Czytaj książkę: «Arabische Nächte»
Hans Bethge
Arabische Nächte

Veröffentlicht im Good Press Verlag, 2020
EAN 4064066118181
Inhaltsverzeichnis
ANORDNUNG
GASTFREUNDLICH UND STOLZ
DER VERFÜHRER
HYMNE
STAMMESSTOLZ
LOB DES WEINES
FRAGE
WENN SIE ALLEIN IST
TREUE LIEBE
IMMER ZUGEGEN
DIE ROTEN FINGERNÄGEL
DER BENEIDETE
DER SCHATTEN ALS KUNDSCHAFTER
WAHNSINN ODER LIEBE?
TÖTENDE LIEBE
DIE VERNICHTERIN
DIE VORWÜRFE
LEÏLA
VERLASSEN
DIE UNERBITTLICHE
DIE MACHT DER LIEBE
IHR GANG IST WOGEND
DIE SPRÖDE
LIEBE IM TRAUM
IM RAUSCH
LIEBESTRUNKEN
LEIDENSCHAFT
TRÜBE GEDANKEN
TRÄNEN
DIE GEIZIGE
UMARMUNG
DIE SIEGERIN
NACHT UND MORGENRÖTE
VERPFÄNDET
FRAGE UND ANTWORT
VERZEHRENDE LIEBE
WÜNSCHE
AUFFORDERUNG
KUMMER
IM ZWEIFEL
FRAGE UND ANTWORT
AUF EINE ROSE
AUF DER SCHWELLE
GEHEIME LIEBE
WOGEN
AN EIN SCHWERT
NAHMAS PORTRÄT
AUF NAHMAS SCHÖNHEIT
BEI NAHMAS ABREISE
AUF EIN GRAB
AN EINE SÄNGERIN
DER STROM DER LIEBE
FRAGEN EINES LIEBENDEN
AN EINEN BERÜHMTEN GAST
LIEBESHYMNE
WASSER UND FEUER
SELIGE NACHT
TRÄNEN
SELTSAMER WUNSCH
EIN WUNDER
AUF EINEN APFEL
WEISHEIT
DER LIEBESBRIEF
DER LIEBENDE UND DIE FACKEL
SEHNSUCHT NACH DAMASKUS
AUF EINEN GARTEN
DER VERLIEBTE DICHTER
FRÜHLING
ERINNERUNG
AN DEN ZEPHIR
DER BACH UND DER BAUM
AUF EIN PFERD
FEUER UND RAUCH
AN DIE ABWESENDE
LIEBESGEBET
WENN DU ERSCHEINST
LIEBESLIED
GELEITWORT
ANORDNUNG
Inhaltsverzeichnis
| VOR DEM ISLAM: | |
| HATIM IBN ABDALLAH | |
| Gastfreundlich und stolz | 3 |
| AMR IL KAÏS (etwa 500–540 n. Chr. Geb.) | |
| Der Verführer | 4 |
| Hymne | 5 |
| IL SAMAUAL IBN ADYA (6. Jahrhundert) | |
| Stammesstolz | 9 |
| AMR IBN KULTHUM (6. Jahrhundert) | |
| Lob des Weines | 11 |
| Frage | 13 |
| Wenn sie allein ist | 14 |
| UNBEKANNTER DICHTER | |
| Treue Liebe | 16 |
| SEIT DEM ISLAM: | |
| UNBEKANNTER DICHTER | |
| Immer zugegen | 17 |
| KALIF YAZID IBN MOAUJA (gestorben 683) | |
| Die roten Fingernägel | 18 |
| Der Beneidete | 19 |
| Der Schatten als Kundschafter | 21 |
| Wahnsinn oder Liebe? | 22 |
| Tötende Liebe | 24 |
| Die Vernichterin | 25 |
| UNBEKANNTER DICHTER | |
| Die Vorwürfe | 27 |
| KAÏS IBN IL MULLAUACH (7. Jahrhundert) | |
| Leïla | 28 |
| KUTHAIJIR (gestorben 723) | |
| Verlassen | 31 |
| ABBAS IBN IL ACHNAF (8. Jahrhundert) | |
| Die Unerbittliche | 32 |
| HARUN AL RASCHID (763–803) | |
| Die Macht der Liebe | 35 |
| ABU NUWAS (762–810) | |
| Ihr Gang ist wogend | 36 |
| Die Spröde | 38 |
| Liebe im Traum | 39 |
| Im Rausch | 40 |
| MOSLIM IBN IL WALID IL ANSSARI (8. Jahrh.) | |
| Liebestrunken | 41 |
| Leidenschaft | 43 |
| Trübe Gedanken | 44 |
| UNBEKANNTER DICHTER | |
| Tränen | 45 |
| MUDRIK IL SCHAÏBANY | |
| Die Geizige | 46 |
