Czytaj książkę: «Bewusstseinsdiamanten»

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JÜRGEN SIEFERT

WOLFGANG HOCK


Bewusstseinsdiamanten

Ein Bewusstsein für ein besseres Leben

Impressum

Homepage der Verfasser: www.bewusstseinsdiamanten.de

Umschlaggestaltung: Designed by Abra Jey ®

Zeichnungen: Jessica Zautner

2. überarbeitete Auflage 2013

1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2014

Dieses Buch wurde in die Deutsche Nationalbibliografie der

Deutschen Bibliothek aufgenommen. www.d-nb.de

ISBN 9783867776431

Verlag Rockstuhl

Lange Brüdergasse 12 in D-99947 Bad Langensalza

Telefon: 03603/​81 22 46 Telefax: 03603/​81 22 47

www.verlag-rockstuhl.de

Inhaltsverzeichnis

Cover

Titel

Impressum

1. Vorwort

2. Wie entwickelte sich unser spirituelles Bewusstsein?

3. Die Weisheiten der Erleuchteten und die 7 Prinzipien der Wahrheit

4. Die Naturwissenschaften und ihre Erkenntnisgrenzen

5. Das Bewusstsein und die Macht des Unterbewusstseins

6. Das Universum und das Bewusstsein

7. Menschliche DNS, Körperzellen und Bewusstsein

8. Das Bewusstsein, die mächtigste Kraft unseres Lebens

9. Wie im Innen, so auch im Außen

10. Bewusstseinsdiamanten von A bis Z

11. Die Verstärkung unserer Lebensenergien

12. Mehr Gesundheit, Lebensfreude und Wohlstand durch Quantenenergie

13. Mayakalender und der Bewusstseinssprung von 2012

14. Anmerkungen zum Schluss und Danksagungen

15. Weiterführende Literatur

Über die Autoren

1. Vorwort


Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie sich schon einmal gefragt, warum mancher unserer Mitmenschen teilweise ohne sichtbares Zutun mit großem Erfolg und ohne Schwierigkeiten durch das Leben kommt und deren Wünsche größtenteils erfüllt werden? Andere hingegen, die meist grundehrlich und liebenswert sind, aber dennoch viele Schwierigkeiten in ihrem Leben zu bewältigen haben und sozusagen auf keinen grünen Zweig kommen. Zusätzlich plagen diese Menschen manche körperliche oder psychische Beschwerden. Was ist der Grund für eine solche unterschiedliche Entwicklung? Die Ursache für einen solchen scheinbaren Widerspruch kann nicht in unserer materiellen Welt liegen, denn die Menschen mit ihren Schwierigkeiten arbeiten hart und ehrlich in ihrer äußeren Realität. Da wir aber in unserer Existenzebene zwei Pole haben, das Materielle und das Geistige, muss der Grund für diesen Unterschied, der sein, dass es ihr Geist ist, der die verschiedenen Lebenswege der Menschen beeinflusst.

Da es sich letztendlich um eine sehr persönliche und bedeutsame Thematik handelt, haben wir uns entschieden, im Text fortan das vertrauliche du zu verwenden, um damit in einem persönlicheren Dialog mit dir zu bleiben. In diesem Buch möchten die Verfasser auf eine schöpferische Kraft aufmerksam machen, der du in deinem bisherigen Leben wahrscheinlich das erste Mal so begegnest. Nicht im Elternhaus, in keiner Schule oder sonst irgendwo wurdest du darauf aufmerksam gemacht, dass du für Veränderungen in deinem Leben nicht an der dich umgebenden Außenwelt arbeiten sollst. Du musst deinen Blick von außen nach innen wenden, um den Erfolg zu haben, den du anstrebst. Es ist der Geist, der über den materiellen Dingen steht, ja, die materiellen Erscheinungen erst hervorbringt. Damit wird dir ein mächtiges Werkzeug in die Hand gegeben für die positive Veränderung deines Lebens nach deinen wichtigsten Wünschen. Derjenige, der dem neuen Denken vertraut, kommt zu einem besseren Leben. Auf Grund der Bedeutung der Thematik wirst du Wiederholungen von Textpassagen finden, welche aber den Fakt jeweils aus einem anderen Blickwinkel beschreiben sollen.

Die Verfasser setzen den Ausgangspunkt auf die Frage, wie sich unser spirituelles Bewusstsein entwickelt hat. Du erfährst, dass die Erleuchteten schon vor langer Zeit die Lebenszusammenhänge der Menschheit erkannt haben, die in der neuen Physik schrittweise ihre Bestätigung finden. Wir zeigen auf, dass die Naturwissenschaften hervorragende Leistungen vollbracht haben, zum Beispiel in der Quantentheorie, aber immer noch nur dasjenige für wahr halten, was durch das Experiment immer wieder bewiesen werden kann. Unsere Untersuchungsmöglichkeiten reichen heute noch nicht aus, um alles empirisch zu beschreiben. Du wirst erfahren, dass der Urgrund der Entwicklung im gesamten Universum das reine Bewusstsein ist und dass diese Gestaltungsenergie in den kleinsten elementaren Teilchen ihr Fundament hat, wodurch auch Leben entsteht.

Der Hauptteil dieses Buches gibt hilfreiche Ratschläge zur Erreichung eines besseren Lebens durch die Nutzung der Macht deines Geistes. Diesen Abschnitt haben wir mit dem Begriff Bewusstseinsdiamanten von A bis Z überschrieben. Du wirst dabei bekannt gemacht mit den Techniken, wie du deinen Geist dafür einsetzt kannst, deine Lebensziele zu verwirklichen. Wir gehen auf die Verwendung der Quantenenergie zur Gesunderhaltung von Geist und Körper ein und beschäftigen uns am Schluss des Buches mit der großen Diskussion darüber, was es am Ende des Jahres 2012 mit der erwarteten Bewusstseinsanhebung auf sich hat.

Wenn Du dich mit der Wissenschaft des neuen Denkens, auch Noetik genannt, intensiv beschäftigt hast, wirst du in Erstaunen versetzt sein, was dein schöpferisches Denken für dich und deine Mitmenschen bewirkt. Du wirst mit einer neuen Macht ausgestattet sein und die Schönheit des Lebens viel intensiver und auf eine neue Art genießen können als je zuvor.

2. Wie entwickelte sich unser spirituelles Bewusstsein?


Bereits vor 12.000 Jahren, lange vor dem Zeitalter der Pharaonen, besiedelte ein atlantisches Volk mit außergewöhnlicher Weisheit Ägypten. Einige Pyramiden, wie auch die Sphinx, so die jüngsten Vermutungen, sind nicht erst vor 4.000 Jahren gebaut worden, sondern sie sind schon 10.000 Jahre alt. Die Pyramiden waren später nicht nur Grabstätte für die Pharaonen, sondern über lange Zeiten davor Kultstätten jener weitgehend unbekannten Zivilisation. Die Stufenform der ersten Pyramiden war dafür geschaffen worden, den verstorbenen Sonnenherrschern Treppen bereitzustellen, auf denen die Könige in den Himmel zu ihren Göttern und Ahnen steigen konnten. In den Pyramiden befanden sich steinerne Bibliotheken, in denen das gesamte Wissen der damaligen Zeit enthalten war. Die alten Weisen kannten bereits die Anwendung der Hebelgesetze, lange vor Isaak Newton. Das geheime Wissen über die Herkunft der Menschheit, welches heilige Regeln des Lebens enthielt, sollen die uns aus der frühen Zivilisationsgeschichte bekannten ersten spirituellen Weisen von ihren Göttern enthalten haben. Dieses universelle Wissen wurde von den spirituellen Meistern nur mündlich an ihre Schüler weitergegeben.

Die Sphinx und die Pyramiden in Oberägypten bergen zudem das Geheimnis einer verblüffenden kosmischen Konstellation. Im Jahr 10.500 v. Chr. passten die Anordnungen der Pyramiden exakt mit der Sternenkonstellation des Gürtels des Sternbildes Orion zusammen. Ein vermeintlicher Lüftungsschacht, der aus der Königsgrabkammer der Cheopspyramide herausführt, zeigte in der damaligen Sternenposition in seiner Verlängerung genau auf das Sternbild des Orion, welches als der Sitz des Gottes Osiris verehrt wurde. Ein Schacht aus der Grabkammer der Königin war genau auf den Stern Sirius ausgerichtet, gleichgesetzt mit der Göttin Isis. Diese alte Zivilisation baute in ihre Pyramiden Sichtschächte ein, gerichtet auf Ihre Götter Osiris und Isis, den Göttern der Auferstehung und des Lebens nach dem Tod. Dieses Urvolk der Ägypter bescherte durch seine Weisheit bereits damals der Menschheit beachtliches Wissen und die Grundlagen der Zivilisation. Die heiligste Stätte der Mysterien war damals die Stadt Heliopolis. An diesem heiligen antiken Ort trafen sich über die Jahrtausende hinweg griechische Philosophen mit ägyptischen Weisen, woraus manche wissenschaftliche Inspiration über das, was die Welt zusammenhält, entstanden sein dürfte. Das Wissen der alten Zivilisation am Nil beeinflusste später spirituell auch die drei abrahamischen Weltreligionen. Welche Entwicklungsgeschichte hatte unser spirituelles Weltbild in den vergangenen Jahrhunderten?

