkommnisse zum eigenen Nutzen. Nach einer Weile der beständigen Berieselung dieser umstrukturierten Inhalte gehen diese erfundenen Informationen ins Allgemeinbewusstsein ein und werden zur: Wahrheit!

Es gibt also zwei Formen der Wahrheit. Jene Wahrheit, die man sich selbst erschafft, und die durch die gelernten Glaubenssätze und Gedanken die individuelle Wahr-nehmung regeln. Über welche wiederum Situationen und Menschen ins Leben gezogen werden, die den gelernten Glaubenssätzen entsprechen. Durch diese sich selbst bestätigende Erfahrung werden die ausgewählten Erlebnisse zur individuellen Wahrheit.

Die zweite Form von Wahrheit ist jene, die uns dreisterweise vorgesetzt wird, die uns als Wahrheit erklärt wird und die wir oft unreflektiert in unser individuelles Weltbild übernehmen. Dazu gehören nicht nur politische oder wissenschaftliche „Wahrheiten“, auch was unser medizinisches oder metaphysisches Weltbild angeht, sind wir den Theorien weniger unterworfen. Und gerade in der Medizin oder anderen Wissenschaftsgebieten bestimmen jene Theorien das allgemeine Weltbild, die ihre Theorie am effektivsten und häufigsten verbreiten können. Also jene, die einen besseren Draht zu den Medien haben.

Aber viele dieser uns vorgesetzten Theorien sind in der näheren Betrachtung nicht haltbar. Zu viele Gegenbeweise und Alternativen existieren, welche oft nur nicht die Möglichkeit finden genauso stark beworben zu werden wie jene, die unser Denken so tief beeinflussen. So wie zum Beispiel, dass Krebs unheilbar sei, dass die Chemotherapie hilft, dass Impfungen vor Krankheit schützen oder ganz extreme Theorien, die bereits von vielen anderen Wissenschaftlern und Ärzten bestätigt werden, wie jene, dass es eine Krankheit namens AIDS gibt. Auch solche Wahrheiten, wie den menschgemachten Klimawandel und jene politischen Geschichten, wie die Waffen, die der IRAK damals gehabt haben soll, dass Palästinenser die Sprengung der World Trade Center feiern würden und wer den Ersten Weltkrieg vom Zaune brach. Auch rein kapitalistische Interessen lancieren Pseudowahrheiten. Wie zum Beispiel, dass Fluor Karies bekämpfen kann oder dass Süßungsmittel unbedenklich sind.

Viele der Wahrheiten, die unser Allgemeinwissen ausmachen, können bei näherer Betrachtung und intensiver Recherche nicht das einhalten, was sie zu versprechen scheinen.

Wir sind also umgeben von vermeintlichen Wahrheiten, die irgendjemand entdeckt oder erfunden hat und die in unser individuelles Weltbild eingedrungen sind. Und somit unser individuelles Dasein beeinflussen.

Neben den eigens erlebten und von anderer Seite übernommenen „Wahrheiten“ existiert noch eine weitere Wahrheit. Nämlich jene, die uns erklärt, woher der Mensch im generellen gekommen ist. Also wer wir sind. Wie wir erschaffen wurden oder wie sich die Menschheit entwickelt hat. Neben den rein religiösen, biblischen Erklärungen, Kreationismus genannt, hat sich landesweit die Evolutionstheorie durchgesetzt. Letztlich aber auch nur, weil all jene Stimmen, die eine andere Theorie anbieten, nicht gehört werden. Denn es gibt noch eine dritte Theorie: die Involution!

Welche Wahrheit nun als allgemeingültig anerkannt wird, wird allein dadurch bestimmt, welche Theorie am meisten verbreitet wird. Und hier zeigt sich, wer tatsächlich die Macht in dieser Welt besitzt: die Medien.

Früher waren es die Erzähler, deren Worte die Wahrheit kundtaten. Dann kamen die Bücher und Zeitungen, denn was schwarz auf weiß geschrieben stand, konnte nur wahr sein. Wir erkannten, dass es durchaus auch erlogen sein kann, was man so schreibt und begannen den Bildern zu glauben. Denn Bilder lügen nicht. Bis uns Adobe Photoshop eines besseren lehrte. Aber dennoch erklären uns auch heute noch Funk und Fernsehen, was wahr ist und was nicht. Dass diese Wahrheiten eine unter vielen Möglichkeiten ausgewählte und oftmals falsch inszenierte oder falsch interpretierte Sichtweise einiger weniger entstammen, wird ungefragt hingenommen. Und in das eigene Denken und Handeln übernommen.

Aber dank des Internets ist es jetzt einfacher auch Informationen zu finden, die andere Erklärungen, andere Theorien, andere Erkenntnisse anbieten. Vielleicht ist dies ein Grund, weswegen die herrschende Machtelite das Internet einzuschränken versucht.

Das Internet ist nicht nur für billigere Einkäufe, kostenlose Filme oder Massen an nacktem Fleisch gut. Es bringt uns eine Informationsflut, die kaum zu überschauen ist. Jede Theorie kann hier gefunden und bewiesen werden. Das macht uns Probleme, denn das Internet erwartet von uns, dass wir selbst entscheiden, was wahr ist und was erlogen.

Das Internet bietet somit eine Stufe zur Selbstverantwortung. Hier können wir nicht länger das hinnehmen, was uns vorgesetzt wird, sondern wir müssen eigenständig untersuchen und recherchieren, um herauszufinden, was für UNS persönlich wirklich wahr ist.

Und hier zeigt sich das Dilemma: Denn es gibt in all den Theorien und Ideen Tausende von Wahrheiten. Und nicht alle Menschen können mit dieser verwirrenden Flut umgehen. Viele können nicht unterscheiden zwischen inszenierten Informationen, Satire und einer tatsächlich geschehenen Situation. Scheinbar haben viele Menschen verlernt, eigenständig zu denken und zu fühlen. Und hier kommt endlich das Gefühl ins Spiel, welches letztlich die einzige Instanz ist, die uns die für uns richtige Wahrheit zeigen kann: die Intuition.

Die Intuition führt uns zu jenen Informationen, die für uns wichtig sind, die unserer Entwicklung entsprechen, die uns weiter führen und uns zeigt, was wirklich wahr ist.

Für uns persönlich.

Man ERFÜHLT die Wahrheit heutzutage eher, als dass man sie durch den Intellekt erkennen kann. Denn der Intellekt kann getäuscht werden, kann durch die stete Berieselung durch die oben beschriebene Funktion manipuliert werden.

Uns bleibt also nur eines: In all den Informationen unsere individuelle Wahrheit zu fühlen!

Wie die eigene Wahrnehmung die eigene Realität bestimmt, habe ich in meinen Büchern ausführlich beschrieben. Hier zeigt sich, wie relativ unser irdisches Dasein ist. Denn es gibt auf dieser Realitätsebene so viele Wahrheiten, wie es Lebende gibt.

Das mag kompliziert erscheinen, ist aber einfach: Wir selbst bestimmen, was unser irdisches Dasein ausmacht und welche Informationen unser Dasein bestimmen. Das, was wir glauben, formt unser Weltbild. Wenn man sich unreflektiert den vorgesetzten Informationen hingibt und diese Informationen zur individuellen Realität werden lässt, geschieht dies durch die eigene Entscheidung. Dies ist unser freier Wille, welcher sich aus einem Pool von Möglichkeiten jene Informationen aussucht, die ihm gefallen oder entsprechen. Wer allerdings seinen freien Willen zugunsten eines einfacheren und gemütlicheren Daseins aufgegeben hat, darf sich nicht wundern, wenn sein Leben von anderen Kräften fremdbestimmt wird.

Durch die oft unbewusste Wahl einer angebotenen Weltbildidee bestimmen wir unser individuelles Weltbild. In den meisten Fällen begrenzen wir durch diese Auswahl unsere tatsächlichen Möglichkeiten und schränken unsere individuelle Freiheit selbstständig ein. Wir können aber auch die vorgegebenen Ideen hinterfragen oder ignorieren, um unser eigenes Weltbild zu erschaffen. Wodurch wir uns von den auferlegten und gelernten Begrenzungen befreien und eine Welt erschaffen, die völlig frei und Wunder-voll sein kann. Wer auf diesem Weg wandelt, wird lernen, was Wundern tatsächlich bedeuten kann. Denn es ist schier unfassbar, was sich hinter den allgemein anerkannten Weltbildtheorien so alles verbirgt.

Wie oben erwähnt, ist es schwierig, durch den Intellekt die gesamte Spannbreite der Möglichkeiten zu entdecken. Und in all den angebotenen Varianten jene zu finden, die unserem innersten Wissen entsprechen. Dieses innere Wissen ist das Wissen unserer Seele, welche über die Intuition mit uns spricht. Um uns zu leiten. Um uns zu jenen Informationen zu führen, die für unsere weitere Entwicklung wichtig sind und die einer Realität entsprechen, die dem Dasein der Seele entspricht. Jener übergeordneten Wahrheit, die all die individuellen Wahrheiten beinhaltet und erst möglich macht.

Hier betreten wir eine Ebene, die zuerst recht unwissenschaftlich erscheint, aber durch viele Menschen bereits bestätigt wurde. Die einzige, wirklich funktionierende Möglichkeit, die Wahrheit zu erkennen, ist die Intuition.

Nur das eigene Gefühl (jenes aus dem Herzen, nicht jenes, das durch den Verstand initiiert ist, welches einem Gedanken ein durch Hormone erschaffenes Gefühl zuordnet) kann entscheiden, was für mich persönlich relevant ist und stimmt. Das Leben ist letztlich nichts anderes als eine stete Suche nach der Wahrheit. Wer bin ich? Wie kam ich hierher und was macht mich aus?

Letztlich bin ich das, was ich denke, das ich bin.

Doch dieses ICH BIN muss erst aus all den übernommenen Theorien herausgeschält werden. So kommen wir nicht umhin, all jene angenommenen Theorien und Halbwahrheiten aus unserem Denksystem zu werfen, um in der übrig gebliebenen Leere zu erkennen, was sich tief in uns verbirgt.

In dieser Ebene wird plötzlich alles glasklar und verständlich. Hier können wir dann jene EINE Wahrheit erkennen, die unser seelisches und irdisches Sein erst möglich macht. Jene EINE Wahrheit also, die alles umfasst und welche die Grundlage des menschlichen Daseins bildet.

Die Ursuppe, der Quantenschaum, das EINE Bewusstsein, indem wir alle enthalten sind.

Und das uns die Möglichkeiten schenkt, unsere individuellen Wahrheiten zu erschaffen und in bunten Bildern in unser Leben zu malen. Ob das nun tatsächliche, übernommene oder selbst erdachte Wahrheiten sind, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, sich darüber bewusst zu sein, woher wir unsere Wahrheit haben, was dir denken und wie wir damit leben.

Und wer unser Denken und Leben beeinflusst.

Wie komme nun ich, Mario Walz, dazu zu glauben, jene EINE Wahrheit erfahren zu haben, die alle individuellen Wahrheiten, Theorien und Entdeckungen umfasst und erst möglich macht?

Ich habe schon früh festgestellt, dass mich all die gelehrten Theorien über das Leben, Religion, Geschichte, Krankheit, Glaube, Herkunft und den Sinn des Daseins nicht überzeugen konnten. Zu viele Fragen blieben ungeklärt, zu viele Theorien waren unlogisch, funktionierten nicht und wiesen unerklärbare Mängel auf.

Schon immer interessierte mich die Herkunft des menschlichen Seins, die EINE Wahrheit, die all unser Sein verbindet und erklärt. Nach langen Recherchen in den gängigen Werken (Psychologie – Magie – UFOs – Spiritualität ...) tauchte ich auch in die Quantenmechanik ein, um zu verstehen, was ich auf der metaphysischen Realitätsebene bereits erfahren durfte. Meine Hellsichtigkeit erlaubte mir nämlich einen Blick jenseits der normal möglichen Wahrnehmung. Energien und Wesen, die ich wahrnahm, wollten aber erklärt sein. Und mein skeptisches Wesen verlangte eine ganz klare Kenntnis über die Dinge, die ich fühlen konnte.

In vielen Jahren der Selbstbeobachtung, des Untersuchens meiner Fähigkeiten, Erforschens der wahrgenommenen Inhalte und Entdeckens von Welten jenseits aller Vorstellung, erkannte ich, dass alle Informationen, die ich erhielt, von außen zu mir kamen. Auch die Wahrnehmung von Wesen und Welten kam ja schließlich als eine Information von außen.

Mein Wissen kam entweder aus Büchern, Filmen, Vorträgen, von Lehrern und Wissenschaftlern oder von Geistführern, Engeln und aufgestiegenen Meistern. Es gab noch zu viele sich oft widersprechenden Theorien und Aussagen und in meiner mir eigenen Skepsis ließ ich nichts ungeprüft. Selbst die Informationen meines mir lange zur Seite stehenden Geistführers Babaji, mit dem ich mich ganz normal unterhalten konnte, nahm ich nicht einfach so an. Ich diskutierte und hakte nach, stellte tausend Fragen und entschied dann aber dennoch nach meinem eigenen Gefühl. Um meine eigenen Erfahrungen zu machen. Bewusst und in einer gnadenlosen Beobachtung meines Denkens und Handelns.

Der Ausweg war klar: Um die EINE Wahrheit, die wirklich wahr war, zu entdecken, musste ich alle Informationen von außen ausschließen.

Das Fernsehen, Radio und all die Bücher aus meinem Leben zu bannen war einfach. Schwieriger war es, die lieb gewonnenen geistigen Führer und Begleiter zu verlieren. Doch ich ging diesen Schritt in die dunkle Einsamkeit.

Es dauerte ein/zwei Jahre intensivster Selbstbeobachtung und Selbsterforschung, bevor ein grundlegender Neustart zu wirken begann.

Wie ein Phoenix entstieg ein neues Selbst-Verständnis aus der Asche meiner früheren Glaubenssätze. Und als Geschenk erhielt ich den direkten Kontakt zu meiner Seele.

Ich fühlte sie nun nicht nur in mir, sondern ich konnte mit ihr sprechen, wie ich mit jedem anderen Menschen sprechen konnte. Und jedes Thema, das mich bewegte - ob es nun ein äußerliches, rein gesellschaftliches oder ein durchaus privates war - konnte ich mit meiner Seele auseinandernehmen und detailliert besprechen.

Ich habe den besten Therapeuten, den man sich vorstellen kann. In mir!

