Czytaj książkę: «Knigge im Restaurant»
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Andreas M ö bius
Andreas Möbius, IHK-geprüfter Hotel- und Barmeister und seit über drei Jahrzehnten in
der nationalen und internationalen Hotellerie und Gastronomie tätig und Mitglied der
Deutschen Knigge-Gesellschaft gibt Ihnen in diesem e-Book Ratgeber wichtige und
lesenswerte Informationen über gastronomische Themen und Umgangsformen.
Andreas Möbius ist IHK-zertifizierter Trainer für moderne Umgangsformen und Business-
Etikette.
Viel Spaß damit!!!
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Inhalt
Die wichtigsten Regeln aufrichtiger und ehrlicher Anerkennung........................................................5
Was ist beim Stehempfang mit Aperitif zu beachten? .........................................................................6
Hilfreiche Knigge Tipps für den Umgang mit russischen Gästen und Kunden...................................8
Hilfreiche Knigge Tipps für den Umgang mit chinesischen Gästen und Kunden .............................10
Speiseangebote für verschiedene Gästegruppen ................................................................................13
Treffende Angebote erstellen .............................................................................................................15
Kritische Selbstanalyse ......................................................................................................................17
Aufbau eines Speiseangebotes...........................................................................................................19
Korrekte Sitzordnung bei offiziellen Veranstaltungen.......................................................................22
Bier zapfen in Perfektion ...................................................................................................................24
Empfehlungen für ein erfolgreiches Catering....................................................................................26 Beschwerdemanagement....................................................................................................................28 Benimmkurs für Migranten................................................................................................................30
Konstruktive Kritik ............................................................................................................................32
Übungen für den perfekten Small Talk ..............................................................................................33
Perfekter Service beim Arbeiten am Gästetisch.................................................................................36
Was sind eigentlich gute Manieren? ..................................................................................................38
Souveräner Umgang bei Kontakt mit körperlich eingeschränkten Menschen...................................40
Korrespondierende Getränke .............................................................................................................42
Perfekter Service in der Gastronomie ................................................................................................45
Der Barkeeper, die Barmaid als Gastgeber, Verkäufer und Vollprofi ................................................46
Motivation und Selbstmotivation im Hotel- und Gastgewerbe .........................................................48
Knigge im Knast - Können Häftlinge sich benehmen?.....................................................................50
Passenden Umgangsformen – Wichtiger denn je!! ............................................................................52
Karriere in der Gastronomie - Talente finden und begeistern............................................................53 Ausrüstung für das Arbeiten an der Bar.............................................................................................55
Wichtige Fachbegriffe im Bereich Bar ..............................................................................................57
Wichtige Fachbegriffe zum Thema Wein...........................................................................................59 Wie finde ich den richtigen Lieferanten?...........................................................................................61 Was versteht man unter weinhaltigen und weinähnlichen Getränken?..............................................63 Mobbing im Gastgewerbe..................................................................................................................65
Wissenswertes zum Thema Rum .......................................................................................................67
Wissenswertes zum Thema Schaumwein...........................................................................................69 Trinkgeld-Knigge...............................................................................................................................72
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Basisausstattung einer professionellen Cocktailbar...........................................................................74
Die hohe Kunst, Konflikte aus der Welt zu schaffen .........................................................................79
Aromatisierung von Alkohol..............................................................................................................80 Fachbegriffe bei der Weinbeurteilung................................................................................................82 Nutzen Sie die Chance des ersten Eindrucks!....................................................................................84
Empfohlene Serviertemperaturen für den perfekten Trinkgenuss .....................................................87
Bierarten in der Übersicht ..................................................................................................................89
Wissenswertes zum Thema Whisk(e)y ..............................................................................................91
Impressum..........................................................................................................................................93
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Die wichtigsten Regeln aufrichtiger und ehrlicher Anerkennung
Menschen- und Personalführung gehören zu den schwierigsten Aufgaben denen sich Führungskräfte, egal auf welcher Ebene, stellen müssen. Durch Loben und das Aussprechen aufrichtiger Anerkennung durch den Vorgesetzten werden die Mitarbeiter zusätzlich angespornt, was sich sehr oft in einer Leistungssteigerung widerspiegelt. Die Erfahrung zeigt,
dass es nicht immer eine Gehaltserhöhung sein muß, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren eine konstant gute Leistung zu bringen.
