Czytaj książkę: «Dankbarkeit ändert alles»
Das Buch
Die Idee zu diesem Buch kam der Autorin bei einem Besuch in Paris. Als sie dort im Rodin‐Museum Auguste Rodins Skulptur „Das Höllentor“ betrachtete, schrie eine Stimme mit archaischer Kraft in ihr: „Nein! Kein Leid mehr! Wir müssen Liebe leben - jetzt!“ In diesem Moment erkannte sie, dass der „Himmel“, das Glück, nicht irgendwo zu suchen, sondern hier auf Erden zu finden ist - genau HIER, IN UNS!
Einer der leichtesten und kraftvollsten Wege zu innerer Freude ist es, „Danke“ zu sagen: einfach dankbar zu sein für all die tausend Dinge, die keineswegs selbstverständlich sind. Was aus solcher Dankbarkeit heraus dann in uns geschieht, ist etwas ganz Wundersames. Probieren Sie es aus mit den Techniken im Buch - es könnte Ihr Leben verändern.
Die Autorin
M. Gail Woodard arbeitete im Marketing, sie lehrte Wirtschaftsmanagement an der Universität von Süd-Arizona, war Yoga-Lehrerin und zog drei Kinder auf. Jüngst gründete sie den Verlag Dudley Court Press, der Autoren bei der Publikation und Vermarktung ökologischer, sozialer und spiritueller Buchprojekte professionell begleitet. Gail Woodard lebt in den USA in Arizona.
M. Gail Woodard
Dankbarkeit ändert alles
7 Regeln für ein beglücktes Leben
Übersetzt von Johanna Ellsworth

Inhaltsverzeichnis
Umschlag
Das Buch / Die Autorin
Titel
Inhaltsverzeichnis
Danksagungen
Vorwort
Einleitung
Kapitel 1 Achten Sie auf den Augenblick
Kapitel 2 Sagen Sie Danke
Kapitel 3 Seien Sie still
Kapitel 4 Lassen Sie los
Kapitel 5 Machen Sie sich Ihre Gefühle zu eigen
Kapitel 6 Ihre Überzeugungen selbst aussuchen
Kapitel 7 Leben Sie Liebe
Anhang A Selbsteinschätzung
Anhang B Quellen
Quellenverzeichnis
Gail Woodard, Autorin & Verlegerin
Fußnoten
Impressum
Danksagungen
Meine Lesergruppe, die sich Kapitel um Kapitel tapfer durch das Manuskript gekämpft haben und die durch ihre Anmerkungen die Qualität meiner Denkweise verbessert haben, insbesondere diejenigen, die mich genau im richtigen Augenblick angerufen oder eine E-Mail geschickt haben, um mich aus dem Sumpf zu ziehen
– ich danke euch.
Jeder Mensch, dessen Leben meines gekreuzt hat und durch den die Erfahrungen und Entwicklungen entstanden, die mich an den Punkt gebracht haben, an dem ich heute stehe
– ich danke euch.
Meine drei Söhne Duncan, Reed und Casey, die die exzentrische Art ihrer Mutter geduldig ertragen und bereit sind, meine Worte und Projekte mit ihren Freunden zu teilen
– ich danke euch.
Bob, der alles, was ich bin, zulässt, annimmt und liebt
– ich danke dir.
Vorwort
Im Juni 2005 verbrachte ich nach einer Yogawoche in Griechenland zwei Tage in Paris. Eines meiner Ziele war das Rodin-Museum. Also fuhr ich am Sonntagvormittag mit der U-Bahn bis zur Haltestelle Varenne und ging von dort aus zum Museum. Da am Haupteingang gerade gebaut wurde, lief ich einen halben Häuserblock hinunter zum Seiteneingang. Nachdem ich den Eintritt bezahlt hatte, betrat ich das Museum und überlegte, ob ich zuerst das Hauptgebäude besichtigen oder durch den großzügigen Garten spazieren sollte.
Ich entdeckte ein paar Statuen zu meiner Linken und stellte fest, dass vor den Hecken Rodins riesengroßes Meisterwerk Das Höllentor ausgestellt war. Daher wandte ich mich ab und ging ungefähr fünfzehn Meter den rechten Pfad hinunter, um die Skulptur erst aus dem richtigen Blickwinkel zu sehen.
Schließlich drehte ich mich wieder um. Wie von einem heftigen Windstoß erfasst, wurde ich zurückgeschleudert. Ich wurde von den 180 Figuren, die in den Bronzeportalen der Hölle gefangen sind und stumm voller Schmerzen und Leid schreien, weggedrückt und reagierte mit dem hörbaren Aufschrei: „Nein! Schluss mit dem Leid!“
Schwer atmend und mir kaum bewusst, dass ich laut mit der Skulptur, Rodin, Gott oder wem auch immer redete, fiel mein Blick erneut auf die sechs Meter hohe Statue und ich hörte mich erneut ausrufen: „Kein Leiden mehr! Wir müssen jetzt Liebe leben! Wir können jetzt in Liebe leben!“
Ich entfernte mich von der Skulptur und kam allmählich wieder zur Ruhe. Meine intensive Reaktion verwunderte mich selbst. Auch wenn ich mich nach der Yogawoche in einem Zustand des erhöhten Bewusstseins befand, wusste ich nicht viel über Rodin, seine Kunst, sein Leben oder sonst etwas, das eine solche Reaktion auf Das Höllentor hätte auslösen können. Ich wusste nur, dass ich sofort das drängende Bedürfnis verspürte, den Ausdruck von Liebe zu finden. Ich wusste, dass ich meine gesamte Aufmerksamkeit auf Freude statt auf Leid richten musste und dass dies eine Botschaft war, die ich mit anderen teilen musste.
Wie viele andere Leute hatte ich mehrere Jahre meines Erwachsenenlebens mit Leiden verbracht – die genauen Gründe zählen nicht wirklich. Doch an dem Zeitpunkt, an dem mich Das Höllentor regelrecht umhaute, war ich schon von neunzig Prozent Unglücklichsein in die Freiheit eines glücklichen und mit Liebe erfüllten Lebens übergewechselt – meistens jedenfalls. An dieser inneren Weiterentwicklung hatte ich bewusst gearbeitet und war von Freunden, die schon weiter waren, darin unterstützt worden. Ich hatte gelernt, mit spielerischer Leichtigkeit, voller Freude und Liebe zu leben. Das Leben war voller Wunder. Das Leben war ein Fluss aus Champagner. Und obwohl ich es tatsächlich lebte, wusste ich nicht so recht, wie ich anderen Menschen beibringen könnte, es auch zu leben.
