Czytaj książkę: «Denkspiele»
Ines Moser-Will • Ingrid Grube
Denkspiele
Ines Moser-Will
Ingrid Grube
Denkspiele
Fitnessübungen
für helle Köpfe

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind
im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Lektorat: Christiane Martin, Köln
Umschlaggestaltung: Martin Zech, Bremen | www.martinzech.de Umschlagfoto: Imagewerks/Getty Images
©2016 GABAL Verlag GmbH, Offenbach
Das E-Book basiert auf dem Buch „Denkspiele“ von Ines Moser-Will und Ingrid Grube,
©2009 GABAL Verlag GmbH, Offenbach.
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung, auch auszugsweise,
nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.
ISBN Buchausgabe: 978-3-86936-013-3
ISBN epub: 978-3-86200-048-7
www.gabal-verlag.de
Inhalt
Einstieg

Das Ziel von »Denkspiele«
Dieses Buch richtet sich an alle, die ihre geistige Leistungsfähigkeit steigern oder erhalten wollen. Es werden einfach auszuführende Hinweise und vielseitige Beispiele vermittelt, damit das Gehirn möglichst optimal arbeiten kann. Da dieses Ziel nicht in ein paar Stunden oder einem mehrwöchigen Training erreicht werden kann, sondern ständiges Berücksichtigen verschiedener Voraussetzungen und tägliches kurzes, aber gezieltes Üben erfordert, finden Sie eine große Auswahl an Vorschlägen, die beinahe überall, jederzeit und ohne spezielles Material durchgeführt werden können.
»Fit im Denken« ist nicht einem hohen Wissensstand gleichzusetzen, sondern bedeutet, offen zu sein für alles, was das Leben mit sich bringt, Probleme anzupacken, bestmögliche Lösungen zu finden, diese zu realisieren und zu den sich daraus ergebenden Anpassungen mit Überzeugung »Ja« zu sagen.
»Weshalb dann Übungen durchspielen, die mit meinen Alltagsproblemen voraussichtlich wenig zu tun haben?«, werden Sie sich nun fragen. – Dieser Einwand ist berechtigt. Unsere Antwort: »Vergessen ist normal und schon gar nicht eine Schande; aber Vergessen ist ärgerlich und oft schuld an unbefriedigenden Lösungen.« Die Tipps und Übungen in diesem Buch halten oder bringen Ihr Arbeitsgedächtnis (auch Kurzzeitgedächtnis oder Kurzspeicher genannt) in Schwung; sie erweitern die Merkspanne und erhöhen die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit. Ohne Arbeitsspeicher geht nichts – er ist immer beteiligt: Denken, Planen, Beurteilen, Kombinieren, Entscheiden und vieles mehr. Dort setzen wir an. Erläuterungen zu Fachausdrücken finden Sie ab Kapitel "Kurze Information über das Gehirn".
»Denkspiele« muss nicht Seite für Seite bearbeitet werden. Nach einem ersten Überblick entscheiden Sie sich für Übungen nach Lust und Laune, gemäß den gegebenen Ansprüchen.
Aber um das Gehirn rasch für optimale geistige Leistungsfähigkeit zu aktivieren, wählen Sie zuerst eine einfache Abstreich- oder Suchübung (aus dem Kapitel »Konzentration«, sozusagen als »Aufwärmphase«). Dann folgen Sequenzen für das Verbessern der Gedächtnisleistung (Sprache, Logik, Merkfähigkeit). Sinnesübungen ergeben sich im Laufe des Tages durch vermehrte und bewusste Aufmerksamkeit.
Was geht in Ihrem Kopf
jetzt gerade vor?
Sie DENKEN. Sie können gar nicht anders, es denkt einfach in Ihrem Kopf. Sogar wenn Sie schlafen, wird dort weitergearbeitet. Traumbruchstücke, die Ihnen – falls Sie sich überhaupt erinnern – oft rätselhaft erscheinen, sind Beweise dieses selbstständigen Treibens des Gehirns. Haben Sie schon versucht, sich beim Denken zu beobachten oder herauszufinden, wie Sie denken? – Und? Keine klare Antwort? Warum?
Wenn Sie sich auf das Beobachten Ihres Denkens konzentrieren, wird alle andere Denkarbeit gestoppt, und Sie denken … eben ja … Sie denken, »wie Sie denken«!
»Das, was ich denke, habe ich gedacht, um zu
denken. Jedoch wenn ich darüber nachdenke,
dann ist es nicht mehr das, was ich gedacht habe,
sondern was ich noch nicht gedacht habe.«
Autor unbekannt
Verwirrt? – Wenn Sie Satzteil für Satzteil lesen, innehalten und überlegen, was diese aussagen, verstehen Sie am Schluss diese »Denkvielfalt« erstaunlich gut. Die folgenden Erklärungen, Tipps und Übungen lassen das Denken zum reinen Vergnügen werden.
Werfen Sie nun einen Blick hinter die Denkfassade – ins Gehirn.
Kurze Information
über das Gehirn
Das Gehirn hat zwei gleich aussehende Teile, die mit dem Balken (Corpus calossum) verbunden sind. Je nach Aufgabe arbeitet jedoch die eine oder die andere Gehirnhälfte intensiver. Sie kommunizieren aber stets miteinander und beeinflussen sich gegenseitig.
Die Hirnteile (Hemisphären) kontrollieren die Bewegungen und Empfindungen der jeweils gegenüberliegenden Körperseite.
| Die linke Hirnhälfte gilt eher als »intellektuelle« Seite. | Die rechte Hirnhälfte gilt eher als »musische« Seite. |
| Sie | Sie |
| – denkt logisch, – rechnet, – kontrolliert die Sprache, – trifft Entscheidungen (ja /nein), – lernt bewusst, – verarbeitet Informationen schrittweise (linear), – hat Zeitgefühl und – ist optimistisch. | – denkt ganzheitlich in Bildern, Farben und Melodien, – ist kreativ, – lernt unbewusst, – verarbeitet Informationen gleichzeitig (parallel), – hat kein Zeitgefühl und – ist pessimistisch. |
Es handelt sich nicht um eine fein säuberliche Trennung, sondern um Prioritäten und Tendenzen.
Benennung der Hirnlappen

Arbeitsbereiche des Gehirns

1. zuständig für die höchsten Gehirnfunktionen wie Denken, Planen, Entscheiden, Vergleichen, Wollen
2. Körperbewegungsfeld (motorische Rinde); Vorbereitung komplexer Bewegungsmuster und Erlernen von Handlungsabfolgen
3. Körperfühlfeld (sensorische Rinde); Druck- und Tastempfindungen
4. räumliche Orientierung; Entschlüsselung und Speicherung von körperlichen Wahrnehmungen, beteiligt an Lesen und Rechnen
5. Sehzentrum; Objekterkennung, visuelle Informationen verarbeiten
6. Hörzentrum; Klänge, Sprache und einige Aspekte des Gedächtnisses
7. Steuerung der Motorik; zuständig für die Koordination der Bewegungen, Feinabstimmungen und das Erlernen von Bewegungsabläufen
8. verbindet das Gehirn mit dem Rückenmark; sämtliche Informationen zum und vom Gehirn verlaufen durch den Hirnstamm, zuständig für lebensnotwendige Körperprozesse wie Atmung, Blutdruck, Herzschlag und den Wachheitszustand des Gehirns
Das männliche Gehirn wiegt im Durchschnitt 1375 Gramm, das weibliche Gehirn 1245 Gramm. Das Gehirn von Albert Einstein wog 1230 Gramm.
Das Gehirn macht nur rund 2 Prozent des Körpergewichtes aus, verbraucht aber 20 Prozent des Sauerstoffs und einen ähnlich hohen Anteil an Kohlenhydraten.
Es besteht aus mindestens 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen); einige Hirnforscher reden sogar von bedeutend mehr.
Ein Neuron ist mit bis zu 10.000 anderen Neuronen vernetzt. Jede dieser Nervenzellen kann mit höchstens zwei Zwischenschritten mit jedem anderen Neuron »Kontakt aufnehmen«.
Die Gesamtlänge der Nervenbahnen (Dendriten) beträgt ungefähr 5,8 Millionen Kilometer, was etwa 145 Erdumrundungen entspricht.
Die Speicherkapazität des menschlichen Gehirns ist unvorstellbar groß; Fachleute sprechen von 10150 bit – also fast unendlich viel.
Eine der vielen Milliarden Nervenzellen mit ihren Verbindungen kann man sich vereinfacht wie folgt vorstellen:

Das Gehirn bleibt lernfähig bis ins hohe Alter, es muss aber gefordert und zum Arbeiten angeregt werden, sonst verkümmern die ungenutzten Nervenzellen (Neuronen) und ihre Verbindungen (Dendriten).
Es ist für unser Gedächtnis viel wichtiger, Lösungen zu suchen, als sie zu finden!

Warum summen die Bienen?
Wahrscheinlich, weil sie den Text vergessen haben.
»Erinnerung, du Wächter des Gehirns!«
Shakespeare
»Und etwas Denken ist dem Menschen immer nütz …«
Johann Wolfgang von Goethe
(deutscher Dichter, 1749–1832)
Optimierung der
geistigen Leistungsfähigkeit
Damit das Gehirn möglichst optimal arbeitet und uns nicht in einem entscheidenden Moment im Stich lässt, müssen verschiedene Voraussetzungen berücksichtigt werden.
Mit Übungen für geistige Fitness allein ist es nicht getan, sondern zuerst müssen Wohlergehen und Umfeld gepflegt werden. Das kommt nicht nur dem Gehirn, sondern dem ganzen Körper und auch der Psyche zugute und ist zudem einfach, jederzeit und überall umzusetzen.

»In einem gesunden Körper
steckt ein gesunder Geist.«

Dieses Sprichwort kennen alle; es wird häufig erwähnt, aber teils auch falsch und verletzend interpretiert. Ein kranker, missgebildeter Körper mit einem gesunden, klaren Geist ist keine Seltenheit.
Die Aussage des altrömischen Satirikers Decimus Iunius Iuvenalis (circa 60 – 135 n. Chr.) wurde gekürzt und lautet vollständig:
»Es ist wünschenswert, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist sei.« Er rät den Menschen, anstelle der törichten Wünsche nach Macht und Reichtum die Götter um einen gesunden Körper und einen gesunden Geist zu bitten.

Trinken
Wenn sich der Durst meldet, besteht bereits ein Flüssigkeitsdefizit, und das Gehirn arbeitet nicht mehr optimal. Durst haben ist ein Alarmsignal. Lassen Sie es nicht so weit kommen! Trinken Sie genügend und regelmäßig. Eine Flasche Mineralwasser am Arbeitsplatz oder auf einer langen Autofahrt hilft, den Flüssigkeitsbedarf leichter zu decken. Wenn Sie schwitzen, müssen Sie mehr trinken!

Wasser, ungesüßte Kräutertees,
verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte,
aber auch eine Tasse Kaffee, eine Bouillon
und ab und zu ein Glas Wein sorgen
für Abwechslung beim Trinken.
Ernährung
Essen Sie abwechslungsreich und mit viel Genuss, dann haben Sie bereits einiges erreicht. Vollkornbrot, Teigwaren und Kartoffeln liefern die für das Gehirn wichtigen Kohlenhydrate. Täglich Obst und Gemüse versorgen Sie mit Vitaminen, Mineral- und ausreichend Ballaststoffen. Essen Sie nur wenig tierische Fette! Decken Sie den Fettbedarf vor allem aus pflanzlichen Ölen (Oliven- und Rapsöl, da reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren), viel Fisch und fettarmen Fleischsorten. Ganz auf Fette zu verzichten, wäre falsch; Fett ist der schnellste Energielieferant und ein wichtiger Transportstoff für Vitamine.
Ernährungswissenschaftler empfehlen:

Das sollten Sie täglich mindestens essen und trinken:
■ 1 warme Mahlzeit
■ 1 Portion Obst
■ 1 Portion Gemüse oder Salat
■ 1 Glas Milch, Joghurt, Quark oder Käse
■ 1 Scheibe Vollkorn- oder Vollkornschrotbrot mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit (Mineralwasser, Säfte, Suppe, Tee, Kaffee)
■wenig Fleisch, viel Fisch, ab und zu ein Ei
Zwischenmahlzeiten – Banane, Apfel mit etwas Vollkornbrot, Joghurt mit Haferflocken, Nüsse, gedörrte Aprikosen und Zwetschgen – sind für optimale geistige Leistungen ein Muss.
Bewegung, Entspannung

Durch Bewegung wird das Gehirn mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, was zu besserer, ausdauernderer, ausgeglichenerer geistiger Arbeit führt. Sportliche Spitzenleistungen sind nicht notwendig, sondern regelmäßiges, tägliches, den Möglichkeiten angepasstes Bewegen, zum Beispiel beim Treppensteigen, Erledigen verschiedener Aufgaben, bei häufigen Aufenthalten an der frischen Luft oder beim Schwimmen.

Um Körper und Geist im Gleichgewicht zu halten, ist auch das Entspannen von großer Wichtigkeit. Immer wieder wenigstens 55 Sekunden innerlich und äußerlich abzuschalten und alles hängen zu lassen, ist eine Wohltat und erholsam.

Entspannen Sie sich jetzt! Sie werden anschließend viel aufmerksamer weiterlesen.
Körper, Sinne
Es lohnt sich nicht nur, sondern es ist notwendig, dass Sie Ihren Körper, Ihre Sinne pflegen und auch minimale Schäden möglichst vollständig beheben. Lassen Sie regelmäßig Augen und Gehör kontrollieren. Seien Sie hartnäckig und ausdauernd beim Anpassen von Seh- und Hörhilfen. Bei Sinneseinbußen, die sich meistens schleichend entwickeln, sodass man sich sukzessive daran gewöhnt, sinkt erwiesenermaßen die geistige Leistungsfähigkeit. Aber nach erfolgreicher Korrektur baut sie sich auch wieder auf.