Die wichtigsten Regeln aufrichtiger und ehrlicher Anerkennung:
· Anerkennung gibt die Führungskraft, die die Leistungen und Verhaltensweisen des
Einzelnen bzw. der Gruppe direkt kennt
· Anerkennung muss „verdient“ sein. Aber nicht nur Spitzenleistungen, sondern
auch zuverlässige Dauerleistungen anerkennen. Kein „Gießkannenprinzip“
· Anerkennung muss konstruktiv sein, z.B. Anfangsleistungen positiv verstärken
· Anerkennung muss zeitlich richtig eingesetzt werden, möglichst unmittelbar nach
der erfolgreichen Leistung oder Verhaltensweise
· Anerkennung muss eindeutig sein, kein schematisches Loben
· Anerkennung muss zeigen, dass eine Arbeit richtig ist
· Anerkennung soll auch den Menschen einbeziehen (Wortwahl, Lautsprache, Mimik,
Gestik)
· Anerkennung nicht mit Kritik vermischen, z. B. Ja-Aber-Technik
· Bei der Anerkennung nicht zu „dick“ auftragen, auch keine „leeren“
Versprechungen abgeben
· Anerkennung unter vier Augen ist im Normalfall besser als Anerkennung vor der
Gruppe
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist von jedermann für den eigenen Bedarf zu ergänzen.
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Was ist beim Stehempfang mit Aperitif zu beachten?
Es ist kaum zu glauben, aber auch bei einem Stehempfang ist es möglich in einige Fettnäpfchen zu treten.
Anbei einige essentielle Tipps, wie man Stehempfänge und ähnliche Events erfolgreich meistert:
Was ist beim Stehempfang mit Aperitif zu beachten?
· Nicht unaufmerksam sein
· Keinen schlaffen Handschlag
· Nicht Rauchen – wenn ausdrücklich verboten
· Das Glas richtig halten - Stilgläser am Stil, andere Gläser in der Mitte oder etwas
weiter unten
· Kein Jackett oder das Jackett offen tragen
· Jackett mit 2 Knöpfen – oberen Knopf schließen
· Jackett mit 3 Knöpfen – den mittleren oder beide oberen Knöpfe schließen
· Weste – nur den unteren Knopf offen lassen
· Mässiger Alkoholgenuss
· Kein starrer Blickkontakt
· Nicht zu laut reden
· Nicht zur gleichen Zeit reden
· Hand auf die Schulter legen
· Gläser auf Stehtische oder Fensterbänke abstellen
· Nicht die Gläser selber zum Tisch mitnehmen – vom Servicepersonal nachbringen
lassen
· Distanzzonen beachten
Di stanzzonen
Wer jemandem zu dicht "auf den Pelz" rückt, muss sich nicht wundern, wenn er sich unbeliebt macht. Es gehört im Arbeitsalltag unbedingt zum "guten Ton" das Distanzbedürfnis anderer Menschen zu respektieren. Nur dadurch ist garantiert, dass sich
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der Gesprächspartner wohl fühlt. Jeder Mensch hat seine Intimsphäre, einen Bereich, zu dem nur Menschen Zugang haben, die demjenigen buchstäblich nahe stehen. Distanzzonen existieren auch äußerlich, sozusagen in einer "Bannmeile" um den Körper herum.
Intime Distanzzone: In Mitteleuropa beginnt die intime Distanzzone zirka 50 cm vor und endet 50 cm hinter einer Person. An den Seiten ist die Intimzone etwas kleiner. In diese Zone dürfen nur Personen mit einer besonderen Erlaubnis eindringen.