Jetzt weiß ich es.
Was ich in diesem Buch mit Ihnen teilen werde, ist nichts Neues. Große spirituelle Traditionen, religiöse Lehrmeister, Philosophen und Dichter sagen seit Jahrtausenden dieselben Dinge weitaus eloquenter als ich. Was ich Ihnen anbiete, ist ein einfaches und praktisches Handbuch mit sieben bestimmten Verhaltensweisen, die Ihr Leben ändern werden. Sie müssen dabei an gar nichts glauben. Befolgen Sie nur die Regeln, wenden Sie die Techniken an und gewöhnen Sie sich die Methoden an – mit offenem Herzen und offenem Verstand. Seien Sie neugierig, fleißig und bereit für ein Leben voller Freude.
Wie man ein verspielter, liebevoller Mensch mit einem leichten Herzen werden kann, der begreift, dass das Lieben wirklich der Himmel auf Erden sein kann
Sicher kennen Sie den Unterschied, wie es sich anfühlt, wenn Sie in Hochstimmung, verliebt oder herrlich zufrieden sind – oder wenn Sie sich deprimiert, erschöpft oder überwältigt fühlen. Im positiven Seinszustand fühlt man sich voller Energie und Leichtigkeit. Alles läuft mühelos nach Plan. Positive Gefühlszustände zeichnen sich durch ein hohes Maß an Schwingungen und Energie aus. In negativem Seinszustand fühlen Sie sich schwer, kraftlos und nichts läuft rund. Negative Gefühlszustände erzeugen nur wenige Schwingungen und wenig Energie.
Die meisten von uns glauben, dass solche Gefühlszustände einfach passieren. In Wahrheit haben wir jedoch viel mehr Kontrolle über unsere Gefühle, als wir denken. Alles, was Sie in diesem Buch lesen, wird Ihnen helfen, die Kontrolle über Ihren Gemütszustand zu bekommen. Sie werden lernen, mit den Lebensumständen – selbst den schmerzhaften – umzugehen und dabei einen Gefühlszustand mit hohen Schwingungen und viel Energie zu erreichen. Wenn Sie jeden Tag die Regeln und Techniken anwenden, indem Sie sich jede Technik zur Gewohnheit machen, werden Sie sich ändern. Sie werden einen höheren Level an Schwingungen und Energie erreichen, der Sie zu einem anderen Menschen macht. Wenn Sie leichter und spielerischer, glücklicher und liebevoller werden, werden Sie feststellen, dass das Leben zur herrlichen Erfahrung wird, die voller kleiner Wunder, erstaunlicher Leichtigkeit und viel mehr Spaß ist, als Sie sich je hätten vorstellen können. Sie brauchen mir nicht zu glauben. Probieren Sie es einfach. Wie wäre Ihr Leben, wenn Sie meistens glücklich wären?
Die Ideen, die Sie in diesem Buch finden, klingen vielleicht verrückt, aber sie funktionieren. Die hier beschriebenen sieben Regeln oder Verhaltensweisen sind die Grundlage aller großen Lehren über ein erfülltes Leben. Sie sind das, was geachtete Philosophen und Lehrmeister seit jeher sagen. Sie sind schlichte Wahrheiten. Ich präsentiere sie nur auf eine andere Weise – und fordere Sie auf, sie täglich anzuwenden, bis sie Ihnen zur Gewohnheit werden.
Sobald diese Verhaltensweisen und Methoden Ihnen zur Gewohnheit geworden sind – und es dauert nur drei Wochen täglicher Anwendung, um sich etwas zur Gewohnheit zu machen –, werden Sie über den Unterschied in Ihrem Leben staunen.
Meine persönliche Garantie: Nehmen Sie unter www.dudleycourtpress.com/ Kontakt zu mir auf, wenn Sie diese sieben Verhaltensweisen drei Wochen lang täglich anwenden und danach immer noch nicht glücklich sind. Teilen Sie mir Ihre Erfahrungen mit, und ich werde Ihnen das Geld für dieses Buch zurückerstatten. Was sagen Sie?
Einleitung
Möglicherweise verbringen Sie wie viele andere Menschen bis zu 80 Prozent Ihres Lebens im Autopilotenzustand. Vielleicht schleppen Sie sich durch jeden Tag und erinnern sich nur gelegentlich daran, dass Sie ja eigentlich ein atmendes Lebewesen mit kreativem und liebevollem Energiepotenzial sind.
Möglicherweise besteht Ihr Leben aus einem eintönigen Trott. Ein Tag gleicht dem anderen. Sie durchlaufen jeden Tag die gleiche Routine: Aufstehen, zur Arbeit gehen, dieselben Unterhaltungen, das gleiche Mittagessen, dieselben Probleme, derselbe Heimweg, dasselbe und immer wieder dasselbe.
Möglicherweise sind die Träume, die Sie als Kind noch hatten, verflogen. Ihre Sehnsüchte werden belächelt oder schlummern im Verborgenen aus Angst, belächelt zu werden.
Möglicherweise ist das Leben recht gut zu Ihnen, aber Sie haben Angst davor, dass es sich wieder zum Schlechteren wenden könnte.
Möglicherweise haben Sie gesundheitliche Probleme, die Sie versuchen zu ignorieren – oder die Sie nicht länger ignorieren können.
Möglicherweise greifen Sie routinemäßig zur Bierflasche, einem Glas Wein, einem Martini, einem Joint oder sonst etwas, um sich das Leben etwas leichter zu machen. Der Stress wird Ihnen zu viel. Alles ist so öde. Ihnen wird zu viel abgefordert. Die unglückliche Beziehung, die Umwelt oder die Arbeit werden Ihnen zu viel. Flucht ist die einzige Lösung, die Sie bisher finden konnten.
Möglicherweise gibt es eine bessere Art zu leben.