In unzähligen Gesprächen, im Wald, in der Stadt, in der Meditation, oder während es Fahrens, Tanzens, Gehens ... sie ist immer da. Sofort, zu jeder Tageszeit und immer bereit mir all meine Fragen ausführlich zu erklären.

Es gab auch Situationen, in denen sie sich weigerte, mir Informationen zu geben. Dann nämlich, wenn es darum ging, dass ich noch Erfahrungen zu machen hatte, wenn ich selbst – also aus dem Geistwesen Mario Walz – Entscheidungen treffen musste. Um dadurch noch mehr alte Ängste zu entdecken und endgültig loszulassen. Und noch freier zu werden.

Kurzum: Sie ist der beste Führer, den man sich vorstellen kann.

Denn sie ist ICH, ist alles, was ich je war und alles, was ich je sein werde.

In dieser Verbindung zeigte sie mir nun den wahren Grund meines irdischen Seins. Zeigte mir die früheren Inkarnationen, die Geschichte meiner Ahnen und die Geschichte meiner Jugend, die Notwendigkeiten und warum Verletzung und Leid geschehen mussten ...

Ich erkannte den tiefen Sinn in all meinen jetzigen Erfahrungen, die mich dazu brachten, in die Welt hinauszugehen, um Wahrheit zu finden. Um auf dieser Suche nicht nur meine individuelle Wahrheit und mein eigentliches ICH zu finden (meine Seele und die dahinter existierenden Realitätsebenen), sondern auch den Zugang zum menschlichen Ursprung, zur Urquelle, zu jenem Sein, das alles, was wir sind, in sich trägt (wie ich zu meiner Seele fand, ist detailliert in meinem ersten Buch: „Die Suche hat ein Ende“ nachlesbar).

So erkannte ich meine Lebensaufgabe. Den Weg, den sich meine Seele für mich erdacht hatte, bevor sie mich auf das Spielfeld dieses Daseins entließ. Und all meine unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten hatten plötzlich einen tiefen Sinn: Alles passte und ich erkannte den Weg, den zu gehen ich noch vor mir hatte.

Durch den Zugang zu meiner Seele lernte ich nicht nur meine eigenen Psychofallstricke zu erkennen und zu verändern, sondern auch die von anderen Menschen. Wie ein sich langsam entwickelndes Bild zeigt sich mir das Labyrinth ihrer Gewohnheiten, Ängste und Blockaden. Die detaillierten Informationen erhielt ich dann von Seele zu Seele, indem ich einfach mit der anderen Seele kommunizierte. Und wie sich immer wieder herausstellte, waren alle Informationen, die ich von den anderen Seelen erhielt, richtig und wahr. Erstaunlich!

Diese neue intensivere Art der Hellsichtigkeit übertraf jene, die ich vor meiner Isolationsphase erlebt hatte: War ich doch damals hauptsächlich auf die Informationen anderer Geistwesen angewiesen.

Doch wer kann schon sicher sein, dass diese Wesen auch tatsächlich jene Wesen sind, die sie vorgeben zu sein? Zu oft habe ich in den letzten Jahren Menschen getroffen, die in voller Scheinsicherheit behaupten mit Engeln zu kommunizieren und wundervolle Informationen aus der geistigen Ebene erhalten. Aber zu oft zeigte sich, dass die Engel nur Wesen niederer Gesinnung waren und in die gechannelten Informationen die eigenen Wünsche und Hoffnungen des Mediums einflossen.

In den metaphysischen Realitätsebenen zu arbeiten ist eben nichts, was man mal so nebenbei in einem Wochenendseminar geschenkt bekommt. Nicht umsonst gab es früher lange Ausbildungszeiten, um die Adepten der Weisen, Schamanen und Magier zu schulen und auszubilden. Denn um ganz klare Sichtungen zu erhalten, muss man die eigenen Glaubenssätze und Denkweisen vollständig durchschauen können, muss die Ängste überwunden und losgelassen haben und erkennen, wer sich wie manipulativ in die Wahrnehmung einschleichen kann.

Und man sollte Frieden mit der Dunkelheit geschlossen haben!

Mein jetziges Wahrnehmen und Handeln kommt aus meinem tiefsten Inneren, aus der Sicherheit meiner Seele und aus dem in meinem Herzen leuchtenden Zugang zur Urquelle (die übrigens in jedem Herzen existiert und darauf wartet, befreit und gelebt zu werden). Zu Beginn nahm ich nur die Informationen wahr und beobachtete, ob sich diese Erkenntnisse auch bewahrheiten. Ich lernte die von außen kommenden Informationen von denen, die über meine Seelenebene kamen, und Lüge, Illusion und Projektionen von einer wahren Tatsächlichkeit zu unterscheiden. So wurde ich mir immer sicherer. Lernte meiner Wahrnehmung und meiner Seele vollauf zu vertrauen.

Es stellte sich nicht nur bei den Informationen über meine eigenen Blockaden und den Problemen anderer Menschen heraus, dass ich mit meiner Wahrnehmung richtig lag. Auch die Dinge, die das äußere, das gesellschaftliche Miteinander anging, entwickelten sich stets so, wie ich es gesehen hatte.

Meine Intuition, die Stimme meiner Seele, hatte stets recht behalten.

So begann ich Bücher und Texte zu schreiben, die aus meiner Seelenebene durch mich in die Tastatur flossen. Ich lernte mein irdisches Mario-Bewusstsein mit meiner Seele zu verschmelzen, um die Informationen meiner Seele und die der anderen Wesen, die sich mir wieder offenbarten, in mir zu hören und niederzuschreiben. Oder direkt an die Personen weiterzugeben, mit denen ich gerade gearbeitet hatte.

Das ging auch hervorragend, als ich die ersten Vorträge hielt.

Zu Beginn wusste ich nach dem Vortrag gar nicht mehr, was meine Seele eigentlich gesagt hatte. Eine schräge Situation. Bis die Verschmelzung der Geist- und Seelenebene immer stärker und bewusster wurde.

Die Informationen, die ich in meinem zweiten Buch „Wirkungsweise der Wirklichkeit“ in diesem Zustand beschrieb (das war 2008), entsprachen nicht immer den gängigen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Oft wunderte ich mich abends, was ich denn da so geschrieben hatte. Interessanterweise fügten sich alle Irritationen am nächsten Tag in das große Bild ein. Das war mehr als faszinierend. Alles hatte Hand und Fuß. Und ich – als Mario - hatte teils nicht den blassesten Schimmer, was meine Seele mir da diktierte. Im Nachhinein zeigte es sich, dass all die Theorien, die ich wider besseres Schulwissen in diesem Buch beschrieben hatte, nun von der Wissenschaft bestätigt wurden!

Unterstützt und bestätigt durch solche Erlebnisse erforschte ich nun weiter in den geistigen Ebenen. Über meine Seele gelangte ich dann in die Welt der Seelenfamilien, die Realitätsebene der Erzengel. Darüber hinaus entdeckte ich die Realitätsebene des höheren Selbst, um schließlich auch jene Einheit zu erfahren, in der ALLES EINS ist. Dieses verschmelzende Erlebnis war abgesehen von der Existenz meiner geliebten Kinder das großartigste, was ich je erleben durfte.

Aufgrund dieser Erweiterungen meines Seins und meiner Wahrnehmungsfähigkeit konnte ich nun die Wahrheiten erkennen, die hinter dem Chaos von Ängsten und verworrenen Gefühle auf die längst überfällige Entdeckung harrten. Meine, die meiner Mitmenschen, die gesellschaftlichen und jene, die unseren Planeten und alle Existenzen darüber hinaus anging. Ich erkannte und erforschte die Unterschiedlichkeit der Dimensionen und ahnte, welche Spiele sich tatsächlich auf diesem Planeten abspielen.

Durch meine neoschamanische Arbeit als Geistheiler und den unzähligen Haus-Entstörungen konnte ich meine Wahrnehmungen weiter stärken und bestätigen. Hier lernte ich auch die Vielseitigkeit des Lebens kennen.

Denn nicht nur unsere Dimension und Realitätsebene existieren auf dieser ERDE. Hier tummeln sich unzählige Wesen in der 4. und 5. Dimension. Und dass einige davon uns Menschen manipulieren und bestimmen können, durfte ich in vielerlei Hinsicht erkennen und auch lösen!

Neben dieser Vielzahl geistiger Geschöpfe und Energien spielen auch immer die Vorstellungskräfte, Projektionen und die oft manipulierten Glaubenssätze eine große Rolle in den Problemen der Menschen. Hier gilt es ganz genau zu unterscheiden, wo welches Problem tatsächlich herkommt. So lernte ich auch Probleme, die von außen kommen, von reiner Illusion oder Vorstellung zu unterscheiden. Es ist ein schmaler Grat, der die individuelle und generelle Wahrheit von selbsterschaffener Illusion trennt.

Im Laufe meiner Forschung und Arbeit kamen immer wieder Kontakte zu anderen Geistwesen. Aber diesmal war meine Sichtigkeit tief in meiner Seelenebene verwurzelt, wodurch ich ganz genau unterscheiden konnte, wer sich da gerade zeigt. Zum Beispiel die Seele der ERDE: Sanat Kumara. Oder die der Zentralsonne, mit deren Energie ich viel arbeite, da sie uns alle wieder kraftvoll durchströmt: Banal Kabbat. Die Seele unserer Systemsonne: Aton. Bis zu den Schöpferwesen aus den sechsten, siebten oder achten Dimensionen und unzähligen anderen Wesen, denen ich bei der Geistheilarbeit begegnet war. Gekrönt durch das unbeschreibliche Gefühl mit jenem Sein, das ALLES ist, was ist.

Die vielen Interviews mit diesen Wesen bestätigen die Geschichte, die mir meine Seele beschrieb, die ich nun im Folgenden wiedergebe.

Die Geschichte der ERDE und der menschlichen Entwicklung.

Dass diese nun folgende Theorie genauso wahr sein kann, wie die Evolutionstheorie, bestätigen auch viele Geschichten und Bücher anderer Forscher. So wie die von Zecharia Sitchin, dessen Interpretation der sumerischen Bildtafeln genau zu dem von mir wahrgenommenen Szenario passt. Oder die Forschungen von Erich von Däniken, Armin Risi und all den fantastischen Beschreibungen in den indischen Schriften, überlieferte Botschaften von Indios, Indianern und Aboriginees. Es gibt unzählige Beispiele solcher nicht in das darwinistische Weltbild passenden Überlieferungen, das Hans-Joachim Zillmer sehr gut ad absurdum zu führen weiß. Aber auch die Erkenntnisse der Quantenmechanik oder das neueste Wissen aus der Hirnforschung unterstützen die Informationen, die ich aus der Seelenebene erhalten habe.

Wie dem auch sei. Unsere individuelle Wahrheit ist relativ. Wir nehmen das als „wahr“, was unserem Denken und unseren Glaubenssätzen entspricht. Bis wir diese Glaubenssätze hinterfragen und offen für neue Ideen werden. Um dadurch inspiriert zu werden, uns selbst neu zu entdecken. Um dann in uns selbst die EINE unumstößliche Wahrheit zu entdecken, die unser Leben verändern wird.

Mit dem Verstand kann man die neuen Ideen nicht ergründen. Das muss über unser Herz, über unsere Intuition, über unsere Seele gehen.

Seien Sie also erst einmal unvoreingenommen, wenn Sie hier Dinge lesen, die nicht mit dem aktuellen Weltbild übereinstimmen. Fühlen Sie in sich, ob das Gelesene wahr sein kann, ob es ihrer Wahrheit entsprechen kann. Und forschen sie selbst nach. Das Internet bietet alle Möglichkeiten. Aber letztlich sagt Ihnen Ihre Intuition, die Stimme Ihrer Seele, ob die Informationen wahr sind oder nicht.

Viel Freude und neue Erkenntnisse, Ihr Mario Walz

SCHÖPFUNGSGESCHICHTE 3.0

Ein Bericht über die Entwicklung des Menschen. Über geistige Welten und Wesen, materielle Dimensionen und insbesondere die außerirdischen Einflüsse auf das menschliche Dasein

Brahma (ICH BIN)

Ein tief brummender Ton durchzieht das Nichts. Dunkelheit ohne Finsternis, Helligkeit, die nicht zu sehen ist.

Ein diffuses Nichts, das alles ist, was ist. Ohne Raum und ohne Zeit existiert dieses eine Wesen, welches keine Grenzen hat. Ein Wesen jenseits aller Vorstellungskraft. Ein lebendiges Sein, das sich seiner selbst bewusst ist, sich aber nicht definieren kann, weil es nichts gibt, an dem es sich messen oder spiegeln kann. Eine Lebendigkeit, die alles ausfüllt, was ist. Obwohl es nichts gibt, das ist.

Nichts, außer den Gedanken dieses EINEN Bewusstseins.

Aus Nichts wir Alles

Dieses bewusste Wesen will sich entdecken, erkennen, herausfinden, was es ist. Es weiß, dass es die Macht hat, alles in sich erschaffen zu können, was es sich vorstellen kann. So wächst eine Idee, um sein noch undefiniertes Sein genauer zu erkennen, sich selbst in allen nur denkbaren Varianten und Potenzialen auszuleben.

Um diesen Plan zu verwirklichen, erschafft das raumlose Bewusstsein kraft seiner bloßen Vorstellung eine Energiesphäre, in welcher es sich als Leben manifestieren will. Diese Energiesphäre soll der Mittelpunkt und gleichzeitig die Spielfläche seiner Schöpfung sein.

Eine Energie, welche seine Träume wirklich werden lässt.

Das EINE Wesen konzentriert sich in einem unendlich kleinen Punkt seines Denkens. Und gibt dort all seine Kraft, all sein Streben, all seine Energie hinein. So entsteht inmitten des Nichts ein kraftvolles, sich ausdehnendes Energiezentrum. Ein tosendes Licht, welches Quelle und Ursprung sein soll für die kommende Schöpfung.

Die unerschöpfliche Energie, die in dieser Urquelle entsteht, ist die Liebe des EINEN, des ICH BIN, zu allem, was nun erschaffen wird. Diese Energie ist der Nährboden für jede Kreation, jede Lebendigkeit, jeden Gedanken, jede Tat. Aus diesem ewig währenden, unerschöpflich neue Lebensenergie erzeugenden Zentrum fließt die Liebesenergie des ICH BIN nach außen und schafft somit eine Sphäre, die sich um das Zentrum herum ausdehnt. So entsteht ein Energieraum. Ohne Materie, ohne Raum, ohne Zeit. Nur pure Energie in purem Bewusstsein.