Persönliche Distanzzone: In dem Bereich der persönlichen Distanzzone führen wir Gespräche, ohne uns bedrängt zu fühlen. Die persönliche Distanzzone reicht etwa 1 bis 1,5 Meter nach vorne und hinten. Zur Seite ist die Distanz wiederum etwas geringer.
Öffentliche Distanzzone: Von der Grenze der persönlichen Distanzzone bis zu einer Entfernung von zirka drei Metern nach vorne und hinten erstreckt sich die öffentliche Distanzzone. In diesem Bereich nehmen wir andere Personen wahr. Wir entscheiden dann, ob wir die Person in die persönliche Distanzzone eintreten lassen.
Besondere Distanzzone: Besondere Regeln gelten für hochrangige Persönlichkeiten. Hier werden Protokolle herausgegeben, die bei Audienzen genau festschreiben, wann welche Distanzregeln gelten.
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Hilfreiche Knigge Tipps für den Umgang mit russischen Gästen und
Kunden
Manager, Gastronomen, Hotelies und Mitarbeiter die mit russischen Gästen und Kunden in Kontakt kommen, sollten sich mit den Gewohnheiten und Benimmregeln dieser sehr speziellen Klientel auseinandersetzen und sich gezielt in Seminaren, Trainings und Coachings vorbereiten. Als Einstieg hier eine Checkliste für einen professionellen und konfliktfreien Umgang mit Gästen und Kunden aus Russland.
Beg r üßung
· Zur Begrüßung gibt man sich die Hand mit einem ungewöhnlich starken
Händedruck
· Bei guten Freunden und Bekannten kann es auch zu einer Umarmung kommen
· Der Bruderkuss ist weitgehend „out“
· In Russland ist es eher unüblich einer Frau als Grußgebärde die Hand zu reichen
· Wenn sie aus eigener Initiative die Hand gibt, wird der Mann die ihm gereichte
Hand möglicherweise schütteln oder sogar küssen
· In der Regel begrüßt der Mann die Frau mit einem Kopfnicken
· Die Anrede erfolgt oft mit Vornamen und Vatersnamen
· Beispiel: Die Anrede „Petr Alexandrowitsch“ besteht aus dem Vornamen „Petr“
und dem Vatersnamen „Alexandrowitsch“
· Vatersname heisst soviel wie „Sohn von“ oder „Tochter von“
· Der Vatersname wird aus dem Vornamen des Vaters und der Nachsilbe „-owitsch“
bei Männern und „-owna“ bei Frauen gebildet (z.B.: „Maria Ivanowna“, Tochter von Iwan).
· Diese Anrede benutzt man vor allem bei älteren und angesehenen Personen oder
in kleineren Unternehmen
· Es gibt natürlich auch die förmliche Anrede mit „Herr“ oder „Frau“ und mit
Nachnamen
· Die Anrede mit Vornamen – diese Anrede ist am meisten verbreitet
· Bei Begrüßungen wird immer die Rangordnung beachtet
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· Mit hierarchischen Titeln werden nur hochrangige Personen wie Generaldirektoren
oder Minister angeredet
· Titel und Auszeichnungen werden soweit sie bekannt sind genannt
· Es gilt als höflich, Gesprächspartner mit Namen anzusprechen
In Russland begrüßt man sich meist per Handschlag, wobei sich meist nur Männer untereinander in der Form begrüßen. Frauen werden in der Regel nur mündlich gegrüßt. Nie gibt man den Handschlag über einer Türschwelle, weil das Unglück bringen könnte. Die bekannten Umarmungen und Küsse unter Männern sind vor allem unter Bekannten sehr verbreitet, dabei küsst man sich auch unter Männern auf den Mund. Was man beobachten kann: die Russen suchen eine gewisse Nähe und intensive Blickkontakte. Das kann für Mitteleuropäer etwas verwirrend sein. Dabei zeigen Russen auch gerne mal große Gefühle, da werden schon einmal herzhafte Tränen vergossen. Gute Begrüßungsfloskeln sind das sdrastwujdje (entspricht dem Guten Tag bei uns) oder das allgemeiner privjet (in etwa Hallo).