Vermeiden Sie Stress, und schlafen Sie genügend, denn anhaltende Müdigkeit reduziert die geistige Fitness und schadet der Gesundheit.
Psyche, Seele
Sorgen, Ängste, Ärger und Trauer wirken lähmend auf die geistige Leistungsfähigkeit. Bemühen Sie sich, Unvermeidliches anzunehmen und die für Sie bestmögliche Lösung zu finden. Umgekehrt wirken Freude, eine positive Einstellung, Interesse, Neugierde, Aufgeschlossenheit aktivierend und bringen die Hirnzellen in Schwung.
Stimmungsmesser

Sollte Ihnen eine Arbeitsaufgabe aus Ihrem Alltag total missfallen, suchen Sie stur nach etwas Positivem – es ist immer etwas ausfindig zu machen.
Belohnen Sie sich regelmäßig; erfüllen Sie sich einen Wunsch. Legen Sie eine Liste an mit Kleinigkeiten, die Sie erfreuen, um sich zu belohnen und seelische Tiefs zu mildern.
Tun Sie Ihrer Seele Gutes: Gönnen Sie ihr Musik, ein Lächeln oder noch besser ein herzhaftes Lachen. Verweilen Sie dort, wo Sie sich wohlfühlen, und befragen Sie den Stimmungsmesser: Er gibt Hinweise, wie »arbeitsbereit« Ihre geistige Fitness im Augenblick der Überprüfung ist. Voraussetzung ist, dass Sie mit sich selbst ganz ehrlich sind. Selbstverständlich gibt es nicht nur die fünf dargestellten Positionen.
Pendeln Sie sich vor Arbeitsbeginn möglichst nahe der Mitte ein, also bei »voll wach«, und überprüfen Sie während der Arbeit regelmäßig Ihre Stimmung, das heißt Ihre geistige Leistungsbereitschaft.
Damit Sie nicht unnötig Energie verschwenden und zusätzlich frustriert sind, bedienen Sie sich mehrmals täglich Ihres Stimmungsmessers (am besten kopieren und an verschiedenen Plätzen deponieren).

»Ich muss eine ungeheure Menge an Verstand haben: Ich brauche manchmal eine ganze Woche, um mich für etwas zu entscheiden.« Mark Twain (amerikanischer Schriftsteller, 1835–1910)
Kontakte, soziales Netz
Warten Sie nicht, bis Sie aufgefordert werden, bei irgendetwas mitzumachen. Seien Sie wagemutig, regen Sie gemeinsame Spaziergänge mit Freunden oder Bekannten, Treffen und Aktivitäten an. Gehen Sie zu Partys, und nutzen Sie jede Gelegenheit, um ein paar Worte zu wechseln.
Offen zu sein für die Mitmenschen und für neue Situationen, ist ein hervorragendes Training.

Menschen, die in ein gut funktionierendes soziales Netz eingebunden sind, werden erfahrungsgemäß älter und sind gesünder.
Wortsilben zusammensetzen
Haben Sie schon Lust auf eine Übung? Sie erfahren Interessantes über das Verbessern der geistigen Fitness, wenn Sie die bunten 26 Silben zu 13 Wörtern zusammenfügen.

1. _______________
2. _______________
3. _______________
4. _______________
5. _______________
6. _______________
7. _______________
8. _______________
9. _______________
10. _______________
11. _______________
12. _______________
13. _______________
(Lösung im Kapitel "Lösungen zu »Einstieg«")
Beitrag von Frau Lotti Hess, Kursbesucherin, Wallisellen, Schweiz
Was trainieren?

Konzentration ist die Fähigkeit, sich durch nichts ablenken zu lassen und sich mit nur einer Sache oder Aufgabe zu beschäftigen. Konzentration ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um Informationen möglichst vollständig abspeichern und wieder abrufen zu können.
Konzentrationsstörungen sind häufig und haben viele Ursachen, wie zum Beispiel eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, falsche Ernährung, schlechte Luft, ein zu kühler oder warmer Raum, Lärm, Schmerzen, Sorgen, Ärger, anhaltender Stress, Krankheit, Medikamente, aber auch »Riesenfreude«.
Mit geringem Übungsaufwand und Interesse für das, was Sie gerade tun, können Sie Ihre Konzentration verbessern.
Je stärker das Interesse und die Motivation an einer Arbeit, umso intensiver die Konzentration.
Beginnen Sie doch gleich mit einer einfachen Übung!
Buchstaben zählen
Lesen Sie zuerst den folgenden Text über den geeigneten Umgang mit dem Gehirn. Dann nehmen Sie bitte einen Schreibstift zur Hand und streichen ohne Unterbrechung und rasch (konzentriert!) alle klein und groß geschriebenen n beziehungsweise N durch.
»Wer rastet, der rostet.« Das gilt gewiss auch für das Gehirn. Wenn es nicht angemessen gefordert wird, nimmt die geistige Leistungsfähigkeit allmählich ab. Der richtige Umgang mit dem Gehirn ist deshalb von größter Wichtigkeit. Training ist sicher ein Schlüssel zu einem guten Gedächtnis, zu hoher Konzentrationsfähigkeit, rascher Aufnahme und Verarbeitung neuer Informationen, kreativen Ideen, um den Alltag zu meistern und ihm viel Lebensfreude abzugewinnen und nicht zuletzt zu besserer Gesundheit.
Doch ebenso viel Beachtung gebührt dem Trinken, den Kohlenhydraten, der Sauerstoffzufuhr und regelmäßiger Bewegung.
Täglich sollten Sie mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen und zum Trinkgefäß greifen, noch bevor Sie Durst empfinden. Für optimale Denkleistung muss das Gehirn reichlich durchblutet und mit Nährstoffen versehen werden. Bei dickflüssigem Blut ist die Versorgung gefährdet.
Da das Gehirn keine Energiereserven bilden und Fett nicht verwerten kann, muss es laufend mit Kohlenhydraten versorgt werden (Getreide, Kartoffeln, Reis, Gemüse).
»Das Gehirn lüften« sollten Sie wörtlich nehmen, regelmäßig Sauerstoff tanken und sich täglich genügend und vernünftig bewegen. All das bringt Ihr Gehirn bereits ordentlich in Schwung. Für optimale geistige Leistung muss es zusätzlich mit ausgewählten Übungen aktiviert (angekurbelt!) werden. 5 bis 15 Minuten genügen. Andauerndes Aktivieren bringt keinen weiteren Nutzen, kann sogar das Gegenteil bewirken, nämlich das Abfallen der geistigen Leistungsfähigkeit wegen Ermüdung, Routine und Langeweile.
Wie viele n und N haben Sie markiert?
(Lösung "Lösungen zu »Einstieg«")
Dieser Text, der wiederholt gelesen werden sollte, wurde nur durch das Streichen von Buchstaben verunstaltet! – Ausgezeichnet! Sie schufen dadurch eine weitere Übung: »Erschwertes Lesen«. Zum Ankurbeln (Aktivieren) der Gehirnleistung nehmen Sie irgendeinen Text zur Hand und markieren einen von Ihnen bestimmten Buchstaben (a / l / s) oder eine Buchstabenfolge (ei / he / ie) und so weiter.



Mit den Sinnesorganen werden Reize (Informationen) aus der Umwelt wahrgenommen. Je mehr Sinne an der Aufnahme von Informationen beteiligt sind, umso reicher ist die Verarbeitung zur Abspeicherung ins (Langzeit-)Gedächtnis.
Die folgende Tabelle zeigt in Prozenten, wie die Informationsspeicherung je nach Anzahl der daran beteiligten Sinne, eventuell verbunden mit zusätzlichem Handeln, erhöht wird. Es sind Durchschnittszahlen, die von Mensch zu Mensch variieren.