Vielleicht wachen Sie gerade aus Ihrem Schlafwandel auf oder sind schon wach, jedoch nicht besonders glücklich. Vielleicht sind Sie auch zufrieden, aber fragen sich, wie Sie so richtig glücklich sein können.
Willkommen, wo immer Sie auch gerade stehen!
Willkommen zu der Möglichkeit eines Lebens, das unglaublich kreativ und vielseitig ist und das weitaus mehr Spaß macht, als Sie sich jemals erträumt haben. Willkommen in einer Welt, in der Sie zufrieden, strahlend oder sogar schwindlig vor Glück sein werden. In einer Welt, in der alles ganz leicht ist und genau so, wie Sie es sich wünschen. In einer Welt, in der Sie viel lachen werden und vielleicht sogar andere dazu bringen, Sie zu fragen, wie Sie es schaffen, immer so glücklich zu sein. Wie wäre das?
Manche Leute haben Angst davor, immer glücklich zu sein. Manche Leute halten das für falsch oder gefährlich, für unmöglich oder irgendwie komisch. Manche Leute glauben, das Leben muss ernst genommen werden, Probleme müssen bewältigt und Ungerechtigkeiten müssen beseitigt werden. Manche Leute glauben nicht, dass sie glücklich sein sollten, wenn ein anderer unglücklich ist.
Halten Sie diesen Gedanken für einen Moment fest: Wenn Sie unglücklich, krank oder arm sind, misshandelt oder sonst wie vom Leben bestraft werden – können Sie dann glücklich, gesund, reich oder geheilt werden, wenn ich neben Ihnen stehe und mein eigenes Unglück oder Leid, meine Krankheit oder Armut mit Ihnen teile?
Wohl kaum. Andererseits: Wenn ich glücklich bin, besteht die Chance, dass ich auch Sie dazu bringen kann, glücklich zu sein. Wenn ich gesund bin, besteht die Chance, dass ich Ihnen helfen kann, auch gesund zu werden. Wenn ich reich bin, besteht die Chance, dass ich Sie dazu inspirieren kann, aus der Armut herauszukommen. Wenn ich von den Misshandlungen des Lebens geheilt bin, besteht die Chance, dass ich Ihnen helfen kann, selbst zu heilen.
Stellen Sie sich vor, was Sie für die Menschen in Ihrem Leben bewirken können, indem Sie einfach nur lernen, Ihr eigenes Leben glücklicher zu leben!
Die Verantwortung für das eigene Leben
Eine Grundlage für ein glückliches Leben ist der Gedanke, dass jeder von uns für unsere Gefühle und die Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten, selbst verantwortlich ist. Wenn Sie diese Vorstellung nicht vollständig teilen, sollten Sie die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass Sie die Kontrolle über Ihre Gefühle und Lebensweise haben könnten.
Hätten Sie gerne die Kontrolle über Ihre Gefühle?
Wären Sie gerne für die Art und Weise, wie Sie leben, verantwortlich?
Wenn Sie die Möglichkeit, die Verantwortung für Ihre Gefühle und Lebensweise zu übernehmen, reizt, dann lesen Sie weiter! Sie werden überrascht sein, welche scheinbar magischen Kräfte die Regeln, Methoden und Praktiken für ein glückliches Leben haben, um Ihre Gefühle im Alltag und Ihre Lebensweise zu verändern.
Sie werden feststellen, dass Sie mit Leichtigkeit Entscheidungen treffen, die für Sie und Ihre Umwelt positiv sind. Sie werden sich selbst auf eine tiefere Weise kennenlernen, und Sie werden lernen, mit den Dämonen, die Sie mit sich herumtragen, zu tanzen. Übrigens haben wir alle unsere eigenen kleinen Teufelchen. Sie werden lernen, mit Ihren Dämonen umzugehen, bis sie sich irgendwann verabschieden werden, weil Sie sie nicht länger mit Dramen füttern, die sie zum Überleben brauchen.
Warum werden die Regeln „Techniken“ genannt?
Die ersten drei Techniken sind Verhaltensregeln unserer Gesellschaft sehr ähnlich. Wir haben sie alle schon x-mal gehört. Sei aufmerksam! Sage „danke schön“! Sei still! Solange es sich um Aufforderungen handelt, die wir befolgen, weil sie uns von äußeren Autoritäten (Eltern, Lehrern, Schildern im Lesesaal der Stadtbibliothek) eingetrichtert werden, bleiben sie von der Gesellschaft auferlegte Verhaltensregeln.
Ich lade Sie dazu ein, diese ersten drei Regeln auf andere Art zu befolgen. Seien Sie auf eine tiefsinnigere Art, als Sie es gewohnt sind, aufmerksam. Sagen Sie auf eine tiefere Art „Danke“. Seien Sie aus freiem Willen still. Wenn wir diese Regeln bewusst annehmen – indem wir sie zu bewussten Verhaltensarten machen, die wir praktizieren –, haben sie eine andere Wirkung auf uns. Dann öffnen sie uns die Augen für neue Möglichkeiten und bereiten uns auf tiefere Änderungen vor, die uns diese fortgeschrittenen Regeln und Techniken ermöglichen.
Die vier fortgeschrittenen Techniken (Widerstände und Ängste loslassen, nach dem Herzen leben, sich seine eigene Realität erschaffen und die Welt verändern) bauen auf der Grundlage der ersten drei auf. Diese vier Techniken sind anhaltende kreative Methoden, das Leben bewusst mit Freude zu genießen. Die in den einzelnen Kapiteln vorgestellten Praktiken und Methoden werden Ihnen helfen, diese komplexeren Techniken zu meistern.
Sie können „die Regeln befolgen“ oder auch „die Techniken anwenden“ – je nachdem, welche Wortwahl Ihnen eher zusagt. Die Informationen und Anleitungen sind dieselben. Ich verwende im Buch beide Begriffe.
Wichtig ist zu wissen, dass es das bewusste Anwenden der Techniken ist – das Praktizieren –, das entscheidende Veränderungen und Wachstum bewirkt. Es handelt sich nicht um geistige Konzepte, die Sie studieren und verstehen und dann beiseite legen können. Wenn Sie sie nicht täglich anwenden, werden sie nur Worte und Konzepte bleiben, und dann wird sich Ihr Leben nicht ändern.