| IBN IL RUMI (gestorben 896) | |
| Umarmung | 47 |
| IBN IL MOATTAS (9. Jahrhundert) | |
| Die Siegerin | 48 |
| SCHULE DES IBN IL MOATTAS | |
| Nacht und Morgenröte | 49 |
| KUSCHAGIN (10. Jahrhundert) | |
| Verpfändet | 50 |
| URAK IL HUTAÏL | |
| Frage und Antwort | 51 |
| UNBEKANNTER DICHTER | |
| Verzehrende Liebe | 52 |
| ABU FIRAS (gestorben 968) | |
| Wünsche | 53 |
| UNBEKANNTER DICHTER | |
| Aufforderung | 54 |
| Kummer | 55 |
| Im Zweifel | 56 |
| Frage und Antwort | 57 |
| Auf eine Rose | 58 |
| IBN IL KHAYAT IL DEMISCHKI (10. Jahrh.) | |
| Auf der Schwelle | 59 |
| IBN KALAKIS (12. Jahrhundert) | |
| Geheime Liebe | 61 |
| UNBEKANNTER DICHTER | |
| Wogen | 62 |
| ABU ABD IL RAHMAN ELAÏTAM ELKUFI | |
| An ein Schwert | 63 |
| AUS TAUSEND UND EINE NACHT | |
| Nahmas Porträt | 65 |
| Auf Nahmas Schönheit | 67 |
| Bei Nahmas Abreise | 68 |
| Auf ein Grab | 69 |
| An eine Sängerin | 70 |
| Der Strom der Liebe | 71 |
| Fragen eines Liebenden | 72 |
| An einen berühmten Gast | 74 |
| IL HAGYRI (13. Jahrhundert) | |
| Liebeshymne | 75 |
| UNBEKANNTER DICHTER |
| Wasser und Feuer | 77 |
| IBN IL FARID (1181–1234) | |
| Selige Nacht | 78 |
| SCHULE DES IBN IL FARID | |
| Tränen | 79 |
| Seltsamer Wunsch | 80 |
| NUBATA (14. Jahrhundert) | |
| Ein Wunder | 81 |
| UNBEKANNTER DICHTER | |
| Auf einen Apfel | 82 |
| Weisheit | 83 |
| Der Liebesbrief | 84 |
| Der Liebende und die Fackel | 85 |
| ACHMED BEN MOHAMMED MOKRI | |
| Sehnsucht nach Damaskus | 86 |
| Auf einen Garten | 88 |
| IBN HOGGIAT (gestorben 1433) | |
| Der verliebte Dichter | 89 |
| SOYUTI (um 1490) | |
| Frühling | 91 |
| Erinnerung | 92 |
| An den Zephir | 93 |
| Der Bach und der Baum | 94 |
| SABBAGH | |
| Auf ein Pferd | 95 |
| IBN IL SCHAAB (18. Jahrhundert) | |
| Feuer und Rauch | 96 |
| MAHMUD PASCHA SAMY IL BARUDY (19. Jrh.) | |
| An die Abwesende | 97 |
| ISMAÏL PASCHA SABRY | |
| Liebesgebet | 99 |
| ACHMED BEY SCHAWKY | |
| Wenn du erscheinst | 101 |
| UNBEKANNTER DICHTER | |
| Liebeslied | 102 |
| GELEITWORT | 103 |
GASTFREUNDLICH UND STOLZ
Inhaltsverzeichnis
HATIM IBN ABDALLAH
Ich bin Abdallahs Kind, der Sproß des Mannes, Der strahlend ritt auf einem roten Pferd.
Wenn du das Mahl bereitet hast, so hole
Den Gast herein, daß er sich auch erlabe, –
Sei es ein später Wandrer, seis ein Nachbar,
Ich will nicht, daß man Übles von mir spricht.
Ich bin der Knecht des Gastes, der mich aufsucht;
Sonst aber hab ich wahrlich nichts von Knechtes Art!
DER VERFÜHRER
Inhaltsverzeichnis
AMR IL KAÏS
Wie viele Frauen habe ich verführt!
Zuweilen waren säugende darunter
Und solche, die ein Kind erwarteten.