Die folgenden Fachausdrücke bezeichnen die verschiedenen Möglichkeiten, die Umwelt durch die fünf Sinne wahrzunehmen. Diese Begriffe werden häufig in Fernsehsendungen und in Zeitungsartikeln verwendet.
| visuell | = | mit dem Sehsinn |
| akustisch | = | mit dem Hörsinn |
| haptisch | = | mit dem Tastsinn |
| kinästhetisch | = | mit der Tiefensensibilität |
| olfaktorisch | = | mit dem Geruchssinn |
| gustatorisch | = | mit dem Geschmackssinn |
Spricht man vom »6. Sinn« eines Menschen, meint man damit die Fähigkeit, die richtige Entscheidung »aus dem Bauch heraus« zu fällen oder telepathische, hellseherische Fähigkeiten.
Biologen benutzen den Ausdruck »6. Sinn«, um magnetische und elektrische Sinneswahrnehmungen von Tieren zu beschreiben, wie zum Beispiel der Wärmesinn der Klapperschlange oder der Schwingungssinn der Webspinne.
Es lohnt sich, die Sinne bewusst einzusetzen und zu pflegen. Es ist erwiesen, dass die geistige Leistungsfähigkeit bei Personen mit Seh- oder Höreinbußen abnimmt, aber nach einer Korrektur (Brille, Hörgerät oder Operation des Grauen Stars) sich wieder verbessert.

Was hört ohne Ohren, spricht ohne Mund und antwortet in allen Sprachen?
Antwort = richtige Reihenfolge von O H C E
Zitat:
Wie lautet der folgende Satz von Ernst Jünger?
(Schriftsteller, 1895–1998)
Jede Buchstabengruppe ergibt ein Wort.
EID HAWER LEHITAFU ÖHTREG ZU NED
RADAPEISCHISEN GUNETEND.
(siehe weiter Seite 70)
Transformation bedeutet, schwierige Informationen in Verständliches umzuwandeln und so anschaulich zu machen, wie zum Beispiel bei der Aufgabe oben.

Tipp
Zum Ablenken von lästigen Gedanken denken Sie
über etwas ganz Einfaches intensiv nach,
zum Beispiel über einen Teelöffel, ein Klebeband,
eine Schokolade, einen Buchstaben,
über Faulheit und so weiter.

In einer weltweiten Studie wurde erforscht, welche Fähigkeiten bei geistig gesunden, 100-jährigen Menschen eine besonders wichtige Rolle spielten. Egal aus welchem Kulturkreis die Probanden stammten, nahm durchweg der gewandte Umgang mit der Sprache einen Spitzenplatz ein.
Das ist keine neue Erkenntnis, bereits Konfuzius (500 v. Chr.) sagte in seinem »Buch der Gespräche«: »Wenn die Sprache nicht stimmt, dann ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist.« Und damit ist bereits alles gesagt! Wer seine Gedanken nicht eindeutig, klar und treffend formulieren kann oder lange nach passenden Worten suchen muss, wird bald übergangen und steht abseits. Im besten Fall ist er »einfach dabei« und hat sich anzupassen und zu schlucken, was entschieden wird. Er wird zur Randfigur, und seine Bedürfnisse werden höchstens noch zufällig berücksichtigt.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung einer ähnlichen Situation: Sie halten sich in einem fremdsprachigen Gebiet auf und haben nur mäßige Kenntnisse dieser Sprache. Damit Sie Ihr Anliegen erfolgreich oder mindestens befriedigend vortragen können, sind Sie voll auf das Wohlwollen Ihrer Gesprächspartner angewiesen. Wie immer das Resultat ausfällt, Sie sind abhängig.
Ob jung oder alt – ein gewandter Umgang mit der Sprache ist entscheidend für Erfolg, Unabhängigkeit und körperliches wie psychisches Wohlergehen.
Es geht dabei nicht in erster Linie um Orthografie, Grammatik, Satzbau – allfällig beklemmende Erinnerungen an die Schulzeit –, sondern um anregendes, neugieriges, spielerisches Anwenden und Ausprobieren zum Erhalten und Bereichern des Wortschatzes.
Ein Zitat von Mark Twain verdeutlicht nochmals die Wichtigkeit des gekonnten Umgangs mit der Sprache: »Der Unterschied zwischen dem beinahe richtigen Wort und dem richtigen Wort ist so groß wie der zwischen einem Glühwürmchen und dem Blitz.«
Begriffe beschreiben
Lesen Sie den Text »Sprache« nochmals, und wählen Sie mindestens vier Begriffe, die Sie umschreiben, als wollten Sie diese jemandem erklären.
Beispiele:
| Spitzenplatz | ist ein hervorragender Platz, eine besonders gute Lage oft mit Vorteilen verbunden. Es kann eine Führungsposition sein oder ein sehr gutes Resultat einer Leistung. |
| Randfigur | ist eine Person unter »ferner liefen«, die oft ausgegrenzt oder übergangen wird. |
| Wortschatz | umfasst alle Wörter, die zu einer Sprache gehören oder einem einzelnen Menschen zur Verfügung stehen. |

Logik hat viele Definitionen, angefangen bei Aristoteles, der das erste System einer formalen Logik ausgearbeitet hat. Einfach gesagt: Logik ist Denken, Verknüpfen von Gedanken vom Allgemeinen ins Besondere (Kleider = das Allgemeine; Hemd, Hut … = das Besondere) und vom Besonderen ins Allgemeine (Sessel, Bett … = das Besondere; Möbel = das Allgemeine). Logik führt zwingend zu einer oder mehreren richtigen Lösungen.
Logik ist: Zusammenhänge verstehen, erkennen, korrektes Folgern, einen Übergang von einer Aussage zur anderen schaffen.
Hier ist Logik gefragt!
A. Ein Buchstabe im Feld passt nicht.
Welcher?
Warum?

B. Welches Feld scheidet seines unpassenden Inhaltes wegen aus?
1.

2.

3.

4.

5.
C. Erkennen Sie die Logik, und ersetzen Sie das Fragezeichen durch die passende Frucht!

D. Marktrechnung:
Die Marktfrau hatte wie üblich 23 kg Kartoffeln mitgenommen. Sie hat alle außer 6 kg verkauft. Wie viele blieben übrig?
E. Überlegen – antworten:
Im Bungalow der Nachbarin ist alles in Gelb: Möbel, Vorhänge, Tapeten, Beleuchtung, ja sogar die Decke ist in Gelb.
Welche Farbe hat somit die Treppe ins erste Stockwerk?
F. Wie lautet die Zahl, die das Fragezeichen ersetzt?
4 → 5 → 10 → 11 → 22 → 23 → ? → 47 → 94
(Lösungen "Lösungen zu »Einstieg«")
Falls nicht alles gelöst – zum Trost:

»Fantasie ist wichtiger als Wissen.«
Albert Einstein
(Physiker, 1879–1955 )