Die im Zentrum generierte Energie dehnt sich in die entstehende Sphäre aus, füllt sie und wird somit „Raum“ und gleichzeitig Inhalt des „Raumes“. Aus dem NICHTS wird das ALLES. Aus bloßem Denken entsteht eine Sphäre voller lebendiger Energie.

Das Bewusstsein des ICH BIN schwimmt in, auf und um diese Energie, ist zugleich Ursache und Wirkung, ist das Zentrum und die unendliche, da noch raumlose Sphäre. Ist alles, was existiert.

Die entstandene Energiesphäre ist das lebendig gewordene Bewusstsein des ICH BIN. Dessen Liebe alles, was sich hier entwickeln soll, erfasst und durchdringt. Da es nichts gibt, das außerhalb dieser Liebesenergie existiert.

Die Erschaffung der Aspektwesen: das höhere Selbst

Mit diesem Energie-Meer entstehen gleichzeitig unzählige Wesensanteile des ICH BIN. Das EINE Wesen zerteilt gleichzeitig das eigene Bewusstsein in zahllose Unteraspekte. Jeder seiner Wesenszüge wird individualisiert und erhält ein eigenes individuelles Bewusstsein innerhalb des allumfassenden ICH BIN - Bewusstseins. Somit kann das EINE Wesen sich selbst erkennen. Durch die Aufteilung in viele sich selbst bewusster Wesensanteile, kann sich das ICH BIN erforschen, sich spiegeln, sich mit sich „unterhalten“ und austauschen.

Die individuellen Wesensanteile sind eigenständige Wesensformen, die sich ihrer Individualität bewusst sind, die aber auch wissen, dass sie alle gemeinsam das ICH BIN - Bewusstsein ergeben. Sie sind sich ihrer ursprünglichen Einheit im ICH BIN vollauf bewusst und erkennen gleichzeitig ihre Einzigartigkeit.

Die neugeborenen Aspekte des ICH BIN wissen demgemäß um ihre Aufgabe und um den Sinn der erfolgten Aufteilung. Da sie sich neben ihrer Individualität auch als das ursprüngliche EINE Wesen wahrnehmen, tragen sie alle Gedanken und Ideen in sich, die zu der Aufteilung geführt haben.

Diese Wesensanteile füllen die entstandene Energiesphäre. Sie sind also individuelles Bewusstsein, das auf der Liebesenergie des ICH BIN existiert.

Die Aspekte des EINEN entdecken und erkennen sich

Durch ihre Individualität kann sich das EINE Bewusstsein nun selbst erkennen.

Die unterschiedlichen Aspekte seines Wesens erkennen sich gegenseitig und beginnen sich auszutauschen. Durch diesen Austausch von Gedanken und Impulsen wird dem ICH BIN sein eigenes Dasein bewusster und es erkennt dadurch seine tatsächliche Größe und Vielschichtigkeit. Da alle Aspektwesen mit dem EINEN Bewusstsein verbunden sind, erfährt es durch jeden Austausch, durch jede Wahrnehmung und durch jeden Gedanken eines seiner Aspekte neue Seiten seiner Selbst. So kann das EINE Wesen sich durch seine unzähligen Anteile selbst beobachten und erfahren.

Unbegrenzte Energie entströmt dem zentralen Feuer der Urquelle und versorgt die unendliche Sphäre und die erschaffenen Aspektwesen mit Leben und Liebe.

Dieser nie endende Strom füllt das Meer, in welchem die ersten Formen individuellen Lebens entstanden und nun ihr eigenes Ichbewusstsein entwickeln. Der Strom unendlicher Energie - der ewigen Liebe des EINEN zu sich selbst und somit zu all seinen individuellen Wesensanteilen - durchdringt alles, was sich in dieser Energie-Sphäre entwickelt. Denn alles ist ein Teil des EINEN und IN dem EINEN.

Alle folgenden Sphären, Dimensionen und Welten sind in dieser ersten Energie-Sphäre enthalten und sind somit alle mit dieser kraftvollen Energie, mit der Liebe des EINEN zu seinen Geschöpfen, durchdrungen.

Diese Energie ist der Schlüssel zum Leben all seiner Geschöpfe, da durch Veränderung, Verdichtung und Umschwingung dieser Ur-Energie alles erschaffen werden kann, was sich die kommenden Wesen, die alle Aspekte des EINEN sind, erdenken und vorstellen können. Denn ALLE noch kommenden und immer differenzierter werdenden Lebensformen sind im ICH BIN enthalten und werden durch seine alles durchdringende Liebesenergie ernährt. Sie alle sind auf dieser Ebene miteinander verbunden, auch wenn dies von vielen Lebensformen oft vergessen wird.

Aus dem EINEN Bewusstsein entstanden also unzählige Wesenheiten, die sich in der neu entstandenen Sphäre weiter entwickeln.

Die ersterschaffenen individuellen Aspektwesen wissen noch, dass sie alle EINS sind, und beginnen sich dem Auftrag zu widmen, der die Ursache für ihre Aufteilung war: die Vielfalt des ICH BIN zu erkennen und zu erfühlen. Das Leben in allen denkbaren Varianten zu erfahren, um irgendwann wieder in den ursprünglichen Zustand des ungetrennten EINS-Seins zurückzukehren. Mit unzähligen Erfahrungen und Gefühlen, welche die Vielschichtigkeit des ICH BIN und seiner Liebe aufzeigen sollen.

Die Ersterschaffenen haben die Allmacht, alles zu kreieren, was denkbar ist. Um ein großes Spiel zu starten, welches dem EINEN Wesen all seine Aspekte zeigen soll.

Sie sind bewusste Individuen, welche die kommenden Welten leiten sollen. Denn sie sind diejenigen, die das gesamte Wissen des EINEN, seine Magie und seine Liebe in sich tragen, und mit diesen Kräften alles weitere Leben erschaffen können. Sie sind die ausführenden Organe des reinen Bewusstseins. Des ursprünglichen EINEN, der einfach nur existiert, und undefinierbar alles umfasst, was je war und je sein wird.

Der ohne Raum, ohne Zeit, ohne Begrenzung und ohne Dualität nur ein Gedanke ist, der alles Sein umfasst.

Die Erschaffung der Seelenwesen

Die ersterschaffenen Wesen entsprechen den unterschiedlichsten Aspekten des ICH BIN. Um diese Aspekte genauer zu betrachten und noch detaillierter zu erforschen, planen die Aspektwesen ebenfalls Wesen zu kreieren (die Aspektwesen kann man auch das „das hohe Selbst“ nennen, da alle folgenden Geschöpfe IN ihnen existieren).

Die neuen Wesensformen, die jetzt erdacht werden, sollen noch tiefergehende Unterteilungen der ersterschaffenen Aspektwesen sein. Noch unterschiedlicher und noch getrennter, noch individueller und noch spezieller und somit noch detailliertere Aspekte des ICH BIN.

Kraft ihrer Gedanken erschaffen die Aspektwesen zunächst eine neue, lichtvolle Realitätsebene, in welche die neuen Wesensformen hineinprojiziert werden.

Die Lebenssphäre der Ersterschaffenen war dergestalt, dass die Aspektwesen alles ausfüllen, was in ihrer Realitätsebene existiert. Denn sie alle sind ja das allumfassende ICH BIN. In dieser Realitätsebene gibt es keine räumliche Struktur, sondern nur ein reines Bewusstseinsfeld, das aber mit der Energiesphäre verknüpft ist.

Die jetzt angedachte, neue Realitätsebene, die sich durch strahlendes Licht auszeichnet, wird also IN der ersten Energiesphäre und somit IN den Aspektwesen erschaffen. Die neue Realitätsebene ist also eine weitere Verfeinerung und Verdichtung der ersterschaffenen Energiesphäre.

Also eine Welt in einer Welt, die aus dem Nichts entstanden war.

Die Seelenwelt

In jedem Aspektwesen - in jedem hohen Selbst - entwickeln sich nun in der eigens erstellten Lichtsphäre neue, noch individuellere Wesen. Auch diese existieren ohne materiellen Körper und sind reines Bewusstsein. Jedoch haben sie eine Art Lichtkörper, der jedoch keine materielle Beschaffenheit aufweist. Jedes dieser neu erschaffenen Lichtwesen verkörpert eine feinere und tiefere Aufteilung der ersterschaffenen Aspektwesen. Und ist somit eine noch detaillierte Version des ICH BIN.

Die lichtvolle Lebenssphäre, in welcher sich die neu erschaffenen Wesensformen entfalten können, ist ebenfalls raum- und zeitlos. Diese aus purem Licht erzeugte zweite Realitätsebene dient den hier erschaffenen Wesen, die wir Seele nennen, als Heimat.

Die lichtvolle Realitätsebene der Seelenwelt existiert also IN den Aspektwesen. Weswegen die Seelen ihre Schöpfer, aus denen sie geboren sind, nicht wahrnehmen können.

Als der Schöpfungsprozess beendet ist, beginnen sich die Seelen ihres Daseins bewusst zu werden. Zunächst sind sie sehr irritiert. Denn sie entstanden aus dem Nichts. Waren von einem Moment zum anderen plötzlich existent. Ohne Geburt, ohne Heranwachsen. Ohne zu wissen, woher sie kamen oder wer sie sind. Sie sind sich einfach nur ihrer selbst bewusst. Finden sich in einer Lichtwelt wieder, ohne Herkunft, ohne Hinweis und allein.

Nach einer Phase des einsamen Bewusstwerdens entdecken sie in all dem Licht die anderen Seelen. Sie erkennen, dass sie nicht allein sind. Und so beginnen sie miteinander in Verbindung zu treten. Sie alle sind sich ihrer Einzigartigkeit bewusst und fühlen eine scheinbar unüberwindliche Getrenntheit. Denn getrennt sind sie.

In ihrer seelischen Individualität sind sie zu diesem Moment nicht mit den anderen Seelen verbunden. Die bewusste Verbundenheit, welche die Aspektwesen in ihrer Form von Individualität erleben, ist auf dieser Realitätsebene nicht mehr vorhanden. Hier existieren nur individuelle Wesensformen. Lichter in einem Lichtermeer.

Und die seelische Individualität ist zunächst einsam.

Das Wissen um den ursprünglichen Plan des ICH BIN ist den Seelen noch nicht bekannt. Denn diese Kenntnis wurde ihnen nicht mitgegeben. Die allumfassende Einheit sollen die Seelen aus sich heraus entdecken. Denn das Experiment sollte ja die extreme Unterschiedlichkeit des Lebens und der Vielschichtigkeit des ICH BIN aufzeigen.

In der seelischen Individualität, die detailliertere Aspekte der ersten Aspekte darstellen, wird die Unterschiedlichkeit und Vielfalt des ICH BIN noch klarer und besonders intensiv beleuchtet.

Die Erforschung des Lebens kann nun erneut beginnen.

Seelenfamilie

Die Seelen beginnen nach der anfänglichen Einsamkeit „aufeinander zuzugehen“. Dazu müssen die Seelen lernen miteinander zu kommunizieren. Da sie ja keine Sprache haben, muss die Kommunikation auf eine andere Weise geschehen. Was zunächst über die Projektion von Lichtformen geschieht, wächst durch eine Öffnung der seeleneigenen Bewusstheitsgrenzen zu einer Art Telepathie.

Sie lernen die Lichtprojektionen zu lesen, die Seelenessenzen wahrzunehmen, die Informationen der anderen aufzunehmen und zu interpretieren.

Nachdem die Kommunikation immer einfacher wird, beginnen sich Gruppen und Familien zu bilden. Jene, die zueinanderpassen, die sich ähnlich und „sympathisch“ sind, finden sich, um sich gegenseitig Halt und Unterstützung zu geben.

Die Seelen fühlen eine unerklärliche Leere in sich, welche daher rührt, dass sie die Verbindung zu ihren Schöpfern nicht wahrnehmen können. Dass sie noch nicht einmal ahnen, warum sie überhaupt existieren. Und so fragen sich die Seelen, wer sie überhaupt sind, wer ihre Schöpfer wohl sind und welchen Zweck ihr Dasein wohl haben könnte.

Obwohl die Liebesenergie des ICH BIN alle Seelen und jeden ihrer Gedanken durchdringt, erkennen die Seelen dieser Kraft und die damit verbundene Einheit nicht. Sie empfinden lediglich einen Trennungsschmerz, der sie daran erinnert einmal etwas unbestimmbar Großes gewesen zu sein.

Noch ohne Kontakt zu ihren Schöpfern fühlen sie nur den undefinierbaren Verlustschmerz und den Drang, die individuelle Einsamkeit zu überwinden.

Die Realitätsebene der Seelenwelt ist keine statische, feste Welt. Sie hat keine Begrenzungen, kein Oben, kein Unten. Keine Zeit. In dieser Realitätsebene gibt es keine Anhaltspunkte, an dem sich eine Seele orientieren kann. Aber in dieser lichtvollen Welt kann jeder Gedanke sofort erfahrbare Wirklichkeit werden. Auch wenn diese Wirklichkeit keinen festen materiellen Bestand hat und eher einem dahinschwebenden Bild, einem Hologramm gleicht. Die Seelen befinden sich in einer reinen Bewusstseinssphäre, in der Kraft ihrer Vorstellung alles erschaffen werden kann, was sich die Seelenwesen erdenken können.

Diese Form der Allmacht wurde ihnen von ihren Schöpfern geschenkt, die sich dadurch intensive Erlebnisse und Erfahrungen versprechen.

So kann eine Seele jedes Bild aus dem Licht, das ja in der noch nicht erkannten Liebesenergie existiert, herausmodulieren. Sie kann sich Orte, Gebäude und andere Lebensformen erschaffen. Doch noch sind diese Hologramme nur erschaffen, um sich auszudrücken. Um die seelischen Gedanken in Bilder oder Kommunikation umzusetzen.

Das Geschenk, selbst Erschaffender sein zu können, ist ein Konzept, welches alle Ebenen der Schöpfung durchzieht. Jede Realitätsebene gestattet es den dort existierenden Wesen ihre Welt selbst zu gestalten. Denn alle Lebensformen sind Teile des obersten Schöpferwesens, des ICH BIN. Und somit allmächtig!

Die meisten Geschöpfe sind sich dieser Macht aber nicht bewusst. Und leben in einer scheinbar gegebenen Realität, in der sie sich einfach zu behaupten versuchen.