Allgemeiner Umgang
· Mit Bakschisch (nettes Wort für Bestechung) kommt man oft weiter
· Die Kenntnis einiger russischer Worte kann nie schaden
· Humor ist ein wichtiger „Türöffner“ zu russischen Herzen, deutsches
Problembewusstsein und Griesgrämigkeit kommen nicht gut an
· In Russland isst man morgens und mittags gut, abends eher spärlich
· Aberglaube, z.B.: Mann/Frau soll nicht in den Häusern pfeifen, dies bringt
Unglück oder: Mann/Frau schenkt nie eine gerade Anzahl von Blumen (nur zur Beerdigung), oder: Im Türrahmen wird nie die Hand gegeben und die Gäste werden nicht auf der Schwelle begrüßt
· Auf den Toiletten wird benutztes Klopapier nicht in die Toilette geworfen, sondern
in einen speziellen Mülleimer um die Abwasserleitungen und Kanäle zu entlasten
· Ohne Grund wird nicht gelächelt – auch nicht künstlich
· Der Russe meldet sich beim Telefonieren nur sehr selten mit seinem Namen,
meistens nur mit „Ja“, „Hallo“ oder „Ich höre“, in internationalen Firmen ist das natürlich anders
· Die Russen sind oft sehr belesen und sind interessiert in den folgenden Bereichen:
Technik, Naturwissenschaften, Kunst, Musik und Literatur
· Der Russe ist hilfsbereit, erwartet aber dasselbe von seinem Gegenüber
· Man fragt die Menschen nicht direkt nach ihrem Alter, vor allem nicht die Frauen
· Russen zeigen gerne mal auch große Gefühle, da werden schon einmal herzhafte
Tränen vergossen
· Eine private Einladung ist eine große Ehre
· Der gebildetete Russe hofiert seine Landsfrau und kann sehr charmant sein. Das
Rollenbild ist klassisch – der Mann zahlt alles und sorgt für den sicheren Rücktransport der Frau
· In Fragen der Sexualität ist der ältere Russe eher konservativ, bei den jüngeren
Russen ändert sich das langsam
· Homosexualität ist verpönt und wird meistens nicht toleriert
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Hilfreiche Knigge Tipps für den Umgang mit chinesischen Gästen
und Kunden
Manager, Gastronomen, Hotelies und Mitarbeiter die mit chinesischen Kunden und
Gästen in Kontakt kommen, sollten sich mit den Gewohnheiten und Benimmregeln dieser sehr speziellen Klientel auseinandersetzen und sich gezielt in Seminaren, Trainings und Coachings vorbereiten.
Als Einstieg hier eine Checkliste für einen professionellen und konfliktfreien Umgang mit den Kunden und Gästen aus dem Reich der Mitte.