Schon seit den Anfängen menschlicher Gemeinschaften befassen sich die Menschen mit den Grundfragen des Lebens: Wie entstand unsere Welt und welchen Platz hat darin der Mensch? Warum ist die Welt so, wie sie ist? Warum fügen sich die Dinge im Leben so, wie sie es tun und nicht anders? Sind wir über Leben und Tod hinaus etwa alle miteinander verbunden? Mit einem noch unscharfen Bild von der Welt wird der Mensch geboren, denn er bekommt dieses Urbild von seinen Ahnen genetisch vererbt. So wie auch Talente, Charaktere und Neigungen auf diesem Weg weitergegeben werden. Der Mensch formt während er aufwächst sein Weltbild durch soziale, religiöse, lebensdienliche und lebensfeindliche Erfahrungen weiter aus und kommt auf diesem Weg zu einer festen Lebensprägung von unterschiedlicher Qualität.

Bedeutsam für die Entstehung der Weltanschauung des Menschen der Neuzeit ist seine Festlegung auf eine Ansicht über das Verhältnis der materiellen Welt zum Bewusstsein, zum Geist und zur Spiritualität. Entweder er ist überzeugt vom Glauben an eine Dualität der Welt, die Getrenntheit von Geist und Materie oder er ist eingenommen von der Einheit beider Teile, von der Verbundenheit zwischen allem was ist. Die Wirkkraft des Geistes hatte in den Ansichten der Menschen schon immer eine enorme Bedeutung, wie wir später noch sehen werden. Jedoch welche großen historischen Einflüsse prägten das spirituelle Weltbild der Menschen über Jahrtausende hinweg? Dazu betrachten wir folgendes historische Phänomen.

Jeder große geistige Wandel in der Weltansicht begann mit dem Tod eines vom universellen Wissen erleuchteten Menschen. Das klassische griechische, philosophische Denken entstand durch die öffentliche Auseinandersetzung der Herrschenden mit dem Philosophen Sokrates und dessen anschließender Hinrichtung. Die Entstehung des Christentums war die Folge auf die Verbreitung eines neuen Glaubens, den darauf folgenden Prozess gegen Jesus und seiner Kreuzigung. Und die Herausbildung der modernen Wissenschaft fand seine Einleitung durch die Schaffung eines neuen Weltbildes durch Galileo Galilei, den Anschuldigungen gegen ihn und seiner daraufhin erfolgten Verurteilung.

Erst in den letzten sechs Jahrhunderten haben sich die neuen Wissenschaften richtig etabliert und das Weltbild der Menschen auf radikale Art verändert. Im 15. Jahrhundert entdeckte Nikolaus Kopernikus, dass sich die Planeten im Sonnensystem um die Sonne und die Erde um ihre eigene Achse drehen. Damit war die Erde aus dem Zentrum des Universums gehoben, wo sie sich nach weitverbreiteter Auffassung, vermittelt durch die Kirche, bis dahin befand. Diese bahnbrechende Entdeckung der damaligen Zeit rüttelte am spirituellen Weltverständnis aller früheren Generationen. Das Universum bewegte sich nunmehr nicht länger um den Menschen, sondern der Mensch war jetzt ein Teil des Ganzen und nicht mehr in einer hervorgehobenen kosmischen Position. Das bedeutete einerseits die Befreiung des Menschen von der geozentrischen Illusion und verdrängte ihn gleichzeitig an eine Stelle, weit entfernt von irgendeiner kosmischen Bedeutung. Die ganze Menschheitsgeschichte war vom Kopf auf die Füße gestellt. Das erforderte eine grundlegende Neuausrichtung des spirituellen Weltbildes.

Jeder Wissenschaftler, der dieses Weltbild durch seine Entdeckungen bereicherte, wie Galilei, Descartes und Newton verfestigte den Menschen in eine wissenschaftlich neu gedeutete Welt. Nunmehr konnten die freien Wissenschaften ihr ganzes Potenzial ausnutzen, um der Erklärung der Welt weitere Aspekte hinzuzufügen. Diese jetzt entstandene vormoderne Geisteswelt war geprägt von der Ansicht, dass das Universum von seinem religiösen Dogma befreit ist. Auch der einfache Mensch fühlte sich nun in dem ihn bisher behütenden geistigen Zentrum nicht mehr so aufgehoben.

Das Zeitalter der Aufklärung war die Epoche in der geistigen Entwicklung der westlichen Gesellschaften im 17. bis 18. Jahrhundert, die besonders durch das Bestreben geprägt war, das Denken mit den Mitteln der Vernunft von althergebrachten, starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien zu befreien. Die Aufklärer verstärkten die Akzeptanz für neu erlangtes Wissen und hinterfragten die allein auf dem Glauben an Autoritäten beruhenden Denkweisen kritisch. Es wurde dazu aufgefordert, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Der aufgeklärte Mensch sollte nicht mehr an die Vorgaben der Obrigkeiten oder an Zwänge und an den alten Zeitgeist gebunden sein, sondern sein Leben und Denken selbst bestimmen.

Gott und die Bibel wurden als alleinige Autoritäten aufgehoben. Neu war, dass der Glaube an die Erschaffung der Welt infolge eines Plans Gottes durch die Einsicht ersetzt wurde, dass die Entstehung der Welt mit Hilfe von Naturgesetzen beschrieben werden muss. Die Bindung an eine bestimmte Religion war nicht mehr notwendig, sondern es galt in erster Linie die Wahrung von Toleranz der Religionen untereinander. Die Zeit der Aufklärung war eine Zeit bedeutender Fortschritte in Wissenschaft, Kultur, Literatur, der Gesellschaftstheorien und der Formulierung der grundlegenden Menschenrechte. Letztendlich führte die Zeit der Aufklärung zu einer geistigen Emanzipation in ganz Europa und ebenso in Amerika.

Die Abkopplung von den kirchlichen Dogmen und vom Aberglauben brachte aber auch ein starkes Gefühl der Entfremdung des Menschen von seiner bisherigen geistigen Welt mit sich. Auf die Frage nach dem Sinn des menschlichen Lebens konnte das alte Weltbild keine Antwort mehr geben. Jede Rückkehr in das vorher behütende klerikale Weltbild war durch die Entdeckungen der neuen Naturwissenschaften restlos verbaut. Der Mensch war spirituell herausgerissen aus dem Glauben an seinen Schöpfer. Der Mensch war gezwungen, seinen weltanschaulichen Blick von „über sich“ schauend zu ändern auf den Blick „um sich“ herum, auf die nackten physischen Gegebenheiten, ohne weiterhin auf eine ihn behütende Instanz hoffen zu können.

Charles Darwin entzog im 19. Jahrhundert mit seinen Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Evolutionstheorie den theologischen Spekulationen von der besonderen kosmologischen Stellung des Menschen restlos den Boden. Der Mensch war keine göttliche Schöpfung mehr, sondern ein im Auswahlverfahren der Natur mehr oder weniger zufällig entstandenes Geschöpf. Das menschliche Bewusstsein fiel in seiner Bewertung auf den Status eines Zufallproduktes der Natur zurück. Der Mensch wurde endgültig von seinem Thron der Schöpfung gehoben und teilte nun dasselbe evolutionäre Schicksal mit anderen Gattungen. Der Geist des Menschen kam nicht mehr vom göttlichen, sondern er war nun selbst ein Produkt der Natur.

Die Entwicklung der Menschengesellschaft war jetzt auch nur ein Nebenprodukt der Überlegenheit der stärkeren Art und ihrer Durchsetzungsfähigkeit. Der Mensch stand zwar an der evolutionären Spitze der Spezies, war aber auch nur eine Gattung ohne herausgehobenen göttlichen Zweck. Die Physik des 19. Jahrhunderts zeichnete ein Bild von der Welt, in der das menschliche Leben ohne himmlischen Plan war. Die Lebensbedingungen auf der Erde, so die Physiker, hätten sich nämlich zufällig konstituiert und gäben keine Garantie dafür, dass die menschliche Rasse gegenüber allen anderen Lebewesen bevorzugt behandelt werden würde.

Im 20. Jahrhundert spielte Sigmund Freud eine bedeutende Rolle bei der Weiterentwicklung des heliozentrischen Weltbildes von Kopernikus. Freud stellte vor, dass der menschliche Geist, wie auch das „Ich“, nur die Ausformung eines ursprünglichen und untergründigen „Es“ sei. Dieses „Ich“ beschrieb er als ein weitgehend entmündigtes Produkt der Psyche. Die Wahrnehmung der objektiven Realität werde vom Menschen unbewusst nach seiner jeweiligen Verfassung bestimmt. Die Entdeckung des individuellen Unterbewussten, als dem Sitz aller menschlichen Erfahrungen und unterdrückten Inhalten mithilfe der Psychoanalyse, markierte den Beginn der vertieften Erkundung der menschlichen Psyche. Die philosophischen Folgen aus diesen Erkenntnissen der Psyche erkannte aber erst Carl Gustav Jung. Er entdeckte die Archetypen (Urbilder im Unterbewusstsein) in ihrem fundamentalen subjektiven Wirkungsbereich, im kollektiven Unbewussten. Sie waren vererbte Strukturen oder Veranlagungen, die Teil einer Kette von Zerrspiegeln waren, die den Menschen von der Erkenntnis der wahren Welt abhielten. Jung erkannte später diese Archetypen als selbständige geistige Muster, welche die Psyche und die Materie gleichermaßen selbst erst strukturieren.