Obwohl die Seelen innerhalb der Aspektwesen und somit in einem Meer voller Energie existieren, erscheint ihnen ihre Realitätsebene eigenständig zu sein. Ihre Lichtwelt zeigt ihnen die übergeordnete Realität nicht an. Und so leben sie ihr unsterbliches Seelenleben in ihrer eigenen Wirklichkeit, in einer für sie durchaus realen Welt.

Aus den Seelengedanken entstehen lichtvolle Projektionen, Bilder, Formen und Welten, in denen die Seelen leben und sich frei bewegen können. Sie erschaffen sich die unterschiedlichsten Orte und teilen die Erfahrungen in langen Gedankengesprächen, die sie mit ihrer gewachsenen Seelenfamilie und Freundschaften teilen.

Die Welt der Seelen ist leicht, holografisch und ohne materiellen Bestand. Dass sie in einem Meer von Energie existieren, das allumfassend ist und sie Teil dieser Energie sind, ist ihnen lange nicht bewusst. Denn noch sind sie mit unbestimmten Gefühlen allein in ihrer eigenen Wirklichkeit, welche sie sich durch verschiedene Theorien zu erklären versuchen.

Ihre Schöpfer, die Aspektwesen, erfahren durch die Gedanken und Taten der Seelen eine erweiterte Variante ihrer eigenen Individualität. Jedes Gefühl und jede Erkenntnis der Seelen erfahren auch die Aspektwesen. Weil die Seelen ja IN den Aspektwesen existieren. Genauso wie diese IM Bewusstsein des ICH BIN existieren.

Alle Aspekte und Kreationen befinden sich also in der Gedankenwelt der Aspektwesen und des ICH BIN statt.

Seelenevolution

Die unendliche Energie, welche aus der zentralen Quelle des ICH BIN durch die Aspektwesen in die Seelenwelt fließt, nehmen diese als formbare Lichtenergie wahr, mit der sie ihre Gedanken wirklich werden lassen. Sie erkennen aber nicht, dass diese Energie unerschöpflich ist und nicht nur die Sphäre ihrer Realitätsebene ausmacht, sondern auch in jeder Seele selbst existent ist. Dass sie ebenfalls aus dieser Energie geschaffen sind.

Im Laufe ihrer Bewusstseinsevolution entwickeln die Seelen nun Gedanken und Theorien um ihr Sein und ihre Herkunft.

Es kommt der Zeitpunkt, an welchem sie sich einig sind, dass es etwas geben muss, das sie alle eint. Eine grundlegende Gemeinsamkeit, eine ursprüngliche Einheit, in der alles seelische Leben verwurzelt sein muss. Es entwickelt sich die Theorie, dass die quantitative Menge von Lichtenergie, die eine Seele in sich sammeln kann, ausschlaggebend sein müsste, um letztlich zurück in die ursprüngliche Einheit zu kommen. So kommt es zu Streit und Fehden um Energie und um die Durchsetzung von Theorien. In den lang anhaltenden Lichtkriegen geht es letztlich nur noch darum, so viel Energie wie möglich zu erhalten, um diese in sich aufzunehmen.

Der Glaube, dass durch eine große Menge an Lichtenergie die Rückkehr ins EINS-Sein gelingen kann, bringt den Seelen nicht die erhoffte Heimkehr, sondern entzweit die Seelenfamilien mehr und mehr. Letztlich zeigt es sich, dass ein Ansammeln von viel Energie nicht die erhoffte Wirkung zeigt. Denn auch mit mehr Energie lässt sich weder die Einheit erzwingen, noch das Rätsel ihrer Herkunft lösen.

Die Seelen sind verzweifelt und zerstritten. Die ursprüngliche gemeinsame Suche verliert sich in Angst und Unsicherheit. Die Familien schotten sich gegeneinander ab und ziehen sich zurück.

Nach einer lang andauernden Phase erkennen sie, dass dieser Weg nie zum Ziel führen kann, sondern nur noch weiter in die Isolation.

Und es dauert noch länger, bis sich aus der Phase der Energiekriege wieder eine Gemeinsamkeit entwickelt, die sie verbindet und stärkt. Die Seelen beginnen zu erkennen, dass es nicht die Energie ist, die ihnen fehlt, sondern das Wissen und die Erinnerung um den Ursprung. Und das Vertrauen und die Liebe zueinander, um aus all den unterschiedlichen individuellen Seelenexistenzen eine große Einheit werden zu lassen.

Die sich feindlich gesinnten Familien öffnen sich und beschließen gemeinsam weiterzuforschen. Um zu erkennen, was das Leben überhaupt ist und um zu erfahren, wo der Ursprung des seelischen Daseins liegt.

Kontakt zu den Aspektwesen

Durch dieses Miteinander entwickelt sich ein Bewusstwerdungsprozess, der die Seelenwelt eint und schließlich darin gipfelt, dass die Seelen die Verbindung zu ihren Schöpfern wahrnehmen. Die Bereitschaft der Seelen zur Veränderung und deren Erkenntnis, dass nur eine gemeinsame Suche den Schlüssel zum allübergreifenden Verständnis bringen kann, gibt den Aspektwesen den Impuls sich ihren Geschöpfen zu offenbaren.

So entwickelt sich eine Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Realitätsebenen. Jedes Aspektwesen nimmt Kontakt zu seinen Seelen auf und informiert sie über die Geschichte und den Grund dieser Forschungsreise. Da jedes Aspektwesen (jedes hohe Selbst) mehrere Seelen in sich trägt, die seinem Aspekt entsprechen und unterschiedliche Varianten und Unterteilungen seines besonderen Charakters darstellen, gibt es viele unterschiedliche Sichtweisen über das Leben.

Diese vielen Informationen ergeben neue Impulse für die Seelen. Und so entstehen neue Kreise, neue Gruppen und vielerlei Gesprächsstoff.

Das seelische Dasein entwickelt sich nun in eine neue Richtung. Das Miteinander wird gestärkt. Die Unterschiedlichkeit der individuellen Seelen bringt viele neue Möglichkeiten sich auszutauschen und sich zu erfahren.

Die Seelen entwickeln Liebe und Vertrauen und finden so einen noch tieferen Kontakt zu ihrem höheren Selbst. In diesem Kontakt wird das Wissen um die allumfassende Urkraft und den Sinn des Lebens zur Basis ihres seelischen Daseins.

Ihnen ist jetzt bewusst, dass sie Spieler in einem Spiel sind, um sich selbst zu erkennen. Um letztlich dem EINEN Bewusstsein die Selbsterfahrung zu ermöglichen. Um die unendlich große Bandbreite des Lebens zu fühlen, die sich in allen Varianten, die das Sein bieten kann, ausdrücken möchte.

Erkenntnis

In der Erkenntnis der Gemeinsamkeit allen Seins verändert sich das Leben der Seelen grundlegend. Das vorher undefinierbare Trennungsgefühl löst sich und sie fühlen die Liebe des ICH BIN, die alles durchdringt. In tiefer Verbundenheit mit den Aspektwesen beginnen die Seelen das Spiel zu verstehen und beschließen dem Projekt der Selbsterkenntnis ihre ganze Kraft und Aufmerksamkeit zu widmen.

Die Streitereien sind jetzt vorbei, da ihnen bewusst wurde, dass die Liebe alles ist, was ist.

Denn erst die Liebesenergie des ICH BIN, die erste Sphäre, in welche das EINE Bewusstsein alles gab, was es ist, und welche jede Lebensform, jeden Gedanken und jede Tat durchdringt, erlaubt die Lebendigkeit allen Seins. Diese Liebesenergie ist allüberall. Aus diesem Grund kann es keinen Energiemangel geben. Weil ohne diese Liebesenergie nichts existieren könnte.

Das Wissen um diese Liebe verändert das seelische Dasein.

In Anbetracht dieser Erkenntnisse nutzen die Seelen ihre Zeit, um sich selbst neu zu entdecken. Sie kommunizieren wieder miteinander und vertiefen ihre Individualität, erforschen diese, um dem ICH BIN die Vielschichtigkeit seines Seins aufzuzeigen.

Sie erkennen ihre Aufgabe in dem Spiel und überlegen, wie sie den großen Plan zur Selbsterfahrung noch intensiver gestalten könnten.

Im Dienste des ICH BIN

Nachdem sich die Seelen ausführlich mit sich selbst und den neuen Erkenntnissen auseinandergesetzt haben, keimt der Gedanke die Vielfältigkeit des ICH BIN noch weiter zu vertiefen. Durch ihre Gabe, sich alles erschaffen zu können und durch die Kenntnis der allumfassenden Energie entsteht die Idee, ebenfalls Geschöpfe zu erschaffen. Mit welchen sich das Leben und die entsprechenden Gefühle noch detaillierter erfahren lassen.

Viele Pläne werden diskutiert, wie diese Wesen und Welten gestaltet sein könnten. Und wie dies bewerkstelligt werden kann.

So entfaltet sich das Bild einer weiteren Realitätsebene, welche durch die Seelen gesteuert werden soll. Das Dasein auf dieser Realitätsebene soll in ähnlicher Weise gestaltet sein, wie das Dasein der Seelen zu Beginn ihrer Entwicklungsreise.

Man überlegt, wie es wäre, wenn es Wesensformen gäbe, die ohne jegliche Erinnerung an ihren Ursprung leben würden. Welche Gefühle und Gedanken sie entwickeln würden und ob es darüber hinaus einen Weg gäbe, der zur Verschmelzung aller individuellen Daseinsformen in die allumfassende Einheit zurückführen würde.

Um einen Bogen zu schlagen, der das Höchste mit dem Niedrigsten verbände, der Anfang und Ende zusammenbrächte, sodass der Kreislauf des Lebens und Erfahrens von Gefühlen da ende, wo es begonnen hatte: im Zusammenfließen aller individuellen Emanationen in das allumfassende Bewusstsein des ICH BIN.

Natürlich lässt sich durch die Herangehensweise, Wesen ohne Wissen ob ihrer Herkunft zu erschaffen (was ja der eigenen Seelengeschichte gleicht) auch die eigene Entwicklung erneut betrachten. Von außen sozusagen. Denn die Seelen könnten durch diese Wesen all ihre Gefühle und Erinnerungen noch einmal erleben. Könnten die eigenen Gefühle aus einer anderen Perspektive heraus erforschen. Wodurch sie noch mehr über sich erfahren und lernen würden.

Sie würden diese Wesen führen.

Wie ein Marionettenspieler seine Puppe führt. Würden ihnen aber gewisse Freiheiten schenken, um zu sehen, wie sich das Leben entwickeln könnte, wenn es freigelassen werden würde. Doch hauptsächlich wollen die Seelen diese Wesen nutzen, um die eigene Individualität noch weiter zu verfeinern.

Dieses Studium müsste aber in einer anderen Form, einer dichteren Form als die eigene geschehen. Müsste eine Welt oder viele Welten umfassen, die in ihrer Vielfalt der Unterschiedlichkeit des EINEN entsprechen. Müssten in einer anderen Realitätsebene stattfinden.

Und so entwickelt sich eine Idee.

Im Zuge dieser Planung entfaltet sich der Gedanke, alle bisher erfahrenen Aspekte und Charakterzüge des EINEN Bewusstseins einer weiteren Teilung zu unterwerfen. Die Spaltung jedes Aspekts in zwei gegensätzliche Extreme würde die Erforschung der Vielfalt des ICH BIN noch viel interessanter und vielversprechender machen.

So könnte das Leben noch intensiver erfahren werden. Und die Selbsterkenntnis des ICH BIN wäre ohnegleichen.

Erschaffung der Polarität

Die Trennung aller individuellen Aspekte des Seins in zwei Gegensätze brächte eine grundlegende Erneuerung in das bisherige Sein.

Diese neue Realitätsebene würde sich dadurch auszeichnen, dass alle Lebensaspekte, die bislang vollkommen und ganzheitlich gelebt und erlebt waren, in zwei gegensätzliche Kräfte oder Sichtweisen gespalten werden. Jedes Gefühl, jeder Gedanke, jeder Lebensaspekt und jedes Wesen dieser materiellen Dimensionen würde einer generellen Trennung unterworfen sein. So wollen die Seelen das Leben noch detaillierter erforschen und erfahren.

Die meisten in der Polarität erschaffenen Wesensformen werden demgemäß in zwei gegensätzliche Geschlechter aufgeteilt – in männlich und weiblich. Als Vorläufer des viel später erschaffenen, nur dreidimensionalen Menschen.

So entsteht die Realitätsebene der Polarität.

In dieser Realitätsebene können die Seelen ihre eigene Individualität detaillierter untersuchen. Jede Seele kann sich hier Welten und Wesen formen, die ihrer persönlichen Forschung und Weiterentwicklung dient.

Um diese Realitätsebene zu gestalten, erschaffen sie eine weitere Sphäre innerhalb ihrer lichtvollen Realitätsebene. Die neue Sphäre, die genaugenommen die dritterschaffene Realitätsebene darstellt, wird durch Konzentration ihrer Vorstellung, verbunden mit einer Verdichtung der allumfassenden Energie des ICH BIN, zustande gebracht. Sie verdichten einen Teil der Liebesenergie so sehr, dass eine Matrix entsteht. Ein Spielfeld, in welchem materieller Raum, Zeit und unterschiedlich ineinander verschachtelte Dimensionen existieren.

In diese Dimensionen betten die Seelen nun ihre vielfältigen Vorstellungen von Lebensformen und Welten ein. Alle Gedanken und Ideen der Seelen können auf dieser Spielfläche durch bloßes Verdichten der Liebesenergie materiell werden.

Materiell insofern, als dass die seelischen Ideen eine Art festes Hologramm erhalten. Ein Hologramm, welches die anderen Hologramme berühren kann. Welches auf eine ganz neue Weise miteinander in Kontakt treten kann. Allein diese Kontaktmöglichkeit ist für die Seelenwelt ein faszinierendes Erlebnis, denn Berührung ist in ihrer Realitätsebene nicht möglich.

Das materielle Dasein in dieser Realitätsebene, die der Polarität unterworfen ist, wird in unterschiedlichen Dimensionen auf ganz unterschiedliche Weisen erlebt. Hier ist der Phantasie der Seelen keine Grenzen gesetzt.

So entstehen die gegensätzlichsten Welten in den verschiedenen Dimensionen. Welten und Wesensformen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Hier wird jede individuelle Regung, jeder Aspekt, jeder noch so verrückte Wunsch lebendig. Und jede Idee einer Seele erhält eine eigene Welt. Einen eigenen Planeten oder eine andere Lebensgrundlage. Bewohnt von unterschiedlichsten Lebensformen mit den unterschiedlichsten Lebensweisen.