Beg r üßung
· Bei der Begrüßung sollte der Händedruck nicht zu fest, sondern eher weich sein
· Bei der Begrüßung sind der Rang und das Alter der Gesprächspartner entscheidend
· Frauen werden normalerweise nicht zuerst begrüßt
· Manchmal wird ein Gast mit Applaus begrüßt, wenn dies passiert sollte man zum
Dank zurück applaudieren
· Von der Hüfte aus relativ weit nach vorne beugen, gleichzeitig Visitenkarte mit
beiden Händen, Druck nach oben, dem Fremden reichen
· Typische chinesische Visitenkarten nennen erst den Nachnamen, dann den
Vornamen, Nachnamen bestehen meist aus einer Silbe, Vornamen aus zwei
· Einige Worte wie „bitte“, „danke“, „guten Tag“ lernen
· Blick senken
· Keine Chinesin oder Chinesen am Anfang in den Arm nehmen
· Keinen Wangenkuss zur Begrüßung oder auf den Kopf fassen
· Kein einfaches Kopfnicken als Begrüßung
· Nicht auf der Toilette grüssen
· Kein direkter Augenkontakt
Tischsitten
· Das Essen wird in der Mitte des Tisches auf einer Drehplatte serviert
· Es gilt als höflich, wenn man beim Essen jeden Gang zumindest probiert, also
möglichst keine Speisen ablehnen
· Bitte nicht im Restaurant angewidert das Gesicht verziehen
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· Als Besteck werden Stäbchen benutzt
· Nach Beendigung des Essens werden die Stäbchen auf den Tisch oder auf einen
sauberen Teller gelegt
· Nicht essbare Reste werden auf den Tisch oder in eine flache Schüssel gesteckt,
niemals in die Reisschüssel ablegen
· Essstäbchen niemals senkrecht in eine Schüssel mit Reis spießen, dieses Ritual
dient der Totenehrung
· Chinesen essen am liebsten gemeinsam und dies tun sie laut, schmatzend,
rülpsend und bisweilen auch spuckend
· Es darf nicht nur zwischen den Gängen sondern auch während des Essens geraucht
werden
· Reden mit vollem Mund ist erlaubt
· Die Essschüsseln dürfen beim Essen bis zum Mund angehoben werden, man darf
also das Essen schaufeln und die Suppe trinken
· Das eigene Glas beim Anstoßen etwas niedriger halten als das Glas des
Gegenübers - Respektbekundung
· Auch wenn die Gläser noch zur Hälfte oder dreiviertel gefüllt sind, wird
nachgeschenkt
· Es wird viel hochprozentiges getrunken, sehr oft Maotai (Getreideschnaps)
meistens verbunden mit einem Toast
· Die Toasts wechseln sich zwischen den Gastgebern und den Gästen ab und enden
meistens mit der Aufforderung „Gan bei“ („Ex“)
· Nach dem Essen wird Obst gereicht, das ist das Zeichen zum Aufbruch
· Chinesen beenden nach der Mahlzeit nicht lange sitzen, sondern man
verabschiedet sich zügig und geht nach Hause
Verhandlungen und Gespr ä che
· Mit ruhiger und sanfter Stimme sprechen
· Indirekte Ansprache von brisanten Themen
· Um den „heißen Brei“ herum reden
· Niemals „Nein“ sagen
· Nicht hektisch agieren, sondern Zeit lassen, auch in Verhandlungen
· Zuhilfenahme von Grafiken und Hand-outs
· Keine Berührungen während der Gespräche
· Bescheiden auftreten
· Small Talk – Wetter, Golf, Fußball, Urlaub, Familie
· Nicht wild gestikulieren
· Sich im Applaus nach einer Rede baden
· Niemals Probleme mit der Familie oder im Beruf ansprechen
· Handys im Meeting ausschalten
· Keine Formulierungen von Fragen die nur mit „Ja“ und „Nein“ zu beantworten
sind
· Die eigenen Schuhsohlen dürfen nie auf den Gesprächspartner zeigen – Vorsicht
bei der Sitzposition
· Visitenkarten sofort und nicht in Herznähe wegstecken – ein großer Fehler
· Gastfreundschaft nicht besonders erwähnen
Dre sscode
· Kleidung gilt nicht als Erkennungszeichen für den Rang einer Person
· Krawatte und Anzug bzw. ein hochgeschlossenes Business-Kostüm sind notwendig
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· Zurückhaltende Alltagskleidung ist angemessen, freizügige Kleidung sollte
vermieden werden
· Bei einigen gesellschaftlichen Anlässen und in manchen Restaurants wird
gepflegte Kleidung erwartet
Ga stgeschenke
· Zu wertvolle Geschenke eines Fremden lehnen die Gastgeber ab
· Bei Einladungen nach Hause keine Blumen mitbringen