Aus allen Richtungen wird verkündet: Bewegung ist einfach super und ein unerlässliches Muss! Auch für das Gehirn.
Bewegen regt die Blutzirkulation an und versorgt das Gehirn mit mehr Sauerstoff und Energie. Dadurch wird die Konzentration verbessert und die geistige Leistungsfähigkeit gefördert. Schon ein minimaler Aufwand bewirkt viel, wie zum Beispiel ein kurzer Spaziergang.
Entspannung ist Bewegung in gegensätzlicher Richtung, nämlich durch Loslassen der Muskeln ohne jeglichen Kraftaufwand. Auch dadurch wird die Blutzirkulation gefördert.
Tipps für mühelose hirngerechte Bewegungen zwischendurch und bei »Durchhängern«
• Denk- und Lernblockaden können entschärft und die Hirnzellen mit gezielten Bewegungen angeregt werden:
– Kreisendes Massieren der Stirn zwischen dem Haaransatz und den Augenbrauen. Nach Wunsch können ein oder mehrere Finger gleichzeitig eingesetzt werden. Ein Versuch mit überkreuzten Händen ist noch erfolgreicher.
– Ein Streicheln, leichtes Kneten und Zupfen an den Ohrmuscheln und Ohrläppchen kann »Weckwunder« bewirken.
– Überkreuzbewegungen von Armen und Beinen. Bei sicherem Stand dürfen Sie es wagen, mit überkreuzten Füßen auf und ab zu hüpfen, das regt garantiert an.
– Stehen und Gehen auf den Fersen macht munter. Hin und her Wippen von den Fersen auf die Zehenspitzen bringt eine Steigerung des Übungserfolges. Aufgepasst, das Gleichgewicht nicht verlieren!
• Bequemlichkeit überwinden: aufstehen und holen oder wegräumen, was gerade anfällt.
• Regelmäßig für frische Luft sorgen.
• Von Kopf bis Fuß alle Gelenke bewegen, sich strecken und wieder völlig entspannen.
• Was immer Sie tun, die bestmögliche Haltung einnehmen, laufend korrigieren und leicht verändern.
• Treppen steigen, kleine Strecken zu Fuß gehen, spazieren, wandern, tanzen, schwimmen, Rad fahren; die bisher ausgeübten Sportarten den Möglichkeiten entsprechend weiterführen und Neues ausprobieren.
Bewegung fürs Gehirn hat nichts mit Leistungssport zu tun. Wer aber regelmäßig trainiert und immer schon Medaillen gesammelt hat, schadet weder sich noch seinem Gehirn, wenn er dieses Hobby weiterführt.

Merkfähigkeit – was ist das?
Das finden Sie heraus, wenn Sie sich als Nächstes die auf dem Schreibblock notierten Wörter merken und anschließend auswendig auf ein Blatt Papier schreiben.

Haben Sie bemerkt, welche Schritte zu diesem Lernprozess nötig waren?
■ Mit Ihren Augen haben Sie die Wörter gelesen, vielleicht dazu laut gesprochen, was das Behalten und Erinnern erleichtert. Noch besser wäre, wenn Sie die Begriffe abgeschrieben hätten. Sie haben somit zuerst Ihre Sinne eingesetzt.
■ Während der ganzen Lernphase mussten Sie sich stets konzen trieren.
■ Sie verstehen die Aussage der einzelnen Begriffe, können sich diese bildlich vorstellen und später über das Bild wieder abrufen. Mühevoll ist es jedoch mit »exotischen«, abstrakten Namen, für die das Sprachverständnis fehlt.
■ Das Thema interessiert Sie, sonst hätten Sie das Buch bereits wieder weggelegt oder die Aufgabe übersprungen.
■ Sie haben Strategien (Tricks) eingesetzt, um das Lernziel zu erreichen, wie zum Beispiel: die Begriffe wiederholt oder zu sinnvollen Gruppen zusammengestellt.
■ Sie sollten sich bemühen, entspannt zu sein und sich möglichst wohlzufühlen. Die Denk- und Lernarbeit wird dadurch stark begünstigt.
■ Achtung: Durst- und Hungergefühle lenken hartnäckig ab, und der Lernprozess wird gestört oder gar unmöglich gemacht.
Nun wissen Sie: Die Basis von Merkfähigkeit ist ein ganzes Bündel von Voraussetzungen.
Ohne Merkfähigkeit keine Lernfähigkeit!
Übungsteil
Konzentration
Üben – aber wie?
Nur nichts tun ist falsch!
Empfehlung
■ täglich 5 – 15 Minuten üben (es darf auch mehr sein)
■ vorerst eine Konzentrationsübung zum Aktivieren
■ am besten je eine Übung aus jeder Kategorie (Konzentration, Sinne, Bewegung, Sprache, Logik, Merkfähigkeit); wichtiger als die Vielfalt sind die Freude und das Interesse
■ viel Bewegung
■ Pausen und Abwechslung nicht vergessen
Tipp
Lesen Sie Texte und Aufgabenstellungen sehr aufmerksam – wenn nötig mehrmals –, bevor Sie zu arbeiten beginnen.
Fingerspitzengefühl
Tippen Sie zügig die Zahlen 1 – 31 und zurück mit verschiedenen Fingerspitzen an. Die zarten Gebilde stellen Hirnzellen (Neuronen) mit Ansätzen der Verbindungen (Dendriten) zu andern Hirnzellen dar.

Ordnung bringt Klarheit!
Mit etwas Konzentration wird das Buchstabendurcheinander zu einem wichtigen Wort. Zwei vorwitzige Buchstaben haben sich aber heimlich eingeschlichen und sorgen vorerst für etwas Verwirrung. Die Buchstabenfolge stimmt.

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Konzentration stärken
Die außergewöhnliche Koordination zwischen Hand und Augen erfordert ganz präzise Bewegungen, stärkt die Konzentration und die Zusammenarbeit der beiden Hirnhälften.
A. Verbinden Sie die Kreise in aufsteigender Reihenfolge (1 – 2 – 3 und so weiter bis 20), ohne den Bleistift vom Papier zu heben, dies möglichst rasch.

B. Verbinden Sie die Quadrate wie bei Übung A mit Bleistiftstrichen, wechseln Sie aber zwischen Zahlen und Buchstaben (1 – A – 2 – B – 3 – C und so weiter).

Ziffernpaare
Verschaffen Sie sich einen Überblick – vorerst ohne Notizen zu machen oder Verbindungsstriche zu ziehen.
• Wie viele Ziffernpaare sind auf dieser Seite durcheinandergewirbelt (ein Ziffernpaar ist hier eine zweistellige Zahl)?
• Welches ist die Zahl mit dem höchsten und welche mit dem tiefsten Wert?
• Welche Ziffernpaare zwischen der tiefsten und der höchsten Zahl sind doppelt, einzeln oder überhaupt nicht vorhanden?

(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Zahlenmuster waagerecht anstreichen
Suchen Sie drei gleiche Zahlen in waagerechter Anordnung, und streichen Sie diese an. Arbeiten Sie so schnell wie möglich! Kontrolle durch zweiten Durchgang.

Blitzrechnen steigert die Konzentration
Berechnen Sie die Quersumme der Zahlen möglichst schnell (Quersumme = Summe aller Ziffern einer Zahl)!