Die Dimensionen in der neuen Realitätsebene sind unterschiedlich dicht angelegt. Sie alle besitzen eine Art Materie. Eine Festigkeit, welche Berührung und andere materielle Erfahrungen möglich machen.

Doch die Dichte dieser Welten und Dimensionen sind „luftiger“ und „weicher“ als die Dichte, die später in der Sphäre unserer „dritten“ Dimension erzeugt wird. Diese dichteste aller Realitätsebenen wird erst viel später erschaffen.

So entwickeln die Seelen innerhalb ihrer eigenen Lichtrealität eine verdichtete, feste Matrix: die Welt der Materie - die Realitätsebene der Polarität.

Und wie alle bereits erschaffenen Welten befindet sich diese neue Sphäre IN der Seelenmatrix, so wie diese In der Matrix der Aspektwesen existiert, die IM Bewusstsein des ICH BIN existiert.

Welten höherer Dimensionen

Zunächst erschaffen die Seelen die verschiedenen Dimensionen.

In diesen Dimensionen können unterschiedlichste Erfahrungen gemacht werden. Die leichteren Dimensionen sind für Wesen vorgesehen, die den Seelen recht ähnlich sind und die mit ihren Fähigkeiten die darunter liegenden Dimensionen mitgestalten. Es gibt also eine Art Hierarchie in der Dimensionsvielfalt.

Die Dimensionsebenen durchziehen alle Universen. So könnte man innerhalb einer Dimension durch alle Universen reisen, wenn es entsprechende Raumschiffe gäbe. Würde aber nur Lebensformen entdecken, die auf derselben Dimensionsebene existieren. Ein materielles Leben ist also in den meisten Fällen auf die eigene Herkunftsdimension beschränkt.

Nur besonderen Wesen gelingt es, interdimensional zu reisen und somit auch andere Dimensionen wahrzunehmen. Für die anderen Wesensformen sind die höheren Dimensionsebenen normalerweise nicht einsehbar.

Eine Gemeinsamkeit haben aber alle Dimensionen: die Sonnen und Planeten. Die Sonnen und Planeten sind also multidimensional angelegt. Heißt: Auf ein und demselben Planeten können in den unterschiedlichen Dimensionen unterschiedliche Wesen existieren. Welche meist nichts voneinander wissen, da sie in ihrer unterschiedlichen Dichte die Wesen aus den anderen Dimensionen nicht wahrnehmen können.

Die Planeten können deswegen auf ihren unterschiedlichen Dimensionsebenen ganz anders aussehen. Obwohl ein Planet in der einen Dimension ausgestorben und leer erscheint, kann er in einer anderen Dimension blühen und merkwürdigste Lebensformen beherbergen.

Generell gilt aber, dass die Wesen der höheren Dimensionen die Lebensformen der niederen Dimensionen einsehen können. Wobei „höher“ und „nieder“ eine reine Betrachtung der Dimensionen aus Menschensicht darstellt und keine Aussage auf ein höheres Bewusstsein macht. Die niederdimensionierten Wesen können aber selten die höher schwingenden Lebewesen wahrnehmen. Weswegen Menschen der dritten Dimension die Wesen höherer Dimensionen nicht sehen können (dass wir sie aber fühlen und mit dem Herzen wahrnehmen können, habe ich an anderer Stelle detailliert beschrieben).

Alle Dimensionen in der Polarität-Realitätsebene zeichnen sich jedoch durch eine mehr oder weniger leichte oder nebulöse Materie aus. Unterschiedlich in der jeweiligen Ausarbeitung, jedoch nie derart dicht, wie es später in der dreidimensionalen Realität sein wird.

So weisen die meisten erschaffenen Lebensformen einen materiellen Körper auf, der von einer Seele zum Leben erweckt wird (da sie in ihm spielt und dadurch erfährt, was er erfährt). Mit diesem relativ festen Körper kann das beseelte Wesen in seiner eigenen Dimension und Dichte mit seinen Mitspielern in Aktion treten. Durch diese interaktiven Berührungsmöglichkeiten ergeben sich bislang ungelebte und ungeahnte Erfahrungen für die Seelenwelt.

Involution

Zunächst materialisieren sich die Planeten und Sonnen, die ebenfalls lebendige Wesen sind. Um etwas zu beleben, ist es notwendig, dass eine Seele in das erschaffene Geschöpf eintaucht. Denn ohne eine Beseelung gibt es kein materielles Dasein. Da jede Lebendigkeit nur durch den Gedanken einer Seele verdichtet wird und erst dadurch auf dem Spielfeld der Polarität in Erscheinung treten kann.

Die ersten Seelen, die sich in die Dichte wagen, sind also jene, welche Planeten und Sonnen beleben.

Danach bevölkern die Seelen diese leicht-materiellen Planeten mit den verschiedensten Geschöpfen, welche sie einfach Kraft der Verdichtung ihrer Gedanken und Ideen entstehen lassen. Die hier erschaffenen Lebewesen sind unterschiedlichste Lebensformen mit verschiedensten Charaktermerkmalen.

Die einen sind friedlich und liebevoll gestimmt, die anderen sind aggressiver und expandierend angelegt. Jeder seelisch-individuelle Aspekt ist in diesen Welten, in zwei Extreme unterteilt, lebendig geworden. So entstehen gute Welten und böse Welten. Denn es geht ja darum, jedes Gefühl und jeden Lebensaspekt zu erfahren. Da sind die dunklen Welten ebenso Teil des Plans wie die hellen Welten. Demzufolge gibt es auch Wesen mit kollektiven Bewusstseinsstrukturen und auf der anderen Seite Wesen mit extrem individueller Lebensmotivation.

Also jede nur erdenkliche Form und Variante.

Die Seelen können sich auf dieser Spielebene vollständig verwirklichen. All ihre Vorstellungen werden in erschaffenen Welten für die dort existierenden Geschöpfe real. Und so erfahren die Seelen in all diesen Welten jede nur erdenkliche Erfahrung.

Doch alle Lebensformen in all den Welten werden von ihren Seelen geführt und geleitet. Die Lebewesen selbst erkennen ihre seelische Führung nicht und fühlen sich selbstständig und oft auch isoliert. Der Geist dieser Lebensformen entspricht einem Informationsfeld, in dem alle Körperfunktionen, Design, Verhaltensweisen, Charakter und das Bewusstsein eingegeben ist. Durch den Geist fühlt sich das Wesen eigenständig. Lebendig. Und es fühlt sich in gewissem Maße als freie Lebensform, fähig sich selbst zu erkennen. Die meisten Wesen können selbstständig denken, fühlen und innerhalb ihrer speziellen Kultur eigenständig handeln. Aber trotz dieser gewissen Gedanken- und Handlungsfreiheit werden diese Geschöpfe aus der Seelenebene geführt. Die Seelen selbst leiten unerkannt ihre Figuren durch deren Leben.

Die unzähligen Lebensformen nehmen ihre seelischen Führer selten wahr. Selbst in den Gesellschaften, die sich dem grundlegenden EINS-Sein bewusster sind als andere. Und so bewegen sich die meisten Lebewesen in ihrer speziellen Welt, ohne die wahren Hintergründe zu erkennen. Sie leben ihr individuelles Dasein, fühlen, denken, erschaffen und sterben auch wieder.

Da die Matrix der polaren Welten IN der immateriellen Realität der Seelen eingebettet ist, sind diese Welten in ihrer grundlegenden Struktur nicht wirklich real. Genau genommen sind die materiellen Welten reine Illusion. Nur das Bewusstsein der erschaffenen Wesen ist dergestalt angelegt, dass es die illusionäre Matrix ihrer Welt als feste Realität ansieht.

Die Materie besteht aus verdichteten Gedanken in verdichteter Energie, die keine tatsächlich feste Struktur aufweisen. Letztlich nehmen die materiellen Wesen nur die Idee, die Blaupause eines Objekts wahr. Der Geist des Wesens akzeptiert diese Blaupause als materiell real und gestaltet um diesen Glauben herum das eigene Dasein. Durch die (unbewusste) Akzeptanz einer gemeinsamen Dimension handeln alle in dieser Dimension existenten Lebewesen so, als ob diese Welt tatsächlich von festem Bestand wäre.

Tatsächlich aber nehmen sie nur ein Informationsfeld wahr, das ihrem eigenen Informationsfeld eine andere Idee zurückstrahlt. Jedes Objekt und jedes Wesen ist von einem Informationsfeld umgeben, das purer Gedanke ist. Die Idee einer Seele (später entwickeln sich auch Felder mit selbst gemachten Inhalten). Und welches alle Informationen enthält, die der darin verdichtete Körper auf der materiell erscheinenden Realitätsebene darstellt.

Das Hologramm einer materiellen Welt besteht demnach aus einem Informationsfeld und der verdichteten Energie, die den Anschein von Festigkeit ergibt. Betrachtet man die kleinsten Bauteile der Materie, wird erkennbar, dass der größte Teil eines festen Körpers tatsächlich aus NICHTS besteht!

In der genaugenommen hohlen Materie sind dann die verschiedenen Dimensionen ineinander verschachtelt angeordnet, wodurch an ein und demselben Ort mehrere Dimensionen gleichzeitig existieren können.

Diese Verschachtelung kann durch ein offenes Bewusstsein wahrgenommen werden. Es ist möglich - wenn man das eigene Bewusstsein von den grundlegenden Glaubenssätzen befreien kann - die anderen Dimensionen, die einen gerade umgeben, wahrzunehmen. Und somit auch die dort existierenden Wesen.

Je nach Entwicklungsstand von Bewusstsein oder Wahrnehmung können sich dadurch interdimensionale Kontakte entwickeln. Wie dies im Detail funktioniert, wie die Dimensionen im Quantenschaum erzeugt werden und durch das Bewusstsein zu einer festen Realität werden, ist in meinen anderen Büchern bereits beschrieben, wird aber weiter unten noch etwas detaillierter erklärt.

Die Seelenwesen beleben ihre Lebewesen also durch das Inkarnieren in deren materiellen Körper, ohne von dem Geist dieser Körper als führende Kraft erkannt zu werden. Sie fließen sozusagen in den „festen“ Körper, benutzten diesen als Vehikel, um zu erfahren, wie sich das Leben in niederen materiellen Dimensionen anfühlt und welche Emotionen und Erfahrungen hier gemacht werden können.

Wenn die Zeit eines Körpers abgelaufen ist und dessen Geist den Körper verlässt, fließt jener Teil der Seele, der in diesem Körper inkarniert war, wieder zurück in die Realitätsebene der Seelen, um sich hier mit Familie und Freunden über die erlebten Erfahrungen auszutauschen. Der Geist des verblichenen Körpers bleibt als Informationsfeld bestehen. Sodass dessen Erlebnisse auf ewig gespeichert und für alle anderen Seelen abrufbar bleiben.

Das Einfließen in einen festeren Körper bedeutet eine immense Begrenzung für die Seele. Das Hinabsteigen in dichte Materie ist für ein Wesen, dessen eigentliche Ausdehnung von keinem festen Raum begrenzt ist, zunächst eine große Herausforderung. Die Enge des materiellen Seins kann derart traumatisieren, dass nicht alle Seelen in die Tiefen der Körperlichkeit eintauchen. Einige entscheiden sich das Projekt aus der Seelenebene heraus zu beobachten, andere betreten zunächst als geistige Begleitung die materiellen Welten. Als Begleiter der dort inkarnierten Seelen, um deren materielles Dasein zu studieren.

Diese Begleiter werden im allgemeinen als Engel wahrgenommen.

Leben in den polaren Realitäten

Als Schöpfer dieser materiellen Dimensionen können die Seelen gleichzeitig mehrere Lebewesen führen. Dadurch sind mehrere Erfahrungen möglich. Vor allem, weil ja nicht nur die sich selbst bewussten Lebewesen beseelt werden müssen, sondern auch all die anderen Lebensformen.

Jede erdachte und ins Leben projizierte Struktur, die einem lebendigen Wachstumsprozess unterworfen ist, ist eine lebendige Wesenheit, welche dementsprechend beseelt sein muss. So wie Tiere, Pflanzen, die Helferwesen der Natur und eben auch die Planeten und Sonnen. Oder kleine Gräser und Steine, Bäume, Wasser, Lebewesen jeglicher Ordnung. Alles wird von einer innewohnenden Seele belebt. Und dient dem Sammeln von Erfahrung.

Manche Lebensformen teilen sich in ihrer Lebendigkeit eine Seele, wie Pflanzen und Nadelhölzer oder einfache Tierarten. Sie gehören einem Kollektiv an, deren Mitglieder alle von einer gemeinsamen Seele beseelt werden. Ihr individuell erscheinendes Verhalten geschieht aufgrund von angelegten Instinkten und vorgefertigten Verhaltensmustern. Einen gewissen Spielraum ist diesen Wesen ebenfalls gegeben, aber die Individualität, die ein Wesen besitzt, das allein eine eigene Seele hat, können diese Lebensformen nicht erreichen.

Innerhalb der materiellen Dimension gibt es aber noch weitere Hierarchien. So werden manche einfache Lebensformen (wie Pflanzen) von Naturgeistern, Landschaftsengeln (nicht inkarnierte Seelen, die sich um die Organisation des Wachstums kümmern) oder in größeren Belangen von einer Planetenseele geführt.

Planetenwesen sind sich selbst bewusste Einzelseelen und ebenfalls einer eigenen Evolution unterworfen. Sie wachsen und fühlen ebenso, wie es die kleineren Lebewesen tun. Viele der größeren Tiere und alle Laubbäume sind ebenfalls individuelle Lebensformen mit einer ganz eigenen Seele. Diese Art der Beseelung wird auch in den späteren superdichten Dimensionen angewandt.

Da es so viele Lebensformen zu beseelen gibt, kann eine Seele bis zu sieben Lebensformen gleichzeitig beseelen. Und so sieben unterschiedliche Erfahrungen machen (die Parallelwelten lasse ich in dieser Beschreibung mal außen vor).

So entsteht ein Geflecht von größter Lebendigkeit.

Lebensformen jenseits unserer Vorstellungskraft

Das Leben in diesen Welten ist so unterschiedlich, wie es die Phantasie der erschaffenden Seelen möglich macht. Es entstehen unzählige und unterschiedlichste Lebensformen auf den verschiedensten Planeten. Die Vielfalt ist unbeschreiblich. Es entstehen Lebensformen, die fliegen, schwimmen, gehen, stehen, schweben, hängen und auch jenseits aller Beschreibung existieren.