Stanislaw Grof fand heraus, dass Versuchspersonen unter bestimmten therapeutischen Verfahren besonders tief in ihr Unbewusstes einsanken, in eine sehr tiefe Erlebensebene von Erfahrungen, die bei weiteren Versuchen immer wieder auftraten. Diese Personen drangen in den Sitzungen zu immer weiter zurückliegenden Erlebnissen und Traumata vor und neigten regelmäßig dazu, die eigene Geburt intensiv abermals zu erleben. Das übertraf alles, was Menschen an geistigen Erfahrungsgrenzen bisher erlebt hatten. Aus einer Einheit mit der Mutter fielen die betreffenden Probanden in eine völlige Trennung, was extrem intensiv erlebten Kampf ums Überleben spüren ließ. Anschließend stellte sich umgehend die Erfahrung einer unerwarteten Befreiung ein, die als spirituelle Wiedergeburt im eigenen bewussten Sein erlebt wurde.

Alle Versuchsteilnehmer berichteten von einer großartigen Erweiterung des Horizontes, des Erwachtseins, eines tiefen Gefühls der psychologischen Heilung, der mystischen Einheit mit der Natur und dem Göttlichen. Sie erfuhren das Glück, wieder mit dem Universum verbunden zu sein. Es war ein Berührungspunkt von zwei Dimensionen erreicht, die Einheit zwischen Körper und Geist. Der Kern der Erkenntnisse aus der Tiefenpsychologie war es, dass das individuelle „Selbst“ mit der objektiven Welt verbunden ist. Gewissermaßen bedurfte es der Tiefenpsychologie, um die wahre Welt den Menschen wieder ins Bewusstsein zu bringen. Keine der vorangegangenen Philosophien, Religionen oder Wissenschaften hatte die im Unterbewussten aller Menschen vorhandenen Urbilder, die menschlichen Vorstellungsmuster, die Archetypen erkannt. Auf Archetypen greifen die Menschen zurück, wenn sie sich einen Fluss, ein Kind, das Alter oder Ähnliches vorstellen.

Dann haben sie ein geistiges Bild von genau dieser jeweiligen Erscheinung vor ihrem geistigen Auge. Leiden und Tod wurden dadurch verständlicher und unerlässlich für die Geburt, die eigene Schöpfung. Die Trennung vom Sein wurde wieder aufgehoben, die Welt war in ihrer ursprünglichen Schönheit neu entdeckt, das individuelle „Selbst“ vereinigte sich weltanschaulich-spirituell wiederum mit dem Grund seines Ursprungs.

Im Zuge des entkrampften Herangehens der Wissenschaften als Folge der Zeit der Aufklärung an die Frage: Was ist der Grund für die Existenz von allem, was ist?, entwickelten sich im 19. Jahrhundert ein neues Denken, ein erweitertes Bewusstsein, welches gestützt war auf alte ägyptische, hinduistische und buddhistische Texte und philosophische Konzepte. Damit ließen sich alle Vorgänge und Phänomene der Welt auf ein einziges Grundprinzip zurückführen. Dieses logische Fundament beinhaltete, dass sich eine bewusste Substanz in der ganzen Mannigfaltigkeit der materiellen Welt manifestiert bzw. das „eins alles und alles eins ist“. Auf dieser monistischen Position des „alles ist eins“ basieren alle östlichen Philosophien und auch die Lehren von Descartes, Spinoza, Leibniz, Schopenhauer, Hegel und Emerson.

Noch im 17. Jahrhundert versuchte die christliche Kirche das Konzept von der „Einheit in allem“, auszumerzen. Doch die Zusammenführung der östlichen Weisheiten mit den neuen westlichen Erkenntnissen, wonach das Denken der Menschen dem praktischen Leben dienen soll, entfachte eine Anziehung dieser Lehren, die in unserer Gegenwart anhält und heute stark wiederbelebt wird. Dieser Neugeistbewegung wird jedoch immer noch von den Amtskirchen eine Art Unchristlichkeit vorgeworfen.

Den Hauptweg der Erkenntnis sieht die neugeistige Bewegung in einer inneren Schau des Menschen, in den intuitiven Eingebungen, die er erhält, wenn er sich mit seinem wahren „Ich“ beschäftigt. Die Selbsterkenntnis des Menschen führe zur Erleuchtung und ermögliche die positive und gezielte Beeinflussung des eigenen Lebensweges. Der Mensch verbessere sein Lebensumfeld, mit dem er untrennbar verbunden ist. Das Licht der Erkenntnis sei heute das, was im Inneren des Menschen aufgehe, wenn er dem Selbstzweifel entwachse und seine Einheit mit dem Universum finde. So das neue Denken.

Große Aufmerksamkeit erlangte die neue geistige Bewegung durch Erfolge in der geistigen Heilung. So ist es spirituellen Menschen eher möglich, gesundheitliche Probleme an der Qualität der Körperenergie Erkrankter zu erkennen und über geistig-energetische Methoden auch zu zu lindern und zu heilen. Das wiederum ist der Schulmedizin ein Dorn im Auge, weil diese um die von ihr allein beanspruchte Kompetenz fürchtet. Nur langsam öffnet man sich gegenüber den bei verschiedenen Beschwerden erfolgreicheren Geistheilmethoden.

Die Erkenntnis von der Macht des Geistes hat erwiesenermaßen ebenso Einfluss auf die Gesunderhaltung, die Lenkung von Lebenswegen wie auf den Erfolg von Geschäftsideen. So soll das großartige neugeistige Werk des amerikanischen Autors Charles Haanels (1866 – 1949) „Das Master Key System“ das Geheimnis von Silicon Valley in den USA sein. Daraus sollen erfolgreiche Unternehmen hervorgegangen sein, wie wahrscheinlich auch die grandiose Entwicklung des Weltunternehmens Mikrosoft unter dem Unternehmergenie Bill Gates.

Die Wissenschaft vom Wesen und dem Inhalt der menschlichen Erkenntnis, die Noetik, mit deren Aussagen über den Einfluss des Geistigen wir uns in diesem Buch beschäftigen, ist eine Grenzwissenschaft der Philosophie. Es handelt sich um einen Wissenschaftsbereich, der in Deutschland erst in den 70er Jahren in der Öffentlichkeit bekannt wurde und seine eigentlichen Urheber zu den alten griechischen Philosophen gehören, wie Aristoteles.

Die Noetik bezieht solche Wissenschaftsbereiche, wie die Erkenntnistheorie, die Physik und die Psychologie ein in Ihre Erforschung des menschlichen Denkens. 1973 wurde in den USA das Institute of Noetik Sciences (IONS) gegründet, welches seither erforscht, wie sich Meditationsübungen auf das Energiefeld des Menschen auswirken oder wie mit dem Denken die materielle Struktur beeinflusst werden kann. Insgesamt geht es bei der Noetik als Wissenschaft darum, das Denken und Fühlen auf ein bewussteres Leben des Menschen auszurichten, ohne Ignoranz gegenüber dem Transzendenten.


Die Entwicklung des spirituellen Weltbildes lief in seiner Geschichte auf drei Blickwinkel hinaus. Die Anschauungen orientierten sich anfangs stark an einem personifizierten Gott, der Blick richtete sich „über den Menschen hinaus“ in den Himmel. Der Mensch landete in der Zeit der Aufklärung bei einem „Blick um sich“ in einer harten und kalten physischen Welt, wo er sich allein gelassen fühlte. Er kam schließlich im 19. Jahrhundert an bei einem „Blick in sich hinein“, in die Welt der eigenen spirituellen Macht und Kraft des schöpferischen Denkens. Der Geist des Menschen triumphierte damit in einer ganz neuen Art über die Materie.

3. Die Weisheiten der Erleuchteten und die 7 Prinzipien der Wahrheit


Der Begriff Philosophia perennis (zeitlose Weisheit) bezeichnet die Tatsache, dass sich bestimmte philosophische Lehren über Jahrtausende währende Kulturen hinweg erhalten. Das betrifft universal gültige, unveränderliche und ewige Weisheiten über das Leben der Menschen, die Entwicklung der Natur und die Ausformung des menschlichen Geistes. Die Religionen der Welt: das Judentum, das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus, alle haben trotz ihrer kulturellen Unterschiedlichkeiten bestimmte Gemeinsamkeiten in der Betrachtung des Verhältnisses des Menschen zu einer Gottheit:


Buddhismus– die höchste Dimension der Welt ist das Nirvana, wo wir selbst ein Gott sind.
Hinduismus– alle Menschen sind in ihrem Glauben miteinander verbunden wie Kopf, Arme, Körper und Beine.
Judentum– siehe, wie gut und schön es ist, wenn Brüder im Glauben an Gott in Einheit zusammenleben.
Christentum– Gott hat alle Nationen der Menschen aus einem Blute erschaffen.
Islam– alle Geschöpfe gehören zur Familie Gottes; und er ist der über alles geliebte Gott, der seine Familie mit dem Besten beschenkt.

Die christliche Amtskirche trennt absichtlich die Ansichten der Gläubigen zwischen Himmel und Erde. Das führt dazu, dass die Menschen ihre Welt rein physisch ausgerichtet sehen und der Glaube erzeugt wird, die wahre Realität sei nur im Himmel zu finden. Dadurch wird der Blick des Menschen nach außen auf die Erscheinungen gerichtet, anstatt nach innen auf deren Ursache, die im bewussten Denken des Menschen selbst liegt.