(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Zahlenpyramiden
Vereinzelte Zahlen sind bereits eingesetzt. Füllen Sie die leeren Felder mit den von Ihnen berechneten Zahlen.
In jedes leere Feld wird die Summe der beiden direkt darunter liegenden Rechtecke eingetragen.
Beispiel:

Bis die Pyramide gefüllt ist, müssen Sie ab und zu auch in die »untere Ebene absteigen«, das heißt statt zusammenzählen abziehen.
Pyramide 1
Pyramide 2

Pyramide 3

(Lösungen "Lösungen zu »Konzentration«")
Wissenswertes:

Die drei Pyramiden von Gizeh in Ägypten sind das einzige erhaltene Bauwerk der sieben Weltwunder der Antike. Die größte und bekannteste Pyramide ist die circa 2560 v. Chr. erbaute Cheops-Pyramide. Die mittlere ist die des Pharaos Chephren und die kleinste die des Pharaos Mykerinos.
Verhexte Buchstaben
Lesen Sie laut, so wie die Aufgabenstellung oberhalb der Buchstabenreihen es vorgibt.
leicht

Diese Konzentrationsübung sollten Sie immer wieder zur Hand nehmen. Da das Gehirn rasch lernt und bei Wiederholung das Lösen von Aufgaben automatisiert, lesen Sie die verhexten Buchstaben zur Abwechslung von rechts nach links.
… und noch mehr verhexte Buchstaben
Lesen Sie laut, so wie die Aufgabenstellung oberhalb der Buchstabenreihen es vorgibt.
schwieriger

BRAVO!
… und wieder verhexte Buchstaben
Lesen Sie laut, so wie die Aufgabenstellung oberhalb der Buchstabenreihen es vorgibt.
schwer

NOCHMALS SCHNELLER!
Verhexte Buchstaben zum Letzten
Lesen Sie laut, so wie die Aufgabenstellung oberhalb der Buchstabenreihen es vorgibt.
anspruchsvoll

Ähnliche Übungen können Sie mit jeder Drucksache durchführen. Erfinden Sie Ihre eigenen Regeln. Zum Beispiel: »Anstelle von N sage ich laut S, und statt N sage ich O. Bei R stampfe ich mit den Füßen.«
GRATULATION!

Volle Aufmerksamkeit beim Entziffern
Farben – ihre Wirkung
FARBENVERSCHÖNERNNICHTNURUNSERNALLTAGSONDERNSIEHABENEINEGROSSEWIRKUNGAUFDASVERHALTENVONMENSCHTIERUNDPFLANZENSIEBEEINFLU SSENWOHLBEFINDENLEISTUNGSFÄHIGKEITGESUND HEITUNDLAUNEFARBENTRAGENDAZUBEIUNSERGEMÜTIMGLEICHGEWICHTZUHALTENDERMENSCHISTEINRIESIGESSENSORENBÜNDELMITHUNDERTTAUSENDENVONSENSORENFÜRDIEAUFNAHMEVONFREQUENZENWIEDIESTRAHLUNGSUNDSCHWINGUNGSKRÄFTEDERFARBENDIESEENERGIENLÖSENINUNSEREMNERVENSYSTEMVERSCHIEDENSTEREIZEAUSSOERKLÄRTSICHDASSWIRINEINEMBLAUGRÜNGESTRICHENENZIMMERBEI 15°CKÄLTEGEFÜHLEMPFINDENINEINEMORANGEFARBENENABERERSTBEI12°CZUFRIERENBEGINNENINKLINIKE NWIRDESBUNTERDASICHDIEPATIENTENINRÄUMENMITHELLBLAUENZIMMERDECKENUNDPFIRSICHFARBENENWÄNDENRASCHERERHOLENUNDDASOPERATIONSTEAMINGRÜNWENIGERERMÜDETALSINWEISSBEWOHNEREINERÖDENLANDSCHAFTHABENDURCHSCHNITTLICHEINENHÖHERENALKOHOLUNDDROGENVERBRAUCHALSMENSCHENDIEINEINERFARBENFROHENZONEMITÜPPIGERFLORAWOHNENDESHALBSINDDIEHÄUS ERINISLANDBUNTGESTRICHENKÜHEINEINEMLINDGRÜNENSTALLGEBENMEHRMILCHALSTIEREDIEINEINEMDÜSTERENEINTÖNIGENRAUMUNTERGEBRACHTSINDEINBLAUGESTRICHENERSTALLHATNURWENIGEFLIEGENINEINEMORANGEFARBIGENKOMMENSIEINSCHARENMÄUSEUNDRATTENSTERBENBEIEINFARBIGERDAUERBELEUCHTUNGUNDEINCHAMÄLEONVERENDETBEREITSNACHEINERHALBENSTUNDEINEINEMROTENGEHÄUSEDEREINFLUSSDERFARBENISTBEEINDRUCKEND.
(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
»Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn
und das Weltall sich begegnen.«
Gespräche mit Paul Cézanne,
(Maler, 1839–1906)

»Bunt ist meine Lieblingsfarbe.«
Walter Gropius (Architekt und
Industriedesigner, 1883–1969)
Farben drücken Gefühle aus
Ordnen Sie spontan je ein Wort des rechten Feldes den angefangenen Sätzen im Feld links zu.

Unschuld
Liebe
Hoffnung
Trauer
Hass
Leben
Wut
Kühle
Missgunst
Sehnsucht
Neid
Frische
(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Versteckte Farben
In der folgenden Tabelle sind sechs Farben des Regenbogens, die das Farbspektrum des natürlichen Lichts darstellen, versteckt. Die Begriffe können waagerecht, senkrecht und diagonal (schräg) eingefügt sein. Finden Sie alle sechs? Wappnen Sie sich mit etwas Geduld! Zudem können Sie ein weiteres zu dieser Gruppe passendes Wort entdecken. Welches?

1. ........................................
2. ..........................................
3. ........................................
4. ..........................................
5. ........................................
6. ..........................................
Extrawort .......................................................
(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Berufe im Raster markieren
Sich in einem Raster zu orientieren, stärkt die Konzentration, aktiviert das Gehirn und fördert die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit. Deshalb machen Sie sich erneut auf die Suche; diesmal gilt es, zehn Berufe zu finden und zu markieren, am besten mit einem Buntstift. Finden Sie noch andere Wörter?

1. ........................................
2. ..........................................
3. ........................................
4. ..........................................
5. ........................................
6. ..........................................
7. ........................................
8. ..........................................
9. ........................................
10. ..........................................
(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Such, Zähl und Organisationsarbeit
Wie oft – wenn Sie alle Richtungen ausschöpfen und auch »um die Ecke« lesen – können Sie die Buchstabenfolge K I N D zusammenhängend entdecken?