· Zu traditionellen Festen sind bestimmte Gastgeschenke vorgeschrieben
· Kinder freuen sich über kleine Geldgaben
· Geschenk verpackt an einen Ehrenplatz stellen, später öffnen, wenn der
Schenkende nicht dabei ist
· Kitschige Gegenstände toppen funktionelle Gegenstände
· Geschenke aus Europa sind sehr beliebt, z. B.: Pralinen, Bonbons,
Werbegeschenke der Firma, Alkohol
· Geschenke und Verpackungen in Rot, Pink und Gelb bedeuten Fröhlichkeit
· 2 Geschenke als Paar (z. B.: Salz- und Pfefferstreuer) bedeuten Glück
· Geschenke und Verpackungen in schwarz und blau vermeiden, bedeuten Trauer
· Messer und scharfe Dinge mit Klinge bedeuten Trennung
· Weiße Schnittblumen nur im Todesfall und bei Krankheit schenken
· Schuhe bedeuten eine Katastrophe, z. B.: das Verlassen einer Person
Tä glicher Umgang
· Zum Nase schnäuzen, immer auf die Toilette
· Beim feucht-fröhlichen Umtrunk den Kellner bitten, Wasser einzuschenken
· Trinkgeld ist offiziell verboten und wirkt oftmals beleidigend
· Auf Pünktlichkeit wird besonderer Wert gelegt
· Oberste Maxime ist es, das Gesicht zu wahren
· Höflichkeit geht vor Vertraulichkeit
· Gelassen bleiben, auch in problematischen Situationen
· Wenig private Dingen erzählen
· Bitte keine wütenden Gefühlsausbrüche
· Keine Kritik
· Keine heiklen Themen ansprechen, z.B.: Tibet
· Bei einem Besuch in einer chinesischen Wohnung bitte Schuhe ausziehen
· Nie auf jemanden mit dem Finger zeigen, sondern die ganze Hand nehmen, mit
der Innenseite nach oben
· Liebesbeweise in der Öffentlichkeit sind tabu
· „Oben ohne“ am Strand zu liegen ist ebenfalls nicht empfehlenswert
· Der Nicht-Chinese steht normalerweise außerhalb der chinesischen
gesellschaftlichen Hierarchie
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Speiseangebote für verschiedene Gästegruppen
Um den verschiedenen Gästegruppen ein optimales Speisenangebot präsentieren zu können, ist es absolut notwendig sich darüber Gedanken zu machen, welche Gästegruppen es gibt und, wieviel Zeit sie für die Mahlzeiten haben und welche Speisen Sinn machen.
Hier einige Überlegungen, wobei dieses Listen natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, ganz im Gegenteil, hier ist noch viel Platz für eigene Gedanken und Erfahrungen.
Verschiedene Gästegruppen
Bei der Erstellung eines Speisenangebotes für verschiedene Personengruppen besteht die Kunst des Gastronomen und seinem Küchenteam alle kulinarischen und Bedürfnisse der Gäste abzudecken.
Welche G ä ste-/Personengruppen gibt es?
· Schüler
· Jugendliche
· Senioren
· Touristen
· Sportler
· Internationaler Gästekreis
· Geschäftsleute
· Familien
· Auszubildende
· Sekretärinnen
· Führungskräfte
· Mütter mit Kindern
· Radfahrer
· Wanderer
· Personen, die finanziell unabhängig sind
· Personen mit kleinem Budget
· Gäste einer Firmen-/Betriebsfeier
· usw…
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Beispiele f ü r verschiedene Gasttypen:
· Mittagsgast - hat wenig Zeit, benötigt wenig Auswahl, möchte schnell bedient
werden, wählt gerne preiswerte Gerichte
· Erlebnisgast - sucht nach besonderen Spezialitäten, Ambiente und Unterhaltung
sind wichtig, nimmt sich viel Zeit, bezahlt auch höhere Preise
· Reisender Gast - sucht nach landestypischen Gerichten, möchte schnell bedient
werden, steht häufig unter Zeitdruck
· Gesundheitsbewusster Gast - sucht nach solchen Gerichten, die seinen
Vorstellungen von Gesundheit entsprechen, möchte bevorzugt Bioprodukte, bezahlt auch höhere Preise
· Geschäftsmann als Gastgeber - erwartet entsprechenden Service für sich und
seinen Gast, Essen und Trinken müssen ein hohes Niveau erfüllen, bezahlt auch höhere Preise, nimmt sich Zeit für das Essen
· Urlaubsgast - erwartet ein abwechslungsreiches Angebot, ist für eine längere
Zeitspann vor Ort, nimmt sich Zeit für das Essen, Preis- Leistungs-Verhältnis ist wichtig
Was ist wichtig bei einem Speisenangebot für vorgegebene Personengruppen?