Faszinierendste Körperformen und Lebensgewohnheiten werden erschaffen. Gerade so, wie sich eine Seele Leben vorstellt. Die Seelen beobachten die in den Welten entstehenden Situationen und Ereignisse, um die damit verbundenen, höchst intensiven Gefühle zu erfahren und die unzähligen Aspekte des polaren Daseins zu erforschen.

Dabei sind die Seelen völlig frei von Beurteilung und Bevorzugung.

Die erschaffenen Geschöpfe sind Spielfiguren mit den unterschiedlichsten Regeln und Lebensweisen. Und unabhängig von deren eigenen kulturellen und gesellschaftlichen Vorstellungen werden alle gleich geliebt, geführt und beobachtet.

Denn bei diesem groß angelegten Experiment geht es letztlich um das Erforschen ALLER Gefühle und Potenziale: den Dunklen, den Hellen, den Guten, den Bösen, den Warmen, den Kalten, den Liebevollen, den Argwöhnischen, den Selbstbezogenen und den Kollektiven ...

Jedes mögliche Gefühl und jede mögliche Charaktereigenschaft wird erschaffen, um alle überhaupt möglichen Aspekte des Lebens zu erfahren und zu fühlen.

Wenn sich eine Seele wieder aus einem ihrer materiellen Körper zurückgezogen hat (weil das Wesen gestorben ist), wird das hier erfahrene Leben noch einmal betrachtet. Die Seelen diskutieren, tauschen sich aus und lernen aus den Gefühlen und Lebensweisen ihrer Spielfiguren. Zum einen erfahren sie dadurch mehr über die Vielfalt des Lebens und somit über die Größe des ICH BIN – Bewusstseins, und zum anderen reflektieren sie mit den materiellen Lebewesen ihre eigene Geschichte, da sie ja in gewisser Weise mit den materiellen Spielfiguren ihre eigene Evolution nachspielen.

Um sich an die Dichte und die damit verbundenen Herausforderungen zu gewöhnen, beginnen viele Seelen den Inkarnationszyklus mit einfachen Lebewesen. Natur oder Tierwelt halten hier vielzählige Möglichkeiten bereit, ein zunächst unspektakuläres und harmloses Dasein zu erfahren. Um sich dann nach und nach in höhere Lebensformen zu steigern. Bis die Seele es wagen kann, eine kompliziertere Lebensform zu beseelen. Denn das materielle Dasein ist nicht immer einfach. Auch für eine Seele nicht.

Um alle Potenziale auszuschöpfen, wurden die erschaffenen Dimensionen unterschiedlich dicht angelegt. Es gibt welche, die kaum materiell genannt werden können, deren Materie leicht zu beeinflussen und kraft der Gedanken ihrer Bewohner verändert werden können. Andere sind dichter, schwerer, aber immer noch nicht so fest wie die irdische Dreidimensionalität, die zu Beginn noch nicht existiert.

Manche der Welten und Planeten sind optisch der irdischen Welt ähnlich, nur dass die Materie zarter und durchscheinender gestaltet ist, und dass die verschiedenen Lebensformen andere Strukturen und Design aufweisen.

Aber unabhängig von Aussehen, Dichte oder Lebensform - alle Geschöpfe sind durch die innewohnenden Seelen geführt und beeinflusst. Die Seelen bestimmen die Entscheidungen und Handlungen ihrer Figuren. Die erschaffenen Lebensformen haben zwar einen eigenen körperlichen Geist mit entsprechendem Willen und Vorstellungen, aber ihre Motivation, die Entscheidungen, welche Handlung wie getan wird, kommt direkt aus der Seelenebene. So spielen die Seelen mit ihren Geschöpfen und beobachten, wie sich die Lebensformen entwickeln und wie sich Handlungen und Gedanken anfühlen.

Das polare Leben in den unterschiedlichen Dimensionen und Welten ist vielseitig und faszinierend. Die Seelen lernen vieles über das Leben, Gefühle und Liebe, doch sind sie dem Prozess des Verschmelzens aller Gegensätze zu der einen ursprünglichen Kraft noch nicht nähergekommen.

Im Laufe der Zeit entwickeln die vielen Lebensformen eigenständige Gesellschaften und Kulturen. Die multidimensionale Polaritätsebene bietet nun jede erdenkliche Lebensart: Es gibt individuelle Wesen, Kollektivwesen, dunkle Wesen, helle Wesen, liebevolle Wesen, aggressive Wesen, bösartige Wesen, gutherzige Wesen, weise Wesen, dumme Wesen …

Sie leben ihr spezielles Dasein in ihrer eigens geschaffenen Welt. Diese Welten werden stabiler und die Möglichkeiten für eine Seele sich in diesen Realitäten auf verschiedenste Weise auszudrücken, sind mannigfach. Die Wesen und Kulturen entwickeln sich und sterben. Und werden erneut zum Leben erweckt. So gibt es viele Erfahrungen für die Seelenwelt. Aber es kommt der Moment, an welchem die Seelen erkennen, dass sie alles erlebt haben, was sich auf diesen leicht-materiellen Daseinsebenen erleben lässt.

Der freie Wille

Da das polare Dasein in den leicht-materiellen Dimensionen keine grundlegenden Erneuerungen mehr bietet, beginnen die Seelen über eine Erweiterung des Lebensspiels nachzudenken. Eine Erweiterung wäre eine Welt, in welcher das dort lebende Wesen absolut frei ist. Das heißt: keine Bevormundung und direkte Führung durch eine Seele. Sondern ein unabhängiges Wesen, welches einen bewussten und freien Willen erhält, mit dem es seine eigene Wirklichkeit erschaffen kann.

Ein Schöpferwesen, welches kraft seiner Gedanken seine individuelle Wirklichkeit in einer festen Matrix erschaffen kann. In einer Dichte, die den Seelen noch nie erfahrene Gefühle und Erfahrungen möglich machen soll.

Um eine derart dichte Matrix zu bilden, soll eigens eine neue, superdichte Dimension geschaffen werden. In einer Festigkeit, die alle bisherigen Welten und Dimensionen in den Schatten stellt. In dieser superdichten Realität soll das dort existierende Wesen ihren Seelen neue Erfahrungen und Erlebnisse schenken. Was eine weitere Erforschung der unerschöpflichen Möglichkeiten des ICH BIN darstellen würde.

Die Frage, wie sich das Leben entwickeln würde, wenn sich die dreidimensional angelegten Wesen vollständig frei und ohne unmittelbare seelische Beeinflussung bewegen und entwickeln könnten, macht das Spiel zu einem faszinierenden Experiment.

Das Leben dieser Wesen sollte einem grob angelegten Plan folgen, welchen die Seele vor ihrer Inkarnation erdacht hatte. Wie schon in den bisherigen Wesen, werden Charakter, die individuellen Fähigkeiten und Probleme, die das Wesen erleben soll, in dessen Informationsfeld gespeichert. Des Weiteren werden die wichtigsten Kontakte und Begegnungen mit anderen Menschen/Seelen geplant.

Aber das neue ist, dass das materielle Wesen immer die Möglichkeit haben wird, sich anders und gegen den angedachten Seelenplan zu entscheiden. Denn das Experiment in der dritten Dimension ist das Projekt des freien Willens.

Die Seelen wollen also eine Welt der absoluten Freiheit erschaffen.

In welche sie sich nicht einmischen würden. Sie würden ihrem Wesen nur anbieten, welche Entscheidung besser wäre. Dieses Entscheidungsangebot würde über ein Gefühl, durch die Intuition, wahrnehmbar sein. Ansonsten soll das neu erdachte Wesen sein Bewusstsein auf seine materielle Realität konzentrieren.

Die grundlegende Freiheit und das Nichtwissen über die geistige und seelische Herkunft soll dem materiellen Wesen die absolute Selbstbestimmung erlauben. Wodurch das dreidimensionale Wesen die wundervolle Möglichkeit hat, sein Leben eigenständig zu entdecken und weiter entwickeln zu können. Durch dieses Projekt zeigt sich auch, wie sich Leben ohne direkte Führung entwickeln würde.

Das Wesen wird derart gestaltet, dass sein materieller Körper sehr alt werden kann - um dem darin lebenden Bewusstsein genug Zeit zu geben, sich in aller Ruhe auszubilden. Denn die Seelen hoffen, dass diese Entwicklung dahin führt, dass das unbewusste Wesen seine Seele entdeckt, um sich darüber hinaus der allumfassenden Einheit bewusst zu werden.

Um dadurch alle polaren Mechanismen innerhalb der Polarität zu vereinen.

Um die dichteste Lebensform mit dem höchsten Bewusstsein zusammenzuführen.

Um eine Brücke zu schlagen zwischen Materie und reinem Geist.

Die Erschaffung der dritten Dimension

So beginnen die Seelen die neue Dimension zu planen und zu erschaffen.

Die bisherigen Dimensionen erhalten durch eine weitere Verdichtung der allumfassenden Liebesenergie eine weitere Dimensionsebene: die sogenannte dritte Dimension.

Das heißt, dass alle bereits existierenden Planeten einen dreidimensionalen Körper erhalten. Diese neue Körperebene ist zunächst nicht belebt, da das Leben auf diesen Planeten ja in einer anderen Dimension stattfindet und insofern von der Drei-dimensionalisierung unberührt bleibt. Somit erscheinen alle Planeten und Sonnen in der dritten Dimension.

Die Grundlage ist geschaffen.

Involution in die dritte Dimension

Die dritte Dimension ist also die dichteste Realitätsebene aller bislang erschaffenen Dimensionen. Die anderen Dimensionen sind um diese dichteste Dimension herum angeordnet. Das ist insofern relevant, als dass die Formgebung der dritten Dimension aus den höher gelegenen Dimensionen kommt. Und in die Dichte herabverdichtet wird (eine genaue Erklärung der Dimensionseigenschaften folgt weiter unten). Auch das Leben in den leicht–materiellen Dimensionen ist von „oben“ herab entstanden.

Die Formgebung aus einer geistigen Ebene in das Materielle hinein, nennt man Involution: Geist erschafft und bestimmt Materie.

Es existiert also für jedes materielle Objekt und Lebewesen auf einer höheren Dimension einen Plan, eine Idee, ein Feld, das die gesamte Information über Aussehen und Charakter des Objekts oder des Wesens beinhaltet. Denn ohne eine zugrunde liegende Idee kann auch in der dritten Dimension nichts in Erscheinung treten. Jedes materielle Sein ist also generell multidimensional angelegt, da die materiellen Körper auf einer höher dimensionierten Planung basieren.

Die Idee der Seele fließt also zunächst in die siebte Dimension, wo die grobe Gestalt angelegt wird. Dann folgt eine Erweiterung und Individualisierung des Informationsfelds in der tieferen, sechsten Dimension. Um dann in der vierten Dimension als Energiekörper mit individuellem Bewusstsein lebendig zu werden. Was dann in der dritten Dimension mit dem Entstehen eines materiellen Körpers gekrönt wird. Dessen energetische Form, Emotionalkörper und Geist aber eben in der vierten Dimension angelegt ist.

Das Bewusstsein der dreidimensionalen Wesen kann sein Informationsfeld und die Ideenebene allerdings nicht wahrnehmen. Ihre Sichtweise ist auf die dritte Dimension ausgerichtet. Diese Einschränkung soll die Konzentration der hier lebenden Wesen auf ihr materielles Dasein lenken. Somit sehen die dreidimensionalen Wesen nur Objekte und Geschehnisse, die innerhalb ihrer dritten Dimension stattfinden.

Die formgebende Dimension und die lichtvolle Realitätsebene der seelischen Führung erkennen sie nicht. Genauso, wie alle Wesen aus den anderen Dimensionen für sie unsichtbar sind, weil deren Existenz in einer höheren Frequenz angelegt ist (wodurch sich die Dimensionen letztlich unterscheiden).

Durch diese Frequenzunterschiede können sich die Wesen aus den schneller schwingenden Welten (also den höheren Dimensionen) neben den dreidimensionalen Wesen aufhalten, ohne von diesen bemerkt zu werden, da deren Wahrnehmung eben auf die langsamer schwingende, dritte Dimension beschränkt ist.

Testplaneten

Neben den herabverdichteten Planeten und Sonnen formen die Seelen nun weitere Welten, die jetzt sofort in der dritten Dimension erscheinen. Kraft der Involution (Materialisierung aus reinem Geist in materielle Dichte) entstehen zunächst drei unbewohnte dreidimensionale Planeten. Mit jeweils recht einfach strukturierten Wesen.

Die Wesen sind primitiv, grob und schwer. Es geht bei diesen Versuchen nur darum, Erfahrungen zu sammeln, wie ein Dasein in der dritten Dimension zu beleben wäre und wie es sich als Seele anfühlt, in diese Dichte zu inkarnieren.

ERDE

Die Erde ist der vierte Planet, der dreidimensionales Leben ermöglicht. Und mit ihr beginnt das Projekt: freier Wille.

Nach der Verdichtung der planetaren Idee taucht eine Seele - ihr Name ist Sanat Kumara - in die dichte Materie, um dem Planeten Leben einzuhauchen. Gemäß ihrer Vorstellung erschafft Sanat Kumara ein sonnenähnliches Zentrum in dem neuen Planeten. Eine gigantische Kraftquelle, die aus dem Zentrum der neuen Welt heraus das gesamte Leben dieses Planeten überwacht und begleitet.

Die meisten Objekte in der dreidimensionalen Realitätsebene unterliegen demselben Aufbau: Kern, Leerraum und Hülle. Ausgestattet mit einem Energie ausstrahlenden Kern und einem, den scheinbar leeren Raum umhüllenden, festen Mantel. So lässt sich nicht nur der kleinste materielle Baustein jenseits des Quantenschaums beschreiben, sondern auch alle größeren Objekte bis hin zu den Planeten.

Die sonnenähnliche zentrale Kraftquelle ist das Herz jedes Planeten. Sie strahlt Wärme und Energie in den zunächst „leeren“ Raum. Dem übergeordneten Plan zufolge wächst nun der materielle Körper. Aus der Idee im Quantenschaum über Atome, Moleküle hin zu Stein, Erde und Wasser entsteht in einem bestimmten Abstand zur zentralen Planetensonne eine feste Hülle: die Erdkruste.

Dieser Erdmantel kann auf beiden Seiten bewohnt werden. Auf der inneren Lebenssphäre, welche der kleineren Sonne im Zentrum des Planeten zugewandt ist und auf der äußeren Sphäre, welche der Kälte des Weltalls trotzen muss. Die aber von der Sonne des Sonnensystems erwärmt und informiert wird.