Wenn Sie Ihre Aerobic-Fähigkeiten verbessern wollen, können Sie über die Effekte der Übungen und die Unterschiede lesen, die zwanzig Minuten drei Mal pro Woche oder eine Stunde pro Tag bewirken. Sie können herausfinden, wie Sie Ihren Puls messen können, was Ihr angestrebter Puls ist und wie lange Sie ihn aufrechterhalten sollten. Sie können verschiedene Aerobic-Methoden recherchieren. Das Gleiche gilt fürs Joggen und andere Sportarten.
Auch wenn all das gute Informationen sind, werden sie Ihre Aerobic-Fähigkeiten nicht verbessern, solange Sie sich nicht tatsächlich sportlich betätigen – und das regelmäßig. Es ist die Praxis, die die Aerobic-Fähigkeit Ihres Körpers verändert.
Auf gleiche Weise wirken sich die sieben Regeln und Techniken für ein glückliches Leben und Ihre Fähigkeit, Freude zu empfinden, nur aus, wenn Sie sie regelmäßig anwenden. Nur dann entfalten sie eine positive Wirkung, indem sie Ihnen zu mehr Leichtigkeit und Freude am Leben verhelfen.
Diese Regeln werden auch Praktiken genannt, weil Sie sich dabei – wie beim Joggen oder Klavierspielen oder jedem anderen neuen Hobby – zuerst wie eine Anfängerin fühlen werden, für die das Ganze eine Herausforderung darstellt. Sie werden sich ungewohnt und fremd anfühlen. Wenn Sie sich jedoch eine Weile spielerisch mit den Techniken befasst haben, werden sie Ihnen vertrauter werden. Irgendwann werden sie zur Routine in Ihrem Alltag.
Mein Sohn Casey war früher immer frustriert, wenn sein Klavierlehrer ihn ein neues Lied lernen ließ, weil er es noch nicht spielen konnte. Daher hängte ich eine Tabelle mit zehn Kästchen an die Wand. Ich ermutigte ihn, jedes Mal sein Bestes zu geben, und versprach ihm, dass er das Lied spielen könnte, wenn er alle zehn Kästchen abgehakt hatte. Natürlich konnte er das Lied schon nach dem sechsten oder siebten Kästchen gut spielen, und als er beim zehnten Kästchen angekommen war, spielte er es mit Freude und dem Gefühl, etwas erreicht zu haben.
Das Lernen jeder Technik für ein glückliches Leben ist genauso, wie es das Lernen eines Lieds auf dem Klavier für Casey war. Wenn Sie den Ehrgeiz, schon beim ersten Versuch perfekt sein zu wollen, loslassen und sich einfach nur darauf konzentrieren, die Übung ein, zwei oder drei Mal durchzuziehen, werden Sie im Nu die Lieder eines glücklichen Lebens spielen können. Je mehr Sie üben, umso besser werden Sie spielen, bis Sie eine Virtuosin auf der Tastatur eines glücklichen Lebens sind.
Vor und nach der Selbsteinschätzung
Wenn Sie Ihre Fortschritte auf dem Weg zu einem glücklichen Leben verfolgen möchten, können Sie gerne ein paar Minuten auf eine kurze Selbsteinschätzung verwenden, bevor Sie weiterlesen. Dabei handelt es sich nicht um einen Test, und es ist auch nicht notwendig. Sie können die Selbsteinschätzung als Grundlage verwenden, bevor Sie Ihr Spiel mit dem glücklichen Leben beginnen, und sie an jedem Punkt des Weges wiederholen. Wenden Sie sie an, wenn Sie Lust dazu haben oder es interessant finden, Ihre Fortschritte festzuhalten. Die Selbsteinschätzung besteht aus zwei Teilen und findet sich in Anhang A.
Das Leben nach Ihren Wünschen gestalten
Während Sie die Techniken in Ihren Alltag integrieren, werden Sie feststellen, dass die Gestaltung Ihres Lebens und all seiner Umstände nach Ihren Wünschen ganz leicht ist. Das klingt nach Zauberei, nicht wahr? Nun ja, es scheint Zauberei zu sein, weil uns etwas anderes beigebracht wurde. Tatsächlich lernen Sie das Spiel des Lebens jetzt mit einer anderen Reihe von Regeln, die uns allen zur Verfügung stehen.1 Wir haben enorme Kräfte, und es macht Spaß, sie zu nutzen.
Hier sind zwei winzige Beispiele dafür, was für Sie zur normalen Realität wird, wenn Sie die Techniken in Ihren Alltag integrieren:
1 In unserer mobilen Gesellschaft scheint es so, als würden wir ständig nach Parkplätzen suchen. Wenn Sie damit anfangen, achtsam zu sein, und Danke sagen (die ersten beiden Regeln der Techniken), werden Sie überall da, wohin Sie gehen wollen, freie Parkplätze direkt vor Ihrer Nase finden. Ich werde noch nicht einmal versuchen, das zu erklären. Befolgen Sie einfach die Regeln und erleben Sie es selbst. Und wenn es eintrifft, dann vergessen Sie nicht, Danke zu sagen!
2 Manchmal sucht man im Kleiderschrank nach dem passenden Outfit, überlegt, was man zum Abendessen kochen könnte, oder kramt nach dem richtigen Werkzeug für irgendein Projekt, und im Schrank/Kühlschrank/Werkzeugkasten findet sich nichts. Halten Sie in solchen Fällen kurz inne. Schließen Sie die Augen, holen Sie tief Luft und sagen Sie sich (am besten laut): „Ich habe alles, was ich brauche, genau hier in diesem Moment.“ Vergegenwärtigen Sie sich diese Aussage, bis Sie daran glauben. (Durch das Üben der Techniken wird Ihnen das immer leichter fallen.) Öffnen Sie dann wieder die Augen und schauen Sie sich erneut um. Ich garantiere Ihnen: Sie werden erstaunliche und kreative Lösungen für Ihr Outfit/das Abendessen/das Heimwerkerprojekt finden. Und Sie werden so stolz auf Ihre Kreativität sein! (Vergessen Sie dabei nicht, Danke zu sagen!)