Die Gemeinsamkeiten der Religionen bestehen in ihren spirituellen Aussagen darüber, sich an einen Gott zu wenden, diesem Gott zu vertrauen und durch eine Form des Gebetes sich selbst dabei zu leiten, ein behütetes Leben führen zu dürfen. Alle Weltreligionen verehren im Grunde genommen einen gleichartigen Gott, der jeweils mit einem anderen Namen versehen ist. Dieser Gott entspricht in einem Gleichnis einem großen See. Die Gefolgsleute aller Religionen kommen zu diesem See und trinken das gleiche Wasser aus dem einen See. Jeder Anhänger einer bestimmten Religion behauptet aber von sich selbst, den rechten Glauben an Gott zu vertreten. Die Verehrer eines anderen Glaubens seien dagegen nur schlechtere Nachahmer. Das führte in der gesamten Menschheitsgeschichte zu vielen Kriegen, Rivalitäten, Missgunst und zur Verklärung der Menschen über die Wahrheit dessen, was für die Menschen anstelle des Religionsstreites tatsächlich von Bedeutung ist.

Die spirituellen Meister, die Religionsgründer und die Philosophen begannen in Europa und Asien bereits vor 3.000 Jahren v. Chr. immer währende Wahrheiten zu beschreiben, die auf eine in der Stille zu erfahrende erste Wirklichkeit verweisen. Die buddhistische Philosophie beschreibt seit alten Zeiten, dass das Wesen der allseitigen Verbundenheit und das ewige Kommen und Gehen aller Menschen und aller Erscheinungen verglichen werden kann mit dem Meer. Dort entstehen pausenlos Wellen, große und kleinere, längere oder kürzere Zeit existierende. Die Wellen kommen und gehen jeweils nach ihrer Bestimmung und bleiben doch alle als eine einheitliche Qualität als Wasser im Meer zurück, um immer wieder als Welle neu zu entstehen. Daraus folgen Analogien, die im Buddhismus sogenannten acht Verneinungen als ewige Wahrheiten:

Es gibt keine Geburt und es gibt keinen Tod.

Es gibt kein Kommen und es gibt kein Gehen.

Es gibt kein Sein und es gibt kein Nichtsein.

Es gibt nicht Dasselbe und es gibt nicht ein Anderes.

Die Weisen des Buddhismus meinen damit, dass alles letztendlich eine unendliche Existenz hat in seiner jeweiligen anderen Form, aber gleich im Wesen. Dieses Wissen, so die Buddhisten, sei die Kraft, die glücklich und zufrieden macht, die den inneren Frieden bringt, wenn man alles Geschehen in diesem seinen wahren Zusammenhang einordnet.

Beim Christentum, im Alten Testament, findet man aus der Zeit um 80 v. Chr. zum Wesen der Weisheit die Textstelle:

„Sie ist ein Hauch der Kraft Gottes … darum fällt kein Schatten auf sie“ (Das Buch der Weisheit, 7/​25).

Oder über die Wirkung der Weisheit kannst du dort lesen:

„Die Weisheit aber rettete ihre Diener aus jeglicher Mühsal“ (10/​9), und im Buch Jesaja aus der Zeit 700 v. Chr.:

„Wenn aber der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird, dann wird die Wüste zum Garten, und der Garten wird zu einem Wald“ (Das Buch Jesaja 32/​15).

Und im Neuen Testament, im Johannesevangelium, fertiggestellt im 1. Jahrhundert n. Chr., heißt es zur Wirkung des Geistes bei der Entstehung der Welt:

„Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.“ (1/​3) sowie:

„Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt“ (1/​9).

In vedischen Texten, Zen-Texten, Bibeltexten und Sufi-Texten wird die erste Wirklichkeit in der Einheit aller Dinge gleichartig wahrgenommen. Alle diese Texte beantworten die wichtigsten Grundfragen mit dem Blick auf ein höheres Ordnungsprinzip.

Ein herausragender Mann der Verbreitung mystischer Texte war der Philosoph und Mathematiker Pythagoras von Samos (570 – 497 v. Chr.). Als Universalgenie seiner Zeit war er nicht nur ein Gelehrter der Geometrie und der Zahlensymbolik, sondern auch der Mystik und der okkulten Psychologie. Seine Lehren blieben lange nur eingeweihten Schülern vorbehalten. Später gelangte dieses Wissen auch an Schulen in Athen und später auch nach Westeuropa. Zahlenmystik, insbesondere das Minimalprinzip der Zahlenmystik, ist ein weiterer Schwerpunkt der pythagoreischen Lebensweisheit. Die erste aller Zahlen mit einer vorgegebenen Eigenschaft (z. B. die Zahl 4 als erste Quadratzahl) ist eine heilige Zahl, hat einen ganz besonderen Rang. Die Pythagoreer waren verpflichtet, über ihre Lehren und Erkenntnisse Stillschweigen zu bewahren. Beeinflusst wurde Pythagoras durch die babylonischen Lehren, u. a. war der Himmel geordnet durch Zahlenkraft und wirkte machtvoll auf das Menschenleben ein.

Den bedeutendsten Einfluss auf das spirituelle Denken hatte die Hermetik, eine Offenbarungs- und Geheimlehre aus der Spätantike, welche in der Zeit vom 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. entstand. Die Gestalt des Namensgeber Hermes Trismegistos (Abb. 1), der vermutlich keine lebende Person war, entstand aus der Verschmelzung zweier Götter, einerseits des ägyptischen Gottes Thot und andererseits dem griechischen Götterboten Hermes. Das hermetische Schrifttum basiert auf zwei verschiedenen Sammlungen von Schriften. Die eine Richtung umfasst die Schriften des Corpus Hermeticum, eine neoplatonische Lehre. Die andere Richtung beinhaltet die alchemistischen Schriften der Tabula Smaragdina.

Als eine für unsere Bewusstseinsuntersuchungen besonders bedeutende Schrift ist das Kybalion zu nennen, das erstmals im Jahr 1908 von drei Eingeweihten veröffentlicht wurde. Das Kybalion, dessen Ursprünge mehr als fünftausend Jahre zurückliegen, ist ein mündlich von der griechischen Philosophie beeinflusstes Gedankengut ägyptischer Tempelpriester. Die überlieferte Sammlung hermetischer Lehren beruht auf den Inhalten der Tabula Smaragdina und des Corpus Hermeticum.

Diese Philosophie beinhaltet insgesamt sieben hermetischen Prinzipien, die dem Anspruch auch heutiger Wissenschaften nahe kommt, die Wahrheit darüber zu wissen, wie das gesamte geistige und materielle Weltgefüge komplex zusammenwirkt. Dem Schüler, der vorher bestimmte Einweihungen durchschritten haben musste, soll Rat gegeben werden, wie er durch dieses Wissen zur Weisheit und Macht über sich selbst gelangt.

Die sieben hermetischen Prinzipien

„Wenn die Ohren des Schülers bereit sind, zu hören, dann kommen die Lippen, sie mit Weisheit zu füllen.

 Der Prinzipien der Wahrheit sind es sieben; derjenige, der sie kennt und versteht, besitzt den Meisterschlüssel, durch dessen Berührung alle Tore des Tempels sich öffnen.

 Da alles im All ist, ist es gleicherweise wahr, dass das All in allem ist. Dem, der diese Wahrheit wirklich versteht, ist große Weisheit gekommen.

 Der Besitz von Wissen, wenn er nicht tätig zu Ausdruck und Handlung kommt, ist gleich dem Aufhäufen kostbarer Metalle ein nutzloses und törichtes Ding.

 Wissen ist wie Reichtum dazu bestimmt, gebraucht zu werden. Dieses Gesetz der Anwendung ist universal, und derjenige, der es verletzt, leidet durch seinen Konflikt mit den Naturkräften.“(Aus dem Kybalion)


Abb. 1: Hermes Trismegistos

1. Das Prinzip der Geistigkeit

Alles hat einen geistigen Ursprung. Alle materiellen Erscheinungen von der Makrowelt bis zur Mikrowelt, alles hat seine geistigen Ursachen. Jenseits des Universums von Raum und Zeit befindet sich die Wirklichkeit, die fundamentale Wahrheit. Das All ist das Umfassende und das Unveränderliche. Im All befinden sich unzählige Universen, in denen nichts sicher ist, außer die Veränderung. Das Universum ist eine Schöpfung des Alls. Unsere Erde, die ganze physische Welt ist eine Schöpfung des Alls, des reinen Bewusstseins, das wir auch Gott nennen. Das All bzw. der Schöpfer agiert in alle Ewigkeit und in alle Zukunft. Wir können diese Ewigkeit durch unsere begrenzte Wahrnehmung nicht verstehen. Würden wir sie verstehen wären wir dem All gleich. Da wir göttliche Wesen sind, aber nicht gottgleich, schließt sich ein volles Verständnis vom Wirken Gottes für alle Zeiten aus. Das Wissen über die geistige Haupteigenschaft des Universums ist unser Schlüssel für das Verständnis von den Ursachen aller Erscheinungen und Ereignisse. Wir sind damit befähigt, unsere Zukunft bewusst zu formen.

2. Das Prinzip der Entsprechungen

Wie oben, so unten; wie unten, so oben. Wie im Kleinen, so im Großen, wie im Großen, so im Kleinen. Wie innen, so außen, wie außen, so innen. Dieses Prinzip bestimmt, dass in allen Erscheinungen, auf allen Ebenen Entsprechungen vorhanden sind. Das Meer ist analog den einzelnen Wassertropfen aufgebaut und im Wassertropfen befinden sich die Informationen des ganzen Meeres. Wir Menschen sind im Universum und das Universum ist in uns. Der Mensch kann logisch von Erkanntem auf noch Unerkanntes, von Einfachem auf Kompliziertes schließen. Wir erkennen verborgene Welten durch die Erforschung der uns bekannten Welt. Wie unten, so oben! Es gibt immer eine Übereinstimmung zwischen den Naturgesetzen und den Erscheinungen.