Die kleine Sonne im inneren Zentrum der ERDE ist die sichtbare Manifestation des Seelenwesens Sanat Kumara. Sie strahlt ihre Kraft und ihr Licht in die innere Weltensphäre, in welcher ein angenehm gemäßigtes Klima vorherrscht. Die Pflanzen können hier ungestört wachsen und gedeihen, denn sie sind keinen äußeren Einflüssen unterworfen, wie es die Natur auf der Außenseite des Planeten erfährt.

Die äußere Sphäre hingegen ist rauer und unwirtlicher, geprägt durch die Kälte des Weltraums und der strahlenden Energie der gelben Sonne, welcher die Erde spiralenförmig durch das Weltall folgt.

Die innere Welt ist durch zahlreiche Höhlensysteme und durch zwei breite Zugänge - am Nordpol und am Südpol – mit der äußeren Welt verbunden, durch welche Luft und Wasser in das innere Reich fließen.

Im Erdmantel, ungefähr 3000 Kilometer unter der Erdoberfläche, befindet sich das Gravitationszentrum, welches nicht zentral, sondern flächig angelegt ist. Sodass in beiden Welten - der inneren wie der äußeren - die Schwerkraft zum jeweiligen Boden zieht. Dadurch kann sich das kommende Leben auf beiden Oberflächen entsprechend entwickeln.

Um dem vielseitigen und perfekt organisierten Planetenleben eine weitere Hilfe und Führung zu geben, steigt eine weitere Seele in die dichte Welt hinab: Gaia. Sie ist die Mutter der Naturkräfte. Und kümmert sich um alles Lebendige, das auf dem Erdmantel wächst und gedeiht. Sie ist die Organisatorin, die Führerin aller Elemente und Helferwesen, die sich wiederum um Pflanzen, Bäume, Landschaften und Elemente kümmern.

Sie ist die liebende Mutter alles Wachsenden und beobachtet und führt die natürliche Evolution durch die kommenden Zeiten.

Der Planet ist zu Beginn seiner Schöpfung aus der Vorstellungswelt der Seelen noch unwirtlich und grob. Erst nach und nach entwickeln sich durch Involution von Natur, Pflanzen und Bäumen weiteres Leben und selbstständiges Wachstum.

Den Ideen der Seelen gemäß werden die Pflanzen erschaffen. Es inkarnieren die notwendigen Helferwesen, die aus der vierten Dimension herab das Wachstum des Planeten behüten. Danach werden in der dritten Dimension die kleinen Tiere erschaffen. Beginnend bei Bakterien und Kleinstlebewesen bis zu den Insekten, welche alle der Natur dienen und sie am Blühen und Wachsen halten. Oder dafür sorgen, dass das abgestorbene Leben wieder in die Natur zurückkehrt. Es dauert eine lange Zeit, um ein funktionierendes Miteinander zu errichten.

Die Natur wird derart angelegt, dass sie sich mithilfe der unzähligen Naturgeister und Kleinstlebewesen immer wieder neu erschaffen kann, wodurch sich ein Rhythmus von Wachsen, Blühen und Vergehen entwickelt.

Der Planet gedeiht unter der liebevollen Führung von Sanat Kumara, Gaia und den vielen helfenden Elementarwesen zu einem paradiesischen Ort.

Im Anbeginn des irdischen Seins ragt eine einzige große Landmasse ins All. Bereit mit bewussten Wesen belebt zu werden, um dem Projekt freier Wille eine Heimat zu bieten.

Strukturschaffende Wesen aus der siebten Dimension

Neben den Seelen, welche durch Involution, also durch Verdichtung der Liebesenergie, aus ihren Ideen Materie erschaffen, gibt es auch polaritätsinterne Schöpferwesen.

In der siebten Dimension existieren Wesen, deren Aufgabe es ist, das Design, die Formen und Funktionen der niederen Dimensionen im Detail zu planen, zu erschaffen und deren Ablauf zu organisieren. Das beginnt in den Funktionen eines materiellen Körpers und endet in den Laufbahnen der Planeten um ihre Sonnen. Welche wiederum um andere Sonnen kreisen, die wiederum in eine höhere Struktur eingebunden sind.

Solche Abläufe müssen durchdacht, geplant, geregelt und beobachtet sein. Und diese Arbeit geschieht durch die Wesen der siebten Dimension, welche gleichzeitig die Matrix der niederen Dimensionen darstellt. Diese Matrix ist die grundlegende Planungsebene aller Objekte, Formen und Wesen. Hier finden sich die ersten morphogenetischen Felder.

Informationsfelder, welche alle materiellen Erscheinungen umgeben und bestimmen. Welche dann in der sechsten Dimension mit individuellen Informationen charakterisiert werden (die 6. Dimension ist die Informationsdimension).

Die siebte Dimension ist also die Dimension der Matrix. Und wird gleichzeitig von vielen Wesen belebt, welche die polaren Welten miterschaffen und kontrollieren.

Unter anderen existieren hier Zwillingswesen, welche stets zu zweit erscheinen, um die Polarität aller Dinge im Auge zu behalten. Sie sind für den Aufbau und die Organisation von Planeten und kosmischen Strömungen zuständig. Sie kümmern sich darum, dass die Ideen aus den rein geistigen Ebenen funktionierend in Materie umgesetzt werden.

Des Weiteren existieren hier Drachenwesen, welche sich auf die Erschaffung, Design und Ausstattung von Lebewesen konzentrieren. Sie sind neben anderen dafür zuständig, dass die Ideen der Seelenwelt in den materiellen Dimensionen lebensfähig sind.

Diese und andere Wesen arbeiten in ihrer Dimension an der Umsetzung des Plans.

Eine materielle Realitätsebene zu erschaffen, die derart dicht ist wie die dritte Dimension, erfordert ganz neue Überlegungen und Berechnungen.

In der Dritten wird eine Kraft installiert, welche dafür sorgt, dass die Objekte, Planeten und Wesen sich gegenseitig anziehen. Diese Anziehungskraft hat ihre Ursache in einer höheren Dimension und zeigt sich hier lediglich in Form der Gravitation. Doch die Gravitation ist auch gleichzeitig der extreme Pol einer lösenden Kraft: Antigravitation. Bei beiden Extremen geht es letztlich um Resonanz. Man findet zueinander und stößt sich ab. Eine Frage der bewussten Entscheidung oder angelegter Grundlagen.

In der materiellen Realität führt dies dazu, dass sich schwere Objekte anziehen. Es gibt aber Möglichkeiten diese Anziehungskraft zu überwinden, indem man erkennt, welche Gemeinsamkeit beide Extreme haben.

Da die Anziehungskraft jedoch so stark sein muss, um die schweren, dreidimensionalisierten Planeten in ihrer Laufbahn zu halten, müssen die Strukturexperten der siebten Dimension das gesamte Weltall neu berechnen.

Die anderen Designspezialisten kümmern sich derweil um die detaillierten Funktionen eines lebendigen Körpers.

Erste große Lebensformen

Zunächst gilt es, einen Testlauf zu schaffen.

Um eine materielle Lebensform und das irdische Miteinander zu testen, werden die ersten Wesen materialisiert. Das Design dieser ersten Geschöpfe wird durch die strukturschaffenden Wesen aus der siebten Dimension gestaltet. Da es sich dabei um besagte Drachenwesen handelt, ähneln diese ersten Lebewesen ihren Schöpfern.

So werden die Dinosaurier materialisiert.

Durch diese großen Tiere soll getestet werden, wie das Leben auf der Erde funktionieren kann. Um herauszufinden, inwieweit die Dichte dieser Dimension das hiesige Leben beeinflusst. Und was noch alles benötigt wird, bis die freien Wesen, um derentwillen der Planet eigentlich erschaffen wurde, endlich entstehen werden.

Die Dinosaurier beginnen den Planeten zu erobern.

Schöpfer aus der fünften Dimension

Einige der Lebensformen aus den vierten und fünften Dimensionen sind in ihrer gesellschaftlichen, technischen und spirituellen Entwicklung so weit fortgeschritten, dass sie bei der Erschaffung des irdischen Lebens beteiligt werden. Da die meisten dieser Wesen ihrer Seelenführung bewusst sind, können sie die Komplexität und das Ziel des Projektes Freier Wille verstehen und in diesem Sinne unterstützen.

Die Helfer werden zusammengeführt, um gemeinsam den irdischen Planeten mit unterschiedlichsten Lebensformen zu bereichern. Es entsteht ein Rat. Eine Föderation, die sich der Erde annimmt, um das Wachstum des höheren Lebens zu initiieren und zu beobachten.

Diese Wesen leben hauptsächlich in der 5. Dimension, welche licht und leicht ist. Das Leben in dieser Dimension ist weicher und weniger materiell, als es die vierte Dimension ist, in welcher die meisten der bislang erschaffenen Lebensformen existieren.

Die 5. Dimension ist die Dimension der Liebe und des mitfühlenden Miteinanders. Die hier existenten Wesen haben keine niederen Instinkte mehr, obwohl auch sie innerhalb der Polarität leben. Die Lebensformen auf dieser Realitätsebene sind aber ebenso mannigfach wie in der vierten oder dritten Dimension.

So gibt es hier hoch entwickelte Kulturen, welche die unterschiedlichsten Lebensweisen und Körper haben. Die wenigsten davon sind humanoider Natur.

So leben in dieser Realitätsebene auch jene Wesen, die dann das Vorbild für Wale und Delphine sind. Denn viele dieser helfenden Wesen verdichten ihre eigene Lebensform in die materielle Dichte hinein.

Zum einen um den Planeten Erde mit unterschiedlichsten Lebewesen zu versorgen, zum anderen, weil sie über die so erschaffenen Tiere Kontakt zu den später erschaffenen Menschen halten können. Viele dieser so entstandenen „Tiere“ existieren, um den Menschen Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen (Delphine, Hunde, Pferde, Katzen ...).

Zudem sind viele der so erschaffenen Tierarten als Beobachter ihres Herkunftsplaneten eingesetzt.

Die Tierwelt

Es gibt nun also viele Helfer aus den unterschiedlichsten Welten und Dimensionen. Alle sorgen sich um den wachsenden Planeten und wollen bei dem Projekt dabei sein.

Um die Vielfalt des irdischen Lebens zu ermöglichen, lassen nun all die verschiedenen Lebensformen ihre besondere Eigenart und Körperdesign in die dritte Dimension hinab materialisieren. Es entsteht eine Vielfalt, die ihres Gleichen sucht. Ob Fischwesen, Walwesen, Pferde- oder Hundewesen, katzenähnliche Lebensformen oder Insektenwesen. Viele außerirdische Lebensformen sind Vorbilder für die vielen Tierarten, die jetzt den Planeten beleben.

Da Pflanzen und die höheren Tiere aus den unterschiedlichsten Welten und Dimensionen zusammengebracht und hier angesiedelt werden, entsteht ein buntes und vielseitiges Leben. Geleitet durch die strukturschaffenden Wesen aus der siebten Dimension, Gaia und derer unzähligen Helfer wachsen die Informationsfelder dieser Lebendigkeit aus der höheren Dimension in die dichte Materie hinein. Die Idee, das Vorbild des pflanzlichen oder tierischen Wesens - geliefert und angelegt in einem Informationsfeld - wird durch das Hinzufügen von immer schneller und somit materieller werdender Liebesenergie verdichtet, bis das Geschöpf die dreidimensionale Form annimmt.

In dieser entstehenden Lebendigkeit ist auch die Fortpflanzung angelegt. Es ist also das Huhn, das zuerst erscheint. Und in dessen Informationsfeld die Entstehungsweise der nächsten Hühner gespeichert ist.

Dieser Involutions-Schaffensprozess ist grundlegend für alles, was auf niederer Dimension existiert. Im Anfang einer Schöpfung steht immer der Gedanke, das Wort. Das Realisieren dieser Idee gelingt durch intensives Denken, dem Hinzufügen und Komprimieren von Energie und dem zielorientierten Hinarbeiten in eine Manifestierung.

Der nächste Schritt der Besiedlung ist das Integrieren der höheren Lebensformen in den natürlichen Kreislauf dieses wunderschönen Planeten. Nach dem Erschaffen der Tierwelt wird diese freigelassen, sodass sie sich weiterentwickeln und kleine Evolutionsschritte machen kann. Die Tiere passen sich der neuen Umgebung an und langsam entsteht ein groß angelegtes, ineinander verflochtenes Miteinander. Ein Rhythmus, der jedem Lebewesen seinen besonderen Platz in dieser bunten Welt schenkt.

Der Planet hat sich zu einem wahren Paradies entwickelt. Eine üppige Pflanzenwelt bewächst das feste Land und inmitten der blühenden Pracht bewegt sich eine vielschichtige Tierwelt, deren Population sich durch das genau eingespielte Verhältnis von Geben und Nehmen selbst in Schranken hält.

Der natürliche Kreislauf ist in allen Daseinsebenen zu finden. Von den Kleinstlebewesen bis zu den größten Saurierwesen - jede Tierart hat ihren speziellen Platz, um die gemeinsame Welt in Gang zu halten, um einen ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens zu gewähren.

In dieser Welt bleibt nichts ungenutzt oder überflüssig. Die vollkommene Pracht ist von Grund auf durchdacht und perfekt organisiert. Es gibt keinen Abfall und kein Wesen ist unnütz. Alles Leben greift ineinander, um ein großes gemeinsames Paradies zu erschaffen. Ein Paradies, das dem höchsten Wesen in dieser Welt ein Leben ohne Probleme bieten soll.

Die Erschaffung des Menschen

All diese Vorbereitungen sollen nun im Entstehen jenes bewussten Wesens gipfeln, welches mit freiem Willen in die Welt der polaren Gefühle und Erlebnisse eintauchen soll. Eine Spielfigur, mit welcher die Seelen die Vielfalt des ICH BIN erfahren und beobachten wollen. Um Erkenntnisse zu gewinnen, die in ihrer immateriellen Form, mit ihrem nicht polaren Wesen unmöglich ist.

Besonders faszinierend ist die Gefühlsvielfalt der irdischen Körper, welche noch nie derart intensiv erlebt werden konnte.

Es ist ein Spiel, das die Seelen planen und beobachten.