»um die Ecke« lesen =
…
(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Eine weitere Aufwärmübung
Zum Aktivieren und »Aufwärmen« ist diese einfache Übung besonders geeignet.
Unterstreichen Sie im folgenden Text zügig alle »ER«/»er«, auch wortübergreifende (zum Beispiel: liebe Ruth).
Musik macht klüger
Amerikanische Wissenschaftler der Ohio State University in Columbus wollten es wieder mal beweisen: Klassische Musik erhöht die geistige Leistungsfähigkeit und macht klüger. Ein Team um den Forscher Charles Emery startete ein ungewöhnliches Experiment mit Männern und Frauen, die eine Herzoperation hinter sich hatten. Die Versuchsteilnehmer trainierten während einer gewissen Zeit je 30 Minuten auf einem Laufband. Anschließend mussten sie rasch einen Test ablegen: möglichst viele Wörter zu vorgegebenen Gebieten notieren. Einige bewegten sich zu leichten Geräuschen, andere zu Vivaldis »Vier Jahreszeiten«und eine weitere Gruppe tonlos. Das beste Resultat erreichte durchweg die Gruppe mit den »Vier Jahreszeiten«.
(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Städte, Länder, Berge, Flüsse – und das alles fortlaufend in kleinen Buchstaben!
Lesen Sie den nachfolgenden Text aufmerksam durch. Markieren Sie die Städte, Länder, Berge und Flüsse, die Sie finden können. Achtung! Mit dieser Aufgabe stellen Sie zusätzlich Ihren Durchhaltewillen auf die Probe.
Alssichdieerstenmenschenentwickeltenlebtensieinhöhlenodereinfachenhüttenmitderzeitgabesimmermehrmenschensielerntenmitwerkzeugenumzugehenundgroßehäuserzubauenunddortwodasklimaangenehmundauchausreichendtrinkwasservorhandenwarbegannensieschonvorjahrtausendenmitdembauganzerstädteheutegibtesunzähligegroßstädtemanchedavonsindgrößeralsganzeländeralsdiegrößtestadtderweltgiltmexikostadthiersollenüberzwanzigmillionenmenschenlebendochdiegenauezahlkenntniemanddennmankanndieeinwohnerderstadtkaumzählentagtäglichkommenzehntausendehinzuundniemandregistriertsiemexikostadtistgutfünfzigkilometerlangundesdauertstundenmitdemautovoneinemendederstadtzumanderenzufahrenvorfünfhundertjahrenalsnochdieaztekeninmexikolebtenlagdiestadtinmitteneinesseesderseeistinzwischenunterdenhäusermassenverschwundendaswasserwurdevondensteinenundgebäudenverdrängtdochdiespurendesehemaligenseessindheutenochzusehendiestadtstehtaufschwammigemlanddasunterderlastdergebäudenachgibtüberalldiemenschenundhäuservonmexikostadtragtdervu lkan(berg)popocatepetleristfünftausendvierhundertzweiundfünfzigmeterhochundaktivdasheißtausseineminnernkannjederzeitlavaemporkommendiehohentemperatureninmexikoerlaubenesbisaufviertausendachthundertmeteraufdenvulkanzufahrendennerstoberhalbvonviertausendachthundertmeterhöheliegeneisundschneegleichnachmexikostadtistsaopauloinbrasiliendiezweitgrößtestadtderwelthiersollenknappneunzehnmillionenmenschenlebendiemeistenriesenstädtegibtesallerdingsinchinawoinsgesamtübereinemilliardemenschenlebendochdazumehrinformationenwennwireinmaleinetraumreisedurchchinaentlangdesjangtsekiangmachen.
(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«"/"Lösungen zu »Konzentration«")
Alphabet und Fantasie
Überprüfen Sie zügig die ABC-Aufzählungen. Notieren Sie die fehlenden Buchstaben, und finden Sie dann das Wort, das mit den »Ausreißern« geschrieben werden kann.
Beispiel:

Flechten Sie nun die sechs Wörter in einen von Ihnen erfundenen Text ein.
Nach Lösen der Aufgabe interessiert es Sie vermutlich, welchem Text diese Begriffe entnommen wurden …
(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Sichere Durchfahrt
Anstelle des Rennwagens nehmen Sie einen spitzen Schreibstift zur Hand und ziehen, ohne die Straßenränder zu berühren, einen sicheren Strich mitten durch die kurvenreichen Wege. Sie wollen siegen: also rasch und sicher losziehen!
Mit einem andersfarbigen Stift und der schreibungewohnten Hand »fahren« Sie die Strecken erneut ab. Als Zusatzübung gleich noch mit der rechten, dann mit der linken Hand den Weg rückwärts in die Boxen.

Eigenartige Laune der Natur – etwas für die Konzentration!
Markieren Sie die Bildausschnitte 1. bis 10. am richtigen Ort auf dem etwas speziellen Blumenblatt.

(Lösung "Lösungen zu »Konzentration«")
Trockenübungen mit den Klaviertasten
»Spielen« Sie mit allen zehn Fingern wie auf einer reellen Tastatur!
Starten Sie mit dem Antippen von A bis Z und von Z bis A. Und nun geht es so richtig los: mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und allem, was Ihnen in den Sinn kommt.
obere Buchstabenreihe = schwarze Tasten
untere Buchstabenreihe = weiße Tasten

Tipp
Musik macht geistig fit. Gönnen Sie sich eine Pause mit Musik, die Ihnen gefällt. Die beste Wirkung erreichen Sie durch eigenes Musizieren oder durch den Hörgenuss klassischer Werke.
schwieriger: Hände kreuzen Z F P G M ?

Fortsetzung von Seite 32
Zitat von Ernst Jünger
Mit etwas Ordnung lässt sich der Satz leichter entziffern.
DIE WRAHE FEILHAUT GÖHERT ZU DEN
PARADEISESCHIN TEGUNDEN.
(siehe weiter Seite 82)
Zum Nachdenken:
»Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere Fehler sich bequemer breit machen können.« Marie von Ebner-Eschenbach (österreichische
Schriftstellerin, 1830–1916)
Sinne
Augen

»Sehsünden«
Das Entziffern von Spiegelschrift fordert große Konzentration und zusätzliche Hirnarbeit.

(Lösung "Lösungen zu »Sinne«")
Tipps für unentbehrliche »Augen-Erholungspausen«
• Massage bei geschlossenen Augen: Mit den Fingerkuppen sanft am Knochenrand der Augenhöhlen entlang kreisen.
• »Verdunkeln« der Augen: Sich bequem hinsetzen. Handflächen reiben. Sanft über die geschlossenen Augen legen. Alle Anspannung loslassen. Die Augen kommen erst zur Ruhe, wenn Sie kein Flimmern, Blitzen und Zucken im Dunkeln mehr feststellen können.
• Räkeln Sie sich voller Wonne, und gähnen Sie dabei ausgiebig. Der ganze Körper wird dadurch reichlich mit Sauerstoff versorgt, die Gesichtsmuskeln werden entspannt. Gähnen regt zudem die Tränenkanäle an, was die Augen besser befeuchtet.
• Schultern und Nacken entspannen und tief durchatmen.
In Operationssälen dominiert die Farbe Grün, um die Augen der Ärzte zu entlasten.

»Meine Brille ist verschwunden.« – »So such sie halt.« – »Blöde Antwort, du weißt doch, dass ich sie erst suchen kann, wenn ich sie gefunden habe. Vorher sehe ich sie ja nicht.«
Veränderungen im Blumenstrauß
Achten Sie auf kleinste Einzelheiten, und entdecken Sie dabei 10 Unterschiede zwischen den beiden beinahe identischen Skizzen.


Bild in Streifen zerschnitten
Ohne Schere und Kleister setzen Sie das Bild im Kopf zusammen. Notieren Sie die richtige Zahlenfolge. Achten Sie auf Einzelheiten.

(Lösung "Lösungen zu »Sinne«")
Bevor Sie eine Postkarte entsorgen, zerschneiden Sie diese in Streifen und setzen Sie sie wieder zusammen. Je nach Muster kann das recht schwierig sein, besonders, wenn Sie mit dem Rekonstruieren etwas warten. Für höhere Ansprüche zerschneiden Sie kreuz und quer ein Kalenderbild (bei schlechter Papierqualität erst auf einen dünnen Karton einer Wegwerfpackung kleben).
Bild falsch zusammengesetzt
Das Bild wurde leider falsch zusammengesetzt, zudem könnten einzelne Felder verdreht sein. Notieren Sie in den leeren Feldern die Buchstaben der Bildteile, die an diese Stelle gehören, oder zeichnen Sie diese ein. Sie benötigen weder Schere noch Kleister, das ist reine Kopfarbeit.