Beispiel Senioren:
Bei Senioren ist darauf zu achten, dass die Speisenzusammenstellung ausreichend Vitamine, Mineralstoffe sowie Nähr- und Ballaststoffe aufweisen. Die Kost sollte eiweißreich sein, aber wenig Fett enthalten. Zudem sollten die Produkte möglichst frisch sein und keine blähende Wirkung haben.
Beispiel Sch üler, Jugendliche, Auszubildende:
Angebote von Fast Food und Trendprodukten sind hier sehr oft gefragt.
Sek retä rinnen:
Eher gesundheitsbewusst, leicht, kalorienarm.
Fü hrungskr äfte, Manager:
Hochwertige, teure Produkte erstklassig verarbeitet, wissen wie „etwas zu schmecken hat“.
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Treffende Angebote erstellen
Um durch ein Angebot die Anzahl der Gästebuchungen deutlich zu erhöhen, sollten der Hotelier und Gastronom folgende Punkte bei der Angebotserstellung beachten:
Angebotserstellung: Angebote/ Specials
Ähnlich wie bei der Positionierung Ihres Hauses müssen Sie bei der Gestaltung von Specials/ Arrangements/ Sonderangeboten folgendes abklären:
· Was will ich mit diesem Angebot überhaupt erreichen (in Qualität und Quantität?)
· Welche Gästegruppe will ich damit ansprechen?
· Wie kann ich das Arrangement inhaltlich gestalten? Und überprüfen Sie, ob SIE
dieses Angebot reizen würde?! Oder suchen Sie sich eine Testperson aus Ihrem Bekanntenkreis.
· Wo bekomme ich entsprechendes Adressmaterial für potentielle Kunden her?
· Welche Vertriebswege kann ich nutzen, um mein Angebot zu kommunizieren?
Das Ziel - zu welchem Zeitpunkt will ich was verkaufen?
Überlegen Sie sich, ob das Angebot einen buchungsschwachen Zeitraum füllen oder ein ganzjähriges Paket darstellen soll. Wie viele Pakete wollen Sie verkaufen? Beschreiben Sie, für welche Buchungssituationen/ Zeiträume ein Arrangement für Ihr Haus angebracht ist.
Geben Sie nach Möglichkeit 3 Beispiele!
Welche G ä stezielgruppe haben Sie im Auge?
Überprüfen Sie, wen Sie ansprechen wollen - touristische Gruppen, Vereine, Tagungsteilnehmer, den Last Minute Bucher, den Gästekreis 50+ oder ein anderes Klientel? Wen können Sie sich als Gast in ihrem Haus in den oben von Ihnen umrissenen Zeiträumen vorstellen?
Ang ebotsinhalt
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Was könnte diese Zielgruppe jetzt besonders interessieren? Kennen Sie Angebote aus
Ihrer Stadt, die besonders erfolgreich laufen? Was zeichnen diese aus? Versuchen Sie kurz
3 verschiedene Angebote mit unterschiedlichen Angebotsschwerpunkten zu formulieren!
Adressdaten - Adressdaten recherchieren
Das schönste Angebot nützt mir nichts, wenn ich nicht weiß, an wen ich es adressieren soll. Nutzen Sie das Material, dass Ihnen der Gast zur Verfügung stellt. Firmen in anderen Bereichen müssen Adressen teuer einkaufen, Sie haben mit jedem Meldeschein die Adresse eines Kunden, der sich auf jeden Fall für Ihr Produkt interessiert. Denn er war ja schon einmal da! Formulieren Sie, wo Sie, zugeschnitten auf Ihre Angebote und Ihre Gästezielgruppe das entsprechende Adressmaterial herholen - sofern Sie sich mit Ihrem Angebot an konkrete Adressaten wenden wollen.