3. Das Prinzip der Schwingung

Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt. Alle Erscheinungen beruhen auf unterschiedlichen Schwingungsraten. Die physische Ebene hat die niedrigste Schwingungsfrequenz, die geistige Welt hat eine viel höhere Schwingungsrate. Die spirituelle Welt schwingt am schnellsten. Je niedriger die Schwingung ist, desto dichter ist die Erscheinung. Im Universum ist vom kleinsten Partikel bis zum größten Objekt alles in Bewegung. Auch unsere Gedanken und Gefühle haben ein bestimmtes Schwingungsmuster. Positive Gedanken, Worte und Handlungen haben ein hohes Schwingungsniveau. Negative Gedanken, Worte und Taten besitzen eine niedrige Schwingung. Weil alle Gedanken und Gefühle eine eigene Schwingungsfrequenz haben, ziehen sie die entsprechenden Erscheinungen und Erfahrungen mit der gleichen Schwingung an. Weil wir vorwiegend positive Erfahrungen in unserem Leben machen möchten, müssen wir auch optimistische Gedanken hegen, positive Taten vollbringen und aufbauende Worte von uns geben. Eine positive Schwingung ist zehnfach stärker als die negative und stößt diese ab. Alle Gedanken verwirklichen sich nicht sofort, sondern durch Beharrlichkeit.

4. Das Prinzip der Polarität

Alles ist zweifach, alles besitzt zwei Pole; alles hat seinen Gegensatz; gleich und ungleich sind dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebracht werden. Alles hat zwei Seiten: Tag und Nacht, hell und dunkel, warm und kalt. Warm und kalt sind zwei Extreme der gleichen Erscheinung; messbar auf der gleichen Thermometerskala. Liebe und Hass gehören als Gegensätze auch zu einer Skala; zur Skala der Gefühle. Sie unterscheiden sich nur durch den Grad ihrer Schwingung. Die Liebe hat die höchste Schwingung der Gefühle, obwohl beides, die Liebe und der Hass, die gleiche Reaktion im Körper auslösen: Die Aufregung. Das Wissen um diese Zusammenhänge lässt uns nicht mehr Sklave sein, sondern macht aus uns einen Meister in der Beherrschung unserer Emotionen.

5. Das Prinzip des Rhythmus

Alles fließt; aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus. In allem äußert sich eine angemessene Bewegung, hin und her, Aktion und Reaktion. In allem, was existiert, ist eine Bewegung. Diese Pendelbewegung zeigt sich auf allen Ebenen. Das Pendel schlägt jedoch nur so weit aus, wie ihm auf der Gegenseite Schwung gegeben wurde. Menschen, die einen Wutausbruch herauslassen, erfahren von dem mit Hass bedachten Menschen die gleiche Hassreaktion. Das Prinzip des Rhythmus beeinflusst auch das Geben und Nehmen. Nur wer etwas gibt, wird in dem Masse erhalten, was er gegeben hat. Wenn ich an meiner Arbeitsstelle eine gute Leistung erbringe, werde ich ein gutes Resultat erhalten. Umgekehrt werde ich meine Arbeitsstelle nicht lange behalten, wenn ich nicht genug Engagement dafür hergebe. Ebenso ist es in der Partnerschaft. Wenn ich Liebe gebe und mich selbst mit Liebe fülle, werde ich zwangsläufig auch große Liebe zurückbekommen.

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung

Das Prinzip der Schöpfung und der Zerstörung. Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz. Es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz. Die mentale Erhebung des Menschen macht ihn zu einer Ursache für eine gewollte Wirkung. Nur das All selbst kann sein Wesen begreifen. Wir Menschen sind nicht das All. Wir erzeugen geistige Schöpfungen. Der Geist des Alls erzeugt unzählige Universen, die vergehen und neu entstehen. Nichts geschieht, ohne das dafür eine Ursache gesetzt wurde. Durch eine Erhöhung der Schwingung in unserem Bewusstsein setzen wir die Ursache für ein Leben, was von uns gewollt ist. Wir selbst sind der Meister unseres eigenen Lebens. Genauso gilt, dass das, was ich einem Mitmenschen an Negativen antue, mit Sicherheit wieder auf mich zurückkommt. Das Gesetz des Ausgleichs (Karma) sorgt dafür, dass wir das ernten, was wir auch aussäen. Jeder Mensch soll ein entsprechendes „Karma-Konto“ besitzen. Darin sind alle Gedanken, Gefühle und Taten enthalten, die ich jemals gedacht, gefühlt oder getan habe. Nichts geht verloren. Entsprechend der Informationen, die vorliegen, werden Minus- oder Pluspunkte erfasst, die in diesem irdischen Leben abgetragen werden sollen. Unser Karma führt uns wie ein Magnet durch unser Leben. Damit verbunden ist ein lebenslanger Lernprozess, der den eigentlichen Sinn in unserem irdischen Leben ausmacht.

7. Das Prinzip des Geschlechts.

Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich in allen Plänen. Das Prinzip wirkt immer in der Richtung Zeugung, Neubildung, Schöpfung. Das männliche Prinzip richtet eine bestimmte Energie auf das weibliche Prinzip und das weibliche Prinzip verrichtet die schöpferische Arbeit. Das männliche Prinzip wird gleichgesetzt mit Triebkraft, objektivem, bewusstem, freiwilligem und aktiven Geist. Das weibliche Prinzip enthält die Attribute Verwirklichung, subjektiven, unbewussten, unfreiwilligen und passiven Geist. Das weibliche Prinzip kann ohne den Anstoß durch das männliche Prinzip nichts verwirklichen. Das eine Prinzip ist vom anderen abhängig. Das männliche Prinzip verkörpert den Geist, das weibliche Prinzip die Seele. Beide bringen die Schöpfung hervor; die materielle Erscheinung. Es liegt eine Dualität des Geistes vor: das „Ego-Ich“ und das „Ich-Bin im Hier und Jetzt“. Das Ego unterliegt Launen und strebt nach immer neuem Besitz von Dingen in der äußeren Welt, die ihren geistigen Ursprung in anderen Menschen haben. Die Konzentration auf das „Ich-Bin“ ist nötig, damit meine geistige Arbeit meine Schwingung überträgt und so mein Leben anhaltend bereichert.

(Quelle: Hermes Trismegistus, Das Kybalion, hermetische Philosophie)

Mit dem Anteil der Sinne an der Erkenntnis beschäftigten sich schon die Menschen in der Antike. Der griechische Philosoph Empedokles aus Akragas (495 – 435 v. Chr.) war der Meinung, dass die Sinnesorgane über porenartige Öffnungen diverse Absonderungen der Dinge aufnehmen, woraus Empfindungen und Wahrnehmungen hervorgerufen werden. Platon (427 – 347 v. Chr.) zweifelte an der direkten Vermittlung der Welt durch die Sinne, da die Natur nur als Schatten dieser Ideen beziehungsweise idealen Urbilder bestehe. Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) war der Auffassung, dass nichts ins Bewusstsein gelangen kann, was nicht vorher in den Sinnen war. Jeder einzelne Sinn vermittelt uns bestimmte Eigenschaften der Dinge, die erst durch den allgemeinen Sinn zum brauchbaren Abbild der Wirklichkeit zusammengefasst werden. Die Sinnesorgane stellen die Verbindung zur Welt her und beliefern so über ihre jeweiligen Rezeptoren das Gehirn mit Informationen. Diese Auffassung lag schon sehr nahe bei der heute geltenden Auffassung der Wissenschaften.

Auch machte man sich in früheren Zeiten, jenseits von Religion und Mystik, Gedanken über das, was sich mit der reinen Wahrnehmung über die Sinne nicht erklären ließ. Das buddhistische Ayatana zählte auch das Denken zu den Grundlagen geistiger Prozesse. Die Buddhisten gingen davon aus, dass man verschiedene Sinnesgegenstände, gemeint waren Wind, Feuer, Wasser, Erde und Äther, nicht gleichzeitig wahrnehmen könne. Ähnliche Ansichten hatte auch der Philosoph Roger Bacon (1214 – 1294), in dem er feststellte, dass die Natur dem bloß sinnlichen Menschen vieles verberge. Er meinte, dass in der Mathematik der Hauptschlüssel aller Wissenschaften gefunden werden kann.

In unserer Zeit erweiterte der Anthroposoph Rudolf Steiner (1861 – 1925) die bis dahin bekannten fünf Sinne auf 12 Sinne, indem er Lebens-, Bewegungs-, Gleichgewichts-, Wärme-, Sprach-, Denk- und den Ichsinn hinzunahm. Er ging von einer Entsprechung des Menschen mit dem kosmischen Leben aus und behauptete, das gesamte Seelenleben bewege sich so gleichsam zwischen den 12 Sinnen, wie sich die Sonne zwischen den 12 Sternbildern bewegt.