Eine letzte Anmerkung
Die folgenden Techniken verlangen von Ihnen nicht, Ihre Essgewohnheiten, Ihren Lebensstil, Beziehungen, Religion, Job oder sonst was zu ändern. Wenn Sie sie regelmäßig anwenden, wird sich jedoch Ihre Sichtweise ändern. Die neue Sichtweise kann Ihr ganzes Leben ändern. Wenn Sie diese neuen Verhaltensweisen im Alltag integrieren, trainieren Sie sich selbst, liebevoll zu leben. Das bedeutet, dass Sie und jeder andere, mit dem Sie in Berührung kommen, gesegnet sein wird, ganz egal, welche Veränderungen sich in Ihrem Leben entfalten. Sie werden täglich und in jedem Augenblick die Wahl haben – wie schon immer –, weiterzukommen, rückwärts oder seitwärts zu gehen oder bei jeder Kreuzung von Ihrem Weg abzuweichen. Sie können frei entscheiden, wie glücklich Sie an jedem beliebigen Tag leben wollen.
Wir wollen damit beginnen, indem wir uns die erste Regel – auf Dinge achten – und die Technik der Bewusstseinskultivierung näher ansehen.
WENN ICH JETZT
AN DIESEM ORT
NICHT GLÜCKLICH BIN,
DANN, WEIL ICH DINGEN KEINE BEACHTUNG SCHENKE.
Jodi Hills, Studio J
Kapitel 1
Achten Sie auf den Augenblick
Das Bewusstsein kultivieren
Die Worte „Passt auf!“ tauchen immer mit mehreren Ausrufezeichen vor meinem geistigen Auge auf, während meine frühere Grundschullehrerin mit dem Lineal auf ihren Schreibtisch klopfte und ihre wütende Stimme die ganze Klasse einschüchterte. Es sind zwar nicht meine Lieblingswörter, aber sie führen uns zur ersten Stufe eines glücklichen, liebevollen Lebens.
Es geht darum, aufzuwachen, sich umzuschauen und auf das zu achten, was gerade jetzt in Ihrem Leben passiert. Darum geht es. Das ist Regel Nr. 1: Achten Sie auf den Augenblick.
Die meiste Zeit über achtsam zu sein bedeutet, dass Sie Ihre seelische Fähigkeit, bewusst zu leben, wie Ihre Aerobic-Fähigkeit auf der körperlichen Ebene, stärken. Achtsamkeit kann nur aufrechterhalten werden, wenn sie konditioniert und ständig angewandt wird. Ich verspreche Ihnen jedoch, dass die Kultivierung der Achtsamkeit durchaus spielerisch und unterhaltsam sein kann – und dass Sie dabei nicht ins Schwitzen kommen.
Fangen Sie damit an, indem Sie ab sofort Ihr Leben bewusst wahrnehmen. Führen Sie bitte die folgende Übung durch. Sie dauert nur fünf Minuten. Und vergessen Sie nicht: Das Leben besteht aus Erfahrungen, und wir beginnen mit dem Prozess, Ihr Leben zu einer unglaublich tollen Erfahrung zu machen. Es ist der erste Schritt in dieses aufregende und erfüllte Leben. Ihn zu lesen ist nicht dasselbe wie ihn zu gehen. Also gehen Sie ihn!
Mehrere Möglichkeiten stehen Ihnen hierfür zur Verfügung:
1 Sie können jemanden bitten, Ihnen die Anleitung (siehe unten) vorzulesen, während Sie sie ausführen. Bitten Sie die Person, langsam zu lesen und zwischen jedem Schritt der Übung zu pausieren.
2 Sie können die Anleitung laut und langsam lesen und dabei auf Band aufnehmen, falls Sie die Software dazu haben, und sie sich vorspielen, während Sie sie ausführen.
3 Sie können sich die Anweisung einmal durchlesen und sie dann beiseite legen, um während der Ausführung der Übung immer wieder einen Blick darauf zu werfen.
Und nun genießen Sie ein paar Minuten, in denen Sie Ihr Leben bewusst wahrnehmen.
Übung 1
Nehmen Sie Ihr Leben jetzt bewusst wahr
Machen Sie es sich auf einem Stuhl bequem und schließen Sie die Augen.
Atmen Sie aus, bis alle Luft aus Ihrer Lunge gewichen ist. Entspannen Sie sich, während sich Ihre Lunge wieder mit Luft füllt, ohne dass Sie irgendetwas dazu tun.
Atmen Sie sanft aus und wieder ein; achten Sie auf die Bewegung Ihres Körpers als Reaktion auf das Atmen.
Was geschieht beim Einatmen mit Ihrem Körper?
Atmen Sie ohne jede Anstrengung aus – diesmal etwas langsamer.
Lassen Sie die Luft tief und ohne jede Anstrengung wieder in Ihre Lunge strömen.
Entspannen Sie sich und atmen Sie normal weiter.
Lauschen Sie bewusst auf die Geräusche um sich herum. Sehen Sie, ob Sie die Geräusche, die weit weg oder draußen sind – falls Sie sich in einem geschlossenen Raum befinden –, von denen, die näher sind, unterscheiden können. Achten Sie nur auf die Geräusche und dann, ob Sie auf die Geräusche reagieren. Lassen Sie die Geräusche und Reaktionen einfach so stehen.
Achten Sie nun darauf, was Ihr Körper fühlt – als Erstes Ihre Haut: vielleicht die Temperatur oder Bewegung der Luft um Sie herum oder die Textur der Stoffe Ihrer Kleidung.
Was nehmen Sie wahr?
Können Sie das Gewicht Ihrer Füße auf dem Boden oder das Gewicht oder den Druck anderer Körperteile, die auf etwas ruhen, spüren? Zum Beispiel Ihren Rücken an der Stuhllehne? Ihren Po auf dem Stuhlpolster? Nehmen Sie die Umrisse wahr, die durch Ihren Körper auf dem Kissen entstanden sind?
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit jetzt wieder auf Ihren Atem. Achten Sie auf die Luft, die beim Atmen aus Ihren Nasenlöchern oder Ihrem Mund strömt und wieder hineinströmt? Spüren Sie die Temperatur der Luft beim Ein- und Ausatmen?