Und wieder andre, die bedenkenlos
Ihr Kindchen, das ein Jahr alt war, alleine
Sich überließen, um an meinem Halse
Berauschten Sinns zu hängen. Und wenn dann
Das Kind in seiner Angst zu weinen anhub,
So wendete die junge Mutter sich
Mit ihres schönen Körpers oberer Hälfte
Wohl nach ihm hin. Das andre ihres Körpers
Blieb bei mir, bei mir, ohne sich zu rühren!
HYMNE
Inhaltsverzeichnis
AMR IL KAÏS
Durchbrochen hab ich ihrer Wächter Schar
Und die Verwandten, welche alle wünschten,
Mich mit dem Dolche meuchlings umzubringen.
Am Firmamente standen die Plejaden
Und funkelten, so wie die Edelsteine
An den Gewändern schöner Frauen glühn.
Ich kam und sah: Bei einem Vorhang legte
Sie ihre Kleider ab, um dann zu schlafen;
Nur einen Schleier noch behielt sie an.
Sie sprach zu mir: Ich schwöre, daß du heute
Mich nicht umarmen sollst. Wirst du denn niemals
Den Weg zurück zur frommen Tugend finden?
Und dennoch schritt sie mit mir in die Nacht.
Wir ließen hinter uns ein Tuch hinschleifen,
Um auszulöschen unsrer Schritte Spur.
Als wir dem Dorf genügend ferne waren,
Wandte sie ihre Schritte einem Tale,
Das ganz mit weißem Sand erfüllt war, zu.
Da neigte meine Liebste sich zu mir
Und schmiegte ihren Kopf an meine Brust,
Und ihres Körpers Schlankheit fühlte ich.
Vollendet schön sind ihre jungen Schenkel,
Ihr Leib ist weiß und klein, und ihre Brust
Strahlt wie das blanke Glänzen eines Spiegels.
Sie wendet sich: und reizend starrt ihr Busen.
Ihr Blick ist scheu; so blickt wohl die Gazelle,
Die sorgenvoll ihr Junges überwacht.
Auch ihre Brust ist von Gazellenart,
Nur daß die sanfte Brust meiner Geliebten
Durch Edelsteine noch verschönert wird.
Nachtschwarz sind ihre Haare, und sie fluten
Auf ihren Rücken, üppig wie die Dolden
Der Dattelfrüchte an den Palmenkronen.
Und dieses Haar ist lockig; in den Flechten,
Den aufgerollten und den wallenden,
Verschwinden ihre Kämme ganz und gar.
In sanfter Rundung prangen ihre Hüften,
Die zierlichen. Und ihre feinen Beine
Sind schlank wie Binsen, die im Wasser stehn.
Am späten Morgen steht sie auf. Ein Duft,
So wundervoll, als stamm er von Muskat,
Umweht ihr Lager. Sie erhebt sich spät,
Weil kein Geschäft sie, keine Arbeit zu
Besorgen hat. Die Finger ihrer Hände
Sind zart und rosig, kleinen Blüten gleich.
Ihr Teint besitzt die Farbe eines Eis,
Gelegt von einer jungen Straußin, die
Nur immer silberklares Wasser trank.
Ihr Teint ist ambrafarben. Er durchschimmert
Die Nacht wie eine Fackel, die ein frommer
Einsiedler in der Finsternis erhebt.
Der Weise auch muß ihr Bewundrung zollen,
Wenn sie daherkommt, zwei Begleiterinnen
Zu Seiten, die sie völlig überstrahlt.
Oft heilt die Zeit den Wahnsinn der Verliebten,
Doch niemals wird mein Herz die Leidenschaft
Preisgeben, die ihm Licht und Nahrung ist.
Wie oft schon haben Freunde mich bestürmt,
Ich solle sie verlassen, die ich liebe.
Taub bleib ich solchem Ratschlag immerdar.
Wie viele Nächte, die mir endlos schienen,
Gleich dem gedehnten Wogengang des Meeres,
Sind mir mit dunkeln Sorgen schon genaht.
Einst sprach ich zu der Nacht, von der ich meinte,
Daß sie zur Hälfte schon verflossen sei,
Die aber immer schrecklicher sich dehnte:
O Nacht, so sprach ich, lange Nacht, entflieh
Und mache endlich Platz dem jungen Tag,
Wenn ich auch weiß, daß aller Tagesglanz
Die Unruh meines Herzens nicht verscheucht,
Wenn ich auch ewig, ewig leiden muß,
So wie das Licht der Sterne ewig scheint.
So steht's mit mir, zu sehr Geliebte du!
STAMMESSTOLZ
Inhaltsverzeichnis
Darmowy fragment się skończył.