Die Klugheit in der Weltsicht der Weisen besteht darin, dass die Ansichten nicht als Fakten im Kopf erdacht sind, sondern in der Stille erfahren werden. Das geschieht beim Hinduismus im Yoga, beim Judentum in der Kabbala, beim Christentum in der Mystik und beim Buddhismus im ZEN. In den alten Schriften steht, dass der Mensch sich selbst durch das Auge der Erkenntnis verstehen muss. Wenn man seine wahre Natur erkenne, dann sei das die Befreiung oder Erleuchtung. Es gehe darum, die Dualität zwischen Geist und Körper zu überwinden und deren Einheit zu verstehen. Die Erleuchteten erfahren die Wirklichkeit, den Urgrund allen Seins, das wahre Wesen des Menschen und die Einheit von allem, was ist, indem sie in der Stille spüren, dass keine zweigeteilte Wirklichkeit in Himmel und Erde besteht. Alle Dinge und Erscheinungen sind miteinander verbunden. Diese Erfahrung der Verbundenheit aller Dinge sei nicht nur den Weisen vorbehalten, sondern das stehe jedem Menschen offen, wenn er konsequent daran arbeitet, weil wir alle ohne Ausnahme dazu die göttliche Befähigung haben.

Alle Menschen können mithilfe von Yoga und Meditation ihre Fähigkeit entwickeln, sich in einen solchen Bewusstseinszustand zu versetzen, der die Verbindungen zu unserem Urgrund herstellt. Man wird dabei in ein tiefes Gefühl der Liebe eintreten und die Rückwirkung spüren, die Welt um sich herum ab da ganzheitlich und in ihrer wahren Pracht zu erkennen. Genauer kann man das beschreiben, wenn man sich mit der jahrtausende alten Yogatechnik beschäftigt. Der Yogi gelangt über seine Konzentration während der Meditation zu einer tiefen Versenkung in sich selbst und dadurch in die wahre Welt des Seins. Acht Stufen führen dabei den Übenden zu einer Verbindung mit dem Göttlichen:

 ein aufrichtiges und lauteres Leben führen,

 die innere Angleichung seines Willens an sein Schicksal herstellen,

 die vollkommene Kontrolle des Körpers praktizieren,

 die Beherrschung des Atems,

 die Kontrolle über alle Sinne,

 das Fixieren des Denkens auf einen Punkt,

 eine vom Meister vorgegebene Vorstellung zu meditieren und

 die tiefste Versenkung und Vereinigung mit dem göttlichen Geist.

Die beiden ersten Übungen finden sich in allen Religionen wieder; so etwa beim Christentum in den Zehn Geboten. Eine Erleuchtungserfahrung kann man jedoch nicht bloß durch den eigenen Willen herbeiführen. Diese kann man nur durch eigene intensive Vorbereitung erreichen. Es geht dabei um eine ganzheitliche Erfahrung, die unsere körperlichen Zentren, Geist, Herz und Bauch ansprechen und eine ganzheitliche Erfahrung vermitteln. Durch eine Erleuchtungserfahrung wird dem Meditierenden das Wesen der Natur präsent im Hier und Jetzt, weil die Entfaltung der Seele nur in der Gegenwart stattfindet.

Die meisten Menschen waren in ihrem Leben nur in den ersten Jahren, in ihrer Kindheit, richtig im Hier und Jetzt gegenwärtig. Durch eine neue Erfahrung vom Jetzt ändert sich die Persönlichkeit bei jedem Menschen tiefgreifend. Nach der Erkenntnis, dass alles miteinander verbunden ist, ändert sich radikal die eigene Lebenseinstellung, die Weltanschauung und das Selbstwertgefühl. Der derartig Erleuchtete weiß, wer er eigentlich ist und woher er kommt. Er verliert seine Angst vor dem Tod, weil er erkennt, dass Geburt und Tod nur Illusionen sind. Er fühlt sich geborgen und hat sein Ego aufgegeben. Er spürt eine liebevolle Geborgenheit. Alles Sichtbare und Erlebbare ist für ihn die Realität des Urgrundes. Er spürt, dass Gott ihn bei jeder seiner Empfindungen leicht berührt. Er erkennt sich selbst in seinen Kindern, seinen Eltern und Großeltern. Er verliert durch die Erfahrung der Verbundenheit allen Seins die Angst vor dem Alleinsein, weil Gott immer bei ihm ist. Es entfällt der Wunsch oder die Sehnsucht von einem bestimmten Partner geliebt werden zu müssen, denn man ist in der universellen Liebe eingebettet. Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft werden eins. Ansprüche reduzieren sich auf das Wesentliche.


Völliger innerer Frieden ist erst dann möglich, wenn man das Wesen sein kann, was man von seiner Bestimmung her schon ist.

4. Die Naturwissenschaften und ihre Erkenntnisgrenzen


Worin besteht unsere Realität? Was ist der Sinn des Lebens? Welches Verhältnis haben Geist und Materie? Sind wir unserem Schicksal ausgeliefert oder gestalten wir unser Leben selbst? Was bleibt von uns, wenn wir sterben? Mit diesen und weiteren Fragen wollen wir uns in den nächsten Abschnitten dieses Buches beschäftigen.

Doch zunächst einmal untersuchen wir die Frage: können wir unsere Realität denn wirklich beschreiben und welche Erkenntnisgrenzen haben unsere Wissenschaften? Die klassische Metaphysik (die Wissenschaft von den ersten Ursachen des Seins) beschäftigt sich mit solchen Fragen, warum überhaupt etwas existiert und was die erfahrbare Wirklichkeit ausmacht. Der Philosoph Immanuel Kant resümierte für seine damalige Zeit den Stand der Wissensentwicklung so, indem er sagte, dass jeder Versuch Theorien über die Wirklichkeit aufzustellen, die hinter den Dingen und Erfahrungen liegen, zum Scheitern verurteilt ist. Auch die moderne Wissenschaft spricht noch heute nur in Gleichnissen. Jetzt sind wir bei der naturwissenschaftlichen Erkenntnis viele Schritte weiter, aber kommt man bei den Grundfragen unseres Seins schon zu empirischen Beweisen oder zu glaubwürdigen Antworten? Die meisten Menschen wünschen sich Antworten auf diese Fragen, weil ihr kritischer Verstand zufrieden gestellt werden möchte.

Das heutige Wissen der Welt übersteigt jegliche Aufnahmefähigkeit des einzelnen Menschen. Immer weiter spezialisierte Wissenschaftler bearbeiten immer kleinere Felder der zunehmend komplexer werdenden Realität. Wissen wird heute immer weniger als Erkenntnisgewinn des Forschenden und immer mehr als Ware betrachtet, die vermarktet werden muss. Das verschiebt die Relationen zwischen der Grundlagenforschung und den Anwendungswissenschaften und erzeugt eine Kluft zwischen dem Forschenden und den Wirtschaftsunternehmen. Forschungsergebnisse werden eher bekannt, wenn Sie die Vermarktung fördern. Was manch ein Naturwissenschaftler selbst neu entdeckt hat, bleibt bisweilen sein Geheimnis, da er mit seiner Entdeckung nicht direkt dem Kommerz dienen kann (Forschungsinstitute brauchen für ihren Forschungsbetrieb immer viel Geld, bekommen aber zu wenig). Andere Wissenschaftler wiederum scheuen sich beim Veröffentlichen von einer neuen Theorie vor dem Hohn ihrer Wissenschaftskollegen, weil einige von denen fürchten, beim Wissensgewinn Boden zu verlieren und mehr an ihr verletztes Ego denken, als an den Wissenschaftsfortschritt.

Mitunter wird die Erforschung unbekannter Phänomene völlig hinten angestellt. Was der Naturwissenschaftler in seinem Forschungsinstitut wirklich denkt, wenn er mit derartigen Grenzerfahrungen in Berührung kommt, behält er dann doch lieber für sich. Andererseits muss man sich bei dieser Art Forschung auf Beobachtungen und Messungen energetisch fortwährend vibrierender Atome und Quantenteilchen in einer Punktaufnahme verlassen und feststellen, dass es etwas absolut real Feststehendes nicht geben kann.

Welche Kriterien kennzeichnen eine wissenschaftliche Theorie?

 sie muss widerspruchsfrei beschrieben werden,

 die Wirklichkeit logisch erklären,

 sie muss unnötig lange Erklärungen vermeiden (Ockhams Rasiermesser),

 die Hypothesen sollen überprüfbar sein,

 es müssen Vorhersagen gemacht werden, die praktische Bedeutung haben und

 es muss entschieden werden, ob die Thesen richtig sind.

Nehmen wir hier zum Beispiel das Atommodell. Es ist das kleinste Teilchen, welches auf chemischem Wege nicht weiter geteilt werden kann. Es besteht aus Atomkern und Hülle. Im Atomkern befinden sich positiv geladene Protonen und neutrale Neutronen. In der Atomhülle bewegen sich negative Elektronen auf bestimmten Bahnen um den Atomkern herum. Der ursprüngliche Nachweis dieser Atomstruktur konnte erst im Jahr 1906, aber damals nur indirekt, geführt werden. Bis zur Entdeckung durch Ernest Rutherford in einem Streuversuch wussten die Physiker nicht, dass die Masse des ganzen Atoms fast ausschließlich auf seinen kleinen Kern konzentriert ist. Rutherford ließ Goldfolie mit Alphateilchen beschießen. Diese Alphateilchen drangen nicht alle auf einer geraden Linie durch die Goldfolie hindurch, sondern sie wurden teilweise zerstreut, wenn sie auf die Atomkerne der Goldatome trafen. Der Abprall der Alphateilchen von etwas Unsichtbarem erlaubte die Hypothese, dass sich an der Abprallstelle ein Atomkern befinden muss, welcher fest ist. Das war eine indirekte Beweisführung, die jedoch den Kriterien über eine wissenschaftliche Theorie entsprach.