Achten Sie darauf, ob Sie irgendetwas riechen können. Welche Gerüche oder Düfte nehmen Sie wahr?
Atmen Sie wieder langsam, tief und entspannt ein. Öffnen Sie beim Ausatmen langsam die Augen und gewöhnen Sie sie wieder ans Licht.
Achten Sie darauf, wie Sie sich jetzt fühlen.
Wie ist es gelaufen?
Das Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen kann schwierig sein, wenn man nicht daran gewöhnt ist.
Haben Sie bei dieser Übung Frustration empfunden?
Haben Sie gemerkt, dass Ihre Gedanken von den Wahrnehmungen, auf die Sie zu achten versuchten, abschweiften?
Haben Sie festgestellt, dass Ihr Verstand die Geräusche, Gerüche oder die Übung beurteilte?
Es ist interessant, dass der Verstand sich wie eine Horde ausgebrochener Pferde verhält und unaufgefordert Gedanken und Beurteilungen einströmen lässt, während man versucht, nur mit drei Sinnen (Hören, Fühlen und Riechen) wahrzunehmen. Wer hat hier also das Sagen? Sie oder Ihr Verstand?
Wer hat hier das Sagen?
Die Technik, auf Dinge zu achten oder das Bewusstsein zu kultivieren, ist das praktische Training des Verstands, sich auf das zu konzentrieren, auf was Sie sich konzentrieren wollen. Schließlich ist es Ihr Verstand, oder? Wie schwer kann es also sein, ihn dazu zu bringen, das zu tun, was Sie wollen?
Sehen Sie dieses praktische Training am Verstand als Tanz oder Korbballwerfen an. Es ist kein Wettbewerb; Sie und Ihr Verstand haben nur ein bisschen Spaß. Sie brauchen einander und haben beide tolle Fähigkeiten. Wenn Sie darauf achten, sind jedoch Sie diejenige, die entscheidet, ob Sie tanzen oder spielen wollen oder ob Ihr Verstand das Spiel aussitzen soll.
Die Technik, das Bewusstsein zu kultivieren, bedeutet, Ihre Aufmerksamkeit oder Ihr Bewusstsein immer wieder in die Gegenwart zu holen. Wenn Sie damit anfangen, werden Sie bald merken, wie oft Ihre Gedanken nicht bei der Sache sind. Während Sie zur Arbeit fahren, werden sich Ihre Gedanken am Strand auf Hawaii tummeln. Während Ihr Kind Ihnen von seinem Schultag erzählt, werden Sie in Gedanken im Büro sein und sich auf die morgige Besprechung vorbereiten. Sie essen Hackbraten, während Ihre Gedanken sich auf dem Fußballfeld befinden, von dem Sie gerade in der Zeitung lesen. Auf den Augenblick zu achten bedeutet, Ihren Verstand dorthin zu lenken, wo Sie ihn in diesem Moment haben wollen.
Häufig leben wir im Autopilotenmodus. In einem unbewussten Zustand. Wenn Sie zwar wach sind, jedoch unbewusst leben, leben Sie nicht wirklich. Stattdessen schlafwandeln Sie durchs Leben.
Aufzuwachen bedeutet, den Kreislauf des Autopilotenlebens zu unterbrechen. Das mag anfangs schwierig sein, doch mit ein bisschen Willenskraft schaffen Sie es – und die Vorteile sind enorm.
Im Folgenden finden Sie einige Techniken, wie Sie auf den Augenblick achten oder das Bewusstsein kultivieren können. Ich schlage vor, dass Sie sich eine oder zwei (nicht alle) aussuchen und sie drei Wochen lang geduldig üben. Wenn sie zur Gewohnheit werden, können Sie eine oder zwei weitere Techniken hinzufügen. Sie werden zu unterhaltsamen Spielen werden, die Sie alleine spielen können. Jedes Mal, wenn Sie eine der Techniken ausführen, stärken Sie dadurch Ihre Fähigkeit, sich zu konzentrieren. Im Sinne der Kultivierung des Bewusstseins in Form zu bleiben muss Ihnen zur Gewohnheit werden. Dazu brauchen Sie keine Joggingschuhe – nur ein paar Minuten Bewusstsein täglich. Was könnte leichter sein als das?
Methoden der Achtsamkeit
Weitere Techniken zur Kultivierung des Bewusstseins
1 Wenden Sie Übung 1: Das Leben im Hier und Jetzt wahrnehmen jeden Tag an – sogar zwei Mal am Tag –, um so Ihr Gehirn zu trainieren, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Machen Sie sich keine Sorgen, dass die Technik langweilig werden könnte. Sie werden immer wieder neue Erfahrungen machen und neue Wahrnehmungen und Bewusstseinsebenen erleben, wenn Sie sich wirklich auf die Übung konzentrieren.
2 Übung 2: Anhalten und sich fragen. Halten Sie mehrmals am Tag in dem, was Sie gerade tun, inne und stellen Sie sich die folgende Frage: Was mache ich gerade? Achten Sie auf Ihre mentale Antwort und trennen Sie dann die simple Feststellung dessen, was Sie tun, von der Beurteilung und den Gefühlen, die Ihr Verstand über Ihr Tun liefert. Schieben Sie die Beurteilung für den Augenblick beiseite und konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, das, was Sie gerade tun, zu beschreiben. Dies können Sie beispielsweise einmal in der Stunde für zehn Sekunden machen, oder jedes Mal, wenn Sie anfangen, etwas zu essen, jedes Mal, wenn Sie woanders hingehen – was auch immer Ihnen als deutliches Signal dient. Versuchen Sie, die Übung mindestens drei Mal täglich auszuführen. Sie werden bald Muster der inneren Reaktionen feststellen. Achten Sie auf diese Muster. Lassen Sie die Beurteilung darüber, wie gut Sie die Übung ausführen, los und achten Sie nur auf das, was Sie gerade tun.
3 Übung 3: Innehalten und beobachten. Halten Sie mehrmals am Tag in dem, was Sie gerade tun, inne und schauen Sie sich sechzig Sekunden lang um. Nehmen Sie bewusst das auf, was Sie sehen – die Gegenstände, Menschen, Farben, Texturen, Bewegungen. Tun Sie so, als würden Sie die Szene einem Blinden beschreiben. Betrachten Sie Ihre Umgebung und achten Sie auf die Gedanken, die nach den ersten fünfzehn Sekunden auftauchen. Dadurch bauen Sie Bewusstseinskapazität auf!