Vertriebsweg
Drucken Sie einen Flyer dafür? Oder machen Sie das Angebot ausschließlich auf Ihrer Internetseite buchbar?
Je nach Gästekreis den Sie erreichen wollen, sollten Sie die Art der Veröffentlichung Ihres Angebotes wählen. Ist ein Mailing per Post nötig? Oder reicht es aus einen automatischen P.S.-Satz an Ihre E-Mails anzuhängen?
Oder können Sie den Flyer auch direkt Ihren Tagungsgästen beim Check-out mitgeben? Beschreiben Sie konkret 3 Wege, wie Sie die oben skizzierten Angebote vertreiben wollen! Und nach Möglichkeit geben Sie Ihrem Gast auch gleich die Chance, sein Interesse zu signalisieren oder auch schon direkt zu buchen!
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Kritische Selbstanalyse
Wenn man im Gast- und Hotelgewerbe tätig ist macht und sich beruflich verbessern möchte und sich möglicherweise für eine Führungsposition bewirbt, macht es Sinn sich von Zeit zu Zeit selbst zu hinterfragen und sich einer kritischen Selbstanalyse zu unterwerfen. Stellen Sie sich zunächst folgende Fragen und führen dann eine kritische Selbstanalyse durch:
· Wer bin ich?
· Was kann ich?
· Welche Schwächen habe ich?
· Welches Ziel will ich erreichen?
· Was habe ich den Anderen voraus?
· Welche Qualitäten und Fähigkeiten besitze ich?
· Sehen mich Andere so wie ich mich sehe?
· Welche spezielle Kombination von Fähigkeiten macht mich für einen Arbeitgeber
interessant?
· Was ist mein Verkaufsargument?
Denken Sie in Ruhe über die Fragen nach. Diese Fragen sind wichtig, um Ihre eigenen Ziele und Wünsche besser zu erkennen.
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Was denken Sie, welche Charaktereigenschaft trifft am ehesten auf Sie zu?
Int rovertiert:
Sie wirken meist gelassen und beständig und lassen sich nur schwer aus der Ruhe bringen. Alle Arbeiten erledigen Sie meist sehr gründlich. Andererseits sind Sie selten spontan und haben meist Schwierigkeiten damit, auf andere Menschen zuzugehen. Sie stehen nicht gern im Mittelpunkt, sondern agieren lieber im Hintergrund.
Ex trovertiert:
Sie sind begeisterungsfähig und können auch mit Veränderungen sehr gut umgehen, das macht Sie flexibel. Sie haben eine hohe Durchsetzungskraft und stehen gerne und oft im Mittelpunkt. Auf andere Menschen zugehen fällt Ihnen nicht allzu schwer. An Gesprächen und Diskussionen beteiligen Sie sich meist sehr aktiv.
Theoretisch veranlagt:
Sie planen Ihr Leben im Detail und kalkulieren dabei gerne schon weit im Voraus. Sie neigen zum Perfektionismus und reagieren auf plötzlich auftretende Veränderungen eher unflexibel.
Praktisch veranlagt:
Sie sind sehr flexibel. Sie gehen Probleme direkt an. Langfristige Planungen dagegen liegen Ihnen eher nicht.
Rational veranlagt:
Sie gehen Probleme eher sachlich an und können diese gut analysieren. Sie finden dafür auch meist schnell eine Lösung. Sie denken meist sachlich und lassen sich weniger von Ihren Gefühlen lenken.
Emotional veranlagt:
Sie sind sehr spontan und können meist gut mit Menschen in Ihrer Umgebung umgehen. Kritik hingegen können Sie eher schwer einstecken. Sie lassen sich meist von Ihren Gefühlen leiten.
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