Wir wissen heute, dass die Atomhülle einen zehntausendfach größeren Radius hat als ein Atomkern. Würde ein Atommodell die Größe einer Kathedrale haben, dann entspräche der Kern etwa der Größe einer Erbse. Der Atomkern hat ein Volumen von einem Billiardstel des Gesamtvolumens des Atoms. Der Atomkern besteht aus Protonen, Nukleonen, Neutronen und bestimmten Kernbindungskräften. Die Teilchen des Atomkerns bestehen aus Quarks, welche wiederum aus Pre-Quarks bestehen sollen. Im Atom existiert ein „energetisches Herz“, das bereits den Drang nach Leben enthält. Das Atom empfängt von seiner energetischen Existenzebene, außerhalb unseres Raum-Zeit-Universums, vom großen Hintergrundinformationsspeicher, dem Universalvakuum, Informationen, mit dem es in direkter Verbindung steht. Im Atom befindet sich bereits ein Lebensurspung, der das Atom zur Entwicklung von Leben antreibt, indem dieses sich anderen Atomen und Materieverbänden bewusst anschließt. Das reine Bewusstsein ist das Lebensprinzip, welches sich in jedem Atom befindet. Über das Universalvakuum ist das Atom mit allem verbunden und an allem physischen Werden intelligent beteiligt.

Das Atom wird angeregt, über die Atomhülle Verbindungen einzugehen durch Elektronenaustausch mit anderen Atomen; Moleküle entstehen. Das Atom trägt bereits eine Wertung von Liebe und Hass in sich, indem es anziehende und abstoßende Reaktionen zeigt. Das Atom besteht fast ausschließlich aus leerem Raum. Beim Atom überwiegt die Energieform die Materieform bei weitem. Materie besteht also aus fast nichts. Die Atome besitzen Welleneigenschaften und Materieformen als „Materiewelle“ (Broglie-Gleichung). Materie ist Energie in verdichteter Form und ist Geist auf einer niedrigeren Schwingungsebene der Dichte.

Wir verlassen jetzt den atomaren Raum und kommen in den subatomaren Raum, der untersten aber noch spannenderen Etage unserer Realität. In der Welt der Quanten handelt es sich um Elementarteilchen, die sich wahrscheinlich nicht mehr weiter teilen lassen. Quanten sind die kleinsten physikalischen Einheiten. Sie sind kleinste Pakete mit einer bestimmten Portion Energie.

In der Quantenmechanik gibt es Erscheinungen, die man mit unerklärlichen Phänomenen gleichsetzen kann. Im Welle – Teilchendualismus kennt man in der Physik das Doppelspaltexperiment. Bei diesem Experiment werden von einer Lichtquelle Photonen (Lichtteilchen) auf eine Projektionswand geschossen. Davor steht eine Tafel, welche zwei durchlässige Spalten hat, wovon eine verschließbar ist. Bei nur einem geöffneten Spalt entsteht nach dem Durchtritt der Photonen an der Projektionswand ein Streifenmuster. Genau das, was man erwarten würde. Die Photonen verhalten sich, als hätte man irgendeine Art Kügelchen durch den Spalt auf die Projektionsleinwand geschossen (Abb. 2). Bei zwei geöffneten Spalten würde man als Abbild der 2 Spalten hinter der Wand zwei Häufungen des Auftreffens von solchen Photonen erwarten. Aber es passiert etwas ganz anderes: Hinter der Wand treffen die Photonen nicht in zwei erwarteten Streifen auf, sondern in zahlreichen hellen und dunklen Streifen, in einem so genannten Interferenzmuster, ähnlich den Wellen, die ein Stein erzeugt, wenn man ihn ins Wasser wirft (Abb. 3).


Abb. 2: Einspalt-Streifenmuster


Abb. 3: Doppelspalt-Interferenzmuster


Abb. 4: Doppelspalt-Streifenmuster mit Messinstrument (Beobachter)

Wiederholt man die zweite Versuchsanordnung mit zwei Spalten und positioniert ein Messgerät vor die Tafel mit den zwei Spalten, um festzustellen durch welchen Spalt die Photonen gehen, passiert etwas ganz außergewöhnliches. Es entsteht kein Interferenzmuster sondern ein doppeltes Streifenmuster. Die Photonen verhalten sich anders, als wüssten sie, dass sie beobachtet werden (Abb. 4).

Festzustellen ist, dass Atome und Atomteilchen sich das eine Mal wie Teilchen, ein anderes Mal wie Wellen verhalten oder auch beides sind. Die Photonen, die durch den Doppelspalt geschickt werden, sind in Wirklichkeit weder Teilchen noch Wellen. Die Photonen müssen mit einer Informationsebene verbunden sein, die ihr Verhalten so vorgibt.

Die Physiker wissen einfach nicht, was in den Experimenten einmal die Eigenschaft von Teilchen, ein anderes Mal eine Welleneigenschaft zeigt. Sie wissen nur, dass dieses Phänomen existiert. Die Quantenmechanik ist dadurch zwar wissenschaftlich aber sie ist keine Theorie, die das Verhalten der Teilchen genau begründet. Unerklärliche Phänomene, die noch keine nachweisbare Realität haben, konnten wir eben kennenlernen bei dem Doppelspalt-Versuch. Dieser Versuch wurde und wird weltweit unzählige Male in verschiedenen Laboren mit den gleichen Ergebnissen wiederholt.

Die Quantenteilchen weisen folglich solche Eigenschaften auf:

 Sie sind denkende Partikel,

 Sie haben Verbindungen zum Universalvakuum über die Raum- und Zeitgrenzen hinweg,

 Sie sind mit einem transpersonellen Bewusstsein verbunden, mit einem „Jenseits“, dass ihnen ihre Verhaltenweise vorgibt,

 Sie können Informationen austauschen und zwar augenblicklich, ungeachtet Ihrer Entfernung zueinander,

 Sie wirken jenseits vom Gesetz von Ursache und Wirkung.

Quanten sind sowohl Teilchen als auch Wellen. Dadurch ist etwas zugleich es selbst und in etwa auch sein Gegenteil. Geburt und Tod sind deshalb in einem höheren Raum ebenfalls dasselbe, nur in einer modifizierten energetischen Schwingung. Das, was die unzähligen Wellenüberlagerungen ohne gegenseitige Aufhebung übersteht, ist unsere materielle Wirklichkeit. Ähnlich den Wasserwellen, wo sich Wellenberg und Wellenberg verstärken und Wellental und Wellenberg sich gegenseitig aufheben. Realität existiert in zwei verschiedenen Formen: als Materie oder als Strahlung, d. h. Energiewelle bzw. elektromagnetische Welle. Die tote Materie kommt in dem Moment zur lebendigen Existenz, indem Instabilitäten in einzelnen Wellenüberlagerungen eintreten und ihre geregelten Durchmischungen unterbrochen werden. Diese offene Entwicklungsmöglichkeit tendiert in die Welt des Lebens, entfaltet sich dort über lange Zeiträume bis sie schließlich in der Lage ist, sich selbst zu reproduzieren. Der Lebensdrang der elementaren Teilchen wird sichtbar.

Zuerst werden Einzeller durch das Entwicklungsstreben der Elementarpartikel hervorgerufen, dann entstehen Pflanzen und schließlich organisieren sich höhere Organismen mit entwickelten Empfindungen.

Dann kommt es zum menschlichen Bewusstsein und bezogen auf die Einheit von allem was ist, strahlt dieses vollkommene und individualisierte Bewusstsein durch seine Schöpfungskraft zurück in den Urgrund der Schöpfung. Es findet sozusagen eine Rückmeldung über dessen Entwicklungszustand statt, was wiederum Signale hervorruft, welche die weitere Ausformung des Geistes beeinflussen. Der Geist gebietet jetzt in seiner individualisierten Form über die Materie, er ist in gleicher Qualität ein Teil des kosmischen Bewusstseins, dem reinen Bewusstsein.

In einem bekannten Höhlengleichnis beschreibt der griechische Philosoph Platon die Bedingungen der Ausformung der menschlichen Wahrnehmung an einem Beispiel: Gefangene würden seit ihrer Kindheit in einer Höhle so an den Boden gefesselt, dass sie auf ihrem Platz bleiben mussten und nur nach vorne sehen können. In der Mitte der Höhle brennt ein Feuer, welches die Schatten der hinter den Gefangenen vorübergehenden Menschen, die verschiedene Kunstwerke tragen, an die Wand wirft. Auf keine Weise könnten, so Platon, diese Gefangenen irgendetwas anderes für das Wahre halten als die Schatten an der Höhlenwand. Die Gefangenen hielten ihre Höhle für die gesamte Realität, die ganze Welt. Sie sehen nur die Schatten von Ereignissen der Wirklichkeit. Sie halten diese Schatten für die ganze Wahrheit.

Dieses Gleichnis hat auch für die heutige wissenschaftliche Erkenntnistiefe unserer Welt eine große Bedeutung. Wir halten das, was wir sehen, beziehungsweise mit unseren fünf begrenzten Sinnesorganen wahrnehmen für die Wirklichkeit, obwohl das Spektrum der Erscheinungen vielfach größer ist, als das, was wir tatsächlich wahrnehmen. Das Abbild unserer Realität ist ein unvollständiges, weil das Bild von unserer Netzhaut im Auge zweidimensional aufgenommen wird. Unser Gehirn vergleicht die Eindrücke erst mit unseren Erfahrungen und derartig ausgefiltert präsentiert sich das Abbild als dreidimensionales Objekt in unserem Bewusstsein. Wir merken nicht einmal, dass unendlich vieles, was in unsere begrenzte Wahrnehmung eindringt, von außen kommende Hinweise über die sehr viel breitere wahre Realität ist. Wir sehen gewissermaßen nur unsere eigene Erfahrung.