4 Übung 4: Innehalten und lauschen. Halten Sie mehrmals am Tag in dem, was Sie gerade tun, inne und lauschen Sie eine Minute lang den Geräuschen weit weg oder draußen, in der Nähe oder drinnen. Benennen Sie die Geräusche oder beschreiben Sie sie, als würden Sie sie einem Tauben schildern.
5 Übung 5: Innehalten und fühlen. Halten Sie mehrmals am Tag in dem, was Sie gerade tun, inne und achten Sie eine Minute lang auf das, was Ihr Körper fühlt. Nehmen Sie die äußeren Wahrnehmungen zur Kenntnis – die Luftbewegungen und die Temperatur an Ihrer Haut, die Haut an der Kleidung, den Druck oder das Gewicht, das Ihr Körper gegen einen Untergrund ausübt. Achten Sie auf Ihre inneren Wahrnehmungen – körperliches Unwohlsein, Stress oder Schmerz und das Gefühl der Erleichterung, wenn Sie sich leicht bewegen oder die Muskeln bewusst entspannen. Konzentrieren Sie sich eine ganze Minute lang auf Ihr Körpergefühl.
Durch diese Übungen bauen Sie Ihre Bewusstseinskapazität auf – und je mehr Kapazität für ein bewusstes Leben Sie haben, umso mehr Freude können Sie in Ihr Leben bringen.
Ich möchte Sie ermutigen, noch heute mit diesen Techniken anzufangen. Üben Sie sie die nächsten drei Wochen lang mehrmals täglich. Achten Sie darauf, welche Wirkungen sie auf Sie haben. Beachten Sie, wie Ihr Verstand die Übungen beurteilt und was er über Sie aussagt. Beachten Sie, wie Sie auf die Bemerkungen Ihres Verstands reagieren. Möglicherweise sollten Sie einige der Beobachtungen, die Sie während der Übungen machen, notieren. Es könnte Sie überraschen, was Sie dadurch über sich herausfinden.
Ihre Fähigkeit, bewusst auf Dinge zu achten, ist der erste Schritt auf dem Weg in ein glückliches Leben. Diese Übungen werden Ihnen buchstäblich die Augen öffnen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Entdecken der Welt um Sie herum und in Ihrem Inneren.
Dieses Gebet soll Sie inspirieren, jeden Tag auf Dinge zu achten:
SONNENAUFGANG
SCHAU DIR DEN TAG AN!
DENN ER IST DAS LEBEN, DAS LEBEN DES LEBENS.
IN SEINEM KURZEN VERLAUF
LIEGEN SÄMTLICHE WAHRHEITEN UND REALITÄTEN DEINER EXISTENZ.
DIE GLÜCKSELIGKEIT DES WACHSTUMS
DIE PRACHT DER HANDLUNG
DER GLANZ DES ERREICHENS.
DENN GESTERN IST NUR NOCH EIN TRAUM.
UND MORGEN IST NUR EINE VISION.
ABER HEUTE GUT GELEBT
MACHT AUS JEDEM GESTERN EINEN TRAUM VOM GLÜCK
UND AUS MORGEN EINE VISION DER HOFFNUNG.
SCHAU DIR DAHER DIESEN TAG GENAU AN!
ES IST DER SALUT AN DIE MORGENDÄMMERUNG.
Kalidasa
Kapitel 2
Sagen Sie Danke
Dankbarkeit ausdrücken
Nun, da Sie lernen, regelmäßig auf das, was in Ihrem Leben vorgeht, zu achten, ist es an der Zeit, Ihr wachsendes Bewusstsein zu nutzen, um mithilfe der zweiten Regel – Danke sagen – Ihre Stimmung aufzuhellen (und Ihre Schwingungen zu erhöhen).
Danke zu sagen – die Technik, Dankbarkeit auszudrücken – ist mit Abstand der einfachste und schnellste Weg, um sich ganz schnell besser zu fühlen und zugleich eine der wirksamsten Methoden zur Erschaffung eines angenehmeren Lebens. Selbst wenn Sie anfangs so tun müssen, als wären Sie dankbar, dann tun Sie es einfach. Es funktioniert!
Wie kann Danke sagen Ihr Leben schöner machen? Wenn Sie Danke sagen, geht Ihr Gehirn davon aus, dass Sie etwas schätzen oder für etwas dankbar sind, und fängt an, eine Botschaft an den restlichen Körper zu senden, der daraufhin die Wohlfühlhormone Endorphine ausschüttet. Wenn Sie absichtlich Danke sagen – sich auch nur für eine Millisekunde bewusst dankbar fühlen –, verstärken Sie dadurch noch deutlich den Effekt, was eine noch stärkere Ausschüttung von Endorphinen bewirkt, wodurch Sie sich noch besser fühlen.2
Machen Sie ein Spiel daraus, um die enormen Vorteile dieser Regel auszuschöpfen. Praktizieren Sie diese Regel oft, großzügig und voller Begeisterung. Je mehr Sie das Danke-sagen üben, umso schneller werden Sie Ergebnisse erzielen und umso erstaunlicher werden sie sein.
Wie und wann Sie Danke sagen sollten
Sagen Sie immer und überall Danke, immer wieder, laut und stumm, voller Freude, nachdenklich, während Sie in den Himmel blicken, jemandem in die Augen sehen, eine Landschaft betrachten, auf einem Parkplatz oder in Ihrer Küche stehen. Sagen Sie Danke zu sich selbst. Sagen Sie Danke zu Ihrem Gott, zum unbekannten Mysterium, Ihren Engeln, himmlischen Führern oder an was auch immer Sie glauben.
Für den Anfang achten Sie nur darauf, wie oft Sie heute Danke sagen.
Suchen Sie morgen nach weiteren Gelegenheiten, still oder laut Danke zu sagen. Beides zählt.