Die irdischen Geschöpfe erhalten einen freien, individuellen Geist. Mit diesem Bewusstsein dürfen sie selbst entscheiden, welche Wege sie gehen möchten. Oder welche Erfahrungen sie erleben möchten. Der freie Wille gestattet ihnen, sich eine ganz individuelle Wirklichkeit zu erschaffen, die ihren persönlichen Gedanken und Gefühlen entspricht. Über die Funktion der Resonanz, die eine grundlegende Eigenschaft der polaren Realitätsebene darstellt, werden dann automatisch jene Menschen zueinandergeführt, die sich in ihrem Denken und Glauben entsprechen. Um somit die Polarität des materiellen Daseins durch ihre oft unterschiedlichen, entgegengesetzten Positionen und widersprechenden Gefühle zu erleben.

Die Seele als belebende Essenz beschränkt sich dabei auf das Beobachten und Fühlen. Nur in Notfällen inspiriert sie ihr Geschöpf durch die Intuition. Ob das irdische Geschöpf dann diesem Gefühl Beachtung schenkt, entscheidet es aber selbst. Denn dazu hat es ja den freien Willen erhalten.

Obwohl in der Stunde der Geburt ein roter Faden gewoben ist, der ein grob gestricktes Schicksal anzeigt, in welchem die Seele gespeichert hat, was ihr Protagonist in diesem Leben erfahren soll, kann das irdische Wesen selbst entscheiden, ob es dieser wegweisenden Struktur folgt oder nicht.

Es erkennt aber nicht, dass es ein multidimensionales Wesen ist, von einer Seele belebt und mit dem allumfassenden ICH BIN eigentlich untrennbar verbunden ist. Die gefühlte Trennung in der polaren Realitätsebene soll dem Erdwesen die Freiheit geben, sich selbst zu entwickeln. Wo auch immer dieser Weg hinführen mag.

Die Drachenwesen aus der siebten Dimension beginnen nun, die ersten Prototypen des Menschen zu erschaffen.

Nach langem Planen und Beobachten, welche Lebewesen sich besonders für das irdische Projekt eignen, wird ein Geschöpf materialisiert, welches aufrecht gehen kann und einen der Schwere des Planeten entsprechenden Körperbau erhält. Des Weiteren ist ein relativ großes Gehirn vonnöten, mit welchem sich das Wesen aus den umliegenden Informationsfeldern das notwenige Wissen herabladen und beurteilen kann. Ebenso sind die Erinnerungen im eigenen Informationsfeld gespeichert, welche das Gehirn dorthin abschieben und auch wieder von dort in das Jetzt-Bewusstsein hereinziehen kann (er- INNERN: nach innen ziehen).

Der Polarität entsprechend wird das Wesen in zweigeschlechtlicher Form erschaffen. Die Androgynität einiger höherer Lebensformen sollte hier keinen Platz finden. Denn ein Ziel dieses Experimentes ist ja die Vereinigung der Polarität innerhalb der Polarität. Und zwar aus freien Stücken heraus, weswegen die Aufteilung des kommenden Menschen in eine weibliche und eine männliche Form logisch ist.

Von all den sich anbietenden Ideen stellen sich zwei Lebensformen, die es bereits in der vierten und fünften Dimension gibt, als besonders erweiterungsfähig heraus. Man beschließt beide Gattungen als Vorbild zu nehmen, um den irdischen Menschen zu erschaffen. Passenderweise sind die beiden Wesensformen sehr gegensätzlich, sodass sich auf dieser Ebene die Polarität ebenfalls zeigen kann.

Es handelt sich bei den beiden Gattungen um ein reptiloides und ein humanoides Wesen.

Nach der Planung ist der nächste Schritt die Verdichtung der in der siebten Dimension erschaffenen Körpermatrix in die materielle Realitätsebene hinein: Es entsteht der erste Mensch.

Für diesen ERSTEN Menschen nehmen die Drachenschöpferwesen eine Lebensform aus der vierten Dimension des Dracosystems zum Vorbild, welche ihnen selbst ähnelt. Und erschaffen das erste bewusste Menschenwesen: der reptiloide Mensch

Reptiloide Menschen

Der Reptilmensch ist ganz anders strukturiert als der später hinzukommende humanoide Mensch. Sie spiegeln sich in vielerlei Weisen ihre Unterschiedlichkeit und besitzen demgemäß auch sehr verschiedene körperliche Merkmale, Ausstattungen und Gewohnheiten.

Der Reptiloid kann zum Beispiel nur eine sehr geringe Körperwärme entwickeln. Er ist wesentlich zurückhaltender, ruhiger und in sich gekehrter als das humanoide Gegenstück. Während der Humanoid sehr emotional angelegt ist, ist der reptile Mensch eher mit intellektuellen Stärken beschenkt.

Die Reptiloiden sind viel vergeistigter und weniger körperlich aktiv als der impulsive humanoide Mensch. Sie sind viel logischer strukturiert und entwickeln schneller ihr geistiges Potenzial als der humanoide Mensch, der durch seine Körperlichkeit vom Geistigen abgelenkt und teilweise wohl auch fehlgeleitet wird. Doch fehlt ihnen die emotionale Tiefe der Humanoiden und die daraus entstehenden positiven Kräfte, da sie sich hauptsächlich auf die logische Denkweise konzentrieren.

Die reptilen Menschen sind in der Lage telepathisch zu kommunizieren und erleben die Verschmelzung der geschlechtlichen Gegensätze durch eine rein geistige Vereinigung. Gerade bei Sexualität und Fortpflanzung ist die Verschmelzung der Gegensätze ein notwendiges Geschehen (zu dieser Zeit noch).

Denn die Überbrückung der Gegensätze in Liebe ist der Moment, in dem neues Leben gezeugt werden kann. Durch die Krönung der körperlichen Liebe in einem gemeinsamen Orgasmus, welcher die Verbindung der Liebenden mit ihrer höchsten Bewusstseinsebene, dem ICH BIN, darstellt, ist es möglich selbst ein neues Lebewesen zu erschaffen.

Während der humanoide Mensch diese emotionsgeladene Situation mit allen Sinnen genießt (und oft auch davon verführt wird), erlebt der Reptiloide die Vereinigung von Mann und Frau viel klarer. Dennoch fühlen auch sie tiefe Liebe. Und in der Vereinigung ihrer Liebe können sie, wie der humanoide Mensch, eine Seele zur Inkarnation einladen.

Während der Humanoide in der sexuellen Ekstase eine körperlich-geistig-seelische Vereinigung erlebt, die - durch den Orgasmus gekrönt - ein Materie übergreifendes Tor in die Seelenebene öffnen kann (um somit Leben zu initiieren), findet eine Verschmelzung der geschlechtlichen Pole beim Reptilwesen nur auf der geistigen Ebene statt.

Die Geburt des dadurch eingeladenen Kindes findet der reptilen Körperlichkeit entsprechend ebenfalls auf eine andere Weise statt. Das neue Leben entwickelt sich nicht wie bei den Humanoiden im Körper der Mutter, sondern wächst in einem Ei-ähnlichen Kokon heran, der von beiden Geschlechtern bis zur Schlüpfreife im Körper getragen werden kann. Bei den Reptilmenschen kümmern sich beide Elternteile um das Austragen des wachsenden Lebens. Wenn das Baby im Kokon dann geburtsreif ist, wird ein Vorgang eingeleitet, der den Kokon vom Körper des austragenden Elternteils trennt, um dann das Befreien des kleinen Menschen aus der ihn umgebenden Schale einzuleiten.

Das Kind wird herausgenommen und ein neues Leben beginnt.

Die reptilen Menschen leben ihr Dasein in derselben liebevollen Art eines fürsorglichen Miteinanders wie die humanoiden Geschwister.

Der Reptiloide lebt gern in einer Umgebung, die eher rau und felsig ist, während der humanoide Mensch sich lieber in stark bewachsenen Gebieten aufhält. Was auch der grundsätzlichen Ernährung entspricht, da sich der reptile Mensch mehr von Fleisch ernährt als der humanoide.

Während sich die humanoiden Menschen im Laufe der Äonen Wald, Dschungel und Steppe erobern, lebt das reptile Wesen auf den eher trockenen, kargen Stein- und Gebirgsebenen. Die reptilen Menschen ziehen sich später ins Erdinnere zurück. Sie leben bevorzugt in Höhlen und Spalten der Gebirge und Berge. Weil sich der humanoide Bruder den gesamten Erdball zu eigen machen wird.

Beginn des irdischen Seins

Zunächst leben die Reptiloiden gemeinsam mit den Dinosauriern auf der dreidimensionalen Realitätsebene Erde. Als sich das menschliche Leben als überlebensfähig erweist, wird der humanoide Mensch materialisiert.

Das Vorbild für den humanoiden Menschen sind die Wesen aus der fünften Dimension des Planeten VENUS. Da sich diese Wesen aufgrund ihrer hohen geistigen Entwicklung am Projekt ERDE beteiligten, konnten sie auch ihre spezielle Körperform in die Matrix des Humanoiden einbringen. Die Humanoiden von SIRIUS und einigen anderen Planeten werden sich später als weitere Vorbilder einbringen.

Nach der Involution der beiden Gattungen beginnt das Spiel des menschlichen Seins in der dreidimensionalen Wirklichkeit.

Humanoide Menschen

Der humanoide Mensch ist grundlegend anders als sein reptiler Bruder. Seine Gefühle sind bei Weitem ausgeprägter und bestimmen dessen Verhalten viel mehr als bei den Reptiloiden. Seine geistigen Leistungen sind dagegen weniger konzentriert und weniger logisch. Zu sehr beeinflussen die Emotionen das Denken und Handeln des Humanoiden, was auch später zu großem Leid führen wird.

Es existieren also zwei extrem unterschiedliche Menschengattungen auf dem dichten Planeten. Der Humanoid kann sich mit seiner weichen Haut und dem warmen Blut in einer ganz anderen Umgebung ausbreiten, als sein reptiler Mitmensch. Ihre Lebensweise ist derart unterschiedlich, dass sie sich in unterschiedlichen Gegenden dieser paradiesischen Welt aufhalten.

Einen herzlichen offenen Kontakt hat es aufgrund ihrer Gegensätze nie gegeben. Diese widersprechen sich in vielem, angefangen bei der Nahrung, der generellen Lebensweise, der Sexualität, dem Begreifen des Lebenssinns, der geistigen Kommunikation. Es gibt keine Verständigung und so bleiben die beiden Gattungen zunächst in ihren eigenen Bereichen und entwickeln sich unterschiedlich, jeder in seiner eigenen Richtung.

Ungeahnte Schwierigkeiten

Während der Mensch sich seinem Dasein hingibt und Nachkommen in die Welt setzt, verursacht die Dreidimensionalisierung des Kosmos ungeahnte Probleme. Durch die jetzt superdichte 3D-Masse der bislang nur in der vierten oder fünften Dimension existierenden Planeten entstehen neue Umlaufbahnen und neue Schwerpunkte. Die Gravitationskraft, das Annähern und Festhalten der sich auf großen Bahnen bewegenden Sonnen und Planeten verändert die bisherige Leichtigkeit. Plötzlich werden Planeten zueinandergezogen, die bisher problemlos aneinander vorbeigezogen waren. Die Schwerkraft in der neuen Dimension entwickelt zunächst ein Chaos, das es zu regeln gilt. Denn viele der jetzt dreidimensionalen Planeten kommen sich nun gefährlich nahe.

Auch im irdischen Sonnensystem entstehen neue Anziehungskräfte. Die Laufbahnen der Planeten werden durcheinandergebracht und es droht eine Kollision, die nicht vorhergesehen war.

Die dritte Dimension zeigt sich hier erstmals problematischer als angedacht. Die hier entstehenden Schwierigkeiten gilt es nämlich nicht nur in der Matrix und den Informationsdimensionen zu lösen, sondern auch in der dritten Dimension. Eine Neuerung im polaren Dasein. Mit solchen Problemen hatten die Seelen nicht gerechnet. Die dritte Dimension beginnt ihre eigenen Gesetze zu schreiben.

Eine rein geistige Umstrukturierung in der Matrix der dreidimensionalen Objekte und Körper ist zwar immer noch Grundvoraussetzung einer notwendigen Heilung oder Veränderung, doch nun muss auch innerhalb der dritten Dimension eine Lösung gefunden werden. Vor allem, wenn die aufgekommenen Schwierigkeiten Gefahren bergen, die schnell behoben werden müssen.

Hier zeigen sich die ersten Schwachstellen des Projektes. Was sich später auch im Bezug auf das Inkarnieren und das Hängenbleiben eines Seelenanteils in der Materie zeigen wird ...

TIAMAT

Das zunächst größte Problem stellt ein Planet hinter der Umlaufbahn des MARS dar: TIAMAT, ein Wasserplanet. Zu unsicher ist ihre Laufbahn für die ERDE. Auf ihrem Kurs würde sie der ERDE bedrohlich nahekommen, und durch die Kollision den gesamten Planeten zerstören.

Im Wissen ob der Katastrophe, die sich hier ankündigt, wird auf hoher Ebene ein rettender Plan geschmiedet, durch den TIAMAT leider selbst vernichtet werden muss. Die Lebensformen auf TIAMAT sind auf ihrer Seelenebene eingeweiht und bereit ihr dortiges Dasein zugunsten der ERDE aufzugeben.

An diesem kosmischen Katastrophenszenario spielt ein weiterer Planet eine wichtige Rolle. Ein Planet, dessen Bewohner viel später noch großen Einfluss auf die irdische Geschichte haben sollte: MARDUK

MARDUK

MARDUK ist ein von Humanoiden bewohnter Planet, der seine Bahnen frei von jeglicher Zugehörigkeit durch das Universum zieht. Die notwendige Wärme wird - wie bei vielen anderen Planeten auch - von der eigenen Sonne im Zentrum des Planeten generiert.

Die Mardukianer leben in einer sehr dichten Realitätsebene der vierten Dimension. Sie sind ein recht kriegerisches Volk mit einer hoch entwickelten Technologie, die es ihnen auch ermöglicht, den Außenbereich ihres Planeten mit Flugschiffen zu bereisen. Sie haben Könige, die streng hierarchisch ihre Stämme führen.

Die Zivilisationen dieses großen Planeten befinden sich fast ausschließlich im Innern des MARDUK.

Nach der Dreidimensionalisierung der Universen gerät die freie und ungeordnete Laufbahn MARDUKs in die Anziehungskraft des irdischen Sonnensystems. Die Masse der hier vereinten Planeten zieht den jetzt materiell gewordenen Planetenkörper an, wodurch er in das irdische Sonnensystem hereingezogen wird.

Darmowy fragment się skończył.

Ograniczenie wiekowe:
0+
Data wydania na Litres:
26 maja 2021
Objętość:
314 str. 8 ilustracji
ISBN:
9783959632751
Wydawca:
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Автор
Format pobierania:

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