(Lösung "Lösungen zu »Sinne«")
Ohren

Was hören Sie wie?
Schreiben Sie 20, nein 30 oder mehr Geräusche auf, wenn möglich mit einer treffenden Beschreibung. Nur wenn Sie sich in Erinnerung rufen, wie die unzähligen verschiedenen Klänge tönen, wird Ihnen der unendliche Geräuschereichtum bewusst werden.
Beispiel: schrilles, blechernes Weckergerassel oder dumpfes, schweres Stampfen der Turbinen
Hörkonzentration
A. Stellen Sie den Fernseher oder das Radio Stufe um Stufe leiser. Konzentrieren Sie sich voll aufs Hören.
B. Wenn Sie allein im Kaffeehaus sitzen, gestatten Sie sich eine »Unanständigkeit«: Versuchen Sie unauffällig dem Gespräch am Nachbartisch zu folgen.
C. Wo immer Sie sich aufhalten, erraten Sie nach genauem Horchen, was oder wer das wahrgenommene Geräusch verursacht und aus welcher Richtung es kommt.
D. Nehmen Sie sich Zeit, und bemühen Sie sich, das Klangbild Ihrer Hausklingel zu hören. Haben Sie den Ton »im Ohr«? Anschließend kontrollieren!
Weitere Geräuschquellen zum Üben der klanglichen Vorstellungskraft: Schließen der Kühlschranktür und der Autotür, Ihr eigener Schritt mit Ledersohlen auf Steinboden, das Mischen der Salatsauce, das Zähneputzen und so weiter.
Wahrhaftig, der Alltag, die Welt ist voller Geräusche, und das Gehör ist einer akustischen Dauerbelastung ausgesetzt. Selbst im Schlaf bleibt es aktiv, und das Gehirn entscheidet selbstständig, ob es auf die Lärmwahrnehmung reagiert und der »Hirnbesitzer« geweckt werden muss.
Musik, Kommunikation, Vogelgesang sind wunderbar, aber ständige Geräusche verursachen Konzentrations- und Lernprobleme und lösen Stressreaktionen aus. Das trifft bereits ab ungefähr 50 Dezibel zu, was einer normalen Unterhaltung entspricht. Bei längerer Einwirkung können ab 70 Dezibel bereits Hörschäden entstehen, zum Beispiel durch Staubsauger, Autoverkehr, lautes Babygeschrei (nach Elke Brüser: Wieder besser hören, Stiftung Warentest, Berlin, 2005). Wissenschaftler fordern mehr Ruhe für die Ohren, um Hörschäden vorzubeugen.

»Musik wird oft nicht schön empfunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.«
Wilhelm Busch (Dichter, Maler, Zeichner, 1832–1908)
Tipps gegen Lärmschäden
• Gönnen Sie Ihren Ohren tägliche »Stillepausen«.
• Vermeiden Sie ständige Berieselung durch Radio, Fernseher und weitere Tonträger.
• Benutzen Sie bei erhöhtem Lärm einen Gehörschutz.
• Für überforderte Ohren ist ein Spaziergang in freier Natur eine erholsame Ablenkung.
Bei Tinnitus (ständigem Pfeifen und Rauschen im Ohr) kann eine schonende Schallkulisse das störende Ohrgeräusch überlagern und den Leidensdruck mäßigen.

Eine Ehefrau wendet sich beunruhigt an den Hausarzt: »Ich mache mir große Sorgen um das Gehör meines Mannes. Oft rede ich stundenlang auf ihn ein und stelle nachher fest, dass er überhaupt nichts mitbekommen hat.« Der Arzt lächelt: »Das ist keine Krankheit, sondern eine beneidenswerte Begabung!«
Interessante Fachausdrücke aus dem Bereich »Hören« finden Sie ab Seite 211.
Nase

Mit der Nase vorn
A. Notieren Sie 10 oder mehr Redewendungen, die mit Riechen, Duft oder Nase etwas zu tun haben.
(Lösung "Lösungen zu »Sprache«")
B. Trainieren Sie häufig Ihr Riechorgan: »Beschnuppern« Sie Ihre nächste Umgebung!
• Wie riecht das Leitungswasser, das Mineralwasser?
• Welcher Duft dominiert in diesem Raum?
• Wie nehme ich den Unterschied zwischen Tee- und Kaffeeduft wahr?
• Gibt es einen Duftunterschied vor und hinter der Haustür?
• Wie riechen Blumen, Blätter, Früchte, Gemüse, Gewürze, Gerichte und Getränke?
C. Bestimmen Sie Ihren Lieblingsduft! Je nach Stimmung werden Sie eine andere Wahl treffen.
D. Spielen Sie mit Düften, indem Sie zwei, drei Aromen miteinander vermischen.
Beispiel: Ein Apfelstück und einen Walnusskern in den zu einer Halbkugel geformten Händen halten. Hände beinahe schließen und Inhalt durch ein »Riechfenster« beschnuppern. Prüfen Sie verschiedene Kombinationen; tröpfeln Sie zum Beispiel Flüssigkeiten auf ein Papiertaschentuch.
E. Beobachten Sie sich, wenn es sehr unangenehm riecht. Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf? Was empfinden Sie? Welche Reaktionen wünscht Ihr Körper?
Die Nase dient nicht nur zum Ein- und Ausatmen, sondern sie wärmt, reinigt, befeuchtet die Atemluft, ist ein zusätzlicher Resonanzraum für die Stimme und nimmt Duftstoffe wahr, die das Hirn analysiert. Mit den rund 23.000 Atemzügen pro Tag gelangt ein Riesenstrom von Duftmolekülen in die Nasenhöhle. Trotzdem wird die Bedeutung des Riechvermögens meistens unterschätzt.
Ein angenehmer Duft eines Gerichtes regt die Produktion von Speichel und Magensaft an, was den Verdauungsprozess unterstützt. Üble Gerüche von Speisen sind ein Warnzeichen, damit verdorbene Lebensmittel entfernt werden.
Wenn bei einer Erkältung die Schleimhaut der Nase schwillt, ist der Weg zu den Riechzellen versperrt, und mit dem Riechen ist Schluss. Das Schmecken ist dann ebenfalls beeinträchtigt.
Versuch: Da Sie hoffentlich nicht verschnupft sind, halten Sie sich beim Genuss von Schokolade oder einer andern Köstlichkeit die Nase zu. Sie werden feststellen, dass Sie etwas Süßes essen, aber das spezifische Aroma bleibt Ihnen verborgen.
Können Sie sich die folgende Duftkombination vorstellen? »Der Grundton mit Papayas und grünen Duftnoten ist frisch und rein wie die Gletscherluft bei Sonnenaufgang. Dazu gesellt sich in der Herznote das sensible Aroma von reifen Erdbeeren und verlockendem Rosenelixier.« Das ist eine Beschreibung für ein neues Parfum. Lächerlich, geschwollen meinen Sie? Dann beschreiben Sie doch Ihr Duft- oder Rasierwasser! – Und? Sind die treffenden Worte notiert?
Wenn ja, gratulieren wir. In der deutschen Sprache fehlen nämlich weitgehend die Ausdrücke für Riecherlebnisse. Aber es gibt viele Redewendungen, die mit Riechen und Nase in Zusammenhang stehen.
Tipp
Werden Sie »duftbewusst«, denn angenehme Düfte machen gute Laune.

Zungenbrecher
Nanu, Nachbar Näfs neue Nase näselt noch nicht.
Fortsetzung von Seite 70
Lösung: Zitat von Ernst Jünger
DIE WAHRE FAULHEIT GEHÖRT ZU DEN PARADIESISCHEN TUGENDEN.
»Warum auf morgen verschieben,
was ich heute schon vergessen kann?«
(Autor unbekannt)
Darmowy fragment się skończył.