Was geschähe, wenn in dem Gleichnis von Platon jemand den Gefangenen erzählen würde, wie die Wirklichkeit aussieht und dass sie nur Schatten der Realität an ihrer Höhlenwand gesehen haben? Die Gefangenen würden das zunächst nicht glauben wollen. Sie würden dann nach und nach ihre eigenen Schatten von den Schatten der vorübergehenden Menschen trennen und sie würden stückweise etwas von der Außenwelt erfahren. Dieses Gleichnis eignet sich sehr gut dafür zu erahnen, was hinter unserer eigenen beschränkt wahrgenommenen Welt eigentlich liegt. Das, was wir beobachten, teilt sich in solche Erfahrungen, die wir in unserer wahrnehmbaren Welt erkennen oder solche Dinge, die wir mit unserem beschränkten Wahrnehmungsvermögen nicht sehen, aber eine Ahnung davon haben, weil bestimmte Informationen die Grenze unserer Wahrnehmung überschreiten. Diese Ahnungen oder Annahmen gehören dann zur Erfahrungswissenschaft.

Genauso gehört zu unseren Erfahrungswissenschaften die Annahme, dass wir in einem Raum-Zeit-Universum leben. Dieses ist aber von einem Universalvakuum umschlossen. Dieses Vakuum ist ein von Masseteilchen weitgehend befreiter, aber nicht völlig leerer Raum. Diesen Zustand können wir auf der Erde experimentell nachstellen durch die Schaffung eines Unterdrucks in einer Röhre durch das Abpumpen der Luft, wodurch diejenigen Teilchen, die in der normalen Atemluft ansonsten enthalten sind, weitgehend entfernt werden. Das Universalvakuum, welches das ganze Universum durchzieht, beinhaltet keine Rauminformationen und auch keine Zeitinformationen. Das Universalvakuum befindet sich deshalb außerhalb vom erfahrbaren Raum-Zeit-Universum. Zwischen dem Raum-Zeit-Universum und diesem Vakuum findet ein Informationsaustausch statt in Form von elektromagnetischen Wellen (Photonen) und Teilchenströmen (Neutrinos, Partikel, kosmische Strahlung). Das Raum-Zeit-Universum und das Universalvakuum bilden begrifflich zusammen das Universalkontinuum, die Gesamtheit all dessen, was existiert. Aber wie geschieht der Informationsaustausch in diesen Welten?

Hier kommen wir wieder zurück zum Doppelspaltexperiment. Du erinnerst dich; Lichtteilchen gehen durch zwei Spalte. Wenn man einen dieser Spalten abdeckt, verschwinden die bekannten Interferenzmuster. Es gibt nur noch einen einzigen Streifen an der dahinterliegenden Projektionswand. Öffnet man nun wieder beide Spalten und schießt im Sekundentakt Photonen auf beide Spalten, erscheint wieder nach entsprechender Zeit ein Interferenzmuster. Irgendwie scheint das Photon „zu wissen“ das beide Spalten geöffnet sind. Dieses „Wissen“ kann das Teilchen nicht aus unserem Raum-Zeit-Universum bekommen haben. Der Physiker John S. Bell hat nachgewiesen, das es keine verborgenen Verbindungen zwischen zwei Photonen im Raum-Zeit-Universum geben kann, weil es dafür in der Quantenphysik keine Theorie gibt. Die Quelle der Information muss also im Universalvakuum liegen.

Gänzlich spukhaft wird es, wenn man an beiden Spalten der von den Photonen zu durchfliegenden Wand ein Messgerät anbringt, welches herausfinden soll, durch welchen Spalt die Teilchen gehen; geschieht etwas noch unfassbareres. Die Photonen gehen jeweils immer nur durch einen Spalt. Aber nun ist das Interferenzmuster wieder verschwunden und es zeigen sich zwei Photonen-Streifenmuster ohne Interferenz. Es stellte sich heraus: Das Messgerät ist der Grund für das andere Verhalten der Photonen. Diese Teilchen reagieren merkwürdigerweise anders, wenn ein „Beobachter“ eingeschaltet ist. Das Quantenobjekt verhält sich nicht mehr so, wie es sich verhält, wenn es nicht beobachtet wird. Das Quantenobjekt tritt mit seiner Umgebung in eine Wechselwirkung (Kohärenz). Immer wenn die Wissenschaftler in einem solchen Versuch Informationen über den Weg eines Photons herausfinden wollten, durch welchen Spalt es geht, verhält es sich anders. Es ist einmal eine Welle, während es im anderen Versuch ein Teilchen ist (Welle-Teilchen-Dualismus).

Dort, wo diese Teilchenphänomene stattfinden, ist der Übergang zwischen dem Raum-Zeit-Universum und dem Universalvakuum zu finden. Im Universalvakuum ist die Information, dass das Teilchen in das Raum-Zeit-Universum eintritt, bereits vorhanden. Folglich erfolgt der Informationsaustausch zwischen den Teilchen im Universalvakuum. Alle Elementarteilchen, die aus einer Quelle kommen, sind miteinander verschränkt, kommunizieren miteinander, auch über weite Entfernungen. Diese Verschränkung (Quantenkorrelation) bezeichnete Albert Einstein als „spukhafte Fernwirkung“ und wollte sich damit nicht weiter beschäftigen. Das Universalvakuum muss also ein riesiger Informationsspeicher sein, wo die Daten über alle Existenz und die Kommunikation der Teilchen untereinander enthalten sind.

Bei Versuchen zur Verschränkung von Teilchen zum Beispiel durch die Polarisation von Photonenpaaren im Laborversuch oder bei der Lichtmessung an Doppelquasaren im Universum zeigt sich, das sich der Informationsaustausch schneller als die Lichtgeschwindigkeit vollzieht, selbst über riesige Entfernungen von 50.000 Lichtjahren hinweg. Das wiederum bedeutet, dass jeweils eines der Photonen im Zwei-Photonen-Experiment weiß, dass das jeweils andere gemessen wird und welche Eigenschaften dieses dabei annimmt. Die Photonen können, wie alle Untersuchungen belegen, ihre Informationen nicht aus dem uns geläufigen Raum-Zeit-Universum erhalten. Die Information muss von außerhalb dessen kommen, was wir für unsere Realität halten.

Daraus folgt, dass das Universum, der für unsere Erfahrungswissenschaft zugängliche Teil, nicht alles ist, was existiert. Außerhalb unserer Erfahrungsgrenzen liegt das Universalvakuum als weiterer Teil unserer Wirklichkeit. Das Universalvakuum hat mit dem Raum-Zeit-Universum über die Quantenobjekte einen ständigen, qualitativ intelligenten Informationsaustausch. Weder die Zeit noch riesengroße Entfernungen schränken diesen Informationsaustausch ein. Die Reaktionen des Universalvakuums erfolgen augenblicklich und unabhängig von unserer Raum-Zeit-Erfahrung. Die Schlussfolgerung daraus ist: Es gibt eine Bewusstseinsform, welche außerhalb des bewussten Denkens der Menschen liegt und welches mittels bestimmter Quanteneffekte auch auf das Bewusstsein des Menschen einwirken kann oder es sogar erst hervorbringt (Abb. 5).


Abb. 5: Quanten entstehen aus potentieller Energie

Das bestätigten auch Versuche aus den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf dem Gebiet der Gedanken- und Bildübertragung, die von den Physikern R. Targ und H. Puthoff durchgeführt wurden. Jeweils eine Versuchsperson sitzt bei diesem Versuch in einer anderen abgeschirmten Kammer und beide Personen sind an einem separaten Elektro-Enzephalogramm (EEG) angeschlossen. Dann wird die als „Sender“ bezeichnete Person hellen Lichtblitzen ausgesetzt. Das EEG zeichnet rhythmische Gehirnwellen auf, welche die Lichtblitze verursachen. Die Auswertung des EEG beider Personen zeigt später, dass der „Empfänger“ kurzzeitlich versetzt die gleichen Gehirnwellenmuster wie die des „Senders“ hat, obwohl er die Blitze selber nicht gesehen hat. Fazit: die Gehirnwellen werden mittels Quanten-Energie-Effekten vom Gehirn des „Senders“ über das Universalvakuum außerhalb von Raum und Zeit augenblicklich auf das Gehirn des „Empfängers“ übertragen.


Das Raum-Zeit-Universum ist unsere sichtbare und erlebbare dreidimensionale Welt. Das Vakuum durchdringt und umschließt unsere Dreidimensionalität. Vom Vakuum, in welches die Elementarteilchen durch die Beobachtung kurzzeitig übergehen, erhalten sie augenblicklich die Information, wie sie sich verhalten sollen, nämlich für unsere Erwartungen unvorhersehbar. Die Elementarteilchen zeigen Bewusstsein, mit welchem sie über das reine Bewusstsein in Verbindung stehen. Das Vakuum enthält Informationen in Form von Raumpunkten, Vakuumenergie als statische Energie und primäres Bewusstsein. Das, was wir Jenseits nennen, ist der Raum hinter dem Raum-Zeit-Universum.

Darmowy fragment się skończył.

Ograniczenie wiekowe:
0+
Data wydania na Litres:
22 grudnia 2023
Objętość:
243 str. 23 ilustracji
ISBN:
9783867776431
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