Üben Sie in den nächsten drei Wochen, so oft wie möglich Danke zu sagen (vergessen Sie nicht, dass es ungefähr einundzwanzig Tage dauert, sich etwas anzugewöhnen). Suchen Sie nach jedem nur erdenklichen kleinen und großen Grund, für den Sie dankbar sein können, und drücken Sie Ihre Dankbarkeit offen und voller Begeisterung aus.
Sagen Sie Danke, wenn Ihre Kinder unversehrt nach Hause gekommen sind. Sagen Sie Danke, wenn sie sich auf den Weg zu einem Abenteuer machen. Sagen Sie Danke, wenn Sie ein Projekt vorzeitig fertiggestellt haben. Bedanken Sie sich bei jeder Kassiererin, jeder Kellnerin, jedem Busfahrer und Fahrkartenkontrolleur. Sagen Sie zu Ihren Arbeitskollegen, Ihrem Mann, Ihren Eltern, Ihren Zimmergenossen Danke. Bedanken Sie sich, wenn Ihr Kaffee köstlich schmeckt. Sagen Sie Danke, wenn Sie eine gute Runde im Fitnesscenter hinter sich gebracht haben. Bedanken Sie sich bei dem Vogel, der draußen vor Ihrem Fenster trällert, bei Ihrem Hund, wenn er sich an Sie kuschelt, bei den Blumen, die Sie mit ihrem Duft oder ihren leuchtenden Farben beglücken. Sagen Sie Danke, wenn Sie in der U-Bahn einen Sitzplatz finden, es rechtzeitig zur Haltestelle schaffen oder auf dem Weg zur Arbeit eine grüne Welle erwischen.
Verwandeln Sie sich in einen sprudelnden Brunnen der Dankbarkeit und erleben Sie, wie Ihre glückliche Energie sich erweitert.
Beginnen Sie jeden Tag mit einem Dankeschön
Beginnen Sie jeden Tag mit einem Dankeschön, wenn Sie aufwachen und merken, dass Sie leben.
Seien Sie dankbar dafür, dass Sie diesen Tag haben, um zu erleben, zu entdecken, zu lieben, zu leben, zu genießen und noch mehr zu lieben.
Seien Sie dankbar dafür, dass Sie diesen Tag haben, um das, was in Ihrem Leben schiefläuft, anzugehen, um gemachte Fehler zu korrigieren, um Ihre Lieben zu umarmen, um das, was Sie zu Ende bringen wollen, zu Ende zu bringen.
Seien Sie dankbar dafür, dass Sie diesen Tag haben, um im Leben eines anderen etwas zu bewirken.
Halten Sie die Dankbarkeit den ganzen Tag über aufrecht
Sagen Sie beim Zähneputzen: „Danke für diese tolle elektrische Zahnbürste“ oder: „Danke für diese schmackhafte Zahnpasta“.
Sagen Sie beim Duschen: „Danke für das warme Wasser“ oder: „Ich bin dankbar dafür, dass ich in einem Haus mit fließendem Wasser lebe; es gibt so viele Menschen auf der Welt, die ohne fließendes Wasser leben müssen“.
Sagen Sie beim Frühstücken: „Danke für dieses köstliche, gesunde Essen“ oder: „Danke für dieses schnell zubereitete Frühstück, das mich so schnell in den Tag starten lässt“.
Finden Sie etwas auf dem Weg zur Arbeit, für das Sie Danke sagen können – den fließenden Verkehr, Ihr komfortables Auto, einen Sitzplatz im Bus, den neuen Fahrradweg, den Sie gerade entdeckt haben, den Spaziergang zur Arbeit, ohne für Benzin zahlen zu müssen.
Sagen Sie mitten am Tag: „Danke für diese Arbeit, durch die ich genug für mich und meine Familie verdiene“ oder: „Danke für diese Kunden, die mich darum bitten, eine Lösung für ihre Probleme zu finden“ oder: „Danke für das schöne Haus, in dem ich wohnen darf“ oder: „Danke für meine Schüler, auf deren Leben ich positiv einwirken kann“.
Sie wissen schon, was ich meine.
Finden Sie etwas, wofür Sie dankbar sein können, und suchen Sie dann nach etwas anderem.
Es ist eine simple Regel mit starker Wirkung. Dankbarkeit ist weder kompliziert noch schwer oder mysteriös. Drücken Sie sie einfach aus und schauen Sie, was passiert.
Seien Sie achtsam und sagen Sie Danke –
Spielen Sie das Spiel der Dankbarkeit
Vielleicht haben Sie selbst gemerkt, dass Sie, wenn Sie die zweite Regel – Danke sagen – befolgen, auch die erste Regel – auf Dinge achten – einhalten müssen. Die gute Nachricht ist, dass Sie automatisch beide Regeln einhalten, wenn Sie sich auch nur an eine von ihnen erinnern und sie befolgen!
Wenn Sie die erste Regel – auf Dinge achten – schon praktizieren, können Sie den Teil der Dankbarkeit einfach hinzufügen. Wenn Sie aufhören, auf das zu achten, was Sie gerade tun, sollten Sie darauf achten, was um Sie herum geschieht, und sich auf mehrere Dinge konzentrieren, für die Sie dankbar sein können.
Machen Sie ein Spiel daraus. Stellen Sie den Wecker ein und spielen Sie heute jede Stunde fünf Minuten lang das Spiel der Dankbarkeit. Möglicherweise kommt es Ihnen anfangs albern vor, aber halten Sie durch und achten Sie darauf, wie Sie anfangen, sich tief im Herzen anders zu fühlen. Ich garantiere Ihnen: Wenn Sie dieses Spiel eine Woche lang auch nur drei Mal am Tag für fünf Minuten spielen, werden Sie feststellen, dass es Ihnen leichter ums Herz geworden ist, Ihr Leben sich angenehmer anfühlt, Sie sich weniger Sorgen machen und weniger angespannt sind, dafür spielerischer werden und sich lebendiger – und glücklicher – fühlen.
Testen Sie es aus und erleben Sie es selbst. Was haben Sie schließlich zu verlieren?
Wenn Sie diese Regeln tatsächlich praktizieren, werden sie schon bald so automatisch wie das Atmen. Und wie Ihr Atem werden sie zur Grundlage eines glücklichen Lebens.
Darmowy fragment się skończył.